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DE69723654T2 - Vorrichtung und Verfahren zum Formen eines kontinuierlichen Teigstreifens - Google Patents

Vorrichtung und Verfahren zum Formen eines kontinuierlichen Teigstreifens Download PDF

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DE69723654T2
DE69723654T2 DE69723654T DE69723654T DE69723654T2 DE 69723654 T2 DE69723654 T2 DE 69723654T2 DE 69723654 T DE69723654 T DE 69723654T DE 69723654 T DE69723654 T DE 69723654T DE 69723654 T2 DE69723654 T2 DE 69723654T2
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Germany
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dough
conveyor
portions
continuous
strip
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DE69723654T
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Michio Utsunomiya-shi Morikawa
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Rheon Automatic Machinery Co Ltd
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Rheon Automatic Machinery Co Ltd
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21CMACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
    • A21C3/00Machines or apparatus for shaping batches of dough before subdivision
    • A21C3/02Dough-sheeters; Rolling-machines; Rolling-pins

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Manufacturing And Processing Devices For Dough (AREA)
  • Noodles (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft das Formen eines kontinuierlichen Teigstreifens für die Herstellung von Nahrungserzeugnissen wie Brot, Kuchen, Konfekt oder dergl.
  • Teig, wie er in bekannten Maschinen zum Herstellen von Brot, Konfekt oder dergleichen verwendet wird, nimmt oftmals die Form eines kontinuierlichen Streifens ein. Bei einem Verfahren zum Formen eines kontinuierlichen Teigstreifens und zum Teilen des Streifens in kleinere Portionen, um Nahrungserzeugnisse herzustellen, wird eine Produktionsmenge in einem Verfahrenszyklus entweder als ein kontinuierlicher Teigstreifen mit einer bestimmten Länge oder als eine Anzahl von Teigportionen aus einer Teigmasse hergestellt, die in einem Arbeitszyklus zugeführt wird.
  • An der Grenze zwischen sukzessive zugeführten Teigmassen gibt es verschiedene unvermeidliche Verluste, beispielsweise einen Verlust, der durch einen Grenzverlauf von irregulärer Form hervorgerufen wird, sowie einen Verlust, der durch die Wartezeit für die nachfolgende Teigmasse hervorgerufen wird, was einige Nachteile verursacht.
  • Derartige Probleme führten zur Verwendung eines Verfahrens und einer Vorrichtung, wie sie in unserer japanischen Patentveröffentlichung Nr. 63-245631 (entsprechend den US-Patenten Nr. 4 883 417 und 4 902 524) exemplifiziert sind, gemäß welcher eine lange Teigmasse in eine Mehrzahl von Teigportionen geteilt wird, die man sich dann überlappen und in einer Reihe miteinander verbinden läßt, um einen kontinuierlichen Teigstreifen zu bilden. Ein Nachteil dieses Verfahrens besteht jedoch darin, daß die Grenze zwischen aufeinanderfolgenden langen Teigmassen nicht ordentlich verbunden werden kann, da die Grenze oftmals einen schmalen Spalt oder eine ungleichmäßige Dicke (oder beides) im Vergleich mit dem Rest des Teigstreifens aufweist. Somit tendiert der Grenzverlauf dazu, die genannten Verluste hervorzurufen, und dies war ein Problem bei der Erzeugung eines kontinuierlichen Teigstreifens.
  • Es ist deshalb zu wünschen, ein Verfahren und eine Vorrichtung zu schaffen, welche gleichmäßig und ordentlich die Teigportionen miteinander verbinden und einen kontinuierlichen Teigstreifen von im wesentlichen konstanter Breite bilden, wenn ein kontinuierlicher Teigstreifen durch die Verbindung einer Mehrzahl von Teigportionen zu bilden ist.
  • Die US-A-26887699 und die EP-A-0005570 zeigen beide eine Vorrichtung zum Teilen einer langgestreckten Teigmasse in eine Mehrzahl von Teigportionen, deren jede eine vorbestimmte Länge aufweist, und zum Formen eines kontinuierlichen Teigstreifens aus den genannten Teigportionen, wobei diese Vorrichtung umfaßt:
    Eine erste Fördereinrichtung für die Aufnahme der langgestreckten Teigmasse und zum Transport derselben längs eines ersten Förderwegs, sowie eine Einrichtung zum Teilen der langgestreckten Teigmasse in eine Mehrzahl von Teigportionen, deren jede eine vorbestimmte Länge aufweist, und
    eine zweite Fördereinrichtung zur Übernahme der Teigportionen von der ersten Fördereinrichtung und zum Fördern der Teigportionen längs eines zweiten Förderwegs, wobei der zweite Förderweg im wesentlichen im rechten Winkel zum ersten Förderweg verläuft.
