DE3009896A1 - Dichtbauteil und ansperrschieber mit einem solchen dichtbauteil - Google Patents
Dichtbauteil und ansperrschieber mit einem solchen dichtbauteilInfo
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DIPL.-PHYS. WOLFGANG SEEG'ER
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o I η a"ιίο η b ο i rnΓ E u r υ ρ Si sehen Patent aml^_ - admitted öl the European Patent OHico — Mandntaire Agrae pres l'OHice Eu r op 6 ο η d O^ ja r eve Ia
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Seegerpatent München Telex: 594487 pacop d
26. Februar 1980
Anmelder: Johannes Erhard/ H. Waldenmaier Erben Süddeutsche Armaturenfabrik GmbH & Co.
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7920 Heidenheim
7920 Heidenheim
Dichtbauteil und Absperrschieber mit einem solchen Dichtbauteil .
Die Erfindung betrifft ein Dichtbauteil, insbesondere zur Querabdichtung von Schieberplatten, welches
in einer Aussparung des Gehäuses angeordnet ist und eine quer zur Verschieberichtung der Schieberplatte
angeordnete, an diese angedrückte PTFE-Schnur enthält.
Bei einem aus der DE-OS 25 06 140 bekannten Flachschieber
ist als Querdichtung auf jeder Plattenseite je ein in der Mittelebene längs aufgeschlitzter
elastischer Hohlstab vorgesehen, in dessen Hohlraum ein mittels eines Druckorgans beaufschlagbares,
auf die Innenseite des Hohlstabes einen Druck aus-
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IWlTaCHECKKONTO MÜNCHEN 19BS5B-ÖO7 . DRESDNER BANK MÜNCHEN. KONTO-NUMMER 4 1SOSBO
übendes Druckübertragungselement eingebracht ist.
Letzteres preßt die der Schieberplatte benachbarten Hohlstabschenkel gegen die Schieberplatte,
wobei zwischen den Druckübertragungselementen und den Innenwänden des Hohlstabes eine zumindest
den an der Schieberplatte anliegenden Längsschlitz verdeckende elastische Zwischenlage angeordnet
ist, welche ein Teflonstreifen sein kann.
Diese bekannte Querdichtung weist den Nachteil auf, daß der Hohlkörper, der die Teflonschnur
enthält, vor und hinter dieser gegen die Schieberplatte gepreßt wird. Das hat zum einen die nachteilige
Folge, daß Reibungsbeiwert und Haftung der Querdichtung an der Schieberplatte nicht von
den Materialeigenschaften der Teflonschnur sondern zumindest teilweise von den Eigenschaften
des Materials des Hohlkörpers bestimmt werden, welcher die Teflonschnur enthält. Ferner folgt
aus der spitzwinkeligen Anlage an die Schieberplatte, daß bei längerem Gebrauch zunehmend mehr
Ablagerungen sich zwischen der Schieberplatte und dem Hohlkörper festsetzen werden, insbesondere
jeweils dann,, wenn die Schieberplatte herausgezogen wird. Diese sich festsetztenden Ablagerungen
beanspruchen und verschleissen die Schieberplatte bei überwiegend abrasiven Medien. Außerdem
werden diese Ablagerungen auch unter die Teflonschnur kriechen und
auch dadurch die Dichtwirkung verringern.
·
Aus der DE-OS 25 49 240 ist ferner ein Schieber
bekannt, welcher in einer die Schieberplatte umgebenden Ringnut eine aus einem Stück bestehende
Lippendichtung enthält. Dieser Dichtungskörper weist an seinen in Verschieberichtung der
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Schieberplatte gesehen vorderen und hinteren Kanten je eine nach außen vorstehende Lippe auf, welche aufgrund der elastischen Materialeigenschaften
elastisch an die Schieberplatte angedrückt werden. Diese bekannte Dichtung weist zum einen den Nachteil
auf, daß wegen der vorne und hinten.überstehenden Dichtlippen nur ein sehr kleines Volumen
des Dichtungskörpers zur elastischen Anlage der Lippen an die Schieberplatte beiträgt, daß diese
Dichtlippen deshalb nur mit geringer elastischer Kraft gegen die Schieberplatte gedrückt werden.
