DE4228642A1 - Verfahren zur Impedanz-Einstellung einer Drossel - Google Patents
Verfahren zur Impedanz-Einstellung einer DrosselInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Drosselspule gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1,
deren Impedanz innerhalb gewisser Grenzen an einen vorgegebenen Impedanzwert
angleichbar ist, und ein Verfahren zur Einstellung der Impedanz der erfindungsgemäßen
Drosselspule.
Die erfindungsgemäße Drosselspule findet z. B. bei Vorschaltgeräten für
Leuchtstoffröhren Verwendung. Für die genannte Anwendung werden Drosselspulen
mit geringem Platzbedarf, einer hohen Induktivität und niedrigen Verlusten benötigt.
Die Drosselspule soll ferner für die Serienfertigung geeignet sein. Zur Führung des
magnetischen Flusses wird die Wicklung der Drosselspule im allgemeinen von einem
ferromagnetischen Kernpaket umgeben und durchdrungen, das zur Vermeidung von
Wirbelströmen schichtweise aufgebaut ist.
Aufgrund von Fertigungstoleranzen der das Kernpaket bildenden Blechteile ist es im
allgemeinen notwendig, die Impedanz einer jeden in Serie gefertigten Drosselspule
durch eine Abgleichmaßnahme an den vorgegebenen Wert anzugleichen. Dabei ist eine
Variation der Windungszahl aufgrund des hohen Aufwandes eine für die Serienfertigung
nicht geeignete Maßnahme. Eine auch für die Serienfertigung geeignete Anpassung der
Impedanz der Drosselspule bietet sich jedoch durch eine Variation eines in dem
Kernpaket angeordneten Spaltes, welcher mit einem nicht-ferromagnetischen Material,
z. B. Luft, gefüllt ist.
Querschnitte durch Kernpaketprofile bekannter Drosselspulen sind in den Fig. 1 bis
2 dargestellt.
Fig. 1 zeigt ein zweiteiliges Querschnittsprofil eines Kernpaketes, wobei jede Schicht
des Kernpaketes aus einem U-förmigen und einem T-förmigen Blech 1, 2
zusammengesetzt ist. Die Bleche des Kernpaketes umschließen dabei zwei
Wicklungsfenster 3 und 4, in welchen der Spulenkörper der Drosselspule angeordnet
ist. Im unteren Bereich des Kernpaketes werden die Bleche einer jeden Schicht mittels
einer Spannklammer 5 zusammengehalten. Im oberen Bereich des Kernpaketes ist
zwischen dem U-förmigen Blechteil 1 und dem T-förmigen Blechteil 2 ein Spalt 6
angeordnet, der mit einem nicht-ferromagnetischen, plastisch verformbaren Material
gefüllt ist. Durch Ausübung eines Druckes 7 im Bereich des Spaltes 6 kann durch
Verformen des Kernpaketes die Breite dieses Spaltes dauerhaft reduziert werden. Durch
diese Maßnahme ist die Impedanz der Drosselspule variierbar.
Desgleichen ist es möglich, den Spalt 6 im unteren Bereich der Drosselspule
anzuordnen. Dies führt zu dem in Fig. 2 dargestellten Querschnitt des Kernpaketes,
wobei jede Schicht des Kernpaketes aus einem E-förmigen Blech 10 und einem I-
förmigen Blech 11 zusammengesetzt ist. In dem Spalt 12 ist wiederum ein nicht-
ferromagnetisches, plastisch verformbares Material angeordnet. Durch Ausüben eines
Druckes 7 im mittleren Bereich des Kernpaketes ist dieses bleibend verformbar, so daß
eine Variation der Impedanz der Drosselspule ermöglicht wird.
In den Fig. 1 und 2 dargestellten Anordnungen ist gemeinsam, daß sich die
Stoßfugen 13 und 14 zwischen den beiden eine Schicht des Kernpaketes bildenden
Blechen im Bereich einer großen magnetischen Flußdichte des magnetischen Feldes
befinden. Nachteilig ist dabei, daß eine solche Stoßfuge mit einem Streufeld verbunden
ist, das zu Verlusten der Drosselspule führt.
