DE2516882A1 - Baumaschine, insbesondere erdbewegungsmaschine - Google Patents
Baumaschine, insbesondere erdbewegungsmaschineInfo
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Description
P O G L A I U A ~ΑΑ 737 nw
Societe Anonyme
F-60330 Le Plessis Belleville/ , Den 17. April 1975
Frankreich
Baumaschine , ins besondere iLrabewegun^ämaschine ·
Die Erfindung betrifft eine Baumaschine, insbesondere eine
iirdbeweajungsmasctiine mit einem Gestell und einer Arbeit=vorrichtung,
aie einen ersten am Gestell angelenkten Äusle >:erteil
sowie einen daran angelenkten zweiten aus Le.verteil umfaßt,
der mit einem Arbeitswerkzeug verbunden ist, dem eine
zur vertikalen L !.ngsaiittelebene der Mascüine parallele ochwenkacnse
zugeordnet ist, sowie mit einer quex· verlaufenden Fühx^ungsbahn,
die zum üiinstellen deü Querversatzes des Arbeitswerkzeuges gegenüber der vertikalen tfahrzeugl-ingoiaittelebene
mit einem Fdnrungsscnlitten zusammenwirKt, insbesondere bei
ZUi" vertiKalen liangamittelebene par&lleQen Sewegungsbaanen beider
Auslegerteiie.
Man kennt bereits kleine Baumaschinen dieser Art, die eine Arbeitsvorricntung aufweisen^ welche zwei zumindest untereinander
scnwenkbar verbundene Auslegerteile sowie ein arbeitswerkzeug,
wie eine 3cnaufel umfassen, die an einem der Auslegerteile
angelenkt ist. Die Arbeitsvorrichtung ist um eine
vertikale Achse drehbar an einem Führungsschlitten angebracht, der seinerseits auf einer .horizontalen Führungsbahn montiert
ist, die quer verlaufend am vorderen oder am rückwax'tigen
iiinde der Maschine vorgesehen ist.
ist auf diese v/eise der Versatz des Arbeitswerkzeuges in
bezug auf die vertikale Langsmittelebene der Maschine einzustellen.
Bei dieser Anordnung ist die gesamte Arbeitsvorrich-
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COPY
bung in bezug auf das Gestell der Maschine überhängend angeordnet,
was zu einer wesentlichen Behinderung führt, die für
den Gebrauch der Maschine als zu groß and ungünstig angesehen wird.
den Gebrauch der Maschine als zu groß and ungünstig angesehen wird.
Man hat auch schon voi'geschlagen, bei Verwendung der gleichen
Arbeitsvorrichtung die Führungsbahn nicht an einem Ende des
Gestelles, sondern auf dem Gestell selbst anzubringen, und
zwar etwa in dessen zentralem Bereich, um die vorerwähnten
Nachteile-zu verringern, üs ist aber leicnt einzusehen, daß
in der unteren Lage des inic dem Führungsschlitten verbundenen Auslegers dieser zwar um die vertikale Achse drehbar ist,
aber eben nur um einen sehr begrenzten vVinkel, da es zu einer Überschneidung zwischen dem Ausleger und jenen Zonen der
Maschine kommt, zwischen denen er bei dieser Anordnung liegt.
Gestelles, sondern auf dem Gestell selbst anzubringen, und
zwar etwa in dessen zentralem Bereich, um die vorerwähnten
Nachteile-zu verringern, üs ist aber leicnt einzusehen, daß
in der unteren Lage des inic dem Führungsschlitten verbundenen Auslegers dieser zwar um die vertikale Achse drehbar ist,
aber eben nur um einen sehr begrenzten vVinkel, da es zu einer Überschneidung zwischen dem Ausleger und jenen Zonen der
Maschine kommt, zwischen denen er bei dieser Anordnung liegt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Lösung aufzuzeigen,
mit der sich die beiden vorerwähnten Nachteile vermeiden lassen, bei der also einerseits der zu starke Überhang
und. andererseits die beschränkte Versehwenkbarkeit vermieden
werden.
werden.
Gemäß der turfindung wird dies bei einer Maschine der eingangs
genannten Art dadurch erreicht, daß die führungsbahn zwischen den beiden Auslegerteilen angeordnet, die Schwenkachse an dem
.führungsschlitten vorgesehen und der zweite Auslegerteil über die »Schwenkachse in bezug auf den Führungsschlitten verschwenkbar
ist.