  • Die vorliegende Erfindung ist gekennzeichnet durch eine Verbindungseinrichtung für die Aufnahme der Teigportionen von der zweiten Fördereinrichtung und zum Verbinden derselben zwecks Formung eines kontinuierlichen Teigstreifens, wobei die Verbindungseinrichtung Elemente zum Pressen der Teigportionen besitzt, um einen kontinuierlichen Teigstreifen von im wesentli chen konstanter Dicke zu bilden, wobei eine Einrichtung zur Steuerung der Zufuhrgeschwindigkeit der Teigportionen von der zweiten Fördereinrichtung zur Verbindungseinrichtung vorgesehen ist. Ein derart geformter kontinuierlicher Teigstreifen besitzt eine im wesentlichen konstante Breite, die den abgeteilten Längen jeder der genannten Teigportionen entspricht.
  • Vorzugsweise besitzt die Vorrichtung eine Einrichtung zur Änderung des Niveaus der ersten Fördereinrichtung.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform besitzt die erste Fördereinrichtung ein erstes Förderband, das von mindestens einer Rolle angetrieben wird, die eine Rotationsachse aufweist. Die genannte Teilungseinrichtung kann ein drehbares Messer aufweisen, das stromabwärts von dem ersten Förderband angeordnet ist und eine Achse besitzt, die im wesentlichen parallel zu der Rotationsachse der Rolle angeordnet ist, wobei das drehbare Messer so angeordnet ist, daß es sich derart dreht, daß es abwechselnd in Kontakt mit dem ersten Förderband kommt und sich von diesem wieder zurückzieht.
  • Die zweite Fördereinrichtung kann ein zweites Förderband aufweisen, wobei eine imaginäre Linie längs der Fördereinrichtung des zweiten Förderbandes im wesentlichen rechtwinklig zu einer imaginären Linie längs der Förderrichtung des ersten Förderbandes der ersten Fördereinrichtung verläuft.
  • An der zweiten Fördereinrichtung kann ein Sensor zur Feststellung angeordnet sein, ob eine Teigportion auf der zweiten Fördereinrichtung vorhanden ist.
  • Vorzugsweise besitzt die Vorrichtung ferner eine Einrichtung zur Egalisierung der Dicke eines Überlappungsbereichs zwischen aufeinanderfolgenden Teigportionen. Diese Egalisierungseinrichtung kann eine Rolle aufweisen.
  • Ferner kann die Vorrichtung außerdem eine dritte Fördereinrichtung für die Übernahme des kontinuierlichen Teigstreifens von der Verbindungseinrichtung und für den Transport des kontinuierlichen Teigstreifens zu einer nachfolgenden Behandlungsstufe aufweisen. Die zweite Fördereinrichtung kann eine zweite Teilungseinrichtung zur Teilung der genannten Teigportionen in eine Mehrzahl von kleineren Teigportionen aufweisen.
  • Auch die US-A-2687699 und die EP-A-0005570 offenbaren ein Verfahren zum Teilen einer langgestreckten Teigmasse in eine Mehrzahl von Teigportionen, deren jede eine vorbestimmte Länge aufweist, und zum Formen eines kontinuierlichen Teigstreifens aus diesen Teigportionen, wobei dieses Verfahren die folgenden Schritte umfaßt:
    Aufnehmen der langgestreckten Teigmasse, Fördern derselben längs eines ersten Förderwegs, und Teilen der langgestreckten Teigmasse in eine Mehrzahl von Teigportionen, deren jede eine vorbestimmte Länge aufweist, und
    Aufnehmen der abgeteilten Teigportionen und Fördern derselben längs eines zweiten Förderwegs, der im wesentlichen rechtwinklig zu dem ersten Förderweg angeordnet ist.
