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DE3008815A1 - Einrichtung zur aufnahme von waerme aus der umgebung - Google Patents

Einrichtung zur aufnahme von waerme aus der umgebung

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Publication number
DE3008815A1
DE3008815A1 DE19803008815 DE3008815A DE3008815A1 DE 3008815 A1 DE3008815 A1 DE 3008815A1 DE 19803008815 DE19803008815 DE 19803008815 DE 3008815 A DE3008815 A DE 3008815A DE 3008815 A1 DE3008815 A1 DE 3008815A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
heat
collectors
cover
environment
radiation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19803008815
Other languages
English (en)
Inventor
Harry 2350 Neumünster Haase
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19803008815 priority Critical patent/DE3008815A1/de
Publication of DE3008815A1 publication Critical patent/DE3008815A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24SSOLAR HEAT COLLECTORS; SOLAR HEAT SYSTEMS
    • F24S20/00Solar heat collectors specially adapted for particular uses or environments
    • F24S20/40Solar heat collectors combined with other heat sources, e.g. using electrical heating or heat from ambient air
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E10/00Energy generation through renewable energy sources
    • Y02E10/40Solar thermal energy, e.g. solar towers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Sustainable Development (AREA)
  • Sustainable Energy (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Aufnahme von Wärme aus der Umgebung
  • Gebiet der Erfindung Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Aufnahme von Wärme aus der Umgebunq mit Hilfe von aus wärmeleitfähigen, ein Speicher- bzw. Leitmedium führenden Aufnahme- oder Absorptionselementen bestehenden Wärmeaufnahmeeinrichtungen bzw. -kollektoren.
  • Stand der Technik Es ist bekannt, mit Hilfe von Sonnenkollektoren die Strahlungswärme der Sonne in einem wärmespeichernden Medium wie z.B. Wasser aufzufangen und zur Beheizung z.B. von Räumen, Häusern etc. bzw. zur Brauchwasserversorgung zu verwenden.
  • Solche Kollektoren sind u.a. als Schlauchkollektoren, bei denen durch eine durchsichtige Folie die Sonnenwärme direkt auf das Speichermedium einwirkt, oder als Metallkollektoren, bei denen die Strahlungswärme über Metallplatten in das Speichermedium eingeleitet wird, bekannt. Das Wärmespeichermedium kann, wie schon erwähnt, Wasser, aber auch eine Sole oder eine mit geeigneten Zusätzen versehene sonstige Flüssigkeit sein. Durch die Zusätze soll auf jeden Fall verhindert werden, daß das Wärmespeichermedium einfriert, was zu erheblichen Schäden in dem Speichersystem führen könnte.
  • Es ist weiterhin bekannt, Schlauch-, Rohr- oder Plattenkollektoren zur Aufnahme von Wärme aus der Umluft durch Konvektion zu verwenden. Zu diesem Zwecke werden beispielsweise Schläuche, die das Speichermedium, z.B. Sole führen, oder Rohre im Freien oder unter Dächern (Metalldächern) angeordnet und durch übertragung der erwärmten Umluft auf das Medium erwärmt.
  • Während man bei den Sonnenkollektoren auf die Sonnenstrahlung angewiesen ist und in Zeiten, in denen die Sonne nicht scheint, ein zweites Erwärmungssystem benötigt, kann man bei den Konvektionskollektoren bzw. "EnergiedSchern' zwar stets einen Teil der Umgebungsenergie nutzen, jedoch ist deren vollständige Nutzung nicht möglich, da die Strahlungsenergie nicht aufgenommen wird. Insofern ist man bei den Konvektionskollektoren, da deren Erwärmungsgrad nur relativ gering ist, immer auf den Einsatz einer Wärmepumpe angewiesen.
  • Aufgabe Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Energieangebot der Umgebung möglichst vollständig zu nutzen und gleichzeitig den dafür erforderlichen technischen Aufwand möglist gering zu halten.
