DE3006743A1 - Pfropfcopolymerisate, verfahren zu ihrer herstellung und ihre verwendung - Google Patents
Pfropfcopolymerisate, verfahren zu ihrer herstellung und ihre verwendungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von
Pfropfcopolymerisaten mit einem Polyphenyienoxid und einem Styrolpolymerisat als hauptsächlichen Bestandteilen, die kein
ungepfropftes Polyphenyienoxid enthalten.
Obwohl Polyphenylenoxide Kunstharze mit ausgezeichneter Wärmebeständigkeit sowie guten mechanischen und elektrischen
Eigenschaften sind/ haben sie auf Grund ihres hohen Erweichungspunktes
und ihrer niedrigen Fließfähigkeit den Nachteil einer schlechten Verarbeitbarkeit. Es sind daher bereits verschiedene
Verfahren vorgeschlagen worden, um die Verarbeitbarkeit
von Polyphenylenoxiden zu verbessern.
In den JA-ASen 17 812/68 und 47 862/72 sind z.B. Verfahren beschrieben,
bei denen ein Polyphenyienoxid mit einem Styrolpolymerisat abgemischt bzw. Styrol auf ein Polyphenyienoxid
aufgepfropft wird.
Im Hinblick auf die Verträglichkeit der Kunstharzkomponenten ist die Pfropfcopolymerisation zur Modifizierung eines
Kunstharzes im allgemeinen besser geeignet als das Abmischen. Andererseits hat die Pfropfcopolymerisation den Nachteil,
daß sie einen Polymerisationsreaktor und andere Vorrichtungen erfordert. Um diese Schwierigkeiten gleichzeitig zu lösen,
ist in der JA-OS 142 799/77 ein Verfahren beschrieben, bei dem ein Polyphenyienoxid und ein Styrolpolymerisat im geschmolzenen
Zustand in Gegenwart eines Peroxids vermischt werden. In diesem Fall läßt sich jedoch ein hoher Pfropfungsgrad
nur erzielen, wenn man eine vergleichsweise große Peroxidmenge verwendet. Große Peroxidmengen verursachen jedoch
hohe Produktionskosten und steigern die Explosionsgefahr. Außerdem bleiben Zersetzungsprodukte des Peroxids in dem
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Kunstharz zurück, wodurch der Erweichungspunkt des Kunstharzes gesenkt wird und in den Formteilen eine Silberstreifen-
und Schaumbildung auftritt. Es sind daher weitere Verbesserungen notwendig, um das Verfahren praktisch anwendbar zu
machen.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein technisch einfach durchführbares Verfahren zur Herstellung von Formmassen mit
ausgezeichneter Formbarkeit bereitzustellen/ die Formteile mit ausgezeichnetem Aussehen und insbesondere Spritzgußteile
mit minimaler Anisotropie ergeben. Eine weitere Aufgabe besteht in der Schaffung eines Pfropfcopolymerxsats, bei dem
ein Styrolpolymerisat auf ein Polyphenylenoxid aufgepfropft ist und das ausgezeichnete thermische Eigenschaften sowie ge-
'5 ringe Anisotropie beim Verformen aufweist..
Überraschenderweise wurde nun gefunden, daß diese Aufgaben
gelöst werden können, wenn man ein geschmolzenes Gemisch aus einem Polyphenylenoxid und einem Styrolpolymerisat in Gegenwart
geringer Mengen bestimmter Verbindungen mischt.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von Pfropfcopolymerisaten, die im wesentlichen kein ungepfropftes
Polyphenylenoxid enthalten, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man 100 Gewichtsteile eines Kunstharzgemisch, das
bis 1O Gewichtsprozent eines Polyphenylenoxide oder eines Copolymerisats,
das Polyphenylenoxid als Hauptkomponente enthält, und 1O bis 90 Gewichtsprozent eines Styrolpolymerisats
enthält, in Gegenwart von 0,01 bis 5 Gewichtsteilen einer
Verbindung, die Stickstoff und Sauerstoff enthält, aus der Gruppe der Oxime und Nitrosoverbindungen in der Schmelze
vermischt.