Es ist daher vorteilhaft, die Stoßfuge zwischen den Blechen in einem Bereich
anzuordnen, der nur geringfügig von dem magnetischem Feld durchflutet wird. Dies
wird ermöglicht, wenn eine Schicht des Kernpaketes, wie in Fig. 3 gezeigt, dreiteilig
aus zwei C-förmigen Blechen 21, 22 und einem I-förmigen Blech 23 zusammengesetzt
ist. Die beiden C-förmigen Bleche 21 und 22 umschließen dabei die Wickelfenster 24
und 25 und das I-förmige Blech 23 und werden im unteren Bereich durch die
Spannklammer 5 zusammengehalten. Zwischen einem der Enden des I-förmigen
Bleches 23 und den beiden C-formigen Blechen 21 und 22 könnte auch bei dieser
Anordnung ein mit einem nicht-ferromagnetischen, plastisch verformbaren Material
gefüllter Spalt 26 angeordnet sein. Die Einwirkung eines Druckes im mittleren Bereich
des Blechpaketes führt jedoch nicht zu einer dauerhaften Verformung der C-förmigen
Bleche, da diese nach Nachlassen des Druckes wieder in ihre Ausgangslage
zurückfedern.
Aus der EP 0 152 096 ist eine Drosselspule mit jeweils aus zwei C-förmigen Blechen
und einem I-förmigen Blech zusammengesetzten des Kernpaketes Schichten gemäß dem
Oberbegriff des Anspruchs 1 bekannt. An der Grenzfläche zwischen den C-förmigen
Blechen und dem I-förmigen Blech ist letzteres konisch ausgebildet, während die C-
förmigen Bleche an das I-förmige Blech angepaßte Schrägflächen aufweisen. In
zwischen dem I-förmigen Blech und den beiden C-förmigen Blechen ausgebildeten
Spalten ist jeweils eine plastisch verformbare Einlage aus einem Isolierstoff oder einem
Metall angeordnet. Desweiteren ist das Kernpaket von einer zweiteiligen Ummantelung
umgeben, um die C- und I- förmigen Blechteile in ihrer Position zu halten. Eine Justage
der Spaltbreite durch Variation der von der Ummantelung auf das Füllmaterial
ausgeübten Kraft bei der Verbindung der beiden Teile der Ummantelung während der
Montage scheint jedoch nur schwerlich möglich. Ferner ist fraglich, ob die
beschriebene Positionierung der Blechteile mittels der Ummantelung auch bei
Wärmebelastung sicher hält.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine impedanzjustierbare Drosselspule
mit einem schichtweise aus zwei C-förmigen Blechen und einem I-förmigen Blech
aufgebauten Kernpaket zu schaffen und ein Verfahren anzugeben, welches die
Angleichung der Impedanz der Drosselspule an einen vorgebbaren Wert ermöglicht.
Die Aufgabe wird hinsichtlich der Drosselspule durch die kennzeichnenden Merkmale
des Anspruchs 1 und hinsichtlich des Verfahrens zur Impedanzeinstellung durch die
Merkmale des Anspruchs 8 gelöst.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung werden durch die Ansprüche 2 bis 6 bzw. 8 bis
10 beschrieben.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 einen Querschnitt durch ein Kernpaket einer bekannten Drosselspule, wobei jede
Schicht des Kernpaketes aus einem U-förmigen und einem T-förmigen Teil
zusammengesetzt ist;
Fig. 2 einen Querschnitt durch das Kernpaket einer bekannten Drosselspule, wobei jede
Schicht des Kernpaketes aus einem E-förmigen und einem I-förmigen Teil
zusammengesetzt ist;
Fig. 3 einen Querschnitt durch das Kernpaket einer Drosselspule, wobei jede Schicht
des Kernpakets aus zwei C-förmigen Teilen und einem I-förmigen Teil
zusammengesetzt ist;
Fig. 4 einen Querschnitt durch das Kernpaket einer Ausführungsform der
erfindungsgemäßen Drosselspule;
Fig. 5A und 5B zwei Ausführungsformen der Arretierungs-Vorrichtung der
erfindungsgemäßen Drosselspule;
Fig. 6 eine schematische Anordnung zur Erklärung des erfindungsgemäßen Verfahrens
zur Einstellung der Impedanz der erfindungsgemäßen Drosselspule.