  • Lösung, Vorteile und Weiterbildungen Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Einrichtung einen mindestens einen Wärmekollektor aufnehmendem Raum umfaßt, der eine wenigstens zum Teil für Wärmestrahlung durchlässige Wandung aufweist und wahlweise von der Umgebungslust abaennbar oder gegen diese öffnungsfähig ist derart, daß die Wärmekollektoren im wesentlichen bei von der Umgebung getrenntem Raum Strahlungswärme und bei gegen die umgebung geöffnetem Raum Konvektions- bzw. Umluftwärme aufnehmen. Mit der Erfindung erzielt man damit eine Einrichtung, die, in bekannter Weise mit einer Wärmepumpe verbunden, gegenüber den bekannten Energiesaininlern praktisch das ganze Jahr hindurch zur Erwärmung von Gebäuden od.dgl. verwendbar ist, indem in Zeiten der Sonneneinstrahlung der Raum geschlossen wird und die Wärmekollektoren Strahlungsenergie aufnehmen, während in Zeiten fehlender Sonneneinstrahlung der Raum geöffnet und die Energie aus der Umgebung durch Konvektion genutzt wird, wobei dann diese Energie durch die Wärmepumpe "konzentriert" wird. Bedenkt man, daß reine Konvektions-Kollektoren nur praktisch und sinnvoll einsetzbar sind, wenn die Umlufttemperatur ca. 5 K höher als die Temperatur des Speicher- bzw. Leitmediums in den Kollektoren ist, daß aber selbst bei Frost häufig starke Sonneneinstrahlung vorhanden ist, so erkennt man den hohen Nutzunqsgrad einer solchen Einrichtung und deren im Vergleich mit herkömmlichen Systemen erhöhte Unabhängigkeit von Fakultatit-Energien wie Öl, Elektrizität, Kohle od.dgl.. Zugleich läßt sich die Erfindung konstruktiv außerordentlich einfach verwirklichen, indem man im wesentlichen im Baukastenprinzip und unter Verwendung von vorgefertigten Bauteilen den einen oder mehrere Wärmekollektoren aufnehmenden Raum aufbauen kann. So läßt sich eine solche Einrichtung insbesondere günstig als eigenständige Uberdachungs- oder Unterstandskonstruktion ausbilden und damit in raumsparender Weise z.B. über vorhandenen Garagen, als Terrassenabdeckung od.dgl. einsetzen, obwohl es ebensogut möglich ist, die Räume als einfache flache Kasten-, insbesondere quaderförmige Elemente auszubilden, die man schachbrettmusterartig auf vorhandene Dächer, insbesondere Flachdächer aufsetzen kann.
  • Um bei Betrieb als Konvektionskollektor einen möglichst hohen Aufnahmegrad für die Wärme zu erzielen, können die Wärmekollektoren vorzugsweise im Abstand zum Boden des Raumes in-einer Höhe angeordnet sein, daß sie sich bei geöffnetem Raum im direkten Weg der Umgebungsluft zwischen zwei Öffnungen des Raumes befinden.
  • Vorzugsweise sind die Wärmekollektoren als Monoschläuche aus wärmebeständigem Klarsicht-Kunststoff ausgebildet und ruhen auf einer mit Abstandshaltern zum Boden versehenen Stütztkonstruktion. Eine solche Anordnung ist einerseits kostengünstig in der Herstellung, und zum anderen sind die Kollektoren in einfacher Weise von allen Seiten her der Umgebungsluft bei Wärmeübertragung durch Konvektion zugänglich. Dabei können die Kollektoren zweckmäßigerweise auf einer aus Well-Aluminiumblech mit vorzugsweise schwarzer Oberfläche bestehenden Stütztkonstruktion angeordnet sein.
  • Durch eine solche Anordnung ergeben sich einmal fertigungstechnische und kostenmäßige Vorteile, zum anderen aber auch eine besonders günstige Wärmeausnutzung, indem das Aluminiumblech infolge der schwarzen Oberfläche zusätzlich Wärme absorbiert und diese durch Leitung an die unmittelbar darauf befindlichen Wärmekollektoren abgibt. Das Wellblech selbst ermöglicht ein optimales Bestreichen der Kollektoren mit der Umgebungsluft von ihrer Unterlage her.
