DE3006552A1 - Verfahren und vorrichtung zum kuehlen von giessereisand - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum kuehlen von giessereisandInfo
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Patentanwälte Dipl.-Ing. H. Weickman-n-, Difl.-Phys. Df*· j{ . /','η r/i'e
Dipl.-Ing. F. A.Weickmann, .Dipl.-Chemt 6' - /-/ n fe
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Verfahren und Vorrichtung zum Kühlen von Gießereisand
130008/0584
Beschreibung
Der in Sandgießereiverfahren verwendete Sand stellt einen
gewissen Kostenpunkt in dem Gießprozeß dar, insbesondere in dem üblichen Fall, daß in dem-Sand Beimischungen enthalten
sind, die ihn für den beabsichtigten Zweck geeigneter machen. Aus diesem Grund ist es zweckmäßig, den Sand in späteren
Gießvorgängen wiederζuverwenden, und am günstigsten ist es,
den Sand für die Wiederverwendung vorzubereiten, ohne daß die relativ kostspieligen Beimischungen, die in dem Sand enthalten
sind, dabei verlorengehen oder vernichtet werden.
Wenn der Sand aus dem Formkasten, in den das Gußstück gegossen wurde, entfernt wird, ist er ziemlich heiß, und wenn
man ihn zum Abkühlen lediglich auf den Boden schüttet, ist ein großer Bodenraum erforderlich, um so mehr, als die Mitte
des Haufens sich nur sehr langsam abkühlen würde.
Wenn der Sand zur Abkühlung einem Strahl oder einer Strömung kühler Luft ausgesetzt wird, kann zwar eine Abkühlung erreicht
werden, aber ein großer Teil des feinen Zusatzmaterials wird in dem Luftstrom mitgerissen. Dies macht einen
großen Sackraum erforderlich, d. i. einen Behälter, der. einen großen Sack enthält, durch den die Luft strömen kann,
der aber den Durchtritt der feinen Partikel blockiert. Dies ist nicht nur kostspielig, sondern führt auch zu einem Verlust
der feinen Zusatzmaterialien aus dem Gießereisandgemisch.
Gießereisand, der unmittelbar von einem Metallgußvorgang
kommt, ist sehr heiß, ja er ist praktisch so heiß, daß normalerweise mit Sicherheit keine Feuchtigkeit in dem
Sand vorhanden ist. Nachdem der Sand von dem Formkasten und dem Gußstück selbst abgesondert ist, ist er immer noch ziem-
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lieh heiß und es ist zweckmäßig, den Sand zu kühlen, ohne
daß die feinen Zusätze verlorengehen, so daß er in verhält-**
nismäßig kurzer Zeit wieder verwendet werden kann. Auch ist es günstig, ein kontinuierliches Verfahren zum Kühlen des
Sandes als Vorbereitung für seine Wiederverwendung vorzusehen. Vorrichtung und Verfahren gemäß der Erfindung erfüllen
diese Anforderungen dadurch, daß eine Anordnung getroffen ist, bei der die Wärmemenge, die in dem zu kühlenden
heißen Gießereisand enthalten ist, gemessen wird und Wasser in einem speziellen Verhältnis zugegeben wird, das von der
Wärmemenge abhängt. Der befeuchtete Sand wird dann in einen Behälter gebracht, der gerüttelt wird, damit jedes Sandpartikel
mit Wasser bedeckt wird; dann wird der Behälter evakuiert, um die Feuchtigkeit zu verdampfen mit dem sich dabei
ergebenden Abkühlungseffekt, worauf der abgekühlte Sand aus dem Behälter entnommen wird. Es sind zwei solche Behälter
vorgesehen zusammen mit automatischen Steuerungen, so daß, während der Druck in dem einen Behälter herabgesetzt wird,
um die Verdampfung zu bewirken, der andere Behälter mit feuchtem Sand gespeist wird. Vorzugsweise wird nach dem
Verdampfungsprozeß nur die Hälfte des Sandes in einem Behälter entfernt und der Behälter wird dann wieder gefüllt
und gerüttelt und der Verdampfungsvorgang wird wiederholt. . Auf diese Weise wird jedes Sandpartikel in dem Behälter
zweimal behandelt, das heißt,' einem Vakuum und einer Verdampfung unterzogen, wobei die Zeitspanne zwischen dem
ersten und dem zweiten Zyklus dazu dient, zu gewährleisten, daß die Hitze im Inneren jedes Sandkorns zu der Außenfläche
des Korns dringen kann und dadurch eine vollständige Abkühlung erreicht wird.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand
der beigefügten Zeichnungen. Darin zeigen:
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Fig. 1 eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung;.