Erfindungsgemäß können in technischem Maßstab Pfropfcopolymerisate,
die praktisch kein ungepfropftes Polyphenylenoxid enthalten, durch einfaches Vermengen eines Kunstharzgemisches
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mit einer geringen Menge einer bestimmten Verbindung hergestellt werden.
Das erfindungsgemäß verwendete Polyphenylenoxid ist ein Polymerisat mit Struktureinheiten der allgemeinen Formel
R3 R2
in der R1, R„, R_ und R. Wasserstoff- oder Halogenatome
*5 oder gegebenenfalls substituierte Kohlenwasserstoffreste bedeuten.
Beispiele für die Suustituenten R1, R3, R3 und R4
sind Wasserstoff-, Chlor-, Brom- und Jodatome sowie Methyl-, Äthyl-, Propyl-, Allyl-, Phenyl-, ToIyI-, Benzyl-, Chlorphenyl-,
Bromphenyl-, Methylbenzyl-, Chlormethyl- und Brommethylgruppen.
Spezielle Polyphenylenoxide sind Poly-(2,6-dimethyl-1,4-*
phenylenoxid), Poly-(2-methyl-1,4-phenylenoxid), Poly-(3-methyl-1,4-phenylenoxid),
Poly-(2,6-diäthyl-1,4-phenylenoxid),
Poly-(2,6-dipropyl-1,4-phenylenoxid), Poly-(2-methyl-6-allyl-1,4-phenylenoxid),
Poly-(2,6-dichlormethyl-i,4-phenylenoxid),
Poly-(2,3,6-trimethyl-1,4-phenylenoxid), PoIy-(2,3,5,6-tetramethyl-1,4-phenylenoxid),
Poly=(2,6-dichlor-1r4-phenylenoxid),
Poly-(2,6-diphenyl-1,4-phenylenoxid) und Poly-(2,5-dimethyl-1,4-phenylenoxid).
Copolymerisate mit Struktureinheiten der angegebenen Formel
können ebenfalls verwendet werden. Spezielle Copolymerisate sind Copolymere von 2,6-disubstituierten Phenolen mit
2,4-disubstituierten Phenolen, Copolymere von 2,6-disubstituierten
Phenolen mit 2,3,6-trisubstituierten Phenolen und Co-
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polymere von 2/6-disubstituierten Phenolen mit 2-substituierten
Phenolen, 3-substituierten Phenolen oder 4-substituierten
Phenolen.
Es können auch verschieden modifizierte Polyphenylenoxide verwendet werden, die beim Aufpfropfen von Vinylmonomeren,
wie Styrol, Äthylen oder Methylmethacrylat, auf Polyphenylenoxide
mit Struktureinheiten der angegebenen Formel entstehen.
Die erfindungsgemäß verwendeten Polyphenylenoxide haben ein
Zahlenmittel· des Polymerisationsgrades von vorzugsweise 60 bis 250.
Die Styrolpolymerisate sind Polymere von Styrolverbindungen
oder Copolymere von Styrolverbindungen mit anderen Monomeren. Die Styrolpolymeren umfassen Homopolymerisate von aromatischen
Älkenylverbindungen und Copolymerisate aus zwei oder mehreren aromatischen Älkenylverbindungen. Beispiele für geeignete
aromatische Älkenylverbindungen sind Styrol, Chlorstyrol,
Dichlorstyrol, p-Methoxystyrol, p-Nitrostyrol,
p-Methylstyrol, p-Phenylstyrol, p-Acetoxystyrol, p-Hydroxystyrol,
m-Hydroxystyrol, p-Diviny!benzol, Aminostyrol, Chlormethylstyrol
und a-Methylstyrol. Die Styrolcopolymeren umfassen
Copolymerisate aus einer oder mehreren aromatischen Alkeny!verbindungen
mit anderen Vinylmonomeren und/oder Dienmonomeren. Der Styrolgehalt der Copolymerisate beträgt vorzugsweise
mindestens 10 Gewichtsprozent.
