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DE3007558A1 - Fuer eine bodenbewegungsmaschine bestimmte vorrichtung zum aufreissen des bodens und hydraulische schaltung fuer deren betrieb - Google Patents

Fuer eine bodenbewegungsmaschine bestimmte vorrichtung zum aufreissen des bodens und hydraulische schaltung fuer deren betrieb

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Publication number
DE3007558A1
DE3007558A1 DE19803007558 DE3007558A DE3007558A1 DE 3007558 A1 DE3007558 A1 DE 3007558A1 DE 19803007558 DE19803007558 DE 19803007558 DE 3007558 A DE3007558 A DE 3007558A DE 3007558 A1 DE3007558 A1 DE 3007558A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drive
pressure medium
tool
ripping
hinge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19803007558
Other languages
English (en)
Inventor
Bruno Giuseppe Cantarella
Roberto Dario Pescarmona
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fiat Allis Europe SpA
Original Assignee
Fiat Allis Macchine Movimento Terra SpA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fiat Allis Macchine Movimento Terra SpA filed Critical Fiat Allis Macchine Movimento Terra SpA
Publication of DE3007558A1 publication Critical patent/DE3007558A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F5/00Dredgers or soil-shifting machines for special purposes
    • E02F5/30Auxiliary apparatus, e.g. for thawing, cracking, blowing-up, or other preparatory treatment of the soil
    • E02F5/32Rippers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Description

Für eine Bodenbewegungsmaschine bestimmte Vorrichtung
zum Aufreißen des Bodens und hydraulische Schaltung für deren Antrieb
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Aufreißen des Bodens, die an einer Bodenbewegungsmaschine anzubringen ist, etwa an einem Schlepper oder einem anderen Fahrzeug zum Ausführen von Bodenaushubarbeiten.
Eine solche Aufreißvorrichtung stellt im wesentlichen ein Gestänge dar, bestehend aus einem am Fahrzeug befestigten festen Traggestell, aus einem beweglichen Rahmen, an dem das Aufreißwerkzeug befestigt ist und aus einem oder mehreren Armen, die gelenkig das feste Traggestell mit dem das Werkzeug tragenden beweglichen Rahmen verbinden. Nach einer typischen Bauart dieser Aufreißvorrichtung kann das Werkzeug eine oder mehrere Bewegungen ausführen, deren geometrische Eigenschaften nachstehend erläutert werden. Bei einer ersten Bewegung, die als "radiale Bewegung" bezeichnet werden kann, verläuft die Bahn der Spitze oder der Spitzen des Werkzeugs im wesentlichen auf einem Kreisbogen um eine waagerechte Schwenkachse, die durch einen Punkt des festen Traggestells hindurchgeht. Mit dieser Bewegung dringt die Klinge des Werkzeugs in den Boden ein. Bei einer zweiten Bewegung, durch die sich der Neigungswinkel des Werkzeugs zum Boden ändert, schwingt der bewegliche Rahmen um eine Achse, die durch den beweglichen Rahmen selbst hindurchgeht und rechtwinklig zu der Ebene verläuft, in der die radiale Bewegung stattfindet. Durch diese Schwingbewegung ändert sich der Neigungswinkel zwischen der Klinge des Werkzeugs und dem Boden. Schließlich kann noch eine dritte Bewegung stattfinden, die als ParalIeI verschiebung bekannt ist. Dabei bewegt sich der das Werkzeug tragende Rahmen samt dem Werkzeug derart, daß dabei der Neigungswinkel zwischen der Klinge des Werkzeugs und
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und dem Boden fast unverändert bleibt. Durch diese Bewegung sucht das Werkzeug auf einer gekrümmten Bahn in den Boden einzudringen, deren Krümmung von den Abmessungen der Gestängeteile abhängt. Bilden diese ein genaues Parallelogramm, dann bleibt der Neigungswinkel unverändert.
