DE3006509C2 - Hydrostatische Lenkeinrichtung - Google Patents
Hydrostatische LenkeinrichtungInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine hydrostatische Lenkeinrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
Bei einer bekannten Lenkeinrichtung dieser Art (US-PS 29 18 135) ist der Meßmotor in beiden Betätigungsrichtungen des Servomotors diesem nachgeschaltet. Damit
der Meßmotor im Notbetrieb als Pumpe wirken kann, ist ein Zusatzventil vorgesehen, das beim Fortfall
des Pumpendrucks durch eine Feder in eine Notbetriebsstellung gebracht wird, in der sowohl der Tank als
auch die Pumpe vom hydraulischen Kreis abgeschaltet und der Pumpenanschluß mit dem Tankanschluß des
Steuergeräts verbunden werden. Bei dieser Lenkeinrichtung ist jedoch keine Endlagenübertragung vorhanden,
d. h. der Benutzer kann am Lenkorgan nicht feststellen,
wann der Servomotor eine Endlage erreicht hat Dieses Problem tritt nicht bei Lenkeinrichtung ?n auf,
ίο bei denen der Meßmotor dem Servomotor vorgeschaltet
ist, sei es daß der gesamte Meßmotor vorgeschaltet ist (DE-PS 12 93 029), sei es daß nur ein Teil des Meßmotors
vorgeschaltet ist (US-PS 33 48 493). Denn hier bildet der in seiner Encüage befindliche Servomotor
sHbst eine dem Ausgang des nunmehr als Pumpe wirkenden Meßmotors zugeordnete Sperre. Es ist aber
häufig unumgänglich oder erwünscht, den Meßmotor vollständig auf der Ausgangsseite des Servomotors anzuordnen,
sei es daß der Meßmotor fest zwischen Servomotor und Steuergerät angeordnet ist, sei es daß zur
Verringerung der Leckverluste der Druck im Meßmotor möglichst klein gehalten werden soll.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine hydrostatische Lenkeinrichtung der eingangs beschriebenen
Art, also mit zumindest in einer Betätigungsrichtung des Servomotors diesem vollständig nachgeschaltetem
- Meßmotor, anzugeber, bei dem eine Enalagenübertragung
auf das Lenkorgan möglich ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Kennzeichens des Anspruchs 1 gelöst
Wenn bei dieser Lenkeinrichtung der Servomotor eine Endlage erreicht und dadurch der Pumpendruck ansteigt,
geht das Zusatzventil in die Überdruckstellung, in der anstelle des Tankdrucks der Pumpendruck an der
Ausgangsseite des Meßmotors wirkt. Wenn dieser nunmehr als Pumpe betätigt wird; erfährt der Benutzer bei
einer kraftschlüssigen Kupplung zwischen Lenkorgan und Meßmotor einen erheblichen Widerstand, der die
Endlage anzeigt. Alle drei Betriebszustände, also Normalbetriebsstellung,
Notbetriebssteliung und Überdruckstellung werden daher durch ein einziges Zusatzventil
verwirklicht, das lediglich in Abhängigkeit vom Pumpendruck gesteuert wird.
Anspruch 2 kennzeichnet eine besonders einfache Ausführungsform.
Anspruch 2 kennzeichnet eine besonders einfache Ausführungsform.
Die Ausbildung nach Anspruch 3 sorgt für einen dichten Abschluß des Arbeitskreises der Notpumpe, wenn
das Zusatzventil die Notbetriebsstellung einnimmt. Über das Rückschlagventil kann der volle Pumpendruck
auf die eine Seite des Meßmotors wirken. Umgekehrt werden Druckerhöhungen in dem den Meßmotor aufweisenden
Kreis nicht zum Tank hin abgebaut. Außerdem wirkt das Zusatzventil gleichzeitig noch als Überdruckventil,
das den Druckanstieg der Pumpe begrenzt.
Bei der Ausführungsform nach Anspruch 4 sorgt das Rückschlagventil für einen ausreichenden Mindestdruck,
um das Zusatzventil in der ersten Stellung zu halten, auch wenn die Ventilanordnung des Steuergeräts
ihre Neutralstellung einnimmt. Der gesonderte Neutralstellungs-Tankanschluß ist vorgesehen, damit
die Pumpe leichter hochlaufen kann.
