DE3008123A1 - Maschine zum herstellen von ketten, insbesondere schmuckketten - Google Patents
Maschine zum herstellen von ketten, insbesondere schmuckkettenInfo
- Publication number
- DE3008123A1 DE3008123A1 DE19803008123 DE3008123A DE3008123A1 DE 3008123 A1 DE3008123 A1 DE 3008123A1 DE 19803008123 DE19803008123 DE 19803008123 DE 3008123 A DE3008123 A DE 3008123A DE 3008123 A1 DE3008123 A1 DE 3008123A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- machine
- sliding element
- lever
- tools
- moll
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 230000033001 locomotion Effects 0.000 claims description 62
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 claims description 17
- 230000000694 effects Effects 0.000 claims description 13
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 claims description 12
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims description 10
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims description 10
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims description 10
- 210000000080 chela (arthropods) Anatomy 0.000 claims 2
- 230000000875 corresponding effect Effects 0.000 description 52
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 15
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 description 11
- 230000009471 action Effects 0.000 description 10
- 238000000465 moulding Methods 0.000 description 7
- 238000013519 translation Methods 0.000 description 6
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 5
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 5
- 230000006870 function Effects 0.000 description 5
- 239000000463 material Substances 0.000 description 5
- 230000001360 synchronised effect Effects 0.000 description 5
- 238000007493 shaping process Methods 0.000 description 3
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 2
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 description 2
- 230000002159 abnormal effect Effects 0.000 description 1
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 1
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 description 1
- 230000008859 change Effects 0.000 description 1
- 238000006243 chemical reaction Methods 0.000 description 1
- 210000000078 claw Anatomy 0.000 description 1
- 239000000470 constituent Substances 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000000881 depressing effect Effects 0.000 description 1
- 238000013461 design Methods 0.000 description 1
- 238000001514 detection method Methods 0.000 description 1
- 230000005284 excitation Effects 0.000 description 1
- 238000007667 floating Methods 0.000 description 1
- 230000001788 irregular Effects 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 1
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 1
- 230000010363 phase shift Effects 0.000 description 1
- 230000008569 process Effects 0.000 description 1
- 230000009467 reduction Effects 0.000 description 1
- 238000003860 storage Methods 0.000 description 1
- 238000012549 training Methods 0.000 description 1
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21L—MAKING METAL CHAINS
- B21L11/00—Making chains or chain links of special shape
- B21L11/005—Making ornamental chains
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21L—MAKING METAL CHAINS
- B21L1/00—Making chains or chain links by bending workpieces of rod, wire, or strip to form links of oval or other simple shape
- B21L1/02—Making chains or chain links by bending workpieces of rod, wire, or strip to form links of oval or other simple shape by bending the ends of the workpieces to abut
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Wire Processing (AREA)
- Press Drives And Press Lines (AREA)
Description
Glawe, Delfs, Moll & Partner - ρ 9557/80 - Seite 5
Beschreibung
Die Erfindung betrifft Maschinen zum Herstellen von Ketten, insbesondere für Schmuckketten und ähnliche Anwendungen,
wobei die erzeugte Kette Glieder verschiedenen Stils und/oder verschiedener Form aufweist, die in
vorbestimmter Weise und Reihenfolge miteinander verbunden sind.
Maschinen dieser Art sind z.iB. beschrieben in US-PS
4 127 987 von Tega et al..und in der noch anhängigen US-Patentanmeldung 877 559 vom 13. Februar 1978 von
Tega. Bei Maschinen gemäß US-PS 4 127 987 sind erste und zweite Hilfsnockenwellen jeweils angeordnet, um
eine unterschiedliche Größe oder Form eines Drahtgliedes zu erhalten. Außerdem bestimmt eine Hauptnockenwelle
das Muster, in dem die eine oder die andere Hilfsnockenwelle
in einem Programm tätig sein soll, um den Betrieb der einen und das Abschalten der anderen Hilfsnockenwelle
jeweils abwechselnd stattfinden zu lassen, so daß eine Folge der verschiedenen Glieder in entsprechender
abwechselnder Weise erzeugt wird. Bei Maschinen der genannten Patentanmeldung ist ein getrenntes Gegenzangensystem
mit jedem der beiden Drahtzuführungssysteme verknüpft, und eine Hauptnockenwelle bewirkt zeitlich abgestimmte
Steuerung der geradlinigen Hin- und Herbewegung einer Zangeneinheit (und daher des direkt vorher
gebildeten Gliedes der hergestellten Kette) zwischen einer ersten Stellung entsprechend einem Gegenzangensystem
und einer zweiten Stellung entsprechend dem anderen Gegenzangensystem.
Diese und andere vorbekannten Maschinen der beschriebenen Art wurdenaälle notwendigerweise mit Draht als grundsätzliches
Eingangsmaterial betrieben. Es war mit ihnen
030039/0656
Glawe, DeIfs, Moll & Partner - ρ 9557/80 - Seite 6
nicht möglich, Ketten mit flachen Gliedern herzustellen, d.h. von Eingangsmaterialien, die von Draht verschieden
sind. Außerdem ist mit ihnen nicht die Herstellung von Ketten mit selektiv abgerundeten Gliedern und/oder selektiv
mit rechteckigen Enden versehenen Gliedern möglich gewesen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Schaffung einer Maschine zum Herstellen von Ketten mit flachen Gliedern
vom "Forzatina"-Typ, "venezianischen" Typ und ähnlichem
Typ, mit der eine Vielzahl von Kombinationen von Gliedern zweier Formen und/oder Abmessungen und/oder unterschiedlichen
Materialien hergestellt werden kann, die durch ein bestimmties Programm erreicht werden können,
das weitgehend und schnell abgewandelt werden kann.
Im wesentlichen weist die fragliche Maschine für Ketten mit im wesentlichen flachen Glieder auf:
zwei im wesentlichen symmetrische Maschinenabschnitte, von denen jeder mit- eigenen horizontalen Dorn- oder
Spindeleinrichtungen, eigenen Amboßeinrichtungen, die in vertikaler Richtung wirken, und eigenen Zuführungseinrichtungen versehen ist;
ein Gleitelement, das eine drehbare Einheit mit Zangenformwerkzeugen
trägt, die in zwei Arbeitsstellungen entsprechend den beiden Maschinenabschnitten verschoben
werden kann, wobei die Kette durch diese Einheit diesen Maschinenabschnitten zugeführt wird, wobei das letzte
gebildete Glied der Kette durch die Formwerkzeuge geformt und ergriffen wird;
Nockenwellen mit kontinuierlichem Antrieb für die beiden symmetrischen Abschnitte der Maschine; :
einander entgegenstehende Eingriffsmittel, die durch
Nocken auf den sich kontinuierlich drehenden Wellen gesteuert sind, und zwar über Hebel mit elektromagnetischem
030039/0658
Glawe, Delfs, Moll & Partner - ρ 9557/80 - Seite 7
Antrieb, um mit Unterbrechungen Nockenwellen für die Arbeitslemente abwechselnd für die beiden Maschinenabschnitte
anzutreiben;
Nockeneinrichtungen auf einer sich kontinuierlich drehenden Welle für Hebel mit elektromagnetischem Antrieb,
um selektiv das Gleitelement in eine Arbeitsstellung oder die andere anzutreiben und um mit Verriegelungseinrichtungen zusammenzuwirken..
Die Zangenformwerkzeuge sind doppelt vorgesehen und sind nebeneinander auf einem Kopf angeordnet, der in
Durchmesserrichtung auf der drehbaren Einheit gleiten kann, die durch das Gleitelement getragen wird. In
jeder Arbeitsstellung sind Einrichtungen vorgesehen, die dazu ausgebildet sind, den Kopf in Durchmesserrichtung
zu verschieben, um die Zangenwerkzeuge außer Betrieb zu setzen, die das Glied übertragen haben, und
um diese Werkzeuge nach außen zu verschieben. Außerdem werden dadurch die anderen Zangenwerkzeuge für die zu
bildenden Glieder in Betrieb gesetzt, und zwar bei der Bildung des ersten Gliedes in der gerade erreichten
Stellung.
Die Einheit, die auf dem Gleitelement drehbar angeordnet ist und die den Kopf mit den Zangenformwerkzeugen
trägt, kann drehbar mit abwechselnder Drehrichtung angetrieben werden, damit abwechselnd die Kette in einer
Arbeitsstellung auf dem Gleitelement erfaßt wird, so daß sie in einer Richtung gedreht wird und sich in der
anderen Richtung in der anderen Arbeitsstellung des Gleitelementes dreht. Ein Behälter oder eine Schale bestimmt
zum Aufnehmen der Kette, die «entweder in der einen oder anderen Arbeitsstellung des Gleitelementes
gebildet ist, und dem eine unterbrochene Winkelbewegung synchron mit dem Gliedbildezyklus mitgeteilt wird -
030039/0658 ...8
Glawe, DeIf s, Moll & Partner -' ρ 9557/80 - Seite 8
wird nun abwechselnd in beide Richtungen als Funktion der Stellung angetrieben, die durch den Gleiter eingenommen
wird. Mittel für den Eingriff der entsprechenden Antriebsübertragung werden für einen Eingriff angetrieben,
nachdem das erste Glied in der gerade erreichten Arbeitsstellung gebildet ist. Ein Stopschalter wird
durch die Bewegung der Schale oder des Behälters selbst gesteuert und übt die Wirkung aus, die Winkelbewegung
in beiden Richtungen anzuhalten.
Die Maschine kann mit Amboßwerkzeugen versehen sein, die abgesenkt werden können, um ein Glied zu vervollständigen,
das an seinem unteren Ende geschlossen ist (ein venezianisches Glied); in diesem Falle sind dann
zwei unabhängige Hubanschläge bei jedem Werkzeug vorgesehen, von denen einer zum Schließen des ersten
Gliedes, das nach Verschiebung des Gleitelementes gebildet ist, und von denen der andere zum Schließen
der folgenden Glieder wirkt, die in derselben Arbeitsstellung gebildet sind. Die beiden Anschläge für eines
und dasselbe Werkzeug können abwechselnd durch die Verschiebung eines Blockes unter dem einen oder dem
anderen der Anschläge aktiviert werden. Die Maschine kann Einrichtungen zum Schneiden von Schlitzen oder
Einrichtungen zum Zentrieren von vorgeformten Schlitzen aufweisen, um ersichtlich doppelte, Abstand aufweisende
Glieder bei einer oder bei beiden der Zuführungen zu bilden.
Die Einrichtungen zum Verschieben des Gleitelementes in zwei Arbeitsstellungen können zwei Antriebshebel· mit
entsprechenden Hebeln aufweisen, die durch Elektromagnete gesteuert sind, um abwechselnd zum Zusammenwirken
mit entsprechenden Nocken - a^gemein Nockenflächen
- gebracht zu werden, die durch andauernd sich drehende Wellen getragen sind.
030039/0658
Glawe, DeIfs, Moll & Partner - ρ 9557/80 - Seite 9
Die erfindungsgemäße Maschine weist darüber hinaus
insbesondere eine kontinuierlich angetriebene Antriebswelle auf, die zwei Nockenhalbwellen ebenfalls mit
kontinuierlicher Bewegung antreibt, auf der, einer für jede Welle, zwei Nocken symmetrischer Ausführung angeordnet
sind, die dazu beitragen, die Formwerkzeuggruppen, die durch ein Gleitelement getragen werden,
abwechselnd zum einen oder zum anderen Abschnitt der beiden Abschnitte der Maschine zu bringen. An den
äußeren Enden der beiden kontinuierlich sich drehenden Halbwellen sind mechanische Elemente angebracht, die
bewirken, daß zwei sich mit Unterbrechungen bewegende Nockenhalbwellen in Eingriff oder außer Eingriff gebracht
werden, auf denen Nocken angeordnet sind, die die beiden Blöcke der gliedformenden Werkzeuge getrennt
steuern. Mit diesen mit Unterbrechungen (d.h. diskontinuierlich) sich bewegenden Halbwellen sind über Kettenantriebe
zwei weitere sich mit Unterbrechungen bewegende Halbwellen verbunden, auf denen die Nocken angebracht
sind, die mit dem Antrieb der Bewegungen der Formwerkzeuggruppe im Zusammenhang stehen.
Außerdem weist die Maschine zwei Abstand voneinander aufweisende Zuführungsgruppen auf, von denen jede die
Bewegung aufnimmt, die in Bezug auf die Vorderseite der Maschine in Längsrichtung verläuft; diese Bewegung
wird von der entsprechenden mit Unterbrechung rotieren-.den Nockenhalbwelle aufgenommen. Eine Gruppe trägt die
beiden Paare von Formwerkzeugen; diese Gruppe ist gleitend zwischen zwei Stellungen verschiebbar, in denen
sie mit den beiden Zuführungen und gliedformenden Einheiten zusammenwirkt. Die beiden Werkzeugpaare sind auf
einer Unterstützung befestigt, die !entweder in Querrichtung in Bezug auf die Längsachse des Drahtes oder
...10 030039/0658
Glawe, DeIfs, Moll & Partner - ρ 9557/80 - Seite 10
in Drehrichtung oder in Vertikalrichtung bewegbar ist.
