DE2323811B2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein schreitendes Stützrahmengespann für Vortriebsarbeiten in unterirdischen Grubenbauen,
z. B. Stollen, Tunneln und Strecken, zur Sicherung gegen Steinfall oder zum Tragen von
Vortriebsmessern oder Schalungselementen, bestehend aus zwei im Nachziehschritt gegeneinander verschiebbaren,
ineinander geschachtelten und über zwischen ihnen angeordnete Schubkolbengetriebe miteinander
verbundenen Gestellen, weiche jeweils zwei in Längsrichtung des Gespannes hintereinander angeordnete
und quer zu dieser Richtung verlaufende, dem Querschnitt des aufzufahrenden Grubenbaues angepaßte
Stützrahmen tragen, deren Höhe und Breite veränderbar sind.
Aus der DT-AS 20 21 734 ist ein Stützrahmengespann bekannt, bei dem die Stützrahmen aus zwei durch ein
Firstgelenk miteinander verbundenen Segmenten bestehen, die durch senkrechte Stützen auf einer
Sohlschwelle abgestützt und außerdem gegeneinander durch Querriegel verspreizt sind. Die senkrechten
Stützen und die Querriegel sind in ihrer Länge veränderlich, derart, daß der eigentliche Stützrahmen
seiner Höhe und Breite nach eingezogen bzw. ausgefahren werden kann. Die Höhenverstellung der
Stützrahmen erfolgt durch an den senkrechten Stützen angebrachte Pressen. Zum Einziehen der Segmente zur
Verringerung der Breite des Stützrahmens dienen auf der Sohlschwelle verankerte Kolbenzylinderanordnungen.
Jeweils zwei derartige Stützrahmen sind durch in Richtung des Bauwerks verlaufende Strebt η miteinander
verbunden und bilden sogenannte Rahmengestell. Zwei solcher Rahmengestelle sind ineinandergeschachtelt
und können abwechselnd durch eine zwischen ihnen angeordnete Schubvorrichtung voranbewegt werden.
Es werden mehrere Rahmengestelle hintereinander angeordnet, die zu verschiedenen Zwecken benutzt
werden können. Beim Schreiten werden an den senkrechten Stützen vorgesehene Rollen auf das
Liegende aufgesetzt und dabei gleichzeitig der seiner Höhe und Breite nach eingezogene Stützrahmen von
der Sohlschwelle abgehoben.
Bei diesem bekannten Stützrahmengespann ist nachteilig, daß die horizontalen Querriegel den
Durchgang durch das Gestell in Längsrichtung des Bauwerks derart versperren, daß vor allem der Einsatz
von an der Ortsbrust wirksamen maschinellen Einrichtungen, wie Bohrgeräte, Ladeschaufeln und dergleichen
und deren Bedienung außerordentlich behindert ist.
Weitere Stützrahmengespanne sind aus der GB-PS 12 27 317 der Zeitschrift Colliery Guardian, März 1966,
Prospekt Seite 35 und der GB-PS 11 75 061 bekannt. Bei diesen Stützrahmen handelt es sich ebenfalls um
Portalgerüste. Sie weisen zwar keine Querriegel auf, ihre Ausbaubögen müssen jedoch entweder mehrfach
abgestützt werden oder sie sind nur bei geringen Ausbruchsquerschnitten einsetzbar. Darüber hinaus
sind sie nur höhenverstellbar. Sie können sich in nachteiliger Weise nicht ausrichten. Das bedeutet, daß
sie sich immer der geschnittenen Ausbruchskontur anpassen werden. Außerdem kann die Schreitrichtung
kaum von einer Geraden abweichen. Das ist ein weiterer Nachteil, weil ein exakter Ausbruch des
Gebirges selbst im Berg- oder Tunnelbau nur selten realisierbar ist. Auch kann auf das Schreiten in Kurven
nicht verzichtet werden.