Die Erfindung wird nachstehend anhand in der Zeichnung dargestellter, bevorzugter Ausführungsbeispiele
näher erläutert. Es zeigt
F i g. I ein Schaltbild für eine hydrostatische Lenkeinheit mit umschaltbarem Meßmotor,
Fig.2 ein Schaltbild einer hydrostatischen Lenkeinheit
mit einem einem Servomotoranschluß fest zugeord-
ί: neten Meßmotor und
Sfi Fig.3 in schematischer Darstellung eine Abwand-
§j lung der in F i g. 2 dargestellten Lenkeinheit
ν!- Ein Steuergerät 1 hat einen Pumpenanschluß P, der
ν!- Ein Steuergerät 1 hat einen Pumpenanschluß P, der
;·.. über eine Pumpenleitung 2 mit einer motorgetriebenen
:·/ Pumpe 3 verbunden ist einen Tankanschluß T, der über
~:fi eine Tankleitung 4 mit einem Tank 5 verbindbar ist und
zwei Servomotor-Anschlüsse L und R, von denen der Anschluß L über eine Arbeitsleitung 6 mit einer Arbeitskammer
7 und der Anschluß R über eine Arbeitsleitung 8 mit einer Arbeitskammer 9 eines Servomotors 10 verbunden
ist dessen Kolben 11 die zu lenkenden Räder betätigt Ferner weist das Steuergerät 1 eine Ventilanordnung
12 mit drei Stellungen auf, nämlich der Neutralstellung B, der Stellung A für den Linkslauf und der
Stellung C für den Rechtslauf. Ein Lenkorgan 13 verstellt die Ventilanordnung 12 in der einen oder anderen
Richtung. Ein Meßmotor 14 übt eine Rückstellfunktion aus, wie es durch eine Vergleichsvorrichtung 15 angedeutet
ist Der Meßmotor 14 ist umschaltbar, so daß er in den Stellungen A und C der Ventüanodnung 12 immer
der Ausgangsseite des Servomotors lft nachgeschaltet
ist In bekannter V/eise wii J das Lenkorgan 13 kraftschlüssig mit dem Rotor des Meßmotors 14 verbunden,
wenn in der Vergleichsvorrichtung 15 ein vorgegebener Totweg gegen die Kraft einer Neutralstel-Iungsfeder41
überschritten ist
Die Servomotoranschlüsse L und R sind je über ein
zum Tank hin schließendes Rückschlagventil 16 bzw. 17 mit dem Tank 5 verbunden. In die Tankleitung 4 ist ein
zum Tank 5 hin öffnendes, durch eine Feder 18a belastetes Rückschlagventil 18 geschaltet. In der Neutralstellung
weist die Ventilanordnung 12 einen Kurzschlußpfad 19 auf, der zu einem Neutralstellungs-Tankanschluß
Tführt, welcher über ein durch eine Feder 20 belastetes, zum Tank hin öffnendes Rückschlagventil 21
mit dem Tank 5 verbunden ist
Ein Zusatzventil 22 weist einen Ventilschieber 23 auf, der drei Stellungen D, Eund Feinnehmen kann, nämlich
eine Überdrckstellung D, eine Normalstellung E und eine Notbetriebsstellung F. Auf der einen Seite ist eine
Druckkammer 24 vorgesehen, der Druck vom Ausgang der Pumpe 3 über eine Steuerleitung 25 zugeleitet wird.
Auf der anderen Seite wirkt eine schwach vorgespannte Bezugsfeder 26 und eine stark vorgespannte Bezugsfeder
27. Die schwache Bezugsfeder 2*» wird zusammengedrückt,
wenn der Pumpendruck einen vorgegebenen ersten Grenzwert überschreitet, wodurch sich das Zusatzventil
von der Notbetriebsstellung Fin die Normalstellung E bewegt. Bei närker werdendem Pumpendruck
wird die Bezugsfeder 27 zusammengedrückt, wodurch sich das Zusatzventil aus der Normaisteilung Ein
die Überdruckstellung D bewegt Die Bezugsfeder 26 ist so vorgespannt, daß derjenige Pumpendruck, der zum
öffnen eines der Rückschlagventile 18 oder 21 notwendig
ist, ausreicht, um das Zusatzventil in die Normalsteilung £ zu bringen. In der Notbetriebsstellung Fist die
Tankleitung 4 über einen Verbindungsabschnitt 28 der Pumpenleitung 2 verbunden, während eine Abtrennung
vom zum Tank 5 führenden Leitungsabschnitt 29 erfolgt. In der Normalstellung fist die Pumpe 3 direkt mit
der Pumpenleitung 2 und die Tankleitung 4 direkt mit dem Leitungsabschnitt 29 verbunden. In der Überdrückstellung
D ist die Tankleitung 4 über einen Verbindungspfad 30 mit der Pumpenleitung 2 und die Pumpe 3 über
einen Verbindungspfad 31 mit dem Leitungsabschnitt 29 verbunden. In allen Fällc'n ist ein zur Pumpe hin sperrendes
Rückschlagventil 32 vorgesehen.