Fig. 4 zeigt einen Querschnitt durch das Kernpaket einer Ausführungsform der
erfindungsgemäßen Drosselspule. Die C-förmigen ferromagnetischen Bleche 21 und 22
umschließen ein I-förmiges Blech 23, welches zwischen zwei Wickelfenstern 24 und 25
angeordnet ist. Die Wickelfenster 24 und 25 dienen zur Aufnahme des nicht gezeigten
Spulenkörpers der Drosselspule. Die beiden C-förmigen Bleche des Kernpaketes sind
einseitig fest miteinander verbunden. Diese einseitige Verbindung wird bei dem
gezeigten Ausführungsbeispiel mittels der spangenartig ausgebildeten Bodenplatte 5
bewirkt. Zur Aufnahme dieser Befestigungsspange können die C-förmigen Blechteile
jeweils eine entsprechende Nut 32 bzw. 33 aufweisen. Die spangenartig ausgebildete
Bodenplatte 5 kann dabei gleichzeitig zur Befestigung der Drossel in einem Gehäuse,
insbesondere einem Gehäuse zur Aufnahme einer Leuchtstoffröhre, dienen.
Die beiden C-förmigen Bleche bilden in ihrem nicht verspannten Ruhezustand zwischen
ihren Enden auf der der Befestigungsspange 5 abgewandten Seite einen Spalt 31 aus.
Zwischen dem I-förmigen Blech 23 und den C-förmigen Blechen 21, 22 kann zumindest
einseitig ein weiterer Spalt 26 angeordnet sein, um die Positionierung des I-förmigen
Bleches gegenüber den C-förmigen Blechen zu erleichtern. Zur Arretierung des I-
förmigen Blechs kann dieser Spalt mit einem nicht-ferromagnetischen Füllmaterial
gefüllt sein. Desweiteren weißt die erfindungsgemäße Drosselspule an den durch einen
Luftspalt 31 getrennten Enden der C-förmigen Bleche eine erfindungswesentliche
Arretierungs-Vorrichtung 30 auf. Die Arretierungs-Vorrichtung 30 ist in der Weise
ausgebildet, daß durch Einwirken eines Kräftepaares 34, 35 auf die beiden C-förmigen
Bleche die Breite des Spaltes 31 verringert werden kann. Desweiteren wirkt die
Arretierungs-Vorrichtung 30 in der Weise, daß nach dem Einwirken des Kräftepaares
34, 35 die beiden C-förmigen Bleche 21, 22 nicht in ihre Ausgangslage zurückfedern.
Durch eine Verringerung der Breite des Spaltes 31 kann die Impedanz der Drosselspule
variiert werden. Die Arretierungs-Vorrichtung 30 wird dabei vorteilhaft in der Nähe
der von dem I-förmigen Blech 23 abgewandten peripheren Seite des Spaltes 31
angeordnet, da in diesem Bereich die Flußdichte des Magnetfeldes besonders gering ist.
In den Fig. 5A und 5B sind Ausführungsformen der Arretierungsvorrichtung 30
dargestellt. Die Endflächen 40 und 41 der beiden Enden 42 und 43 der C-förmigen
Bleche 21 und 22 weisen dabei Hinterschneidungen 44 und 45 auf. Zwischen den
Hinterschneidungen 44 und 45 ist ein Füllmaterial 46 angeordnet, das den Spalt 31
überbrückt. Werden die Enden 42 und 43 der beiden C-förmigen Bleche 21 und 22
gegeneinander gepreßt, so verformt sich das Füllmaterial 46 in der Weise, daß es die
schraffierte dargestellten Bereiche der Hinterschneidungen 44 und 45, die vor Beginn
der Krafteinwirkung nicht durch das Füllmaterial 46 ausgefüllt waren, zunehmend
einnimmt. Ist jener Anteil 47 des Füllmaterials 46, der vor Beginn der Verformung im
Bereich des Spaltes 31 liegt, volumengleich mit den vor Beginn der Verformung noch
nicht von dem Füllmaterial 46 ausgefüllten Bereichen der Hinterschneidungen 44, 45
(schraffiert dargestellte Bereiche), so werden die Hinterschneidungen von dem
Füllmaterial 46 nach Beendigung des Zusammenpreßvorganges, d. h. nach
Verschwinden des Spaltes 31, gerade vollstandig ausgefüllt. Die Querschnittsfläche des
Füllmaterials 46 weist nach der Verformung im Bereich der Hinterschneidungen 44 und
45 einen gegenüber dem Öffnungsquerschnitt der Hinterschneidungen größeren
Querschnitt auf, so daß eine Arretierung der entsprechenden Enden der C-förmigen
Bleche bewirkt wird.
Die Hinterschneidungen 44 und 45 können dabei in der in Fig. 5A dargestellten Weise
als Kreissektoren ausgebildet sein, oder in der in Fig. 5B dargestellten Weise
trapezförmig ausgebildet sein. Es sind jedoch auch andere Ausführungsformen der
Hinterschneidungen denkbar, die in einem inneren Bereich einen Querschnitt aufweisen,
der größer als ihr Öffnungsquerschnitt ist.
