DE3008844A1 - Sattel - Google Patents
SattelInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62J—CYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
- B62J1/00—Saddles or other seats for cycles; Arrangement thereof; Component parts
- B62J1/08—Frames for saddles; Connections between saddle frames and seat pillars; Seat pillars
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- Mechanical Engineering (AREA)
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- Mechanical Control Devices (AREA)
Description
Diese Erfindung betrifft Sättel für Pedalfahrzeuge und dergleichen.
Gemäß dieser Erfindung umfaßt ein Sattel einen Sattelträger, einen Bügel zum Verbinden des Sattels mit einem
Sattelrohr bzw. Sattelpfosten und eine federnde Kunststoffaufhängungseinrichtung
zwischen der Rückseite des Sattelträgers und dem Bügel.
Die Aufhängungseinrichtung kann ein einstückiges Kunststoff
ormteil sein.
Die Aufhängungseinrichtung kann einen mittigen Abschnitt umfassen, von welchem aus sich an jeder Seite obere und
untere, seitliche Flügel erstrecken,· welche jeweils mit dem Sattelträger und dem Bügel verbunden sind. Die Flügel
können auseinanderlaufen, wenn sie sich nach außen erstrecken .
Die oberen Flügel können mit dem Sattelträger dadurch verbunden sein, daß sie in Laschen am Träger aufgenommen sind.
Die Einrichtung kann einen Abschnitt haben, der an seinem Umfang sowohl an seiner Vorder- als auch Rückseite durch eine
Rippe begrenzt ist, die nach vorne bzw. hinten vorspringt.
Die unteren Flügel können mit dem Bügel durch Schrauben verbunden sein, die sich durch Öffnungen in den unteren
Flügeln und dem Bügel erstrecken.
Der Bügel kann aus einem Stahldraht-Längenabschnitt gebildet sein, dem eine ü-förmige Gestalt verliehen ist,
wobei die freien Enden der Schenkel des U zu Augen geformt sind, durch welche sich die Schrauben erstrecken.
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Die Vorderseite des Bügels kann gegenüber dem Träger verkeilt sein, um einer Vorwärtsbewegung des Trägers bezüglich
dem Bügel zu widerstehen. Der Keil kann einteilig mit der Stütze ausgebildet sein.
Der Träger kann ein Kunststoffmaterial-Formteil sein.
Der Sattel kann eine Abdeckung für den Träger und eine Schicht aus Schaum-Kunststoff zwischen der Abdeckung und
dem Träger aufweisen.
Gemäß einem besonderen Aspekt der Erfindung weist der
Sattel eine Abdeckung 10 und einen Träger 11 mit Ansätzen 14 auf, welche die oberen Flügel 36 einer aus Kunststofformgefertigten,
federnden Aufhängungseinrichtung 19 aufnehmen, welche untere Flügel 37 aufweist, die Öffnungen zur Aufnahme
von Schrauben 17 aufweisen, welche sich durch Augen 16 in einem U-förmigen Bügel erstrecken, der Seitenabschnitte
40 aufweist, die durch Klammern 50 an einem Sattelrohr bzw. Sattelpfosten befestigt sind. Die Flügel laufen
auseinander, wenn sie sich nach außen erstrecken, und die Einrichtung liefert eine federnde Abstützung für den Benutzer.
Die Einrichtung kann flach sein, wobei sich eine Umfangsrippe nach vorne oder hinten erstreckt. Ein Keil,
der einteilig mit dem Träger ausgebildet ist, hält den Bügel mit dem Träger zusammen. Eine Schicht aus Schaumkunststoff
kann sich zwischen der Abdeckung und dem Träger befinden.
