DE3007668C2 - Krankentragenbühne - Google Patents
KrankentragenbühneInfo
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Description
2. Krankentragenbühne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am einen Endbereich der Schienen
(2, 3) jeweils in Schienenlängsrichiung verlaufende
Anschlagstücke oder -zapfen (12) fest angeordnet sind, welche in Tragenquerrichtung verlaufende
Fußteile eines Tragentypes bei eingeschobener Trage übergreifen und die Sollage anderer Tragen
durch Anschlag vorgeben.
3. Krankentragenbühne nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Riegelglieder
als Riegelschieber (6) oder schwenkbare Riegelhebel (7 bis 9,29,29') angeordnet sind.
4. Krankentragenbühne nach einem der Ansprüehe 1 bis 3. dadurch gekennzeichnet, daß die Riegelglieder
federnde Anschläge (18) tragen, welche bei arretierter Trage an deren Rahmen- oder Fußteilen
in Tragenquerrichtung und/oder Längsrichtung und/oder von oben anliegen und ein Bewegungsspiel
der arretierten Krankentrage auf der Tragenbühne mindern bzw. blockieren.
5. Krankentragenbühne nach einem der Ansprüche i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß nur an Riegclglicdern
»υΓ einer Seite der Tragenbühnc ange- t,o
ordnete Anschlüge (18) die Trage derart seitwärts zu
schieben suchen, daß deren Füße auf einer Längsseite
gegen eine Seitenwand einer der Führungsschienen (2,3) schiebbar sind.
b. Krankeniragenbühne nach einem der Ansprü- br>
ehe 1 bis 5. dadurch gekennzeichnet, daß die selbsttätigen
Rii'gclglieder (7 bis 9, 29, 29') bei l.ängsverschiebung
der Trage federnd ein- b/w. ausrasten.
7. Krankentragenbühne nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die selbsttätigen Riegelglieder
(9,29,29') zur Auslenkung beim Vorbeilauf von Tragenfüßen
Schrägflächen (9', 33') aufweisen.
8. Krankentragenbühne nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die als selbsttätige Riegelglieder
angeordneten Riegelhebel (29) um eine zur Tragenbühne senkrechte Achse schwenkbar sind und
ein etwa senkrecht zur Auslenkrichtung nac> unten
weisendes Anschlagstück (34) tragen, welches in Riegelstellung von oben Fußteile von Tragen übergreift
(F ig. 8).
9. Krankentragenbühne nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die als Riegelglieder
angeordneten Riegelhebel (7) C-förmig bzw. hakenförmig und um eine quer zur Schienenlängsachse
verlaufende Achse schwenkbar sind und in Riegelstellung durch eine Öffnung (27) in die Führungsschienen
(2,3) — vorzugsweise von einer Seite — hineinragen und mit ihrem freien Ende (28) ein
zur Schienenläp.gsachse quer verlaufendes Fußteil
hakenförmig übergreifen.
10. Krankentragenbühne nach einem der Ansprüche
1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das gemeinsame Betätigungsorgan (14) eine vorzugsweise
in Längsrichtung der Tragenbühne angeordnete Welle (13) aufweist, an der mit den Riegelgliedern
über Schubstangen (16) gelenkig gekoppelte Arme (15) drehfest angeordnet sind, welche in Riegelstellung
vorzugsweise eine durch Anschlag od. dgl. begrenzte Übertotpunktlage einnehmen.
11. Krankentragenbühne nach einem der Ansprüche
1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragenbühne einen in fahrzeugfesten Führungen (36)
längsverschiebbarcn Wagen (35) mit als Wippe darauf angeordneten, um die Wagenquerachse
schwenkbaren Führungsschienen (2,3) für die Krankentrage aufweist und die Wippe den Wagen (35)
verlängernd angeordnet sowie ^ei in Längsrichtung
des Fahrzeuges zurückgezogenem Wagen (35) zum Abnehmen bzw. Aufsetzen dor Krankentrage nach
unten durch Schwenkung absenkbar ist (F i g. 9).