Fig. 2 einen Vertikalschnitt 2-2 der Fig. 1.
In Fig. 1 ist eine Vorrichtung 1o zum Abkühlen von Sand dargestellt,
die einen ersten Behandlungsbehälter 11 und einen zweiten Behandlungsbehälter 12 aufweist. Die Behälter sind
auf einem Grundgestell 13 mit Hilfe von Isolationsfedern 14 abgestützt, über den Behältern ist ein Fülltrichter 15 mit
einem umstellbaren Klappenventil 16 angebracht, das von einem Solenoid 17 aus der dargestellten Lage, in der der Sand
in den Behälter 11 geleitet wird, in die entgegengesetzte
Lage bewegbar ist, die gestrichelt angedeutet ist und in der der Sand aus dem Fülltrichter in den Behälter 12 gelenkt
wird. Der Behälter 11 ist mit einer Einlaßrutsche 18 versehen, die in das Kopfende des Behälters 11 mündet, und eine
entsprechende Rutsche 19 ist auch für den Behälter 12 vorgesehen. Jede Rutsche 18 und 19 ist mit einem Ventil
ausgerüstet, wie dies bei 2o gezeigt ist, und diese Ventile werden von Solenoiden 21 und 22 betätigt und schließen bei
Betätigung die Behälter 11 und 12 gegen die Umgebung ab.
Am Boden jedes Behälters 11 und 12 ist jeweils ein Auslaß 23 bzw. 24 vorgesehen und Solenoide 25 und 26 steuern Ventile
in den beiden Auslässen so, daß in der entsprechenden Ventilstellung Sand aus dem Behälter auf die Oberfläche 27
eines Förderbands entlassen wird. Die Rücklaufbahn des Förderbandes ist bei 28 dargestellt.
Dem Behälter 11 ist eine Vakuumkammer 29 zugeordnet, die
mit dem Behälter über eine Leitung 3o verbunden ist. Eine Vakuumpumpe 31 ist über eine Leitung 32 an die Vakuumkammer
29 angeschlossen und ein magnetgesteuertes Ventil 33 ist so angeordnet, daß es die Leitung 3o öffnen und schließen
kann, um die Verbindung zwischen der Vakuumkammer 29
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und dem Behälter 11 herzustellen bzw. zu sperren.
Eine zweite Vakuumkammer 34 ist über eine Leitung 35 mit dem zweiten Behälter 12 verbunden. Der zweiten Vakuumkammer
ist eine Vakuumpumpe 36 zugeordnet, die mit der Kammer über eine Leitung 37 verbunden ist, und ein magnetgesteuertes
Ventil 38 arbeitet in gleicher Weise wie das Ventil 33.
Das Vakuumsystem dient dazu, den Druck in dem Behälter zu reduzieren und dadurch das die Sandkörner bedeckende Wasser
verdampfen zu lassen, um auf diese Weise eine Abkühlung zu erzielen. Wenn Sand mit einer Temperatur von 66°C annehmbar
ist, muß das Vakuumsystem den Druck in dem Behälter auf etwa o,34 bar oder etwas darunter senken. Wenn ein kühlerer Sand
gewünscht wird, kann der Druck auf bis zu o,2o bar oder sogar noch weniger herabgesetzt werden.
In Fig. 2 ist eine Anordnung gezeigt, um den heißen Gießereisand zu der oben beschriebenen Vorrichtung zu transportieren.
Hierzu ist ein Bandförderer 4o vorgesehen mit einem oberen Trumm 41, auf dem der heiße Sand 42 zum Fülltrichter
15 befördert wird. Der Förderer hat ein Rücklauftrumm 43.