Der erste Auslegerteil ist dabei bevorzugt durch drei Schenkel eines verformbaren Viereckes gebildet, dessen vierter Schenkel
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mit dem Gestell und dessen zu diesem vierten Schenkel paralleler Schenkel mit der Führungsbahn fest verbunden
ist.
Insbesondere erweist es sich als zweckmäßig, das Viereck
als Parallelogramm auszubilden, wobei die Schwenkachse in bezug auf den dem vierten Schenkel gegenüberliegenden Schenkel
bei im wesentlichen vertikaler Erstreckung eine feste Ausrichtung aufweist.
Des weiteren erweist es sich häufig als zweckmäßig, die
Länge des ersten Auslegerbeiles so zu bestimmen·, daß sich die Schwenkachse während des Betrie'bes der Arbe its vorrichtung
ständig außerhalb des Umrisses der Maschine befindet.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung erweist es sich als vorteilhaft, wenn die Maschine recnbs-und linksseitig mit'
wenigstens zwei Laufelementen versehen ist und wenn der erste Auslegerteil in seiner unteren Stellung ZAvischen den Laufelementen
liegt, wobei die Schwenkachse außerhalb und in bezug auf den Befestigungsbereich des ersten Auslegerteiles am Gestell
jenseits des zwischen den Laufelementen befindlichen Raumes liegt.
Die Erfindung wird im folgenden mit weiteren erfindungsgemlßen
Einzelheiten anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1: eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Maschine,
und
Figur 2: eine Ansicht der Maschine in Richtung des Pfeiles F in Figur 1.
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Die in den Figuren dargestellte Maschine weist ein Gestell
1 auf, das aber Räder 2 abgestützt ist. 3ie umfaßt ferner
eine Arfreitsvorrichtung J.
Diese Arbeitsvorrichtung 3 weist einen zweiteiligen Ausleger
auf, dessen erster Teil zwei Arme 4 umfaßt, die miteinander fest durch eine Querstrebe 5 verbunden sind. Die Arme 4 sind
an gestellfesten Pfosten S um horizontale Querachsen 7 verschwenkbar
angelenkt, welche sich senkrecht zu vertikalen Längsmittelebene P des Gestelles 1 erstrecken.
Zum ersten Auslegerbeil des Gestelles 1 gehören im vorliegenden
Ausführungsbeispiel ferner zwei Kupplungsstangen 8, die
an den Pfosten 6 über Achsen 9 verschwenkbar angebracht sind, welche parallel zu den Achsen 7 verlaufen, vi/eiterer Bestandteil
der Arbeitsvorrichtung 3 ist eine horizontale Quertraverse,
die eine Führungsbahn 10 bildet und an der die Arme 4 und die Kupplungsstangen S über Achsen 11 bzw. 12 angelenkt
sind, die parallel zu den Acnsen 7 verlaufen. Ferner umfabt
die ArbeitsVorrichtung einen Schlitten 13, der auf der Quertraverse
10 als Führungsbahn relativ verschiebbar geführt ist, An dem Schlitten 13 ist ein Gabelkopf 14 vorgesehen, mit dem
über eine vertikale Achse 16 ein Schwenkteil 15 verbunden ist,
An diesem ist .als zweiter Auslegerteil ein Schwinghebel 17 um
eine horizontale Achse 18 verschwenkbar angeordnet. Der Scnwinghebel 17 trägb eine Schaufel 19, die an dem einen
Schwinghebelende über eine Achse 20 angebracht ist. Ferner sind Hubzylinder 21 bzw. 22 bzw. 23. vorgesehen, die zwischen
den Säulen 6 und den Armen 4 bzw. zwischen dem Schwenkteil 15
und dem Schwinghebel 17 bzw. zwischen dem Schwinghebel 17 und
der Schaufel 19 angeordnet sind.
