[go: up one dir, main page]

DE3007470C2 - Einrichtung zum halten einer Schwenktür - Google Patents

Einrichtung zum halten einer Schwenktür

Info

Publication number
DE3007470C2
DE3007470C2 DE3007470A DE3007470A DE3007470C2 DE 3007470 C2 DE3007470 C2 DE 3007470C2 DE 3007470 A DE3007470 A DE 3007470A DE 3007470 A DE3007470 A DE 3007470A DE 3007470 C2 DE3007470 C2 DE 3007470C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
door
motor
force
signal
control
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE3007470A
Other languages
English (en)
Other versions
DE3007470A1 (de
Inventor
Bernhard 7250 Leonberg Schneider
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Geze GmbH
Original Assignee
Geze GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Geze GmbH filed Critical Geze GmbH
Priority to DE3007470A priority Critical patent/DE3007470C2/de
Publication of DE3007470A1 publication Critical patent/DE3007470A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3007470C2 publication Critical patent/DE3007470C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F15/00Power-operated mechanisms for wings
    • E05F15/70Power-operated mechanisms for wings with automatic actuation
    • E05F15/71Power-operated mechanisms for wings with automatic actuation responsive to temperature changes, rain, wind or noise

Landscapes

  • Power-Operated Mechanisms For Wings (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung der im Oberbegriff des Anspruchs 1 bezeichneten Art.
Beispielsweise in der DE-OS 19 48 050 oder der DE-OS 21 02 035 ist eine derartige Einrichtung beschrieben.
Es handelt sich hierbei um Einrichtungen, die eine Schwenktür motorisch so lange in der Schließlage halten, bis ein Personendetektor ein Signal abgibt, woraufhin die Tür selbsttätig öffnet Als Personendetektor dient üblicherweise eine Kontaktmatte, oder eine Lichtschranke oder ein Radarmelder oder dergleichen. Entscheidend ist, daß diese Geräte die Anwesenheit einer Person erfassen und dann die Motorsteuerung veranlassen, die Tür zu öffnen. Die bekannten Einrichtungen halten eine Schwenktür stets mit einer derart hohen Schließkraft in der Türschließlage, daß der größte zu erwartende Winddruck die Tür nicht oder nur wenig aufzudrücken vermag Wegen dieses starr festgelegten Schließdruckes ist der Einsatz der genannten Personendetektoren unumgänglich, weil ohne Umschaltung der Motorsteuerung die Tür nur mit sehr großem Kraftaufwand zu öffnen wäre.
Diese Personendetektoren sind jedoch aufwendig und verursachen zusätzliche Montagekosten. Sie haben auch in manchen Fällen Unzulänglichkeiten in ihrer Funktionsweise. Sie erfordern nämiich eine sogenannte Erfassungszone vor und hinter der Tür, die so eingerichtet sein muß, daß sie nur von den Personen betreten wird, die die Tür passieren wollen. Eine Tür, die unmittelbar vor einem an der Tür vorbeiführenden Weg liegt, kann mit den bekannten Einrichtungen nicht ausgestattet werden, weil sie dann unnötig oft öffnen würde, obwohl die meisten Personen nur vor beigehen.
So können aus diesem Grund beispielsweise Korridortüren in Krankenhäusern etc. häufig nicht mit selbstöffnenden Türanlagen ausgestattet werden, obwohl dies gerade dort von Vorteil wäre. Um aber sicher zu stellen, daß solche Türen schließen (um Sichtbelästigung, Zugluft etc. fernzuhalten), werden sie mit Federschließmitteln ausgestattet Die Federkraft ist dabei wieder auf den höchsten auftretenden Winddruck ausgelegi und die Tür muß stets gegen diese große Federkraft von Hand geöffnet werden. Dies ist für Kinder oder geschwächte Personen oftmais ein sehr erhebliches Hindernis.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Einrichtung der im Oberbegriff des Anspruchs 1 bezeichneten Art so weiterzubilen, daß sie eine Tür zuverlässig gegen Windkraft geschlossen hält, aber von Personen mühelos die Tür öffnen läßt, ohne dazu Personendetektoren zu benötigen, die auf die Anwesenheit von Personen vor oder hinter der Tür ansprechen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Es wird damit der Motor winddruckabhängig stets so gesteuert bzw. geregelt, daß der störende Einfluß des Win-Jes kompensiert wird. Dabei kann die Einstellung so getroffen werden, daß die Motorkraft die Windkraft genau ausgleicht. Die Tür bleibt dann in jeder Lage so stehen, als ob keine Windkraft auf sie einwirken würde.