Der Sand auf dem oberen Trumm 41 fällt in das offene Oberende 44 des Trichters 15 und wird je nach der Stellung des
Klappenventils 16 in den Behälter 11 oder 12 gelenkt.
Nahe dem Fülltrichter 15 ist am Bandförderer 4o ein Temperaturfühler
45 angebracht, der die Temperatur des Sandes feststellt. Außerdem ist dem Bandförderer 4o noch eine Einrichtung
46 mit Schwenkflügel beigeordnet, um die Tiefe des Sandes auf dem oberen Trumm 41 festzustellen. Die Ausgänge
des Temperaturfühlers 45 und des Tiefenfühlers 46 werden über Leitungen 47 bzw. 48 an einen ersten Steuermechanismus
49 angelegt. Der Steuermechanismus 49 ist so konstruiert, daß er ein magnetgesteuertes Ventil 5o betätigt,
das die Zuflußmenge von Wasser durch ein Rohr 51 in
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die Öffnung 44 des Trichters 15 steuert.
Der erste Steuermechanxsinus 49 dient dazu, den Wasserzufluß in den Trichter 15 auf eine Menge pro Zeiteinheit einzuregeln,
die durch den Wärmegehalt des Sandes 42 bestimmt wird.
Der Steuermechanismus 49 berechnet den Wärmeinhalt unter Berücksichtigung sowohl der Temperatur als auch der Tiefe des
Sandes und reguliert den Wasserzufluß so, daß 454 g Wasser für jeweils 116o kJ (11oo BTU) in dem Sand 42 vorgesehen
werden.
Wasser und Sand werden in die Behälter (in Fig. 2 in den Behälter 11) eingeführt, um dort behandelt zu werden. Jeder
Behälter 11, 12 ist mit spiralförmigen Zügen 52 ausgestattet, die entlang seiner Innenwand laufen und deren Zweck noch beschrieben
wird.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, sind Einrichtungen vorgesehen, um die Behälter 11 und 12 zu rütteln. Wie schon erwähnt,
sind die Behälter auf Isolationsfedern 14 abgestützt und somit für eine Schwingbewegung in einer annähernden vertikalen
Richtung gehaltert. Um den Behälter 11 in Schwingungen zu versetzen, sind an ihm zwei Elektromotoren 53 und 54
an gegenüberliegenden Seiten des Behälters angebracht, die Wellen mit zwei Enden haben, auf denen jeweils ein Exzenter
55 sitzt. Die Achsen der Motorwellen sind zur Vertikalen geneigt, wie dies durch Linien 56 und 57 angedeutet
ist.
Entsprechende Motoren 58 und 59 sind an gegenüberliegenden Seiten des Behälters 12 vorgesehen, die ebenfalls Wellen
mit zwei Enden tragen, auf denen je ein exzentrisches Gewicht 6o angebracht ist. Wie bei den Motoren am Behälter
11 sind die Achsen der Motorwellen am Behälter 12 zur Vertikalen geneigt, angedeutet durch Linien 61 und 62.
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Im Inneren der beiden Isolationsfedern 14 sind Belastungsfühler 63 und 64 angebracht, von denen der eine dem Behälter
11 und der andere dem Behälter 12 zugeordnet ist. Die Belastungsfühler
dienen dazu, die Ladung von Sand und Wasser in jedem Behälter zu bestimmen, wobei der Zweck für diese
Bestimmung später noch beschrieben wird.
Eine zweite Steuereinrichtung 65 ist mit den dargestellten Leitungen an die Belastungsfühler 63 und 64 angeschlossen,
sowie mit den Auslaßventilsolenoiden 25 und 26, den SoIenoiden
21 und 22 zum Schließen des Einlasses am Kopfende und mit den Solenoidventilen 33 und 38 verbunden, die die
Verbindung zwischen den Vakuumkammern und den Behältern herstellen.
