DE3010458C2 - Aufzeichnungs- und Wiedergabegerät für Videosignale mit Frequenzbandunterteilung - Google Patents
Aufzeichnungs- und Wiedergabegerät für Videosignale mit FrequenzbandunterteilungInfo
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- H04N—PICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
- H04N5/00—Details of television systems
- H04N5/76—Television signal recording
- H04N5/91—Television signal processing therefor
- H04N5/917—Television signal processing therefor for bandwidth reduction
- H04N5/919—Television signal processing therefor for bandwidth reduction by dividing samples or signal segments, e.g. television lines, among a plurality of recording channels
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- G—PHYSICS
- G11—INFORMATION STORAGE
- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B5/00—Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
- G11B5/02—Recording, reproducing, or erasing methods; Read, write or erase circuits therefor
- G11B5/027—Analogue recording
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- Multimedia (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Television Signal Processing For Recording (AREA)
- Signal Processing For Digital Recording And Reproducing (AREA)
- Signal Processing Not Specific To The Method Of Recording And Reproducing (AREA)
Description
dadurch gekennzeichnet, daß die Orthogonaltransformations-Schaltungen
Tief- und Hochpaß-Filter (12,14) zur Trennung des Eingangssignales
in eine erste Signalkomponente und eine zweite Signalkomponente, deren Frequenz höher als
diejenige der ersten Signalkomponente ist einen ersten Umsetzer (16) zur orthogonalen Transformation
des Ausgangssignales des Tiefpaß-Filters (12) in eine Mehrzahl von in ihrer Frequenz unterschiedlichen
Signahtomponenten und einen zweiten Umsetzer
(18) zur orthtgonale Transformation des
Ausgangssignales des Hochpaß-Filters (14) in eine Mehrzahl von in ihrer Frequ itz unterschiedlichen
Signalkomponenten aufweisen, wobei der dem niedrigsten Frequenzbereich zugeordnete Ausgangskanal
des zweiten Umsetzers (18) einen dem Frequenzbereich der ersten Signalkomponente
gleichen Frequenzbereich umfaßt, daß durch die Modulationsmittel (20) eine Frequenz-Modulation
der Ausgangssignale des ersten Umsetzen (16) mit einem größeren Modulationsindex erfolgt als bei
den Ausgangssignalen des zweiten Umsetzers (18). daß die inversen Orthogonaltransformationsschaltungen
erste und zweite Umsetzer (28, 30) zur inversen orthogonalen Transformation aufweisen,
denen die auf dem Aufzeichnungsträger aufgezeichneten Signalkomponenten nach vorheriger Demodulation
zugeleitet werden, um die erste und zweite Signalkomponente zu erhalten, und daß ein Mischer
(32) zum Mischen der ersten und zweiten Sig.ialkomponente
zur Erzeugung des Eingangssignales vorgesehen ist.
2. Gerät nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet,
daß der Aufnahme- und Wiedergabekreis für den Kanal mit dem Minimum-Frequenz-Band des
zweiten Umsetzers (18) fortgelassen ist.
3. Gerät nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet,
daß durch die Modulationsmittel (20) eine Frequenz-Modulation des Ausgangssignales des
ersten Umsetzers (16) mit einem Trägersignal erfolgt, das eine Frequenz hat, die niedriger als
diejenige des Ausgangssignales des zweiten Umsetzers (18) ist.
Die Erfindung betrifft ein Aufzeichnungs· und Wiedergabegerät für Videosignale mit Frequenzbandunterteilung
nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Zur Aufzeichnung eines Videosignales muß das Frequenzband des Aufnahmesystems breit genug
gemacht werden, damit das gesamte Videosignal erfaßt werden kann. Um die relative Geschwindigkeit
zwischen Magnetkopf und Magnetband eines Videobandgerätes
zu erhöhen, können beide, das 3and und der Kopf, bewegt werden bzw. rotieren. Hierbei treten
jedoch oftmals Schwierigkeiten auf. Wenn andererseits der Magnetkopf nicht rotiert, dann muß die Laufgeschwindigkeit
des Bandes erheblich erhöht werden, was
'5 wiederum Probleme «aifwirft Außerdem ist damit ein
höherer Bandverbrauch verbunden.