12. Krankentragenbühne nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Wippe und der Wagen
(35) mit einer Gasdruckfeder (40, 40') oder einem Servomotor, z. B. einem elektrischen oder hydraulischen
Stellmotor, miteinander verbunden sind.
Die Erfindung betrifft eine Krankentragenbühne bzw. eine Tragenlagerungsvorrichtung zur feststellbaren
Halterung unterschiedlicher Krankentragen, insbesondere in geländegängigen Kraftfahrzeugen, mit U-förmigen
Führungsschienen, deren Schienenbreite mindestens für die Krankentragen mit der größten Fußbreite
ausreicht, wobei mindestens eine Führungsschiene derart verbreitert ist, daß sowohl Tragen mit der geringsten
als auch Tragen mit der größten Spurweite einschiebbar sind.
Eine derartige Krankeniragenbühne bzw. Tragcnlagerungsvorrichlung
ist aus der DE-AS !0 68 426 bekannt. In dieser Druckschrift wird zunächst dargelegt,
daß die Anordnung von unterschiedlich breiten Führungsschienen zur Aufnahme von Krankentragen verschiedener
Spurbreite nachteilig sei, da eine IZinstellbarkeit
der Spurweite fehle. Deshalb wird in dieser Druck-
schrift vorgeschlagen, die Spurweite der Führungsschienen durch Einfügen zusätzlicher Führungselemente in
die Führungsbahn entsprechend den Spurweiten der Tragen zu verändern. Zwar wird erwähnt, daß die zusätzlichen
Führungselemente gegebenenfalls fest an von den unterschiedlich breiten Krankentragen in der
Längsrichtung und in der Endlage nicht berührten Stellen der Führungsschienen angeordnet werden können,
jedoch wird nicht genauer erläutert, wie dieser Gedanke konstruktiv tatsächlich verwirklicht werden könnte.
Vielmehr werden anhand der Zeichnung vor allem bewegliche bzw. durch umgekehrte Montage verstellbare
Führungselemente beschrieben. Als solche dienen insbesondere um eine Querachse der Krar.kentragenbühne
umklappbare Schieneiienden, welche in ihrer einen
Stellung die Führungsschienen verlängern und in ihrer anderen Stellung die Führungsschienen als Anschläge
verkürzen, an denen gegebenenfalls noch mit Tragenfußteüen
zusammenwirkende Anschlags- bzw. Arretierungselemente angeordnet sein können. Außerdem
kann im Bereich des Endes der Tragenbühne, welches zum Aufsetzen bzw. Aufschieben der Trage dient, ein
um eine Hochachse schwenkbares Führungsei ι ment angeordnet
sein, welches in seiner Stellung parallel zur Längsachse der Tragenbühne deren Spurweite verringert
und in seiner zur Querachse der Tragenbühne etwa parallelen Stellung zwar das Aufsetzen von Krankentragen
mit größerer Spurweite zuläßt, jedoch insofern behindert, als die Füße der Krankentrage beim Aufsetzen
auf die Tragebühne bzw. beim Abnehmen von der Tragenbühne über dieses Führungselement hinweggehoben
werden müssen. Wie die Krankentragen auf dieser bekannten Tragenbühne arretiert werden, wird
nicht dargestellt.