Die Erfindung kann auf verschiedenartige Weise ausgeführt werden, und einige spezielle Ausführungsbeispiele werden
nun beispielsweise unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben, in welchen:
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- Fig. 1 eine Perspektivansicht eines Sattels ist,
- Fig. 2 eine rückwärtige Ansicht einer Aufhängungseinrichtung ist,
- Fig. 3 eine Draufsicht auf die Einrichtung der Fig.
ist,
- Fig. 4 eine Seitenansicht der Einrichtung aus Fig. 2
ist,
- Fig. 5 ein Längs-Vertikalschnitt durch den Sattel in
größerem Maßstab ist,
- Fig. 6 eine Seitenansicht einer anderen Aufhängungseinrichtung ist,
- Fig. 7 eine Ansicht der Fig. 6 von unten her ist,
- Fig. 8 eine Draufsicht auf Fig. 6 ist,
- Fig. 9 eine Seitenansicht von Fig. 6 ist,
- Fig. 10 ein Schnitt längs Linie 10-10 in Fig. 6 ist, und
- Fig. 11 und 12
jeweils eine Ansicht ähnlich Fig. 6 und 10 von einer weiteren Aufhängungseinrichtung ist.
Es wird nun Bezug auf Fig. 1 bis 5 genommen; ein Sattel für ein Fahrrad umfaßt eine äußere Abdeckung 10, beispielsweise
aus formgegossenem Kunststoff, einen Sattelträger aus formgegossenem Kunststoff, der einen nach unten gerichteten
Umfangsflansch 12 und einen nach unten gerichteten Flansch 13 aufweist, der mit Abstand rückwärts von
der Vorderseite des Sattels angeordnet ist. Wie bekannt, ist der Sattel derart geformt, daß er an der Vorderseite
enger ist als an der Rückseite. Zur Rückseite ist der Träger 11 mit zwei mit seitlichem Abstand angeordneten,
sich nach unten erstreckenden, einteilig ausgebildeten
Laschen 14 versehen, welche jeweils eine sich seitlich erstreckende öffnung aufweisen.
Ein Sattelbügel 15, der aus einem Längenabschnitt aus Stahldraht gebildet ist, weist nach außen geneigte rückwärtige
Abschnitte 15a auf, die in mit Seitenabstand angeordneten, rückwärtigen Schlaufen 16 enden, in welchen Schrau-
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ben 17 aufgenommen sind, die sich durch Öffnungen 18
in einer Aufhängungseinrichtung 19 erstrecken und durch
Muttern 20 an Ort und Stelle gehalten werden.
Der Zwischenraum zwischen dem Deckel 10 und dem Träger
ist mit aufgeschäumtem Kunststoffmaterial 21 ausgefüllt,
was ein gewisses Maß an Federfähigkeit bzw. Nachgiebigkeit liefert. Die Abdeckung 10 ist einwärts rund um ihren
Umfang derart gebogen, daß sie die Kante des Trägers 11
umgreift, und an der Rückseite erstreckt sich eine Zunge 9 des Deckels 10 in eine Öffnung im Träger 11 hinein. Ein
Keil 22 ist am Träger 11 angeformt, und das gekrümmte
vordere Ende 23 des Bügels 15 ist zwischen dem Keil 22 und dem Flansch 13 aufgenommen, um die Vorwärtsbewegung
der oberen Baugruppe 10, 11, 21 des Sattels beim Gebrauch bezüglich dem Bügel 15 zu verhindern.
Die Aufhängungseinrichtung 19 ist aus einem federnden Kunststoffmaterial hergestellt und liefert eine federnde
Abstützung für die Höchstseite der oberen Sattelbaugruppe. Die Einrichtung 19 weist einen mittigen Abschnitt 30 auf,
der so gekrümmt ist, daß er eine nach vorne gewandte, konkave Oberfläche vorsieht. Der im allgemeinen vertikale
Abschnitt 30 weist eine mittige Öffnung 32 und umgebende, kleiner Öffnungen 33 auf, um das Gewicht der Einrichtung
zu verringern und einen Beitrag zu seiner Federfähigkeit zu liefern.