Hierbei ergibt sich die folgende Betriebsweise: In der Normalstellung E des Zusatzventils 22 fördert
die Pumpe 3 Druckflüssigkeit über die Pumpenleitung 2, den Kurzschlußpfad 19 und das Rückschlagventil 21
zum Tank 5. Infolge des Rückschlagventils baut sich ein solcher Pumpendruck auf, der ausreicht, um die Bezugsfeder 26 zu überwinden und die Normalstellung E aufrecht
zu erhalten. Wird das Lenkorgan 13 gedreht beispielsweise derart daß sich die Ventilanordnung 12 nach
to rechts in die Stellung A verschiebt so wird Druckflüssigkeit über die Ventilanordnung und die Arbeitsleitung
6 zum Arbeitsraum 7 des Ser/omotors 10 geleitet während Flüssigkeit aus dem Arbeitsraum 9 über die Arbeitsleitung
8, den Meßmotor 14: die Tankleitung 4, das Zusatzventil 22 und den Leitungsabschnitt 29 zum Tank
5 zurückströmt Hierbei übt der Meßmotor 14 eine Rückstellfunktion aus. Der Kolben 11 des Servomotors
10 bewegt sich nach rechts. Wird das Lenkorgan 13 in entgegengesetzter Richtung gedreht, ist die Stellung C
der Ventilanordnung 12 wirksam und der Servomotorkoiben 11 bewegt sich nach links. Aurh hierbei ist aber
der Meßmotor 14 an die Ausgangsseite <les Servomotors
angeschlossen.
Fällt die Pumpe 3 aus, geht der Pumpendruck auf Null und die Bezugsfeder 26 drückt das Zusatzventil 22 in die Notbetr.übsstellung F. Wird nun das Lenkorgan 13 beispielsweise in Richtung der Stellung A gedreht so wird nach einem vorgegebenen Totweg der Rotor des Meßmotors 14 mitgenommen. Er arbeitet daher als Notpumpe, welche Flüssigkeit aus dem Arbeitsraum 9 und über das Saugventil 17 ansaugt und unter Druck über die Tankleitung 4, den Verbindungspfad 28, die Pumpenleitung 2 und die Arbeitsleitung 6 an den Arbeitsraum 7 des Servomotors 10 abgibt Infolgedessen bewegt sich dieser Kolben nach rechts. Bei entgegengesetzter Drehung des Lenkorgans 13 ergeben sich ähnliche Verhältnisse, aufgrund deren sich der Kolben 11 nach links bewegt.
Wenn in der Normalbetriebsstellung Fder Kolben 11 eine Endlage erreicht, steigt der Pumpendruck wegen des erhöhten Widerstandes im Arbeitskreis an. Infolgedessen geht das Zusatzventil 22 in die Überdruckstellung D. Hierdurch wird einerseits durch den Verbindungspfad 31 ein Übers'.römweg geöffnet, der ein weiteres Anwachsen des Pumpendrucks verhindert. Andererseits wird der Pumpendruck über die Tankleitung 4 an den Meßmotor 14 gelegt. Wenn daher versucht wird, das Lenkorgan 13 trotz Erreichen der Endlage des Servomotorkolbens weiterzudrehen, kann das Lenkorgan
Fällt die Pumpe 3 aus, geht der Pumpendruck auf Null und die Bezugsfeder 26 drückt das Zusatzventil 22 in die Notbetr.übsstellung F. Wird nun das Lenkorgan 13 beispielsweise in Richtung der Stellung A gedreht so wird nach einem vorgegebenen Totweg der Rotor des Meßmotors 14 mitgenommen. Er arbeitet daher als Notpumpe, welche Flüssigkeit aus dem Arbeitsraum 9 und über das Saugventil 17 ansaugt und unter Druck über die Tankleitung 4, den Verbindungspfad 28, die Pumpenleitung 2 und die Arbeitsleitung 6 an den Arbeitsraum 7 des Servomotors 10 abgibt Infolgedessen bewegt sich dieser Kolben nach rechts. Bei entgegengesetzter Drehung des Lenkorgans 13 ergeben sich ähnliche Verhältnisse, aufgrund deren sich der Kolben 11 nach links bewegt.