Der gesamte Dichtkörper kann selbstverständlich, nicht aus Teflon hergestellt werden, weil er sonst
viel zu teuer in der Herstellung wäre. Dieser bekannte Dichtkörper weist deshalb weniger gute Materialeigenschaften
auf.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Dichtungsbauteil zu schaffen, welches günstige Materialeigenschaften
aufweist und so einsetzbar ist, daß es mit.
starker elastischer Kraft gegen die Schieberplatte angedrückt wird.
Diese Aufgabs ist gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß das Dichtbauteil ein Elastomer-Profil
umfaßt, welches in einer der Schieberplatte zugewandten Ausnehmung die PTFE-Schnur teilweise
enthält und deren der Schieberplatte zugewandte Seite gegen diese drückt.
'
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Die Erfindung weist den Vorteil auf, daß die PTFE-Schnur aufgrund der Vorspannung des Elastomer-Profils
ständig elastisch gegen die Schieberplatte gedrückt wird. Die PTFE-Schnur ist ebenfalls elastisch
und nicht hart gesintert. Durch diese PTFE-Schnur, die vom Hersteller geschützt ist, werden Unebenheiten der
Schieberplatte, die sich sonst bei
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deren Verschiebung nachteilig auswirken würden, aufgefangen, ohne die Dichtwirkung zu verringern.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist darin zu sehen, daß sowohl das gesamte Dichtteil mit dem
Elastomer-Profil als auch die PTFE-Schnur selber einfach einsetzbar und auswechselbar sind.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung liegt darin, daß die PTFE-Schnur oder der PTFE-Streifen
selber nur teilweise in der Ausnehmung des Elastomers enthalten sind, daß sie also von diesem vorstehen.
Beim Einbau in einen Schieber wird deshalb nur diese PTFE-Schnur selber gegen die Schieberplatte
gedrückt, so daß eine Querdichtung mit einen erfindungsgemäßen Dichtbauteil auch nach
längerem Stillstand nicht an der Platte haftet, auch im vorgespannten Zustand nur geringe Reibung
sbeiwerte aufweist, bei höheren Temparatüren
an der Edelstahlplatte keine Ablagerungen hinterläßt und auch nach öfterem Nachspannen nicht verhärtet.
Die Ausnehmung in dem Elastomer-Profil ist zweckmäßigerweise
kleiner als das Volumen des eingelegten PTFE-Prof ils. Bei dieser Ausführungsform,
bei der die Aussparung voll ausgefüllt ist von dem PTFE-Profil oder -Streifen tritt eine besonders
günstige Druckübertragung auf. Gleichzeitig gewährt diese Ausbildungsform die Nutzung der
vollen Elastizität des Elastomer-Profils zum Andrücken der PTFE-Schnur gegen die Schieberplatte.
Das Elastomer-Profil kann mit seiner der Schieberplatte abgewandten Seite an einer Druckleiste oder
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Druckplatte anliegen. Diese Ausbildungsform weist den Vorteil auf, daß das Elastomer-Profil abgestützt
ist und nicht in sich verwunden wird.
Das Elastomer-Profil weist zweckmäBigerweise Längs-Wulste
zum Ausgleich von Unebenheiten der Aussparung auf. Diese Längswulste können auf beiden Seiten,
in Verschiebungsrichtung vor und hinter der PTFE-Schnur, vorgesehen sein.
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Diese Weiterbildungen der Erfindung sind deshalb sehr zweckmäßig,weil die Gehäuseteile gegossen werden und in der Aufnahmeaussparung Unebenheiten
entstehen können, die ausgeglichen und dabei gleichzeitig abgedichtet werden müssen.
Die Druckleisten sind nach einer anderen Weiterbildung der Erfindung mit verstellbaren Schubstangen
verbindbar ausgebildet. Diese Weiterbildung der Erfindung bringt den Vorteil mit sich, daß das Elastomer-Profil
innerhalb der Aussparung, in welche es eingesetzt wird, verschiebbar ist, auch im Betrieb,
und daß aufgrund der Arbeitsweise im Betrieb genau der gewünschte Andruck der PTFE-Schnur an die
Schieberplatte eingestellt werden kann.
Das Elastomer-Profil kann auf der der Durchflußöffnung
zugewandten Seite eine Längsnut zur Aufnahme eines Abstreifers aufweisen. Ein solcher Abstreifer
schabt Ablagerungen von der Schieberplatte ab und hält sie weitgehend von der PTFE-Schnur fern.