Die DE-OS 25 02 329 beschreibt bereits ein Verfahren,
ein Videosignal in Schmalbandsignale für eine Mehrzahl von Kanälen aufzuteilen und die«e Schmal-
zo bandsignale durch eine entsprechende Anzahl von
festen Köpfen aufzunehmen. Ein solches Aufteilungsverfahren ist als Hadamardtransformation bekannt
Die Hadamardtransformation ist eine Art der orthogonalen Transformation, bei welcher ein Eingangssignal
unter Verwendung einer Walsh-Funktion gemäß Hadamard transformiert wird. Wenn man
annimmt, daß als Eingangssignal ein 2-MHz-HelIigkeitssignal
verwendet wird und die Walsh-Funktion eine Funktion 8. Ordnung ist, dann wird das Helligkeitssignal
nach der Hadamardtransformation in Schmalbandsignale
für acht Kanäle von 250 KHz aufgeteilt Die Schmalbandsignale werden für die entsprechenden
Kanäle frequenzmoduliert und zu den Magnetköpfen geleitet Ist die Trägerfrequenz der entsprechenden
Modulatoren auf beispielsweise 700KHz eingestellt einem Wert der ausreichend über 250 KHz liegt dann
wird, welbst wenn in diesem Fall ein größerer Frequenzhub vorgenommen wird, der Modulationsindex
größer ausfallen, ohne daß ein Schwebungseffekt zwischen dem Helligkeitssignal vnd dem Trägersignal
auftritt; damit wird eine Verbesserung des Signal/ Rausch-Verhältnisses (S/N-Verhal.nis) sowie eine höhere
Qualität des aufgenommenen Helligkeitssignales erzielt In der Praxis jedoch kann die Frequenz des
*5 Trägersignals nicht genügend hoch sein im Hinblick auf
das Verhältnis zwischen der Laufgeschwindigkeit des Magnetbandes und der Wellenlänge des Helligkeitssignals.
Wenn der Modulationsindex und der Frequenzhub vergrößert wird, um das S/N-Verhältnis zu
SO verbessern, und dies bei einer nicht ausreichend hohen
Trägerfrequenz, dann tritt zwischen dem Helligkeitssignal und dem Trägersignal eine Schwebungserschei
nung auf. womit das S/N-Verhältnis verschlechtert wird. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das
Aufzeichnungs- und Wiedergabegerät der eingangs beschriebenen Art, mit welchem ein Breitbandsignal in
Schmalbandsignale für eine Mehrzahl von Kanälen aufgeteilt werden kann, so zu verbessern, daß ein
Eingabesignal mit einem besseren S/N-Verhältnis aufgezeichnet und wiedergegeben werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruches 1
gelöst. Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung unterscheidet sich demnach von der vorbekannten
Einrichtung dadurch, daß zwei Orthogonaltransformations-Schaltungen
vorgesehen sind. In diesem Fall wird das Eingangssignal durch die erste Orthogonaltransformations-Schaltung
frequenzmäßig geteilt, um eine
Kanalunterscheidung zu ermöglichen und der Kanal mit
dem niedrigsten Frequenzband kann weiterhin in zwei Bänder durch die zweite Orthogonaltransformations-Schaltung
unterteilt werden. Selbst dann, wenn das Trägersignal nicht hoch genug ist, tritt kein Schwebungseffekt
auf. Da die Energie des Signals normalerweise im unteren Frequenzband angesammelt ist wird
das S/N-Verhältnis als Ganzes verbessert, wenn das
S/N-Verhältnis des unteren Frequenzbandes verbessert
wird. Es genügt deshalb, wenn lediglich das S/N-Verhältnis
des untersten Frequenzbandes verbessert wird
Zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben. Nachfolgend wird ein
Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Schaltplanes eines Aufzeichnungs-
und Wiedergabegerätes mit Frequenzbandunterteilung näher beschrieben und erläutert
An einer Eingangsklemme 10, in die ein von der Bildaufnahme-Kamera oder einem Fernsehempfänger
kommendes Videosignal eingespeist wird, ist ein Tiefpaß-Filter 12 und ein Hochpaß-Filter 14 angeschlossen.
Das Videosignal hat eine Frequenz von 2 MHz und die Tief- und H och paß-Filter einen Durchlässi&keitsbereich
von weniger bzw. mehr als 250 KHz. Der Ausgang des Tiefpaß-Filters 12 ist an einem Hadamard-Transformator
16 zweiter Ordnung und der Ausgang des Hochpaß-Filters 14 an einem Hadamard-Transformator
18 achter Ordnung angeschlossen. Die zwei Ausgangssignale
des Hadamard-Transformators 16 sind über Frequenzmodulatoren 20-1 und 20-2 und die acht
Ausgangssignale des Hadamard-Transformators 18 sind fiber Frequenzmodulatoren 20-3, 20-4 ... und 20-10 zu
einem Aufnahme/Wiedergabekreis 22 geleitet
Der Aufnahme/Wiedergabe-Kreis 22 enthält zehn
den Kanälen zugeordnete Magnetköpfe, die feststehend
sind. Die von den entsprechenden Magnetköpfen aufgenommenen Signale werden entsprechend über
Verstärker 24-1,24-2 ... und 24-10 in Frequenz-Demodulatoren
26-1, 26-2 ... und 26-10 eingespeist Die
Ausgangs-Signale der Frequenz- Demodulatoren 26-1 und 26-2 sind zu einem Hadamard-Umkehr-Transformator
28 der zweiten Ordnung und die Ausgangs-Signale der Frequenz-Demodulatoren 26-3,26-4...