Die DE-AS 10 95 461 zeigt lediglich eine Krankentragenbühne
mit Führungsschienen, an deren einer eine in die Bahn der Trage hineinragende Sperre mit mehreren,
den unterschiedlichen Fußabständen verschiedener Krankentragen entsprechend versetzten Haltestiften
angeordnet ist. Damit können also verschieden lange Tragen, wen/i auch relativ unsicher, auf der Tragenbühne
arretiert werden.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Universai-Krankentragenbühne
bzw. eine Universal-Tragenlagerungsvorrichtung zu schaffen, welche in einer Grundausführung
für einen größeren Teil von Tragentypen unmittelbar, d. h. ohne vorher auszuführende Anpassungsmaßnahmen,
geeignet ist und eine besonders wirksame Arretierung gewährleistet
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß Krankentragen, deren Füße neben umerschiedlicher Fußbreite und/
oder Spurweite gegebenenfalls unterschiedliche Längsabstände besitzen, gegen unzulässige Relativbewegungen
in Richtung aller drei Raumachsen gesichert arretierbar sind, indem am einen Endbereich der Schienen
die Schienenbreite verengende Anschlagstücke mit keilförmigen vorderen Schrägflächen fest angeordnet sind,
welche den Endbereich der Schienen für die Füße der Tragen einer Spurweite sperren und für tfie Füße anderer
Tragen mit anderer Spurweite freilassen, und an den beiden Führungsschienen entsprechend den unterschiedlichen
Längsabständen der Krankentragenfüße mehrfach an den Schienen angeordnete, Teile der Tragenfüße
hinter- bzw. übergreifende Riegelelemente selbsttätig oder mittels eines gemeinsamen Betätigungsorganes
gleichzeitig "erriegel- und entriegelbar sind.
Durch die Erfindung wird erreicht, daß die Trage lediglich auf die Tragenbühne bzw. Tragenlagerungsvorrichtung
aufgeschoben und durch die zentrale Betätigung der an beiden Schienen angeordneten Verriegelungselemente
gesichert werden kann, und zwar ohne irgendwelche Umstellungsarbeiten an der Tragenbühne
bzw. der Tragenlagerungsvorrichtung, so daß unterschiedliche Tragen ohne weiteres abwechselnd benutzt
werden können.
Die mehrfach an den Schienen angeordneten Riegelelemente ermöglichen die Berücksichtigung unterschiedlicher
Fußformen und -anordnungen. Insbesondere können alle innerhalb des Nordatlantik-Paktes (NATO)
verwendeten Tragen benutzt werden, welche alle, bügelartige Füße aufweisen, sich jedoch bezüglich der
Abstände der Füße in Längs- und Querrichtung sowie der Fußbreiten und -formen unterscheiden. Außerdem
werden neben kufenartig in Längsrichtung angeordneten Bügeln auch solche, die in Querrichtung angeordnet
sind, als Füße an Tragen angeordnet Darüber hinaus können auch im zivilen Sektor verwendete Tragen benutzt
werden, weiche oftmals Rollenfüße besitzen.
Mit den am einen Tragende angeor fneten Anschlag-Stücken
werden neben unterschiedliche^ Spurweiten
auch unterschiedliche Überhanglängen der über die Füße hinausragenden Teile der Tragen berücksichtigt Damit
läßt sich erreichen, daß das eine Ende der Tragen — beispielsweise Kopf- oder Fußende — unabhängig vom
jeweiligen Tragentyp auf der Krankentragenbühne bzw. Tragenlagerungsvorrichtung immer annähernd
dieselbe Sollage einnimmt
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
können am einen Endteil der Schienen jeweils in Schienenlängsrichtung verlaufende Anschlagzapfen fest
angeordnet sein, welche in Tragenquerrichtung verlaufende Fußteile eines Tragentyps bei eingeschobener
Trage hakenförmig übergreifen und die Sollage anderer Tragen allein durch Anschlag vorgeben. Diese Anschlagzapfen
haben also eine doppelte Funktion. Einerseits sichern sie einen Tragentyp gegen Bewegungen
nach vorn und oben, während sie andererseits einen anderen Tragentyp nur gegen Bewegung nach vorn sichern.
de Riegelglieder können Riegelschieber oder schwenkbare Riegelhebel und somit konstruktiv einfache
mechanische Teile sein.