In der DT-OS 22 50 296 wird eine nicht zum Stand der
Technik gehörende Messerschild-Vortriebseinrichtung zum Vortrieb unterirdischer Hohlräume beschrieben,
mit einem aus mehreren parallel zueinander angeordneten Messerbohlen gebildeten Schild und mehreren diese
Messerbohlen vortreibenden Pressen. Die Messerbohlen sind an nachführbaren Stützgestellen abgestützt und
geführt. Jedes Stützgestell weist von Stützstempeln abgestützte Stützträger auf, die mit Messerbohlen
verbunden sind und deren Stempel sich auf Sohlbalken abstützen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Stützrahmen zu schaffen, der mit anderen seiner Art zu
einem schreitbaren Gestell so kombiniert wird, daß bei optimal freiem Durchgang zur Ortsbrust eine gewissen
Geländegängigkeit des schreitbaren Gestells durch am Stützrahmen vorzunehmende Maßnahmen erreicht
wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Stützrahmen jeweils aus einem den Querschnitt
des aufzufahrenden Grubenausbaues angepaßten Ausbruchsbogen (1) und einem lediglich über senkrecht auf
der Sohle (5) aufstehende Stützen (4, 8) abgestützten Portalgerüst (U) besteht, in dem der jeweilige
Ausbruchsbogen (I) in Höhe und Breite verstellbar gelagert ist.
Gemäß der Erfindung steht das Portaltraggerüst mit mindestens zwei stoßseitigen Stützen und gegebenenfalls
mindestens einer Iviittelstütze über in Längsrichtung
des Bauwerkes angeordnete Kufen auf der Bauwerkssohle bzw. Sohlenschwellen auf.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist der Ausbruchbogen von einem bieg'jngssteifen Mittelteil
gebildet, an dessen Enden je ein bis dicht über die Sohle reichendes Seitenteil gelenkig angeschlossen ist.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestalung der Erfindung ist der Mittelteil in zur Firste hin offenen
führungen des Portaltraggerüstes eingesetzt und durch
in diesem gelagerte Hubvorrichtungen, z. B. Kolbenzylinderanordnungen, in senkrechter Richtung zur Bauwerkssohle
in eine Wander- und Ausfahrstellung ein- und ausfahrbar, während die Seitenteile des Ausbruchbogens
um die Achsen ihrer Verbindungsgelenke mit dem Mittelteil durch im Portaltraggerüst gelagerte
Kolbenzylinderanordnungen ein- und ausschwenkbar sind.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist der Ausbruchbogen in seiner Stützstellung durch die durch
ein Druckmittel beaufschlagten beweglichen Teile der Kolbenzylinderanordnungen gehalten. In der Wanderstellung
stützt sich der Ausbruchbogen mit seinem starren Mittelteil im Grunde der mit den stoßseitigen
Stützen verbundenen U-förmigen Führungen ab und zwischen der Unterkante des Ausbruchbogens und dem
Grunde der mit dem bzw. den Mittelstempel verbundenen U-förmigen Führungen bleibt ein Spiel bestehen,
das das Abheben des bzw. der Mittelstempel von der Sohle durch die Kolbenzylinderanordnungen beim
Voranbewegen des Stützrahmens ermöglicht.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind die Führungen für den Ausbruchbogen in
dem Portaltraggerüst und die am starren Mittelteil des Ausbruchbogens angreifenden Kolbenzylinderanordnungen
zur Höhenverstellung am oberen Ende der Stützen angeordnet.
Der auf maximale Höhe ausgefahrene Ausbruchbogen ist erfindungsgemäß innerhalb der Führungen
gegen Kippen und Verkanten in Bauwerkslängsrichtung gesichert.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind die Zylinder zum Ein- und Ausschwenken der Seitenteile
des Ausbruchbogens um waagerechte Bolzen an den Seitenteilen festgelegt und andererseits am freien Ende
einer am Portaltraggerüst schwenkbar gelagerten Schwinge angeschlossen, wobei die Verbindungslinien
der Gelenkpunkte in der Stützstellung einen Winkel bilden, der in der Wanderstellung beim Einziehen der
Segmentteile durch Abheben der Schwinge vom Liegenden oder einem anderen festen Anschlag größer
wird und schließlich in die Strecklage übergeht.