Zwei Dorn- oder Spindelhaltergruppen, je eine für jeden
Abschnitt der Maschine, von denen jede ein Formwerkzeug trägt, das eine von dem anderen Werkzeug verschiedene
Form hat, sowohl was das Profil als auch die Länge des Gliedes anbetrifft, sind ebenfalls vorgesehen. Schließlich
sind noch zwei Amboßgruppen für jeden Abschnitt der- Maschine vorgesehen.
Um das Programm der Änderungen durchzuführen, ist ein Programmierelement für elektrische Pulse vorgesehen,
die von einer Reihe von Detektorelementen aufgenommen werden, die sie an die elektromagnetischen Voreinstellelemente
weitergeben, die wiederum das elektrische Signal in einen mechanischen Antrieb zum Betätigen des
Lösesystemes des einen oder des anderen Abschnittes der Maschine und zum Bewirken der Verschiebung der Formwerkzeuggruppe
umwandeln, so daß diese mit der einen oder der anderen der beiden gliedformenden Gruppen zusammenarbeitet.
Blockierungsdetektormittel sind vorgesehen, um vorgegebene elektrische Schaltungen im Falle
abnormen Betriebs der Maschine zu unterbrechen.
Die Erfindung wird im folgenden unter Bezugnahme auf
die beigefügten Zeichnungen beispielsweise anhand einer vorteilhaften Ausführungsform beschrieben, die insbesondere
eine "RP"-Maschine ist, die dazu benutzt werden kann, eine sogenannte "Forzatina"-Kette oder eine "RoIo"-Kette
und eine "venezianische" Kette zu bilden. Diese ; Ketten werden im folgenden manchmal lediglich mit "R"
und "V" bezeichnet. Es zeigen:
. ..11
030039/0658
Glawe, DeIfs, Moll & Partner -"ρ 9557/80 - Seite 11
Figur 1 eine Vorderansicht der erfihdungsgemäßen
Maschine, die zum Bilden einer Kette mit runden Gliedern ausgebildet ist (RP-Maschine);
Figur 1A eine ähnliche Vorderansicht der Maschine,
die zum Bilden einer Kette mit rechteckigen Gliedern ausgerüstet isi ("venezianische"
Maschine);
Figur 2 im größeren Maßstab eine Einzelheit der gliedbildenden Gruppen der Maschine RP von
Figur 1;
Figur 3 eine Draufsicht auf die Maschine RP von Figur 1;
Figur 3A in einer ähnlichen Draufsicht die Maschine ("venezianische") von Figur 1A;
Figur 4 eine Ansicht der Maschine RP der Figuren 1 und 3 von hinten;
Figur 4A eine teilweise Ansicht von hinten der Maschine ("venezianische") der Figuren 1A und 3A;
Figur 5 einen lokalen Querschnitt entlang der Linie V-V von Figur 1A; hier ist insbesondere ein
hin- und herbewegbarer Hebel dargestellt, der für die Verschiebung des Werkzeughaltergleitelementes
vorgesehen ist;
Figur 6, 7 und 8 Einzelheiten einer mechanischen Kupplung
zum Betätigen des Systems für die Inbetriebsetzung und die Außerbetriebsetzung des
einen oder des anderen Abschnittes der Maschine;
Figur 9 eine Einzelheit einer Einrichtung zum Blockieren der. Halbwellen in einer bestimmten Winkelstellung,
die eine abwechselnde und daher unterbrochene Bewegung ausführen;
Figur 10 einige Antriebselemente, die mit der zangenförmigen
Formwerkzeughaltereinheit kombiniert sind; :
Figur 11 eine Einzelheit einer zangenförmigen Formwerkzeughaltereinheit
mit einem Teil oder einer Backe, der bzw. die durch ein elastisches Element angetrieben wird;
030039/0658
... 12 BAD ORIGINAL
Glawe, DeIfs, Moll & Partner - ρ 9"557/80 -"Seite 12
Figur 12 eine Abwandlung der Werkzeughalteeinheit der Figur 11, wobei der Keil bzw. die Backe
durch einen Elektromagnet gesteuert wird;
Figur 13 eine Reihe von Phasen eines Arbeitszyklus zum Schließen eines sogenannten "venezianischen"
Gliedes, mit Arbeitswerkzeugen;
Figur 14, 14A und 14B Einzelheiten eines Paares
von Werkzeugen, die mit einer möglichen Unregelmäßigkeit hergestellt sind und einen
Unterschied aufweisen, der nicht dem Längenunterschied zwischen den beiden Gliedern
einer Kette entspricht;
Figur 15, 16, 17 und 18 eine Einrichtung zum Korrigieren
eines Fehlers bei der Herstellung der Werkzeugpaare, wie in Figur 14 und 14A
dargestellt;
Figur 19 eine Einzelheit eines Schalenbehälters, der
unterhalb der Arbeitsgruppen angeordnet ist und gedreht wird, um zu verhindern, daß die
Kette in unfcegelmäßiger Form angesammelt wird oder durcheinandergebracht wird;
Figur 20 einige wenige Typen einer Kette, wobei bei M1, M2, M3 verschieden proportionierte Glieder
in vorgegebenen Kettenmustern dargestellt sind und wobei die "R"- oder "V"-Eigenschaft der
Glieder angezeigt ist;
Figur.21 eine Seitenansicht von der linken Seite der
Maschine, die "venezianisch" ausgerüstet ist,, in einem Querschnitt entlang der Linie XXI--XXI
■tfciiixFigur 1A;
Figur 22 eine Seitenansicht von der rechten Seite der
"venezianischen" Maschine in.einem Querschnitt
: entlang der Linie XXII-XXII von Figur 1A; und
Figur 23 ein Blockdiagramm des Betriebs des Programms.
...13
030039/0658
Glawe, DeIfs, Moll & Partner --ρ i* 5-5 7/-60 - Seite 13
/1%
Die Maschine kann zur Herstellung einer Kette des Typs ausgerüstet werden, der als "Forzatina" oder "RoIo"
(auch Format-Figaro) bekannt ist, und zwar mit runden Gliedern. Andererseits kann die Maschine auch zur Herstellung
einer Kette des "venezianischen" oder äquivalenter Typen eines streifenförmxgen Materials mit
rechteckigen Gliedern ausgerüstet werden.
Die Bezugsziffer 1 bezeichnet allgemein einen Hauptrahmen, an dessen einer Fläche in einer Mittelstellung
eine quer verlaufende Gleitführung 2 (in Bezug auf die Vorderseite des Rahmens) für ein Gleitelement 3 befestigt
ist, das in eine oder die andere der beiden Arbeitsstellungen der Formwerkzeuggruppe 4, die durch
das Gleitelement 3 getragen wird, verschoben werden kann. Die beiden Endstellungen, die durch die Einheit des
Gleitelementes erreicht werden, ermöglichen es, die Formwerkzeuggruppe 4 zum Zusammenwirken mit der einen
oder der anderen der beiden einander gegenüberstehenden Zuführungsgruppen 5S und 5D und mit der einen oder der
anderen der beiden gliedbildenden Einheiten zu bringen, die in den beiden Abschnitten der Maschine zum Zuführen
bzw. Formen des Drahtes oder Streifens angeordnet sind, der für die Bildung der beiden Typen von Ketten-r
gliedern vorgesehen ist.
Diese Zuführungsgruppen sind an sich bekannt und können auf verschiedene Weise je nach Kettentyp, der hergestellt
werden soll, ausgebildet sein. Die Einrichtungen, die mit den oben erwähnten Einheiten verbunden sind,
werden nur insoweit ausführlich beschrieben, wie dies weiter unten der Fall ist. Weiter unten werden die Einrichtungen
beschrieben, mit denen die Formwerkzeuge eine Arbeitsstellung mit einem oder dem anderen der
kettenformenden Einheiten erreichen. Außerdem werden die Einrichtungen beschrieben, die dafür sorgen, daß
die entsprechenden Einheiten zum richtigen Zeitpunkt
030039/0653 --·14
Glawe, DeIfs, Moll & Partner - ρ 9557/80 - Seite 14
betätigt werden, wenn diese Einheiten mit der Formwerkzeuggruppe arbeitsmäßig zusammengefügt werden, die
sich vor ihnen befindet.
Die Bewegung wird von einer Antriebswelle 6 erreicht, die in kontinuierliche Bewegung auf eine Weise versetzt
ist, wie dies weiter.unten beschrieben wird. Die Antriebswelle 6 dient dazu, zwei Halbwellen 7 und 8 ununterbrochen
anzutreiben, was die Verschiebung des Gleitelementes 3 bewirkt, der die beiden Formwerkzeuge
4 trägt; diese Verschiebung findet in die eine oder die andere der beiden Stellungen statt, die erreicht
werden soll. Außerdem werden durch diese beiden Halbwellen 7 und 8 über zwei Kupplungen Nockenhalbwellen
9A, 10A und 9B, 1OB mit abwechselnder, d.h. unterbrochener
Bewegung angetrieben, die zum Antrieb der Werkzeuge zum Bilden der beiden verschiedenen Typen von
Gliedern dienen.
Um die Verschiebung des Gleitelementes 3, das die Formwerkzeuge 4 trägt, zu bewirken, sind zwei hin- und
herbeweglich Hebel IIS und 11D vorgesehen, die bei
11A in geeigneter Weise schwenkbar und gleitbar befestigt
sind, wobei jeweils ein Hebel an den beiden Enden des Gleitelementes 3 vorgesehen ist.
Jeder der hin- und herbeweglichen Hebel 11S, HD hat
einen Längssitz, in den ein entsprechender Winkelhebel 12S und 12D angreift, der an dem entsprechenden Hebel
angelenkt ist. Jeder der beiden Winkelhebel weist einen Arm auf, der durch einen entsprechenden Elektromagneten
13S und 13D angetrieben wird, der durch den entsprechenden Hebel getragen wird und der beim übergang von einer
Erregungsstellung in eine Entregungsstellung eine Winkelverschiebung
des entsprechenden Winkelhebels bewirkt, so daß er einen Rollensensor 14S oder 14D. in eine Arbeitsstellung
oder aus einer Arbeitsstellung heraus bringt, der am oberen Ende des entsprechenden Winkel-
030039/0658
...15
Glawe, Delfs, Moll & Partner - ρ 9357/80 - Seite 15
hebeis angeordnet ist. Die beiden Rollensensoren sind vor den entsprechenden kontinuier]ich angetriebenen
Halbwellen 7 und 8 und in Entsprechung mit einem Nocken 15S und 15D (einem auf jeder Halbwelle) von symmetrischer
Ausbildung angebracht, wobei jeder dieser Nocken auf seiner zylindrischen Oberfläche einen im wesentlichen
schraubenförmigen Kanal und Endgebiete hat (siehe Figur 5). Mit diesem Kanal kommt in Eingriff oder löst sich aus
einem Eingriff ein entsprechender Rollensensor 14S oder 14D, der durch den Winkelhebel 12S oder 12D getragen wird.
Wenn einer der beiden Sensoren durch den entsprechenden Elektromagnet in seine aktive Stellung in dem Kanal des
entsprechenden Nockens gebracht wird, greift der Sensor zwischen die Seiten des Kanals ein und wird bei Drehung
des Nockens zusammen mit der Halbwelle 7 oder 8, die eine kontinuierliche Bewegung ausführt, ungefähr entlang
der Achse dieser Halbwelle verschoben. Auf diese Weise wird die Winkelverschiebung des hin- und herbeweglichen
Hebels 11S oder 11D um seine eigene Achse
bewirkt, um ihn von seiner einen geneigten Stellung in die entgegengesetzte geneigte Stellung zu bewegen.
Die Bewegung in der Richtung, die der nun untersuchten entgegengesetzt ist, wird erreicht, wenn der andere
der Elektromagnete erregt wird und der andere entsprechende Sensor auf dem Nocken der kontinuierlich angetriebenen
Halbwelle, die der ersten gegenübersteht, in Stellung gebracht wird. Nachdem einer der beiden
Sensoren 14S oder 14D den Arbeitshub des entsprechenden hin- und herbewegbaren Hebels 11S oder 11D bewirkt hat,
bewirkt das rechtzeitige Entregen des entsprechenden Elektromagneten und die entsprechende Wirkung eines
elastischen Mittels oder eines anderen äquivalenten Mittels, daß die Sensorrolle 14 vom Nocken 15, der
die Verschiebung bewirkt hat, gelöst wird. Der hin-
...16
030039/0658
Glawe, Delfs, Moll & Partner - ρ 9557/80 - Seite 16
und herbewegliche Hebel 11S oder 11D bleibt in der erreichten
Stellung, nachdem er nun das'Gleitelement 3, das die Formwerkzeuge 4 tr^gt, in die Arbeitsstellung
gebracht hat.
