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DE3009558A1 - Buehne fuer den streckenvortrieb im berg- und tunnelbau - Google Patents

Buehne fuer den streckenvortrieb im berg- und tunnelbau

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Publication number
DE3009558A1
DE3009558A1 DE19803009558 DE3009558A DE3009558A1 DE 3009558 A1 DE3009558 A1 DE 3009558A1 DE 19803009558 DE19803009558 DE 19803009558 DE 3009558 A DE3009558 A DE 3009558A DE 3009558 A1 DE3009558 A1 DE 3009558A1
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DE
Germany
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stage
discharge pipe
expansion
carrier
drive
Prior art date
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Application number
DE19803009558
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DE3009558C2 (de
Inventor
Helmut 4236 Hamminkeln Heisterkamp
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GTA GRUBEN TRANSPORT AUSBAUTEC
Original Assignee
GTA GRUBEN TRANSPORT AUSBAUTEC
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Publication date
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Publication of DE3009558A1 publication Critical patent/DE3009558A1/de
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D11/00Lining tunnels, galleries or other underground cavities, e.g. large underground chambers; Linings therefor; Making such linings in situ, e.g. by assembling
    • E21D11/40Devices or apparatus specially adapted for handling or placing units of linings or supporting units for tunnels or galleries
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G21/00Preparing, conveying, or working-up building materials or building elements in situ; Other devices or measures for constructional work
    • E04G21/02Conveying or working-up concrete or similar masses able to be heaped or cast
    • E04G21/04Devices for both conveying and distributing
    • E04G21/0418Devices for both conveying and distributing with distribution hose
    • E04G21/0472Details of connection of the hose to the formwork, e.g. inlets
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D11/00Lining tunnels, galleries or other underground cavities, e.g. large underground chambers; Linings therefor; Making such linings in situ, e.g. by assembling
    • E21D11/04Lining with building materials
    • E21D11/10Lining with building materials with concrete cast in situ; Shuttering also lost shutterings, e.g. made of blocks, of metal plates or other equipment adapted therefor
    • E21D11/105Transport or application of concrete specially adapted for the lining of tunnels or galleries ; Backfilling the space between main building element and the surrounding rock, e.g. with concrete

Landscapes

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  • Structural Engineering (AREA)
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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Die Erfindung betrifft eine Bühne für den Streckenvortrieb im
  • Berg- und Tunnelbau, welche über Laufkatzen an dem Streckenausbau verfahrbar ist und eine Arbeitsplattform sowie einen Ausbaumanipulator mit einem durch einen Druckmittelantrieb manipulierbaren Träger für wenigstens eine Ausbauprofiltragkonsole aufweist.
  • Die Erfindung bezieht sich insbesondere auf fahrbare Ausbaubühnen, deren Laufkatzen als Brems- und Treiblaufkatzen ausgebildet und an einem fliegenden Gestänge in der Firste des zumeist bogenförmigen Streckenausbaus verfahrbar sind. Dabei kann die Bühne mit einem oder mehreren Bohrwerken versehen sein, um während der Ausbauarbeit bereits mit dem Abbohren des folgenden Abschlages beginnen zu können. Derartige Bühnen reduzieren dann nicht nur den Aufwand für die Ausbauarbeit, sondern auch für die Bohrarbeit. Die Verminderung der Ausbauarbeit beruht bei solchen Bühnen auf dem Ausbaumanipulator, der bei fortgeschrittenen Ausführungsformen mehrere Ausbauprofiltragkonsolen aufweist, in denen die Firstsegmente mehrerer Streckenbögen in verbolztem und mit Verzug versehenen, d.h.
  • vormontierten Zustand aus einem hinteren Streckenbereich mit Hilfe der Bühne bis vor Ort transportiert werden, wo der vormontierte Ausbauteil angehoben und für die Endmontage mit den Schloßsegmenten komplettiert wird.
  • Einfachere Ausbaumanipulatoren wirken nicht mit derartigen Bühnen zusammen, sind aber ebenfalls bekannt (DE-PS 25 01 535).