Bei dem Füllmaterial kann es sich z. B. um ein relativ weiches Metall, wie Aluminium
oder Kupfer handeln. Das Füllmaterial kann dabei z. B. als ein Draht ausgebildet sein,
der senkrecht zu den Schichtebenen des Kernpaketes verläuft.
Im folgenden wird das erfindungsgemäße Verfahren zur Einstellung der Impedanz der
erfindungsgemäßen Drosselspule anhand von Fig. 6 erläutert. Fig. 6 zeigt die
erfindungsgemäße Drosselspule in Aufsicht, so daß der Spalt 31 in seiner Längsrichtung
sichtbar ist.
Vor Beginn der Justage der Drosselspule wird diese vollständig montiert, d. h. die
Blechteile des Kernpaketes werden auf den Spulenkörper geschoben und das
Befestigungselement 5 an der der Arretierungs-Vorrichtung 30 abgewandten Seite der
Drossel wird montiert. Im Falle einer spangenförmig ausgebildeten Bodenplatte kann
dies mittels einer Rollenbördelmaschine erfolgen.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren zum Einstellen der Impedanz der Drosselspule
werden die durch den Spalt 31 getrennten Enden 42 und 43 der C-förmigen Bleche
langsam kontinuierlich zusammengepreßt. Gleichzeitig wird mittels eines elektrischen
Impedanzmeßverfahrens die Impedanz der Drosselspule gemessen. Die Drosselspule ist
dabei so dimensioniert, daß die Drosselspule vor dem Zusammenpressen der C-
förmigen Bleche eine gegenüber dem vorgegebenen Wert zu geringe Impedanz
aufweist. Durch das Zusammenpressen der C-förmigen Bleche wird das Volumen des
Spaltes 31 langsam verringert und somit die Impedanz der Drosselspule erhöht. Das
Zusammenpressen der C-förmigen Bleche wird beendet, wenn die elektrische Messung
der Impedanz der Drosselspule ergibt, daß die Impedanz der Drosselspule mit dem
vorgegebenen Wert übereinstimmt. Das Zusammenpressen der C-förmigen Bleche und
das elektrische Messen der Impedanz kann dabei anstatt simultan auch alternierend
erfolgen.
Das Zusammenpressen der C-förmigen Bleche kann homogen über die gesamte Länge
der Drosselspule erfolgen, indem sämtliche C-förmigen Bleche sämtlicher Schichten des
Kernpaketes gleichzeitig zusammengepreßt werden. Diese Vorgehensweise ist jedoch
nicht sehr empfindlich, da die Breite des Spaltes 31 auf der gesamten Länge der
Drosselspule gleichzeitig verringert wird. Vorteilhafter ist es dagegen mit dem
Zusammenpressen der C-förmigen Bleche an einem der Enden des Spaltes 31 zu
beginnen und so lange in Richtung auf das andere Ende des Spaltes 31 fortzusetzen, bis
der vorgegebene Wert der Impedanz erreicht ist. Das Zusammenpressen der C-förmigen
Bleche des Kernpaketes kann dabei vorteilhaft mittels zweier Rollen 51, 52 z. B. einer
Rollenbörtelmaschine erfolgen. Bei der zuletzt geschilderten Vorgehensweise des
Zusammenpressens der C-förmigen Bleche des Kernpaketes bildet sich ein v-förmiger
Spalt 31 zwischen den Enden 42 und 43 der C-förmigen Bleche aus. Sind die Schichten
des Kernpaktes mit einem relativ geringen Kraftaufwand gegeneinander verschiebbar,
so kann sich auch ein stufenförmiger Verlauf des Spaltes 31 ergeben.
Claims (10)
1. Impedanzjustierbare Drosselspule mit
einem schichtweise aufgebauten Kernpaket, wobei jede Schicht des Kernpaketes aus
zwei im wesentlichen C-förmigen ferromagnetischen Blechen (21, 22) und einem im
wesentlichen I-förmigen ferromagnetischen Blech (23) in der Weise zusammengesetzt
ist, daß die beiden C-förmigen Bleche (21, 22) zwei Wickelfenster (24,25) und das die
Wickelfenster trennende I-förmige Blech (23) umschließen und sich die Enden der
förmigen Bleche (21, 22) paarweise gegenüberstehen,
dadurch gekennzeichnet,
daß die C-förmigen Bleche (21, 22) an einem ersten Paar der sich gegenüberstehenden Enden fest miteinander verbunden sind,
und daß die C-förmigen Bleche (21, 22) an dem zweiten Paar der sich gegenüberstehenden Enden (42, 43) eine Arretierungs-Vorrichtung (30) aufweisen, die bewirkt, daß nach Zusammenpressen des zweiten Paares der sich gegenüberstehenden Enden (42, 43) der C-förmigen Bleche (21, 22) diese einen fest arretierten Abstand zueinander aufweisen, der durch die zusammenpressende Kraft bestimmt wird.
