DE3006739C2 - Vorrichtung zum Auffangen und Sammeln von vagabundierendem magnetischem Toner - Google Patents
Vorrichtung zum Auffangen und Sammeln von vagabundierendem magnetischem TonerInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Auffangen und Sammeln von vagabundierendem magnetischem
Toner nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Bei einem Aufzeichnungsgerät, wie einem elektrophotographischen Kopiergerät, elektrostatischen Aufzeichnungs-
oder Registriergerät und dgl., wird üblicherweise ein feines, gefärbtes Pulver, als Toner bezeichnet,
als Entwicklungsmittel für die Entwicklung eines latenten Ladungsbilds benutzt Aufgrund seiner feinen
Pulverform neigt dieser Toner jedoch zu einem Verstreuen oder Umherfliegen, woraus sich verschiedene
Probleme ergeben. Insbesondere im Entwicklungsbereich des Aufzeichnungsgeräts tritt wegen der notwendigen
unmittelbaren Kontaktierung des Toners mit einer ein latentes Ladungsbild entsprechend einer zu
kopierenden Vorlage tragenden und eine Relativbewegung durchführenden Fläche, z. B. eines photoempfindlichen
Elements, unweigerlich ein Verstreuen des Toners auf. Dabei ist es aber unmöglich, den Entwicklungsraum luftdicht abzuschließen; vielmehr wird das Aufzeichnungsgerät
in vielen Fällen von einem Luftstrom für Kühlzwecke und dgl durchströmt, wobei der verstreute
überschüssige Toner das Innere des Aufzeidhnungsgeräts verunreinigt und das gebildete sichtbare
(Kopie-)Bild verschmiert sowie außerdem den Betrieb des Aufzeichnungsgeräts behindert.
Aus diesem Grund ist es zweckmäßig, den verstreuten, d. h. umherfliegenden überschüssigen Toner aufzufangen.
Zu diesem Zweck könnte der Toner beispielsweise zwangsweise mittels eines Luftstroms abgeführt
und von einem in den Luftstrom eingeschalteten Filter aufgefangen werden. Bei einer solchen Anordnung wird
jedoch das Filter schnell verstopft, weil der Toner ein sehr feines Pulver darstellt; im praktischen Gebrauch
erweist sich außerdem ein solches Filter als sehr unwirtschaftlich wegen seiner geringen Auffang- oder Sammelkapazität
Aus der DE-AS 20 50 789 ist eine Vorrichtung zum Absaugen und Sammeln von im Entwicklungsbereich
eines elektrophotographischen Kopiergerätes ;omherfliegendem,
magnetischem Toner bekannt Diese Vorrichtung weist zwei Ansaugrohre zum Absaugen von
ίο versprühtem Toner auf, die Ansaugöffnungen haben
und in einen Entwicklerbehälter münden. Außerhalb des Entwicklerbehälters sind diese Ansaugrohre mit Förderrohren
verbunden, die in eine größere Abführleitung münden, in der eine geneigte Platte als Tonerabscheider
angeordnet ist Die Platte soll den auf sie auftreffenden Toner in eine Tonersammeikammer ablenken. Per Platte
nachgeschaltet ist ein Filter, das den von der Platte nicht umgelenkten restlichen Toner auffangen solL Hinter
dem Filter ist ein Ventilator angeordnet, der im Betrieb einen Sog in den Ansaugrohren, den Förderrohren,
der Abführleitung und durch das Filter hindurch erzeugt Das Auffangen und Sammeln des im Entwicklungsbereich
versprühten Toners wird also bei dieser bekannten Vorrichtung durch Absaugung und mechanisehe
Umlenkung des abgesaugten Toners in die Tonersammelkammer sowie Auffangen von nicht umgelenkten
Toner in einem Filter bewirkt
Ein Nachteil dieser bekannten Vorrichtung besteht darin, daß in der Abführleitung im Bereich der Platte
aufgrund der durch die Platte hervorgerufenen Querschnittsverminderung der Abführleitung eine erhöhte
Strömungsgeschwindigkeit des die abgesaugten Tonerpartikelchen tragenden Luftstromes erzeugt wird, so
daß zwischen der Platte und der Wand der Abführleitung der Sog verstärkt wird. Dies hat zur Folge, daß die
auf die Platte zufliegenden Tonerpartikelchen eher an der Platte vorbeigesaugt als in die Tonersammelkammer
umgelenkt werden. Ein großer Teil des abgesaugten Toners wird sich daher nicht in der Tonersammelkammer
vorfinden, sondern in dem der Platte nachgeschalteten Filter absetzen, das sich infolgedessen sehr
schnell zusetzen wird. Das Zusetzen des Filters hat nicht nur zur Folge, daß es relativ häufig ausgetauscht werden
muß, weil seine Auffangkapazität erschöpft ist, sondern daß auch mit zunehmender Zusetzung des Filters die
Saugleistung des Gebläses herabgesetzt wird.
