DE3007858A1 - Rollbalg-luftfeder und verfahren zu ihrem zusammenbau - Google Patents
Rollbalg-luftfeder und verfahren zu ihrem zusammenbauInfo
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Description
3007158
-G-
Rollbalg-Luftfeder und Verfahren
zu ihrem Zusammenbau
Die Erfindung betrifft eine Luftfeder mit einem zwischen zwei Teilen befestigbaren Ilollbalg für eine Relativbewegung zwischen
diesen Teilen, und sie betrifft ein Verfahren zum Zusammenbau des flexiblen Rollbalges mit dem Kolben.
Allgemein bezieht sich die Erfindung auf Federn mit einer Flüssigkeit
oder einem entsprechenden Medium, wie z.B. pneumatische Federn oder Luftfedern, d.h. Federn, die in Fluid-Federsysteraen
Verwendung finden. Insbesondere befaßt sich die Erfindung mit Fluidfedern derjenigen Art, wobei sich ein Kolben innerhalb
eines flexiblen, elastischen Bauteils, z.B. eines manschettenartigen Hohlkörpers, bewegt, um eine Kompression und Expansion
des eingeschlossenen Fluids zu bewirken. Als Fluid wird für die folgende Beschreibung Luft angenommen. Luftfedern der erwähnten
Art sind allgemein als Rollbalg-Luftfedern - im Gegensatz zu
Faltenbalg-Luftfedern - bekannt.
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Bei einer Rollbalg-Luftfeder ist wenigstens eines der Elemente,
an dem das flexible Bauteil befestigt ist und das im folgenden der Einfachheit halber als Rollbalg bezeichnet wird, ein im
allgemeinen zylindrischer Kolben, der gewöhnlich aus Metall oder Kunststoff gefertigt ist und dazu herangezogen wird, eine Kompression
und Expansion der in der Feder enthaltenen Luft herbeizuführen. Wenn eine axial gerichtete Last auf eine solche Art
von Feder wirkt, bewegt sich der Kolben innerhalb des liollbalges,
der sich umstülpt und eine Schleife bildet, die über den Kolben rollt. Die daraus resultierende Änderung in der Gestalt des Federbauteils
(Rollbalg) ändert konsequenterweise den Druck der in der Kammer enthaltenen Luft. Die Außenoberfläche des Kolbens,
über die die Schleife des Rollbalges rollt, wie auch die übrigen Bauteile der Luftfeder werden sorgfältig konstruiert und ausgelegt,
um die gewünschten Betriebskennwerte zu liefern. Eine Veränderung in der Oberfläche, über die sich die Rollbalgschleife
während des Betriebs der Feder bewegt, führt zu unerwünschten Abweichungen von den Auslegungskennwerten der Feder.
Bei bekannten Rollbalg-Luftfedern, bei denen der flexible, rohrförmige
Rollbalg allgemein als Zylinder aus Elastomermaterial mit darin enthaltenen Verstärkungen ausgebildet ist, hat in typischer
Weise wenigstens ein Ende des Rollbalges nach Abschluß des Formvorgangs eine abnehmende Stärke, d.h. es verjüngt sich.
Wenn der Rollbalg am Kolben befestigt ist, so kann dieses verjüngte Ende sich in den Arbeitsbereich der Kolbenkontour erstrecken,
was eine merkbare und unerwünschte Änderung in den fein abgestimmten Kennwerten der Luftfeder zur Folge hat. Bei
dieser bekannten Luftfederkonstruktion besteht ein anderes Problem
darin, daß die Schleife des flexiblen Rollbalges im Betrieb wiederholt über dessen verjüngten Abschnitt, der auf der Kolbenoberfläche
liegt, rollt, was zu einer Gummireversion oder einem chemischen
Abbau führt, deren bzw« dessen klebriger Charakter einen unerwünschten Aufbau von Schmutz und Fremdmaterial am Kolben-Arbeitsbereich
bewirkt. Jeder solcher Aufbau verändert die Kenn-
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werte der Luftfeder vnd kann deren Lebensdauer vermindern.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Rollbalg-Luftfeder
zu schaffen, bei der ein zylindrisches flexibles Bauteil zur Anwendung kommt, das die Möglichkeit einer Änderung der Auslegungskennwerte
der Foder itnd die Möglichkeit eines unerwünschten
Aufbaue auf dem Kolben aufgrund von Gummireversion oder chemischem Abbau wesentlich vermindert oder eliminiert.
