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DE3010549A1 - Lithium-batterie - Google Patents

Lithium-batterie

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Publication number
DE3010549A1
DE3010549A1 DE19803010549 DE3010549A DE3010549A1 DE 3010549 A1 DE3010549 A1 DE 3010549A1 DE 19803010549 DE19803010549 DE 19803010549 DE 3010549 A DE3010549 A DE 3010549A DE 3010549 A1 DE3010549 A1 DE 3010549A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lithium
battery
cell
positive electrode
negative electrode
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19803010549
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English (en)
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DE3010549C2 (de
Inventor
Hironosuke Ikeda
Shigehiro Nakaido
Satoshi Narukawa
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sanyo Electric Co Ltd
Original Assignee
Sanyo Electric Co Ltd
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Publication date
Application filed by Sanyo Electric Co Ltd filed Critical Sanyo Electric Co Ltd
Publication of DE3010549A1 publication Critical patent/DE3010549A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3010549C2 publication Critical patent/DE3010549C2/de
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M6/00Primary cells; Manufacture thereof
    • H01M6/50Methods or arrangements for servicing or maintenance, e.g. for maintaining operating temperature
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M6/00Primary cells; Manufacture thereof
    • H01M6/14Cells with non-aqueous electrolyte
    • H01M6/16Cells with non-aqueous electrolyte with organic electrolyte
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E60/00Enabling technologies; Technologies with a potential or indirect contribution to GHG emissions mitigation
    • Y02E60/10Energy storage using batteries

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  • Electrochemistry (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Primary Cells (AREA)
  • Battery Electrode And Active Subsutance (AREA)