Die bekannten Vorrichtungen zum Aufreißen des Bod.ens unterscheiden sich voneinander durch die Bauart des Gestänges, das den das Werkzeug tragenden beweglichen Rahmen mit dem am Fahrzeug befestigten Traggestell verbindet, und durch die Ausgestaltung des Antriebes, der das Gestänge bewegt und gewöhnlich hydraulisch ausgestaltet ist. Bei manchen bekannten Vorrichtungen können die drei vorstehend erläuterten Arten von Bewegungen nicht immer genau durchgeführt werden. Bei anderen bekannten Vorrichtungen verlaufen die Bewegungen wegen der Bauart des Gestänges und der Art ihres Antriebes nicht vollständig unabhängig voneinander. Schließlich erfordern manche bekannte Aufreißvorrichtungen verhältnismäßig verwickelte Bauarten, um die erforderlichen Bewegungen herbeizuführen. Solche bekannten Gestänge und hydraulischen Antriebe sind in den US-PS 3 503 456; 3 527 308; 3 973 632 und 4 031 964 erläutert.
Der Gegenstand der Erfindung ist nun eine für eine Bodenbewegungsmaschine bestimmte Vorrichtung zum Aufreißen des Bodens mit einem Gestänge in Gestalt eines Gelenkvierecks. Dieses besteht an zwei einander gegenüberliegenden Seiten aus einem das Werkzeug tragenden beweglichen Rahmen und aus einem starr an der Maschine befestigten Traggestell. Die beiden anderen Seiten des Gelenkvierecks bestehen aus oberen und unteren Schwenkarmen, deren jeder durch Scharniere an dem festen Traggestell und an dem beweglichen Rahmen angeschlossen sind. Der Antrieb des Gestänges ist durch Scharniere zwischen dem unteren Schwenkarm und dem das Werkzeug tragenden beweglichen Rahmen eingeschaltet. Vorzugsweise besteht der obere Schwenkarm aus einem zweiten Druckmittelantrieb, der durch Scharniere zwischen dem festen Traggestell und
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dem beweglichen Rahmen eingeschaltet ist. Die hydraulische Steuerung gibt dem Gestänge die Möglichkeit, die radiale Bewegung durchzuführen, den Neigungswinkel des Werkzeugs gegenüber dem Boden zu ändern und weiter die Parallelbewegung zu bewerkstelligen. Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung wird daher die an Schleppern oder ähnlichen Fahrzeugen verwendete Aufreißvorrichtung verbessert. Das gilt insbesondere für die Aufreißvorrichtung, die ein Parallelogrammgestänge verwendet.
Der Erfindung liegt also die Aufgabe zugrunde, eine Aufreißvorrichtung zu schaffen, die es ermöglicht, die radiale Bewegung, die Parallelogrammbewegung und die den Neigungswinkel des Werkzeugs ändernde Bewegung zu bewerkstelligen.
In den Zeichnungen, in denen Ausführungsbeispiele der Erfindung veranschaulicht sind, zeigen
Fig. 1 und 2 Seitenansichten zweier Ausführungsformen der Vorrichtung mit in den Boden abgesenktem Aufreißwerkzeug,
Fig. 3 den zu Fig. 2 gehörigen Aufriß der Vorrichtung,
Fig. 4 das Schaltbild der hydraulischen Steuerung der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform und
Fig. 5-7 Schaltbilder der hydraulischen Steuerung der in Fig. 2 gezeigten Ausführungsform der Erfindung.
Die in Fig. 1 gezeigte Ausführungsform der Vorrichtung zum Aufreißen des Bodens besteht aus einem beweglichen Rahmen 2, an dem ein oder mehrere Aufreißwerkzeuge 3 befestigt sind, aus einem an der Maschine (im allgemeinen hinten) befestigten Traggestell 4 und aus einem Gestänge 5, das den beweglichen
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Rahmen 2 mit dem festen Traggestell 4 derart verbindet, daß sich diesem gegenüber der Rahmen 2 bewegen kann. Das Gestänge hat die Gestalt eines Gelenkvierecks, das aus dem Rahmen 2, aus dem Traggestell 4 und aus zwei etwa parallelen oberen und unteren Schwenkarmen 6 und 13 besteht. Der untere Schwenkarm 6 ist mit seinem einen Ende durch ein Scharnier 7 an dem festen Traggestell 4 und mit dem anderen Ende durch ein Gelenk 8 an dem beweglichen Rahmen 2 angeschlossen. Dabei besteht der untere Schwenkarm 6 aus zwei Längsträgern 9, die durch einen Querträger 10 starr aneinander befestigt sind. Der obere Schwenkarm 13 ist mit seinem einen Ende durch ein Scharnier 14 am festen Traggestell 4 und mit seinem anderen Ende durch ein Scharnier 15 am beweglichen Rahmen 2 angeschlossen, Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform besteht der obere Schwenkarm 13 aus einer einzigen Stange, die mehr oder weniger genau in einer lotrechten Ebene liegt, welche von jedem der beiden Längsträger 9 gleich weit entfernt ist.
