DE3008598C2 - - Google Patents
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
- H01F27/00—Details of transformers or inductances, in general
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- H01F27/26—Fastening parts of the core together; Fastening or mounting the core on casing or support
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Description
Die Erfindung betrifft einen Magnetkern für eine Drossel, der
aus zwei Kernteilen aus geschichteten Blechen zusammengesteckt
und mit einer Einrichtung zum Zusammenhalten der Kernteile ver
sehen ist, bei dem eine erste Trennfuge zwischen den Kernteilen
in einem Schenkel des Magnetkerns verläuft und eine zweite, oder
je nach Anzahl der Schenkel des Magnetkerns weitere, Trennfuge(n)
in Jochen des Magnetkerns ausgebildet sind.
Ein wesentlicher Vorteil eines derartigen Magnetkerns ist, daß
die beiden Teilkerne getrennt von der Spule gesondert hergestellt
werden und als fertige Teilkerne in der Spule zusammengesteckt
werden. Bei einem derartigen Magnetkern sind die beiden Teilker
ne jeweils für sich durch Haltemittel zusammengehalten. Als Hal
temittel dienen z. B. Verklebung, Vernietung oder Verschweißung.
Bei einem bekannten (DE-OS 25 54 435) Magnetkern der eingangs
genannten Art schließen die Trennfugen dicht und fest, weil sie
sonst einen zu hohen magnetischen Widerstand bilden und der Kern
zu mechanischem Brummen neigt. Als Einrichtung zum Zusammenhal
ten ist eine Schnappverrastung der beiden Teilkerne vorgesehen,
indem ein Teilkern eine Aussparung und der andere eine darin ein
passende Rastnase aufweist. Ein solcher Magnetkern mit entlang
den Trennfugen blank und fest aneinanderliegenden Teilkernen
führt bei der fertigen Drossel zu einer bestimmten, relativ ho
hen Induktivität, die hier Normalinduktivität genannt wird. Wer
den Magnetkerne für Drosseln mit beachtlich erniedrigter Induk
tivität benötigt, so werden bisher Mantelkerne, die aus einstüc
kigen Mantelblechen in der Spule geschichtet werden, oder EI-Ker
ne verwendet, wobei jeweils die Trennfuge zwischen Mittelschen
kel und Joch über die Mittelschenkel-Breite als Ausnehmung ausge
bildet ist. Im einen Fall ist das Schachteln in der Spule auf
wendig; im anderen Fall müssen für den Zusammenhalt der Kerne
nur dem Zusammenhalt dienende Mittel vorgesehen werden. In bei
den Fällen ist es schwierig, einen bestimmten niedrigen Indukti
vitätswert, d. h. eine bestimmte Breite der Ausnehmung mit er
höhter Genauigkeit einzustellen, wobei es an sich bekannt (DE-OS
27 53 709 und DE-OS 27 18 274) ist, die Induktivität eines Ma
gnetkernes zu verringern, indem Trennfugen teilweise als keilför
mige Luftspalte ausgebildet sind oder indem ein Luftspalt mit
tels einer Mischung von Kleber und Kügelchen eingestellt wird.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen als Steckkern ausge
bildeten Magnetkern der eingangs genannten Art zu schaffen, bei
dem nicht nur die Induktivität im Verhältnis zu der eines Magnet
kernes mit entlang den Trennfugen blank und fest anliegenden
Teilkernen um mindestens 20% vermindert ist, sondern der auch
zusätzliche Mittel aufweist, die einerseits der genauen Einstel
lung des Induktivitätswertes und andererseits dem Zusammenhalt
des zusammengesteckten Magnetkernes dienen. Die Erfindung sieht,
diese Aufgabe lösend, einen Magnetkern vor, der dadurch gekenn
zeichnet ist, daß die Trennfuge im Joch oder mindestens eine der
Trennfugen im Joch, wenn es sich um mehrere handelt, als über
die Jochbreite durchgehender Luftspalt ausgebildet ist und daß
in dem Luftspalt oder in den Luftspalten Halteglieder aus nicht-
magnetischem Material angeordnet sind, die einerseits die Breite
des Luftspaltes festlegen und andererseits zum Zusammenhalt der
beiden Teilkerne beitragen.