Synchron mit der Verschiebung des Gleitelementes 3,
das die Formwerkzeuge 4 trägt, von einer Stellung zur anderen durch Wirkung einer der beiden hin- und herbewegbaren
Hebel und dadurch der elektromagnetischen Antriebe 13, muß die Inbetriebsetzung der einen der
beiden gliedformenden Einheiten und die Außerbetriebsetzung der anderen durchgeführt werden. Für diesen
Zweck werden Antriebe vom mechanischen Typ benutzt, um den Eingriff der Kraftübertragung und dann den
Anfang der Bewegung der einen der beiden Einheiten zu der Zeit zu bestimmen, wenn die Formwerkzeughaltergruppe
endgültig vor eine der beiden Formwerkzeugeinheiten in Stellung kommt. Andererseits bestimmen elektrische
Antriebsmittel, die auf geeignete Weise synchronisiert sind/ das Lösen der Antriebsverbindung mit der
Einheit, die äußer Betrieb gesetzt werden soll..
Um die Eingriffsbewegung zu erhalten, ist eine Eingriffseinheit, die allgemein mit 30 bezeichnet ist, auf jeder
Seite der Maschine vorgesehen, die (Figur 6) am entsprechenden Ende der beiden ununterbrochen bewegten Halbwellen
7 und 8 befestigt ist und dazu bestimmt ist, den Antrieb eines Getriebes zu bestimmen, das (Figur 7)
eine Kette 32 zur Verbindung mit der entsprechenden Nockenhalbwelle 9A oder 10A aufweist, die' eine unterbrochene,
d.g. abwechselnde Bewegung ausführt und selber (Figur 8) mit einer anderen Halbwelle 9B oder 10B ver-
030039/0658
Glawe, Delfs, Moll & Partner - ρ 9557/SO - Seite 1 <όθυ
bunden ist, die auch eine unterbrochene Bewegung ausübt,
wobei diese Verbindung mit einem weiteren Kettenantrieb 32A hergestellt ist. Die beiden Halbwellen 9A,
1OA einerseits und 9B, 1OB andererseits bewirken die
Bewegungen in der entsprechenden gliedformenden Gruppe
und den notwendigen Antrieb für die Bewegungen der Formwerkzeuggruppe. Die vier Halbwellen, die unterbrochene
Bewegungen ausführen, erstrecken sich jeweils über die halbe Vorderseite der Maschine. Die Halbwellen
9B, 10B, die die Bewegungen der gliedformenden Gruppe bestimmen, sind paarweise oberhalb des Rahmens angeordnet.
Die beiden Halbwellen 9A, 1OA, die die Bewegungen der Formwerkzeuggruppe bestimmen, sind paarweise unterhalb
des Rahmens angeordnet. Jede Halbwelle, die eine abwechselnde Bewegung ausführt, trägt eine Vielzahl von
an sich bekannten Nocken, die mit entsprechenden Hebeln zum Antrieb der verschiedenen Elemente zusammenwirken.
Diese Antriebshebel oder ähnliches sind hier ebenfalls nicht besonders dargestellt oder beschrieben, da sie
von dem Fachmann wohlbekanntem Typ sind.
An jedem Ende der beiden ununterbrochen sich bewegenden Halbwellen 7, 8 ist, wie bereits erwähnt, eine vordere
Klauenkupplung 30 vorgesehen, die eine Eingriffsstellung einnehmen kann, wenn dies aus gegebenen Antriebserfordernissen
notwendig ist. Die Kupplung weist ein Antriebselement 3OA auf, das auch auf der Halbwelle verschiebbar
ist, sich jedoch mit derselben drehen kann. Leerlaufend auf der Halbwelle ist ein angetriebenes Element
3OB befestigt, das starr mit einem Kettenrad 3OC für die Kette 32 verbunden ist. Federn 3OD drücken das Antriebselement
3OA in Eingriff mit dem angetriebenen Element 3OB, während über die ringförmige Nut 3OE in Element
3OA das letztere wegbewegt werden kann, und zwar um den Eingriff zu lösen. Zusätzlich zu den starren
...17 030039/0658
Glawe, DeIfs, Moll & Partner - ρ 9'557"/80 -'Seite 17
/Ii
Kupplungszähnen 3OF hat das Antriebselement 3OA einen
elastischen Zahn 3OG, dessen Zweck es ist, das angetriebene Element 3OB bis praktisch zum Ende des Lösevorgangs
zu begleiten, um Phasenverschiebungen zu vermeiden. In die Nut 3OE greifen zwei Rollen oder Schuhe
36 ein, die durch einen gabelförmigen Hebel 38 getragen werden, der bei 40 drehbar befestigt ist. Auf dem
Hebel 38 ist ein kleiner Hebel 42 befestigt, der bei 44 drehbar angeordnet und durch einen Elektromagnet 46
angetrieben wird. Durch diesen Elektromagneten 46 kann das obere Ende 42A des kleinen Hebels 42 in eine gegenüber
der eine kontinuierliche Bewegung ausführenden Halbwelle 7, 8 entfernte Stellung und nähere Stellung
gebracht werden. Der Winkelheber 42 trägt an dem oberen Ende einen Rollensensor 48, der, wenn er nahe an die
Halbwelle herangebracht wird, in Eingriff mit einem Flächennocken 50 kommen kann, der auf der Halbwelle befestigt
ist und sich konstant mit ihr dreht. Daher wird durch den Antrieb des Elektromagneten 46 ermöglicht,
daß der Sensor 48 aktiv wird. Wenn dieser Sensor in den ' Weg des Nockens 50 gebracht wird, bewirkt der letztere
die. Verschiebung des gabelförmigen Hebels 38,um die Achse 40, sobald und in dem Augenblick, in dem der vorspringende
Teil des Nockens 50 auf den Sensor 48 wirkt, und zwar in perfektem Gleichlauf mit der eine kontinuierliche
Bewegung ausführenden Halbwelle 7 oder 8 und mit dem entsprechenden Nocken 15. Diese Verschiebung bewirkt
das. Lösen der Kupplung 30 gegen die Wirkung von entgegenwirkenden elastischen Mitteln, die eine Vorspannung
in Richtung auf eine Eingriffsbewegung.ausüben. Die ·
Bedingung des Lösens jeder Kupplung 30 wird durch ein mechanisches Rückhaltesystem stabilisiert, auf das
von dem Gleitelement 3 eine Wirkung ausgeübt wird.und das weiter unten beschrieben wird.
...18
030039/0658
Glawe, Delfs, Moll & Partner - ρ 9b57/Ö0 - Seite 18
Der Hebel 38 hat einen Anschlag 51 (Figur 1A), mit dem ein Endzahn 52B zusammenwirkt, der durch einen
Winkelhebel 52 gebildet wird, der um einen am Rahmen befestigten Stift 54 herum ein Hin- und Herbewegung
ausüben kann. Da es zwei gabelförmige Hebel 38 an den entgegengesetzten Enden der Maschine für die beiden
Getriebekupplungen 30 gibb, sind zwei kleine Hebel 52 vorgesehen, die beide mit entsprechenden Vorsprüngen
55 auf dem Gleitelement 3 ausgerichtet sind, das an seinen Enden entsprechende Stifte 56 trägt, die auf
die geneigte Oberfläche 52A des Endes des entsprechenden kleinen Hebels 52 wirken kann. Wenn das Gleitelement
3 in einer Richtung verschoben wird, wirkt der Stift 56, der auf der Seite sich befindet, zu der das
Gleitelement verschoben wird, an einem gewissen Punkt am Ende des Hubs des Gleitelementes 3, das die Formwerkzeuge
trägt, auf die geneigte Oberfläche 52A, was eine Bewegung des kleinen Hebels 52 um den Stift
54 bewirkt, wodurch wiederum das Anheben des Zahnes 52B bewirkt wird, der in der gelösten Stellung im
Eingriff mit dem Anschlag 51 geblieben war. Beim Anheben des Zahnes 52B wird der gabelförmige Hebel 38
von seinem eigenen Anschlag 51 durch den Rückhalteaahn 52B gelöst. Das elastische Mittel bewirkt die Verbindung
der entsprechenden Kupplung 30 in der bereits beschriebenen Weise, um die Betätigung der entsprechenden
Kette 32 und den Antrieb der eine abwechselnde Bewegung ausführenden Halbwelle 9A, 10A oder 9B, 10B
zu bewirken.
Wenn das die Formwerkzeuge tragende Gleitelement in der zur obigen Richtung entgegengesetzten Richtung
verschoben wird.und wenn sich daher der Stift 56 vom entsprechenden kleinen Hebel 52 wegbewegt, ist der
Zahn 52B aufgrund der Kraft der elastischen Feder 52E bestrebt, sich nach unten zu bewegen, und ist dadurch
030039/0658 iq
Glawe, DeIfs, Moll & Partner - ρ 9557/80 - Seite 19
darauf vorbereitet, wieder Berührung mit dem Anschlag 51 herzustellen, sobald wie :der Hebel 38 in Richtung
zum Lösen der entsprechenden Kupplung 30 mit Hilfe des Nockens 50 bewegt worden ist, der zum geeigneten Zeitpunkt
auf den Sensor 48 wirkt, der in der Zwischenzeit in die Arbeitsstellung durch Erregung des Elektromagneten
46 gebracht worden ist. Nachdem der Nocken 50 seine eigene Druckkraft in Uhrzeigerrichtung auf den
Hebel 38 beendet hat und der letztere aufgrund der elastischen Mittel 3OD bestrebt ist, wiederum die beiden
Elemente 3OA, 3OB auf der Kupplung zusammenzubringen, wird der Anschlag 51 wieder gegen den Zahn 52B
unter Lösebedingungen gebracht, bis eine neue Betätigung des die Formwerkzeuge tragenden Gleitelementes
wiederum ein. Anheben des Zahnes 52B und damit das Lösen des Hebels 38 und die Verbindung der Kupplung bewirkt
,
Die Betätigung des einen oder des anderen der beiden gliedformenden Einheiten wird durch den mechanischen
Antrieb erhalten, der durch die Mittel 44, 56, 52, 52B bewirkt wird, die die Kupplung und damit die abwechselnde
Bewegung ausführenden beiden Halbwellen ώη Betrieb setzen, während das Lösen durch Voreinstellen
auf dem Teil des Elektromagneten 46 und des auf geeignete Weise synchronisierten Antriebs auf dem Teil auf
dem Nocken 50 erhalten wird.
...20
030039/0658
Galwe, Delfs, Moll & Partner - ρ 'j557/80 - Seite 20
Jedes der Paare von eine abwechselnde Bewegung ausführenden Halbwellen ist mit einer Einrichtung zum Verriegeln
dieser Halbwellen in wohl definierten Winkelstellungen versehen. Diese Einrichtung! weist (Figur 9) einen
Zahn 1101 auf einem Rad 1103 auf, das auf der unteren
fraglichen Halbwelle 9A oder 10A, die eine unterbrochene
Bewegung ausführt, verriegelt ist. Dem Rad 1103 benachbart ist ein kleiner Hebel 1105 befestigt, der mittels
eines Schlitzes 1107 an einem feststehenden Stift 1109 angelenkt ist. Dieser Hebel steht unter der Wirkung
einer Feder 1110, so daß er durch eine Hebelrolle 1112
gegen eine geneigte Oberfläche 1114A eines Blocks 1114
drückt, der durch den Rahmen der Maschine getragen wird. Der Hebel 1105 trägt einen festen Zahn 1116 und einen
Zahn 1118, der um einen Drehpunkt 1118A eine Hin- und
Herbewegung ausführen kann und durch die Wirkung einer Feder 1120 beeinflußt wird. Wenn die Kette 32 endgültig
den Antrieb der entsprechenden, eLne abwechselnde Bewegung
ausführenden Halbwelle 9A oder 10A beendet, wird der Zahn 1101 als Ergebnis von Trägheit oder anderen
Kräften den hin- und herbeweglichen Zahn 1118 gegen die
Wirkung der Feder 1120 drücken und, um dagegen anzukommen,
in Berührung mit dem Zahn 1116 bringen, während
der Hebel 11 05 durch die Feder 1110 in die Richtung gedrückt
wird, die durch den Pfeil f 1000 angedeutet ist, und zwar aufgrund der Wirkung zwischen dem geneigten
Profil 1114A und der Rolle 1112. Sobald wie der Zahn 1101
am Zahn 1118 sich vorbeibewegt hat, berührt er den Zahn
1116, während sich der Zahn 1118 auf die rückwärtige Seite
des Zahnes 1101 bewegt, der auf diese Weise zwischen den Zähnen 1116 und 1118 eingeschlossen bleibt. Wenn die
Trägheit nur gering ist und wenn die Reaktionen der Hebel, die auf die Nocken der Halbwellen wirken, begrenzt
...21
030039/0658
Glawe, DeIf s, Moll & Partner---ρ 9557/80 --,Seite 21
sind, bleiben die Halbwellen blockiert. Im anderen Falle sind sie bestrebt, den Hebel 1105 zu verschieben,
wobei die Wirkung der Feder 1110 überwunden wird, bis
sie in die Stellung gebracht werden, die durch die Feder selbst hergestellt wird, und zwar durch das Profil 1114A
und durch das Ende des Schlitzes 1107. Bei einem anschließenden erneuten Start verschiebt der Zahn 1101, der nun
gedreht wird, den Hebel 1105, der sich entlang dem Profil
1114A wegbewegt, bis der Zahn 1101 vom Zahn 1116 gelöst
wird.
