DE3007470C2 - Einrichtung zum halten einer Schwenktür - Google Patents
Einrichtung zum halten einer SchwenktürInfo
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- E05F15/70—Power-operated mechanisms for wings with automatic actuation
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung der im Oberbegriff des Anspruchs 1 bezeichneten Art.
Beispielsweise in der DE-OS 19 48 050 oder der DE-OS
21 02 035 ist eine derartige Einrichtung beschrieben.
Es handelt sich hierbei um Einrichtungen, die eine Schwenktür motorisch so lange in der Schließlage halten,
bis ein Personendetektor ein Signal abgibt, woraufhin die Tür selbsttätig öffnet Als Personendetektor
dient üblicherweise eine Kontaktmatte, oder eine Lichtschranke oder ein Radarmelder oder dergleichen. Entscheidend
ist, daß diese Geräte die Anwesenheit einer Person erfassen und dann die Motorsteuerung veranlassen,
die Tür zu öffnen. Die bekannten Einrichtungen halten eine Schwenktür stets mit einer derart hohen
Schließkraft in der Türschließlage, daß der größte zu erwartende Winddruck die Tür nicht oder nur wenig
aufzudrücken vermag Wegen dieses starr festgelegten Schließdruckes ist der Einsatz der genannten Personendetektoren
unumgänglich, weil ohne Umschaltung der Motorsteuerung die Tür nur mit sehr großem Kraftaufwand
zu öffnen wäre.
Diese Personendetektoren sind jedoch aufwendig und verursachen zusätzliche Montagekosten. Sie haben
auch in manchen Fällen Unzulänglichkeiten in ihrer Funktionsweise. Sie erfordern nämiich eine sogenannte
Erfassungszone vor und hinter der Tür, die so eingerichtet sein muß, daß sie nur von den Personen betreten
wird, die die Tür passieren wollen. Eine Tür, die unmittelbar vor einem an der Tür vorbeiführenden Weg liegt,
kann mit den bekannten Einrichtungen nicht ausgestattet werden, weil sie dann unnötig oft öffnen würde, obwohl
die meisten Personen nur vor beigehen.
So können aus diesem Grund beispielsweise Korridortüren in Krankenhäusern etc. häufig nicht mit selbstöffnenden
Türanlagen ausgestattet werden, obwohl dies gerade dort von Vorteil wäre. Um aber sicher zu stellen,
daß solche Türen schließen (um Sichtbelästigung, Zugluft etc. fernzuhalten), werden sie mit Federschließmitteln
ausgestattet Die Federkraft ist dabei wieder auf den höchsten auftretenden Winddruck ausgelegi und
die Tür muß stets gegen diese große Federkraft von Hand geöffnet werden. Dies ist für Kinder oder geschwächte
Personen oftmais ein sehr erhebliches Hindernis.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Einrichtung der im Oberbegriff des Anspruchs 1 bezeichneten Art so
weiterzubilen, daß sie eine Tür zuverlässig gegen Windkraft geschlossen hält, aber von Personen mühelos die
Tür öffnen läßt, ohne dazu Personendetektoren zu benötigen, die auf die Anwesenheit von Personen vor oder
hinter der Tür ansprechen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Es
wird damit der Motor winddruckabhängig stets so gesteuert bzw. geregelt, daß der störende Einfluß des Win-Jes
kompensiert wird. Dabei kann die Einstellung so getroffen werden, daß die Motorkraft die Windkraft
genau ausgleicht. Die Tür bleibt dann in jeder Lage so stehen, als ob keine Windkraft auf sie einwirken würde.
Es empfiehlt sich jedoch, ein geringes Schließmoment auf die Tür zu übertragen, welches die Tür sanft in die
Schließlage bewegt. Wird an der Tür zu diesem Zweck noch ein schwaches Federschließmittel zusätzlich angebracht,
so versteht es sich, daß dann die Einstellung auch so getroffen werden kann, daß die Motorkraft stets der
Federkraft entsprechend etwas kleiner als die entgegengerichtete Windkraft ist. Wenn die Einstellung dagegen
so vorgenommen wird, daß die Motorkraft in Türschließrichtung
stets ein wenig größer ist, als die entgegengerichtete Windkraft, dann bewegt die Einrichtung
die Tür ohne zusätzliche Schließmittcl sanft in die Schließlagc.