Beispiele für Viny!monomere und Dienmonomere, die von den aro
matischen Älkenylverbindungen verschieden sind, umfassen mit
Styrolverbindungen copolymerisierbare Monomere, wie Äthylen, Propylen, Vinylchlorid, Methylmethacrylat, Methylacrylat,
Acrylnitril, Butadien, Isopren,Maleinsäureanhydrid, Isobuten
und Vinylacetat. Diese Monomeren können in Kombinationen aus 3^ zwei oder mehreren eingesetzt werden.
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λ Die erfindungsgemäß verwendeten Oxime sind bekannte Verbindungen.
Besonders bevorzugt sind Chinonoxime der allgemeinen Formel
Z — 0— N-
N —0 —Z oder Z-O-
in denen R., R
2' Λ3' Λ4'
., R^, R_ und R0 gleich oder ver-
) D / O
schieden sind und Wasserstoff- oder Halogenatome, Cyano-, Nitro-, Alkoxy-, Phenoxy-, Amino- oder Hydroxylgruppen oder
gegebenenfalls substituierte Kohlenwasserstoffreste bedeuten und Z ein Wasserstoffatom oder eine Benzoyl-, Acetyl-,
Propionyl- oder Butyrylgruppe darstellt.
Beispiele für diese Chinonoxime sind p-Chinondioxim, Tetrachlorchinondioxim,
Dichlordicyanochinondioxim, 2-Methylchinondioxim,
Tetramethylchinondxoxim, 2-Phenylchinondioxim, TetramethyIdiphenochinondioxim,
2,6,2',6·-Tetramethyl-3-chlordiphenochinondioxim
und die benzoylierten, acetylierten, propionylierten und butyrylierten Derivate dieser Chinonoxime«,^^- '
Die erfindungsgemäß verwendeten Nitrosoverbindungen sind bekannte Verbindungen. Besonders bevorzugt sind Verbindungen der
allgemeinen Formeln
oder
, R_ und R die vorstehend für Chinonoxime
in denen R-,
genannte Bedeutung haben,
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' und R' Wasserstoffatome,
r 3QQ6743
Phenylgruppen oder Alkylreste sind, m eine ganze Zahl von 0
bis 10 und η eine ganze Zahl von 2 bis 100 ist.
Beispiele für Dinitrosobenzole sind Dinitrosobenzol/ Methyldinitrosobenzol,
Dimethyldinitrosobenzol, Trimethyldinitrosobenzol, Tetramethyldinitrosobenzol, Chlordinitrosobenzol,
Dichlordinitrosobenzol, Tetrachlordinitrosobenzol und PoIyp-dinitrosobenzol.
Diese Verbindungen können allein oder in
Kombinationen eingesetzt werden.
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Das Mischungsverhältnis des Polyphenylenoxids mit dem Styrolpolymerisat
beträgt 90 bis 10, vorzugsweise 75 bis 25 Gewichtsprozent des ersteren auf 10 bis 90, vorzugsweise 25 bis
75 Gewichtsprozent des letzteren. Bei Verwendung von mehr als 90 Gewichtsprozent Polyphenylenoxid ist die Verarbeitbarkeit
des erhaltenen Pfropfcopolymerisats kaum verbessert und außer dem bleibt eine beträchtliche Menge des Polyphenylenoxids
ungepfropft zurück. Andererseits geht bei Verwendung von weni ger als 10 Gewichtsprozent Polyphenylenoxid die für Polyphenylenoxid
typische Hitzebeständigkeit des Pfropfcopolymerisats verloren.
Das Oxim und/oder die Nitrosoverbindung werden in einer Menge
von 0,01 bis 5, vorzugsweise 0,05 bis 3 und insbesondere 0,1 bis 1 Gewichtsteil pro 100 Gewichtsteile des Gemisches
aus Polyphenylenoxid und Styro!polymerisat verwendet. Bei
Verwendung von weniger als 0,01 Gewichtsteil bleibt eine beträchtliche Menge Polyphenylenoxid ungepfropft zurück, während
sich bei Verwendung von mehr als 5 Gewichtsteilen unerwünschte Ge!bestandteile bilden.