Weiterhin ist aus der DE-OS 26 31 690 eine Vorrichtung zum Entfernen von überschüssigem magnetischem
Toner von einem ein latentes magnetisches Bild tragenden Element bekannt. Diese Vorrichtung hat eine Luftführung,
die mit einer Tonersammeikammer verbunden ist, welcher eine Absaugeinrichtung zugeordnet ist. Bei
dieser bekannten Vorrichtung ist das Eintrittsende der Luftführung nicht im Entwicklungsbereich vorgesehen,
da mit ihr der auf dem Träger für das latente Bild haftende Toner abgeführt werden soll.
Aus der US-PS 39 17 397 ist eine Reinigungsvorrichtung
bekannt, mit deren Hilfe eine photoempfindliche Kopiertrommel von Resttoner gereinigt werden kann.
Hierzu wird die Kopiertrommel mit einer Bürste bestrichen. Der von der Kopiertrommel abgelöste Toner wird
in eine Luftführung eingebracht und mittels eines Luftstromes zu einer entgegengesetzt geladenen, zweiten
Trommel transportiert um an dieser elektrisch zu haften. Schließlich wird der Toner von dieser zweiten
Trommel abgestreift.
Schließlich ist noch aus der DE-OS 24 59 158 ein triboelektrisches
Luftfilter zum Ausfiltern von Tonerteil-
chen für Kopiergeräte bekannt Dieses Luftfilter ist in
einer Luftführung angeordnet, an deren Eintrittsende eine rotierende Bürste liegt, welche den überschüssigen
Toner von einer Trommel aufnimmt
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art so zu verbessern,
daß einerseits eine starke Luftströmung und andererseits ein großes Tonersammeivermögen ermöglicht
wird.
Diese, Aufgabe wird bei einer Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 erfindungsgemäß
durch die in dessen kennzeichnenden Teil enthaltenen Merkmale gelöst
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung setzen sich die Tonerteilchen durch die Wirkung des magnetischen
Feldes ar» der Oberfläche der Magnetfeld-Generatoreinrichtung und am Tonerfänger ab, so daß die Durchströmung
der Tonersammelkammer mit von Toner befreiter Luft auch bei einer größeren Ansammlung von
Toner in der Tonersammelkammer weitgehend unbehindert
bleibt Dadurch wird eine starke Luftströmung gewährleistet und ein großes Tonersammeivermögen
ermöglicht
Im folgenden sind bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert Es
zeigt
F i g. 1 eine schematische Darstellung des Aufbaus eines elektrophotographischen Kopiergeräts, und
F i g. 2 eine in vergrößertem Maßstab gehaltene Teilschnittansicht
zur Veranschaulichung eines Ausführungsbeispiels, bei dem zwei verschiedene Ausgestaltungen
der Vorrichtung im Entwicklungsbereich eines elektronischen bzw. elektrophotographischen Kopiergeräts
vorgesehen sind.