Der Begriff Motor umfaßt alle zur steuerbaren Krafterzeugung
geeigneten Mittel und Kombinationen solcher Mittel. So kann der Motor beispielsweise ein Elektromotor
in Kombination mit einer Feder sein, wobei deren Kräfte einander ergänzend oder gegeneinandergerichtet
zur Wirkung gebracht werden. Motorkraft in diesem Sinne ist demnach dia von solchen Mitteln bzw.
deren Kombinationen abzuleitende Kraft
Eine mit einer erfindungsgemäßen Einrichtung ausgestattete Tür 'trhält sich vorteilhafterweise bei allen
Windverhältnissen wie eine normale Tür bei Windstille. Das heißt, die Tür ist stets mit normalem geringem
Kraftaufwand von Hand zu öffnen und die Türbewegung wird wie bei einer normalen Tür von der durchgehenden
Person kontrolliert Irgendwelche Sicherheitsschaltungen zum Schutz entgegenkommender Personen
sind daher entbehrlich.
Wie bei jeder normalen Tür können ergänzend Dämpfeinrichtungen separat oder in die erfindungsgemäße
Einrichtung integriert zur Anwendung kommen, welche in bekannter Weise die Türbewegung in deren
Enditeüungen bremsen, urn ein heftiges Auf- oder Zuschlagen
zu verhindern.
Da die Motorsteuerung lediglich von den Winddruckverhältnissen an der Tür beeinflußt wird, die Anwesenheit
von Personen aber nicht erfaßt zu werden braucht, kann die Einrichtung vorteilhafterweise auch dort verwendet
werden, wo Personen oft unmittelbar an einer Tür vorbeigehen, wie dies insbesondere bei Korridortüren
in Krankenhäusern oder bei Wohnungstüren der Fall ist
Eine einfache Ausführung der erfindungsgemäßen Einrichtung ist gemäß Anspruch 2 als Proportionalsteuerung
auszuführen. Voraussetzung ist hierbei, wenn die Steuerung nicht zu kompliziert werden soll, daß die
Motorkraft beispielsweise unabhängig von der Türstel- !ung auf die Tür übertragen wird, da andernfalls die
erforderliche Proportionalität nicht gegeben ist.
Der Proportionalitätsfaktor zwischen Signal und Motorstrom sollte zweckmäßigerweise einstellbar sein,
weil dann uie Einrichtung insbesondere an unterschiedliche
Türgrößen angepaßt werden kann.
Eine hinsichtlich der Motorsteuerung aufwendigere Kraftregelung gemäß Anspruch 4 bietet den bedeutenden
Vorteil, daß die Art des Kraftübertragungsmechanismus vom Motor zur Tür beliebig gestaltet werden
kann. So kann insbesondere ein bei sogenannten obenliegenden Türschließern übliches Gestänge verwendet
werden, da dessen türstellungsabhängige Kraftübertragungscharakteristik
ohne Einfluß bleibt Die erfindungsgemäße Einrichtung kann somit auch ähnlich wie ein
solcher Türschließer ausgebildet und nachträglich (als Ersatz dafür) an einer Tür montiert werden.
Gemäß dem weiterbildenden Merkmal des Anspruchs 5 erfolgt die Kraftübertragung teils über das
zweite Sensorelement und überwiegend über ein kräftemäßig parallel liegendes Stützelement. Damit läßt sich
der optimale Arbeitsbereich des Sensorelementes einhalten, insbesondere wenn die Auftei'ung gemäß Anspruch
6 einstellbar gemacht wird.
. Eine besonders zweckmäßige Ausbildung einer erfin-(dungsgemäßen Einrichtung ist im Anspruch 7 angegeben.
. Eine besonders zweckmäßige Ausbildung einer erfin-(dungsgemäßen Einrichtung ist im Anspruch 7 angegeben.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher
erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine erste Ausführungsform einer Einrichtung
zum Halten einer Schwenktür in schematischer Darstellung,
F i g. 2 ein Blockschaltbild zu einer zweiten Ausführungsform,
F i g. 3 den zum Blockschaltbild nach F i g. 2 gehorigen mechanischen Aufbau, zum Teil schematisch vereinfacht.