Description

33 190
SANYO ELECTRIC CO., LTD.
Moriguchi-shi
OSAKA-FU / JAPAN
Lithium-Batterie
Die Erfindung betrifft eine Lithium-Batterie, deren negative Elektrode aus Lithium als aktives Material und deren positive Elektrode beispielsweise aus Mangandioxid, Kohlenstoff-Fluorid oder dergleichen als aktives Material besteht.
In einer Lithium-Batterie wird als aktives Material der negativen Elektrode Lithium verwendet, das ein stark negative's Potential besitzt/ so daß die Batterie die vorteilhafte Eigenschaft hat, die hohe Spannung von 3 V pro Zelle abgeben zu können, wenn als positive Elektrode z. B. Mangandioxid, Kohlenstoff-Fluorid oder dergleichen aktives Material verwendet wird. Es reicht deshalb eine einzige Lithium-Zelle für die Speisung einer Uhr mit LCD-Anzeige aus anstelle von zwei Silber-Batteriezellen mit je 1,5 V Spannung, die in Reihe geschaltet werden müssen. Hierdurch ergibt sich für den Aufbau derartiger Uhren eine Vereinfachung .
In einer Lithium-Zelle mit Lithium als aktivem Material der negativen Elektrode und beispielsweise Mangandioxid als
030040/0745
aktivem Material der positiven Elektrode läuft folgende Reaktion ab:
MnIV02 + Li > Mn111O2(Li+).
Während der Stromabgabe von einer Lithium-Zelle geht also Lithium von der negativen Elektrode zur positiven Elektrode über, und es sammelt sich in der positiven Elektrode zunehmend Lithium als Verbrauchsrückstand an, wodurch der Innenwiderstand der Zelle ansteigt.
Um den Brauchbarkeitsfaktor der positiven Elektrode zu erhöhen, hat man bei herkömmlichen Lithium-Zeilen die Verbrauchskapazität der negativen Elektrode größer als die der positiven Elektrode gemacht. Wenn eine derartige herkömmliche Lithium-Zelle als positiv dominierte Batterie hergestellt ist, geht deren Lebensdauer aufgrund des Verbrauchs der positiven Elektrode zu Ende. Diese herkömmliche Lithium-Zelle hat die Eigenschaft, daß gegen Ende ihrer Lebensdauer die Spannung langsam abnimmt.
Setzt man solche herkömmlichen Lithium-Zeilen als Stromversorger dort ein, wo LCD-Anzeigen, LSI oder dergleichen verwendet werden, stellt sich der Nachteil ein, daß die LCD-Anzeige, die bei einer Spannung von etwa 2,4 V oder darüber arbeitet, in dem von der Zelle gegen Ende ihrer Lebensdauer abgegebenen Spannungsbereich zwischen 1,8 V und 2,4 V nur mehr instabil arbeitet, so daß dann ein fehlerhafter Betrieb auftritt.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, diesen allmählichen Spannungsabfall der Batteriezelle gegen Ende ihrer Lebensdauer zu beseitigen, um instabile Betriebsphasen der mit der Zelle versorgten Geräte und Einrichtungen zu vermeiden.
0300A0/074B
"4" . 30Ί0549
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt mit dem kennzeichnenden Merkmal des Patentanspruches. Da das Negativpotential der negativen Lithium-Elektrode wesentlich größer als das Positivpotential der positiven Elektrode ist, macht man sich, mit anderen Worten, diese Tatsache zur Lösung der Aufgabe dahingehend zunutze, daß die Verbrauchskapazität der negativen Elektrode kleiner gemacht wird als diejenige der positiven Elektrode, so daß am Ende der Lebensdauer der Batteriezelle ein steiler SpannungsZusammenbruch stattfindet. Die Batteriezelle gemäß der Erfindung ist somit als negativ dominierte Batterie anzusehen, deren Stromabgabefähigkeit durch Verbrauch der negativen Elektrode endet und folglich wegen des hohen negativen Elektrodenpotentials dann, wenn die negative Elektrode aufgebraucht ist, die Spannung steil abfällt.
Anhand der Zeichnung wird die Erfindung nun an einem Ausführungsbeispiel erläutert. Im einzelnen zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt durch eine als Knopfzelle ausgebildete Lithium-Batterie und
Fig. 2 ein Diagramm mit einer Gegenüberstellung
des Spannungsverhaltens während der Lebensdauer einer herkömmlichen und einer erfindungsgemäßen Batteriezelle.
Es soll zunächst der Aufbau einer Lithium-Batteriezelle nach den Gesichtspunkten der Erfindung beschrieben werden, deren negative Elektrode durch Lithium als aktives Material und deren positive Elektrode durch Mangandioxid als aktives Material gebildet sind. Die positive Elektrode 2 aus Mangandioxid befindet sich im unteren Teil des Knopfzellenbehälters 1. Auf dieser liegt, durch eine Abstandsschicht 3 aus Polypropylen-Vliesmaterial getrennt, ein gewalztes Lithium-Plättchen 4. Mit Zwischenlage eines nega-
. 030040/0745
tiven Kollektorelementes 5 wird das ganze von einem Deckel 6 abgeschlossen, der gegenüber dem Behälter 1 am Rand mit einer Dichtung 7 abgedichtet ist. Als Elektrolyt dient eine Lösung von Lithiumperchlorat in Propylencarbonat.
Nachfolgend wird ein Beispiel einer Lithium-Knopfzelle unter Angabe der genauen Abmessungen betrachtet. Als negative Elektrode dient ein gewalztes Lithium-Plättchen von etwa 0/15 mm Stärke und etwa 15 mm Außendurchmesser. Diese negative Elektrode besitzt eine Entladungskapazität von etwa 50 mAH. Für die positive Elektrode sind eine leitfähige Substanz und ein Bindemittel als Depolarisiermischung mit dem aktiven Material Mangandioxid vermischt und zu einem Plättchen von etwa 0,5 mm Stärke und 15 mm Durchmesser gepreßt. Diese positive Elektrode besitzt eine Entladekapazität von etwa 65 mAH. Als Elektrolyt dient eine Lösung von Lithiumperchlorat in Propylencarbonat, vermischt mit 1.2-Dimethoxyäthan in einem equivalenten Volumenverhältnis. Die Trennschicht besteht aus einem Polypropylen-Vlies. Die so hergestellte Lithium-Knopfzelle hat eine Kapazität von 50 mAH.
Bei einer Entladung der Knopfzelle über einen konstanten Abschlußwiderstand von 5,6 k-Ω erhält man die in Fig. 2 mit A bezeichnete Spannungs- oder Entladungskurve. Aus dieser Kurve nach Fig. 2 wird deutlich, daß, da die Lithiumzelle als negativ dominierte Batteriezelle aufgebaut ist, bei der die Entladekapazität der negativen Elektrode kleiner als die der positiven Elektrode ist, im Endbereich der Entladezeit ab einem Spannungswert von etwa 2,4 V die Spannung dann steil abfällt. Der Grund dafür ist darin zu suchen, daß das aktive Lithium-Material der negativen Elektrode während der Ladungsabgabe zur positiven Elektrode hin transportiert wird und die Spannung sehr plötzlich zusammenbricht, wenn die negative Lithium-Elektrode aufgebraucht
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ist, da der zur Potentialdifferenz beitragende, stark negative Anteil der Lithium-Elektrode in dem Zeitpunkt wegfällt. Gemäß der Erfindung wird also die Entladungskapazität der aus Lithium als aktivem Material bestehenden negativen Elektrode kleiner gemacht als die Entladekapazität der positiven Elektrode, was am Ende der Lebensdauer oder des Ladungsabgabevorgangs der Batterie zu einem steilen Spannungsabfall führt.
Zum Vergleich mit der Entladungskurve der erfindungsgemäßen Lithiumzelle ist in der Fig. 2 die Entladungskurve B einer herkömmlichen Lithiumzelle aufgeführt, welche ebenfalls über einen konstanten Abschlußwiderstand von 5,6 k Si entladen wird. Diese Batteriezelle ist in üblicher Weise positiv dominiert mit einer Entladekapazität der negativen Elektrode von etwa 70 mAH und einer Entladekapazität der positiven Elektrode von etwa 65 mAH. Wie die Zeichnung zeigt, fällt bei einer solchen positiv dominierten Lithiumzelle die Spannung gegen Ende der Lebensdauer nur sehr langsam ab.
Wird eine Lithiumzelle nach erfindungsgemäßer Ausbildung zur Speisung einer LCD-Anzeige, eines LSI (integrierte Großschaltung) oder dergleichen verwendet, dann wird die Zeitspanne, in der das mit der Batteriezelle versorgte Element unsicher und damit fehlerhaft arbeitet, sehr stark verkürzt, so daß bei den mit der erfindungsgemäßen Lithiumzelle versorgten Einrichtungen die Zuverlässigkeit stark verbessert ist.
Zusammenfassend ist zu sagen, daß mit der Erfindung eine Lithium-Batteriezelle, deren negative Elektrode als aktives Material Lithium und deren positive Elektrode als aktives Material Mangandioxid, Kohlenstoff-Fluorid oder dergleichen enthält, geschaffen wird, in der die Entladekapazität der negativen Elektrode kleiner als die Entladekapa-
Q30040/074S
zität der positiven Elektrode ist, wodurch die Spannung am Ende der Lebensdauer oder Ladungsabgabe der Batterie steil abfällt, so daß beim Einsatz dieser Lithium-Batteriezelle als Stromversorger Unsicherheitsbereiche im Betrieb der von ihr versorgten Einrichtungen wesentlich verkürzt und praktisch ausgeschlossen werden.
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■/·
Leerseite