Die Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß erreicht durch
einen flexiblen, rohrförmigen oder zylindrischen Rollbalg von im wesentlichen gleichmäßiger Stärke über seine Länge und seinen
Umfang, der an seinen beiden axial entfernten Enden luftdicht abgeschlossen ist; wenigstens ein Ende des Rollbalges ist an
einem Kolben angebracht; das gegenüberliegende Ende des Rollbalges kann an einem Kolben oder Stopfen befestigt sein; der
erstgenannte Kolben weist eine umlaufende Ausdrehung von einer annähernd der Stärke des Rollbalges entsprechenden Tiefe auf,
und diese Ausdrehiing befindet sich nahe dem Ende des Kolbens,
das in den flexiblen Rollbalg eingesetzt und an diesem befestigt ist; vorzugsweise werden die Enden des Rollbalges mit
Hilfe von Sicherungsringen festgehalten; das kolbenseitige Ende
des Rollbalges liegt in der Kolbenausdrehung und füllt vorzugsweise
diese im wesentlichen aus.
Der Erfindungsgegenstand wird anhand von in den Zeichnungen
dargestellten Ausführungsbeispielen erläutert. Es zeigen: Fig. 1 eine Schnittansicht der linken Hälfte einer zylindrischen
Rollbalg-Luftfeder nach dem Stand der Technik, wobei die
Luftfeder zu ihrer Längsachse im wesentlichen symmetrisch ist;
Fig. 2 eine Schnittansicht der rechten Hälfte einer zylindrischen Rollbalg-Luftfeder nach der Erfindung, wobei die Luftfeder
zu ihrer Längsachse im wesentlichen symmetrisch ist;
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Fig. 3 bzw. 6 abgebrochene Schnittansichten des flexiblen, hohlzylindrischen Rollbalges mit unterschiedlich ausgestaltetem
Ende gemäß der Erfindung;
Fig. 4 bzw. 7 abgebrochene Schnittansichten zur Darstellung
eines Zwischenschrittes im Zusammenbau von verschiedenen Ausführungsform en einer Luftfeder gemäß der Erfindung;
Fig. 5 bzw. 8 abgebrochene Schnittansichten von verschiedenen Ausführungsformen von Luftfedern gemäß der Erfindung.
Es wird zuerst auf Fig. 2 Bezug genommen. Die Luftfeder 10 gemäß der Erfindung ist in ihrem aufgepumpten Zustand gezeigt. Der
flexible Hohlzylinder 12 (Rollbalg) ist an seinem einen Ende 13 mittels eines Sicherungsringes 18 an einem Stopfen 16 festgelegt.
Das axial gegenüberliegende Ende 1% des Rollbalges 12 ist durch einen gleichartigen Sicherungsring 22 an einem Kolben 20
befestigt. Zwischen dem Stopfen 16, dem Kolben 20 und dem flexiblen
Rollbalg 12 ist eine abgedichtete Kammer 24 gebildet,
die das Aufblas- oder Aufpumpfluid, z.B. Druckluft, aufnimmt.
Der Rollbalfi 12 besteht aus flexiblem Polymermaterial, wie natürlichem
oder synthetischem Gummi oder anderem Elastomermaterial und weist irnen im allgemeinen gegen Belastungen widerstandsfähige
Verstärkunjren 15 auf. In seinem undeformierten Zustand,
also im Zustand seiner Herstellung, ist der flexible Rollbalg 12 von allgemein zylindrischer Gestalt und hat in typischer Weise
wenigstens einen Endabschnitt 30 mit abnehmender Stärke, wie
Fig. 1 zeigt. Der Rollbalg 12 ist bei oder nach seiner Herstellung Im wesentlichen von gleicher Stärke T über seine gesamte
axiale Erstreckung und seinen Umfang mit Ausnahme seiner Enden; er hat auch keine Wulste an seinen Enden.
Im folgenden ist die Stärke T des Rollbalges die kürzeste Distanz von einem ausgewählten Punkt von Interesse an der Außenfläche
zur Innenfläche 19 des Rollbalges 12. Bei Fig. 2 ist die Stärke T des hohlzylindrischen Rollbalges 12 am Punkt P angegeben, der
an der Außenfläche des Rollbalges liegt.
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Bei Verwendung in der Luftfeder 10 gemäß der Erfindung ist der verjüngte Endabschnitt 30 (Fig. 1) des Rollbalges 12 abgeschnitten
oder andersartig ausgestaltet, und zwar in einer noch näher zu beschreibenden Weise.