  • Sie sind ihrerseits auf einem fliegenden Gestänge in der Streckenfirste mit Brems- und Treiblaufkatzen verfahrbar, jedoch aus mehreren Trägern mit Schwenkantrieben zusammengesetzt, die in einer Ebene schwenkbar sind.
  • Bei den eingangs beschriebenen Ausbaubühnen strebt man eine möglichst weitgehende Mechanisierung aller Arbeitsvorgänge an, welche mit der Komplettierunq des Streckenausbaus verbunden sind. Dazu gehört auch der Anschluß des Verzuges an das Gebirge.
  • Dazu sind Ausbaubühnen bekannt geworden (Zeitschrift Glückauf 110 (1974) Nr. 22, 943, Bild 1), welche es ermöglichen, die fertig verbolzten und verzogenen Firstsegmente eines Abschnittes des bogenförmigen Streckenausbaus unmittelbar der Firste anzulegen und dadurch das Einbringen von Hinterfüllmaterial überhaupt zu vermeiden. Dieses Verfahren ist jedoch nur dort anwendbar, wo man den Ausbruch wenigstens annähernd profilgerecht hereingewinnen, u.a. hereinschießen kann. Die Voraussetzungen hierfür bieten jedoch insbesondere die im Steinkohlenbergbau unter Tage angetroffenen Verhältnisse nur selten.
  • Es ist auch bekannt, die vor Ort aufgestellten und verbolzten sowie verzogenen Ausbaurahmen mit einem besonderen Hinterfüllmaterial, z.B. mit Anhydrid zu verblasen (Kurznachrichten des Steinkohlenbergbauvereins Nr. 80, Dezember 1970, S. 5 und 6).
  • Dadurch kann man einerseits auf die Verwendung von Handsteinen aus dem hereingewonnenen Streckenhaufwerk für die Hinterfüllung verzichten und andererseits die Hinterfüllarbeit mechanisieren und dadurch beschleunigen sowie erleichtern. Die Erfindung bezieht sich deshalb auf dieses mechanisierte Hinterfüllverfahren, wobei auch andere Hinterfülimaterialien in Betracht kommen können, die sich verblasen lassen.
  • Da man hierfür eine entsprechend leistungsfähige Blaseinrichtung benötigt, hat man sich auch bereits bemüht, einerseits die Cefährdung der Bedienungsmannschaft durch Vermeidung von freien Schläuchen zu verhindern und andererseits den Arbeitsaufwand für die Bedienung und das Umrüsten der Blasvorrichtunq zu verringern. Dazu ist es bekannt (DE-PS 2t 65 889), das vordere Ende der streckenfesten Blasleitung mit einem mobilen Leitungsteil zu versehen, der über Laufkatzen an einem fliegenden Gestänge in der Firste der Streckenbögen verfahrbar ist. Der mobile Leitungsteil besteht im wesentlichen aus einer Folge von Rohrkrümmern und Teleskoprohren, die es ermöglichen, ohne die Verwendung von Schläuchen das Austragsrohr der Blasvorrichtung so zu führen, daß der Ausbau praktisch auf seinem gesamten Umfang hinterfüllt werden kann. Bei einer anderen Vorrichtung dieser Art (DE-AS 25 38 033), welche Gewichte und Platz einsparen soll, benutzt man einen aus Sektionen zusammengesetzten Tragarm, der über Hubwerke an die Laufkatzen angeschlossen ist und als Verbindung des Austragsrohres mit der streckenfesten Blasleitung einen Schlauch, der über einen Rohrbogen an das Austragsrohr angeschlossen ist, welches mit einem Drehmotor beweglich ist.
  • Diese mechanisierten Blasvorrichtungen eisnen sich bisher nicht für das Zusammenwirken mit einer Bühne der beschriebenen Art, hauptsächlich weil diese Bühnen bereits so viel Platz beanspruchen, daß nicht mehr genügend Raum für die Unterbringung des mobilen Teils der BlasvorricIitung und ihr fliegendes Gestänge übrig bleibt. Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Bühne zu schaffen, welche außer der Mechanisierung der Ausbauarbeit sowie gegebenenfalls der Bohrarbeit auch noch die Mechanisierung des Hinterfüllens mit einer Blasvorrichtung ermöglicht.