Es empfiehlt sich jedoch, ein geringes Schließmoment auf die Tür zu übertragen, welches die Tür sanft in die Schließlage bewegt. Wird an der Tür zu diesem Zweck noch ein schwaches Federschließmittel zusätzlich angebracht, so versteht es sich, daß dann die Einstellung auch so getroffen werden kann, daß die Motorkraft stets der Federkraft entsprechend etwas kleiner als die entgegengerichtete Windkraft ist. Wenn die Einstellung dagegen so vorgenommen wird, daß die Motorkraft in Türschließrichtung stets ein wenig größer ist, als die entgegengerichtete Windkraft, dann bewegt die Einrichtung die Tür ohne zusätzliche Schließmittcl sanft in die Schließlagc.
Der Begriff Motor umfaßt alle zur steuerbaren Krafterzeugung geeigneten Mittel und Kombinationen solcher Mittel. So kann der Motor beispielsweise ein Elektromotor in Kombination mit einer Feder sein, wobei deren Kräfte einander ergänzend oder gegeneinandergerichtet zur Wirkung gebracht werden. Motorkraft in diesem Sinne ist demnach dia von solchen Mitteln bzw. deren Kombinationen abzuleitende Kraft
Eine mit einer erfindungsgemäßen Einrichtung ausgestattete Tür 'trhält sich vorteilhafterweise bei allen Windverhältnissen wie eine normale Tür bei Windstille. Das heißt, die Tür ist stets mit normalem geringem Kraftaufwand von Hand zu öffnen und die Türbewegung wird wie bei einer normalen Tür von der durchgehenden Person kontrolliert Irgendwelche Sicherheitsschaltungen zum Schutz entgegenkommender Personen sind daher entbehrlich.
Wie bei jeder normalen Tür können ergänzend Dämpfeinrichtungen separat oder in die erfindungsgemäße Einrichtung integriert zur Anwendung kommen, welche in bekannter Weise die Türbewegung in deren Enditeüungen bremsen, urn ein heftiges Auf- oder Zuschlagen zu verhindern.
Da die Motorsteuerung lediglich von den Winddruckverhältnissen an der Tür beeinflußt wird, die Anwesenheit von Personen aber nicht erfaßt zu werden braucht, kann die Einrichtung vorteilhafterweise auch dort verwendet werden, wo Personen oft unmittelbar an einer Tür vorbeigehen, wie dies insbesondere bei Korridortüren in Krankenhäusern oder bei Wohnungstüren der Fall ist
Eine einfache Ausführung der erfindungsgemäßen Einrichtung ist gemäß Anspruch 2 als Proportionalsteuerung auszuführen. Voraussetzung ist hierbei, wenn die Steuerung nicht zu kompliziert werden soll, daß die Motorkraft beispielsweise unabhängig von der Türstel- !ung auf die Tür übertragen wird, da andernfalls die erforderliche Proportionalität nicht gegeben ist.
Der Proportionalitätsfaktor zwischen Signal und Motorstrom sollte zweckmäßigerweise einstellbar sein, weil dann uie Einrichtung insbesondere an unterschiedliche Türgrößen angepaßt werden kann.
Eine hinsichtlich der Motorsteuerung aufwendigere Kraftregelung gemäß Anspruch 4 bietet den bedeutenden Vorteil, daß die Art des Kraftübertragungsmechanismus vom Motor zur Tür beliebig gestaltet werden kann. So kann insbesondere ein bei sogenannten obenliegenden Türschließern übliches Gestänge verwendet werden, da dessen türstellungsabhängige Kraftübertragungscharakteristik ohne Einfluß bleibt Die erfindungsgemäße Einrichtung kann somit auch ähnlich wie ein solcher Türschließer ausgebildet und nachträglich (als Ersatz dafür) an einer Tür montiert werden.
Gemäß dem weiterbildenden Merkmal des Anspruchs 5 erfolgt die Kraftübertragung teils über das zweite Sensorelement und überwiegend über ein kräftemäßig parallel liegendes Stützelement. Damit läßt sich der optimale Arbeitsbereich des Sensorelementes einhalten, insbesondere wenn die Auftei'ung gemäß Anspruch 6 einstellbar gemacht wird.