Die Festlegung der Tragsäulen des Portaltraggerüstes erfolgt erfindungsgemäß in vorteilhafter Weise auf
ihren Kufen und am Obergurt des Portals. Die Kupplung hintereinanderstehender Stützrahmen zu
Teilgestellen und deren Vorschubeinrichtungen erfolgt dann unter Gestattung einer durch Anschläge begrenzten
Beweglichkeit.
Die Kolbenzylinderanordnungen werden gemäß der Erfindung doppelt beaufschlagbar ausgebildet.
Der Vorteil des Erfindungsgegenstandes besteht darin, daß die Stützrahmen mit Hilfe der ausschwenkbaren
Seitensegmente ausgerichtet werden können, so daß Kurven ohne großen Aufwand aufzufahren sind. Durch
die Höhen- und Seitenverstellbarkeit können sich die Ausbruchbögen besser der vorhandenen Ausbruchskontur
anpassen, so daß das freigelegte Gebirge sicher
abgestützt wird.
Mit Hilfe des Portalgerüstes ist es möglich, die einzelnen biegesteifen Segmente gelenkig aneinander
zu schließen und gleichwohl maximale Auflasten auch bei großen Spannweiten sicher zu unterstützen. Bie
Portalgröße kann den einzusetzenden Ausbruchs-, Gewinnungs- und Lademaschinen bezüglich ihrer
Größe angepaßt werden. Hierbei brauchen die biegesteifen, gelenkig verbundenen Stützsegmente nicht
überdimensioniert zu werden, so daß diese ihre eigentliche Aufgabe, das freigelegte Gebirge abzustützen,
über die Stützzylinder wahrnehmen können. Das Stützrahmengespann braucht nur bei besonders großen
Stützweiten, also nur in Ausnahmefällen, einen Mittelstempel aufzuweisen.
Nach Einziehen des Ausbruchbogens kann der Stützrahmen im ganzen auf den Kufen der äußeren
Tragsäulen des Portaltraggerüstes voranbewegt werden. Falls Mittelstempel bei größeren Spannweiten
Verwendung finden, werden diese beim Schreiten des Stützrahmens von der Bauwerksohle abgehoben, so daß
sie dabei keinen Widerstand bilden. Das gleiche gilt von den Schwingen zur Abstützung der Kolbenzylinderanordnungen
zum Ein- und Ausschwenken der Segmentteile des Aubruchbogens. Durch die zwischen dem
eigentlichen Ausbruchbogen und dem Portaltraggerüst eingeschalteten Kolbenzylinderanordnungen ist die
Gewähr dafür gegeben, daß die Stützen des Portaltraggerüstes auch bei unregelmäßiger Bauwerkssohle
alle zur Kraftübertragung herangezogen werden. Dabei ist auch durch die vorgesehene begrenzte Gelenkigkeit
der Konstruktionsmittel eine statisch bestimmte Abstützung auch bei unregelmäßig ausgebildeter Sohle
gewährleistet. Der durch die Erfindung geschaffene große freie Durchgang durch den Stützrahmen zur
Ortsbrust gestattet den Einsatz modernster Vortriebsund Transporteinrichtungen in besonders wirkungsvoller
Weise.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und im folgenden näher beschrieben.
Es zeigt
Fig. 1 die Ansicht eines Stützrahmens in Bauwerkslängsrichtung,
Fig.2 den Grundriß mehrerer hintereinander angeordneter
Stützrahmen gemäß Pfeilrichtung Il in Fig. 1,
Fig. 3 die Verbindung einer Mittelstütze des Portaltraggerüstes mit dem Ausbruchbogen,
Fig.4 einen Schnitt durch eine Mittelstütze gemäß
der Linie IV-IV in F ig. 3,
Fig. 5 einen Schnitt durch das Portaltraggerüst gemäß der Linie V-V in F i g. 3.