  • Gemäß der Erfindung wird die gestellte Aufgabe dadurch gelöst, daß an den Träger des Ausbaumanipulators wenigstens ein Austragsrohr einer Blasvorrichtung zum Hinterfüllen des Streckenausbaus angeschlossen ist und der Druckmittelantrieb des Trägers in ein das Austragsrohr steuerndes Seiten- und Höhenrichtwerk einbezogen ist, das über ein längs der Bühne bewegliches Drehwerk radial schwenkbar ist, und daß jedes Austragsrohr mit einem Blasschlauch an ein an der Bühne befestigtes Teleskopblasrohr mit Teleskopantrieb angeschlossen ist, das den Anschluß für das freie Ende einer streckenfesten Blasleitung bildet.
  • Gemäß der Erfindung ist der Druckmittelantrieb des Ausbaumanipulators in das Seiten- und Höhenrichtwerk der Blasvorrichtung integriert. Dadurch ist er doppelt, d.h. für beide Zwecke einsetzbar. Andererseits wird dadurch eine raumsparende Unterbringung der Blasvorrichtung möglich, die insbesondere die bislang erforderlichen getrennten Aufhängungen gänzlich und die für die Steuerung des Blasrohres erforderlichen Antriebe wenigstens teilweise überflüssig macht. Dabei ermöglicht das Teleskoprohr einerseits den Ausgleich der Längendifferenz der Blasleitung bis zum Einbau eines neuen Streckenrohres und andererseits die Längsbewegung des Drehwerkes auf der Bühne, wenn von der Ausbauarbeit zur Hinterfüllarbeit übergegangen wird. Die Schlauchverbindung dient dagegen zur Speicherung der Leitungslänge zwischen dem Teleskoprohr und dem betreffenden Austragsrohr sowie als Gelenk für diesen Teil der Blasleitung beim Übergang von der Ausbauarbeit zur Hinterfüllarbeit und umgekehrt.
  • Da bei derartigen Schlauchleitungen vorgeschriebene Minimalkrümmungen nicht unterschritten dürfen, die vom Schlauchdurchmesser abhängen, ist es gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung bei größeren Blasleitungsdurchmessern zweckmäßig, zwei parallele Blasrohre zu verwenden und diese über ein Hosenrohr an das Teleskoprohr anzuschließen. Dadurch gelingt es, das Teleskoprohr und die Längsführung des Drehwerkes auf der Bühne anzubringen und die erforderlichen Bögen zwischen dem Hosenrohr und dem Austragsrohr mit Schläuchen zu verwirklichen, ohne den bei einfacher Weiterführung der Blasleitung erforderlichen Krümmungsradius des Schlauches einhalten zu müssen. Gemäß der Erfindung hängt somit die Anzahl der Austragsrohre vom Blasleitungsdurchmesser ab Bedient man sich bei dem Ausbaumanipulator der einfachere ren Ausführungsformen der eingangs als bekannt vorausgesetzten Art, nach der der Ausbaumanipulator beispielsweise nur für einen Bau eingerichtet ist, so besteht sein Träger in der Regel aus einem Mast, der aus mehreren Sektionen zusammengesetzt ist, die untereinander mit Schwenkantrieben verbunden sind, welche eine Bewegung der Ausbauprofiltragkonsole in einer Ebene zum Anheben und Absenken des Streckenbaues ermöglichen. In diesen Fällen wird der Erfindungsgedanke heispielsweise dadurch verwirklicht, daß das Höhen- und Seitenrichtwerk einen mit einem Mast aus mehreren aneinander angelenkten und mit Schwenkantrieben versehenen Sektionen und wenigstens einer schwenkbaren Ausbauprofiltragkonsole verwirklichten, an sich bekannten Ausbaumanipulator einschließt, dessen Mast mit der untersten Sektion an den drehbaren Teil des Drehwerkes angelenkt ist und als Verbindung zwischen der Konsole und der zweiten Mastsektion ein angetriebenes Teleskop vorgesehen ist, auf dessen beweglichen Teil sich ein Schwenkantrieb für das in der Knickebene des Mastes gelenkig angebrachte Austragsrohr abstutzt.