. Eine besonders zweckmäßige Ausbildung einer erfin-(dungsgemäßen Einrichtung ist im Anspruch 7 angegeben.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine erste Ausführungsform einer Einrichtung zum Halten einer Schwenktür in schematischer Darstellung,
F i g. 2 ein Blockschaltbild zu einer zweiten Ausführungsform,
F i g. 3 den zum Blockschaltbild nach F i g. 2 gehorigen mechanischen Aufbau, zum Teil schematisch vereinfacht.
Gemäß F i g. 1 ist eine Tür 1 an einem zugleich ein Zahnrad 2 tragenden Lagerzapfen 3 angebracht, der schwenkbar in einem Motorgehäuse 4 gelagert ist Im
ίο Motorgehäuse 4 ist ein Elektromotor 5 untergebracht, der über ein Zahnrad 6 und das vorgenannte Zahnrad 2 mit der Tür 1 in antriebsmäßiger Verbindung stehe Das Motorgehäuse 4 ist in nicht näher dargestellter Weise ausgebildet und beispielsweise im Fußboden befestigt
An der Tür 1 ist ein Sensorelement 7 angebracht welches ein der Luftdruckdifferenz von Türaußenseite 8 zu Türinnenseite 9 proportionales elektrisches Signal Us abgibt Zur Veranschaulichung ist das Sensorelement 7 als Potentiometer 10 dargestellt, an dessen Außenan-Schlüsse 11 und 12 eine Betriebsspannung Ug angelegt wird, die einem von einem Wechr 'stromnetz gespeisten !s'etzgerät 13 entnommen wird Der Schleifkontakt 14 dieses Potentiometers 10 wird von einer unter der Vorspannung einer Feder 15 stehenden Membrane 16 über eine mechanische Koppel 17 bewegt.
Die Membrane 16 wird entsprechend ihrer Fläche mit einer der Luftdruckdifferenz entsprechenden Kraft fu beaufschlagt die wiederum dem Größenverhältnis zwischen Membranfläche und Türfläche entsprechend dei auf die Tür einwirkenden Windkraft F,ν proportional ist. Setzt man ein lineares Verhalten der Feder I1S und einen linearen Widerstandsverlauf des Potentiometers 10 voraus, so ist folglich die Größe des Signals Us ebenfalls der Windkraft Fw proportional.
Dieses Signal Us wird nun einer an sich bekannten und daher hier nur schematisch angedeuteten Motorsteuerung 18 zugeführt welche den Motorstrom /κ proportional zu Us einstellt. Der Proportionalitätsfaktor kann dabei mit dem Einsteller 19 verändert werden.
entsprechend dem jeweiligen Größenverhältnis von Membranfläche zu Türfläche. Die Einstellung erfolgt d_bei so, daß die vom Elektromotor 5 über die Zahnräder 6 und 2 auf die Tür übertragene Motorkraft Fm gleich der entgegengerichteten Windkraft Fw ist oder etwas größer als Fw ist. Bei letzterer Einstellung wird die Tür 1 mit der geringen Kraftdifferenz in Schließrichtung beaufschlagt.
Da die Motorkraft Fm vom Sensorelement 7 gesteuert immer proportional zur Windkraft Fw ist und sich
so diese Kräfte an der Tür zumindert nahezu aufheben, kann die Tür 1 einerseits von einer Person mühelos geöffnet werden, andererseits bleibt aber die Tür auch bei großer Windkraft in ihrer Schließlage stehen.
J-;i Ausführungsbeispiel der Fig. 1 ist die Motorsteuerung 18 als 1-Quadrantensteuerung schematisch angedeutet. Der.tnach kann der Elektromotor 5 ein Drehmoment nur nach einer Drehrichtung abgeben. Für den Fachmann auf dem Gebiet der Steuerelektronik stellt es jecOch keine Schwierigkeit dar, die Motorsteuerung 18 als 2-Quadrantensteuerung auszubilden, womit dann der Elektromotor 5 in beiden Drehrichtungen ein Drehmoment abgeben kann. Eine derart gestaltete Einrichtung kompensiert dann die Windkraft auch bei wechselnder Richtung.
Anhand der F i g. 2 wird eine nach dem Prinzip der Kraftregelung arbeitende Einrichtung erläutert. In dieser Schaltung werden zwei druckempfindliche Sensorelemente 20 und 21 verwendet, und zwar handelt es sich