Der Stützrahmen besteht aus dem der Form des Ausbruchs 1 angepaßten Ausbruchbogen / und dem
Portaltraggerüst //. Der Ausbruchbogen / ist in dem Portaltraggerüst // in der Höhe und Breite verstellbar
gelagert. Das Portaltraggerüst // steht mit den stoßseitigen Stützen 4 auf der Sohle 5 des Bauwerks
unmittelbar oder unter Zwischenschaltung von Sohlenschwellen 6 auf. Die Stützen 4 haben Kufen 7 von
rechteckiger Grundform, die mit ihrer Längsachse in Längsrichtung des Bauwerks angeordnet sind.
Bei dem gewählten Ausführungsbeispiel ist das Portaltraggerüst //von einer Mittelstütze 8 unterstützt,
die in gleicher Weise auf der Sohle abgestützt ist. Je nach der Spannweite können mehrere Mittelstützen
angeordnet sein.
Die Stützen 4 und 8 weisen an ihrem oberen Ende Führungen 9 auf, die aus je zwei unten durch einen Stej
92 U-förmig geschlossenen Schilden 91 bestehen. In di< Führungen 9 ist der in sich starre Mittelteil 21 de;
Ausbruchbogens / eingesetzt, der von einem Stoß bi«
"> zum anderen reicht, so daß er auch durch die Führunger 9 der stoßseitigen Stützen 4 in Richtung dei
Bauwerkslängsseite gehalten ist.
An die Enden des starren Mittelteils 21 de« Ausbruchbogens / sind die Seitensegmentteile 22 ir
κι Gelenken 10 schwenkbar gelagert. Die freien Enden dei
Segmentteile reichen bis dicht über die Sohle 5. An den" Fußstück jeder Stütze 4 sind Schwingen 12 urr
waagerechte Bolzen 11 schwenkbar gelagert, die sich auf der Sohle 5 abstützen und an deren freien Enden
1'' Zylinder 13 gelenkig angeschlossen sind, deren andere
Enden über Gelenke 14 an den Segmentteilen 22 angreifen. Die Gelenkverbindungen zwischen der
Zylindern 13 und den Schwingen 12 sind mit 15 bezeichnet.
-"> Die Verbindungslinien zwischen den Gelenker 11 — 15 und 15 — 14 bilden in der Stützstellung einer
Winkel, der während des Einziehens der Segmentteilt 22 größer wird und schließlich in die Strecklagt
übergeht, d. h. die Schwingen 12 heben sich von dei
' Sohle 5 ab. Die Zylinder 13 sind doppelt wirkend.
Am oberen Ende der Stützen 4, 8 sind je zwe Hubzylinder 16 befestigt, deren beweglicher Teil an derr
jeweiligen starren Teil des Ausbruchbogens / in der Punkten 17 angreifen.
'·" Die Zylinder 13,16 sind in der Stützstellung mit Drucl·
beaufschlagt (Fig. 1), der Ausbruchbogen 21, 22 ha seine äußerste Stellung eingenommen. Die wirksam«
Länge der Hubzylinder 16 ist so bemessen, daß di( Stützen 4, 8 auch bei unregelmäßiger Sohle auf diesel
'· ■ aufstellen. In dieser Stützstellung wird der Ausbruchbo
gen /von den Schilden 91 der U-förmigen Führungen ί umfaßt, so daß er in Längsrichtung des Bauwerks nich
kippen oder verkanten kann.