Der Stopfen l6 ist herkömmlich ausgebildet und braucht insofern
nicht näher erläutert zu werden.
Der Kolben 20 in einer Luftfeder 10 nach der Erfindung weist
nahe seinem oberen Endabschnitt 28, der dem Teil 29, an welchem der Kolben befestigt ist, gegenüberliegt, eine in Umfangsrichtung
verlaufende Ausdrehung oder Kreisnut 26 auf. Anders ausgedrückt heißt das, die Ausdrehung 26 befindet sich nahe
dem Endabschnitt 28 des Kolbens, der in den Rollbalg 12 bei Einsetzen des Kolbens 20 in diesen eintritt.
Die Ausdrehung 26 hat vorzugsweise eine Tiefe, die annähernd
der Stärke des Rollbalges 12 entspricht, wobei eine angemessene Toleranz für die Kompression des Rollbalges, die unter Belastung
auftritt, eingeräumt wird. Diese Toleranz kann im Bereich von etwa 5 bis 20% der Stärke des Rollbalges 12 liegen, vorzugsweise
liegt sie bei 10%.
Es ist wichtig, daß jegliche Ungleichmäßigkeit, die in der Oberfläche
des Kolbens 20 und des Endes 25 des Rollbalges, über die
die Rollbalgschüfe 23 rollt, vorhanden ist, minimal ist, da
derartige Ungleichmäßigkeiten die Federkennwerte ändern werden und die Lebensdauer des Rollbalges 12 vermindern können. Vorzugsweise
wird jegliche Ungleichmäßigkeit in der Oberfläche des Kolbens 20 und des Rollbalgendes 25, worüber die Schleife 23
rollt, vermieden.
Bei der in Fig. 2 gezeigten Ausführungsform ist die Ausdrehung
als abgestumpfter Kegel ausgestaltet; das muß jedoch nicht der
Fall sein. Die Ausdrehung könnte beispielsweise von im wesent-
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lichen zylindrischer Ausbildung sein (was nicht gezeigt ist), und
das hängt auch &b von den gewünschten Kennwerten der Feder; insofern
sind die beiden erwähnten Ausgestaltungen nur als Beispiele anzusehen.
Wenn die Ausdrehung 26 als Kegelstumpf gestaltet ist, wie Fig. 2 zeigt, dann ist der Durchmesser D des Kolbens 20 an der Flanke
27 der Ausdrehung 26, d.h. an der dem Befestigungsteil 29 des
Kolbens zugewandten Seite der Ausdrehung, so groß, daß er annähernd dem Innendurchmesser M des flexiblen Rollbalges, wie dieser von
der Fertigung kommt, entspricht (vgl. Fig. ^ oder 6). Eine derartige
Beziehung zwischen dem maximalen Durchmesser der Ausdrehung und dem Innendurchmesser M des Rollbalges vermindert oder eliminiert
eine Erweiterung des kolbenseitigen Endes lh des Hollbalges
12 nach außen vom Kolben 20. Die Flanke 27 der Ausdrehunjc 26 kann
nahe dem oberen Endabschnitt 28 des Kolbens 20 liegen und unmittelbar dem Sicherungsring 22benachbart sein. Bei einer bevorzugten
Ausführungsform, die der von Fig. 2 ähnlich ist, ist die Flanke
27 der Ausdrehung -rom Ende 28 des Kolbens um einen derartigen Betrag
entfernt, daß das untere Ende des Rollbalges 12 sich um wenigstens 3 mm über den Punkt hinaus erstreckt, an dem die Befestigung
am Kolbenendabschnitt mit Hilfe des Sicherungsringes 22 erfolgt Das beschnittene Ende Ik des Rollbalges 12 soll vorzugsweise
nicht in den Arbeitsbereich WA der Kolbenoberfläche hineinreichen.
Der Durchmesser d des Kolbenendes an der Stelle der Befestigung des Sicherungsringes 22, der den Rollbalg 12 am Kolben 20 festhält,
ist vorzugsweise nur geringfügig kleiner als der Innendurchmesser M des unverformten flexiblen Rollbalges (vgl. Fig.2und 3).