  • Diejenigen bekannten Bühnen, welche eine Vormontage des Streckenausbaus ermöglichen, weisen in der Regel einen Ausbaumanipulator auf, der aus einem im wesentlichen parallel zur Ebene der Bühne heb- und senkbaren Träger oder Rahmen mit mehreren Ausbauprofiltragkonsolen besteht und ein entsprechendes, auf dem Bühnenrahmen verlagertes Hubwerk aufweist. Auch diese Ausführungsformen lassen sich in das Höhen- und Seitenrichtwerk der erfindungsgemäßen Bühne integrieren, indem das Hubwerk ebenso wie Lenker einer Parallelführung an den drehbaren Teil des Drehkopfes angeschlossen werden, wobei der oder die rückwärtigen Lenker jeweils mit angetriebenen Teleskopen verwirklicht sind; das oder die Austragsrohre sind dann an dem beweqlichen Teil eines weiteren, angetriebenen Teleskopes angebracht, dessen fester Teil an dem Träger oder Rahmen befestigt ist.
  • Zur Vereinfachung trägt es schließlich bei, wenn man den Antrieb, der das Drehwerk längs der Bühne bewegt, mit anderen Antrieben vereinigt. Gemäß der Erfindung ist deshalb vorgesehen, daß das Teleskoprohr der Blasleitung wie an sich bekannt mit einem oder mehreren Druckmittelzylindern angetrieben ist, die zum Antrieb eines das Drehwerk aufnehmenden Wagens dienen.
  • Die Einzelheiten, weiteren Merkmale und andere Vorteile der L'rfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung mehrerer Ausführungsformen anhand der Figuren in der Zeichnung; es zeigen Fig. 1 in Seitenansicht und unter Fortlassung aller für das Verständnis der Erfindung nicht erforderlichen Einzelheiten eine Ausbaubühne gemäß der Erfindung in Seitenansicht, Fig. 2 eine Draufsicht auf den Gegenstand der Fig. 1, Fig. 3 eine Stirnansicht des Gegenstandes der Fig. 1, Fig. 4 der Fig. 1 entsprechender Darstellung eine vereinfachte Ausführungsform der Erfindung, Fig. 5 in der Fig. 2 entsprechender Darstellung die Ausführungsform nach Fig. 4 und Fig. 6 in der Fig. 3 entsprechender Darstellung den Gegenstand der Fig. 4.
  • Gemäß der Darstellung des Ausführungsbeispieles in den Fig. 1-3 ist eine Strecke 1 des Berg- und Tunnelbaus mit einem fünEteiligen Streckenausbaurahmen 2 aus den Sektionen 3-7 ausgebaut.
  • Wie die Schnittdarstellungen in den Fig. 1 und 2 erkennen lassen, handelt es sich um ein rinnenförmiges Ausbauprofil.
  • Eine Bühne 8 ist gemäß Fig. 1 mit hilfe mehrerer Laufkatzen 9 bzw. 10 an einer Schiene 11 eines fliegenden Gestänges aufgehängt, dem eine weitere Schiene 12 zugeordnet ist, die parallel zur Schie 11 verlegt ist und der entsprechende Laufkatzen 13 zugeordnet sind. Die Bühne hat einen im einzelnen nicht dargestellten Bühnenrahmen aus längsverlaufenden Trägern, von denen zwei parallele Träger bei 14 und 15 in Fig. 3 darqestellt sind und mehreren Traversen 16. Uber eine Fahrte 17 kann die mit den nötigen Geländern 171versehene Bühne bestiegen und verlassen werden Die Laufkatzen 9, 10 sowie 13 sind jeweils über Hubzylinder 18-20 an die Bühne 8 angeschlossen. Bei ausqefahrenen Kolbenstangen 21 kann die Bühne so weit abgesenkt werden, daß entsprechend der strichpunktierten Darstellung nach Fig. 3 mehrere, nämlich insgesamt drei Ausbaurahmen mit ihren Firstsektionen 4-6 vormontiert werden können.