  • Die vorliegende Erfindung ist gekennzeichnet durch Aufnahme der geförderten Teigportionen und Verwenden derselben zur Bildung eines kontinuierlichen Teigstreifens, während die Teigportionen gepreßt werden, um einen kontinuierlichen Teigstreifen von im wesentlichen konstanter Dicke zu bilden, und Steuern der Zuführgeschwindigkeit der Teigportionen auf dem zweiten Förderweg.
  • Zwei Ausführungsformen der Erfindung werden nun beispielsweise und unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben.
  • Es zeigt:
  • 1 eine Frontansicht einer Vorrichtung nach einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • 2 eine Seitenansicht einer bei der Ausführungsform nach 1 benutzten Kneteinrichtung, zusammen mit einem Speicherabschnitt der Vorrichtung;
  • 3 eine Seitenansicht der Vorrichtung nach 1; und
  • 4 eine Teilseitenansicht einer Vorrichtung gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung, in der ein zweites drehbares Messer und eine Verbindungseinrichtung dargestellt sind.
  • 1 zeigt eine Teigzufuhr- und Verbindungseinrichtung 100 mit einem Speicherabschnitt 10, einer Schneideinheit 30, einer Teigverbindungseinrichtung 50, sowie ersten, zweiten und dritten Fördereinrichtungen 20, 40 und 60. Die Vorrichtung empfängt eine lange, durchgeknetete Teigmasse 200, die durch eine in 2 gezeigte herkömmliche Kneteinrichtung 80 vorbereitet worden ist. Die langgestreckte Teigmasse 200 ist zur Herstellung von Broten, Kuchen, Konfekt oder dergl. geeignet.
  • Der Speicherabschnitt 10, der die von der Kneteinrichtung 80 übernommene langgestreckte Teigmasse 200 speichert, ist durch einen Rahmen 11 und Wände 12 definiert, welch letztere sich vom Umfang des Rahmens nach oben erstrecken.
  • Eine Lifteinrichtung 13, die für das Anheben des Speicherabschnitts 10 vorgesehen ist, besitzt Arme 11A, die gleitbar miteinander verbunden und drehbar am Boden des Rahmens 11 angelenkt sind, sowie einen Kolben-Zylinder-Mechanismus 11B, der mit einem der Arme 11A betriebsmäßig verbunden ist.
  • Alternativ dazu kann der Kolben-Zylinder-Mechanismus 11B der Lifteinrichtung 13 durch eine andere Einrichtung ersetzt wer den, beispielsweise eine mechanische Hubvorrichtung oder dergleichen.
  • Die erste Fördereinrichtung 20 für das Abstützen und Transportieren des Teigs 200 aus dem Speicherabschnitt 10 ist ein horizontales Bandfördersystem, das ein erstes kontinuierliches Band 21 aufweist, das von einer Antriebsrolle 22 und einer Leerlauf rolle 23 getrieben wird, die am Rahmen 11 angebracht sind. Mit der Antriebsrolle 22 ist ein Motor 25 über eine Transmissionskette 24 antriebsmäßig verbunden, derart, daß der Teig 200 längs einer mit einem Pfeil X bezeichneten ersten Transportrichtung gefördert wird.
  • Die Schneideinheit 30 ist am stromabwärtigen Ende der ersten Fördereinrichtung 20 vorgesehen, in der ersten Transportrichtung X. Die Schneideinheit 30 besitzt ein drehbares Messer 31, das sich um eine Achse 31a dreht und von einem Motor 32 ( 3) angetrieben wird. Die Achse 31a des Messer ist im wesentlichen parallel zur Drehachse 23a der Leerlaufrolle 23 angeordnet, sodaß das Messer 21 derart drehbar ist, daß es kontinuierlich in Kontakt mit dem ersten Förderband kommt und sich von diesem wieder zurückzieht. Im Betrieb wird eine Schneide einer Klinge des Messers 31 derart gedreht, daß sie in Kontakt mit der Oberfläche des ersten Gurts bzw. Bandes 21 kommt und auf diese Weise die langgestreckte Teigmasse 200, die durch die Schneideinheit 30 hindurchpassiert, in eine Mehrzahl von geteilten Teigportionen 2101' 2102 , ..., 210n–1 , 210n abteilt, von denen jede eine vorbestimmte Länge aufweist. Die addierten Anzahlen 1, 2 ... n-1, n bezeichnen aufeinanderfolgende positive Ganze. In den Zeichnungen jedoch ist jeweils in den 1 und 2 lediglich eine Portion 210 und sind nur zwei Portionen 2101 , 2102 dargestellt. Die Portionen werden dazu veranlaßt, jeweils vom vorderen Ende des Förderers 21 auf die zweite Fördereinrichtung 40 zu fallen.