Erfindungsgemäß werden das Polyphenylenoxid, das Styrolpolymerisat,
das Oxim und/oder die Nitrosoverbindung durch Schmelzen vermischt. Obwohl das Schmelzmischen bei beliebigen Temperaturen
durchgeführt werden kann, bei denen das Gemisch aus dem Polyphenylenoxid und dem Styrolpolymerisat schmilzt,
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können zu hohe Temperaturen eine Zersetzung des Kunstharzes zur Folge haben. Vorzugsweise wird daher bei 130 bis 3000C,
insbesondere 180 bis 300°C gearbeitet. Das Mischen kann mit beliebigen Vorrichtungen zum Bearbeiten von hochviskosen
Schmelzen erfolgen. Es können sowohl kontinuierliche als auch diskontinuierliche Systeme angewandt werden. Beispiele 7ür
geeignete Vo!.richtungen sind Extruder, Kneter, Banbury-Mischer,
Mischwalzen und Innenmischer. Die Schmelzmischdauer ist nicht kritisch, beträgt jedoch gewöhnlich 20 Sekunden bis 30 Minu-
^O ten, vorzugsweise 1 bis 20 Minuten.
Sofern die Pfropfreaktion nicht negativ beeinflußt wird,
können dem Reaktionssystem bekannte Additive zugesetzt werden, z.B. Vulkanisationsbeschleuniger und -aktivatoren, Stabilisatoren,
andere Polymerisate, Glasfasern, Kohlefasern, Weichmacher, Pigmente, Ruß, Titanweiß, Siliciumdioxid und
andere anorganische Füllstoffe oder flammhemmende Mittel.
Beispiele für derartige Additive sind in "Hand-book of Compounding Chemicals for Rubbers and Plastics" (Rubber
Digest Co., Ed.; 15. Juni 1966) beschrieben.
Der Zusatz von Vulkanisationsaktivatoren oder -beschleunigem
ist bevorzugt, um die Pfropfreaktion zu beschleunigen. Durch
Verwendung dieser Verbindungen werden die Mischzeit verkürzt, die Mischtemperatur gesenkt und die Zusatzmenge an
Oxim oder Nitrosoverbindung verringert. Hierfür eignen sich die bei der Vulkanisation von Kautschuken üblicherweise eingesetzten
Vulkanisationsaktivatoren und -beschleuniger.
Spezielle Vulkanisationsaktivatoren sind Stearinsäure, Zinkoxid, Magnesiumoxid und Bleioxid. Spezielle Vulkanisationsbeschleuniger
sind N-Cyclohexylbenzothiazylsulfenamid,
N-Oxydiäthylenbenzothiazylsulfenamid, N-tert.-Butyl-2-benzothiazylsulfenamid,
das Zinksalz von Mercaptobenzothiazol, 2-Mercaptoimidazolin, Natrxumdimethyldithiocarbamat,
Natriumdiäthyldithiocarbamat, Hexamethylentetramin, Tetramethyl-
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thiuramdisulfid, Tetramethylthiuramraonosulfid, Dipentamethylenthiuramhexasulfid,
Kaliumdimethyldithiocarbamat, Natriumdibutyldithiocarbamat,
Zinkdimethyldithiocarbamat, Zinkdiäthyldithiocarbamat,
Zinkäthylphenyldithiocarbamat, Kupferdimethyldithiocarbamat,
Selendiäthyldithiocarbamat, Tellurdiäthyldithiocarbamat,
Diphenylguanidin, Ditolylguanidin, Thiocarbanilid, Ditolylthioharnstoff, Mercaptobenzothiazol und
Dibenzothiazyldisulfid.
IQ Die Vulkanisationsaktivatoren und -beschleuniger werden in
einer Menge von 0,01 bis 10, vorzugsweise 0,05 bis 5 und insbesondere
0,1 bis 3 Gewichtsteilen pro 100 Gewichtsteile des Kunstharzgemisches aus Polyphenylenoxid und Styro!polymerisat
eingesetzt.
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Der Zusatz von kautschukartigen Polymerisaten ist bevorzugt,
um die Schlagzähigkeit des Pfropfcopolymerisats zu verbessern.