>wd 26-10 zu einem Hadamard-Umkehr-Transformator 30 der
achten Ordnung geleitet Der Ausgang des Hadamard-Transformators 28 ist an einen Eingang eines Mischers
32 und der Ausgang des Hadamard-Lmkehr-Transformators
30 ist an den anderen Eingang des Mischers 32 angeschlossen. Der Ausgang des Mischers 32 führt zu
einer Ausgangsklemme 34. so
Ein Signal von 250 KHz wird in den Hadamard-Transformatjr
16 eingespeist der Kanal-Signale von 0-125 KHz und 125-250 KHz erzeugt Damit sind die
Frequenz-Bandbreiten von 125 KHz vorgegeben. Selbst wenn bei einem größeren Frequenzhub das Trägersignal
nicht hoch genug ist, können die Frequenz-Modulatoren 20-1 und 20-2 einen größeren Modulations-Index
haben, ohne daß eine Schwebung zwischen den Video- und den Träger-Signalen zustande kommt, was zu einer
Verbesserung des S/N-Verhältnisses führt Ein Signal von 2 MHz wird in den Hadamard-Transformator 18
eingespeist der acht 250 KHz-Signale erzeugt Da jedoch das 0 bis 250 KHz-Signal durch den Hochpaß-Filter
14 abgeschnitten wird, erscheint am ersten Ausgangs-Kanal des Hadamard-Transformators kein
Signal Die 250-500KHz,... und 1750Khz-2MHz-Signale
erscheinen am zweiten, ... und achten Ausgangs-Kanal entsprechend. Da die Signale mit der
Bandbreite von 250 KHz zu den Modulatoren 20-4 ... und 20-10 geleitet werden, tritt eine Schwebung
zwischen dem Video-Signal und dem Träger-Signal auf, falls ein größerer Frequenzhub benutzt wird, um das
S/N-Verhältnis zu verbessern. Aus diesem Grund kann kein größerer Frequenzhub benutzt werden, ohne daß
eine Verbesserung des S/N-Verhältaisses verhindert
wird. Bei einer orthogonalen Transformalion jedoch,
wie sie die Hadamardtransformation darstellt werden die Energien der Signale nach der T- rreformation auf
Niederfrequenz-Kanäle konzentriert Wenn daher das
S/N-Verhältnis der Hochfrequenz-Kanäle der Video-Signale
verschlechtert wird, erleidet das S/N-Verhältnis des Signals keinen wesentlichen Einfluß. Das r.eißt
wenn da*· S/N-Verhältnis nur von den Niederfrequenz-Kanälen des Video-Signals verbessert wird, wie es bei
diesem Ausführungsbeispiel der Fall ist trägt dies zum Gesamt-Video-Signal bei, so daß das S/N-Verhältnis des
Video-Signals als Ganzes verbessen fird. Auf diese
Weise wird das Video-Signal in eine Mehrzahl von KanaJ-Signalen aufgeteilt die über den Magnetkopf auf
ein Magnetband für den entsprechenden Kanal aufgenommen werden.
Bei der Wiedergabe werden die Signale durch die Magnetköpfe für den entsprechenden Kanal im
umgekehrten Sinn wie bei der Aufnahme erfaßt wobei die Signale von 0-125KHz und 125-250KHz über
die Frequenz-Modulatoren 26-1 und 26-2 zu dem Hadamard-Umkehr-Transformator 28 geleitet werden
und am Ausgang des Tiefpaß-Filters wiedergegeben wen';n. Entsprechend werden die Signale von
250-500KHz, ... und 1750 KHz-2MHz über die
Frequenz-Modulatoren 26-4. ... und 26-10 zu dem Hadamard-Umkehr-Transformator 30 geleitet und am
Ausgang des Hochpaß-Filters 14 wiedei gegeben. Die
Ausgänge der Hadamard-Umkehr-Transformatoren 28 und 30 werden gemischt und ein Eingangs-Video-Signal
wird an der Ausgangsklemme 34 wiedergegeben. Obgleich Modulator 20-3, Verstärker 24-3 und Demodulator
26-3 für den ersten Kanal (0-250 KHz), die den Hadamard-transformierten Frequenzkomponenten des
höheren Video-Signals (250 KHz-2 MHz) zugeordnet
sind, in der Zeichnung gezeigt sind, können diese auch
fortgelassen werden. Eine andere geeignete orthogonale Transformation, wie z. B. eine Haar-Trair.formation,
kann dann anstelle einer Hadamardtransformation verwendet werden.
Claims (1)
1. Aufzeichnung:;- und Wiedergabegerät RJr
Videosignale mit Frequenzbandunterteilung, enthaltend:
— Orthogonaltransforroatjons-Schaltungen zur
Transformation eines Eingangssignales in eine Mehrzahl von Signalkomponenten, die sich in
ihren Frequenzbereichen unterscheiden;
— Mittel zur Frequenz-Modulation der Ausgangssignale der Orthogonaltransfonnations-Schaltongen
für jeden der Frequenzbereiche und zur Aufzeichnung der modulierten Signalkomponenten auf einem Aufzeichnungsträger;
— Mitte! zur Frequenz-Demodulation der modulierten
Signale und
— inverse Orthogonaltransformations-Scbaltungen
zur Transformation der demodulierten
Signs "komponenten in das ursprüngliche Eingangssignal,
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| DE3010458C2 true DE3010458C2 (de) | 1983-03-17 |
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ID=12373214
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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