Das Gelenkviereck 2, 4, 6 und 13 stellt also ein Parallelogrammgestänge dar, durch das der das Werkzeug tragende Rahmen derart in einer lotrechten Ebene geführt ist, daß sein Neigungswinkel zum Boden ungefähr gleich groß bleibt.
Wie Fig. 1 zeigt, haben die Scharniere 7 und 8 des unteren Schwenkarms 6 einen größeren Abstand voneinander als die Gelenke 14 und 15 des oberen Schwenkarms 13. Diese geometrischen Verhältnisse und eine entsprechende Bemessung der anderen Maße des Parallelogramms führen dazu, daß man beliebig den Winkel wählen kann, um den sich bei Auf- und Abbewegung des Rahmens 2 der Neigungswinkel T des Werkzeugs 3 gegenüber dem Boden ändert. Beim veranschaulichten Ausführungsbeispiel ist unterstellt, daß dieser Neigungswinkel 3^40° beträgt, wenn das Aufreißwerkzeug bis auf die größte Tiefe abgesenkt ist, und 45 beträgt, wenn das Werkzeug 3 in der in Fig. 1 gestrichelt angedeuteten Stellung
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bis auf die Höhenlage des Bodens angehoben ist.
Um das Werkzeug aufwärts oder abwärts zu verstellen, ist ein Druckmittelantrieb vorgesehen, der auf das Gestänge 5 einwirkt und aus einem hydraulischen Zylinder 16 und einer Kolbenstange 18 bestehen kann. Dieser Zylinder 16 ist durch ein Scharnier 17 mit dem Arm 6 verbunden, während seine Kolbenstange 18 durch ein Scharnier 19 an den beweglichen Rahmen 2 angeschlossen ist. Das Scharnier 17 ist auf einem aufwärtsgerichteten Ansatz 20 des Armes 6 dicht über dem Scharnier 7 gelegen, vergleiche Fig. 1. Dabei befindet sich das Scharnier zwischen den Scharnieren 7 und 8 des Armes 9. Das Scharnier ist höher gelegen als das Scharnier 15, das den Schwenkarm 13 mit dem beweglichen Rahmen 2 verbindet.
Wie Fig. 3 zeigt, besteht bei den Ausführungsbeispielen der Fig. 1 und 2 der hydraulische Antrieb aus zwei Zylindern 16, deren jeder einen der beiden Längsträger 9 des unteren Schwenkarms 6 mit dem beweglichen Rahmen 2 verbindet. Dementsprechend ist der bewegliche Rahmen 2 mit zwei Lagerböcken 21 versehen, deren jeder durch das Scharnier 19 mit der Kolbenstange 18 des betreffenden Zylinders 16 verbunden ist. Dadurch wird die Verstellung der Vorrichtung erleichtert.
Bei den veranschaulichten Ausführungsbeispielen hat der untere Schwenkarm 6 einen Puffer 22. Geht der bewegliche Rahmen in seine obere Grenzstellung über, die in Fig. 1 gestrichelt dargestellt ist, dann legt sich der Puffer 22 an eine Sitzfläche 23, mit der das feste Traggestell 4 versehen ist.