Die Einrichtung weist an jeder Seite auseinanderlaufende Seitenflächen 34, 35 auf, um sich nach außen verjüngende
obere und untere Flügel 36, 37 zu liefern. An ihren äußeren Enden weisen die oberen Flügel 36 im allgemeinen horizontale,
im allgemeinen zylindrische Endabschnitte 38 auf, welche in den Öffnungen in den Laschen 14 aufgenommen sind.
An ihren äußeren Enden sind die unteren Flügel 37 mit horizontalen,
im allgemeinen abgeflachten Endabschnitten 39
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versehenr die mit vertikalen Öffnungen 18 ausgebildet sind.
Die oberen Flügel laufen auseinander/ wenn sie sieh nach außen erstrecken; die unteren Flügel laufen auseinander,
wenn sie sich nach außen erstrecken.
Um den Sattel am Sattelrohr bzw. Sattelpfosten eines Fahrrads
zu befestigen, werden gerade, parallele Abschnitte des Bügels 15 in bekannter Weise von Klammern 50 umgriffen,
die einen querverlaufenden Schraubbolzen umfassen, der sich durch die Schenkel eines U-förmigen Teiles erstreckt,
welches das Sattelrohr umgreift und hieran durch drehbare
Muttern 52 an den Enden des Schraubbolzen zum Befestigen der Klammern festgespannt ist^
Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dafr bei unterschiedlichen
Sätteln Abmessung und Lage der Laschen 14 und Schlaufen bzw. Augen 16 sich verändern können und die
Einrichtung 19 dementsprechend geformt ist. Es kann auch
für manche Sättel bequem sein, daß die oberen Flügel mit Öffnungen versehene, abgeflachte Abschnitte 39 statt
zylindrischer Abschnitte 38 aufweisen.
Fig. 6 bis 10 zeigen eine abgewandelte Anordnung einer Aufhängungseinrichtung 19a, in welcher gleiche Bezugszeichen für Teile verwendet sind, welche im allgemeinen
ähnlich denen in Fig. 1 bis 5 sind.
Die Einrichtung weist eine mittige Fläche 50 mit einer ümfangsrippe 51 an jeder ihrer Seiten auf, um das Gewicht
zu verringern und einen Beitrag zur Federfähigkeit zu liefern. Die Einrichtung ist im allgemeinen flach, könnte
aber dahingehend abgewandelt werden, daß sie konvex/konkav ist, wie an der Stelle 30 in Fig. 3. Wie in Fig. 2 sind
die nach oben und unten gewandten Oberflächen 52, 53 der Rippe 51 konkav. Die Rippe 51 weist im allgemeinen gleichförmige
Dicke auf. Die Oberflächen 34, 35 sind im allge-
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meinen gerade.
Eine weitere Anordnung 19b einer Aufhängungseinrichtung ist in Fig. 11, 12 gezeigt, die im allgemeinen ähnlich
Fig. 6 und 10 ist (entsprechende Bezugszeichen wurden verwendet) , und es wird vermerkt, daß in diesem Aufbau die
mittige Fläche 50a dicker ist als die Fläche 50. Auch die Rippe 51a ist im allgemeinen breiter als die Rippe 51
und nimmt an der Unterseite und in beiden Seiten der Einrichtung sowie weg von dem mittigen Bereich an Breite zu.
Die Aufhängungseinrichtungen können beispielsweise aus Polypropylen hergestellt sein.
Erfindungsgemäße Aufhärigungseinrichtungen sind vom Aussehen
her völlig unterschiedlich gegenüber dem herkömmlichen Paar Schraubenfedern, welche normalerweise zwischen der Rückseite
des Sattelträgers und dem Bügel verwendet werden, und werden als vom Aussehen her ansprechender angesehen.