Bei dem in F i g. 1 dargestellten Kopiergerät wird eine Vorlage, die auf einen beweglich geführten Vorlagenträger
1 aufgelegt wurde, durch eine Lichtquelle 2 belichtet. Das Iichtbild von der Vorlage wird über einen
Umlenkspiegel 3 und eine Linseneinheit 4 aus einer Linse und einem nachgeschalteten Spiegel auf ein photo-
bzw. lichtempfindliches Element 6 auf der Mantelfläche einer drehbaren Trommel 5 projiziert Das lichtempfindliche
Element 6 wird vor dem Projizieren des Vorlagenbilds dusch eine elektrische Emladungseinheit 7
elektrisch aufgeladen, so daß beim Projizieren des Vorlagenbilds auf dem Element 6 ein der zu kopierenden
Vorlage entsprechendes latentes Ladungsbild entsteht. Dieses Ladungsbild wird dann in einer Entwicklungsvorrichtung
8 mit magnetischem Toner entwickelt, und das so gebildete Tonerbild wird mittels einer Übertragungselektrode
12 auf ein nicht dargestelltes Übertragungs- oder Kopierpapier übertragen, das aus einer Papiermulde
9 durch eine Papiervorschubwalze 10 über zwei Transportrollen 11 zugeführt wird. Das Kopierpapier
wird vom lichtempfindlichen Element 6 mittels eines Trennriemens 13 getrennt und zu einer Heizwalzen-Fixiervorrichtung
14 überführt, in welcher das Tonerbild fixiert wird. Das Kopierpapier wird hierauf in eine
Köpien-Aufnahmemulde 15 ausgetragen. Gleichzeitig wird das lichtempfindliche Element 6 bei der Drehung
der Trommel 5 weiterbewegt, und nach der Neutralisierung durch eine Neutralisiervorrichtung 16 aus einer
elektrischen Neutralisierelektrode und einer Neutralisierlampe wird der Resttoner vom Element 6 durch die
Entwicklungsvorrichtung »"-abgestreift, worauf das Element 6 weiterläuft und für den mächsten Kopiervorgang
bereitsteht. Außerdem sind eine Einrichtung 17 zur Anbringung des lage: und folienartigen lichtempfindlichen
Elements 6 an der Mantelfläche der Trommel 5 und eine zu öffnende Klappe oder Tür 18 in der Oberseite
des Gerätegehäuses vorgesehen; die Klappe 18 kann zum Auswechseln des Elements 6 geöffnet werden.
Gemäß F i g. 2 ist in der Entwicklungsvorrichtung 8 eine trommeiförmige drehbare Hülse 22 in ein Gehäuse
bzw. einen Tonerbehälter 21 eingebaut Die Mantelfläche der Hülse 22 und die Oberfläche des lichtempfindlichen
Elements 6 auf der Trommel 5 sind an einer im
ίο Gehäuse 21 vorgesehenen Öffnung 23 einander gegenüberstehend
derart angeordnet, daß der magnetische Toner unter der Magnetkraft eines nicht dargestellten,
im Inneren der Hülse 22 angeordneten Magneten an der Außenfläche der Hülse 22 Büschel bzw. eine Magnetbürste
bildet Die Oberfläche des Elements 6 wird dabei unter Reibung mit der auf diese Weise erzeugten Toner-Magnetbürste
kontaktiert, wobei der Toner durch die elektrostatische Ladung des latente)? '.adungsbilds auf
dem Element 6 angezogen und dadurch das Ladungsbild zu einem sichtbaren Bild entwickelt wird.
Eine Trennwand 26, die zusammen mit einer oberen Wand 21/4 des Gehäuses 21 eine Luftführung 25 bildet,
ist so angeordnet, daß die Luftströmungsbahn in einen Zwischenraum 24 längs der Außenfläche der Trommel 5
stromauf bzw. in Bewegungsrichtung vor der öffnung 23 im Gehäuse 21 übergeht, während mit der Luftführung
25 eine Tonersammelkammer 27 verbunden ist Dies bedeutet, daß das eine Ende der Luftführung 25 an
einem Entwicklungsabschnitt oder -raum liegt, während ihr anderes Ende mit der Sammelkammer 27 verbunden
ist Die Luftführung 25 kann selbstverständlich auch ohne Ausnutzung eines Teils des Gehäuses 21 geformt
sein. Auf gegenüberliegenden Seiten der Innenfläche der Tonersammelkammer 27 sind mindestens zwei Dauermagnete
28, 28 entgegengesetzter Polarität als Magnetkrafterzeugungselemente in gegenseitigem Abstand
montiert Ein Luftauslaß 29 ist mit der Ansaugsei- · te einer nicht dargestellten Absaugeinrichtung, z. B. eines
Gebläses, verbunden, und im Raum zwischen den Dauermagneten 28 ist ein nicht dargestelltes Toner-Auffangelement,
beispielsweise in Form eines wahllos gewickelten Stahldrahts, so angeordnet, daß es sich im
Magnetfeld der Dauermagnete 28 befindet. Die Luftführung 25 bzw. die diese bildenden Teile und die Tonersammelkammer
27 können nach Belieben getrennt oder als Einheit ausgebildet sein.