  • Das drehbare Messer der Schneideinheit 30 kann durch andere Klingentypen ersetzt werden, beispielsweise durch eine auf und ab bewegliche Klinge. In allen Fällen ist es zu bevorzugen, daß die von der Schneideinheit 30 abzuschneidende Teigportion variabel ist, um unterschiedliche Arten von Erzeugnissen herzustellen.
  • Wie am besten aus 3 zu entnehmen, ist die zweite Fördereinrichtung 40, welche die Teigportionen 2101 , 2102 , ... 210n_1 und 210n von der Schneideinheit 30 enthält, unterhalb dieser Schneideinheit 30 vorgesehen. Die Fördereinrichtung 40 ist ebenfalls ein horizontales Bandfördersystem, das unter mechanischen Gesichtspunkten der ersten Fördereinrichtung 20 entspricht. Die Fördereinrichtung 40 umfaßt ein zweites rahmengestütztes kontinuierliches Band 41, das rund um eine Antriebsrolle 42 und eine Leerlaufrolle 43 angetrieben ist. Die Antriebsrolle 42 wird von einem Motor 44 angetrieben, der in 1 dargestellt ist, nicht jedoch in 3. Das zweite Förderband 41, das durch die Drehung des Motors 44 angetrieben wird, ist derart angeordnet, daß es die Teigportionen der Verbindungseinrichtung 50 zuführt.
  • Die zweite Transportrichtung (mit dem Pfeil Z bezeichnet) des zweiten Förderbandes 41 der zweiten Transporteinrichtung 40 ist im wesentlichen rechtwinklig zu der ersten Richtung X des ersten Förderbandes 21 der ersten Fördereinrichtung 20 angeordnet. Wenn die lange Teigmasse von dem ersten Förderband 41 transportiert wird, bewegt sie sich in die Richtung X, welche die Richtung der Länge der langen Teigmasse darstellt. Anschließend, wenn dieselbe in der Richtung X in vorbestimmte Längen geteilt worden ist, werden die abgeteilten Portionen in der Richtung Z gefördert, welche sich in Richtung der Breite der langen Teigmasse 200 erstreckt. Somit wird die Orientierung der langen Teigmasse 200 in der Richtung X auf der ersten Fördereinrichtung 21 um im wesentlichen einen rechten Winkel in die Richtung Z der zweiten Fördereinrichtung 41 geändert, da die beiden Förderrichtungen X und Z senkrecht zueinander angeordnet sind.
  • Die Verbindungseinrichtung 50 umfaßt Verbindungselemente 51, 52, 53, 54, um die Mehrzahl der abgeteilten und getrennten Teigstücke 2101 , 2102 ..., 210n_1 und 210n miteinander zu verbinden. Bei dieser Ausführungsform bestehen die Verbindungselemente aus vier Paaren einander gegenüberliegender Rollen, die derart angeordnet sind, daß sie einen V-förmigen oder geneigten Weg zwischen sich bilden, sowie derart, daß sie in einer solchen Richtung rotieren, daß sie die Teigstücke abwärts führen.
  • Als Verbindungselemente 51 bis 54 können zylindrische Rollen oder polygonale Rollen verwendet werden. Alternativ dazu kann eine Mehrzahl einander gegenüberliegender Gurte verwendet werden, die derart angeordnet sind, daß sie zwischen sich einen V-förmigen Weg bilden.
  • Oberhalb der Verbindungseinrichtung ist eine Führung 55 zur Stabilisierung des Eintritts der Teigportionen in den Vförmigen Schlitz angeordnet, der von der Verbindungseinrichtung 50 definiert ist. Vorzugsweise besitzen die Innenwände der Führung 55 eine kleine Rolle oder kleine Rollen zur Verringerung der Reibung zwischen dem Teig und diesen Wänden.