Es liegt also ein als Steckkern ausgebildeter Magnetkern für
eine Drossel mit stark erniedrigter Induktivität vor. Dabei ist
der der Erniedrigung der Induktivität bzw. des L-Wertes dienende
ausnehmungsartige Luftspalt nicht in einem Schenkel, sondern in
einem Joch vorgesehen. Zum Zusammenhalt der beiden Teilkerne
nach dem Zusammenstecken trägt das Halteglied bei und zwar ent
weder alleine oder zusammen mit einer Schnappverrastung. Es ist
also in einem Jochteil ein beliebig großer Luftspalt eingearbei
tet, der bei der hergestellten Drossel, ggf. zusammen mit ande
ren die Induktivität erniedrigenden Maßnahmen, einen be
stimmten Induktivitätswert erzeugt. Trotz Einführung des Luft
spaltes auf einer Jochseite ist der Zusammenhalt des zusammenge
steckten Magnetkernes durch das Halteglied gewährleistet.
Der Luftspalt ist stets so ge
legt und angeordnet, daß der zwischen zwei Schenkel bzw. Schen
kelteile des einen Teilkerns eingeschobene andere Teilkern
trotzdem über das Halteglied zwischen Schenkel-Trennfuge-Kante
und Jochende eingespannt und in dieser Lage unter Mitwirkung
des Haltegliedes gehalten ist und daß die Breite des Luftspaltes
durch das Halteglied ganz genau eingestellt ist.
In der Regel ist die Indukti
vität gegenüber der Normalinduktivität um mindestens 25 bis
50%, z. B. um mehr als 50% vermindert. Derartig
tiefe Induktivitätswerte werden unter Mitwirkung des
vorgesehenen Luftspaltes angestrebt und können genau
eingestellt werden. Wenn der
Magnet nur ein einziges Fenster aufweist, der eine der bei
den Schenkel mit der, z. B. schräg verlaufenden, Schen
kel-Trennfuge versehen ist und der zweite Schenkel an dem, an
dem einen Joch anliegenden Halteglied anliegt, liegt ein
Zweischenkel-Magnetkern mit stark erniedrigter, genau eingestell
ter Induktivität vor.
Bei einem Dreischenkel-Magnetkern ist z. B. in beiden Joch-Trenn
fugen ein Halteglied eingesetzt. Besonders zweckmäßig und vor
teilhaft ist es jedoch, wenn nur eine der Joch-Trennfugen als Luftspalt ausgebildet
ist und bei der anderen die aneinanderstoßenden
Kanten der Teilkerne durch eine Zwischenschicht gegeneinander
isoliert sind. Die Zwischenschicht erhöht den magnetischen Wi
derstand ebenfalls ganz erheblich und stellt in dem Dreischen
kel-Kern symmetrische magnetische Verhältnisse her. Es genügt
ein einziges Halteglied pro Magnet, um die genauere Ein
stellung der Induktivität zu gewährleisten.
Besonders zweckmäßig und vorteilhaft ist es dabei, wenn die
Zwischenschicht von einer Lackierung gebildet ist. Diese
Lackierung ist, im Gegensatz zu einer eingelegten Kunststoff-
Folie, einfach herzustellen.
Die Breite des Luftspaltes richtet sich nach der erwünschten
Induktivität. Besonders zweckmäßig und vorteilhaft ist es je
doch, wenn die Breite des Luftspaltes mindestens 20% des Abstandes der beiden benachbarten
Schenkel beträgt. Diese Mindest-Breite des Luftspaltes er
bringt die erstrebten niedrigen Induktivitätswerte am besten.