Jedoch auch die Kosten der erfindungsgemäßen Einrichtung werden normalerweise etwa die Hälfte jener der Federkonstruktion
sein, auf welche Bezug genommen wurde, und es liegt kein Grund vor, anzunehmen, daß eine derartige
Einrichtung, wenn überhaupt, in ihrer Leistung gegenüber der bekannten Einrichtung eine bedeutende Verschlechterung
darstellen sollte.
Die Erfindung bezieht sich ausdrücklich auf einen Sattel für ein Pedalfahrzeug und dergleichen, wie er im wesentlichen
vorangehend unter Bezugnahme auf die Fig. 1 bis 5, oder die Fig. 6 bis 10, oder die Fig. 11 und 12 der beigefügten
Zeichnung beschrieben und dort gezeigt ist.
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Claims (15)
- Ansprüche;Sattel gekennzeichnet durch einen Sattelträger (11), einen Bügel (15) zum Verbinden des Sattelträgers mit einem Sattelpfosten, sowie eine Aufhängungseinrichtung (19; 19a; 19b) aus federndem Kunststoff zwischen der Rückseite des Sattelträgers und des Bügels.
- 2. Sattel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufhängungse,inrichtung (19; 19a; 19b) ein einteiliges Kunststofformstück ist.
- 3. Sattel nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufhängungseinrichtung (19; 19a; 19b) einen mittigen Abschnitt (30; 50; 50a) umfaßt, von welchem sich an jeder Seite obere und untere seitliche Flügel (36, 37) erstrecken, welche mit dem Sattelträger (11) bzw. dem Bügel (15) verbunden sind.
- 4. Sattel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Flügel (36) mit dem Sattelträger (11) dadurch verbunden sind, daß sie in Laschen bzw. Ansätzen (14) am030038/0815Träger aufgenommen sind.
- 5. Sattel nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen (36) und unteren (37) Flügel an jeder Seite sich bei ihrer Erstreckung nach außen auseinanderlaufen.
- 6. Sattel nach einem der Ansprüche 3,4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Flügel (36) sich bei ihrer Erstreckung nach außen auseinanderlaufen, und daß die unteren Flügel (37) sich bei ihrer Erstreckung nach außen auseinanderlaufen .
- 7. Sattel nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der mittige Abschnitt (50; 50a) und ein Teil der Flügel (36, 37) an seiner Vorder- und Rückseite eine ümfangsrippe (51, 51a)·. trägt, die nach vorne bzw. hinten vorspringt.
- 8. Sattel nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippe (51a) längs der Oberkante (52) des Abschnitts (50a) dicker ist als die Rippe an den Seitenkanten (34,35).
- 9. Sattel nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippe (51a) an der Unterkante (53) bei ihrem Verlauf zu den Seiten hin in der Dicke zunimmt.
- 10. Sattel nach einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Flügel (37) mit dem Bügel(15) durch Schrauben (17) verbunden sind, die sich durch öffnungen (18) in den unteren Flügeln (37) und den Bügeln erstrecken.
- 11. Sattel nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Bügel (15) aus einem Stahldraht-Längenabschnitt geformt ist, der U-förmig geformt ist, wobei die freien Enden der Schenkel des U als Augen (16) geformt sind,030038/0815durch welche sich die Schrauben (17) erstrecken.
- 12. Sattel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderseite des Bügels (15) gegenüber dem Träger (11) verkeilt ist (Keil 22), um der Vorwärtsbewegung des Trägers gegenüber dem Bügel zu widerstehen.
- 13. Sattel nach Anspruch 12, gekennzeichnet durch einen Keil (22), der einteilig mit dem Träger (11) ausgebildet ist und mit dem Bügel (15) in Eingriff steht.
- 14. Sattel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (11) aus Kunststoff material formgefertigt ist.
- 15. Sattel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Abdeckung (10) für den Träger (11) sowie eine Schicht (21) aus Schaum-Kunststoff zwischen der Abdeckung und dem Träger.030038/0815
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