Die Stützen 4 und 8 sind bei begrenzt allseitigei
■i" Beweglichkeit zwischen der Sohle und dem Ausbruch
bogen eingespannt. Das gleiche gilt für in Längsrichtung
des Bauwerks verlaufende, zur Verbindung zweiei Stützrahmen angeordnete Verstrebungen 18, wie sie ir
F i g. 2 dargestellt sind. Auch zum Voranbewegen dei
·'> Stützrahmen benutzte Vorschubgetriebe 19 sind ir
gleicher Weise abgestützt. Es ist somit eine weitgehende Anpassungsmöglichkeit aller zu einem Schreitgestel
miteinander kombinierten Stützrahmen in allen Rieh tungen gegeben.
''" Zum Schreiten des Stützrahmens wird der starr«
Mittelteil 21 des Ausbruchbogens /durch Entlasten dei Hubzylinder 16 in Richtung auf die Sohle zu abgesenk
und durch entsprechende Beaufschlagung der Zylindei 13 die Seitensegmente 21 nach innen eingezogen. Auci
■>' die Zylinder 16 sind doppelt wirkend.
Beim Schreiten des Stützrahmens wird dieser imme
über die Stützen 4 und deren Kufen 7 auf den Liegenden abgestützt. Aus diesem Grunde wird de
Ausbruchbogen /so weit abgesenkt, daß er im Grund 9:
'■" der U-förmigen Führungen 9 der Stützen 4 aufliegt. Di<
Länge der Führungen 9 der Mittelstützen 8 ist st bemessen, daß dabei zwischen der Unterkante dei
Ausbruchbogens / und dem Grund der Führung 9 eir Abstand verbleibt. Um die Höhe dieses Abstände;
können die Mittelstützen 8 über deren Zylinder K angehoben werden, so daß sie vom Liegenden 5 frc
werden, d. h. eine Gleitbewegung des Stützrahmens nui über die Kufen 7 der stoßseitigen Stützen 4 erfolgt.
Der freie Durchgang zwischen den Stützen 4, bzw. zwischen diesen und der oder den Mittelstützen 8 ist
ausreichend groß, um das Vorbringen von maschinellen Einrichtungen zur Ortsbrust und deren Bedienung
ungehindert durchführen zu können.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (10)
1. Schreitendes Stützrahmengespann für Vortriebsarbeiten in unterirdischen Grubenbauen, z. B.
Stollen, Tunneln und Strecken, zur Sicherung gegen Steinfall oder zum Tragen von Vortriebsmessern
oder Schalungselementen, bestehend aus zwei im Nachziehschritt gegeneinander verschiebbaren, ineinander
geschachtelten und über zwischen ihnen angeordnete Schubkolbengetriebe miteinander verbundenen
Gestellen, welche jeweils zwei in Längsrichtung des Gespannes hintereinander angeordnete
und quer zu dieser Richtung verlaufende, dem Querschnitt des aufzufahrenden Grubenbaues angepaßte
Stützrahmen tragen, deren Höhe und Breite veränderbar sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stützrahmen jeweils aus einem den Querschnitt des aufzufahrenden Grubenbaus angepaß'en
Ausbruchsbogen (I) und einem lediglich über senkrecht auf der Sohle (5) aufstehende Stützen (4,8)
abgeslüfzten Portalgeriist (2) besieht, in dem der
jeweilige Ausbruchsbogen (I) in Höhe und Breite verstellbar gelagert ist.
2. Stützrahmengespann nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Portalgerüst (II) mit
mindestens zwei stoßseiligen Stützen (4) und gegebenenfalls mindestens einer Miltelstütze (8)
über in Längsrichtung des Bauwerkes angeordnete Kufen (7) auf der Bauwerkssohle (5) bzw. Sohlenschwellen
(6) aufsteht.
3. Stützrahmengespann nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausbruchbogen (I)
von einem biegungssteifen Mittelteil (21) gebildet ist, an dessen Enden in Gelenken (10) je ein bis dicht
über die Sohle (5) reichendes Seitensegment (22) gelenkig angeschlossen ist.