Das Halteglied liegt im Luftspalt jedenfalls an beiden Teilkernen
an, um die Luftspaltbreite zu gewährleisten. Es besteht
z. B. aus Kunststoff oder auch aus einem nicht magnetisierbaren
Metall. Das Halteglied erstreckt sich in der Regel über die ge
samte Paketdicke, wobei der Luftspalt in der Regel über die ge
samte Paketdicke gleich ist. Das Halteglied ist im einfachsten
Fall ein eingeklemmter, eingeschobener Bolzen, der zum Zusam
menhalt beiträgt, indem er den zwischen die Schenkel bzw. Schen
kelteile des einen Teilkernes eingeschobenen Teilkern gegen die
Schenkel-Trennfugen-Kante des zweiten Teilkernes drückt.
Besonders zweckmäßig und vorteilhaft ist es z. B., wenn das
Halteglied nietartig ausgebildet ist und beide Teilkerne zwi
schen den Nietköpfen eingespannt sind. Hier klammert das nietartige
Halteglied die beiden Teilkerne im Bereich der Joch-Trennfuge
aneinander.
Besonders zweckmäßig und vorteilhaft ist es auch, wenn die in
Jochrichtung verlaufende Breite des Luftspaltes veränderbar
ist, indem das Halteglied im Luftspalt verstellbar ausgebildet
und angeordnet ist. Hierbei ist die Induktivität nicht durch die
Dicke des Haltegliedes fest und unveränderlich vorgegeben, son
dern läßt sich durch Verstellen des Haltegliedes einstellen.
Durch die Veränderbarkeit der Breite des Haltegliedes wird auch
der Druck der Teilkerne gegeneinander und damit der Zusammenhalt
des Blechkernes gefördert.
Besonders zweckmäßig und vorteilhaft ist es dabei, wenn das
Halteglied ein in Mulden der Teilkerne drehbarer Zapfen mit un
rundem Querschnitt ist. Ein derartiges, z. B. im Querschnitt
eliptisches Halteglied ist einfach herzustellen, einfach zu be
dienen und auch einfach zu montieren.
Besonders zweckmäßig und vorteilhaft ist es auch, wenn das Hal
teglied von einem Paar von Keilen gebildet ist, die von einer
Stellschraube durchdrungen sind. Dieses Halteglied läßt beson
ders präzise Einstellungen der Spaltweite durch Drehen der
Stellschraube zu.
In der Zeichnung sind bevorzugte Ausführungsformen der Erfin
dung dargestellt und zeigt
Fig. 1 eine Vorderansicht eines dreischenkeligen Magnetkernes
für eine Drossel,
Fig. 2 eine Teilansicht eines Magnetkernes für eine Drossel,
Fig. 3 eine Vorderansicht eines dreischenkeligen Magnetkernes
für eine Drossel,
Fig. 4 eine Teilansicht eines Magnetkernes für eine Drossel,
Fig. 5 eine Seitenansicht der Darstellung gemäß Fig. 4 und
Fig. 6 eine Vorderansicht eines zweischenkeligen Magnetkernes
für eine Drossel.
Die Magnetkerne bzw. Steckkerne bzw. Blechkerne gemäß Zeichnung sind jeweils aus
zwei Teilkernen 1, 2 zusammengesteckt. Jeder Teilkern ist aus
Blechteilen geschichtet und durch Haltemittel 3 in Form von
Nieten zusammengehalten. Jeder Magnetkern weist zwei Joche 4,
5 und zwei Schenkel 6, 7 auf, wobei die Magnetkerne gemäß Fig. 1
und 3 noch einen dritten Schenkel 8 besitzen, wogegen der
Magnetkern gemäß Fig. 6 nur zwei Schenkel besitzt. Von den auf
jeden Fall vorhandenen Schenkeln 6, 7 ist der eine 7 durch ei
ne Trennfuge 9 unterteilt, die zwei sich in Schenkellängsrich
tung überlappende Schenkelteile erzeugt. Auch ist jeweils zwi
schen dem einen Joch 4 und dem zugeordneten Schenkel 6 ein
breiter durchgehender Luftspalt 10 vorgesehen.