Um ein Bewegungsspiel der arretierten Krankentrage zu mindern bzw. zu blockieren, können die Riegelglieder
federnde Anschlagstücke tragen, welche bei arretierter Trage an deren Rahmen- oder Fußleilen in
Tragenquerrichtung und/oder Längsrichtung und/oder von oben anliegen.
Gegebenenfalls sind an Riegelgliedern auf einer Seite der Tragenbühne Anschläge angeordnet, die die Trage
derart seitwärts zu schieben suchen, daß deren Füße auf einer '..äjigsseite gegen eine Seitenwand einer der Führungsschienen
geschoben werden, so daß eine besonders geringe Beweglichkeit in Querrichtung erreichbar
ist.
Die selbsttätigen Riegelglieder können federnd gelagert sein, so daß sie bei Längsverschiebung der Trage
durch deren Füße ein- oder ausgerastet werden. Dadurch ist es möglich, beliebige Tragentypen in die Führungsschienen
einzuschieben oder aus diesen herauszuziehen, ohne daß die Tragenfüße durch die selbsttätigen
Riegelglieder gesperrt würden. Zu ihrer Auslenkung besitzen die selbsttätigen Riegelglieder vorzugsweise entsprechende
Schrägflächen, die mit den Tragenfüßen zusammenwirken. Um dabei zu verhindern, daß die Riegelglieder
bei starken Beschleunigungen in vertikaler
Richtung durch Zusammenwirken ihrer Schrägflächen mit schräg zur Vertikalen verlaufenden Fußteilen der
Krankentrage ausgelenkt werden, sind an den Riegelgliedern zweckmäßigerweise etwa senkrecht zur Auslenkrichtung
nach unten weisende Anschlagstücke angeordnet, welche Fußteile der Krankentrage von oben
übergreifen und dieselbe gegen Vertikalbewegungen sichern.
Als Riegelglieder angeordnete Riegelhebel können C- oder hakenförmig ausgebildet sein und in Riegelstellung
durch eine Öffnung in die Führungsschienen, vorzugsweise von der Seite aus. hineinragen. Wenn die Riegelhebel
um eine quer zur Schienenlängsachse verlaufende Achse schwenkbar angeordnet sind, können sie in
Riegelstellung quer zur Schienenachse angeordnete Fußteile übergreifen und gleichzeitig diese oder andere
Fußteile hintergreifen, so daß mehrere Bewegungsrichtungen gleichzeitig gesperrt sind.
Als gemeinsames Betätigungsorgan der Riegelelemente ist vorzugsweise eine in Längsrichtung der Tragenbühne
angeordnete Welle vorgesehen, an der mit den Riegelgliedern über Schubstangen gelenkig gekoppelte
Arme drehfest angeordnet sind. Mit dieser Konstruktion ist es in einfacher Weise möglich, in Längsrichtung
der Führungsschienen mehrfach angeordnete Elemente gleichzeitig zu betätigen.
Um das Aufsetzen bzw. Abnehmen der Trage auf die Krankentragenbühne zu erleichtern, können die Führungsschienen
als Wippe auf einem in fahrzeugfesten Führungen längsverschiebbaren Wagen angeordnet
sein, wobei die Wippe den Wagen verlängernd angeordnet sowie bei in Längsrichtung des Fahrzeuges zurückgezogenem
Wagen zum Abnehmen bzw. Aufsetzen der Krankentrage nach unten durch Schwenkung absenkbar
ist. Bei dieser Anordnung sind die Riegelelemente sowie deren Betätigungsorgan Teil der Wippe, d. h. Betätigungsorgan
and Riege'elerncntc können prinzipiell
gleiche Konstruktion wie bei fest angeordneten Führungsschienen aufweisen.