Beispiele für derartige Polymerisate sind Butadien-, Styrol-Butadien-Copolymer-,
Styrol-Butadien-Blockcopolymer-, Isopren-, Isobuten-, Propylen-, Äthylen-Propylen-Copolymer-, Acryl-,
Polyester-, Polyamid- und ürethankautschuke.
Diese kautschukartigen Polymerisate werden in Mengen zugemischt,
wie sie üblicherweise für kautschukverstärkte Kunstharzmassen eingesetzt werden, vorzugsweise in einer Menge von
1 bis 30 Gewichtsteilen pro 100 Gewichtsteile des Gemisches aus Polyphenylenoxid und Styrolpolymerisat.
Daß die erfindungsgemäß hergestellten Pfropfcopolymerisate
kein ungepfropftes Polyphenylenoxid enthalten, wird durch Lösungsmittelfraktionierung
oder durch das Verfahren von A. Factor et al., J. Polymer Sei., Bd. 7b, S. 205 (1969)
bestätigt. Im letztgenannten Verfahren wird Polyphenylenoxid anhand der Tatsache identifiziert, daß es in Methylenchlorid
aufgrund der Bildung eines Addukts zwischen Polyphenylenoxid und Methylenchlorid unlöslich wird und das Addukt beim Erhit-
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Γ "I
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zen Methylenchlorid freisetzt, so daß Polyphenylenoxid zurückbleibt.
Das erfindungsgemäß hergestellte Pfropfcopolymerisat
ist in Methylenchlorid löslich und bildet eine homogene Lösung, aus der sich keine unlöslichen Bestandteile abscheiden.
Selbst wenn sich bei längerem Stehenlassen Niederschläge bilden, so enthält das abgeschiedene Polymerisat
nach gründlichem Waschen und Trocknen ein Styrolpolymerisat, das nicht abtrennbar ist. Hierdurch wird bestätigt, daß das
Pfropfcopolymerisat kein ungepfropftes Polyphenylenoxid enthält.
nach gründlichem Waschen und Trocknen ein Styrolpolymerisat, das nicht abtrennbar ist. Hierdurch wird bestätigt, daß das
Pfropfcopolymerisat kein ungepfropftes Polyphenylenoxid enthält.
Die erfindungsgemäßen Pfropfcopolymerisate, die ein Polyphenylenoxid
und ein Styrolpolymerisat sowie kein ungepfropftes Polyphenylenoxid enthalten, können als solche oder
nach dem Abmischen mit anderen Polymerisaten in verschiedenen Anwendungsbereichen eingesetzt werden. Beispiele für Mischungen
sind solche mit Styrolpolymerisaten, wie Polystyrol,
Styrol-Acrylnitril-Copolymeren und Styrol-Methacrylat-Copolymeren, sowie Mischungen mit kautschukmodifizierten Styrol-
Styrol-Acrylnitril-Copolymeren und Styrol-Methacrylat-Copolymeren, sowie Mischungen mit kautschukmodifizierten Styrol-
harzen, z.B. Butadienkautschuk-modifiziertem Polystyrol und
Styrol-Acrylnitril-Copolymerisat, Acrylkautschuk-modifiziertem
Polystyrol und Styrol-Acrylnitril-Copolymerisat, Äthylen-Propylen-Copolymer-modifiziertem
Polystyrol, Äthylen—
Methylmethacrylat-Copolymer-modifiziertem Polystyrol oder
Butadienkautschuk-modifiziertem Styrol-Methylmethacrylat-Copolymerisat.
Diese Mischungen können außerdem anorganische Füllstoffe,
z.B. Glasfasern, Kohlefasern, Ruß, Titanweiß, Siliciumdioxid
und Calciumcarbonat, verschiedene Polymerisate, Weichmacher, flammhemmende Mittel und/oder Pigmente enthalten.
Die Beispiele erläutern die Erfindung.