Gemäß F i g. 1 ist eine Tür 1 an einem zugleich ein Zahnrad 2 tragenden Lagerzapfen 3 angebracht, der
schwenkbar in einem Motorgehäuse 4 gelagert ist Im
ίο Motorgehäuse 4 ist ein Elektromotor 5 untergebracht,
der über ein Zahnrad 6 und das vorgenannte Zahnrad 2 mit der Tür 1 in antriebsmäßiger Verbindung stehe Das
Motorgehäuse 4 ist in nicht näher dargestellter Weise ausgebildet und beispielsweise im Fußboden befestigt
An der Tür 1 ist ein Sensorelement 7 angebracht welches ein der Luftdruckdifferenz von Türaußenseite 8
zu Türinnenseite 9 proportionales elektrisches Signal Us abgibt Zur Veranschaulichung ist das Sensorelement
7 als Potentiometer 10 dargestellt, an dessen Außenan-Schlüsse 11 und 12 eine Betriebsspannung Ug angelegt
wird, die einem von einem Wechr 'stromnetz gespeisten
!s'etzgerät 13 entnommen wird Der Schleifkontakt
14 dieses Potentiometers 10 wird von einer unter der Vorspannung einer Feder 15 stehenden Membrane 16
über eine mechanische Koppel 17 bewegt.
Die Membrane 16 wird entsprechend ihrer Fläche mit einer der Luftdruckdifferenz entsprechenden Kraft fu
beaufschlagt die wiederum dem Größenverhältnis zwischen Membranfläche und Türfläche entsprechend dei
auf die Tür einwirkenden Windkraft F,ν proportional ist.
Setzt man ein lineares Verhalten der Feder I1S und einen
linearen Widerstandsverlauf des Potentiometers 10 voraus, so ist folglich die Größe des Signals Us ebenfalls der
Windkraft Fw proportional.
Dieses Signal Us wird nun einer an sich bekannten und daher hier nur schematisch angedeuteten Motorsteuerung
18 zugeführt welche den Motorstrom /κ proportional
zu Us einstellt. Der Proportionalitätsfaktor kann dabei mit dem Einsteller 19 verändert werden.
entsprechend dem jeweiligen Größenverhältnis von Membranfläche zu Türfläche. Die Einstellung erfolgt
d_bei so, daß die vom Elektromotor 5 über die Zahnräder 6 und 2 auf die Tür übertragene Motorkraft Fm
gleich der entgegengerichteten Windkraft Fw ist oder
etwas größer als Fw ist. Bei letzterer Einstellung wird die Tür 1 mit der geringen Kraftdifferenz in Schließrichtung
beaufschlagt.
Da die Motorkraft Fm vom Sensorelement 7 gesteuert
immer proportional zur Windkraft Fw ist und sich
so diese Kräfte an der Tür zumindert nahezu aufheben, kann die Tür 1 einerseits von einer Person mühelos
geöffnet werden, andererseits bleibt aber die Tür auch bei großer Windkraft in ihrer Schließlage stehen.
J-;i Ausführungsbeispiel der Fig. 1 ist die Motorsteuerung
18 als 1-Quadrantensteuerung schematisch angedeutet. Der.tnach kann der Elektromotor 5 ein
Drehmoment nur nach einer Drehrichtung abgeben. Für den Fachmann auf dem Gebiet der Steuerelektronik
stellt es jecOch keine Schwierigkeit dar, die Motorsteuerung
18 als 2-Quadrantensteuerung auszubilden, womit dann der Elektromotor 5 in beiden Drehrichtungen
ein Drehmoment abgeben kann. Eine derart gestaltete Einrichtung kompensiert dann die Windkraft auch
bei wechselnder Richtung.
Anhand der F i g. 2 wird eine nach dem Prinzip der Kraftregelung arbeitende Einrichtung erläutert. In dieser
Schaltung werden zwei druckempfindliche Sensorelemente 20 und 21 verwendet, und zwar handelt es sich
hierbei um Halbleiterbauteile nach der Art von Transistoren, deren Gehäuseoberseite als Membrane ausgebildet
ist. Diese als PlTRAN bezeichneten Elemente, sowie einige Einbau- und Anwendungsbeispiele dazu,
wurden in der Zeitschrift »Industrie — Elektrik + Elektronik«, 1970, Heft Nr. 5, Seiten 102-104, beschrieben.