Das Absenken bzw. Anheben der Wippe erfolgt mittels oder mit Unterstützung von Hilfsaggregaten. Dazu
können beispielsweise eine Gasdruckfeder oder ein Servomotor, z. B. ein elektrischer Stellmotor, zwischen Wagen
und Wippe angeordnet sein.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele erläutert, die in der Zeichnung
dargestellt sind. Dabei zeigt
F i g. 1 eine Draufsicht auf eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Trage,
F i g. 2 ein Schnittbild entsprechend der gebrochenen Schnittlinie H-Il in Fig. 1.
Fig.3 ein Schnittbild entsprechend der Schnittlinie
IH-IlI inFig.1,
F i g. 4 eine Draufsicht auf die Einzelheit IV in F i g. 1,
Fig. 5 einen Schnitt entsprechend der Schnittlinie V-V in Fig. I,
F i g. 6 eine Draufsicht auf die Einzelheit Vl in F i g. 1,
F i g. 7 eine Draufsicht auf eine weitere Ausfuhrungsform der erfindungsgemäßen Trage.
F i g. 8 ein Schnittbild entsprechend der Schnittlinie
VIiI-VUI in Fi g-7.
Fig.9 eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen
Tragenbühne und
F i g. 10 ein Schnittbild entsprechend der Schnittlinie X-X in Fig.9.
Die erfindungsgemäße Tragenbühne bzw.Tragenhalterungsvorrichtung besitzt einen Tragentisch 1. wie er in
F i g. 1 in Draufsicht dargestellt ist.
Dieser Tragentisch 1 besteht aus zwei U-förmigen Führungsschienen 2 und 3, an deren bezüglich der Einschubrichtung
der Tragen hinterem Ende eine Aufschubplatte 4 angeordnet ist und die mehrfach mit
Querträgern 5 miteinander verbunden sind. Die Führungsschienen 2 und 3 erweitern sich zur Aufschubplatte
4 hin konisch, so daß die Füße einer auf der Aufschubplatte aufgesetzten Krankentrage ohne Schwierigkeiten
in die Führungsschienen eingeschoben werden können.
Die Führungsschiene 2 besitzt eine Breite, die für die größte vorkommende Fußbreite der verwendeten Tragen
ausreichend ist. Die Führungsschiene 3 ist darüber hinaus verbreitert, so daß sowohl Krankentragen mit
der geringsten Spurweite als auch Krankentragen mit der größten vorkommenden Spurweite in die Führungsschienen
eingeschoben werden können. Unter Spurweite wird der Abstand der Tragenfüße in Tragenquerrichiüng
verstanden.
Im von der Aufschubfläche 4 abgewandten vorderen Endbereich der Führungsschienen 2 und 3 sind die
Schienenbreite verengende Anschlagstücke 10 und 11 angeordnet, welche jeweils vordere Schrägflächen 10'
bzw. ti' besitzen. Die relativ große Überhanglängen aufweisenden Krankentragen mit geringer Spurweite
können also nur bis zu den Schrägflächen 10' geschoben werden, Krankentragen mit maximaler Spurweite nur
bis zu -.'«.τ Schrägfläche 11'; und Krankentragen mit einer
mittleren Spurweite lassen sich in den verengten Bereich zwischen den Anschlagstücken 10 und 11 einschieben,
bis sie gegen Anschlagzapfen 12 stoßen, die am Ende Führungsschienen 2 und 3 in Schienenlängsrichtung
mit Abstand von den Führungsschienen angeordnet sind.
Bei bestimmten Tragentypen, z. B. solchen mit quer zur Tragenlängsrichtung angeordneten bügelartigen
Füßen, übergreifen die Anschlagzapfen 12 in Tragenquerrichtung verlaufende Fußteile, so daß die Trage gegen
Bewegungen noch oben gesperrt ist. Bei anderen Tragen dagegen wirken die Anschlagzapfen 12 nur als
Anschläge, so daß nur eine Bewegung der Krankentragen in Richtung auf die Anschlagzapfen 12 unterbunden
ist.