Eine solche Ausgestaltung vermindert ein Zurückziehen und Erweitern des Rollbalges 12 gegenüber der Flanke 27 der Ausdrehung 26
nach Anbringen des Sicherungsringes 22. Der Außendurchmesser d des Kolbens an der Stelle des Sichernngsringes kann etwa 75%
bis etwa 95% des Innendurchmessers M des unverformten Rollbalges
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12 betrafen, vorzugsweise ist er wenigstens QO% des Innendurchmessers
des unverformten Rollbalges, am vorteilhaftesten
ist er etwa 95 % des Innendurchmessers des unverformten ftollbal-12.
Die Fig. 1 zeigt eine Luftfeder 50 nach dem Stand der Technik.
Bei einer solchen Anordnung ist es für den verjüngten Endabschnitt 30 des Rollbalges üblich, daß er sich abwärts in den Arbeitsbereich
WA der Oberfläche des Kolbens 52 erstreckt. Das hat zum Ergebnis,
daß der verjüngte Endabschnitt 30 den Umfang des Kolbens 52 vermehrt,
wodurch sich die fein abgestimmten Kennwerte der Luftfeder ändern. Ea soi/ohl die Stärke wie auch die Länge des verjüngten
Endabschnitts 30 in der Erstreckung in den Arbeitsbereich WA der Kolbenfläche von einer Baugruppe zur anderen unterschiedlich sein
können, ist es schwierig, wenn nicht sogar unmöglich, den Beitrag des verjüngten Endabschnitts 30 zu den Gesamtabmessungen des Kolbens
52 zu berücksichtigen. Als Arbeitsbereich WA wird hier derjenige
Bereich der Kolbenoberfläche bezeichnet, über den sich die Rollbalgschleife 23 bewegt und in dem sie sich während eines Großteils
des Luftfederbetriebs befindet, wenn diese Feder in übereinstimmune
mit Auslegungsaufblasung, -belastung und -eingangsleistungsänderungen
arb-eitet.
Ein bevorzugtes Verfahren zum Zusammenbau der Luftfeder 10 nach der Erfindung sieht vor, daß der Kolben 20 mit dem flexiblen
Rollbalg 12 axial ausgerichtet wird, worauf der obere Endabschnitt 28 des Kolbens 20 in den Rollbalg 12 eingesetzt wird, so daß dessen
verjüngter Endabschnitt, der in Fig. 2 nicht gezeigt, jedoch
dem Abschnitt 30 von Fig. 1 ähnlich ist, sich über die Flanke 27 der Ausdrehung 26 und wenigstens über einen Teil des Arbeitsbereichs
des Kolbens 20 erstreckt. Dann wird der flexible Rollbalg 12 am Ende des Kolbens 20 befestigt, z.B. durch einen Sicherungsring
22, der - lediglich beispielhaft - ein Kompressionsring oder ein gestauchter Ring sein kann. Derartige Ringe haben eine
typische Metallzusammen^etzung, z.B. Messing oder Aluminium.
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Dann wird der verjüngte Endabschnitt 30 des flexiblen Rollbalges 12 an einer Stelle abgeschnitten oder abgearbeitet, die mit
der Flanjce 27 der Ausdrehune: 26, welche von dem Kolben-Si cheruntrsrinff
22 entfernt liegt, übereinstimmt, so daß der Rollbaltr 12
die Ausdrehung 26 im wesentlichen ausfüllt.
Der Abschneid- oder Abarbeitungsvorgang wird vortoilhafterweise
mit einer Drehbank ausgeführt. Der Kolben 20 mit dem daran befestigten rtollbalg 12 wird in die Drehbank eingespannt, und dann wird der
überflüssige Teil des zylindrischen Balges 12 einschließlich des verjüngten Endabschnitts 30 an einer Stelle abgeschnitten, die
mit der vom Sicherungsring 22 entfernt liegenden Flanke 2'' der Ausdrehung 26 übereinstimmt.
Der verjüngte Endabschnitt 30 des zylindrischen Balges kann vor
dem Einsetzen des Kolbens in diesen abgeschnitten werden, in diesem Fall kann jedoch die Anwendung des Sicherungsringes 22 zum
Festlegen des Rollbalges 12 am Kolben 20 zu einem Zurückziehen des abgeschnittenen unteren Endes 25 des Balges von der P^lanke
27 der Ausdrehung 26 führen, wenn für diese Erscheinung keine Toleranz vorgesehen wird. Der daraus resultierende (nicht gezeigte)
Spalt zwischen der Flanke 27 und dem unteren Kollbalgendo
ist unerwünscht, da im Betrieb, wenn ein vollständiges Zurückgehen der Luftfeder erfolgt, die iiollbalgschleif e 23 über den
ausgedrehten Bereich des Kolbens 20 gehen muß. Wie vorher erwähnt wurde, sind solche Unregelmäßigkeiten aber unerwünscht.