  • Dazu dient ein Ausbaumanipulator, dessen wesentlicher Teil ein Träger 22 ist, auf dessen Oberseite 23 in dem vorgeschriebenen Bauabstand Ausbauprofiltragkonsolen 24-26 befestigt sind. Je eine der Tragkonsolen 24-26 ist einem der drei varzumontierenden Streckenrahmen zugeordnet. Bei der Vormontage werden die Rahmen mit ihren Firstsektionen in die Aushauprofiltragkonsolen 24-26 eingelegt, miteinander verbolzt und mit einem Verzug versehen.
  • Die Ausbaubögen 28 (Fig. 1) werden in einem vorgegebenen Abstand von dem freigelegten Gebirgsstoß 29 im Ort gesetzt, wobei die Ortsbrust mit 30 bezeichnet ist. Der dadurch zwischen dem Verzug des Ausbaues und dem Gebirge entstehende Hohlraum wird verblasen.
  • Dieser aus Anhydrid bestehende Blasversatz ist bei 31 in Fig. 1 angedeutet.
  • Zum Einbringen des Blasversatzes dient eine Blasvorrichtung, deren streckenfester Teil in den Figuren nicht wiedergegeben ist.
  • Er besteht im wesentlichen aus einer am Ausbau aufgehängten Blasleitung und einer an deren Beginn aufgestellten Blasmaschine, die das feinkörnige Blasmaterial durch die Blasleitung bis vor Ort transportiert. Vor Ort ist die Bühne 8 (Fig. 2) an das letzte der streckenfesten Blasrohre anschließbar. Zum Anschluß dient ein Teleskoprohr 32 an sich bekannter Bauart. Das Teleskoprohr ist gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel im Bühnenrahmen angebracht und kann mit seinem rückwärtigen Anschluß flansch 33 über eine Schnellkupplung mit dem letzten Flansch des streckenfesten Rohres der Blasleitung gekuppelt werden.
  • Es besitzt mehrere Druckmittelzylinder 34, 35 bzw. 36, 37 für den Antrieb des Teleskopes und wird über ein nicht dargestelltes Hosenrohr mit je einem Schlauch 38 an je eines von zwei parallel verlegten Austragsrohren 39, 40 von ebenfalls grundsätzlich bekannter Bauart angeschlossen. Jedem der beiden Austragsrohre 39, 40 ist eine Rohrschelle 41, 42 zur Verbindung mit einem Teleskop 42, nämlich dessen ausfahrbarem Teil zugeordnet. Dieses Teleskop wird von einem hydraulischen Arbeitszylinder 43 gebildet, der bei 44 im stationären Teil eines Wagens 45 angelenkt ist und dessen Kolbenstange 46 einen in Längsrichtung auf einer Führung 47 des Wagens verschieblichen Schlitten 48 in beiden Richtungen betätigen kann. Wie man aus Fig. 3 erkennen kann, hat der Wagen Laufräder 49, 50 für ein aus zwei parallelen Schienen 51, 52 bestehendes und über Platten 53 auf der Bühne verlegtes Fahrgleis. Der Antrieb des Wagens erfolgt über den Teleskoprohrantrieb 34-37. Wie genauer aus Fig. 1 erkennbar ist, werden die Laufrollen 49, 50 ergänzt durch Zwangsrollen 55, die den Wagen auf der Unterseite des Schienenkopfes abstützen.
  • Im vorderen Teil des Wagens liegt ein Axialkolbenmotor mit Stirnradgetriebe, der den Antrieb eines Drehwerks 58 bildet.
  • Der drehbare Teil 59 hat eine gegabelte Konsole 60 für ein Drehgelenk 61, mit dem ein fester Lenker 62 an das Drehwerk 58 angeschlossen ist. Dieser Lenker ist an einer gegabelten Konsole 63 angelenkt, die sich auf der Unterseite 64 des Trägers 22 befindet. Dahinter befindet sich eine weitere gegabelte Konsole 65 zum Anschluß des beweglichen Teiles 66 eines Teleskopes 7, das mit einem hydraulischen Zylinder 68 verwirklicht ist, dessen Kolbenstange 66 an die Konsole 65 angelenkt ist. Dieser Zylinder sitzt in einer gegabelten Konsole 69 auf der Rückseite 7C einer Platte 71, die im drehbaren Teil 59 des Drehwerkes 58 einen Support darstellt. Sie dient nämlich ferner zur Anbringung einer vorderen Gabelkonsole 72 für die Anlenkung eines Schwenkantriebes, der gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel von einem hydraulischen Zylinder 73 und dessen Kolbenstange 74 gebildet wird, die über eine Gabelkonsole 75 an die Unterseite des Lenkers 62 angeschlossen ist. Die Lenker 62 und 67 bilden eine Parallelführung für den Träger 22, so daß sich dieser entsprechend der strichpunktierten Darstellung der Fig. 1 parallel zum Bühnenrahmen anheben und absenken läßt, was allgemein bei 77 dargestellt ist. Wie weiter unten noch erläutert wird, dient diese Bewegungsmöglichkeit des Trägers 22 zur Vorbereitung der Endmontage der vormontierten Baue.