Weiterhin ist an einer Stelle stromab bzw. in Bewegungsrichtung hinter der Öffnung 23 im. Gehäuse 21
eine nahe der Trommel 5 einen Raum 30 festlegende
so Trennwand 32 so angeordnet, daß eine weitere Tonersammelkammer 33 gebildet wird, in welcher sich ein
quer üoer die Breite der Trommel-Mantelfläche verlaufender Dauermagnet34 befindet.
Bei dieser Vorrichtung fällt ein Teil des in der Nähe
Bei dieser Vorrichtung fällt ein Teil des in der Nähe
der öffnung 23 des Gehäuses 21 verstreuten Toners in
das Gehäuse 21 zurück, während der größte Teil des verstreuten bzw. rmherfliegenden Toners unter der
Wirkung des nicht dargestellten Gebläses o. dgl. über
die Luftführung 25 aus dem Raum 24 in die Tonersammelkammer 27 eingesaugt und dort unter eier Magnetkraft
der Dauermagnete 28 durch diese angezogen und aufgefangen wird. Die gegenüberstehenden Dauermagnete
sollten, wie ermähnt, einander entgegengesetzte Polaritäten besitzen. Ohne das in die Sammelkammer 27
eingesetzte Toner-Auffangelement kann keine große Auffangleistung gewährleistet werden, obgleich selbstverständlich
Toner aufgefangen wird. Bei der dargestellten Ausführungsform isi ein solches Auffangele-
ment vorgesehen, das durch die Dauermagnete 28 magnetisiert wird und eine große Oberfläche besitzt. Infolgedessen
ist die Toneranziehfläche sehr groß, so daß eine außerordentlich große Tonerauffangkapazität gewährleistet
wird. Auch wenn dieses Element nicht aus einem stark magnetischen Material, sondern z. B. aus
Glasfaser o. dgl. besteht, werden die einzelnen Tonerteilchen durch die Dauermagnete 28 magnetisiert, so
daß sie sich an der Oberfläche des Auffangelements absetzen und ansammeln; dabei kann eine große Auffangsleistung
oder -kapazität bei nur geringer Abnahme der Auffang- oder Sammelleistung im Laufe der Zeit
sichergestellt werden. Da der Toner zudem aus feinen Teilchen besteht, wird eine ausreichende Haltekrafi zur
Verhinderung eines Ansaugens der Tonerteilchen durch das Gebläse auch mit Dauermagneten 28 gewährleistet,
die keine besonders große Magnetkraft erzeugen.
Da das Auffangen der Tonerteilchen durch das Auffangelement unter der Magnetkraft der Dauermagnete
28 erfolgt, braucht das Auffangelement keine kleine Spaltgröße zu besitzen, so daß auch dann, wenn eine
größere Tonermenge absorbiert worden ist, ein Verstopfen bzw. Zusetzen dieses Elements vermieden wird.
Infolgedessen tritt auch kein wesentlicher Abfall des vom Gebläse erzeugten Unterdrucks auf, und es kann
eine große Menge des verstreuten Toners mit der erwähnten großen Auffangleistung gesammelt werden.