,Wenn das Gleitelement 3, das die Formwerkzeuge 4 trägt,
eine der beiden Arbeitsstellungen aufgrund der Steuerung durch einen der beiden hin- und herbewegbaren Hebel 11
erreicht, kann es gegen weitere Verschiebungen in bezug auf die Führung selbst verriegelt werden. Für diesen Zweck
(Figur 11) ist in beiden Stellen ein Anschlagzahn 130 vorgesehen, auf den eine Feder 132 wirkt und der in eine
Ausnehmung 133 im Gleitelement 3 eindringt, um das letztere zu verriegeln. Das Entriegeln des Zahnes 130 wird durch
einen Sensor 134 auf dem Zahn 130 auf dem Teil einer entsprechenden
gleitbaren Stange 136 bewirkt, die ein abgeschrägtes Profil zum Antrieb des Sensors 134 hat und in
eine Richtung durch eine Feder gedrückt wird, während sie in der entgegengesetzten Richtung durch einen Ansatz
38F des entsprechenden gabelförmigen Hebels 38 gestoßen werden kann. Das Verriegeln und Entriegeln des Gleitelementes
3, das die Formelemente 4 trägt, wird auf diese Weise mit den Bewegungen des Hebels 38 für den Antrieb
der Kupplung 30 synchronisiert.
Da die Zuführungen, die Dorn- oder Spindelhaltergruppen, die Anschläge 60S, 6OD, die Formwerkzeughaltergruppe,
die Schneidgruppe und die Amboßgruppen alles Einrichtungen sind, die bereits bekannt sind, werden einige Teile
derselben nicht beschrieben werden.
030039/0658 ...22
Glawe, DeIfs, Moll & Partner —ρ 1JbSj/UQ - Seite 22
In jeder der Zuführungsgruppen 5D bzw. 5S ist eine Führung vorhanden, auf der ein Gleiter 73 gleitet, der ein
Klemmelement 74 trägt, das den Draht so umklammert, daß er während des Hubs des Gleiters 73 selbst zugeführt werden
kann (Figur 2); der Antrieb zum Umklammern des Drahtes wird durch einen Nocken 75 bewirkt und über den Kipphebel
76 und den Hebel 77 auf das Klemmelement 74 übertragen. Der Antrieb für den Vorschub des Gleiters 73
wird durch einen Hebel 79 über einen Flächennocken 71 bewirkt, während die Rückkehr in die ursprüngliche Stellung
mit Hilfe eines elastischen Elementes bewirkt wird. Bevor der Gleiter 75, nachdem er den Draht zugeführt hat,
in seine ursprüngliche Stellung zurückkehrt, hört die Wirkung des Kipphebels 76 auf; auf diese Weise wird die Wirkung
des Klemmelementes 74 auf den Draht beendet. Gleichzeitig beginnt die Wirkung eines Hebels 69 auf die Drahtpresse
68 über einen Kipphebel 67 und den Nocken 66, so daß der Draht festgehalten wird und es verhindert wird,
daß er durch Reibung durch das Klemmelement 74, das starr am Gleiter 73 befestigt ist, bei der Rückkehrbewegung
des letzteren mitbewegt wird. Die Anschläge 6OD und 60S gegenüber den Zuführern 5D und 5S halten den Draht auf
solche Weise fest, daß er beim Schneiden immer so angeordnet ist, daß seine Mittellinie mit der Vertikalachse
der Gruppe der entsprechenden Formelemente übereinstimmt.
Nachdem der Draht zugeführt ist, wird eine Schneidgruppe 81 abgesenkt, und das Messer 82 schneidet den Draht, angetrieben
durch einen Nocken 83, einen Kipphebel 84 und einen Hebel 85. Die Schneidgruppe kann in Richtung des
Pfeiles f 71 innerhalb einer Führung eingestellt werden, die sich im Hebel 85 befindet.
...23
030039/0658
Glawe, DeIfs, Moll & Partner - ρ 9557/80 - Seite 23
3Q08123
In jeder Arbeitsstellung ist eine Dorn- oder Spindelgruppe 90 vorgesehen, die in einer Führung gleitet,
die sich im Element 91 befindet, und zwar in der Richtung, die durch den Pfeil f 80 gezeigt ist (Figur 10);
der Antrieb findet durch eine Zugfeder 92 statt. Um den Hub in der Richtung zu bewirken, die dieser Richtung
entgegengesetzt ist, findet der Antrieb durch einen Hebel 93 statt, an dessem einen Ende eine Platte
94 befestigt ist, die auf einen Stift 95 wirkt, der an der Gruppe 90 befestigt ist. Am anderen Ende der Gruppe
.90 ist eine Platte 96 befestigt, die eine Einstellschraube 97 trägt, die den Hub, und zwar in Richtung
des Pfeiles f 80, der Gruppe 90 begrenzt, während an der Vorderseite der Gruppe 90 ein Dorn oder eine
Spindel 98 befestigt ist, die wie das beabsichtigte innere Profil des Gliedes geformt ist. Im unteren
Teil des Dornes bzw. der Spindel 98 sind Rillen in Längsrichtung des Dornes bzw. der Spindel vorgesehen,
so daß im Moment der Bildung des Gliedes das vorher gebildete Glied überhaupt nicht geändert wird, wenn
es in Berührung mit dem Dorn kommt.
An der Bildung des Gliedes nimmt auch zusammen mit der Dorngruppe die Formwerkzeuggruppe 4 teil, in
derem oberen Teil zwei Paare von Werkzeugen 214, 215
(Figur 11) befestigt sind, die sich abwechselnd in eine Arbeitsstellung bewegung, um das entsprechende
Glied zu bilden.
Wie bereits beschrieben wurde, kann sich diese Gruppe von einer Arbeitsstellung in die andere bewegen, oder
besser gesagt, kann abwechselnd in den einen oder den anderen der beiden Abschnitte der Maschine verbracht
werden
.. .24
030039/0658
Glawe, DeIfs, Moll & Partner - ρ ί>557/80 - Seite 24
Die Formwerkzeuggruppe 4 weist eine gezahnte Welle 201 auf, die sich um ihre eigene Achse drehen kann und für
diesen Zweck durch zwei Zahnstangen 202 angetrieben wird, die abwechselnd durch die Hebel 202, 203bis
(Figur 4). angetrieben werden, wenn sich die Gruppe im linken Abschnitt der Maschine befindet. Befindet
sich die Gruppe im rechten Abschnitt der Maschine, so findet dieser Antrieb durch die Hebel 204, 204bis statt.
Die gezahnte Welle kann auch vertikal in Richtung des Pfeiles f 100 gleiten, angetrieben durch den Hebel 205,
an dessen Ende ein gekrümmter Block 206 angeordnet ist, der auf einen Ring 207 wirkt, der starr mit dieser
Welle verbunden ist; die Bewegung in einer Richtung entgegen der Richtung des Pfeiles f 100 wird durch eine
Feder 208 gesteuert.
Im oberen Ende der gezahnten Welle 201 ist eine Führung vorgesehen, in der der Werkzeughalterkopf 109 quer in
der Richtung gleiten kann, die durch den Pfeil f 10 gezeigt ist. Die Querbewegung des Kopfes wird über
zwei Hebel 210 und 211 bewegt, wobei für jeden Abschnitt der Maschine einer vorgesehen ist. Der Antrieb
findet dabei durch die Hebel 212 bzw. 213 statt (Figur 4A, 10). Wenn der rechte Teil der Maschine in Wirkung
tritt, treibt der Hebel 212 den Hebel 210 an, der, indem er den Kopf nach außen in Richtung des Pfeiles
f 10 verschiebt, die beiden Formwerkzeuge 214 in Arbeitsstellung bringt. Beim Wechsel des Betriebs in den
gegenüberstehenden Abschnitt der Maschine wird sich der Kopf in der Richtung drehen, die der vorhergehenden
Richtung entgegengesetzt ist, so daß der Hebel 211 über den Hebel 213 wiederum bewirkt, daß der Kopf nach
außen in Richtung des Pfeiles f 10 bewegt wird, wodurch die beiden Formwerkzeuge 215 in Arbeitsstellung
gebracht werden.
030039/0658 „
Glawe, DeIfs, Moll & Partner - ρ 9557/80 - Seite 25
Innerhalb der gezahnten Welle 201 gleitet der Keil 216,
der die beiden Formwerkzeuge 214 oder 215 schließt, die
aktiv beim Bilden des Gliedes mitwirken. Der Keil wird durch einen Hebel 217 oder durch eine Feder 502
(Figur 11) angetrieben, während der Hebel 218 sicherstellt, daß der Keil während der Phase der Öffnung der
Formwerkzeuge 214 und 215 in Stellung gebracht wird.
Zu der Zeit, zu der die Gruppe der Formwerkzeuge die Translationsbewegung von einem Abschnitt zum anderen
Abschnitt der Maschine bewirkt, muß der Keil 216 in der geschlossenen Phase im Eingriff bleiben, so daß das
Werkzeugpaar, das das letzte Glied gebildet hat, sich nicht öffnet, wodurch die Kette herabfallen würde.
Für diesen Zweck kann entweder ein Elektromagnet 500 vorgesehen sein, der nach seiner Erregung synchron
mit dem Beginn der Translationsbewegung die Winkelverschiebung des kleinen L-förmigen Hebels 150 (Figur 12)
bewirkt, der mit dem Ring 151 des Keiles 216 in Eingriff kommt. Andererseits kann für diesen Zweck jedoch
auch eine elastische Feder 502 vorgesehen sein.
Eine andere Einrichtung, die bei der Herstellung des Gliedes teilnimmt, ist die Amboßhaltegruppe (Figur 1),
wobei für jeden Abschnitt der Maschine eine vorgesehen ist. Diese Gruppe ist auf einem Gleitelement befestigt,
das auf den Hebeln 221-222 (Figur 3) vorgesehen ist. Diese Hebel können vertikal in der Richtung des Pfeiles
f 20 gleiten und werden durch Hebel 223 und 224 über Nocken 225 und 226 angetrieben .(Figur 3) .
...26
030039/0658
Glawe, DeIfs, Moll & Partner - ρ ιί557/80 - Seite 26
Die Ambosse 227 und 228 haben so geformte Enden, die in Berührung mit den geformten Gliedern kommen, daß sie
das Schließen des Gliedes auf solche Weise bewirken können, daß die Form nicht deformiert wird.
Es soll nun beispielsweise ein Zyklus mit einem 1:1-Programm beschrieben werden, um die Arbeitsweise der
oben beschriebenen Gruppen besser zu verdeutlichen. Es soll dabei angenommen werden, daß vom rechten Abschnitt
der Maschine her begonnen wird.
Auf die eine unterbrochene Bewegung ausführenden Halbwellen 1OA und 1OB wird eine Drehbewegung durch Elemente
mit einem festen übersetzungsverhältnis von der sich ununterbrochen drehenden Halbwelle 8 übertragen.
Daraufhin wird der Gleiter der Zuführungsgruppe 5D zum Zuführen des Drahtes betätigt, der zum Bilden des Gliedes
notwendig ist. Der zugeführte Draht kommt, nachdem er in das vorher geformte Glied eingeführt ist, in Berührung
mit dem mechanischen Anschlag 6OD. Gleichzeitig öffnet sich das Paar von Formwerkzeugen 214, das das
vorher hergestellte Glied hielt, und dreht sich im Uhrzeigersinn um 90°, während der Werkzeughalterkopf 4
in einer Richtung quer zum Draht verschoben wird, so daß er das Paar von Formwerkzeugen 215 in Arbeitsstellung
für diesen Zyklus bringt. In diesem Mpment kommt auch der horizontale Dorn 98 in Berührung mit dem
Draht und drückt ihn gegen die Formwerkzeuge. Das Werkzeug 98 hat in seinem unteren Teil eine Nut, in
die der obere Teil des vorher gebildeten Gliedes eindringt, an dem das gerade zugeführte Drahtstück angreift,
und zwar auf solche Weise, daß es nicht deformiert ist und bei der nachfolgenden Formungsphase nicht
stören kann. Das rechts befindliche Schneidelement 82 kann nun betätigt werden, wobei es das Drahtstück schneidet,
das sowohl durch den Dorn 98 als auch durch die
030039/0658
...27
Glawe, DeIfs, Moll & Partner - ρ 9557/80 - Seite 27
Schneidwerkzeuge 215 gebogen wird, die bei diesem Zyklus
wirksam sind. Bevor der Dorn 98 sich wieder herausbewegt, um so den Eingriff mit dem gebildeten Glied aufzugeben,
bewegt sich der Amboß 228 nach unten und schließt dieses Glied endgültig. Nachdem dies getan
worden ist, dreht sich der Werkzeughalter 209 um 90° in der gegenüber der vorherigen Richtung entgegengesetzten
Richtung und kommt so in die Verbindungsstellung bzw. gliedbildende Stellung.