  • Durch das Drehwerk kann der Support 70 um 3600 geschwenkt werden. Mit Hilfe des Teleskopes 67 läßt sich der Träger 22 aus seiner waagerechten, d.h. im wesentlichen parallel zum Bühnenrahmen verlaufenden Lage um maximal ca. 1550 nach vorn verschwenken, so daß er die bei 78 dargestellte Betriebsstellung einnehmen kann. Das Teleskop 42 gestattet eine Hin- und Herbewegung der Austragsrohre 39, 40 in Richtung des Pfeiles 79 der Fig. 2 über eine Bewegungsstrecke von ca. 900 mm.
  • Aus dem Bühnenrahmen sind Teile der Plattform 80, die mit 81 und 82 bezeichnet sind, in Richtung der Doppelpfeile 83, 84 seitlich aus- und einfahrbar. Diese Bühnenteile dienen als Bohrbühne und können für den Transport des vormontierten Ausbaus und das Zurückfahren der Bühne in den Vormontageraum aus ihrer in den Fig. 2 und 3 wiedergegebenen strichpunktierten Betriebsstellung in den Bühnenrahmen eingefahren werden.
  • Der ArbeitsabJauf beim Streckenvortrieb, der mit der Bühne gemäß den Fig. 1 bis 3 möglich ist, gestaltet sich wie folgt: In einem hinteren Teil der Strecke werden die drei für den Ausbau eines Anschlages nötigen Streckenrahmen in den Ausbauprofiltragkonsolen 24-26 wie beschrieben vormontiert. Dabei befindet sich der Träger 22 in der aus Fig. 1 ersichtlichen Stellung, die Bühne ist jedoch abgesenkt. Durch Betätigung ihrer Hubwerke kann die Bühne angehoben werden und läßt sich nunmehr in der aus Fig. 3 ersichtlichen Stellung des vormontierten Ausbaues durch den bereits ausgebauten Teil der Strecke nach vorn fahren.
  • Sobald die Bühne vor Ort angekommen ist, ragt sie mit ihrem Träger 22 in den nicht ausgebauten Teil der Strecke vor. Durch Betätigen des im wesentlichen von dem Träger 22 und seinem Hubwerk 73, 74 gebildeten Ausbaumanipulators aus der ausgezogenen, in Fig. 1 wiedergegebenen Ausgangsstellung in eine angehobene Stellung'der vormontierten Ausbauteile können diese in die richtige Stellung verbracht werden, die für die Endmontage der Stoßsegmente 3 und 7 jedes Ausbaurahmens 2 erforderlich ist.
  • Gleichzeitig wird der Verzug und die Verbolzung für den Anschluß dem letzten stehenden Streckenrahmen hergestellt. Danach kann der Träger 22 abgesenkt werden und steht nunmehr für das Hinterfüllen zur Verfügung.