hierbei um Halbleiterbauteile nach der Art von Transistoren, deren Gehäuseoberseite als Membrane ausgebildet ist. Diese als PlTRAN bezeichneten Elemente, sowie einige Einbau- und Anwendungsbeispiele dazu, wurden in der Zeitschrift »Industrie — Elektrik + Elektronik«, 1970, Heft Nr. 5, Seiten 102-104, beschrieben. Die Anbringung dieser Sensorelemente wird anschließend anhand F i g. 3 noch erläutert.
Für das Verständnis der Blockschaltung nach Fig.2 genügt es zunächst zu wissen, daß das Sensorelement 20 von der an der Tür herrschenden Luftdruckdifferenz beaufschlagt wird und dementsprechend die Leitfähigkeit zwischen den Anschlüssen 22 und 23 ändert. Das zweite Sensorelement 21 ist so in den Kraftweg vom Motor zur Tür eingeschaltet, daß es von einem vorgebbaren Teil der auf die Tür einwirkenden Motorkraft beaufschlagt wird. Es ändert somit die Leitfähigkeit zwischen seinen Anschlüssen 24 und 25 entsprechend dieser Kraft.
Die beiden Halbleiter-Sensorelemente 20 und 21 sind nach Art eines Differenzverstärkers zusammengeschaltet. Von den hierfür bekanntermaßen erforderlichen Schaltelementen soll hier lediglich die Stromversorgung 26. welche Betriebsspannungen + Ub ι und — Ub\ und Ub ι liefert, der Transistor 27, der den Gesamtstrom durch die Sensorelemente 20, 21 konstant hält, sowie der Basiswiderstand 28, mit dem der Nullabgleich vorgenommen wird, erwähnt werden.
Die Kollektoranschlüsse 29 und 30 der Sensorelemente 20 und 21 sind mit Eingangsanschlüssen 31 und 32 eines Differenzverstärkers 33 verbunden. Differenzverstärker sind bekannte Elemente der Elektronik und beispielsweise in der Zeitschrift »Elektronik«, 1970. Heft 11. Seite 402. ist eine derartige Schaltung erläutert. Die Ausgangsspannung U\ am Ausgang 34 ist proportional aer Differenz der beiden Eingangsspannungen U\ und U1.
Die Ausgangsspannung U\ steuert ein Stellglied 35, dessen Funktion im Blockschaltbild schematisch angedeutet ist. Je nach Polarität von Ua verschiebt der Stellmotor 36 den Schleifkontakt 37 des an der Betriebsgleichspannung Ub 2 liegenden Potentiometers 38 nach oben oder unten bzw. beläßt ihn in seiner jeweiligen Stellung, wenn UA gleich Null ist Dementsprechend steht am Ausgang 39 des Stellgliedes 35 eine Steuerspannung Us zur Verfugung, die eine Leistungsstufe 40 ansteuert. Diese steuert nun den Motorstrom Jm für den Elektromotor 41 abhängig von Us.
Die Art der Regelung bewirkt nun, daß Us so lange steigt oder sinkt, bis UA Null ist. Dies ist wieder nur dann der Fall, wenn ü\ gleich U2 ist und das wiederum tritt nur ein, wenn die beiden Sensorelemente 20 und 21 mit dem gleichen Druck beaufschlagt werden.
Allgemein gilt also die Regelbedingung:
f'.{ ■ ν = Fm = /» · v" = Fw
Dabei ist A/der das Sensorelement 21 beaufschlagende Anteil der auf die Tür einwirkenden Motorkraft Fm-Der Proportionalitätsfaktor ν repräsentiert das zufolge der konstruktiven Anordnung und der elektrischen Verstärkerwirkung vorgegebene Verhältnis von U2 zu FM. In obiger Formel ist weiterhin /Wder das Sensorelement 20 beaufschlagende Anteil der auf die Tür einwirkenden Windkraft F«.. Der Proporiionaiitatsfaktor ν" repräsentiert das zufolge des Flächenunterschiedes der Sensormembrane zur gesamten Türfläche vorgegebene Verhältnis von Ui zu Fw-
Sind ν und !''einstellbar, so kann die Einrichtung an jede Türgröße abgestimmt werden. Die Regelung sorgt dann immer dafür, daß Fm gleich Fw ist, wobei natürlich die beiden Kräfte gegeneinander gerichtet auf die Tür wirken. Der »Nullabgleich« kann zweckmäßigerweise aus so vorgenommen werden, daß U\ gleich U2 ist, obwohl tatsächlich Fw etwas größer als Fw ist. Dann bewirkt die Einrichtung ein sanftes Schließen der Tür.
Der mechanische Aufbau der Einrichtung ist in F i g. 3
ίο prinzipmäßig veranschaulicht. Da die Ausbildung eines Motors und eines zugehörigen Getriebes an sich bekannt ist, beschränkt sich die Darstellung diesbezüglich nur auf ein Schema. Von Bedeutung ist vielmehr die Anordnung der Sensorelemente.