  • Eine besonders vorteilhafte Anwendungsform der Erfindung ergibt sich daraus, daß man den einen oder mehrere Wärmekollektoren aufnehmenden Raum als Bestandteil eines eigenständigen Bauelements ausbildet, das im wesentlichen eine traqfähige Baukonstruktion, umfassend im wesentlichen flodenstütze, ein an diesen aufgehängtes oder sonstwie gelagertes Trägergerüst, je einen an dem Trägergerüst gelagerten tragfähigen Boden und eine strahlungsdurchlässige Abdeckung sowie Seitenwände, aufweist, wobei die Seitenwände mit den wahlweise schließbaren oder öffnungsfähigen Öffnungen gegen die Umgebung in Form mindestens einer Eintrittsöffnung und einer Austrittsöffnung ausgebildet sind. Ein solches eigenstAndiges Bauelement läßt sich hinsichtlich seiner Einzelteile in großer Zahl kostengünstig vorfertigen und lagern; auch der Transport der Einzelteile und deren Montage am Ort der Verwendung lassen sich ohne größere Schwierigkeiten durchführen. Bei der Verwendung von Bodenstützen lassen sich so in einfacher Weise Unterstände oder Überdachungen ausbilden, während man bei dem Verzicht auf Stützen einfache kastenförmige Bauelemente erhält, die auf bereits vorhandenen Unterkonstruktionen wie z.B. Flachdächern oder nur schwach geneigten Dächern angeordnet werden können.
  • Die öffnungen für den Konvektionsbetrieb können beispielsweise mittels Klappen, vorzugsweise Drehklappen verschließbar sein, wobei man je nach Belieben und Zweckmäßigkeit solche Öffnungen in allen oder nur einem Teil der Seitenwände anordnen kann. Um ein Optimum an Eintritts- bzw.
  • Austrittsquerschnitt und damit Durchströmen des Raumes mit Umgebungsluft unabhängig von den bestehenden Wind-und Druckverhältnissen zu erreichen, können die Seitenwände auch als Ganzes öffnungsfähig ausgebildet werden.
  • Zur Erzielung einer optimalen Ausbeute der Strahlungsenergie können vorteilhaft auch die Seitenwände mindestens teilweise strahlungsdurchlässig sein.
  • Nach einer anderen vorteilhaften Ausbildungsform der Erfindung kann die Abdeckung aus einem strapazierfähigen, UV-beständigem und lichtdurchlässigen Kunststoff-Folienmaterial bestehen. Diese Maßnahmen dienen insbesondere der Haltbarkeit der Abdeckung und der Erreichung einer möqlichst hohen Lebensdauer. Zu diesem Zweck kann die Abdeckung vorzugsweise aus einem engmaschigen, mit PTFE, TFE oder FEP (z.B. Teflon (e) ) beschichteten Gewebe bestehen.
  • In konstruktiver Hinsicht ist es zweckmäßig, wenn man die Abdeckung als von ihren an dem Trägergerüst befestigten Seitenrändern her zu einem im wesentlichen in ihrer Flächenmitte angeordneten zentralen Spannelement abfallend geneiqt gespannt ausbildet. Diese Anordnung hat Vorteile sowohl hinsichtlich der erstellung als auch der Erzielung einer gleichmäßigen, gegen Windangriff und damit Flattern gesicherten Fläche. Zum Zweck des Wasserabflusses kann das Spannelement am Boden des Bauelements verankert und als Abflußrohr ausgebildet sind. Ein solches als Abflußrohr vorgesehenes Spannelement kann so aufgebaut sein, daß es sowohl Wasser aus der Umgebung als auch im Inneren des Raumes Schwitzwasser aufnehmen kann.
  • Nach einer weiteren vorteilhaften Ausbildung kann als zentrales Spannelement aber auch ein auf die Abdeckung von außen her aufgelegter schwerer Körper, z.B. in Form einer Betonkugel, vorgesehen sein, wobei dann die Abdeckung in diesem Mittenbereich verstärkt sowie mit Löchern oder Perforationen ausgebildet wird, so daß einerseits eine genügende Haltbarkeit der Abdeckung gegen das Gewicht des Spannelements und andererseits eine Möglichkeit zur Wasserableitung besteht. Dabei ist es sogar möglich, dieses Wasser in den Raum hinein zu leiten und es auf den Wärmekollektor laufen zu lassen, so daß bei einer entsprechenden Temperaturdifferenz auch die im Regenwasser vorhandene Wärme genutzt werden kann.
  • Zur Vereinfachung der Montage kann das Bauelement mit Rohrleitungen für die Ableitung der von den Kollektoren aufgenommenen Wärmeenergie aus diesen heraus und mit den erforderlichen Anschlüssen zum Transport der Energie zu einer Verbraucherstation ausgestattet sein. Damit ist es nach der Montage des Bauelements nurmehr nötig, die ohnehin benötigten Leitungen in ein Haus oder zu sonstigen Wärmeabnehmern anzuschließen. Zusätzlich kann das Bauelement auch sogleich mit einem Anschluß für eine Wärmepumpe ausgestattet sein.