,In diesem Moment überträgt das Programm das Signal,
das über elektromagnetische Wandler in eine mechanische Steuerung zum Ausrücken der Halbwellen 1ÖA und
10B des rechten Maschinenabschnittes umgewandelt wird. Die beiden Halbwellen müssen in der vorbestimmten Stellung
(mit dem beschriebenen Mechanismus 1116-1116) angehalten werden, damit dann ein neuer Zyklus beginnen
kann.
Gleichzeitig mit dem Anhalten der Halbwellen 10A und 10B beginnt die Translationsbewegung des Gleitelementes
3 und der Werkzeughaltergruppe 4, bis die letztere den linken Maschinenabschnitt erreicht, wodurch
die Umstellung des seitlichen gabelförmigen Hebels und dadurch das Einrücken der Halbwellen 9A und 9B
bewirkt wird, wodurch dann als Ergebnis der Zyklus im linken Teil mit denselben Vorgängen wiederholt wird,
wie dies für den rechten Teil beschrieben wurde, mit der Ausnahme, daß sich der Werkzeughalterkopf 209 um
90° im Gegenuhrzeigersinn und nicht im Uhrzeigersinn drehen wird,und daß das Glied durch die Gruppen 5S,
82 und 227 gebildet wird.
... 28
030039/0658
Glawe, DeIfs, Moll & Partner - ρ 9557/80 - Seite 28
Die Maschine kann auch für die Herstellung einer Kette aus einem Metallstreifen ausgerüstet werden, deren Glieder
quadratische oder rechteckige Form ("venezianisch") haben können, deren Form und/oder Abmessungen abwechseln
können oder gleiche Form und Abmessungen, jedoch Streifen unterschiedlicher Materialien haben können.
Um dies zu erhalten, ist es notwendig, die vorher beschriebenen gliedformenden Werkzeuge durch andere Werkzeuge
zu ersetzen, die dieses unterschiedliche Glied bilden können, wobei jedoch die allgemeine Betriebsweise
die gleiche bleibt.
Obwohl diese Werkzeuge dem Fachmann wohlbekannt sind, sollen gewisse Teile derselben beschrieben werden.
Die Zuführungsgruppe und die anderen Elemente, die mit derselben verbunden sind, sind mit den vorher beschriebenen
identisch, während die Anschläge 60D-60S nicht
länger notwendig sind.
Am vorderen Ende der Gruppe 90 hat der Dornhalter 98A
einen Doppeldorn 999A-999B, der aus Stangen gebildet
ist, die die folgenden Funktionen haben. Die Stange 999A (Figur 13) mit rechteckigem Profil dient als Anlage für
das gliedformende Werkzeug oder den gliedformenden Hammer (2000, 2003), um das anfängliche Formen des zugeführten
Drahtstückes N zu bewirken. Die -Stange 999B von quadratischem
oder rechtwinkligem Profil hat einen kleineren Querschnitt als die vorher erwähnte und ähnliche Abmessungen
wie die inneren Dimensionen, die das Glied annehmen soll.. Die Dornhaltergruppe kann auch in Vertikalrichtung
verschoben werden, angetrieben durch einen Hebel 99 über- die Nocken 112 und 113, durch die der Hebel
101 verschoben wird, auf dem die Elemente 91 befestigt sind.
030039/0658
...29
Glawe, DeIfs, Moll & Partner - ρ 9557/80 - Seite
Eine andere Einrichtung, die beim Bilden des Gliedes mitwirkt, ist die Amboßgruppe, wobei für jeden Abschnitt
der Maschine eine vorgesehen ist. Diese Amboßgruppe ist auf einer Führung befestigt, die in den
Hebeln 221 und 222 vorgesehen ist. Dieser Hebel kann in Vertikalrichtung, angetrieben durch die Hebel 223 und
224 über die Nocken 225, 226, angetrieben werden.
Die Ambosse werden durch eine Hauptstützung 2006 gebildet, auf der Unterlegstücke 2001, 2003 und 2004,
2005 angebracht sind, durch die die beiden Profile für das erste Biegen des Drahtstückes N bzw. für das
endgültige Biegen zum Formen des Gliedes gebildet werden (Figur 13).
Auf der Seite der Hauptunterstützung, dem Streifenhalter für die Zuführungsgruppe (5D oder 5S) benachbart,
ist die Unterlegplatte 2001 befestigt, die auch als Schneidelement wirkt, so daß der Amboß bei seinem
Vertikalhub zuerst den Streifen in seiner Dicke durchschneidet und dann den ersten Schritt zum Bilden des
Gliedes bewirkt.
Die Formwerkzeuggruppe ist im wesentlichen identisch mit der vorher beschriebenen mit der Ausnahme, daß
die gezahnte Welle 201 in ihrer Stellung verriegelt wird, um ein Gleiten derselben in Vertikalrichtung
zu verhindern.
Für diese Variante soll nun ebenfalls ein Arbeitszyklus mit einem 1:1-Programm beschrieben werden, wobei
angenommen wird, daß der Zyklus im rechten Abschnitt der Maschine beginnt. Auf die abwechselnde
Bewegung ausführenden Nockenhalbwellen 10A, 10B wird
...30
030039/0658
Glawe, Delfs, Moll & Partner - ρ 9r>57/80 - Seite 30
eine Drehbewegung über Elemente mit einem festen übersetzungsverhältnis
von der Halbwelle 8, die eine ununterbrochene Bewegung ausführt, übertragen. Der Gleiter
73 der Zuführungsgruppe 5D wird dann so angetrieben, daß das Streifenstück, das für die Bildung des
Gliedes notwendig ist, zugeführt wird. Der Zuführungsstreifen geht zwischen dem Amboß 2006 und dem Dorn 999A
hindurch. In diesem Moment beginnt sich der Amboß nach unten zu bewegen, so daß die Platte 2001 (die als Schneidelement
wirkt) das zugeführte Streifenstück vom Rest des Streifens trennt. Die Abwärtsbewegung des Ambosses setzt
sich fort, wobei das erste Biegen des Streifenstücks durch die vereinigte Wirkung des Dornes 999A, der als
Anschlag wirkt, und durch die Verformungswirkung des Ambosses selbst bewirkt wird (Figur 13). Nachdem das
erste Formen bewirkt ist, wird die Dorngruppe in der Richtung zurückgezogen, die der Richtung des Pfeiles
f 80 entgegengestzt ist, bis dadurch der zweite Dorn 999B in Arbeitsstellung gebracht wird, der als Gegenfläche
für den zweiten und endgültigen gliedformenden Arbeitsschritt dient, der in der zweiten Phase der Abwärtsbewegung
des Ambosses durchgeführt wird. Die Enden des Gliedes kommen während der letzten Formungsphase zusammen, nachdem sie in die öffnung des Gliedes
eingedrungen sind, das vorher gebildet worden ist. Der Amboß kehrt in diesem Moment in seine angehobene Ruhestellung
zurück, während die Formwerkzeuge 2014, die das vorher gebildete Glied hielten, sich öffnen und
sich um 90° drehen. Das Glied, das gerade gebildet ist, bleibt im Eingriff mit dem kleinen Dorn 999B, der abwärts
bewegt wird und so in Stellung gebracht wird, daß die Formwerkzeuge 2015 in der folgenden Schließphase
das fragliche Glied ergreifen können. Im selben Augenblick, in dem die Formwerkzeuge den Eingriff mit dem
...31 030039/0658
Glawe, Delfs, Moll & Partner - p"95~57/80 - Seite 31
'31 2008123
Glied beenden, bewegt sich der Dorn 999B zurück, läßt das Glied los und ermöglicht es der Formgruppe, sich
wiederum um 90° in der Richtung, die der vorhergehenden Richtung entgegengesetzt ist (und dadurch in die
ursprüngliche Stellung zurückzukehren), in die gliedbildende Stellung zu bewegen. In diesem Moment gibt
das Programm das Signal ab, das vom Detektorelement aufgenommen wird. Wie oben beschrieben wird die Maschine
dadurch so eingestellt, daß ein neuer Arbeitszyklus im Abschnitt der Maschine begonnen wird, der
dem eben beschriebenen gegenübersteht.
Mit der Maschine ist es möglich, eine Vielzahl von Kombinationen von Gliedern zweier Formen und/oder
verschiedener Abmessungen zu erzeugen. Unterschiede können zusätzlich zur Qualität auch in bezug auf den
Querschnitt des Drahtes erhalten werden, der für die Herstellung der Glieder geeignet ist. Dabei entsteht
dann die Notwendigkeit - es gibt zwei Paare von Formwerkzeugen, und der Aufbau dieser Paare kann auch
auf verschiedene Weise bewirkt sein -. daß die vertikale Abwärtsbewegung des Domes und des Ambosses
während der Herstellung des ersten Gliedes anders durchgeführt werden muß als die Abwärtsbewegung beim
Bilden der nachfolgenden Glieder. Auf dem Gleitelement 3 hat die Gruppe von Formwerkzeugen 4 zwei Paare
von Formwerkzeugen. Es wird bewirkt, daß die Gruppe eine' Translationsbewegung in bezug auf das Gleitelement
3 durchführt, um die beiden Werkzeugpaare zyklisch zu vertauschen, die wie gewöhnlich konstruiert
sind, so daß der obere Teil des Gliedes, der von jedem von ihnen getragen wird, in derselben theoretischen
Ebene liegt, wobei (wenn die beiden Glieder verschiedene Längen haben) der Wert h (Figur 14) völlig identisch
dem Unterschied der Längen der beiden Glieder ist.
030039/0658
...32
Glawe, DeIfs, Moll & Partner - ρ 9557/80 - Seite 32
Figur 14A zeigt zwei Paare von Formwerkzeuge 2014 und
2015, die unregelmäßig, d.h. ungenau hergestellt sind, so daß die oberen Teile der Glieder, die von jedem der
Paare getragen werden, in zwei verschiedenen Ebenen liegen können, wobei der Wet h1 nicht dem Unterschied
der Längen der beiden Glieder entsprechen kann.
Weiter wird bemerkt werden, daß sogar dann, wenn das Programm der Maschine ein 1:1-Programm ist, beide Teile
der Formwerkzeuge in einem vollständigen Zyklus mitwirken,, Nimmt man hypothetisch einen Fehler bei der
Konstruktion dieser Paare an, so entsteht die Notwendigkeit, eine Einrichtung vorzusehen, durch die dieser
Nachteil vermieden werden kann. Wie insbesondere aus den Figuren 15, 16, 17 und 18 ersichtlich ist, wird diese
Einrichtung im oberen Teil der Hebel 101 und 221 angeordnet. Eine Einrichtung weist eine Platte 101A auf,
auf der einerseits der Block 101C angelenkt ist, auf den die beiden Anschläge 99X, 99Y des Hebels 99 getrennt
wirken, und an der andereseits der Anschlagzahn 101B angelenkt ist. Der Block 101C wird vom Anschlag 101B
durch den Hebel 99A gelöst, der durch den Hebel 99B
gesteuert wird, der durch eine geneigte Platte 99E betätigt wird, die im die Formwerkzeuge tragenden Gleitelement
3 angeordnet ist. Der Block 101C wird in seine ursprüngliche Stellung, d.h. die Stellung, in der er
sich im Eingriff mit dem Anschlag 101B befindet, über den Hebel 102 gebracht, der bewirkt, daß der Keil 102A
den Gleiter 102B und damit die Blöcke 102C in der Richtung
betätigt, die durch den Pfeil f 102 angegeben ist.
Der Betrieb der Einrichtung geht folgendermaßen vor sich:
...33
030039/0658
Glawe, DeIfs, Moll & Partner - ρ 9557/80 - Seite 33
Es soll angenommen werden, daß die Translation von der
rechten zur linken Seite des Formwerkzeughaltergleitelementes 3 stattfindet. Die geneigte Platte 99E, die
auf dem Formwerkzeughaltergleitelement 3Oangeordnet
ist, betätigt den Hebel 99B, der die Verschiebung des Hebels 99A bewirkt, auf dessen oberen Teilen die Blöcke
99C befestigt sind. Diese Blöcke heben den entsprechenden Anschlagzahn 101B (gegen die Wirkung entsprechender
Zugfedern) an. Dann kann sich der Block 101C, gesteuert durch eine elastische Einrichtung, frei in die Stellung
bewegen, die in Figur 16 mit gestrichelten Linien gezeichnet
ist. Am Ende der Translation stellt sich das Paar von Formwerkzeugen 2019 (Figur 13), das das letzte
Glied trägt, das im rechten Abschnitt der Maschine gebildet wurde, entsprechend dem Dorn 98A und dem Amboß
2006 ein, die im linken Abschnitt der Maschine angeordnet sind. Der Dorn und der Amboß beginnen die Bildung
des Gliedes, wobei sie vom linken Anschlag 99X und 105X der Hebel 99 und 223 gesteuert werden, bis sie in die
Ruhestellung zurückkehren (Figur 13 zwischen den Phasen VI und XIIj. In diesem Moment bewegt der Hebel 102
den Keil 102A, der das Gleitelement 102B und dann die Blöcke 102C in der Richtung verschiebt, die durch den
Pfeil f 102 angedeutet ist, wobei die Blöcke 101C in
die Stellung zurückgebracht werden, die in Figur 16 mit ausgezogenen Linien dargestellt ist. Der Anschlagzahn
101B bewegt sich nach unten und kommt mit den Blöcken 102C in einer solchen Stellung in Eingriff,
bis eine neue Translation des Formwerkzeughaltergleitelementes bewirkt wird, wie sie gerade eben beschrieben
wurde. Dort beginnt dann die Herstellung des zweiten Gliedes im linken Abschnitt. Der Dorn und der Amboß
werden, wobei nun die Formwerkzeuge 2015 aktiv sind, einen Vertikalhub ausführen, der vom vorhergehenden
verschieden sein kann. Sie werden dabei von den Anschlägen 99Y und 105Y angetrieben, die rechts auf den
030039/0658 .