An einer Tür 42 ist eine Tragplatte 43 beispielsweise mittels Schrauben 44 befestigt. Die Tragplatte 43 hält einen Achsbolzen 45, an dem ein Motorgehäuse 46 schwenkbar gelagert ist. Am gegenüberliegenden Ende der Tragplatte 43 ist in gleicher Weise ein weiterer Achsbolzen 47 gehalten, der von einem schlitzartigen Lagerauge 48 des Motorgehäuses 46 übergriffen wird. Diese Ausbildung dient somit als Schwenkbegrenzung. Neben dieser Ausbildung ist in einer Bohrung 49 des Motorgehäuses 46 eine Druckfeder 50 geführt, die sich einenendes an einer verstellbar im Motorgehäuse 46 einschraubbaren Stützplatte 51 und anderenendes an der Tragplatte 43 abstützt. In der Nähe des Achsbolzens
45 steckt in einer Bohrung 52 des Motorgehäusebodens 53 das in F i g. 2 als Schaltsymbol dargestellte Sensorelement 21, so daß seine Membrandeckfläche an der Tragplatte 43 anliegt.
Das andere Sensorelement 20 steckt in einer Hülse 54. die in einer Bohrung 55 der Tür 42 verankert ist. Diese Bohrung 55 korrespondiert mit Bohrungen 56 und 57 in der Tragplatte 43 und im Motorgehäuseboden 53. Durch diesen Kanal hindurch führen die Anschlußdrähte je? vorn oensorcicrncnt *v zu cjncr im iTiCiGrgCuuuSc
46 angeordneten Schaltplatine 59. an der die in F i g. 2 umrissene Schaltung untergebracht ist. Das Sensorelement 21 ist gleichfalls dort angeschlossen.
Während die Rückseite des Sensorelementes 20 über die Bohrungen 55 und 56 mit der Rauminnenseite beispielsweise in Verbindung steht, ist dessen Membrandeckfläche unmittelbar der Raumaußenseite zugewandt. Auf das Sensorelement 20 wirkt demnach ein der Luftdruckdifferenz zwischen Außen und Innen entsprechender Druck ein, der gemäß der Membranfläche eine Druckkraft fw erzeugt Der gleiche Luftdruck erzeugt entsprechend der Gesamttürfläche an der Tür 42 eine Druckkraft Fw.
Im Motorgehäuse 46 ist in nicht näher veranschaulichter Weise der Elektromotor 41 (vgl. F i g. 2) und eine davon über ein Getriebe 60 antreibbare Abtriebswelle 61 gelagert Diese ist außerhalb des Motorgehäuses in bekannter Art mit einem zweiteiligen Schließergestänge 62 verbunden, das anderenendes in einem an einem Türrahmen 63 befestigten Lagerbock 64 schwenkbar gehalten ist
Die Funktion der Einrichtung ist nun dermaßen, daß die vom Sensorelement 20 gemessene Druckkraft fw in der anhand F i g. 2 erläuterten Weise den Elektromotor 41 zur Abgabe eines in Pfeilrichtung 65 wirkenden Drehmomentes veranlaßt Dieses Drehmomeni bewirkt, daß vermittels des Schließergestänges 62 die Tür 42 mit einer Kraft Fm entgegen der Winddruckkraft Fw beaufschlagt wird. Dabei befindet sich im Kraftweg von der Tür 42 über die Tragplatte 43 zum Motorgehäuse 46 das Sensorelement 21 und die Feder 50. so daß das
Sensorelement 21 einen einstellbaren Anteil der Motorkraft Fa/ mißt. Nach dem zuvor erläuterten Regelprinzip läßt sich dieser Anteil mittels der Stützplatte 51 durch Verändern der Vorspannung der Feder 50 so einstellen, daß die auf die Tür 42 einwirkende Motorkraft Fm gleich öder etwas größer als die entgegenwirkende Windkraft Fw ist.
Auch die vorstehende Motorregelung läßt sich auf 2-Qiv><srantenmotorbetrieb erweitern. Desgleichen liegt es im routinemäßigen Können eines Elektronikfachniannes, das Stellglied 35 vollelektronisch zu realisieren — der dargestellte Stellmotor 36 sollte vorwiegend zur besseren Veranschaulichung der Funktion dienen. Zwar würde das Stellglied 35 in dieser mechanisierten Form prinzipiell funktionieren, doch ist es etwas zu träge, um beispielsweise raschen Winddruckschwankungen schnell genug zu folgen. Weiterhin kann die Motorsteuerung auf 4-Quadrantenbetrieb erweitert werden, so daß der Motor beispielsweise ab einer bestimmten
D mi>A/vf >rtyv^«vAf*/>Uil*i **^1 tsvl' A· i ^4 «%** ' I i » l- lic* ti. A f» Qf* O ts>f 1 »*- f>f\
uurr vg UI Ig Og ujt I itr it iu ig rv^ Ii uoi iui uu w^»iw uivi ui tu beitet und damit die Türbewegung bremst.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
30
40
45
50
55
60
65