In Ausübung des erfindungsgemäßen Verfahrens mit der beschriebenen Vorrichtung wird eine Mischung von Sand und
Wasser in das Kopfende 44 des Fülltrichters 15 eingeführt und von dem umschaltbaren Klappenventil in den Behälter 11
gelenkt. Beim Ingangsetzen der Vorrichtung wird der Behälter mit Wasser-Sand-Gemisch gefüllt und sein Füllungsgrad
wird von dem Belastungsfühler 63 und der Steuervorrichtung 65 festgestellt, so daß, wenn der Behälter 11 gefüllt ist,
das Klappenventil in eine Stellung umgeschaltet wird, in der es Sand und Wasser in den Behälter 12 leitet. Der Steuermechanismus
65 betätigt dann das Solenoid 21, um den Behälter 11 am Oberende zu schließen, und öffnet danach das
Solenoidventil 33, um das Innere des Behälters 11 mit der
Vakuumkammer 29 in Verbindung zu setzen. Wenn die Motoren 53 und 54 eingeschaltet sind, wird der Behälter 11 vertikal
in Schwingungen versetzt in einer annähernd spiralförmigen Richtung, d. i. nicht unmittelbar auf und ab,
sondern mit einer leichten Drehung. Der Schwingungsweg,
den der Behälter 11 beschreibt, ist praktisch parallel zur Neigung der Züge 52 und dies hat zur Folge, daß das Wasser
und der Sand gut durchgemischt werden, um sicherzustellen,
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daß jedes Sandkorn mit einem Wasserfilm überzogen wird. Die Vibration des Behälters geht während des ganzen Prozesses
kontinuierlich weiter.
Unter der Annahme, daß nach dem ersten Ingangsetzen beide
Behälter 11 und 12 mit Sand-und Wasser-Gemisch gefüllt sind, betätigt der Steuermechanismus 65 das Solenoid 25, um den
Auslaß 23 des Behälters 11 zu öffnen, und öffnet gleichzeitig durch Betätigung des Solenoids 21 das Oberende des Behälters.
Z.udem wird das Solenoid 17 betätigt, um das Klappenventil
in die dargestellte Lage zu überführen, damit das Sand- und Wasser-Gemisch in den Behälter 11 geleitet
wird. Bei der bevorzugten Ausfuhrungsform ist nach etwa
einer Minute annähernd die Hälfte des Sandes im Behälter 11 durch den Auslaß 23 ausgetreten und eine gleiche Menge
durch die Rutsche 18 in den Behälter gelangt. Während dies stattfindet, ist der Behälter 12 von der Umgebungsluft abgesperrt
und mit der Vakuumkammer 34 durch das Solenoidventil 38 in Verbindung gesetzt. Vorzugsweise ist die Entladungsgeschwindigkeit
aus dem Auslaß 23 etwas größer als die Geschwindigkeit, mit der frisches Sand-Wasser-Gemisch
in den Behälter eingeführt wird. Nach einer Minute schließt der Steuermechanismus 65 durch Betätigung des Solenoids 25
den Auslaß 23. Das Sand-Wasser-Gemisch fließt weiter in den Behälter, bis der Belastungsfühler 63 feststellt, daß
der Behälter gefüllt ist, und zu diesem Zeitpunkt wird ein Signal an den Steuermechanismus 65 geschickt, das durch
Betätigung des entsprechenden Ventils das Ob.erende des Behälters von der Verbindung mit der Umgebungsluft absperrt
und außerdem das Klappenventil so umschaltet, daß das Sand-Wasser-Gemisch in den Behälter 12 gelenkt wird. Dieser Behälter
ist kurz vor dem Umschalten des Klappenventils durch Betätigung des Solenoidventils 38 von der Vakuumkammer
34 abgesperrt worden und das Solenoid 26 ist betätigt worden, um den Auslaß zu öffnen und den gekühlten Sand zu
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entlassen. Das Solenoid 22 wird ebenfalls betätigt, um das
Oberende des Behälters 12 zu öffnen, so daß das Sand-Wasser-Gemisch
hineinfließen kann. Mittlerweile wird bei geschlossenem
Behälter 11 durch Schließen des Auslasses und Einlasses das Solenoidventil 33 betätigt, um den Behälter
mit der Vakuumkammer 29 in Verbindung zu setzen.