Die hydraulische Schaltung zum Steuern des Antriebes der Aufreißvorrichtung ist in Fig. 4 gezeigt. Das hydraulische Druckmittel wird durch eine Druckleitung 25 geliefert und den Zylindern 16 zugeführt, während eine Abflußleitung 26 dazu dient,
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das Druckmittel von den Zylindern 16 in einen Abflußbehälter über eine Abflußleitung 26 zu leiten. Die Verbindung zwischen den Leitungen 25 und 26 und den Zylindern 16 wird durch einen Steuerschieber 28 gesteuert, der durch Leitungen 29 und 30 mit den von den Hubräumen der Zylinder gebildeten Kammern 40 und 41 verbunden ist. Der Steuerschieber 28 kann mindestens zwei Schaltstellungen einnehmen. Bei Umschaltung von der einen in die andere Schaltstellung werden die Verbindungen'zwischen den Leitungen 25, 26 einerseits und 29, 30 andererseits in der nachstehend erläuterten Weise umgeschaltet.
Bei der in Fig. 2 gezeigten Ausführungsform ist die den oberen Schwingarm bildende Stange 13 durch einen zweiten hydraulischen Zylinder 32 und seine Kolbenstange 33 ersetzt. Der Zylinder 32 ist durch ein Scharnier 14 mit dem festen Traggestell 4 verbunden und die Kolbenstange 33 ist durch ein Scharnier 15 mit dem beweglichen Rahmen 2 verbunden. Daher stellt dieser hydraulische Antrieb 32, 33 einen oberen Schwingarm dar, der dem Schwingarm 13 geometrisch entspricht.
Bei der Ausführungsform der Fig. 2 können die hydraulischen Antriebe 16 und 32 durch jede der beiden hydraulischen Schaltungen gesteuert werden, die in den Fig. 5 und 7 gezeigt sind. In Fig. 5 wird der aus den beiden Zylindern 16 bestehende hydraulische. Antrieb durch den Steuerschieber 28 in einer Weise geschaltet, die der mit Bezug auf Fig. 4 beschriebenen vollständig entspricht. Der vom Zylinder 32 gebildete hydraulische Antrieb wird durch einen zweiten Steuerschieber 34 geschaltet, der zwischen dem ersten Steuerschieber und den Leitungen 35 und 36 eingeschaltet ist, die zu den die Hubräume des Zylinders 32 bildenden Kammern 39 und 38 führen. Der Steuerschieber 34 kann im wesentlichen die in den Fig. 5 und 6 gezeigten Schaltstellungen einnehmen. In diesen ergeben sich die nachstehend beschriebenen Wirkungsweisen.
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Die in Fig. 7 gezeigte hydraulische Schaltung entspricht vollständig derjenigen der Fig. 5 mit der einzigen Ausnahme, daß der Steuerschieber 34 durch einen Steuerschieber 37 ersetzt ist, der drei verschiedene Schaltstellungen einnehmen kann.
Die Wirkungsweise ist die folgende:
Nimmt die Aufreißvorrichtung die in Fig. 1 dargestellte Lage ein, in der das Gestänge 5 das Aufreißwerkzeug 3 auf die größte Tiefe einstellt, und will man das Aufreißwerkzeug anheben, dann verschiebt man den Steuerschieber 28, Fig. 4, nach rechts, so daß er die Leitung 25 mit der Leitung 29 verbindet und somit das Druckmittel den Kammern 40 der Zylinder zuführt. Gleichzeitig verbindet der Steuerschieber dabei die Leitung 26 mit der Leitung 30, so daß die Kammern 21 der Zylinder 16 auf Abfluß in den Behälter 27 geschaltet werden. Infolgedessen verschieben sich die Kolbenstangen 18 der Zylinder 16 mit Bezug auf Fig. 1 nach rechts und verschwenken die Schwenkarme 6 und 13 im Gegenuhrzeigersinn, wodurch der bewegliche Rahmen 2 mit dem Aufreißwerkzeug bis in die gestrichelt dargestellte Endlage angehoben wird. Durch entsprechende Verschiebung des Steuerschiebers 28 kann man dann die Zylinder 16 so umschalten, daß sie den beweglichen Rahmen 2 mit dem Werkzeug absenken.