Auch auf der dem Schieberkopf zugewandten Seite des
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V5T:
Elastomer-Profils kann eine Längsnut zur Aufnahme
eines auf die Schieberplatte andrückenden Streifens ausgebildet sein. Dieser Streifen kann zusammen mit
dem Abstreifblech eine Kammer bilden, in welcher ein Schmiermittel enthalten sein kann.
Aufgabe der Erfindung ist es ferner. Schieber mit in Aussparungen des Gehäuses angeordneten Querdichtungen,
welche eine quer zur Verschieberichtung der Schieberplatte angeordnete, an dieser angedrückte
PTFE-Schnur enthalten, zu schaffen, deren Querdichtung günstige Materialeigenschaften aufweist und
die so einsetzbar sind, daß die Querdichtung mit starker elastischer Kraft gegen die Schieberplatte
angedrückt wird.
Diese Aufgabe ist gemäß der Erfindung dadurch gelöst,
daß die Querdichtung ein Elastomer-Profil umfaßt, welches in einer auf der der Schieberplatte
zugandten Ausnehmung die PTFE-Schnur teilweise umfaßt und deren der Schieberplatte zuwandte Seite
gegen die Schieberplatte drückt.
Eine solche Querdichtung ist auf beiden Seiten der Schieberplatte angeordnet. Das Elastomer-Profil
dieses Schiebers kann mit seiner der Schieberplatte abgewandten Seite an einer Druckleiste oder Druckplatte
anliegen. Diese Unterstützung des Elastomer-Profils verhindert eine Verbiegung oder Verkippung
desselben und bewirkt, daß dessen volle Elastizitätskraft zum Andruck der PTFE-Schnur gegen die
Schieberplatte ausgenutzt wird. Diese Druckleisten können nach einer anderen Weiterbildung der Erfindung
mit verstellbaren Schubstangen verbindbar ausgebildet sein. Diese Weiterbildung der Erfindung
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ermöglicht es, die Querdichtungen in den .Aussparungen
so zu verschieben, daß sie die PTPE-Schnur mit dem gewünschten Druck gegen die Schieberplatte
andrücken. Diese Einstellung kann auch während des Betriebs durchgeführt werden. Gleichzeitig ermöglicht
diese Weiterbildung der Erfindung ein Nachstellen oder ein Nachspannnen der Querdichtung.
Zweckmäßigerweise weist das Elastomer-Profil Längs-TO
wulste zum Ausgleich von Unebenheiten der Aussparung auf. Diese Längswulste können an zwei gegenüberliegenden
Seiten oder auch umlaufend um das Elastomer-Profil ausgebildet sein.
Zweckmäßigerweise kann das Elastomer-Profil auf der der Durchflußöffnung zugewandten Seite eine
Längsnut zur Aufnahme eines Abstreifers aufweisen.
Letzterer streift Ablagerungen von der Schieberplatte ab und hält sie auf diese Weise von der
PTFE-S-chnur fern.
Das Elastomer-Profil kann auch auf der' dem Schieberkopf
zugewandten Seite eine Längsnut zur.Aufnahme eines an die Schieberplatte andrückenden
Streifens aufweisen. Dieser Streifen, der zweckmäßigerweise aus. einem dünnen, harten und
elastischen Material bestehtr bildet zusammen mit
dem Abstreifer eine Kammer, in welcher ein Schmiermittel enthalten sein kann.
Die Querdichtung erstreckt sich mit ihren beiden Enden zweckmäßigerweise bis über einen Abschnitt
der seitlichen Stirnflächendichtungen. Falls letztere eine Verstärkungseinlage, z.B. aus Stahl,
enthalten, endet die Querdichtung vorteilhafter-
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weise vor dieser.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung gehen aus den Ansprüchen in Verbindung mit der Zeichnung
und der Beschreibung hervor. Im einzelnen zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt durch ein Elastomer-Profil/
Fig. 2 einen Querschnitt durch das Elastomer-Profil der Fig. 1, jedoch mit einge
setztem PTFE-Dichtprofil,
Fig. 3 einen Querschnitt durch die erfindungsgemäße Dichtung in eingebautem Zustand,
Fig. 4 einen Längsschnitt durch die erfindungsgemäße Querdichtung mit dem über
gang zu der stirnseitigen Dichtung, in eingebautem Zustand,
Fig. 5 einen Schnitt durch die in Fig. 4 dargestellte Stirnflächendichtung.