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Beispiele! bis 3 16 g Poly-(2,6-dimethyl-1,4-phenylenoxid) mit einer Grenzviskositätszahl
[7^1 von 0,55 dl/g (bei 25°C in Chloroform), 24 g
Polystyrol ("Esbrite", von der Nippon Polystyrene Co.) und 0,12 g der in Tabelle I genannten Oxime bzw. Nitrosoverbindungen
werden 10 Minuten in einem Brabender-PIastographen bei
25O°C und 50 U/min vermischt. 2,0 g des Reaktionsgemisches werden in 40 ml Methylenchlorid gelöst und 3 Stunden stehengelassen.
Der gegebenenfalls entstehende Niederschlag wird abfiltriert, mit Methylenchlorid und dann mit Methanol gewaschen
und anschließend 4 Stunden unter vermindertem Druck bei 120 C
getrocknet. Der Polystyrolgehalt des Niederschlags wird durch IR-Spektroskopie bestimmt, wobei die in Tabelle I genannten
Ergebnisse erhalten werden.
Vergleichsbeispiel 1
Zum Vergleich wird das Verfahren der Beispiele 1 bis 3 wiederholt,
jedoch verwendet man kein Oxim und keine Nitrosoverbindung. Die Ergebnisse sind in Tabelle I genannt.
Vergleichsbeispiel 2
Zum Vergleich mit dem Stand der Technik wird das Verfahren
verwendet
der Beispiele 1 bis 3 wiederholt, jedoch/man 0,12 g Cumolhydroperoxid
anstelle des Oxims bzw. der Nitrosoverbindung. Die Ergebnisse sind in Tabelle I genannt. -
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| Additiv | Nieder schlag (%) |
Polystyrolge halt des Nieder schlags (%) |
|
| Beispiel 1 | p-Chinondioxim | O | - |
| Beispiel 2 | ρ,ρ'-Dibenzoylchinon- dioxim |
O | - |
| Beispiel 3 | Polyac * | O | - |
| Vergleichs beispiel 1 |
- | 38,4 | = O |
| Vergleichs beispiel 2 |
Cumolhydroperoxid | 38,1 | = O |
Anmerkung:
* Gemisch aus 25 % Polydinitrosobenzol, 6 % Öl, 35 % Tonerde und 34 % Magnesiumcarbonat (Produkt der Du Pont Co.).
Aus Tabelle I ist ersichtlich, daß in den Beispielen 1 bis 3, in denen eine erfindungsgemäße Pfropfcopolymerisation durchgeführt
wird, kein Niederschlag in Methylenchlorid entsteht. Dies bedeutet, daß das Polyphenylenoxid vollständig in ein
Pfropfcopolymerisat überführt worden ist und kein nicht umgesetztes Polymerisat zurückbleibt. Demgegenüber werden in Vergleichsbeispiel
1, in dem das Kunstharzgemisch ohne Additiv durch Schmelzen vermischt wird, und in Vergleichsbeispiel 2,
in dem ein Peroxid als einziges Additiv zugesetzt wird, die Reaktionssysteme ausgefällt, was darauf hinweist, daß praktisch
keine Pfropfung stattgefunden hat.
Beispiel 4
Vergleichsbeispiel 3
400 g des Poly-(2,6-dimethyl-1,4-phenylenoxids) von Beispiel 1,
600 g eines Acrylnitril-Styrol-Copolymerisats ("Cevian NJD*
von der Daicel Ltd.) und 2 g p-Chinondioxim werden trocken vermischt. Hierauf schmilzt man das Gemisch in einem 300 mm-
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Extruder bei 2500C, um die Pfropfreaktion durchzuführen. Die
Verweilzeit beträgt etwa 5 Minuten. Zum Vergleich wird dieses Verfahren wiederholt, jedoch verwendet man kein p-Chinondioxim.
23 30
Die beiden Schmelzprodukte werden mit einer Heißpresse bei 23O°C und einer Auflast von 100 kg zu Platten von 3 mm Dicke
gepreßt. Die in Vergleichsbeispiel 3 erhaltene Platte ist leicht getrübt, während die in Beispiel 4 erhaltene Platte
vollständig transparent ist, was darauf hinweist, daß eine Pfropfung stattgefunden hat.