...34
Glawe, DeIfs, Moll & Partner - ρ 9557/80 - Seite 34
Hebeln 99 und 223 angeordnet sind. Es ist zu sehen, daß die Anwesenheit von zwei Anschlägen 99X und 99Y bzw.
105X und 105Y, die abwechselnd wirksam sind, es ermöglicht, den Hub der Werkzeuge einzustellen, die mit dem
Gleiter 1.01 bzw. 221 verbunden sind, und zwar in bezug auf die Abmessungen der zwei Paare von Klammern 2014,
2015 oder ähnlichem, die auf der Maschine angeordnet sind, um die Ungenauigkeit zu kompensieren. Die Verschiebung
des Gleiters 102B nach dem ersten Zyklus, d.h. nach Bildung des ersten Gliedes auf dem Teil des
,linken Abschnittes des Maschine (wie dies vorher beschrieben wurde) wird durch die Form des Nockens 114
bewirkt, der auf den Hebel 102 wirkt.
Es ist dem Fachmann bekannt, daß Ketten aus Gliedern vom flachen Typ gewisse Maßnahmen erfordern, damitsich
die Kette nicht unregelmäßig ansammelt oder verwirrt wird. Für eine Maschine mit zwei Arbeitsstellungen
ist es notwendig, daß die Kette in einer Schale oder einem anderen Behälter angesammelt wird, der in einer
Entfernung unterhalb der Arbeitszone, die von den beiden gliedformenden Einheiten gebildet wird, gesammelt wird.
Der Behälter oder die Schale muß sich im Uhrzeigersinn und Gegenuhrzeigersinn um eine vertikale Achse drehen
können, die ungefähr durch eine Zwischenstellung zwischen den beiden gegenüberliegenden Arbeitsstellungen
hindurchgeht. Der Behälter oder die Schale muß dabei jeweils so bewegt werden, wie dies als Funktion des
Programms für die Herstellung der Glieder von verschiedenem Typ, durch die die Kette allmählich gebildet
wird, programmiert ist.
In Übereinstimmung mit der Zeichnung (Figur 19) ist
ein Schalenbehälter 253 um eine vertikale Achse drehbar angeordnet, die durch eine Welle 255 gebildet wird,
die an ihrem unteren Ende einen Kegelzahnkranzring 257
030039/0658
...35
Glawe, Delfs, Moll & Partner - p. 9557-/8C -· Seite 35
aufweist, der mit zwei Kegelzahnrädern 259, 260 zusammenwirkt, um eine Untersetzung von einem Motor her zu bilden,
der sowohl die Antriebswelle 6 der Maschine als auch über eine Kette 261 die Einrichtungen zum Antreiben der Kegelzahnräder
259 und 260 antreibt. Diese Einrichtungen umfassen eine Welle 263, die die Antriebswelle der Bremsenkupplungsgruppe
265A-265B ist und auch eine Welle 280 antreibt. Diese Welle 280 wiederum treibt über ein Getriebe
eine Welle 281 einer Kupplungsgruppe an, auf dem das Kegelzahnrad 260 befestigt ist. Das Bremsenkupplungssystem
265A-265B und die Kupplung 282 sind vorzugsweise elektromechanisch; ihr Antrieb hängt vom Programm zum Bilden der
Kette ab, das gerade von der Maschine ausgeführt wird.
Zum Anhalten kann anstelle einer Steuerung durch das Programm eine Steuerung als Funktion der Bewegung stattfinden,
die durch die drehbare Einheit ausgeführt wird. Für diesen Zweck kann z.B. ein Näherungsschalter 271
vorgesehen sein, der auf der Seite des Kastens angeordnet sein kann, in dem der Zahnring 257 angeordnet ist, um
mit einem von mehreren VorSprüngen 273 zusammenzusarbexten, die auf der Scheibe des Zahnringes 257 angeordnet sind,
und die sich vor den Näherungsschalter 271 bewegen, ^nachdem sie sich eine gewisse Entfernung über den kreisförmigen
Weg als Ergebnis der Drehung der Einheit 253-257 bewegt haben. Es ist z.B. ersichtlich, daß das Anhalten
nach einer Viertelumdrehung oder nach einem anderen Bruchteil der Umdrehung der Einheit 253 bewegt werden kann,
die sich sehr viel langsamer dreht, als dies bei den Arbeitszyklen bei den Maschinenteilen der Fall ist.
In Figur 20 sind einige Typen von Ketten gezeigt, für die verschiedene Programme für die Bewegung der Sammelschale
253 notwendig sind, wobei angenommen wird, daß das längere Glied A auf der rechten Seite der Maschine
hergestellt wird.
...36 030039/0658
Glawe, Delfs, Moll & Partner - ρ 9557/80 - Seite 36
Insbesondere ist es z.B. notwendig, für die mit M1 bezeichnete Kette eine Drehung der Schale in Gegenuhrzeigerrichtung
bei der Bildung des Abschnittes Ca der Kette vorzusehen, während für die Herstellung des Abschnittes
Cb, was der Herstellung eines einzelnen Gliedes im linken Abschnitt entspricht, die Schale feststehen
muß. Bei der mit M2 bezeichneten Kette muß sich der Behälter beim Abschnitt Ca in Gegenuhrzeigerrichtung
und beim Abschnitt Cb in Uhrzeigerrichtung drehen. Bei der mit M3 bezeichneten Kette bleibt der
Behälter ohne Antrieb. Allgemein kann gesagt werden, daß bei der Herstellung von Gliedern mit einem Verhältnis
von 1:1 der Behälter fest stehen bleiben muß. Wenn Glieder mit einem anderen Verhältnis hergestellt
werden (auf solche Weise, daß die Herstellung eines einzelnen Gliedes auf keinen der beiden Abschnitte
der Maschine programmiert ist), muß sich der Behälter, nachdem das erste Glied hergestellt ist, im Gegenuhrzeigersinn
zu drehen anfangen, wobei er durch eine der Kupplungen angetrieben wird, wenn die Maschine im rechten
Abschnitt arbeitet. Die Drehnung findet nach Herstellung des ersten Gliedes', bewirkt durch die andere
Kupplung, im Uhrzeigersinn statt. Werden Glieder mit einem solchen Verhältnis hergestellt, daß in einem
der Abschnitte ein einzelnes Glied hergestellt wird, so muß der Behälter stehenbleiben, wenn dieser Teil
der Maschine arbeitet, während er sich drehen muß, wenn der Abschnitt der Maschine in Betrieb ist, der
mehrere Glieder herstellt. Außerdem muß der Behälter während der Translationsbewegung der Gruppe der Formwerkzeuge
von einer Stellung zur anderen Stellung s tehenble iben.
...37
030039/0658
Glawe, Delfs, Moll & Partner - ρ'9557/80"- Seite 37
In jedem Fall wird die Programmierung der Steuerung des Behälters als Funktion des Arbeitsprogrammes der
Maschine zur Herstellung individueller Ketten und aufgrund der Notwendigkeit bewirkt, das gleichförmig anzusammeln,
was durch die Maschine erzeugt wird.
Die Maschine weist eine gewisse Anzahl von Antrieben mit elektrischem Schalter auf; einige der wichtigeren
sind unten erläutert und in der Zeichnung gezeigt.
Bei 310 (siehe Figur 21) ist ein Umdrehungszählerschalter gezeigt, der die Glieder zählt, die durch ein HaIbwellenpaar
mit abwechselnder Bewegung gebildet sind. Dieser Schalter wird durch einen Stift betätigt, der
durch den Umfang der Scheibe 311 getragen wird. Andererseits sind ähnliche in der Zeichnung nicht gezeigte
Elemente vorgesehen. Längs der Scheibe 311 ist ein anderes Antriebsprofil 314 vorgesehen, das auf einen
Schalter 320 wirkt, der als Blockierung für den Motor im Falle einer Phasendifferenz beim Anhalten der entsprechenden
Halbwellen dient; ähnliche Komponenten sind auf dem anderen Abschnitt der Maschine vorgesehen.
In Kombination mit. jedem der gabelförmigen Hebel 38 ist (siehe Figur 1A und 22) eine Reihe von Schaltern
330S und 330D vorgesehen, die durch die Sensoren 331S
und 331D gesteuert werden. Außerdem ist eine Reihe von
Schaltern 332S und 332D vorgesehen, die durch die Sensoren 333S und 333D gesteuert werden. Die Sensoren
und 333 werden durch VorSprünge 334 betätigt, die mit
dem entsprechenden gabelförmigen.Hebel 38 kombiniert
sind. Nur die Elemente 330D, 331D, 332D und 333D sind sichtbar.
...38
030039/0658
Glawe, Delfs, Moll & Partner - ρ 9557/80 - Seite 38
In Figur 23 ist ein Blockdiagramm für die Ausführung
des Programms gezeigt.
412 ist ein elektronischer Programmierer, 411 ein Pulsgenerator.
446-422 sind zwei Voreinstellelemente zum Ausführen des Programms; sie entsprechen in der Praxis
dem Elektromagneten 46 und 13 auf den beiden Seiten der Maschine. 498 bezeichnet schematisch die Detektoren
330S und 332S und den entsprechenden gabelförmigen Hebel (Ausführelement) 38 des linken Teiles der Maschine
und auch die möglichen Elemente, die das Signal an den Elektromagneten 500 (Figur 12) abgeben. 410 ist das
Voreinstellsteuerungselement, in der Praxis der Schalter 330S des entsprechenden Ausführungselementes.
499 bezeichnet schematisch die Detektoren 330D und 332D und den entsprechenden gabelförmigen Hebel 38 (Ausführungselement)
und auch die möglicherweise vorgesehenen Detektoren, die den Magneten 500 für den rechten
Teil der Maschine steuern. 405 ist das entsprechende Voreinstellsteuerungsglied, in der Praxis der Schalter
330D, des Ausführungselementes auf der rechten Seite. 401 und 406 sind Umdrehungszahldetektoren (in der Praxis
die Elemente 310, 311 von Figur 21), deren Daten in die Programmsteuerung 413 und in die Bremsenkupplungsgruppe
28,2, 265A, 265B (Figur 19) eingegeben werden.
407 und 402 sind Signaldetektoren, die durch die beiden rechten und linken Schalter 320 gebildet werden, deren
Antriebe mit dem Block 418-418bis koordiniert sind, der
aus der Bremsenkupplungsgruppe gebildet ist. 414 ist ein Antriebsblock, 416 das Steuerelement des Blockes. Ein
Detektor 417 und eine Stellungssteuerung 419 für den
Behälter 253 sind durch den Schalter 271 (Figur 19) und durch die Stifte 273 gebildet. Wenn die Einheit,
auf die sich das Blockdiagramm bezieht, für ein variables Programm mit Speicher eingestellt wird, kann ein
030039/0658
...39
Glawe, DeIf s, Moll & Partner - ρ 955-7/30 :-. Seite :3S
Speicher 420 vom Magnetspeichertyρ oder mit einem Magnetband
oder einem Streifenleser oder ähnlichem mit dem Programmierer 412 koordiniert werden.
Die Arbeitsweise ist im wesentlichen wie folgt.
Über die Daten von den Hubzählern, d.h. von den Blöcken
401 und 406, die mit dem Programmierer zusammenarbeiten,
wird der Maschine der Befehl erteilt, das gewünschte Änderungsprogramm durchzuführen. Es soll nun die elektronische
Betriebsweise untersucht werden, die mit dem Start des Zyklus im rechten Teil der Maschine beginnt.
Jede Umdrehung der eine abwechselnde Bewegung ausfüh-=1.
renden Halbwellen 10B und 10A.wird über den herausragenden
Stift der Scheibe 311 (Figur 1A und 21), der den Näherungsschalter 310 berührt, nämlich dem rechten
Umdrehungszahldetektor 401 gemeldet. Bei Beendigung der letzten Umdrehung des vorhandenen Programms, die durch
die Steuerung 413 festgestellt wird, geben die Einheiten 412 und 411 ein Signal an den rechten äußeren Magneten
46 ab, der bei seiner Erregung eine winkelmäßige Ver-Schiebung des entsprechenden Winkelhebels 42 verursacht,
was die Rolle 48, die am oberen Ende des Hebels angebracht ist, in Arbeitsstellung bringt. Der Nocken 50,
der in Berührung mit der Rolle 48 kommt, bewirkt die winkelmäßige Verschiebung des hin- und herbewegbaren
Hebels oder gabelförmigen Hebels 38, über den das Ausrücken der fraglichen Halbwellen 10B und 10A stattfindet.