·
In Fig. 1 ist ein Querschnitt durch ein Elastomer-Profil 10 dargestellt. Dieses weist auf seiner
rechten Seite eine Nut 12 auf, welche zur Aufnahme eines PTFE-Dichtprofils 14 vorgesehen ist, vergleiche
Fig. 2.
An seinem oberen Ende weist das Elastomer-Profil
10 einen Wulst 16 auf, und an seinem unteren Ende ist ein Wulst 18 ausgebildet. Diese beiden Wulste
dienen zur Ausgleichung von Unebenheiten in der Aussparung des Schiebergehäuses, in welche das
Elastomer-Profil eingesetzt werden soll.
Ferner weist das Elastomer-Profil 10 sowohl in
seiner Oberseite als auch in seiner Unterseite je
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eine schmale Nut 20 bzw. 22 auf, welche zur Aufnahme von Abstreifblechen dienen, wie es weiter
unten noch beschrieben werden wird.
Die Fig. 2 zeigt den gleichen Schnitt durch, ein Elastomer-Profil 10, jedoch mit einem eingesetzten
PTFE-Dichtprofil. Wie man in dieser Fig. 2 sieht, ist die gesamte Nut 12, welche sich über die ganze
Länge des Elastomer-Profils 10 erstreckt, von dem PTFE-Profil ausgefüllt. Dieses Profil 14 steht um
einen Abstand 24 von dem der Schieberplatte am . nächsten gelegenen Teil des Elastomer-Profils 10
vor.
Das Elastomer-Profil 10 bildet somit ein Trägerprofil, welches das Dichtprofil selber trägt und hält.
Die Dicke 26 des Elastomer-Profils hinter der PTFE-
Schnur 14 übt nur die. Funktion der elastischen
Andrückung aus.
Die Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch einen Flachschieber, in welchem das erfindungsgemäße Dichtbauteil 10, 14 eingesetzt ist. Dieser Schnitt liegt
senkrecht zur Schieberplatte 32 in Verschiebungsrichtung derselben. In dieser Figur sieht man die
beiden Gehäusehälften 30, zwischen denen die Schieberplatte 32 angeordnet ist. Sowohl in der rechten
als auch in der linken Gehäusehälfte 30 ist jeweils eine Aussparung 34 vorgesehen, in welcher das
Elastomer-Profil 10 so angeordnet ist, daß es oben und unten dichtend an der Wand dieser Aussparung
anliegt. Hinter dem Elastomer-Profil 10 ist eine Druckplatte 36 in der Aussparung 34 angeordnet.
Gegen die äußere oder Rückwand dieser Druckplatte 3 6 kann ein Schraubbolzen 38 einwirken, welcher zu
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diesem Zweck in eine Bohrung 40 hineingeschraubt ist. Auf dem aus der Gehäusehälfte 30 vorstehenden
Abschnitt 4 2 des Schraubbolzens 38 ist eine Arretiermutter 44 aufgeschraubt. 5
Im Ausführungsbeispiel der Fig. 3 sind die Dicke des Elastomer-Profils 10 und des PTFE-Streifens
14 so bemessen, daß sie im unbelasteten Zustand zusammen die Tiefe der Aussparung 34 übertreffen.
Die PTFE-Schnur 14 ist deshalb gegen die Schieberplatte
32 angedrückt. Mit Hilfe des Schraubbolzens 38 kann über die Druckplatte 36 das Dichtbauteil,
welches aus dem Elastomer 10 und der PTPE-S"hnur
14 besteht, beliebig nachgestellt werden. Nach dem Zusammenbau des Schiebers wird beim Prüfen auf
Druck dieser Dichtsatz so weit gegen die Schieberplatte 32 vorgespannt, bis Dichtheit erreicht ist.
In der Nut 22 des Elastomer-Profils 10 kann ein abgewinkeltes Abstreifblech 48 eingesetzt werden. Dieses ist
mit seinem vorderen Abschnitt 50, welcher in den Spalt 52, welcher durch die Schieberplatte 32 einerseits
und die Gehäusehälfte 30 andererseits begrenzt wird, nach unten abgewinkelt und liegt an der Schieberplatte
32 an. Dieser Abstreifer 48, 50 streift beim Herausziehen der Schieberplatte 32 alle Ablagerungen
von dieser ab und hält sie auf diese Weise von der PTFE-Schnur 14 fern. Der Abstreifer kann auch
ohne Abwickelungen, also gerade, ausgebildet sein.