daß die C-förmigen Bleche (21, 22) an einem ersten Paar der sich gegenüberstehenden Enden fest miteinander verbunden sind,
und daß die C-förmigen Bleche (21, 22) an dem zweiten Paar der sich gegenüberstehenden Enden (42, 43) eine Arretierungs-Vorrichtung (30) aufweisen, die bewirkt, daß nach Zusammenpressen des zweiten Paares der sich gegenüberstehenden Enden (42, 43) der C-förmigen Bleche (21, 22) diese einen fest arretierten Abstand zueinander aufweisen, der durch die zusammenpressende Kraft bestimmt wird.
2. Impedanzjustierbare Drosselspule nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß es sich bei der Arretierungs-Vorrichtung (30) um sich nach innen öffnende
Hinterschneidungen (44, 45) an den sich gegenüberliegenden Endflächen (40, 41) des
zweiten Paares der sich gegenüberstehenden Enden (42, 43) der C-förmigen Bleche (21,
22) und ein zwischen den Hinterschneidungen angeordnetes plastisch verformbares
Füllmaterial (47) handelt, wobei das Füllmaterial (47) nach Zusammenpressen des
zweiten Paares der sich gegenüberstehenden Enden (42, 43) der C-förmigen Bleche (21,
22) durch Zusammenwirken mit den Hinterschneidungen (44, 45) eine feste Arretierung
des zweiten Paares der sich gegenüberstehenden Enden (42, 43) der C-förmigen Bleche
(21, 22) bewirkt.
3. Impedanzjustierbare Drosselspule nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß es sich bei den Hinterschneidungen (44, 45) um kreissektorförmige Ausnehmungen
handelt.
4. Impedanzjustierbare Drosselspule nach Anspruch 2
dadurch gekennzeichnet,
daß es sich bei den Hinterschneidungen (44, 45) um trapezförmige Ausnehmungen
handelt.
5. Impedanzjustierbare Drosselspule nach einem der Ansprüche 2 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß das plastisch verformbare Füllmaterial (47) aus Kupfer oder Aluminium besteht.
6. Impedanzjustierbare Drosselspule nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Arretierungs-Vorrichtung (30) in einem von dem magnetischen Fluß wenig
durchfluteten Bereich angeordnet ist.
7. Impedanzjustierbare Drosselspule nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die feste Verbindung an dem ersten Paar der sich gegenüberstehenden Enden der C-
förmigen Bleche mittels einer spangenartig ausgebildeten Platte (5) bewirkt wird.
8. Verfahren zur Einstellung einer vorgebbaren Impedanz der Drosselspule nach einem
der Ansprüche 1 bis 7, mit folgenden ggfs. mehrfach nacheinander oder gleichzeitig
auszuführenden Schritten:
- - Zusammenpressen der zweiten Paare der sich gegenüberstehenden Enden (42, 43) der C-förmigen Bleche (21, 22) zumindest einer Schicht des Kernpaketes.
- - elektrisches Messen der Impedanz der Drosselspule,
- - Beenden des Zusammenpressens der C-förmigen Bleche (21, 22) wird, wenn die vorgegebene Impedanz erreicht ist.
9. Verfahren nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß mit dem Zusammenpressen der C-förmigen Bleche (21, 22) an einem Ende der sich
senkrecht zu den Schichtebenen erstreckenden Längsausstreckung des Kernpaketes (31)
begonnen wird und dieses solange in Richtung auf das andere Ende der
Längsausstreckung des Kernpaketes fortgesetzt wird, bis die vorgegebene Impedanz der
Drosselspule erreicht ist.
10. Verfahren nach Anspruch 8
dadurch gekennzeichnet,
daß die zweiten Paare der sich gegenüberstehenden Enden (42, 43) der C-förmigen
(21, 22) Bleche zeitlich nacheinander zusammengepreßt werden, wobei nur so viele
Schichten zusammengepreßt werden, wie dies zum Einstellen der vorgegebenen
Impedanz notwendig ist.
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Applications Claiming Priority (1)
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