Ein anderes Verfahren zur Vermeidung oder Verminderung jeglichen Spalts τ-wischen dem beschnittenen Ende 1* des Rollbalges 12 und
der Flange 27, das erfindungsgemäß vorgesehen ist, ist in den
Fig. 3 bis 5 dargestellt.
Wie Fig. 3 zeigt, ist der verjüngte Endabschnitt 30 des flexiblen Hollbalges unter einem Winkel von weniger als 90° gegenüber
der Längsachse la des rtollbalges 12 abgearbeitet worden, so daß
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eine InnHnanfasung 4l gebildet wird. Der von den Seiten der Anfasung
4l eingeschlossene Winkel OC ist selbstverständlich geringer als l80 und liegt vorzugsweise zwischen I7O und 90 »
vor allem aber zwischen I70 und I30 · Es ist klar, daß der
Kollbalg 12 auch beispielsweise durch Gießen oder Pressen mit einein solchen angefasten Ende gestaltet werden kann.
Nach dem Abarb-eiten des Endes des Balges zur Ausbildung der
Innenanf asung 4l am Ende 40, wie Fig. 3 zeigt, wird das angefaste
Ende 40 koaxial mit dem Endabschnitt 28 des Kolbens ausgerichtet und über diesem angeordnet, so daß der Rollbalg 12 um
einen vorb-estimmten Betrag sich über die Flanke 27 der Ausdrehung 26 hinaus erstreckt. Dieser Betrag, der in Fig. 4 als
Strecke χ gezeigt ist, ist so gewählt, daß bei Anbringen des Sicherungsringes 22 das angefaste Ende 40 des Rollbalges gegen
den Sicherungsring hin zurückgezogen wird und in die Ausdrehung 26 ohne Belassen irgendeines erwähnenswerten Spaltes einfällt.
Die Klemmwirkung des Sicherungsringes 22, insbesondere bei Verwendung eines gestauchten Ringes, führt dazu, daß der scharfe
iiand 42 <%es angefasten üollbalgendes 40 gegen den Sicherungsring
22 hin um einen größeren Betrag gezogen wird als der stumpfwinklige Innenrand 43 dieses Endes 40.
Nach Anbringen des Sicherungsringes 22 erweitert sich das angefaste
liollbalgende 4ü geringfügig radial auswärts und wird zur
gleichen Zeit zum Sicherungsring 22 hin gezogen, wodurch es in die Ausdrehung 2f>
eintreten und diese im wesentlichen ausfüllen kann.
Gemäß der Erfindung ist noch ein anderes Verfahren zum Zusammenbauen
eines flexiblen iiol lbalges, der ein vorgeformtes oder vorher
abgearbeitetes Ende hat, mit einem Kolben ohne einen wesentlichen Spalt zwischen diesen Teilen vorgesehen und in den Fig. 6
bis 8 dargestellt. Wie Fig. 6 zeigt, wird das untere Ende 62 des Uollbalges 12, das am Kolben 6O befestigt werden soll, zuerst
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beispielsweise durch Abschneiden oder Formen ausgestaltet, und zwar z.B. im wesentlichen rechtwinklig, d.h. unter einem Winkel
k von etwa 90 zur Längsachse la des unverformten hohlen Balges
12. Das rechtwinklig ausgebildeteEnde 62 des Hollbalges wird dann, wie Fig. 7 zeigt, koaxial mit dem Kolben 60 ausgerichtet
und über dessen oberem Endabschnitt 28 angeordnet in der Weise, daß das untere Rollbalgende sich um einen bestimmten Betrag y
über die Flanke 6k der Ausdrehung 63 hinaus erstreckt. Nach
Anbringen des Sicherungsringes 22, insbesondere bei Verwendung eines gestauchten Ringes, wird die rechtwinklig geschnittene
vorangehende Kante 66 des Rollbalges 12 zurück zum Sicherungsring 22 hin gezogen und sitzt entlang der Grundfläche 67 der
Ausdrehung 63.