Der hin- und herbewegbare Hebel 38 bleibt gezwungenermaßen in der vom Rückhaltesystem gelösten Stellung,
das durch die Elemente 52, 52B, 51 gebildet wird, die bereits beschrieben wurden. Das Anhalten der Halbwellen
10 und 10A in der vorbestimmten Stellung wird durch die Anschlaggruppe erleichtert, die den kleinen' Hebel
1105 (Figur 9) aufweist. Bei der Verschiebung bewegt der hin- und herbewegbare gabelförmige Hebel 38' das
Element 334 mit sich, so daß die Sensoren 331 sich
030039/0658 -^40
Glawe, Delfs, Moll & Partner - ρ 9557/80 - Seite 40
den Näherungsschaltern 332D (Figur 1A) nähern. Im selben Moment (die Halbwellen 10B und 10A werden auch angehalten)
kommt der Stift 314 in die dem rechten Näherungsschalter 320 entsprechende Stellung. Mit Hilfe
der Schalter 320 und 320D wird der Teil der Schaltung, durch den der rechte Magnet 13D erregt wird, der die
Translationsbewegung steuert, vollständig geschlossen. Wird der Magnet 13D erregt, so bewirkt er die winkelmäßige
Verschiebung des Winkelhebels 12, wodurch die an seinem oberen Ende angebrachte Rolle 14 mit dem ununterbrochen
sich drehenden Translationsnocken 15 in Berührung kommt, was die Verschiebung des Hebels 11
bewirkt. Der Hebel 11 steht mit dem Gleitelement 3 der Pormwerkzeuggruppe 4 im Eingriff, das auf diese
Weise in die linke Arbeitsstellung (der vorhergehenden Stellung gegenüber) gebracht wird. Ist diese translatorische
Verschiebung bewirkt, kommt der linke hin- und herbewegbare Hebel 38 durch die kombinierte Wirkung
der Elemente 51, 52, 52B, 55, 56 außer Eingriff, so daß die Halbwellen 9A und 9B mit Hilfe der Kupplung 30
in Bewegung gesetzt werden.
Bei seiner Verschiebung drückt der linke Hebel 38 zusätzlich dazu, daß er den Mechanismus 30 (Figur 6, 3
und 8) einrückt, der das Einschalten der entsprechenden Halbwellen 9A und 9B steuert, das linke Element 335,
das die linken Sensoren 331 und 333 (Figur 1A) trägt, um die Signale von den rechten Schaltern 330, 332 zu entfernen,
die den rechten Magneten 13 entregen, wodurch der Nocken 15 mit der Antriebseinheit einschließlich des Armes 11
außer Eingriff kommen. Es kann vorkommen, daß die Translation nicht vollständig stattfindet, so daß dann der
eine oder der andere der rechten oder linken Näherungsschalter 320 (je nachdem, ob die Translation nach rechts
oder nach links vor sich geht) wirkt, die nicht durch
030039/0658 ...41
Glawe, DeIf s, Moll & Partner - p-95-S?/8"G ■ - Seite 4'r
den entsprechenden Sensor 331 berührt werden, da der Hebel 38 nicht ausgerückt ist, so daß sie den Motor
automatisch blockieren.
Wie bereits beschrieben wurde, ist die Maschine zum Herstellen von Ketten mit verschiedenen Kombinationen
geeignet. Damit die Kette nicht verwirrt wird, wenn sie in das Sammelgefäß fällt, ist die bereits beschriebene
Einrichtung vorgesehen, mit der der Sammelbehälter 253 bewegt wird oder nicht bewegt wird. Aufgrund der
Tatsache, daß der Formwerkzeughalterkopf sowohl im Uhrzeigersinn als auch im Gegenuhrzeigersinn (abhängig
davon, ob er rechts oder links an der Maschine tätig ist) gedreht werden kann, muß die Sammelgruppe ebenfalls
die Möglichkeit haben, in diesen Richtungen sich zu drehen. Weiterhin muß dafür gesorgt werden, daß sie sor
wohl während der Verschiebung der Formwerkzeuggruppe als auch während der ersten Umdrehung der eine abwechselnde,
d.h. unterbrochene Bewegung ausführenden Nockenhalbwellen in Ruhe bleibt. Die Drehung des Sammelbehälters
wird durch die rechten und linken elektromagnetischen Kupplungsgruppen gesteuert, die die Pulse von
den Näherungsschaltern 401 bzw. 406 (Drehungsdetektoren) empfangen, die an der Ausführung des Programms der Maschine
teilnehmen.
Die Betriebsweise findet, was den elektronischen Teil bestimmt, wie folgt statt. Es wird dabei zu dem Zeitpunkt
begonnen, an dem der rechte Zyklus unterbrochen wird. Die F.ormwerkzeuggruppe 4 bewirkt die Verschiebung
und setzt den Zyklus auf dem linken Abschnitt in Gang. Wenn die Halbwellen 9A und 9B am Ende des Zyklus
angehalten werden, findet sich die den Stift 314 tragende Scheibe in Berührung mit dem Näherungsschalter
.. .42
0 30 039/065 8
Glawe, DeIfε, Moll & Partner - ρ 9557/80 - Seite 4 2
320, der nicht nur den Magneten 13 erregt, sondern auch
ein Signal abgibt, das zusammen mit dem Signal des Drehungsdetektors 416 beim Näherungsschalter 271 ankommt.
Die Steuerung für die elektromagnetische Bremse, um die Drehung des Sammelgefäßes anzuhalten, ist beendet, wenn
einer der Stifte 273, der einstückig mit dem Kegelzahnkranz 257 ausgebildet ist, sich vor dem Näherungsschalter
271 vorbeibewegt.
Am Ende der Verschiebung wird der dem vorher ausgeführten entgegengesetzte Zyklus begonnen. Der Umdrehungsdetektor 401 schaltet bei Beendigung der ersten Umdrehung
der Nockenhalbwellen das Signal von der Bremse zur Kupplung 282, und der Behälter 253 beginnt seine
Drehung im Uhrzeigersinn.
Am Ende des Zyklus schaltet die Kombination von Signalen zwischen dem Näherungsschalter 401, d.h. 310 und
Näherungsschalter 271 (Vervollständigung ist erreicht, wenn einer der Stifte 273 vor ihm angeordnet ist) den
Antrieb von der Kupplung 282 zur entsprechenden Bremse.
Die Betriebsweise ist, Bezug nehmend auf das Blockdiagramm (Figur 23), die folgende:
Es ist z.B. ein Programm - nur mit Zählern oder mit Speicher - vorgesehen, das für die Bildung von drei
linken Gliedern und zwei rechten Gliedern sorgt, d.h. es ist ein "3Y und 2X"-Programm vorgesehen. Die Zahlen
sind in den Programmierer 412 eingegeben worden. Die Maschine wird mit der Einrichtung des Blocks 414 in
Betrieb gesetzt. Die.Zahl, die im rechten Teil (d.h.
...43
030039/0658
Glawe, Delfs, Moll & Partner - ρ ~95~57/8Ö - "Seite 43
2) eingegeben ist, wird in einen Antriebspuls I„
in dem Generator 411 umgewandelt. Dieser Puls wird durch die Verbindung b„ in das Voreinstellelement 446-422
eingegeben, das es über die Verbindung d? dem
Programmausführer (dargestellt durch den gesamten rechten Teil der Maschine, im Schema mit 499 bezeichnet)
ermöglicht, einen Zyklus zu beginnen und zu beenden, wobei Steuerung durch den Motorblock 414 stattfindet.
Ist der Zyklus beendet, so wird der Detektor 310 (Block 401) in Übereinstimmung mit I~ beeinflußt und
gibt an den Programmsteuerungsblock 413 über die Verbindung f„ ein Signal ab, das zu irgendwelchen anderen
Signalen addiert wird, die vorher empfangen worden sind (eines pro Glied); dieses Signal wird mit der Zahl verglichen,
die in den entsprechenden Teil des Programmierers 412 eingegeben ist. Der Zyklus wird wiederholt,
bis das Ausführungselement 4 99 so viele Zyklen beendet hat, als für es vorgesehen sind, d.h., bis sein Detektor
401 (der Schalter 310) so viele Pulse detektiert hat, daß sie, in der Programmsteuerung 412 addiert,
eine Zahl .ergeben, die gleich der eingegebenen Zahl ist. Außerdem steuert das Programm über den Generator 411
den linken Teil über die Verbindung b..; das linke Voreinstellelement
446-422 sorgt über b1 dafür, daß das Programmausführungselement 498 (linker Teil der Maschine)
über die Verbindung d. mit dem Betrieb, gesteuert
durch den Block 414, beginnt. In diesem Falle wird der Detektor 406, in Übereinstimmung mit I1 über
die Verbindung f. beeinflußt, an die Programmsteuerung
413 die Pulse abgeben, die denjenigen hinzuaddiert und mit denjenigen verglichen werden, die in den entsprechenden
Teil des Programmierers 412 eingegeben sind. Die anderen Zyklen werden dann beendet.
...44
030039/0658
Glawe, DeIfs, Moll & Partner - ρ f>557/80 - Seite 44
Haben die Ausführungselemente der Maschine nicht die richtige Phasenbeziehung, so wird dies durch die Voreinstellsteuerungselemente
410 und 405 dargestellt, die durch die Schalter 320 gebildet sind, die auf das Steuerungselement des Blockes 416 wirken, der
den Motorblock 414 anhält. Die Maschine ist zum Ausführen - mit der Möglichkeit, auch Ketten mit zwei verschiedenen
Formen und Abmessungen herzustellen - einer Kombination von Abwechselungen geeignet, die umfangreicher
sind als die vorher beschriebenen zwei verschiedenen Elemente.
Es soll angenommen werden, daß man einen Zyklus ausführend will, der folgende Form hat: 1Y-2X; 1Y-3X;
2Y-4X. Für den Programmierer 412, der den rechten Teil der Maschine steuert, werden drei Voreinstellelemente
vorgesehen, in'die die Zahlen 1,1,2 eingegeben werden, während für den linken Teil des Programmierers 412
drei Voreinstellelemente vorgesehen sind, in den die Zahlen 2,3,4 eingegeben werden. Ohne daß der
Grundgedanke des Betriebs der Blöcke geändert wird, werden die Voreinstellelemente miteinander wie folgt
abwechseln:
| 2 | ^^^^^ | 1 | — |
| 3 | 1 | ||
| 4 | 2 | — | |
| I | |||
...45
030039/0658
Glawe, Delfs, Moll & Partner - ρ 9557/80 - Seite
Wenn es erwünscht ist, noch kompliziertere Zyklen aus zuführen, können die Voreinstellelemente des Teiles X
und des Teiles Y durch zwei Pulsempfänger (einen pro Teil) ersetzt werden; außerdem ist vor dem Programmie
rer 412 der "Speicher"-Block 420 im Zusammenhang mit dem Programmierer vorgesehen, so daß variable und wie
derholbare Programme (die den Zahlen in den Voreinstellelementen beim vorhergehenden System äquivalent
sind) eingegeben werden können. Um dies zu erreichen, wird jedes auszuführende Programm gespeichert, durch
magnetische Unterstützung oder Magnetbandleser oder Streifenleser, z.B.: Y3-X2; Y1-X4; oder anders, d.h.
mit irgendeiner Zahl von Paaren der Werte X und Y (links und rechts). Dieses Programm wird in den Speicherblock
4 20 eingelesen; die ersten beiden Werte von X und Y (in diesem Fall Y3-X2) werden zum Programmierer
412 übertragen. In diesem Moment wird die Maschine in Betrieb gesetzt, wobei sie dem Teil des
Programms in der vorher beschriebenen Weise folgt, die Y3 entspricht. Ist die Ausführung des Teils des
Programmes, der Y3 betrifft, beendet, überträgt der Programmierer 412 an den Speicher 420 die Information,
bezüglich des ausgeführten Programms (dies geschieht während die Maschine das Programm ausführt,
z.B. gemäß X2, was sich auf den linken Teil bezieht). Durch den Speicher wird in der Zwischenzeit,Y3 durch
Y1 im Programmierer ersetzt, so- daß die Logik der Schaltung für die Ausführung des folgenden Links-Programmes
eingestellt ist. Dieses Auswechseln von Informationen findet bis zum Ende der im Speicher
eingetragenen Kombinationen statt; an diesem Punkt wird das Programm mit den Sequenzen Y3-X2; Y1-X4
wiederholt, usw. :
...46
030039/0658
Glawe, Delfs, Moll & Partner - ρ 9557/80 - Seite 46
Es wurde bereits beschrieben, daß der .Speicher, sobald
wie die Maschine den Teil des Programmes ausgeführt hat, der sich auf den letzten eingetragenen Y-Wert bezieht,
diesen Wert durch den ersten eingestellten Y-Wert ersetzt (in diesem Falle Y=3).