  • Das Hinterfüllen setzt voraus, daß der Flansch 33 des Teleskopblasrohres 32 mit dem letzten Streckenrohr der Blasleitung verbunden ist, wobei gegebenenfalls ein Verbindungsschlauch verwendet werden kann. Gemäß dem Ausführungsbeispiel wird durch Betätigen der Teleskopantriebe der Wagen so weit nach vorn gefahren, daß der Träger die in den Fig. 2 bzw. in Fig. 3 strichpunktiert wiedergegebene Stellungen einnehmen kann. Dazu muß das Teleskop 67 betätigt werden, so daß der Träger in eine im wesentlichen zu seiner Querebene der Strecke übereinstimmende Stellung verstellt werden kann. Sobald das der Fall ist, kann mit dem Blasen begonnen werden. Entsprechend der im wesentlichen aus Ellipsen und jeweils einem unteren geraden Teil zusammengesetzten Bogenform des Streckenausbaues wird das Teleskop 42 gesteuert, während die Führung der Austragsrohre 39 und 40 längs des Streckenumfanges mit IIilfe des Drehwerkes 70 erfolgt.
  • Während dieser Arbeiten können in der Strecke auf der Bühne andere Arbeiten durchgeführt bzw. begonnen werden. Dazu gehört das Rüsten von nicht dargestellten Bohrvorrichtungen, die auf den ausziehbaren Teil 81 und 82 der Bühne angebracht werden können.
  • Im Ausführungsbeispiel nach den Fiq. 4-6 ist die Verbindung des Teleskoprohres 32 mit der Blasleitung bei 90 wiedergegeben.
  • Aus der Darstellung ist ferner erkennbar, daß sich zwischen dem Teleskoprohr und dem Schlauch 91, der die Verbindung zu dem Austragsrohr 93 herstellt, eine Drehkupplung 94 befindet, sowie eine Benetzunqsdüse, mit der eine Anregerflüssigkeit dem Hinterfüllmaterial zugesetzt werden kann. Im Unterschied zum Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1-3 ist das Drehwerk 58 auf einem Schlitten 95 angeordnet, auf dem sich auch ein Steuerpult 96 befindet, das von einem Fahrersitz 97 aus betätigt werden kann oder über eine Fernsteuerung erreichbar ist. Die Pumpenstation 92 dient zur Versorgung der sämtlich ölhydraulischen Schwenkantriebe des Ausbaumanipulators und der Blasvorrichtung.
  • Der Ausbaumanipulator besteht aus einem Mast 98, der seinerseits aus zwei Sektionen 99 und 100 zusammengesetzt ist, welche in einer im wesentlichen senkrechten Ebene schwenkbar angeordnet sind. Dazu ist der inneren Sektion 100 ein Schubkolbenschwenkantrieb 101 und der äußeren Sektion ein Schubkolbenschwenkantrieb 102 zugeordnet. Die innere Sektion 101 sitzt auf dem Support 103 des Drehwerkes 58. Die äußere Sektion 99 ist in Form eines Teleskops verwirklicht, dessen äußerer Teil als hydraulischer Zylinder 104 verwirklicht ist. Die Kolbenstange 105 träqt eine Konsole 106, auf der über eine Gelenkgabel 107 die mit einer Klammer ausgerüstete Ausbauprofiltragkonsole 108 angelenkt ist, so daß sie um eine Querachse schwenkbar ist. Die Konsole 106 dient außerdem zur Verlagerung eines Schwenkantriebes 109, der seinerseits aus einem hydraulischen Zylinder besteht, dessen Kolbenstange 110 zum Schwenken des Austragsrohres 93 dient, das über eine Schelle 111 an eine Gelenkkonsole mit zur Achse des Drehgelenkes 107 paralleler Achse angelenkt ist. Die Bewegungsmöglichkeiten der Einrichtung sind durch die Pfeile in Fig. 5 wiedergegeben; Fig. 4 zeigt die in strichpunktierter Darstellung untere Stellung des Ausbaumanipulators.
  • Die Wirkungsweise der Ausführungsform nach den Fig. 4-6 entspricht der nach den Fig. 1-3 mit der Ausnahme, daß mit dem Ausbaumanipulator lediglich die Ausbaubögen 2 aufgerichtet, nicht aber vormontiert werden können.