  • Die mit der Erfindung insgesamt erzielbaren Vorteile bestehen vor allen Dingen darin, daß man die Nutzung des natürlichen Wärmeangebots wesentlich steigern und damit den für Wärmepumpen bei herkömmlichen einfachen Konvektionskollektoren erforderlichen Energieverbrauch erheblich senken kann. In Verbindung mit einem Latent-Wärmespeicher ist es obendrein möglich, den hohen Strahlungsenergieanfall in den Sommermonaten zu nutzen, indem man die dann aufgefangene und nicht benötigte E;nergie in den Latent-Wärmespeicher einleitet, um sie in den kälteren Monaten des Jahres abzurufen. Zugleich wird durch die erfindungsgemäße Einrichtung die Möglichkeit eröffnet, für den sehr breiten Minfamilienhausbereich ein in großen Stückzahlen vorzufertigendes, einEach zu transportierendes und zu montierendes Bauelement zu schaffen, das an Ort und Stelle schnell installiert werden kann, indem es bereits die erforderlichen Rohranschlüsse etc. aufweist. Wichtig ist dabei auch die Möglichkeit, daß die erfindungsgemäße Einrichtung ohne zusätzlichen Platzbedarf als Terrassen-, Gartenlauben-oder Garagenüberdachung oder auch als Laubengang für Schulen und öffentliche Gebäude angebracht werden kann; mit anderen Worten eröffnet die Erfindung die Möglichkeit des Einsatzes überall dort, wo wenig zusätzlicher Platz zur Verfügung steht und vorhandener Platz durch nachträgliche Montage genutzt werden soll. - Die Steuerung und Regelung der öffnung des saumes sowie der Kollektoren, Leitungen, der Wärmeabgabe an Verbraucher oder Speicher usw. kann über einen oder mehrere geeignete, die erforderlichen für sich bekannten Steuer- und/oder Regelglieder umfassende Steuer-oder Regelkreise erfolgen.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden anhand der schematischen Zeichnung näher erläutert. Es zeigt Fig. 1 ein erfindungsgemäß ausgebildetes Bauelement im Querschnitt für den Konvektionsbetrieb, Fig. 2 das Bauelement der Fig. 1 bei Aufnahme von Strahlungswärme, Fig. 3 eine abcrewandelte Ausbildungsform, und ig. 4 eine weitere Ausbildungsform im Querschnitt und in teilweiser Draufsicht.
  • Ein zur Verwirklichun;r der Erfindung bestimmtes Bauelement 10 umschließt einen eaum 1, der wahlweise gegen die Atmosph.;re der Umgebung 3 schließbar oder zu öffnen ist.
  • Das ßauelement lo hat in diesem beispiel quadratischen oder rechteckigen Gru:llriß. obwohl auch andere Formen ohne weiteres denkbar sino. LS baut sich im wesentlichen auf aus an den Ecken angeordneten Stützen 11 sowie an diesen montierten Trägern 12 und einen tragfähigen Boden 13. Durch den Boden 13, der als durchgehende ebene Platte auf den Trägern 12 liegen kann, ist der Raum 1 nach unten durchgehend verschlossen. Nach oben ist der Raum 1 durch eine Abdeckung 14 verschlossen, die aus einem engmaschigen Gewebe mit einer PTFE-Beschichtung besteht. Diese Abdeckung 14 ist lichtdurchlässig und W-beständig und seitlich an oberen Trägern 12 festgespannt. Um für die Abdeckung 14 eine genügende Spannung und damit Sicherheit gegen Flattern bei Wind oder Sturm zu erzielen, ist in der Mitte ihrer Fläche ein Spannelement 140 angebracht, das die Abdeckung 14 gegen den Boden 13 verspannt. Dieses Spannelement 140 ist hier als Rohr 141 ausgebildet und kann so Wasser, das im Mittenbereich zusammenläuft, nach unten abführen, wobei durch eine geeignete Ausbildung auch eine Aufnahme von sich an der Unterfläche der Abdeckung bildendem Schwitzwasser möglich ist. Seitlich ist der Raum durch hier nicht näher dargestellte Seitenwände 15 begrenzt, in denen sich Öffnungen 16 befinden, die durch Drehklappen 160 wahlweise verschlossen oder freigegeben.werden.