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Die Verbindungsgeraden zwiscrien den Achsen 7 un^ Q verlaufen
den
vertikal und parallel zu/die Achsen 11 und 12 verbindenden Geraden. Darüber hinaus sind, die Abstände zwischen den Aciisen 7 und 9 sowie 11 und 12 gleich, ebenso wie die Abstande zwischen den Achsen 7 und 11 sowie 9 und 12. Die Aciisen 7 - H · 12-9 bilden damit die üickpunkte eines Jjenkerparallelo.granmies, das es ermöglicht, die /Lease L6 unabhängig von der als Stellung und Lage des ersben nusle rerteiles 4 vertikal zu halten.
vertikal und parallel zu/die Achsen 11 und 12 verbindenden Geraden. Darüber hinaus sind, die Abstände zwischen den Aciisen 7 und 9 sowie 11 und 12 gleich, ebenso wie die Abstande zwischen den Achsen 7 und 11 sowie 9 und 12. Die Aciisen 7 - H · 12-9 bilden damit die üickpunkte eines Jjenkerparallelo.granmies, das es ermöglicht, die /Lease L6 unabhängig von der als Stellung und Lage des ersben nusle rerteiles 4 vertikal zu halten.
In der Zeichnung sind die Arme 4 des ersten Ausle-j-.erteiles in
einer unteren Schwenk-- .stellung . gezeigt and es befinden sich
die an inren unteren üi'nden vorgesehenen Acnsen in einer Stellung,
in der sie zwiscnen den fiidern 2 der Mascnine liefen,
die hier als Maschinenlaufeleraente dienen, ferner ist ersichtlich,
daß sich in dieser und erst recht in den anderen Stellungen, die aie Arme 4 des erseen Auslegerteiles einnenmeri
können, die als Führungsbahn dienende Traverse 10 /jenseits
der Rader 2 liegt, und damit in einem Bereich, in dem jede
Beninaerung der Verschiebung des Funrungsschlitcens 13 ausgeschlossen
ist. In der in Figur 1 dargestellten Stellung des als zweites Auslegerteil dienenden äcawinghebels befindet
sich dieser im wesentlichen in der Lmgsebene P, er liegt
also, bezogen auf eine Draufsicht gemäß Figur 2, in der Acb.se
der Mascnine.
Der Führungsschlitten 13 kann darüber hinaus aber auch in
eine Position IJa gemäß Figur 2 (strichlierte Darstellung)
/ersetzt werden, in .ier er im Bereich eines Endes der als
Fiinrungsbähn dienenden Quertraverse liegt, wobei der V^x-satz
bezogen auf die vertikale L-mgsmiütelebene P sowohl nach
rechts wie auch nach lines /eingenommen werden kann, so daß
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auch eine zu den strichlierteri Darstellungen gemäß Figur 2
Lage erreichbar isb.'
inimmb der Führungsschuh ben seine Lage IJa ein, so kann der
aurcii den Schwinghebel 17 gebildete zweite Auslegerteil verschiedenste
Scnwenklagen einneamen, von denen in Figur 2 sbrichliort eine Stellung 17a dargestellt ist, in der er sich
parallel zur .eibene P ersbi'eckt ,und zwar in einem Abstand d.
ferner isb in Figur 2, wiederum ausgenend von der Stellung 13a
des Führungsscnlitbens, eine Stellung 17b des durch den
äcji'A'ingnebel gebildeten zweiten AUole.^erteiles gezeigt, die
sicn durch Verschwenkung des Schwinghebels aus der Stellung Lr/:x um 90 ergibt und die insbesondere eine Entladestellung
i'lir die in dieser Lage mib 19b bezeichnete Schaufel darstellt.
Der· Stellung 17a des Schwingriebels entspricht die Stellung
19a der Schaufel.
Die Verschwenkung des Scnwenkteiles 15 in bezug auf den Gabelkopf
14 läßt sich in bekannter vi/eise über eine Verstellvorrichtung 24 mit einem fest auf dem Schwenkteil 15 montiertem
Hiczel und einer Zahns bange erreichen.
ibenso läßt sich der Versatz des ^uhrunguschlittens 13· auf
aer durch die Quertravex'se^ 10 gebildeten Führungsbahn in bekannter
Weise steuern, und zwar beispielsweise durch eine über einen Hydx'aulikmotor angetriebene Schraubspindel, die an
der -^uertraverse angebracht ist und die mit einer Mutter zusammenwirkt,
welche drehbar am Führungsschlitten befestigt ist.
Ein Haupbvorteil der erfindungsgemäßen Maschine liegt darin,
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daß durch den Versatz der die Führungsbahn bildenden Quertraverse an eine Stelle, an der sie vom Gestell 1 und von
den Rädern 2 frei ist, eine beliebige Ausrichtung des Schwinghebels über einen Bereich von mindestens 180° möglich ist,
und zwar auch dann noch, wenn dieser in eine extreme Seitenlage (z. B. gemäß Figur 17a in Figur 2) versetzt ist. Eine
herkömmliche Konstruktion, bei der die Führungsbahn unmittelbar
am Gestell angebracht ist, erlaubt einen derart weiten Verstellbereich nicht, da die Quertraverse im Bereich der
Säulen 6 liegt.