Die Anbringung dieser Sensorelemente wird anschließend anhand F i g. 3 noch erläutert.
Für das Verständnis der Blockschaltung nach Fig.2
genügt es zunächst zu wissen, daß das Sensorelement 20 von der an der Tür herrschenden Luftdruckdifferenz
beaufschlagt wird und dementsprechend die Leitfähigkeit zwischen den Anschlüssen 22 und 23 ändert. Das
zweite Sensorelement 21 ist so in den Kraftweg vom Motor zur Tür eingeschaltet, daß es von einem vorgebbaren
Teil der auf die Tür einwirkenden Motorkraft beaufschlagt wird. Es ändert somit die Leitfähigkeit zwischen
seinen Anschlüssen 24 und 25 entsprechend dieser Kraft.
Die beiden Halbleiter-Sensorelemente 20 und 21 sind nach Art eines Differenzverstärkers zusammengeschaltet.
Von den hierfür bekanntermaßen erforderlichen Schaltelementen soll hier lediglich die Stromversorgung
26. welche Betriebsspannungen + Ub ι und — Ub\ und Ub ι liefert, der Transistor 27, der den Gesamtstrom
durch die Sensorelemente 20, 21 konstant hält, sowie der Basiswiderstand 28, mit dem der Nullabgleich vorgenommen
wird, erwähnt werden.
Die Kollektoranschlüsse 29 und 30 der Sensorelemente 20 und 21 sind mit Eingangsanschlüssen 31 und 32
eines Differenzverstärkers 33 verbunden. Differenzverstärker sind bekannte Elemente der Elektronik und beispielsweise
in der Zeitschrift »Elektronik«, 1970. Heft 11. Seite 402. ist eine derartige Schaltung erläutert. Die
Ausgangsspannung U\ am Ausgang 34 ist proportional aer Differenz der beiden Eingangsspannungen U\ und
U1.
Die Ausgangsspannung U\ steuert ein Stellglied 35, dessen Funktion im Blockschaltbild schematisch angedeutet
ist. Je nach Polarität von Ua verschiebt der Stellmotor
36 den Schleifkontakt 37 des an der Betriebsgleichspannung Ub 2 liegenden Potentiometers 38 nach
oben oder unten bzw. beläßt ihn in seiner jeweiligen Stellung, wenn UA gleich Null ist Dementsprechend
steht am Ausgang 39 des Stellgliedes 35 eine Steuerspannung Us zur Verfugung, die eine Leistungsstufe 40
ansteuert. Diese steuert nun den Motorstrom Jm für den Elektromotor 41 abhängig von Us.
Die Art der Regelung bewirkt nun, daß Us so lange
steigt oder sinkt, bis UA Null ist. Dies ist wieder nur dann
der Fall, wenn ü\ gleich U2 ist und das wiederum tritt
nur ein, wenn die beiden Sensorelemente 20 und 21 mit
dem gleichen Druck beaufschlagt werden.
Allgemein gilt also die Regelbedingung:
f'.{ ■ ν = Fm = /» · v" = Fw
Dabei ist A/der das Sensorelement 21 beaufschlagende Anteil der auf die Tür einwirkenden Motorkraft Fm-Der
Proportionalitätsfaktor ν repräsentiert das zufolge der konstruktiven Anordnung und der elektrischen Verstärkerwirkung
vorgegebene Verhältnis von U2 zu FM.
In obiger Formel ist weiterhin /Wder das Sensorelement
20 beaufschlagende Anteil der auf die Tür einwirkenden Windkraft F«.. Der Proporiionaiitatsfaktor ν" repräsentiert
das zufolge des Flächenunterschiedes der Sensormembrane zur gesamten Türfläche vorgegebene Verhältnis
von Ui zu Fw-
Sind ν und !''einstellbar, so kann die Einrichtung an
jede Türgröße abgestimmt werden. Die Regelung sorgt dann immer dafür, daß Fm gleich Fw ist, wobei natürlich
die beiden Kräfte gegeneinander gerichtet auf die Tür wirken. Der »Nullabgleich« kann zweckmäßigerweise
aus so vorgenommen werden, daß U\ gleich U2 ist, obwohl
tatsächlich Fw etwas größer als Fw ist. Dann bewirkt
die Einrichtung ein sanftes Schließen der Tür.