Dabei führt die Aufreißvorrichtung eine Parallelogrammbewegung durch, bei der sich das Werkzeug 3 aufwärts oder abwärts bewegt und dabei seinen Neigungswinkel gegenüber dem Boden im wesentlichen unverändert beibehält. Durch entsprechende Wahl der Abmessungen der verschiedenen Gestängeteile, die das Gelenkparallelogramm bilden, läßt sich erreichen, daß das Werkzeug beim Durchlaufen seiner Bahn jede erforderliche Änderung des Neigungswinkels "T erfährt. Es empfiehlt sich dabei, die Abmessungen so zu wählen, daß der Neigungswinkel f von 40° auf übergeht, wenn das Werkzeug aus der Lage seiner größten Tiefe bis in Bodenhöhe angehoben wird, in der es gerade den Boden berührt.
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Bei der in Fig. 2 gezeigten Ausfühmngsform lassen sich zwei verschiedene Verstellungen zusätzlich zu der Parallelogrammbewegung durchführen. So besteht die Möglichkeit, das Aufreißwerkzeug auf einen gewünschten Neigungswinkel IT einzustellen, bevor es seine Parallelogrammbewegung erfährt. Dabei wählt man diesen Neigungswinkel ^entsprechend den Erfordernissen, die sich aus der zu leistenden Aufreißarbeit ergeben. Dieser willkürlich gewählte Winkel T wird dann bei der Parallelogrammverschiebung unverändert aufrechterhalten. Um das Werkzeug auf diesen Neigungswinkel T einzustellen, verschiebt man den Steuerschieber 34 aus der Lage der Fig. 5 in diejenige der Fig. 6. In dieser verbindet der Steuerschieber 34 die Leitungen 29 und 35, 29' und 36, und 30' und 30. Dabei wird der hydraulische Zylinder 32 in Reihe mit den beiden hydraulischen Zylindern 16 geschaltet. Dann verschiebt man den Steuerschieber 28 nach rechts in die Lage der Fig. 6. Er verbindet dann die Leitungen 25 und 29' einerseits und 26 und 30' andererseits. Das hydraulische Druckmittel wird dadurch der Kammer 38 des Zylinders 32 zugeführt, während die Kammer 39 auf Abfluß in die Kammern 40 der Zylinder 16 geschaltet wird. Die aus den Kammern 41 der Zylinder 16 verdrängte Flüssigkeit wird dann dem Ablaufbehälter 27 zugeführt.
Man verschiebt dann den Steuerschieber 34 wieder zurück in die Lage der Fig. 5. In dieser ist verhindert, daß die Kammer 38 oder die Kammer 39 des Zylinders 32 auf Abfluß geschaltet wird. Infolgedessen bilden der Zylinder 32 und seine Kolbenstange 33 einen starren Schwenkarm bestimmter Länge. Verschiebt man zusätzlich den Steuerschieber 28 in der mit Bezug auf das erste Ausführungsbeispiel beschriebenen Weise, dann kann man die hydraulischen Zylinder 16 in jede gewünschte Lage verstellen.
Bei einer zweiten Wirkungsweise wird der das Werkzeug tragende bewegliche Rahmen 2 um die Achse des Scharniers 8 verschwenkt, während gleichzeitig die Parallelogrammbewegung ausgeführt wird. Zu diesem Zweck wird der Steuerschieber 34
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in die Lage der Fig. 6 verschoben und gehalten. Während dadurch die Zylinder 32 und 16 in Reihe geschaltet sind, verschiebt man den Schieber 28 nach links und verschwenkt dadurch den das Werkzeug 3 tragenden Rahmen 2 um das Scharnier 8 beim Eindringen in den Boden. Diese Arbeitsweise kann unter besonderen Umständen von Nutzen sein.