Eine herkömmliche Lösung besteht auch darin, die Führungsbahn jenseits der Hader 2 am Gestell zu befestigen, und zwar etwa
an der Stelle, die der in Figur 1 gezeigten entspricht. Bei einer derartigen Lösung ergibt sich aufgrund des übergroßen
Überhanges der Arbeitsvorrichtung für die Gesamtmaschine eine
untragbare Behinderung.
Demgegenüber ist bei der erfindungsgemäßen Lösung die Führungsbahn
ständig vom Gestell getrennt und es ist der erste Auslegerteil an den Pfosten 6 zwiscnen den vorderen und den hinteren
Hadern 2 angelenkt, und zwar in einem hinter der Führungsbahn liegenden Bereich, wodurch die durch die Arbeitsvorrichtung
bedingte Behinderung der Maschine klein bleibt.
Durch die parallelogrammartige Anordnung der Arme 4 und der
Kupplungsstange 8, die zusammen das erste Auslegerteil bilden, ergibt sich dabei der Vorteil, daß die Achse 16 vertikal
bleibt. Eine besonders zweckmäßige Anwendung der erfindungsgemäßen Konstruktion ergibt sich, für Schaufellader, die so
mit verringerten Gesamtabmessungen gebaut werden können, ohne
in ihrer Arbeitsfunktion beeinträchtigt zu sein.
50 9 844/0408
Claims (4)
- Patentanwalt
Dip!.-Ing. Walter Jackiscfl7 Stuttgart N. Menzelstraße40 _ - . - n n _Sollte'AnJn^ e ^ A 5^ 737 h^F-6O33O Le Plessis Belleville/Frankreich . Den ^ 7, April 1975AnsprücheBaumaschine, insbesondere Erdbewegungsmaschine mit einem Gestell und einer Arbeitsvorrichtung, die einen ersten, am Gestell angelenkten Auslegerteil sowie einen daran angelenkten zweiten Auslegerteil umfaßt, der mit einem Arbeitswerk-' zeug verbunden ist, dem eine zur vertikalen Längsmittelebene der Maschine parallele Schwenkachse zugeordnet ist, sowie mit einer quer verlaufenden Führungsbahn, die zum Einstellen des Querversatzes des Arbeitswerkzeuges gegenüber der vertikalen Fahrzeugslingsmittelebene mit einem Führungsschütten zusammenwirkt, insbesondere bei zur vertikalen Längsmittelebene parallelen Bewegungsebeaen beider Auslegerteile, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsbahn (10) zwischen den beiden Auslegerteilen (4-, 8 bzw. I7) angeordnet, die Schwenkachse (16) an dem Führungsschlitten (13) vorgesehen und der zweite Auslegerteil (17) über die Schwenkachse (16) in bezug auf den Führungsschlitten (13) verschwenkbar ist. - 2. Baumaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Auslegerteil (4) durch drei Schenkel eines verformbaren Viereckes gebildet ist, dessen vierter Schenkel mit dem Gestell und dessen zu diesem vierten Schenkel paralleler Schenkel mit der Führungsbahn (10) fest verbunden ist.509844/0408Λ.
- 3· Baumaschine nach. Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Viereck als Parallelogramm ausgebildet ist und daß die Schwenkachse (16) in bezug auf den dem vierten Schenkel gegenüberliegenden Schenkel bei im wesentlichen vertikaler Erstreckung eine gleichbleibende Ausrichtung aufweist.
- 4. Baumaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des ersten Auslegerteiles so festgelegt ist, daß sich die Schwenkachse (16) vvänrend des Betriebes der Arbeit3vorrichtung ständig außerhalb des Umrisses der Maschine befindet.5· Baumaschine,nach Anspruch 4-, dadurch gekennzeichnet, daß die Maschine rechts- und linksseitig mit wenigstens z;vei Laufelementen (Räder 2) versehen ist und daß der erste Auslegerteil in seiner unteren Stellung zwischen den Laufelementen (2) liegt, wobei die Schwenkachse (16) außerhalb und in bezug auf den Befestigungsbereich des ersten Auslegerteiles am Gestell jenseits des zwischen den Laufelementen befindlicnen Raumes liegt.509844/0408
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