Wenn in der Normalbetriebsstellung Fder Kolben 11 eine Endlage erreicht, steigt der Pumpendruck wegen des erhöhten Widerstandes im Arbeitskreis an. Infolgedessen geht das Zusatzventil 22 in die Überdruckstellung D. Hierdurch wird einerseits durch den Verbindungspfad 31 ein Übers'.römweg geöffnet, der ein weiteres Anwachsen des Pumpendrucks verhindert. Andererseits wird der Pumpendruck über die Tankleitung 4 an den Meßmotor 14 gelegt. Wenn daher versucht wird, das Lenkorgan 13 trotz Erreichen der Endlage des Servomotorkolbens weiterzudrehen, kann das Lenkorgan
so 13, nachdem der Totgang durchlaufen ist, nicht mehr oder nur mit Schwierigkeiten weitergedreht werden,
weil der Rotor des Meßmotors 14 gegen den Pumpen druck arbeiten müßte. Die Bedienungsperson weiß daher,
daß die Endlage erreicht ist. Auch diese Funktion ist in beiden Drehrichtungen des Lenkorgans 13 gegeben.
Wenn die Ventilanordnung 12 ihre Nentralstellung B
einnimmt, kann die Pumpe 3 Druckflüssigkeit über das Rückschlagventil 21 fördern. Hierdurch sinkt der Pumpendruck,
weshaib das Zusatzventil 22 in die Normalstellung Fzurückkehrt.
Bei der Ausführungsform nach F i g. 2 sind für gleiche Teile dieselben und für entsprechende Teile um (00 erhöhte
Bezugszeichen verwendet. Unterschiedlich ist im wesentlichen, daß das Steuergerät 101 einen Meßmotor
6t 114 aufweist, der den, Servomotoranschluß R fest zugeordnet
ist. Infolgedessen hat auch die Ventilanordnung 112 einen einfacheren Aufbau, weil die Umschaltung des
Meßmotors ! 14 fortfällt. Außerdem sind in der Neutral-
Stellung B beide Arbeitsleitungen b und 8 über einen
Verbindungspfad 33 untereinander und mit der Pumpe verbunden. Wegen des festen Einbaus des Meßmotors
114 ist ein weiteres Saug-Rückschlügventil 34 vorgesehen,
das zum Tank 5 hin schließt und mit der Pumpenlei- -, tung 2 in Verbindung steht.
Der Normalbetrieb ist ähnlich wie in Fig. 1. Jedoch
befindet sich der Meßmotor 114 in der Stellung A der
Ventilanordnung 112 hinter dem Servomotor 110 und in
der Stellung C vor dem Servomotor.
Beim Ausfall der Pumpe 3, also in der Notbetriebsstellung Fdes Zusatzventils 22, kann der Meßmotor 114
als Notpumpe dienen, weil seine Druckseite vom Tank 5 abgetrennt ist. In der einen Richtung wird Flüssigkeit
aus dem Arbeitsraum 7 und über das Saugventil 34 an- t;
gesaugt und an den Arbeitsraum 9 abgegeben. In der anderen Arbeitsrichtung wird Flüssigkeit aus dem Arbeitsraum
9 und über das Saugventil 17 angesaugt und an den Arbeitsraum 7 abgegeben, wobei der Arbeitskreis
jeweils über den Verbindungspfad 28 im Zusatz- >o
ventil 22 läuft.
Die Überdruckstellung Ddes Zusatzventils 22 ist nur
für die rechte Endlage des Kolbens 111 erforderlich. Denn in der linken Endlage bildet der Kolben 111 selbst
ein Widerlager für die Drehbewegung des Meßitiotürs _>s
114.