Der mechanische Aufbau der Einrichtung ist in F i g. 3
Der mechanische Aufbau der Einrichtung ist in F i g. 3
ίο prinzipmäßig veranschaulicht. Da die Ausbildung eines
Motors und eines zugehörigen Getriebes an sich bekannt ist, beschränkt sich die Darstellung diesbezüglich
nur auf ein Schema. Von Bedeutung ist vielmehr die Anordnung der Sensorelemente.
An einer Tür 42 ist eine Tragplatte 43 beispielsweise mittels Schrauben 44 befestigt. Die Tragplatte 43 hält
einen Achsbolzen 45, an dem ein Motorgehäuse 46 schwenkbar gelagert ist. Am gegenüberliegenden Ende
der Tragplatte 43 ist in gleicher Weise ein weiterer Achsbolzen 47 gehalten, der von einem schlitzartigen
Lagerauge 48 des Motorgehäuses 46 übergriffen wird. Diese Ausbildung dient somit als Schwenkbegrenzung.
Neben dieser Ausbildung ist in einer Bohrung 49 des Motorgehäuses 46 eine Druckfeder 50 geführt, die sich
einenendes an einer verstellbar im Motorgehäuse 46 einschraubbaren Stützplatte 51 und anderenendes an
der Tragplatte 43 abstützt. In der Nähe des Achsbolzens
45 steckt in einer Bohrung 52 des Motorgehäusebodens 53 das in F i g. 2 als Schaltsymbol dargestellte Sensorelement
21, so daß seine Membrandeckfläche an der Tragplatte 43 anliegt.
Das andere Sensorelement 20 steckt in einer Hülse 54.
die in einer Bohrung 55 der Tür 42 verankert ist. Diese Bohrung 55 korrespondiert mit Bohrungen 56 und 57 in
der Tragplatte 43 und im Motorgehäuseboden 53. Durch diesen Kanal hindurch führen die Anschlußdrähte je? vorn oensorcicrncnt *v zu cjncr im iTiCiGrgCuuuSc
46 angeordneten Schaltplatine 59. an der die in F i g. 2 umrissene Schaltung untergebracht ist. Das Sensorelement
21 ist gleichfalls dort angeschlossen.
Während die Rückseite des Sensorelementes 20 über die Bohrungen 55 und 56 mit der Rauminnenseite beispielsweise
in Verbindung steht, ist dessen Membrandeckfläche unmittelbar der Raumaußenseite zugewandt.
Auf das Sensorelement 20 wirkt demnach ein der Luftdruckdifferenz zwischen Außen und Innen entsprechender
Druck ein, der gemäß der Membranfläche eine Druckkraft fw erzeugt Der gleiche Luftdruck erzeugt
entsprechend der Gesamttürfläche an der Tür 42 eine Druckkraft Fw.
Im Motorgehäuse 46 ist in nicht näher veranschaulichter Weise der Elektromotor 41 (vgl. F i g. 2) und eine
davon über ein Getriebe 60 antreibbare Abtriebswelle 61 gelagert Diese ist außerhalb des Motorgehäuses in
bekannter Art mit einem zweiteiligen Schließergestänge 62 verbunden, das anderenendes in einem an einem
Türrahmen 63 befestigten Lagerbock 64 schwenkbar gehalten ist
Die Funktion der Einrichtung ist nun dermaßen, daß
die vom Sensorelement 20 gemessene Druckkraft fw in der anhand F i g. 2 erläuterten Weise den Elektromotor
41 zur Abgabe eines in Pfeilrichtung 65 wirkenden Drehmomentes veranlaßt Dieses Drehmomeni bewirkt,
daß vermittels des Schließergestänges 62 die Tür 42 mit einer Kraft Fm entgegen der Winddruckkraft Fw
beaufschlagt wird. Dabei befindet sich im Kraftweg von der Tür 42 über die Tragplatte 43 zum Motorgehäuse 46
das Sensorelement 21 und die Feder 50. so daß das
Sensorelement 21 einen einstellbaren Anteil der Motorkraft Fa/ mißt. Nach dem zuvor erläuterten Regelprinzip
läßt sich dieser Anteil mittels der Stützplatte 51 durch Verändern der Vorspannung der Feder 50 so einstellen,
daß die auf die Tür 42 einwirkende Motorkraft Fm gleich öder etwas größer als die entgegenwirkende Windkraft
Fw ist.