  • 3 zeigt, daß die abgeteilten Teigportionen ergriffen, gepreßt, vibriert und von den einander gegenüberliegenden Rollen 51 bis 54 einer Bodenöffnung der Verbindungseinrichtung 50 zugeführt werden. Dieses Pressen der Teigportionen zwischen den Rollen veranlaßt aneinander anliegende Teigportionen dazu, miteinander verbunden zu werden, um einen kontinuierlichen Teigstreifen 220 von konstanter Dicke und Breite zu bilden. Der Streifen 250 kann über seine volle Länge eine konstante Breite einhalten, da jede der zugeführten Teigportionen eine konstante Breite besitzt. Die Breite des Streifens 220 kann auf einfache Weise wie gewünscht geändert werden, indem die Länge der von der Schneideinheit 30 abgeschnittenen Teigportionen variiert wird.
  • Die dritte Fördereinrichtung 60, die den kontinuierlichen Teigstreifen 220 von der Verbindungseinrichtung 50 erhält und den Streifen der folgenden Arbeitsstation (nicht gezeigt) zuführt, ist unter der Verbindungseinrichtung 50 vorgesehen.
  • Wie weiter aus den 1 und 2 zu entnehmen, ist der Speicherabschnitt 10 zwischen einer anfänglichen oder niedrigen Position, in welcher der Kolben-Zylinder-Mechanismus 11B zusammengezogen ist (siehe 2), und einer angehobenen Position, in der der Kolben-Zylinder-Mechanismus 11B ausgefahren ist (siehe 1), vertikal beweglich. Der Speicherabschnitt 10 erhält von der Kneteinrichtung 80 eine lange Teigmasse 200 an der unteren Position in 2. Wie in 1 gezeigt ist, kann der Speicherabschnitt 10 den geteilten Teig der zweiten Fördereinrichtung 40 zuführen, wenn er sich in seiner hohen Position befindet. Das Niveau des zweiten Förderbandes 41 kann derart eingestellt werden, daß die Teigportionen in korrekter Lage auf den zweiten Fördergurt fallen, um das Fördern der Teigportionen stromabwärts zu erleichtern. Das Niveau der höheren Position des Speicherabschnitts kann vorzugsweise derart eingestellt werden, daß sich die Fallhöhe der Teigportionen ändert.
  • Unter weiterer Bezugnahme auf die 3 ist in einem Raum zwischen der Schneideinheit 30 und der zweiten Fördereinrichtung 40, in großer Nähe zum zweiten Förderband 41, ein mit einem Steuersystem 70 verbundener Teigsensor 47 positioniert. Die von der Schneideinheit 30 abgeschnittenen Teigportionen bewegen sich auf dem Fördergurt 41 stromabwärts zum Teigsensor 47, der das Vorhandensein von Teig in einem Bereich auf dem Förderband 41 und unter dem Sensor feststellt. Das Timing des Transports der Teigportionen von der Schneideinheit 30 zur zweiten Schneideinrichtung 40 wird durch Signale gesteuert, die von Sensor 47 erzeugt werden. Wenn somit der Sensor feststellt, daß eine vorhergehende Teigportion auf dem Förderband 41 sich stromabwärts aus dem spezifizierten Bereich heraus bewegt hat, sendet er über die Steuerung 70 Steuersignale an die erste Fördereinrichtung 20 und die Schneideinheit 30 derart, daß der Transfer der nächsten Teigportion von der Schneideinheit zur zweiten Fördereinrichtung 40 durchgeführt wird.
  • Vorzugsweise kann das Ausmaß jedweder Überlappung zwischen der einen Teigportion und der nächsten mittels der Steuerung 70 durch Einstellung der Transferzeit der Teigportion von der Schneideinheit 30 zur zweiten Transporteinrichtung 40 gesteuert werden.
  • Stromabwärts vom zweiten Fördergurt 41 ist eine Druckrolle 46 zur Vergleichmäßigung der Dicke von einander überlappenden, aneinander angrenzenden Teigportionen vorgesehen. Die Rolle 46 dreht sich in Kontakt mit den angrenzenden Teigportionen auf dem zweiten Förderband 41 und bringt die überlappenden Abschnitte auf eine konstante Dicke. Die aneinander angrenzenden Teigportionen können so vorab an ihren überlappenden Abschnitten durch den Druck der Rolle 46 miteinander verbunden werden. Derartig vorab verbundene überlappende Abschnitte werden sodann durch die Verbindungseinrichtung 50 in ausreichender Weise vollständig miteinander verbunden.