Jeweils 500 g der in Beispiel 4 und Vergleichsbeispiel 3 erhaltenen
Schmelzprodukte werden mit 130 g eines Polybutadieniuodifizierten
Styrols (Polybutadiengehalt 40 %) versetzt. Die erhaltenen Materialien werden in einem Extruder gemischt
und pelletisiert und durch Spritzguß verarbeitet, um die Formbeständigkeit in der Wärme und die Anisotropie des Formteils
zu bestimmen.
Um den Anisotropiegrad zu bestimmen, werden aus jedem Spritzgußteil
zwei Testproben ausgeschnitten, das eine in Spritzrichtung und das andere quer zur Spritzrichtung, und einem Izod-Schlagzähigkeitstest
unterworfen. Die Ergebnisse sind in Tabelle II genannt.
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| Beispiel 4 | Vergleichs beispiel 3 |
|
| Formbeständigkeit (0C) Auflast: 18,6 kg/cm2 |
108 | 101 |
| Schlagzähigkeit (kg.cm/cm) Parallelrichtung Querrichtung |
25 23 |
24 14 |
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Aus Tabelle II ist ersichtlich, daß das erfindungsgemäß hergestellte
Pfropfcopolymerisat ausgezeichnete thermische Eigenschaften besitzt und Formkörper mit geringerer Anisotropie
ergibt.
Beispiele 5 bis
Jeweils 20 g Poly-(2,6-dimethyl-1,4-phenylenoxid) mit einer
Grenzviskositätszahl (7£) von 0,55 dl/g (bei 250C in Chloroform)
,2Og Polystyrol ("Esbrite" von der Nippon Polystyrene Co.) und die in Tabelle III genannten Oxime und Vulkanisationsbeschleuniger
oder -aktivatoren werden 7 Minuten in. einem Brabender-Plastographen bei 2500C und 50 U/min geschmolzen
und vermischt. Die Ergebnisse sind in Tabelle III genannt.
| Additiv | Oxim | Vulkanisations beschleuniger |
Niederschlag (%) |
|
| Beispiel 5 | p-Chinondioxim (0,1)* |
Magnesiumoxid (O,l) |
O | |
| Beispiel 6 | Il (0,1) |
Stearinsäure (0,1) |
0 | |
| Beispiel 7 | Il (0,1) |
Tetramethylthiuram- disulfid (0,1) Zinkoxid (0,1) |
0 |
Anmerkung:
Gewichtsteile pro 100 Gewichtsteile des Gemisches aus
Polyphenylenoxid und Polystyrol.
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Claims (15)
- VOSSlUS-VOSSlUS TAUCHNER · HEUNEMANN · RAUHPATENTANWÄLTESIEBERTSTRASSE 4 · 8OOO MÜNCHEN 86 · PHONE: (O89) 47 4O75 CABLE: B E N Z O UP AT ENT MÖNCHEN · TELEX 5-29 4-5 3 VOPAT D22. Februar 1980u.Z.: P 541Case: A 4385-04SUMITOMO CHEMICAL COMPANY, LIMITEDOsaka, Japan
10" Pfropfcopolymerisate, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung "Priorität: 23. Februar 1979, Japan, Nr. 20 954/79PatentansprücheA J Verfahren zur Herstellung von Pfropfcopolymerisaten, dadurch gekennzeichnet, daß man 100 Gewichtsteile eines Kunstharzgemisches, das 90 bis 10 Gewichtsprozent eines Polyphenylenoxide mit Struktureinheiten der Formel—C_/ ^—0in der R.., R3, R und R Wasserstoff- oder Halogenatome oder gegebenenfalls substituierte Kohlenwasserstoffreste bedeuten, und 10 bis 90 Gewichtsprozent eines Styrolpolymerisats enthält, in Gegenwart von 0,01 bis 5 Gewichtsteilen eines Oxims und/oder einer Nitrosoverbindung in der Schmelze vermischt.030036/0773r 30Q6743 _ - 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Kunstharzgemisch, das 25 bis 75 Gewichtsprozent eines Polyphenylenoxids und 75 bis 25 Gewichtsprozent eines Styrolpolymerisats enthält, in der Schmelze vermischt.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man Poly-(2,6-dimethyl-1,4-phenylenoxid), Poly-(2-methyl-1,4-phenylenoxid), Poly-(3-methy1—1,4-phenylenoxid), Poly-(2,6-diäthyl-1,4-phenylenoxid), Poly-(2,6-dipropyl-i,4-phenylenoxid), Poly-(2-methyl-6-ally1-1,4-phenylenoxid), Poly-(2,6-dichlormethyl-1,4-phenylenoxid), Poly-(2,3,6-trimethyl-i,4-phenylenoxid) , Poly-(2,3,5,6-tetramethyl-1,4-phenylenoxid), Poly-(2,6-dichlor-1,4-phenylenoxid), Poly-{2,6-diphenyl-1,4™ phenylenoxid) oder Poly-(2,5-dimethy1-1,4-phenylenoxid) als Polyphenylenoxid verwendet.