Eine dritte Arbeitsweise der in Fig. 2 gezeigten Ausführungsform der Vorrichtung läßt sich mit Hilfe der in Fig. 7 gezeigten Schaltung erreichen. Wenn man bei dieser den Steuerschieber 37 in die dargestellte Lage und den Steuerschieber 28 nach links verschiebt, dann werden die Leitungen 29 und 30 mit den Leitungen 35 und 36 verbunden, so daß die Kammer 39 des Zylinders 32 an die Druckleitung angeschlossen wird, während gleichzeitig die Kammer 38 des Zylinders 32 auf Abfluß geschaltet wird. Dabei bleiben die Leitungen 29 und 30 verschlossen und verhindern, daß die Kammern 40 und 41 der Zylinder 16 auf Zufluß oder Abfluß geschaltet werden. Infolgedessen wirkt die vom unteren Schwenkarm 6, dem beweglichen Rahmen 2 und den Zylindern 16 gebildete Baugruppe als starres Ganzes, das um das Scharnier 7 schwingt, und zwar unter Antrieb durch den hydraulischen Zylinder 32. Auf diese Weise wird die radiale Verstellung erreicht, bei der die Spitze des Aufreißwerkzeugs 3 auf einer kreisbogenförmigen Bahn um das Scharnier 7 wandert.
Zwar ist die Erfindung mit Bezug auf bevorzugte Ausführungsbeispiele beschrieben; doch versteht es sich, daß verschiedene Änderungen durchgeführt werden können und die erläuterten Elemente durch gleichwertige ersetzt werden können, ohne daß dadurch der Bereich der Erfindung verlassen würde. Auch können verschiedene Abänderungen getroffen werden, um einer besonderen Gegebenheit oder einem besonderen Baustoff Rechnung zu tragen. Die Erfindung ist daher nicht auf die besonderen Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern erstreckt sich auf alle Ausführungsmöglichkeiten innerhalb des Schutzbereiches der Patentansprüche.
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Claims (12)

PATENTANSPRÜCHE
1. Für eine Bodenbewegungsmaschine bestimmte Vorrichtung zum Aufreißen des Bodens mit einem Gestänge in Gestalt eines Gelenkvierecks bestehend aus einem beweglichen Rahmen, an dem das AufreiSwerkzeug befestigt ist, aus einem an der Maschine befestigten Traggestell und aus zwei etwa parallelen oberen und unteren Schwenkarmen, deren jeder durch ein erstes Scharnier an dem festen Traggestell und durch ein zweites Scharnier an dem beweglichen Rahmen befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein für das Gestänge (5) vorgesehener Druckmittelantrieb (16) schwenkbar mit dem unteren Schwenkarm (6) und mit dem beweglichen Rahmen (2) verbunden ist.
2. Aufreißvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckmittelantrieb aus einem hydraulischen Zylinder (16) und aus einem Kolben mit einer Kolbenstange (18) besteht, die durch ein erstes Scharnier mit dem beweglichen Rahmen (2) verbunden ist, während der Zylinder (16) durch ein zweites Scharnier (7) an dem unteren Schwenkarm (6) angeschlossen ist.
3. Aufreißvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zum Anschluß des unteren Schwenkarms (6) am Druckmittel -
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Bayerische Vereinsbank München, Kto.-Nr. 882 495 (BU 700 202 70) · Deutsche Bank München, Kto.-Nr. 82/08050 (BLZ 700 70010)
antrieb (16) dienende Scharnier (17) zwischen den Scharnieren (7, 8) gelegen ist, die den unteren Schwenkarm (6) mit dem
festen Traggestell (4) und mit dem beweglichen Rahmen (2)
verbinden, und oberhalb des Scharniers (7) gelegen ist, durch das der untere Schwenkarm (6) am festen Traggestell (4)
angeschlossen ist.
4. Aufreißvorrichtung nach Anspruch 3,dadurch gekennzeichnet, daß das den Antrieb (16) mit dem beweglichen Rahmen (2) verbindende Scharnier (19) über dem Scharnier (15) gelegen ist,
durch das der obere Schwenkarm (13) am beweglichen Rahmen (2) angeschlossen ist.
5. Aufreißvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen den Scharnieren (7, 8) die den unteren Schwenkarm (6) mit dem festen Traggestell (4) und mit dem
beweglichen Rahmen (2) verbinden, größer ist als der Abstand
zwischen den Scharnieren (14, 15) durch welche der obere
Schwenkarm (13) mit dem festen Traggestell (4) und dem beweglichen Rahmen (2) verbunden ist.
6. Aufreißvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das an dem beweglichen Rahmen (2) befestigte Aufreißwerkzeug (3), in der einen Endstellung, in der es bis zur größtmöglichen Tiefe in den Boden hineinragt, einen Neigungswinkel hat, der sich um 5° von der Neigung unterscheidet, die das
Werkzeug in einer zweiten Stellung einnimmt, bei der es den
Boden berührt.
7. Aufreißwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Schwenkarm (16) einen zweiten Druckmittelantrieb bildet.
8. Aufreißwerkzeug nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Druckmittelantrieb aus einem an dem festen Traggestell (4) angelenkten Zylinder (16) und aus einer am beweg-
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lichen Rahmen (2) angelenkten Kolbenstange (18) besteht.
9. Aufreißwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Schwenkarm (6) aus mindestens zwei starr miteinander verbundenen Längsträgern (9) besteht, und daß sich der Druckmittelantrieb (16) zwischen jedem dieser Längsträger (9) und dem beweglichen Rahmen (2) erstreckt.
10. Aufreißvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß sich der zweite Druckmittelantrieb (32) zwischen den Längsträgern (9) befindet.
11. Hydraulische Schaltung für die Aufreißvorrichtung nach Anspruch 7, bei der jeder der Druckmittelantriebe (2) von den Hubräumen des Zylinders gebildete Kammern hat, die auf Zufluß und Abfluß geschaltet werden können, gekennzeichnet durch die Kombination der folgenden Schaltelemente:
Ein erstes Ventil (28) mit zwei Schaltstellungen,
(a) in deren erster eine der Kammern (39, 38) des zweiten hydraulischen Antriebes (32) auf Zufluß und die andere auf Abfluß geschaltet wird, um die Länge des oberen Schwenkarms (32) zu verstellen,
(b) und in deren zweiter der Abfluß des Druckmittels von den beiden Kammern (38, 39) des zweiten hydraulischen Antriebes (32) verhindert ist, um dadurch die eingestellte Länge des oberen Schwenkarms (32) aufrechtzuerhalten;
ein zweites Ventil (34) durch das über das erste Ventil (28) eine der beiden Kammern (40, 41) des ersten Druckmittelantriebs (16) auf Zufluß und die andere auf Abfluß schaltbar ist, um wahlweise die Höhenlage des Aufreißwerkzeugs durch Parallelverschiebung zu verstellen, bei welcher der Abstand der beiden Scharniere (7, 8; 14, 15) eines jeden Schwenkarms (6, 32) un-
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verändert bleibt und der Neigungswinkel des Werkzeugs (3) zum Boden eine bestimmte Größe hat, die von der Einstellung der Länge des zweiten Antriebs (32) abhängt, wobei das erste Ventil (34) in seiner ersten Schaltstellung das vom zweiten Antrieb abfließende Druckmittel einer der beiden Kammern (40, 41) des ersten Antriebs (16) zuleitet, während gleichzeitig die andere der beiden Kammern (40, 41) des ersten Antriebes (16) auf Abfluß geschaltet wird, so daß sich der Neigungswinkel des Werkzeugs (3) zum Boden unter dem Einfluß des ersten Antriebs (16) ändert.
12. Hydraulische Schaltung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Ventil (37) eine dritte Schaltstellung hat, in der eine der Kammern (38, 39) des zweiten Antriebs (32) auf Zufluß und die andere dieser beiden Kammern auf Abfluß geschaltet wird, während der Zufluß oder Abfluß zu den Kammern (40, 41) des ersten Antriebes (16) verhindert ist.
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DE19803007558 1979-04-24 1980-02-28 Fuer eine bodenbewegungsmaschine bestimmte vorrichtung zum aufreissen des bodens und hydraulische schaltung fuer deren betrieb Withdrawn DE3007558A1 (de)

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AU (1) AU5609280A (de)
BR (1) BR8001651A (de)
DE (1) DE3007558A1 (de)
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