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    ι. Einrichtung zum Halten einer Schwenktür entgegen einer auf die Tür einwirkenden Windkraft, mit einem antriebsmäßig mit der Tür verbindbaren Motor und einer Motorsteuerung, dadurch gekennzeichnet, daß an der Tür (1, 42) ein Sensorelement (7, 20) angebracht ist, welches ein der Luftdruckdifferenz von Türaußenseite zu Türinnenseite proportionales Signal (Us, U\) abgibt, daß dieses Signal der Motorsteuerung (18,33,35,40) zugeführt wird, die derart ausgebildet ist, um in Abhängigkeit von diesem Signal den Motor (5,41) mit einer Kraft (Fm) auf die Tür (1,42) einwirken zu lassen, die u> wenig kleiner oder größer oder gleich der auf die Tür einwirkenden Windkraft (Fw) ist
    Z Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Motorsteuerung (18) als Proportionalsteueruag ausgebildet ist, welche den Motorstrom (Jm) proportional zum genannten Signal (Us) steuert.
    3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Proportionalitätsfaktor zwischen Signal (Us) und Motorstrum (Jm) einstellbar ist.
    4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den Kraftweg vom Motor (41) zur Tür (42) ein zweites Sensorelement (21) eingeschaltet ist, welches ein Signal ,'LZ2) abgibt, das der auf die Tür (42) einwirkenden Motorkraft (Fm) proportional ist und daC dieses Signa! (U2), sowie das winddruckprcportionale Signal /i/i) der als Kraftregelung ausgebildeten Motorsteuerung (33, 35, 40) zugeführt wird, welche den Motorstrop- (JM) im Sinne eines konstanten vorgebbaren Vernältnisses der beiden Signale (L'\. Ui) zueinander regelt.
    5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß in den Kraftweg vom Motor (41) über das zweite Sensorelement (21) zur Tür (42) ein das zweite Sensorelement (21) kräftemäßig überbrükkendes elastisches Stützelement (50) eingeschaltet ist.
    6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der über das Stützelement (50) zu übertragende Anteil der Motorkraft einstellbar ist.
    7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein Motorgehäuse (46) vorgesehen ist, in dem eine vom Motor (41) antreibbare Abtriebswelle (61) gelagert ist, die ein Schließergestänge (52) trägt, welches anderenendes mit dem Türrahmen (63) verbunden ist, daß das Motorgehäuse (46) an einer an der Tür (42) befestigbaren Tragplatte (43) begrenzt schwenkbar gelagert ist, wobei die Schwenkachse (45) parallel zur Abtriebswelle (61) ausgerichtet ist, daß das zweite Sensorelement (21) im Motorgehäuse (46) gehalten und mit seiner Sensorfläche gegen die Tragplatte (43) anliegend gehalten ist und daß das Stützelement (50) elastisch zwischen Motorgehäuse (46,51) und Tragplatte (43) abgestützt ist. SO
DE3007470A 1980-02-28 1980-02-28 Einrichtung zum halten einer Schwenktür Expired DE3007470C2 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE3007470A DE3007470C2 (de) 1980-02-28 1980-02-28 Einrichtung zum halten einer Schwenktür