Aus vorstehender Beschreibung wird deutlich, daß der Kühlprozeß kontinuierlich verläuft, wobei jedes Sandkorn zweimal
einer Behandlung mit Vakuum unterzogen wird. Der gekühlte Sand wird aus einem Behälter entlassen, während frischer
heißer Sand eingeführt wird, wobei der Zyklus derart zeitlich abgestimmt ist, daß etwa eine Minute (das ist eine
günstige Zeit) erforderlich ist, um die Hälfte des Behäiterinhalts zu entleeren und eine gleiche Menge dazuzufügen.
Während aus dem einen Behälter ein Teil (d. i. die Hälfte) des zweimal behandelten Sandes entleert wird und mit frischem
Sand für die Behandlung nachgefüllt wird, wird der andere Behälter unter ein Vakuum gesetzt, um die Abkühlung
zu bewirken.
Obgleich die Behälter in Schwingungen versetzt werden, ist
doch eine Trennung zwischen der Hälfte des Sandes, die in dem Behälter während der Entleerung zurückgeblieben ist,
und dem neu hinzugefügten Sand zum Auffüllen des Behälters vorhanden. Anders ausgedrückt, der Sand am Boden des Behälters
ist derjenige, der in dem vorangegangenen Zyklus, nicht in dem laufenden Zyklus, eingefüllt worden war, wodurch
die zweifache Behandlung jedes Sandpartikels gewährleistet ist.
Wie aus vorstehender Beschreibung hervorgeht, wird ein Verfahren und eine Vorrichtung vorgesehen, die Gießereisand
durch Verdampfung abkühlt. Jedes Sandkorn wird vollständig mit einem Wasserfilm überzogen und dann zwei Vakuumbehand-
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lungen ausgesetzt, die bewirken, daß die den Sand bedeckende
Feuchtigkeit verdampft und dabei den beabsichtigten Abkühlungseffekt erzeugt; gleichzeitig kann die im Inneren eines
jeden Sandkorns vorhandene Wärme zur Außenfläche des Sandkorns geleitet werden, um dort durch die Verdampfung zerstreut
zu werden. Während aus dem einen Behälter die Hälfte seiner Füllung entleert wird, wird der andere Behälter
unter Vakuum gesetzt, und auf diese Weise kann kontinuierlich eine Sandmenge behandelt werden, indem sie entweder
in den einen oder in den anderen Behälter geleitet wird, wobei das Füllen des einen Behälters stattfindet, während
in dem anderen Behälter die Behandlung mit Vakuum erfolgt.
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Claims (11)
1. Vorrichtung zum Kühlen von Gießereisand, gekennzeichnet durch einen Förderer (4o) für den Sand/ eine
dem Förderer zugeordnete Einrichtung (45) zum Feststellen der in dem Sand enthaltenen Wärmemenge, zwei Behälter (11, 12),
ein selektiv steuerbares Organ (16), um den Sandfluß vom Förderer
(4o) in den einen oder den anderen Behälter zu lenken, einen Auslaß (23, 24) aus jedem Behälter und jeweils ein den
Auslaß steuerndes Ventil (25, 26), eine Vakuumquelle (29, 34) und Einrichtungen (33, 38), die selektiv steuerbar sind, um
die Vakuumquelle mit dem einen oder dem anderen Behälter zu verbinden, eine regulierbare Einrichtung (5o, 51) zum Zufügen
von Wasser zu dem die Behälter betretenden Sand, ferner einen ersten Steuermechanismus (49) , der derart arbeitet, daß er
die dem Sand hinzugefügte Wassermenge nach Maßgabe der Wärmemenge im Sand verändert, und einen zweiten Steuermechanismus
(65) zum Steuern des den Sandfluß lenkenden Organs (16), -der Ventile (25, 26) am Behälterauslaß und der selektiv verbindenden
Einrichtungen (33, 38), wobei der zweite Steuermechanismus
(65) derart konstruiert ist, daß er nacheinander den Sandfluß in einen Behälter lenkt, dann diesen einen Behälter mit der
Vakuumquelle verbindet, während er den Sandfluß in den anderen Behälter lenkt, dann das betreffende Auslaßventil betätigt,,
um Sand aus dem ersten Behälter zu entlassen, und dann die Vakuumquelle mit dem anderen Behälter verbindet und den Sandfluß
wieder in den ersten Behälter lenkt.