4. Stützrahmengespann nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittelteil (21) des
Ausbruchbogens (/) in zur Firste (1) hin offenen gabelartigen Führungen (9) des Portaltraggerüstes
(II) eingesetzt und durch in diesem gelagerte Hubvorrichtungen (16), z. B. Kolbenzylinderanordnungen,
in senkrechter Richtung zur Bauwerkssohle (5) in eine Wander- und Ausfahrstellung ein- und
ausfahrbar ist, während die Seitensegmente (22) des Ausbruchsbogens (I) um die Achsen ihrer Verbindungsgelenke
(10) mit dem Mittelteil (21) durch in dem Portaltraggerüst (II) gelagerte Kolbenzylinderanordnungen
(13) ein- und ausschwenkbar ist.
5. Stützrahmengespann nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausbruchbogen (I)
in seiner Stützstellung durch die durch ein Druckmittel beaufschlagten beweglichen 'feile der
Kolbenzylinderanordnungen (16) gehalten ist und sich in der Wanderstellung mit seinem starren
Mittelteil (21) im Grunde (92) der mit den stoßseitigen Stützen (4) verbundenen U-förmigen
Führungen abstützt und daß zwischen der Unterkante des Ausbruchbogens (I) und dem Grund (92) der
mit dem und dem Mittelstützen (8) verbundenen U-förmigen Führungen (9) ein Spiel derart gebildet
ist, daß der bzw. die Mittelstützen (8) mittels der Kolbenzylinderanordnungen (16) beim Voranbewegen
des Stützrahmens von der Sohle (5) abhebbar sind.
6. Stützrahmengespann nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungen (9) für
den Ausbruchbogen (I) in dem Portaltraggerüst (II) und die am starren Mittelteil (21) des Ausbruchbogens
(/) angreifenden Kolbenzylinderanordnungen (16) zur Höhenverstellung des Ausbruchbogens
und die Führungen (9) für den Ausbruchbogen (I) in
dem Portaitraggerüst (II) am oberen Ende der Stützen (4,8) angeordnet sind.
7. Stützrahmengespann nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der auf max. Höhe
ausgefahrene Ausbruchbogen (I) innerhalb der Führungen (9) gegen Kippen und Verkanten in
Bauwerkslängsrichtung gesichert ist.
8. Stützrahmengespann nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Zylinder (13) zum
Ein- und Ausschwenken der Seitenteile (22) des Ausbruchbogens um waagerechte Bolzen (14) an
den Seitenteilen (22) festgelegt und andererseits am freien Ende (15) einer am Portaltraggerüst (II) bei
(11) schwenkbar gelagerten Schwinge (12) angeschlossen sind, wobei die Verbindungslinien zwischen
den Gelenken (11 — 15 und 15—14) in der Stüizsfellung einen Winkel bilden, der in der
Wanderstellung beim Einziehen der Segmentteile durch Abheben der Schwinge (12) vom Liegenden
(5) oder einem anderen festen Anschlag größer wird und schließlich in die Strecklage übergeht.
9. Stützrahmengespann nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützen (4, 8) des
Portaltraggerüstes (II) auf ihren Kufen (7) am Obergurt (21) des Ausbruchbogens (ή und durch
Kupplung hintereinander stehender Stützrahmen zu Teilgestellen, deren Vorschubeinrichtung durch
Anschläge begrenzt beweglich ist, festgelegt sind.
10. Stützrahmengespann nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenzylinderanordnungen
(13, 16) doppelt beaufschlagbar ausgebildet sind.
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| DE19709336C2 (de) * | 1997-03-07 | 1999-05-12 | Zueblin Ag | Verfahren zum Betonieren von bewehrten Gewölben oder Decken im Tunnelbau |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH586837A5 (de) | 1977-04-15 |
| FR2228936A1 (de) | 1974-12-06 |
| BE812482A (fr) | 1974-07-15 |
| FR2228936B1 (de) | 1976-12-24 |
| DE2323811A1 (de) | 1974-12-05 |
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|---|---|---|---|
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