An den Führungsschienen 2 und 3 sind des weiteren Riegelschieber 6,6' bis 6'" und Riegelhebel 7 bis 9 angeordnet, die in den F i g. 2 bis 6 teilweise noch genauer dargestellt sind.
An den Führungsschienen 2 und 3 sind des weiteren Riegelschieber 6,6' bis 6'" und Riegelhebel 7 bis 9 angeordnet, die in den F i g. 2 bis 6 teilweise noch genauer dargestellt sind.
Die Riegelschieber 6 bis 6'" und die Riegelhebel 7, 8 werden gemeinsam mittels einer Welle 13 durch
Schwenkung des Griffhebels 14 betätigt. Dazu sind an der Welle 13 Arme 15 drehfest angeordnet, α«: über
Schubstangen 16 gelenkig mit den genannten Riegelschiebern bzw. den Riegelhebeln 7 und 8 verbunden
sind. Zweckmäßigerweise sind die Arme jeweils so angeordnet, daß sie in Riegelstellung der Riegelschieber 6
bis 6'" bzw. der Riegeihebel 7,8 in einer Übertotpunktlage
stehen.
Wie die F i g. 2 zeigt, können die Riegelschieber 6 unc 6' durch Drehen der Welle 13 in Pfeilrichtung in ein«
Freigabestellung zurückgezogen werden, welche strich liert für den Riegelschieber 6' dargestellt ist, wöbe
gleichzeitig auch der Riegelhebel 8 nach außen in sein< Freigabestellung geschwenkt wird. Die Riegelschieber (
und 6'verschieben sich dabei in Hülsen 17 und 17', wel ehe seitlich an den Führungsschienen 2 und 3 angeord
net sind.
Zwischen den Riegelschiebern 6, die gemäß Fig.' mit einem T-förmigen Verbindungsstück 24 verschraub
sind, welches mit der Schubstange 16 gelenkig verbunden
ist, ist am Verbindungsstück 24 ein Anschlagstück
18 angeordnet, welches mit den Riegelschiebern 6 verschoben wird und aufgrund seiner gegenüber den Riegelschiebern
6 tieferen Anordnung, vergleiche F i g. 3, bei bestimmten Tragentypen seitlich gegen in Tragenlängsrichtung
verlaufende Fußteile 19 stößt, welche in Riegelstellung von den Riegelschiebern 6 übergriffen
werden. Die Riegelschieber 6 verhindern also zusammen mit der Bodenfläche der Führungsschiene 2 eine
Vertikalbewegung des Fußteiles 19 und damit der Trage, während das Anschlagstück 18 zusammen mit der
gegenüberliegenden senkrechten Wand 3' der Führungsschiene 3 eine Seitwärtsbewegung des Fußteiles
19 verhindert. Gleichzeitig können die Riegelschieber 6 vor bzw. hinter vertikale Fußteile 19+ greifen und eine
Bewegung in Schienenlängsrichtung verhindern.
Die Riegelschieber 6" und 6'" arbeiten in der gleichen Weise, wie es für die Riegelschieber 6 bzw. 6' beschrieben
wurde.
Der Riegelhebel 8 dient dazu, bei Krankentragen mit RollenfUßen einen Achszapfen 20 zu sichern. Dazu weist
der Riegelhebel 8 eine öffnung 21 auf, in die der Achszapfen 20 bei Schwenkung des Riegelhebels 8 in die
dargestellte Riegelstellung eingeschoben wird, vergleiche F i g. 2.
Um zu erreichen, daß der Achszapfen 20 genau gegenüber der öffnung 21 steht, ist nach den Fig. 1 und 2
diagonal gegenüber der selbsttätig wirkende Riegelhebel 9 an der Führungsschiene 2 angeordnet, welcher in
beiden Figuren seine Riegelstellung einnimmt. Dieser Riegelnebel 9 wirkt mit dem diagonal gegenüberliegenden
Rollenfuß der Krankentrage zusammen und greift hinter und über den entsprechenden Achszapfen 20'.