  • Leerseite

Claims (5)

  1. "Bühne für den Streckenvortrieb im Berg- und Tunnelbau" Patentansprüche 1. Bühne für den Streckenvortrieb im Berg- und Tunnelbau, welche über Laufkatzen an demStreckenausbau verfahrbar ist und eine Arbeitsplattform sowie einen Ausbaumanipulator mit einem durch einen Druckmittelantrieb manipulierbaren Träger für wenigstens eine Ausbauprofiltragkonsole aufweist, d a d u r c h g e k e n n z e i c -h n e t , daß an dem Träger (22; 99, 100) des Ausbaumanipulators wenigstens ein Austragsrohr (39, 40; 93) einer Blaseinrichtung zum Hinterfüllen des Streckenausbaus (28) angeschlossen ist und der Druckmittelantrieb (73, 74; 101, 102) des Trägers in ein das Austragsrohr (39, 40; 93) steuerndes Seiten- und Ilöhenrichtwerk einbezogen ist, das über ein längs der Bühne beweqliches Drehwerk (58) radial schwenkbar ist, und daß jedes Austragsrohr mit einem Blasschlauch (38, 91) an ein an der Bühne (8) befestigtes Teleskopblasroh-r (32) mit Teleskopantrieb (34-37) angeschlossen ist, das den Anschluß für das freie Ende einer streckenfesten Blasleitung (90)bildet.
  2. 2. Bühne nach Anspruch 1 , g e k e n n z e i c h n e t du r c h zwei parallelgeschaltete Austragsrohre (39,40), deren Blasschläuche (38) über ein Hosenrohr an den Austrag des Teleskoprohres (32) angeschlossen sind, welches an der Bühne (8) angebracht ist, auf der die Längsführung (51,52) des Drehwerkes (58) angeordnet ist.
  3. 3. Bühne nach den Ansprüchen 1 oder 2 , d a d u r c h q e k e n n z e i c h n e t , daß das IIöhen- und Seitenrichtwerk einen mit einem Mast (98) aus mehreren aneinander angelenkten und mit Schwenkantrieben (101, 102) versehenen Sektionen (100, 104) und wenigstens einer schwenkbaren Ausbauprofiltragkonsole (108) verwirklichten, an sich bekannten Ausbaumanipulator einschließt, dessen Mast (98) mit der untersten Sektion (100) an den drehbaren Teil (103) des Drehwerkes (58) angelenkt ist und als Verbindung zwischen der Konsole (10) und der zweiten Mastsektion (99) ein angetriebenes Teleskop (104, 105) vorgesehen ist, auf dessen beweglichem Teil (105) ein Schwenkantrieb (109, 110) für das in der Knickebene des Mastes gelenkt angebrachte Austragsrohr (93) abstützt.
  4. 4. Bühne nach einem der Ansprüche 1 oder 2 , d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß das Höhen- und Seitenrichtwerk einen an sich bekannten Ausbaumanipulator aus einem im wesentlichen parallel zur Ebene der Bühne (8) heb- und senkbaren Träger (22) oder Rahmen mit mehreren Ausbauprofiltragkonsolen (24-26) einschließt, dessen Hubwerk (73, 74) ebenso wie die Lenker (67) einer Parallelführung an den drehbaren Teil (70) des Drehwerkes (58) anqeschlossen sind, wobei der oder die rückwärtigen Lenker (67) jeweils mit angetriebenen Teleskopen (66, 68) verwirklicht sind, und daß das oder die Austragsrohre (39, 40) an den beweqlichen Teil eines weiteren angetriebenen Teleskopes (425 angebracht sind, dessen fester Teil an dem Träger (22) oder Rahmen befestigt ist.
  5. 5. Bühne nach einem der Ansprüche 1 bis 4 , d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß das Teleskoprohr (32) der Blåsleitung, wie an sich bekannt, mit einem oder mehreren Druckmittelzylindern (34-37) angetrieben ist, die zum Antrieb eines das Drehwerk (58) aufnehmenden Wagens (49, 50) dienen.
DE3009558A 1980-03-13 1980-03-13 Ausbau und Bohrhilfsvorrichtung für den Streckenvortrieb mit Arbeitsplattform und Einrichtung zum pneumatischen Hinterfüllen des Ausbaus Expired DE3009558C2 (de)

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DE3009558A DE3009558C2 (de) 1980-03-13 1980-03-13 Ausbau und Bohrhilfsvorrichtung für den Streckenvortrieb mit Arbeitsplattform und Einrichtung zum pneumatischen Hinterfüllen des Ausbaus

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