Bei der Ausführungsform nach Fig.3 ist ein gegenüber
F i g. 2 geringfügig abgewandeltes Steuergerät 201 verwendet. Hier liegen zwischen Pumpenanschluß P
und TankanschluD T bzw. V zwei Reihenschaltungen jo von Drosseln 35 und 36 bzw. 37 und 38. Der Verbindungspunkt
39 der ersten Reihenschaltung ist mit dem Servomotoranschluß Z-. der Verbindungspunkt 40 der
zweiten Reihenschaltung über den Meßmotor 114 mit dem Servomotoranschluß R verbunden. In der Neutral- j=
stellung B haben alle Drosseln 35 bis 38 etwa den glei
Bei einer Verstellung ändern
sich die Drosseln 35 und 38 in einem Sinne und die Drosseln 36 und 37 im entgegengesetzten Sinne, so daß
sich in der Endlage der Stellung A die Drosseln 35 und 4o
38 vollständig geöffnet und die Drosseln 36 und 37 vollständig geschlossen haben. Umgekehrt ist es in der Endlage
der Stellung C. Ein solches Steuergerät 201 hat den Vorteil, daß schon die kleinste Verstellung des Lenkorgans
13 zu einer Verstellung des Servomotors 110 führt. 45
Daher ergibt sich eine sehr hohe Reaktionsgeschwindigkeit. Hierbei ist es aber erforderlich, den Meßmotor
115 fest anzuordnen. Mit Hilfe des Zusatzventils 22 lassen
sich auch hier die gleichen Bedingungen im Notbetrieb und bei Überdruck erzielen wie bei den vorange- so
hend<:n Beispielen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
55
60
Claims (4)
1. Hydrostatische Lenkeinrichtung mit einem richtungsabhängig betätigbaren Servomotor und einem
Steuergerät, das Anschlüsse für eine Pumpe, einen Tank und den Servomotor sowie eine Durchflußmenge
und -richtung bestimmende Ventilanordnung aufweist, die von einem Lenkorgan verstellbar und
außerdem von einem rückführenden Meßmotor beeinflußbar ist, wobei der Meßmotor wenigstens in
einer Betätigungsrichtung des Servomotors diesem vollständig nachgeschaltet ist und bei Pumpenausfall
als vom Lenkorgan antreibbare Notpumpe dient, die über ein zum Tank hin sperrendes Saug-Rückschlagventil
mit dem Tank verbunden ist, und wobei ein vom Pumpendruck gegen die Kraft einer Feder betätigbares
Zusatzventil vorgesehen ist, das in einer Normalstellung den Pumpenanschluß mit der Pumpe
und den Tankanschluß mit dem Tank verbindet und bei Ausfall der Pumpe in eine Notbetriebsstellung
umschaltbar ist, in der es den Tankanschluß einerseits mit dem Pumpenanschluß verbindet und
ihn andererseits vom Tank abtrennt, dadurch
gekennzeichnet, daß das Zusatzventil (22) bei Anstieg des Pumpendrucks über einen vorgegebenen
Grenzwert in eine Überdrutkstellung (D) umgeschaltet wird, in der der Tankanschluß (T) und der
Pumpenanschluß (P) mit der Pumpe (3) verbunden sind.
2. Einrichtung nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet, daß aas Zusatzventil (22) durch den Pumpendruck
gegen die Krau einer vtark vorgespannten weiteren Feder in die Überdruckstellung (D) verstellt
wird.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß dem Zusatzventil (22) in allen
Schaltstellungen ein zur Pumpe (3) hin sperrendes Rückschlagventil (32) zugeordnet ist und daß in der
Überdruckstellung (D) eine Verbindung zwischen Pumpe (3) und Tank (5) vor und eine Verbindung
zwischen Tankanschluß (T)und Pumpenanschluß (P)
hinter dem Rückschlagventil (32) vorgesehen ist.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilanordnung
(12, 112) des Steuergeräts (1, 101) in ihrer Neutralstellung (B)eine KurzschluBverbindung (19,33) zwischen
Pumpenanschluß (P) und einem Neutralstellungs-Tankanschluß
(T') aufweist, der unter Umgehung des Zusatzventils (22) mit dem Tank (5) verbunden
ist und ein zum Tank hin öffnendes federbelastetes Rückschlagventil (21) aufweist, dessen Feder
(20) so bemessen ist, daß der an ihm auftretende Druckabfall größer ist als der zur Verstellung des
Zusatzventils aus der Notbetriebsstellung (F) in die Normalstellung ^erforderliche Pumpendruck.
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