Auch die vorstehende Motorregelung läßt sich auf 2-Qiv><srantenmotorbetrieb erweitern. Desgleichen liegt
es im routinemäßigen Können eines Elektronikfachniannes,
das Stellglied 35 vollelektronisch zu realisieren — der dargestellte Stellmotor 36 sollte vorwiegend zur
besseren Veranschaulichung der Funktion dienen. Zwar würde das Stellglied 35 in dieser mechanisierten Form
prinzipiell funktionieren, doch ist es etwas zu träge, um beispielsweise raschen Winddruckschwankungen
schnell genug zu folgen. Weiterhin kann die Motorsteuerung auf 4-Quadrantenbetrieb erweitert werden,
so daß der Motor beispielsweise ab einer bestimmten
uurr vg UI Ig Og ujt I itr it iu ig rv^ Ii uoi iui uu w^»iw uivi ui tu
beitet und damit die Türbewegung bremst.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
30
40
45
50
55
60
65
Claims (1)
- Patentansprüche:ι. Einrichtung zum Halten einer Schwenktür entgegen einer auf die Tür einwirkenden Windkraft, mit einem antriebsmäßig mit der Tür verbindbaren Motor und einer Motorsteuerung, dadurch gekennzeichnet, daß an der Tür (1, 42) ein Sensorelement (7, 20) angebracht ist, welches ein der Luftdruckdifferenz von Türaußenseite zu Türinnenseite proportionales Signal (Us, U\) abgibt, daß dieses Signal der Motorsteuerung (18,33,35,40) zugeführt wird, die derart ausgebildet ist, um in Abhängigkeit von diesem Signal den Motor (5,41) mit einer Kraft (Fm) auf die Tür (1,42) einwirken zu lassen, die u> wenig kleiner oder größer oder gleich der auf die Tür einwirkenden Windkraft (Fw) istZ Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Motorsteuerung (18) als Proportionalsteueruag ausgebildet ist, welche den Motorstrom (Jm) proportional zum genannten Signal (Us) steuert.3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Proportionalitätsfaktor zwischen Signal (Us) und Motorstrum (Jm) einstellbar ist.4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den Kraftweg vom Motor (41) zur Tür (42) ein zweites Sensorelement (21) eingeschaltet ist, welches ein Signal ,'LZ2) abgibt, das der auf die Tür (42) einwirkenden Motorkraft (Fm) proportional ist und daC dieses Signa! (U2), sowie das winddruckprcportionale Signal /i/i) der als Kraftregelung ausgebildeten Motorsteuerung (33, 35, 40) zugeführt wird, welche den Motorstrop- (JM) im Sinne eines konstanten vorgebbaren Vernältnisses der beiden Signale (L'\. Ui) zueinander regelt.5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß in den Kraftweg vom Motor (41) über das zweite Sensorelement (21) zur Tür (42) ein das zweite Sensorelement (21) kräftemäßig überbrükkendes elastisches Stützelement (50) eingeschaltet ist.6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der über das Stützelement (50) zu übertragende Anteil der Motorkraft einstellbar ist.7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein Motorgehäuse (46) vorgesehen ist, in dem eine vom Motor (41) antreibbare Abtriebswelle (61) gelagert ist, die ein Schließergestänge (52) trägt, welches anderenendes mit dem Türrahmen (63) verbunden ist, daß das Motorgehäuse (46) an einer an der Tür (42) befestigbaren Tragplatte (43) begrenzt schwenkbar gelagert ist, wobei die Schwenkachse (45) parallel zur Abtriebswelle (61) ausgerichtet ist, daß das zweite Sensorelement (21) im Motorgehäuse (46) gehalten und mit seiner Sensorfläche gegen die Tragplatte (43) anliegend gehalten ist und daß das Stützelement (50) elastisch zwischen Motorgehäuse (46,51) und Tragplatte (43) abgestützt ist. SO
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| DE2102035A1 (de) * | 1971-01-16 | 1972-09-07 | Vereinigte Baubeschlagfabnken Gretsch & Co GmbH, 7250 Leonberg | Elektromechamscher Türschließer |
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- 1980-02-28 DE DE3007470A patent/DE3007470C2/de not_active Expired
Also Published As
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