Wie bei der Anordnung nach Fig. 5 wird die Außenoberfläche I7
des Rollbalges gegen den Sicherungsring um einen größeren Betrag
gezogen als seine Innenoberfläche 19· Das nahezu rechtwinklig
gestaltete Ende des flexiblen Rollbalges 12 fällt in die Ausdrehung
63 bei Anbringen des Ringes 22 ein und füllt diese im wesentlichen aus.
Es ist zu bemerken, daß die Flanke 64 der Ausdrehung 63 nicht rechtwinklig zur Längsachse oder axialen Mittelinie des Kolbens
liegt, wie das bei den Ausführungsformen nach Fig. 2 und 5 der
Fall ist, sondern vielmehr unter einem Winkel b hierzu, der vorzugsweise unter etwa 85° bis 650 zur Kolbenlängsachse verläuft.
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Claims (1)
- DfpL-lng. W. Meissner DipHng. p. E Meissner DipHng. H.-J. Presting Herbertstr. 22,1000 Berlin 33The Goodyear Tire & Rubber Company Ka/781(55A-GEAkron, Ohio 44316, USA 27.02.1980Rollbalg-Luftfeder und Verfahren zu ihrem ZusammenbauPatentansprücheLuftfeder mit einem zwischen zwei Teilen befestigbaren Rollbalg für eine Relativbewegung zwischen diesen Teilen, gekennzeichnet durch einen flexiblen, hohlzylindrischen Rollbalg (12) von im wesentlichen gleichmäßiger Stärke (T) über *dne Länge und seinen Umfang und durch einen Kolben (20, 60), dessen einer Endabschnitt (28) in luftdichter Weise an einem Ende (25, 62) des Rollbalges (12) befestigt und der mit einer umlaufenden Ausdrehung (26,63) von einer annähernd der Stärke des Rollbalges entsprechenden Tiefe im Bereich des mit dem Rollbalg verbundenen KoIben-Endabschnitts (28) versehen ist, wobei das kolbenseitige Ende (25, 62) des Rollbalges (12) in der Ausdrehung (26, 63) liegt und der Kolben mit dem Rollbalg derart verbunden ist, daß er sich axial in den Rollbalg bewegen kann und seine Wände eine den Kolben einschließende Schleife bilden können.030038/07062. Luftfeder mit einem zwischen zwei Teilen befestigbaren Rollbalg für eine Relativbewegung zwischen diesen Teilen, gekennzeichnet durch einen flexiblen, hohlzylindrischen .Rollbalg (12) von im wesentlichen gleichmäßiger Stärke (T) über seine Länge und seinen Umfang, durch einen luftdicht an einem(13) der beiden Rollbalgenden befestigten Stopfen (l6), durch einen Kolben (20, 60), dessen einer Endabschnitt (28) luftdicht am anderen Ende (25, 62) des Rollbalges (12) befestigt und der mit einer umlaufenden Ausdrehung (26, 63) von einer annähernd der Stärke des Rollbalges entsprechenden Tiefe im Bereich des mit dem Rollbalg verbundenen Kolbenendabschnitts (28) versehen ist, wobei der Kolben mit dem Rollbalg derart verbunden ist, daß er sich axial in den Rollbalg bewegen kann und seine Wände eine den Kolben einschließende Schleife bilden können, und durch eine zwischen dem Rollbalg (12), dem Stopfen (l6) sowie dem Kolben (20, 60) gebildete luftdichte Kammer (24), wobei das kolbenseitige Ende (25, 62) des Rollbalges in der Ausdrehung (26, 63) liegt.3. Luftfeder nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das am Kolben (12) befestigte Rollbalgende (25, 62) die Ausdrehung (26, 63) im wesentlichen ausfüllt.4. Luftfeder nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser (D) der dem mit dem Rollbalg (12) verbundenen Kolben-Sndabschnitt (28) entgegengesetzt liegenden Flanke (27, 64) der Ausdrehung (26, 63) im wesentlichen gleich dem Innendurchmesser (M) des unverformten Rollbalges ist.5- Luftfeder nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Außendurchmesser (d) des Kolbens (20, 60) an seiner Befestigungsstelle am Rollbalg wenigstens 75% des Innendurchmessers (M) des unverformten Rollbalges beträgt.030038/07066. Luftfeder nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Außendurchmesser (d) des Kolbens (20, 60) an seiner Befestigungsstelle am Rollbalg wenigstens 90% des Innendurchmessers (M) des unverformten Rollbalges beträgt.7. Luftfeder nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Außendurchmesser (d) des Kolbens (20, 60) an seiner Befestigungsstelle am Rollbalg etwa 95% des Innendurchmessers (M) des unverformten Rollbalges beträgt.8. Luftfeder nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge (x, y) des Rollbalges, die sich über die Stelle seinsr Befestigung am Kolben-Endabschnitt und über seine Lage in der Ausdrehung hinaus erstreckt, wenigstens 3 mm beträgt.9. Verfahren zum Zusammenbau einer Luftfeder mit einem flexiblen, hohlzylindrischen Rollbalg von im wesentlichen gleichmäßiger Stärke über seine axiale Abmessung und seinen Umfang, wobei -«•onigstens ein Ende des Rollbalges mittels eines Sicherungsringes luftdicht an einem Endabschnitt eines Kolbens befestigbar ist, welcher eine timlaufende Ausdrehung von einer annähernd der Stärke des Rollbalges entsprechenden Tiefe aufweist, welche an das am Rollbalg befestigte Ende des Kolbens angrenzt, gekennzeichnet durch Einsetzen des koaxial ausgerichteten Kolbens (20, 60) in den Rollbalg (12) derart, daß das Ende des Rollbalges sich über die Ausdrehung (26, 63) hinaus erstreckt sowie diese gänzlich überdeckt und durch anschließendes luftdichtes Befestigen des Rollbalges am Endabschnitt (28) des Kolbens mittels eines Sicherungsringes (22).10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Befestigen des Rollbalges am Kolben der Rollbalg an einer mit der vom Sicherungsring entfernt gelegenen Flanke der Ausdrehung übereinstimmenden Stelle derart abgeschnitten wird, daß der Endabschnitt des Rollbalges die Ausdrehung im wesentlichen ausfüllt.030038/0706 -k~-ti ll. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ende des Rollbalges mit einer nach innen gerichteten Anfasung (4l) versehen wird, deren Seiten einen Winkel von nicht mehr als etwa I70 1 aber nicht weniger als etifa 90 einschließen, und daß der Kolben in das angefaste Ende des Rollbalges derart eingesetzt wird, daß dieses Ende sich um einen bestimmten Betrag (x) über die Ausdrehung (26) hinaus erstreckt, dann gegen den Sicherungsring hin zurückgezogen wird und im wesentlichen die Ausdrehung ausfüllt.12. Verfahren nach Anspruch 9, wobei der Kolben eine Ausdrehung mit einer vom Sicherungsring entfernt gelegenen Flanke aufweist, die zur Kolbenlängsachse unter einem weniger als 90 betragenden Winkel liegt, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ende (62) des Rollbalges annähernd rechtwinklig zu dessen Längsachse (la) vor Einsetzen des Kolbens ausgebildet und daß der Kolben derart in den Rollbalg eingesetzt wird, daß das annähernd rechtwinklige Rollbalgende sich um einen bestimmten Betrag (y) über die Ausdrehung (63) hinaus erstreckt, dann gegen den Sicherungsring hin zurückgezogen wird und die Ausdrehung im wesentlichen ausfüllt.13· Verfahren zum Zusammenbau einer Luftfeder mit einem flexiblen, hohlzylindrischen Rollbalg von im wesentlichen gleichmäßiger Stärke über seine axiale Abmessung und seinen Umfang, wobei wenigstens ein Ende des Rollbalges mittels eines Sicherungsringes luftdicht an einem Endabschnitt eines Kolbens befestigt bar ist, welcher eine umlaufende Ausdrehung von einer annähernd der Stärke des Rollbalges entsprechenden Tiefe aufweist, welche an das am Rollbalg befestigte Ende des Kolbens angrenzt, gekennzeichnet durch Einsetzen des koaxial ausgerichteten Kolbens in den Rollbalg derart, daß das Ende des Rollbalges sich über die Ausdrehung hinaus erstreckt sowie diese gänzlich überdeckt, durch anschließendes luftdichtes Befestigen des-5-G30038/07Q6Rollbalges am Endabschnitt des Kolbens mittels eines Sicherungsringes und durch anschließendes Abarbeiten des kolbenseitigen Rollbalgendes an einer mit der vom Sicherungsring entfernt gelegenen Flanke der Ausdrehung übereinstimmenden Stelle derart, daß der Endabschnitt des abgearbeiteten Rollbalges die Ausdrehung im wesentlichen ausfüllt.030038/0706
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