Dazu besitzt der Riegelhebel 9 nach F i g. 2 eine in Richtung auf die Aufschubplatte 4 offene Kehle 22, so
daß der Achszapfen 20' einerseits gegen eine Bewegung in Richtung auf das von der Äufschubfiäche 4 abgewandte
Ende der Führungsschienen und andererseits gegenüber Vertikalbewegungen blockiert ist.
Durch in Fig. 1 erkennbare Schrägflächen 9' wird erreicht, daß der Riegelhebel 9 gegen die Kraft einer
Feder 23 in Pfeilrichtung nach außen ausgelenkt wird, wenn Tragen mit anderen Fußtypen längsverschoben
werden. Der Riegelhebel 9 wirkt also nur als Sperre für Krankentragen, welche Rollenfüße mit Achszapfen 20'
aufweisen.
Die F i g. 5 und 6 zeigen den auch in F i g. 1 erkennbaren Riegelhebel 7, welcher C-förmig ausgebildet ist und
auf einer an der Schiene 2 angeordneten Lasche 26 um eine zum Boden der Schiene 2 senkrechte Achse
schwenkbar gelagert ist. Dieser Riegelhebe! 7 wird mittels der Schubstange 16 geschwenkt, wobei die strichlierte
Darstellung die Freigabestellung zeigt, während die Darstellung mit durchgezogenen Linien die Riegelstellung
wiedergibt In der Riegelstellung greift der Riegelhebel 7 mit einem winkelförmigen Arm durch eine
öffnung 27 in der der Lasche 26 benachbarten Seitenwand der Führungsschiene und übergreift dabei mit seinem
abgewinkelten Ende 28 ein quer zur Schinenlängsrichtung verlaufendes Fußteil 19' eines Krankentragentyps
mit in Tragenquerrichtung angeordneten bügelartigen Füßen. Gleichzeitig hintergreift dabei der Riegelhebel
7 ein vertikales Fußteil 19", so daß die Krankentrage nicht nach rückwärts vom Tisch 1 rutschen kann. In die
Vorderfüße dieser Krankentrage greifen die bereits zuvor erwähnten Anschlagzapfen 12, die diesen Tragentyp
an einer Vertikalbewegung und einer Bewegung nach vorn hindern.
Bei der abgewandelten Ausführungsform nach F i g. 7 sind die in Fig. 1 dargestellten Riegelschieber 6" und
6'", welche über die Welle 13 gleichzeitig betätigt werden, durch selbsttätig wirkende federnde Riegelhebel 29
und 29' ersetzt, wobei die Riegelhebel 29 auf zwischen den Führungsschienen 2, 3 an deren Seitenwänden angeordneten
abgewinkelten Flachstücken 30 um eine zum Schienenboden senkrechte Achse schwenkbar angeordnet
sind, während die Riegelhebel 29' auf den Anschlagstücken 10 schwenkbar gelagert sind. Zwischen
einem Arm der Riegelhebel 29 und 29' und einem an den Führungsschienen 2 und 3 angeordneten feststehenden
Arm 31 ist jeweils eine Zugfeder 32 eingespannt, welche die Riegelhebel 29 und 29' so zu schwenken sucht, daß
deren dreiecksförmige Sperrplatten 33 über den Führungsschienen 2 und 3 liegen. An diesen dreiecksförmigen
Sperrplatten 33 befinden sich nach unten weisende Sperrzapfen 34. In der dargestellten Riegelstellung
übergreifen diese Sperrzapfen 34 sich in Schienenlängsrichtung erstreckende Fußteile bestimmter Tragentypen,
so daß eine Vertikalbewegung des entsprechenden Fußteiles unmöglich ist. Bei Längsverschiebung der
Krankentragen werden die Riegelhebel 29,29' aufgrund ihrer Schrägflächen 33' an den Sperrplatten 33 gegen
die Kraft der Federn 32 geschwenkt, so daß die Tragenfüße an den Riegelhebeln 29, 29' vorbeigehen und eine
Trage herausgezogen bzw. eingeschoben werden kann. Die Fig.9 und 10 zeigen eine kippbare Anordnung
des Tisches 1 auf einem Wagen 35, welcher in fahrzeugfesten C-förmigen Führungen 36 auf Rollen 37 längsverschiebbar
angeordnet ist. Am einen Ende des Wagens 35 sind Winkelträger 38 in Gelenken 39 um die Wagenquerachse
schwenkbar angeordnet. Auf diesen Winkelträgern 38 ist der Tisch 1 montiert, dessen Vorderteil auf
dem Wagen 35 aufliegt, wenn die Winkelträger hochgeschwenkt sind.