In dem Luftspalt 10 ist jeweils ein längliches, sich über die
Dicke des Magnetkernes erstreckendes Halteglied 11 aus einem
nicht magnetisierbarem Werkstoff vorgesehen, das einerseits
über seine Länge am Schenkel 6 des einen, "aufnehmenden" Teil
kernes 2 und andererseits über seine Länge am Joch 4 des an
deren, "eingeschobenen" Teilkernes 1 unter Druck anliegt. Ge
mäß Fig. 1 ist das Halteglied ein Niet, dessen Nietköpfe 12
die beiden Teilkerne 1, 2 zusammenhalten, indem sie die Teil
kerne erfassen. Gemäß Fig. 2 ist der Luftspalt 10 durch rin
nenartige seitliche Ausnehmungen 13 erweitert, in die sich das
bolzenartige Halteglied 11 einschmiegt und die den Luftspalt
und damit den magnetischen Widerstand vergrößern. Gemäß
Fig. 3 und 6 ist das Halteglied 11 im Querschnitt elliptisch und
greift in Mulden 14, die sich über die Dicke des Magnetkernes
erstrecken, ein. Das Halteglied 11 ist in den Mulden 14 dreh
bar, die ihrerseits die Position des Haltegliedes stabilisie
ren. Gemäß Fig. 4 und 5 ist das Halteglied von zwei mit ihren
Schrägflächen aufeinanderliegenden Keilen gebildet, die in
ihrer Längsrichtung mittels einer Stellschraube 15 gegeneinan
der verstellbar sind, die beide Keile durchdringt, wobei die
zwei in den beiden Keilen wirkenden Gewinde gegenläufig sind.
Gemäß Fig. 1 verläuft die Schenkel-Trennfuge 9 schräg bzw.
diagonal durch den Schenkel, wobei eine irgendwie schräg ver
laufende Trennfuge 9 bevorzugt ist. Gemäß Fig. 3 verläuft die
Trennfuge gewinkelt mit einem nur in Längsrichtung des Schen
kels 7 verlaufenden Anteil. Gemäß Fig. 6 ist die Trennfuge 9
nicht in einem Mittelschenkel, sondern im zweiten Schenkel 7
des Zweischenkel-Kernes vorgesehen. Gemäß Fig. 1 weist der
Dreischenkel-Magnetkern eine zweite Joch-Trennfuge 16 auf, die
spaltlos ist und bei der entlang dem Fugenbereich eine isolie
rende Zwischenschicht 17 vorgesehen ist, die eine Lackierung
an beiden Teilkernen ist. Gemäß Fig. 3 ist die zweite Trennfu
ge 16 ebenfalls mit als klaffender Spalt ausgebildet, in dem
ein im Querschnitt unrundes bolzenartiges Halteglied 18 geführt
in seitlichen Mulden bzw. Rinnen vorgesehen ist. Als zusätzli
che Einrichtung zum Zusammenhalten der Teilkerne ist eine
Schnappverrastung 19 gemäß Fig. 1 an der Joch-Trennfuge und
gemäß Fig. 6 an der Schenkel-Trennfuge 9 vorgesehen.
Um das Halteglied 11 in der Ausnehmung 10 festzulegen, sind
Paare von Vorsprüngen vorgesehen. In Fig. 1 sind diese Vor
sprünge von den Nietköpfen 12 gebildet. In Fig. 2, 3 und 6
sind die Vorsprünge von den Begrenzungen der Mulden 14 gebil
det. In Fig. 4 ist beiderseits des Doppelkeiles 11 je eine
eckige Nase bzw. ein eckiger Vorsprung vorgesehen, der von den
Teilkernen 1, 2 gebildet ist.