- 4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß man Poly-(2,6-dimethy1-1,4-phenylenoxid) verwendet.2^
- 5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Polymerisat einer aromatischen Alkenylverbindung, wie Styrol, Chlorstyrol, Dichlorstyrol, p-Methoxystyrol, p-Nitrostyrol, p-Methylstyrol, p-Phenylstyrol, p-Acetoxystyrol, p-Hydroxystyrol, m-Hydroxystyrol, p-Divinylbenzol,Aminostyrol, Chlormethylstyrol, α-Methylstyrol oder Methoxystyrol, als Styrolpolymerisat verwendet.
- 6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Copolymerisat einer aromatischen Alkenylverbindungmit Äthylen, Propylen, Vinylchlorid, Methylmethacrylat, Methylacrylat, Acrylnitril, Butadien, Isopren, Maleinsäureanhydrid, Isobuten oder Vinylacetat als Styrolpolymerisat verwendet.
- 7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daßman ein Oxim der allgemeinen Formel030036/0773Z-O-Πι, ti-,Xj1R3 R2Ζ-Ο-ΝN-O-Z,in denen RR4' Vce Rn und R0 gleich oder ver-D / Oschieden sind und Wasserstoff- oder Halogenatome, Cyano-, Nitro-, Alkoxy-, Phenoxy-, Amino- oder Hydroxylgruppen oder gegebenenfalls substituierte Kohlenwasserstoffreste bedeuten und Z ein Wasserstoffatom oder eine Benzoyl-, Acetyl-, Propionyl- oder Butyry!gruppe ist, verwendet.
- 8. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Nitrosoverbindung der allgemeinen FormelNO1 oderNOin denen R1, R„, R_ und R. die in Anspruch 7 genannte Bedeutung haben, R ' und R„' Wasserstoffatome, Phenylgruppen oder Alkylreste darstellen, m eine ganze Zähl von 0 bis 10 und η eine ganze Zahl von 2 bis 100 sind, verwendet.
- 9. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man das Kunstharzgemisch mit einem kautschukartigen Polymerisat in einer Menge von 1 bis 30 Gewichtsfeilen pro 100 Gewichtsteile des Kunstharzgemisches versetzt.030036/0773
- 10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß man einen Butadien-, Styrol-Butadien-Copolymer-, Styrol-Butadien-Blockcopolymer-, Isopren-, Propylen-, Äthylen-Propylen-Copolymer-, Acryl-, Polyester? Polyamid- oder Urethan-Kautschuk als kautschukartiges Polymerisat verwendet.
- 11. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man das Kunstharzgemisch mit einem Vulkanisationsaktivator oder -beschleuniger in einer Menge von O,O1 bis 10 Gewichtsteilen pro 100 Gewichtsteile des Kunstharzgemisches versetzt.
- 12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß man das Schmelzmischen bei einer Temperatür von 130 bis 3000C durchführt.
- 13. Pfropfcopolymerisate, erhältlich nach dem Verfahren der Ansprüche 1 bis 11.
- 14. Pfropfcopolymerisate, erhältlich nach dem Verfahren von Anspruch 12.
- 15. Verwendung der Pfropfcopolymerisate nach den Ansprüchen und 14 zur Herstellung von Formteilen. 25030036/0773
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