  • Durch eine Stützkonstruktion 17, die hier schematisch als Baustahlgewebeträger mit angeschweißten Abstandshaltern angedeutet ist, aber ebensogut aus Well-Aluminiumblech bestehen kann, werden im Abstand zu dem Boden 13 zwei Schlauchkollektoren 2 gehalten, die über geeignete, hier nicht näher dargestellte Rohrleitungssysteme mit einer Wärmepumpe und Energie-Bedarfsträgern verbunden sind. Diese Schlauchkollektoren können herkömmlicher Bauart sein und aus einer durchsichtigen Folie bestehen. Sie.sind mit einem Wärme aufnehmenden und leitenden fließfähigen Medium, z.B.
  • Wasser, Sole od.dgl. gefüllt.
  • Soll von den Schlauchkollektoren 2 Konvektionswärme aufgenommen werden, weil nur eine geringe oder gar keine Strahlungsenergie zur Verfiaunq steht so werden die Drehklappen 160 in den Seitenwanden 15 yeiffnet, so daß Umluft aus der Umgebung! 3 durch eine EintrittsiSffnung 161 in den Raum 1 eintreten: die Kollektoren 2 umstreichen und durch eine Austrittsöffnung 162 wieder aus dem Raum 1 austreten kann. Statt der Drehklappen 160 können die Seitenwände natürlich auch im Ganzen herabfahrbar oder -klappbar sein, so daß die Umluft mit ihrem Wärmeinhalt je nach Druckgefälle von beliebiger Seite in den Raum 1 eintreten und diese Energie an die Schlauchkollektoren 2 abgeben kann.
  • Durch die Auflage der Schlauchkollektoren 2 im Abstand von dem Boden 13 ist es, wie man durch die Pfeile erkennt, möglich, daß die Kollektoren von oben und unten von der Umluft bestrichen werden. Sobald jedoch die Sonne scheint und Strahlungsenergie in größerem Maße zur Verfügung steht, werden, wie in Fig. 2 gezeigt, die Klappen 160 bzw. die Seitenwände 15 geschlossen. Die Strahlung trifft durch die Abdeckung 14 auf die Kollektoren und reichert diese mit Energie an. Es entsteht dabei quasi ein Treibhauseffekt, und die Ausnutzun der Strahlungsenerqie ist besonders hoch.
  • bei Ausnutzung der Wärme durch Strahlung kann eine Beheizung eines Einfamilienhauses selbst in Wintermonaten ohne Zuschalten einer Wärmepumpe erfolgen; nur bei fehlender Sonneneinstrahlung und Betrieb der Einrichtung im Wärmeübergang durch Konvektion der Umluft muß die Wärmepumpe zugeschaltet werden, um eine genigende Energieausbeute zu erzielen.
  • Fiq. 3 zeigt eine abgewandelte Möglichkeit einer größeren Ausbildung eines Bauelementes 10 der Figuren 1 und 2, bei der die Abdeckung unterteilt ist.
  • Fig. 4 endlich zeigt eine Anordnung ähnlich Fig. 2, jedoch mit einem zentralen Splnnelement in Form einer schweren Kugel 142; dabei ist die Abdeckung 14 im Auflagebereich 144 der Kugel 142 verstärkt und hier mit Perforationen 143 ausgebildet, so daß Wasser nach innen ablaufen kann.