Die Induktivitätsverminderung um mindestens 20%, vorzugsweise
mindestens 25 bis 50% oder auch von mehr als 50% läßt sich
allein durch geeignet breite und tiefe Ausnehmungen erzielen.
Es ist auch möglich, die Ausnehmungen mit anderen Mitteln
zu kombinieren. Zum Beispiel lassen sich die Teilkerne entlang der
Schenkel-Trennfuge durch eine Zwischenschicht ebenso gegenein
ander isolieren wie entlang der einen Joch-Trennfuge, wobei
die Isolierung auch entlang der Schenkel-Trennfuge vorzugs
weise von einer Isolierung gebildet ist.
Claims (9)
1. Magnetkern für eine Drossel, der aus zwei Kernteilen aus ge
schichteten Blechen zusammengesteckt und mit einer Einrich
tung zum Zusammenhalten der Kernteile versehen ist, bei dem
eine erste Trennfuge zwischen den Kernteilen in einem Schen
kel des Magnetkerns verläuft und eine zweite, oder je nach
Anzahl der Schenkel des Magnetkerns weitere, Trennfuge(n) in
Jochen des Magnetkerns ausgebildet sind, dadurch gekennzeich
net, daß die Trennfuge im Joch (4) oder mindestens eine der
Trennfugen im Joch (4, 5), wenn es sich um mehrere handelt,
als über die Jochbreite durchgehender Luftspalt (10, 16) aus
gebildet ist und daß in dem Luftspalt (10) oder in den Luft
spalten (10, 16) Halteglieder (11) aus nicht magnetischem Ma
terial angeordnet sind, die einerseits die Breite des Luft
spaltes festlegen und andererseits zum Zusammenhalt der bei
den Teilkerne (1, 2) beitragen.
2. Magnetkern nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nur
eine der Joch-Trennfugen als Luftspalt (10) ausgebildet ist
und bei der anderen (16) die aneinanderstoßenden Kanten der
Teilkerne (1, 2) durch eine Zwischenschicht (17) gegeneinander
isoliert sind.
3. Magnetkern nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Zwischenschicht (17) von einer Lackierung gebildet ist.
4. Magnetkern nach einem der Ansprüche von 1 bis 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Breite des Luftspaltes (10) mindestens
20% des Abstandes der beiden benachbarten Schenkel (6, 7)
beträgt.
5. Magnetkern nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Halteglied (11) nietartig ausgebildet ist
und beide Teilkerne (1, 2) zwischen den zugehörigen Nietköp
fen (12) eingespannt sind.
6. Magnetkern nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Breite des Luftspaltes (10) veränderbar ist,
indem das Halteglied (11) im Luftspalt verstellbar ausgebil
det und angeordnet ist.
7. Magnetkern nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das
Halteglied (11) ein in Mulden (14) der Teilkerne (1, 2) dreh
barer Zapfen mit unrundem Querschnitt ist.
8. Magnetkern nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das
Halteglied (11) von einem Paar von Keilen gebildet ist, die
von einer Stellschraube (15) durchdrungen sind.
9. Magnetkern nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß im Stoßbereich der Schenkel-Trennfuge (9) die
aneinanderstoßenden Kanten der Teilkerne (1, 2) durch eine
Zwischenschicht, vorzugsweise eine Lackierung, gegeneinander
isoliert sind.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19803008598 DE3008598A1 (de) | 1980-03-06 | 1980-03-06 | Magnetkern fuer eine drossel |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19803008598 DE3008598A1 (de) | 1980-03-06 | 1980-03-06 | Magnetkern fuer eine drossel |
Publications (2)
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| DE3008598A1 DE3008598A1 (de) | 1981-10-08 |
| DE3008598C2 true DE3008598C2 (de) | 1988-06-01 |
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ID=6096449
Family Applications (1)
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