Wird der Wagen zum Fahrzeugheck hin gezogen, so ragen die Winkelträger 38 mit dem darauf montierten
Tisch 1 aus dem geöffneten Fahrzeugheck heraus und können in die strichliert dargestellte Schräglage herabgeschwenkt
werden, so daß eine nicht dargestellte Krankentrage leichter auf den Tisch 1 aufgeschoben
bzw. vom Tisch 1 abgenommen werden kann.
Um ein Schwenken des Tisches 1 mit geringem Kraftaufwand zu ermöglichen, ist eine Gasdruckfeder 40 bzw.
40' vorgesehen, welche — wie dargestellt — die Winkelträger 38 gegen den Wagen 35 abstützt bzw. am Vorderende
des Tragentisches 1 angeordnet ist und das
so Vorderende auf den Wagen herabzuziehen sucht.
Statt einer Gasdruckfeder kann auch ein elektrischer oder hydraulischer Stellmotor verwendet werden.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Krankentragenbühne bzw. Tragenlagerungsvorrichtung zur feststellbaren Halterung unterschiedlicher
Krankentragen, insbesondere in geländegängigen Kraftfahrzeugen, mit U-förmigen Führungsschienen,
deren Schienenbreite mindestens für die Krankentragen mit der größten Fußbreite ausreicht,
wobei mindestens eine Führungsschiene derart verbreitert ist, daß sowohl Tragen mit der geringsten
als auch Tragen mit der größten Spurweite (Querabstand der Tragenfüße) einschiebbar sind,
dadurch gekennzeichnet, daß Krankentragen, deren Füße (19) neben unterschiedlicher Fuß- is
breite und/oder Spurweite gegebenenfalls unterschiedliche Längsabstände besitzen, gegen unzulässige
Relativbewegungen in Richtung aller drei Raumachsen gesichert arretierbar sind, indem
20
— am einen Endbereich der Schienen (2, 3) die Schienenbreite verengende Anschlagstücke (10,
11) mit keilförmigen vorderen Schrägflächen (10', 11') fest angeordnet sind, welche den Endbereich
der Schienen (2, 3) für die Füße der Tragen einer Spurweite sperren und für die Füße
anderer Tragen mit anderer Spurweite freilassen, und
— an den beiden Führungsschienen (2,3) entsprechend
den unterschiedlichen Längsabständen der Kr^.ikentragenfüße mehrfach an den Schienen
(2, 3) angeordnete. Teile der Tragenfüße hinter- bzw. übergreifende Riegelelcmente (6,
6' bis 6'", 7, 8, 9) se'bsttä'ie oder mittels eines
gemeinsamen Betätigungsorganes (14) gleichzeitig verriegcl- und entriegelbar sind.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803007668 DE3007668C2 (de) | 1980-02-29 | 1980-02-29 | Krankentragenbühne |
| EP81100769A EP0035123B1 (de) | 1980-02-29 | 1981-02-04 | Krankentragenbühne |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803007668 DE3007668C2 (de) | 1980-02-29 | 1980-02-29 | Krankentragenbühne |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
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