  • Die Vorrichtung kann auch einen nahe dem Eingang der Verbindungseinrichtung 50 angeordneten Sensor 56 aufweisen, wie in 3 gezeigt ist. Der Sensor 56 stellt die hereinkommenden Teigportionen fest und ist mit der Systemsteuerung 70 verbunden. Mittels des Sensors 56 kann jede Überförderung oder Unterförderung an Teig überwacht werden, und zwar durch Feststellen des in der Verbindungseinrichtung 50 verbleibenden Teigs oder durch einen Mangel an hereinkommendem Teig. Der Sensor 56 kann Signale erzeugen, die der festgestellten Infor mation entsprechen, und sie an die Systemsteuerung 70 übertragen. Die Steuerung 70 kann dann die Signale dazu verwenden, das zweite Förderband 41 durch Variieren der Geschwindigkeit des Bandes oder durch dessen intermittierenden Antrieb zu steuern, um den Teig wie erforderlich zuzuführen.
  • 4 zeigt eine modifizierte Ausführungsform der Erfindung, bei der jede der abgeteilten Teigportionen 2101 , 2102 , ..., 210n–1 , 210n (lediglich eine derartige Portion, 210, ist in 4 gezeigt) von vorbestimmter Länge zusätzlich in eine Mehrzahl von kleinen Teigstücken 230 mit einer kürzeren Länge geteilt werden kann. Zu diesem Zweck besitzt diese Ausführungsform ein von einem Motor (nicht gezeigt) angetriebenes zweites drehbares Messer 66. Die Achse 46a des Messers 66 ist im wesentlichen parallel zur Drehachse 43a der Leerlauf rolle 43 angeordnet, sodaß das Messer 66 den zweiten Fördergurt 41 kontinuierlich kontaktiert und sich wieder von ihm zurückzieht. Auf diese Weise wird die Schneide einer Klinge des Messers 46 rotiert, um die Oberfläche des zweiten Förderbandes 41 in Intervallen zu berühren und dabei die Teigportion 210 zu schneiden. Die geschnittenen Teigstücke 230 fallen in die Verbindungseinrichtung 50 und werden mit den anderen Teigstücken verbunden, um einen kontinuierlichen Teigstreifen zu bilden.
  • Es wird somit zu sehen sein, daß die vorliegende Erfindung, zumindest in ihren bevorzugten Formen, ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Verfügung stellt, das bzw. die in der Lage ist bzw. sind, eine stabile Zufuhr von kontinuierlichen Teigstreifen zu schaffen, deren jeder durch das Verbinden einer Mehrzahl von Teigportionen, jeweils Ende an Ende, gebildet wird. Die dadurch produzierten Teigstreifen besitzen konstante Breite und Dicke, sowie ordentlich miteinander verbundene Grenzen.

Claims (15)

  1. Vorrichtung zum Teilen einer langgestreckten Teigmasse in eine Mehrzahl von Teigportionen, deren jede eine vorbestimmte Länge aufweist, und zum Formen eines kontinuierlichen Teigstreifens aus den genannten Teigportionen, wobei diese Vorrichtung umfaßt: Eine erste Fördereinrichtung (20) für die Aufnahme der langgestreckten Teigmasse (200) und zum Transport derselben längs eines ersten Förderwegs (21), sowie eine Einrichtung (30) zum Teilen der langgestreckten Teigmasse in eine Mehrzahl von Teigportionen (210), deren jede eine vorbestimmte Länge aufweist, und eine zweite Fördereinrichtung (40) zur Übernahme der Teigportionen von der ersten Fördereinrichtung und zum Fördern der Teigportionen längs eines zweiten Förderwegs (41), wobei der zweite Förderweg im wesentlichen im rechten Winkel zum ersten Förderweg verläuft, gekennzeichnet durch eine Verbindungseinrichtung (50) für die Aufnahme der Teigportionen von der zweiten Fördereinrichtung und zum Verbinden derselben zwecks Formung eines kontinuierlichen Teigstreifens (220), wobei die Verbindungseinrichtung Elemente (51 bis 54) für das Drücken der Teigportionen besitzt, um einen kontinuierlichen Teigstreifen von im wesentlichen konstanter Dicke zu bilden, wobei eine Einrichtung (70) zur Steuerung der Zufuhrgeschwindigkeit der Teigportionen (210) von der zweiten Fördereinrichtung (40) zur Verbindungseinrichtung (50) vorgesehen ist.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, die zusätzlich eine Einrichtung zur Änderung des Niveaus der ersten Transporteinrichtung (20) umfaßt.