Claims (1)

  1. 33 190
    SANYO ELECTRIC CO., LTD.
    Moriguchi-shi
    OSAKA-FU / JAPAN
    Lithium-Batterie
    Patentanspruch
    (1/· Lithium-Batterie/ deren negative Elektrode aus Lithium als aktives Material gebildet ist7 dadurch gekennzeichnet, daß die Entladekapazität der Lithium-Elektrode (4) kleiner als die Entladekapazität der positven Elektrode (2) ist, wodurch die Batteriespannung am Ende der Lebensdauer der Batterie steil abfällt.
    030040/0745
DE3010549A 1979-03-19 1980-03-19 Galvanisches Element mit einer negativen Elektrode aus Lithium Expired DE3010549C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP3309579A JPS55124962A (en) 1979-03-19 1979-03-19 Lithium cell

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3010549A1 true DE3010549A1 (de) 1980-10-02
DE3010549C2 DE3010549C2 (de) 1982-06-16

Family

ID=12377097

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE3010549A Expired DE3010549C2 (de) 1979-03-19 1980-03-19 Galvanisches Element mit einer negativen Elektrode aus Lithium

Country Status (5)

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JP (1) JPS55124962A (de)
CA (1) CA1136699A (de)
DE (1) DE3010549C2 (de)
FR (1) FR2452182A1 (de)
GB (1) GB2045513B (de)

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Publication number Publication date
FR2452182B1 (de) 1983-11-25
GB2045513B (en) 1983-01-26
GB2045513A (en) 1980-10-29
DE3010549C2 (de) 1982-06-16
JPS55124962A (en) 1980-09-26
FR2452182A1 (fr) 1980-10-17
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