Bei der Herstellung einer Kette des "venezianischen" Typs, der in Figur 20 mit V bezeichnet ist, können
die Glieder geschlitzt werden, um Glieder zu erzeugen, die aussehen wie verdoppelte Glieder und Glieder mit
Abstand. Dies kann dadurch erreicht werden, indem ein geschnittener Streifen zugeführt wird.und indem möglicherweise
ein Zentrier eil vor dem Niederdrücken des Bandanschlages vorgesehen wird, wobei ein Endanschlag
hiermit zusammenwirkt oder hiermit ersetzt wird. Als Alternative kann das Schneiden der Schlitze direkt
auf der Maschine an einer Stelle nahe den gliedformenden Werkzeugen, z.B. am Ort des Elementes 68 (Figur 1A)
vorgenommen werden.
030039/0658
Claims (8)
1.JMaschine zum Herstellen von Ketten, insbesondere
Schmuckketten, mit im wesentlichen flachen Gliedern des Typs, der als "venezianisch" und "Forzatina" oder "RoIo"
bekannt ist, dadurch gekennzeichnet, daß sie aufweist:
zwei im wesentlichen symmetrische Maschinenabschnitte, von denen jeder mit eigenen horizontalen Dorn- oder Spindeleinrichtungen,
eigenen Amboßeinrichtungen, die in Vertikalrichtung wirken, und eigenen Zuführungseinrichtungen
(5S, 5D) versehen ist;
ein Gleitelement (3), das eine drehbare Einheit mit Formzangenwerkzeugen
trägt, das in zwei Arbeitsstellungen entsprechend den beiden Maschinenabschnitten verschoben
werden kann; "
Einrichtungen zum" Transportieren der Kette zu den Formwerkzeugen,
durch die das letzte gebildete Glied geformt wird;
Nockenwellen (7, 8) mit kontinuierlichem Antrieb für :die
beiden symmetrischen Abschnitte der Maschine;
030039/0658
Glawe, DeIfs, Moll & Partner - ρ 9557/80 - Seite 2
ζ-
einander gegenüberstehende Eingriffsmittel/ die durch Nocken auf den Wellen mit ununterbrochener Bewegung durch
Hebel gesteuert werden, die elektromagnetisch zum unterbrochenen
Antreiben von Nockenwellen (9A, 1OA, 9B, 10B) für die Arbeitselemente gesteuert sind, und zwar abwechselnd
für die beiden Abschnitte der Maschine;
Nocken auf einer Welle, die kontinuierlich angetrieben ist, für Hebel mit elektromagnetischer Steuerung zum
selektiven Antrieb des Gleitelementes (3) in eine Arbeitsstellung
oder die andere Arbeitsstellung, die zum Zusammenwirken mit Verriegelungseinrichtungen ausgebildet
sind.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zangenformwerkzeuge doppelt vorgesehen sind und
nebeneinander auf einem Kopf so angeordnet sind, daß sie in Richtung des Durchmessers der drehbaren Einheit
(209), die durch das Gleitelement-(3) getragen wird, gleiten können, und daß in jeder Arbeitsstellung Einrichtungen'
zum Verschieben des Kopfes in Durchmesserrichtung vorgesehen sind, um die Zangenwerkzeuge außer
Betätigung zu setzen, die das Glied übertragen haben, und um sie nach außen zu verbringen und um die anderen
Zangenwerkzeuge für die Glieder, die geformt werden sollen, in Betrieb zu setzen, und zwar zu der Zeit der Bildung
des ersten Gliedes in der erreichten Stellung.
3, Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einheit (209), die auf dem Gleitelement (3)
drehbar angeordnet ist, und die den Kopf mit den Zangenformwerkzeugen trägt, für eine Drehbewegung mit abwechselnder
Drehrichtung angetrieben wird, damit mit Unterbrechungen die Kette - in einer Arbeitsstellung des
Gleiters ,(3) - ergriffen wird, damit sie sich in einer
030039/0658
Glawe, Delfs, Moll & Partner - ρ 9557/80 - Seite 3
Richtung dreht und damit sie sich in der anderen Richtung in der anderen Arbeitsstellung des Gleiters (3)
dreht.
4. Maschine nach Anspruch 3, die eine Schale oder einen
Behälter zum Aufnehmen der Kette aufweist, die in entweder der einen oder der anderen Arbeitsstellung des
Gleitelementes gebildet ist, wobei dem Behälter eine unterbrochene Winkelbewegung synchron mit dem Gliedbildezyklus
mitgeteilt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (253) abwechselnd in beide Richtungen als
Funktion der von dem Gleitelement (3) eingenommenen Stellung angetrieben wird; daß Kupplungseinrichtungen für
den entsprechenden Antrieb für Eingriff nach Bildung des ersten Gliedes in der gerade erreichten Arbeitsstellung
vorgesehen sind; daß ein Stopschalter, der durch die Bewegung der Schale oder des Behälters gesteuert ist,
vorgesehen ist, der zum Anhalten der Winkelbewegung in beiden Richtungen wirkt.
5. Maschine nach Anspruch 1, die noch Amboßwerkzeuge aufweist, die abgesenkt werden können, um ein Glied zu
vervollständigen, das am unteren Ende geschlossen ist (venezianisches Glied), dadurch gekennzeichnet, daß
zwei unabhängige Hubanschläge für jedes Werkzeug vorgesehen sind, von denen der eine zum Schließen des ersten
Gliedes wirkt, das nach Verschiebung des Gleitelementes gebildet wird, und von denen der andere für
das Schließen der folgenden Glieder wirkt, die in dieser Arbeitsstellung gebildet werden.
6. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Anschläge des einen Werkzeuges abwechselnd
mit Verschiebung eines Blockes unterhalb des einen oder des anderen der Anschläge (im allgemeinen.vom
Schraubtyp) aktiviert werden.
030039/0658
Glawe, Delfs, Moll & Partner - ρ 9557/80 - Seite 4
7. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß sie Schlitzsehneideeinrichtungen oder vorgeformte
Schlitzzentriereinrichtungen für ersichtlich doppelte, Abstand aufweisende Glieder auf einer oder beiden Zuführungen
aufweist.
8. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtungen zum Verschieben des Gleitelementes
(3) in die beiden ArbeitsStellungen zwei Steuerungshebel
mit entsprechenden Hebeln aufweist, wobei Hebelsteuerung durch Elektromagnete stattfindet, damit sie abwechselnd
zum Zusammenwirken mit entsprechenden Nocken - im allgemeinen Flächennocken - gebracht werden, die durch Wellen
getragen werden, die sich mit ununterbrochener Bewegung drehen.
030039/0658
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT09368/79A IT1124377B (it) | 1979-03-16 | 1979-03-16 | Macchina per la formazione di catene con maglie di due tipi |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3008123A1 true DE3008123A1 (de) | 1980-09-25 |
Family
ID=11129082
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803008123 Withdrawn DE3008123A1 (de) | 1979-03-16 | 1980-03-03 | Maschine zum herstellen von ketten, insbesondere schmuckketten |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4311003A (de) |
| DE (1) | DE3008123A1 (de) |
| ES (1) | ES8106247A1 (de) |
| IT (1) | IT1124377B (de) |
Families Citing this family (10)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| IT1192468B (it) * | 1982-07-07 | 1988-04-13 | I C M Spa Italiana Costruzioni | Macchina per produrre catene ornamentali composte da maglie di diversa forma e/o dimensione e disposte secondo qualsivoglia sequenza programmabile |
| US4503664A (en) * | 1983-01-18 | 1985-03-12 | Morris Jaeger | Rope chain machine |
| IT1181275B (it) * | 1984-12-21 | 1987-09-23 | Tizzi Valtiero | Macchina per formare catene tipo "rolo" |
| IT1207830B (it) * | 1987-02-06 | 1989-06-01 | C M S S R L Costruzione Macchi | Apparecchiatura per la produzionedi catene ornamentali del tipo detto occhio di pavone. |
| IT1222186B (it) * | 1988-01-29 | 1990-09-05 | Cms Const Mecc Spec | Macchine per la produzione di catene ornamentali del tipo detto "fiocco" |
| IT1225362B (it) * | 1988-09-13 | 1990-11-13 | Cms Const Mecc Spec | Macchina per la produzione di una catena ornamentale del tipo formatoda maglie cosidette "a otto" |
| CN107214289B (zh) * | 2017-06-12 | 2019-05-07 | 喜丝玛股份公司 | 四边形网状节链的生产设备和制造方法 |
| CN107536185B (zh) * | 2017-08-30 | 2023-09-01 | 浙江立新珠宝科技股份有限公司 | 一种新型方形链织链机 |
| CN109079087A (zh) * | 2018-09-25 | 2018-12-25 | 浙江象牌链传动有限公司 | 一种设有选择开关的下链板推送机构 |
| CN109079092A (zh) * | 2018-09-25 | 2018-12-25 | 浙江象牌链传动有限公司 | 一种下链板选择推送机构 |
Family Cites Families (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1818111A (en) * | 1924-12-27 | 1931-08-11 | Ernst Gideon Bek | Manufacture of wire chain |
| US1835598A (en) * | 1925-06-01 | 1931-12-08 | Gen Chain Company | Chain making machine |
| CH593433A5 (de) * | 1973-08-28 | 1977-11-30 | Meyer Roth Pastor Maschf | |
| IT1060954B (it) * | 1976-03-30 | 1982-09-30 | Metalmeccanica Gori | Macchina per la fabbricazione di catene con elementi di maglie differenziate |
| DE2804310A1 (de) * | 1977-02-11 | 1978-08-17 | Gori Emmegizeta Metalmecc | Vorrichtung zur herstellung von schmuckketten, deren glieder nach einem veraenderbaren programm in wenigstens zwei unterschiedlichen formen und/oder abmessungen ausbildbar sind |
-
1979
- 1979-03-16 IT IT09368/79A patent/IT1124377B/it active
-
1980
- 1980-02-19 US US06/122,255 patent/US4311003A/en not_active Expired - Lifetime
- 1980-03-03 DE DE19803008123 patent/DE3008123A1/de not_active Withdrawn
- 1980-03-08 ES ES489356A patent/ES8106247A1/es not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| IT1124377B (it) | 1986-05-07 |
| US4311003A (en) | 1982-01-19 |
| IT7909368A0 (it) | 1979-03-16 |
| ES489356A0 (es) | 1981-02-16 |
| ES8106247A1 (es) | 1981-02-16 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1963764A1 (de) | Markiervorrichtung,insbesondere fuer eine Materialschneidmaschine | |
| DE3008123A1 (de) | Maschine zum herstellen von ketten, insbesondere schmuckketten | |
| EP1211097B1 (de) | Vorrichtung zum flexiblen Herstellen von Drahtbindeelementen für das Binden von Broschüren beliebiger Formate und Dicken mittels Drahtkammbindung | |
| DE3006355C2 (de) | Vorrichtung zum Anbringen von Verstärkungsbandabschnitten aus Kunstharzfolie an zwei fortlaufenden Reißverschlußbändern | |
| DE2718007A1 (de) | Vorrichtung zur herstellung einer spule aus einem metallband | |
| DE2804310A1 (de) | Vorrichtung zur herstellung von schmuckketten, deren glieder nach einem veraenderbaren programm in wenigstens zwei unterschiedlichen formen und/oder abmessungen ausbildbar sind | |
| DE3004861A1 (de) | Transfervorrichtung | |
| DE3237191A1 (de) | Vorrichtung mit einstellbarer hoehenbegrenzung fuer transferorgane zum vorruecken von werkstuecken | |
| DE3203841A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum herstellen von klemmen | |
| DE4127779C2 (de) | Vorrichtung zum Vorschub eines Abschnitts einer dünnen Materialbahn mit vorbestimmter Schrittlänge | |
| DE1296118B (de) | Formmatrize zur Herstellung von Mutternrohlingen | |
| DE3611160C2 (de) | ||
| DE2909690C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen einer Aufhängeösen an einem aus Draht bestehenden Bindeelement | |
| DE2154912B2 (de) | Automatische Schnellpresse | |
| DE2838685C2 (de) | Vorrichtung zum Herstellen eines Stapels von gestanzten Blechteilen für ein dynamoelektrisches Gerät | |
| DE3324252C2 (de) | ||
| DE1552148B2 (de) | Biegevorrichtung zum fortlaufenden umformen eines geraden drahtes in eine wellenfoermige feder mit in verschiedenen ebenen liegenden abschnitten | |
| DE19722230A1 (de) | Automatisch einstellbare Mehrfach-Kurvenscheibe für eine Schmiedemaschine | |
| DE69021757T2 (de) | Bogenbinder. | |
| CH546847A (de) | Flachstrickmaschine. | |
| DE3819043C2 (de) | ||
| DE936549C (de) | Vorrichtung zur automatischen Steuerung der Bewegung des Arbeitsstuecks unter der Nadel der Naehmaschine und Verfahren zur mechanischen Steuerung eines aus mehreren Schichten bestehenden Werkstuecks | |
| DE3050873C2 (de) | Transfervorrichtung | |
| DE3145818A1 (de) | Kloeppelmaschine | |
| DE459300C (de) | Maschine zur Herstellung von Ketten von vorbestimmter Laenge in ununterbrochener Folge |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8141 | Disposal/no request for examination |