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, bei welcher die erste Fördereinrichtung (20) ein erstes Förderband (21) aufweist, das von mindestens einer Rolle (23) angetrieben wird, die eine Rotationsachse (23a) besitzt.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 3, bei welcher die Teilungseinrichtung (30) ein drehbares Messer (31) aufweist, das stromabwärts von dem ersten Förderband (21) angeordnet ist und eine Achse (31a) besitzt, die im wesentlichen parallel zu der Rotationsachse (23a) der Rolle (23) angeordnet ist, wobei das drehbare Messer so angeordnet ist, daß es sich derart dreht, daß es abwechselnd in Kontakt mit dem ersten Förderband kommt und sich von diesem wieder zurückzieht.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, bei welcher die zweite Fördereinrichtung (40) ein zweites Förderband (41) aufweist und bei der eine imaginäre Linie längs der Förderrichtung (Z) des zweiten Förderbandes im wesentlichen rechtwinklig zu einer imaginären Linie längs der Förderrichtung (X) des ersten Förderbandes (21) der ersten Fördereinrichtung (20) verläuft.
  6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welcher auf der zweiten Fördereinrichtung (40) ein Sensor (47) zur Feststellung vorgesehen ist, ob eine der genannten Teigportionen (210) auf der zweiten Fördereinrichtung angeordnet ist.
  7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, welche außerdem eine Einrichtung (46) zur Egalisierung der Dicke eines Überlappungsbereichs zwischen einer der Teigportionen (210) und der nächstfolgenden Teigportion aufweist.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 7, bei welcher die Egalisierungseinrichtung (46) eine Rolle aufweist.
  9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, welche außerdem eine dritte Fördereinrichtung (600) für die Übernahme des kontinuierlichen Teigstreifens (220) von der Verbindungseinrichtung (50) und für den Transport des kontinuierlichen Teigstreifens zu einer nachfolgenden Behandlungsstufe aufweist.
  10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welcher die zweite Fördereinrichtung (40) eine zweite Teilungseinrichtung (66) zur Teilung der genannten Teigportionen (210) in eine Mehrzahl von kleineren Teigportionen (230) aufweist.
  11. Verfahren zur Teilung einer langgestreckten Teigmasse in eine Mehrzahl von Teigportionen, deren jede eine vorbestimmte Länge besitzt, und zur Bildung eines kontinuierlichen Teigstreifens aus diesen Teigportionen, das die folgenden Schritte umfaßt: Aufnehmen der langgestreckten Teigmasse (200), Fördern derselben längs eines ersten Förderwegs (21), Teilen der langgestreckten Teigmasse in eine Mehrzahl von Teigportionen (210), deren jede eine vorbestimmte Länge aufweist, und Aufnehmen der abgeteilten Teigportionen und Fördern derselben längs eines zweiten Förderwegs (41), der im wesentlichen rechtwinklig zu dem ersten Förderweg angeordnet ist, gekennzeichnet durch Aufnahme der geförderten Teigportionen und Verbinden derselben zur Bildung eines kontinuierlichen Teigstreifens (220), während die Teigportionen gepreßt werden, um einen kontinuierlichen Teigstreifen von im wesentlichen konstanter Dicke zu bilden, und Steuern der Zuführgeschwindigkeit der Teigportionen (210) auf dem zweiten Förderweg (41).
  12. Verfahren nach Anspruch 11, das außerdem einen Schritt der Niveauänderung des zweiten Förderwegs (21) aufweist.
  13. Verfahren nach Anspruch 11 oder 12, enthaltend einen Schritt des Feststellens, ob eine Teigportion (210) auf dem zweiten Förderweg (41) angeordnet ist.
  14. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 13, das ferner einen Schritt der Egalisierung der Dicke eines Überlappungsbereichs zwischen einer der genannten Teigportionen (210) und der nächstfolgenden Teigportion umfaßt.
  15. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 14, das ferner einen Schritt des Förderns des genannten kontinuierlichen Teigstreifens (220) zu einer nachfolgenden Behandlungsstufe umfaßt.
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