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE3007470A DE3007470C2 (de) 1980-02-28 1980-02-28 Einrichtung zum halten einer Schwenktür

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3007470A1 DE3007470A1 (de) 1981-09-10
DE3007470C2 true DE3007470C2 (de) 1986-11-13

Family

ID=6095754

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE3007470A Expired DE3007470C2 (de) 1980-02-28 1980-02-28 Einrichtung zum halten einer Schwenktür

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE3007470C2 (de)

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB8529021D0 (en) * 1985-11-25 1986-01-02 British Res Agricult Eng Ventilator control apparatus
AT400608B (de) * 1991-10-22 1996-02-26 Wiener Metallwerk Gesmbh Verriegelung für türen, insbesondere drehfalttüren
US12499716B2 (en) 2019-06-24 2025-12-16 Assa Abloy Entrance Systems Ab System and method for controlling the operation of a door

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1072150B (de) * 1954-09-22 1959-12-24
DE1948050A1 (de) * 1969-09-23 1971-04-01 Eaton Yale & Towne Gmbh Vorrichtung zum OEffnen und Schliessen von Tuerfluegeln od.dgl.
DE2102035A1 (de) * 1971-01-16 1972-09-07 Vereinigte Baubeschlagfabnken Gretsch & Co GmbH, 7250 Leonberg Elektromechamscher Türschließer

Also Published As

Publication number Publication date
DE3007470A1 (de) 1981-09-10

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1929112B1 (de) Möbelscharnier
EP0662185B1 (de) Schwenktürantrieb
DE3003613C2 (de)
WO1999032748A1 (de) Drehtürantrieb
DE3025116A1 (de) Einrichtung zum bewegen einer fensterscheibe insbesondere eines fahrzeuges
EP0344401A1 (de) Sicherheitsvorrichtung für eine automatisch bewegte Fensterscheibe eines Kraftfahrzeugs
EP0751274A1 (de) Stellantrieb
EP2669458B1 (de) Betätigbare klappenanordnung
EP1941120B1 (de) Antrieb zum betätigen eines beweglichen flügels, insbesondere einer tür
DE10259925A1 (de) Türantrieb
DE69600971T2 (de) Elektrische fensterbedienung
DE3009442A1 (de) Steuerschaltung fuer eine zuhalteeinrichtung einer schwenktuer
DE3007470C2 (de) Einrichtung zum halten einer Schwenktür
DE3033669A1 (de) Druckmittelgetriebenes schraubwerkzeug
DE29513302U1 (de) Antrieb zum fernbetätigten Öffnen und Schließen von Rauchabzugsklappen, Lüftungsklappen und Fenstern
EP2122098B1 (de) Verfahren zur ansteuerung eines stellelements
AT411704B (de) Dämpfungseinrichtung für einen sicherheitsantrieb eines stellantriebs sowie stellantrieb
EP3361034B1 (de) Feststell- und/oder notöffnungsanlage
EP2206867B1 (de) Türbetätiger zur betätigung eines türblattes
EP0468361A1 (de) Begrenzung der Schliesskraft an der Schliesskante eines beweglichen Elementes
DE69317023T2 (de) Einklemmschutz für Fensterheber und Schiebedächer von Kraftfahrzeugen
DE102018206583B4 (de) Antriebseinheit für einen Schwenk- oder Schiebeflügel und Drehpositionserfassungsverfahren in einer Antriebseinheit
DE19610877A1 (de) Vorrichtung zur Steuerung eines Antriebes für Rolläden, Rolltore o. dgl.
EP1908892A2 (de) Dachfenster
EP0659969A1 (de) Schwenktüre für einen Personendurchgang

Legal Events

Date Code Title Description
OM8 Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law
8110 Request for examination paragraph 44
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: GEZE GRUNDSTUECKS- UND BETEILIGUNGSGESELLSCHAFT MB

8339 Ceased/non-payment of the annual fee