Ein dem Abstreifer 48, 50 ähnliches Element 54 steckt mit seinem abgewinkelten Abschnitt 56 in der
oberen Nut 20. Auch dieses Element 54 weist einen abgewinkelten Abschnitt 58 auf, welcher auch elastisch
federnd an der Schieberplatte 32 anliegt. Der Abstreifer 48, 50 und das ähnliche Element 54, 58
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bilden zusammen mit der Oberfläche des Elastomerprofils 10 und der Oberfläche der Schieberplatte
32 eine Kammer, in welcher ein Schmiermittel, angeordnet sein kann. Diese Kammer wird durch den
PTFE-S_treifen 14 geteilt. .
Die Fig. 4 zeigt einen Schnitt senkrecht zur. Verschieberichtung der Schieberplatte 32 und quer
durch diese hindurch► Dieser Schnitt erstreckt
sich bis zu einer Seite des Schieberhäuses 30.
Wie man in dieser Fig. 4 sieht, werden die beiden
Gehäusehälften 30 durch Schrauben 60 zusammengehalten;
diese Konstruktion ist bekannt und muß deshalb nicht näher beschrieben werden.
Zwischen den beiden Gehäusehälften 30 ist eine Stirnflächendichtung 62 eingesetzt, welche.ein
Loch 64 aufweist, durch welches die Schraube 60 hindurchgeftihrt sind. Dieses Dichtelement 62,
welches in Fig. 5 nochmals im Schnitt dargestellt ist, enthält eine Stahleinlage 66.
' In dem der Schieberplatte 32 zugewandten Bereich weist diese Stirnflächendichtung. 62 einen zunehmenden
Querschnitt auf, und die der Schieberplatte 3 zugewandte Seite 68 ist konvex ausgebildet, vergleiche
Fig. 5. In dem Abschnitt vergrößerten Durchmessers sind rechts und links je eine Verdrängungsnut
70 ausgebildet.
Wie man in Fig. 4 sieht, erstreckt die Querdichtung sich über den inneren Bereich der U-förmigen Stirnflächendichtung
62. Der in Fig. 4 sichtbare, geschnittene PTFE-Streifen 14 erstreckt sich an je-
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- yf -
der Seite der Schieberplatte 32 über den inneren Bereich der Stirnflächendichtung 6 2 über die Verdrängung
snu ten 70 hinaus. Die Querdichtung endet jedoch noch vor der Stahleinlage 66. Das äußere
Ende der Querdichtung weist von dem ihm zugewandten Ende der Stahleinlage noch einen Abstand 72
auf. Durch diese Ausführungsform ist sichergestellt, daß die Querdichtung lediglich auf dem
elastisch verformbaren Abschnitt der Stirnflächendichtung 62 einwirkt, so daß stets eine gute Abdichtung
gewährleistet ist.
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Leer seife
Claims (23)
1. Dichtbauteil, insbesondere zur Querabdichtung von Schieberplatten, welches in einer Aussparung
des Gehäuses einsetzbar ist und eine
quer zur Verschieberichtung der Schiebeplatte angeordnete, an diese angedrückte PTFE-Schnur
enthält, dadurch gekennzeichnet, daß das Dicht— bauteil ein Elastomer-Profi?. (10) umfaßt, welches
in einer auf der der Schieberplatte (32) zugewandten Ausnehmung (12)fdie PTFE-Schnur
(14) teilweise enthält und deren der Schieberplatte (32) zugewandte Seite gegen diese drückt.
(14) teilweise enthält und deren der Schieberplatte (32) zugewandte Seite gegen diese drückt.
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2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (12) im Elastomer-Profil
(10) ein kleineres Volumen als das eingelegte PTFE-Profil (14) aufweist..
3. Vorrichtung nach Anspruch "1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das Elastomer-Profil (10)
' mit seiner der Schieberplatte (32) abgewandten Seite an einer Druckleiste oder Druckplatte (36)
anliegt.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß das Elastomer-Profil
(10) Längswulste (16, 18) zum Ausgleich von Unebenheiten der Aussparungen(34) der Gehäuseteile (30)
aufweist. .