  • Es wird aus dem Vorstehenden ohne weiteres klar, daß man statt Anordnung der Stützen 11 die Bauelemente 10 auch als einfache, mit ihren Trägern 12 auf eine Unterlage ablegbare geschlossene Kästen ausbilden kann, die statt in horizontaler ebenso gut auch in geneigter oder vertikaler Lage angebracht werden können Leerseite

Claims (16)

  1. Einrichtung zur Aufnahme von Wärme aus der Umgebung Patentansprüche: Öl Einrichtung zur Aufnahme von Wärme aus der Umgebung mit Hilfe von aus wärmeleitfähigen, ein Speicher- bzw. Leitmedium führenden Aufnahme- oder Absorptionselementen bestehenden Wärmeaufnahmeeinrichtungen bzw. -kollektoren, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Einrichtung einen mindestens einen Wärmekollektor (2) aufnehmenden Raum (1) umfaßt, der eine wenigstens zum Teil für Wärmestrahlung durchlässige Wandung (14, 15) aufweist und wahlweise von der Umgebungsluft abtrennbar oder gegen diese öffnungsfähig ist derart, daß die Wärmekollektoren (2) im wesentlichen bei von der Umgebung (3) getrenntem Raum (1) Strahlungswärme und bei gegen die Umgebung (3) geöffnetem Raum Konvektions- bzw. Umluftwärme aufnehmen.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Wärmekollektoren (2) im Abstand zum Boden (13) des Raumes (1) in einer Höhe angeordnet sind, daß sie sich bei geöffnetem Raum (1) im direkten Weg der Umgebungsluft zwischen zwei öffnungen (161, 162) befinden.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Wärmekollektoren (2) als Monoschläuche aus wärmebeständigem Klarsicht-Kunststoff ausgebildet sind und auf einer mit Abstandshaltern zum Boden (13) versehenen Stützkonstruktion (17) ruhen.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 3, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß Wärmekollektoren (2) auf einer aus Well-Aluminiumblech mit vorzugsweise schwarzer Oberfläche bestehenden Stützkonstruktion (17) angeordnet sind.
  5. 5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Raum (1) Bestandteil eines eigenständigen Bauelements (10) ist, das im wesentlichen eine tragfähige Baukonstruktion, umfassend Bodenstützen (11), ein an diesen aufgehängtes oder sonstwie gelagertes Trägergerüst (12), je einen an dem Trägergerüst (12) gelagerten tragfähigen Boden (13) und eine strahlungsdurchlässige Abdeckung (14) sowie Seitenwände (15), aufweist, wobei die Seitenwände (15) mit den wahlweise schließbaren oder öffnungsfähigen Öffnungen (16) gegen die Umgebung (3) in Form mindestens einer Eintrittsöffnung (161) und einer Austrittsöffnung (162) ausgebildet sind.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 5, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Öffnungen (16) mittels Klappen, vorzugsweise Drehklappen (160) verschließbar sind.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch 5, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Seitenwände (15) als ganzes öffnungsfähig ausgebildet sind.
  8. 8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Seitenwände (15) mindestens teilweise strahlungsdurchlässig sind.
  9. 9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Abdeckung (14) aus einem strapazierfähigen, UV-beständigen und lichtdurchlässigen Kunststoff-Folienmaterial besteht.
  10. 10. Einrichtung nach Anspruch 9, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Abdeckung aus einem engmaschigen, mit PTFE, TFE oder FEP beschichteten Gewebe besteht.
  11. 11. Einrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis lO, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Abdeckung (14) von ihren an dem Trägergerüst (12) befestigten Seitenrändern her zu einem im wesentlichen in ihrer Flächenmitte angeordneten zentralen Spannelement (140) abfallend geneigt gespannt ist.
  12. 12. Einrichtung nach Anspruch 11, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß das zentrale Spannelement (141) am Boden (13) verankert und als Abflußrohr ausgebildet ist.
  13. 13. Einrichtung nach Anspruch 12, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß das als Abflußrohr ausgebildete zentrale Spannelement (141) zur Aufnahme von Wasser aus der Umgebung (3), wie Regenwasser, und solchem aus dem Raum (1), wie Schwitzwasser, ausgebildet ist.
  14. 14. Einrichtung nach Anspruch 11, und einem der Ansprüche 9 oder 10, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß als zentrales Spannelement (140) ein auf die Abdeckung (14) von außen her aufgelegter schwerer Körper, z.B. in Form einer Betonkugel (142) vorgesehen und die Abdeckung (14) in diesem Bereich verstärkt sowie mit (143) Löchern oder Perforationenusgebildet ist.
  15. 15. Einrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 14, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß das Bauelement (10) mit Rohrleitungen (22) für die Ableitung der von den Kollektoren (2) aufgenommenen Wärmeenergie aus diesem heraus und mit den erforderlichen Anschlüssen zum Transport der Energie zu einer Verbraucherstation ausgestattet ist.
  16. 16. Einrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 15, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß das Bauelement (10) mit einem Anschluß für eine Wärmepumpe ausgestattet ist.
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