Nur ein Teil des verstreuten Toners tritt bei der Drehung
der Trommel 5 in den an ihrer Stromabseite befindlichen Raum 30 ein. Da sich jedoch die weitere Tonersammelkammer
33 unmittelbar an den Raum 30 anschließt, wird der Toner unter dem unmittelbaren Einfluß
der Magnetkraft des Dauermagneten 34 angezogen und aufgefangen. Der Raum 30, in welchem Toner verstreut
wird bzw. umherfliegt, ist also unmittelbar mit der Tonersammeikammer 33 verbunden; außerdem liegt im
Raum 30 nur eine kleine Menge an verstreutem Toner vor. In der Praxis sind daher das Gebläse zum Ansaugen
der Tonerteilchen und das Tonerauffangelement nicht erforderlich, und es lassen sich gute Ergebnisse auch
dann erzielen, wenn nur die Sammelkammer 27, nicht aber die Sammelkammer 33, vorgesehen ist
Wenn die Auffangvorrichtung dem Entwicklungsbereich des Kopiergeräts o. dgl. zugeordnet ist, können
eine Verschmutzung des Innenraums des Geräts durch verstreuten oder umherfliegenden Toner, eine Beschmutzung
des hergestellten Kopiebilds und eine Beeinträchtigung der Funktion des Geräts vermieden werden.
Aufgrund des großen Sammelvermögens des Tonerauffangelements bleibt die Auffangleistung über einen
langen Zeitraum hinweg sicher erhalten, so daß die Wartungszeiträume für das Gerät verlängert werden
können.
Die beschriebene Ausführungsform ist zahlreichen Abwandlungen zugänglich. Beispielsweise kann anstelle
der Dauermagnete 28,34 eine elektromagnetische Anordnung
verwendet werden. Weiterhin kann ein Magnet an der die Luftführung 25 festlegenden Trennwand
26 oder ähnlichen Teilen angebracht werden. Am Luftauslaß 29 kann zur sicheren Verhinderung eines Toneraustritts
ein Maschen- bzw. Siebfilter ο. dgl. vorgesehen werden.
Zusätzlich kann auch der vom Gebläse zum Ansaugen des Toners erzeugte Luftstrom für Kühizwecke und
dgL benutzt werden.
Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann somit der verstreute Toner mit Hilfe einer äußerst einfachen
Konstruktion sicher aufgefangen werden, weil die magnetischen
Tonerteilchen zur Sammelkammer geleitet und in dieser durch Magnetkraft angezogen und zum
Absetzen gebracht werden. Die hohe Auffang- oder Sammelleistung bzw. -kapazität wird zudem dadurch
gewährleistet, daß der Toner durch den Luftstrom zwangsweise in die Sammelkammer gefördert wird.
Darüber hinaus kann eine außerordentlich große Sammelkapazität dadurch erzielt werden, daß in der Toner-Sammelkammer
das Toner-Auffangelement vorgesehen wird, das vorzugsweise aus einem stark magnetischen
Material besteht. Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist mithin außerordentlich zweckmäßig für das
Auffangen von in dem nicht abgedichteten Raum, in welchem der magnetische Toner gehandhabt wird, verstreutem
bzw. umherfliegendem Toner, speziell im Entwicklungsbereich des Kopier- oder Aufzeichnungsgeräts,
bei dem der Toner als Entwickler benutzt wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Vorrichtung zum Auffangen und Sammeln von vagabundierendem magnetischem Toner im Entwicklungsbereich
des Aufzeichnungsmaterials eines Aufzeichnungs- oder Kopiergeräts, mit einer Luftführung
(25), die vom Entwicklungsbereich zu einer Tonersammeikammer (27) führt, und mit einer Absaugeinrichtung,
die den vagabundierenden Toner von dem Entwicklungsbereich durch die Luftführung
(25) zur Tonersammeikammer (27) transportiert, dadurch gekennzeichnet, daß eine
Magnetfeld-Generatoreinrichtung in der Innenwand der Tonersammeikammer (27) um den Strömungsbereich herum angeordnet ist, und daß im Strömungsbereich
ein luftdurchlässiger Tonerfänger aius magnetischem Material vorgesehen ist
2. Vorrichiang nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Magnetfeld-Generatoreinrichtung wenigstens zwei Dauermagnete (28) aufweist, die so
in der Innenwand der Tonersammeikammer angeordnet sind, daß zwischen ihnen das Magnetfeld erzeugt
wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Tonerfänger ein willkürlich oder
wahllos gewickelter Stahldraht ist
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Tonerfänger aus Glasfasermaterial
besteht.
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