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Elastomer-Profil
(10) auf beiden. Seiten,in Verschiebungsrichtung
der Schieberplatte (32) vor und hinter der PTFE-Schnur, Längsnuten (20, 22) aufweist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 - 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Druckplatten (36) mit verstellbaren Schubstangen (38) verbindbar
ausgebildet sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 6, dadurch
gekennzeichnet, daß das Elastomer-Profil
(10) auf der der Durchflußöffnung zugewandten
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Seite eine Längsnut (22) zur Aufnahme eines Abstreifers
(48, 50) aufweist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 7, dadurch
gekennzeichnet/ daß auf der dem Schieberkopf zugewandten Seite des Elastomer-Profils (10)
eine Längsnut (2Oi zur Aufnahme eines an die Schieberplatte (32) andrückenden Streifens (54,
58) ausgebildet ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Längsnut bzw. die Längsnuten (20, 22) im Eereich vor den Wulsten (16,18) ausgebildet
sind.
10. Schieber mit in Aussparungen des Gehäuses angeordneten
Querdichtungen, welche eine quer zur Verschieberichtung der Schieberplatte angeordnete,
an diese angedrückte PTFE-Schnur enthalten, dadurch gekennzeichnet, daß die Querdichtung
ein Elastomer-Profil (10) umfaßt, welches in einer auf der der Schieberplatte (32) zugewandten
Ausnehmung (12) die PTFE-Schnur (14) teilweise umfaßt und deren der Schieberplatte
(32) zugewandte Seite gegen die Schieberplatte (32) drückt.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß auf beiden Seiten der Schieberplatte
(32) eine Querdichtung (10, 14) angeordnet ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch
gekennzeichnet, daß das Elastomer-Profil (10) ruit seiner der Schieberplatte (32) abgewand-
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ten-Seite an eine Druckplatte (36) anliegt.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 - 12,
dadurch gekennzeichnet, daß das Elastomer-' Profil (10) Längswulste (16, 18) zum Ausgleich
von Unebenheiten der AussparungeH34) der Gehäuseteile
(30) aufweist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 - 13,
dadurch gekennzeichnet, daß das Elastomer-Profil (10) auf beiden Seiten, in Verschieberichtung
der Schieberplatte (32) vor und hinter der PTFE-Schnur, Längsnufcen (20, 22)
aufweist.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 - 14,
dadurch gekennzeichnet, daß die Druckplatte (36) mit Schubstangen (38) zusammenwirkend
ausgebildet ist.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 - 15,
dadurch gekennzeichnet, daß das Elastomer-Profil (10) auf der der Durchflußöffnung des
Schiebers zugewandten Seite eine Längsnut (22) zur Aufnahme eines Abstreifers (48, 50) aufweist.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet,
daß in der Längsnut (22) ein Ab-Streiferblech (48, 50) angeordnet ist, welches mit seiner Abstreifkante (50) der Durchflußöffnung zugewandt an der Schieberplatte (3 2)
andrückt.
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18- Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 - 17,
dadurch gekennzeichnet, daß auf der dem Schieberkopf zugewandten Seite des Elastomer-Profils
(10) eine Längsnut (20) zur Aufnahme eines an die Schieberplatte (32) andrückenden
Streifens (54, 58) ausgebildet ist.
19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet,
daß in der Längsnut (20) an der dem Schieberkopf zugewandten Seite ein Abstreifer
(54, 58) eingesetzt ist, welcher mit seiner Abstreifkante elastisch gegen die Schieberplatte
(32) andrückt.
20. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet,
daß in der durch die Oberfläche des Elastomer-Profils (10),durch den Abstreifer
(48, 50), durch den Abstreifer (54, 58) und durch die Oberfläche der Schieberplatte (32)
gebildeten Kammer ein Schmiermittel enthalten sein kann.
21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 - 2O,
dadurch gekennzeichnet, daß die Querdichtung (1Of 14) sich mit ihren beiden Enden bis über
einen Abschnitt der seitlichen Stirnflächendichtungen (62) erstreckt.
22. Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Querdichtung vor einer Versteifungseinlage
(66) in den seitlichen Stirnflächendichtungen (62) endet.
23. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7-10 oder 16 - 22, dadurch gekennzeichnet, daß Abstreifer
vor einer Versteifungseinlage (66) in den seitlichen Stirnflächendichtungen (62) enden.
130039/044-2
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