2. Vorrichtung.zum Kühlen von Gießereisand, insbesondere
nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Förderer (4o) für den Sand, eine dem Förderer zugeordnete;!
Einrichtung (45) zum Feststellen der in dem Sand enthaltenen Wärmemenge, zwei Behälter (11, 12), Vorrichtungsteile (14)
zum Haltern der Behälter für eine Schwingbewegung, mit jedem
Behälter verbundene Einrichtungen (53, 54, 55; 58, 59, 6o), um den Behälter in Schwingungen zu versetzen, ein selektiv
steuerbares Organ (16), um den Sandfluß vom Förderer (4o) in den einen oder den anderen Behälter zu lenken, einen Auslaß
(23, 24) aus jedem Behälter und jeweils ein den Auslaß • steuerndes Ventil (25, 26) , eine Vakuumquelle (29, 34) und
Einrichtungen (33, 38), die selektiv steuerbar sind, um die Vakuumquelle mit dem einen oder dem anderen Behälter zu verbinden,
eine regulierbare Einrichtung (5o, 51) zum Zufügen von Wasser zu dem die Behälter betretenden Sand, ferner einen
ersten Steuermechanismus (49), der derart arbeitet, daß er die dem Sand hinzugefügte Wassermenge nach Maßgabe der
Wärmemenge im Sand verändert, und einen zweiten Steuermechanismus (65) zum Steuern des den Sandfluß lenkenden Organs
(16), der Ventile (25, 26) am Behälterauslaß und der selektiv verbindenden Einrichtungen (33, 38), wobei der zweite
Steuermechanisiftus (65) derart konstruiert ist, daß er nacheinander den Sandfluß in den einen Behälter lenkt, dann diesen:
einen Behälter mit der Vakuumquelle verbindet, während er den Sandfluß in den anderen Behälter lenkt, dann das betreffende
Auslaßventil betätigt, um Sand aus dem ersten Behälter zu entlassen, und dann die Vakuumquelle mit dem anderen
Behälter verbindet und den Sandfluß wieder in den ersten Behälter lenkt.
3. Vorrichtung zum Kühlen von Gießereisand, insbesondere nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen
Förderer (4o) für den Sand, eine dem Förderer zugeordnete Einrichtung (45) zum Feststellen der in dem Sand enthaltenen
Wärmemenge, zwei Behälter (11, 12) r ein selektiv steuerbares
Organ (16), um den Sandfluß vom Förderer (4o) in den einen
oder den anderen Behälter zu lenken, einen Auslaß (23, 24) aus jedem Behälter und jeweils ein den Auslaß steuerndes
Ventil (25, 26), eine Vakuumquelle (29, 34) und Einrichtungen (33, 38), die selektiv steuerbar sind, um die Vakuumquelle
mit dem einen oder dem anderen Behälter zu verbinden, eine
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— fi —
regulierbare Einrichtung (5o, 51) zum Zufügen von Wasser zu
dem die Behälter betretenden Sand, ferner einen ersten Steuermechanismus (49), der derart arbeitet, daß er die dem Sand
hinzugefügte Wassermenge nach Maßgabe der Wärmemenge im Sand verändert, und einen zweiten Steuermechanismus (65) zum Steuern
des den Sandfluß lenkenden Organs (16), der Ventile (25,
26) am Behälterauslaß und der selektiv verbindenden Einrichtungen (33, 38), sowie einen Belastungsfühler (63, 64) für
jeden Behälter (11, 12), der mit dem Behälter und mit dem
zweiten Steuermechanismus (65) verbunden ist, wobei der zweite Steuermechanismus derart konstruiert ist, daß er gesteuert
von dem Belastungsfühler (63, 64) den Sandfluß von dem ersten Behälter (11) zu dem zweiten Behälter (12) lenkt, wenn die
Sandfüllung in dem ersten Behälter eine vorgegebene Menge erreicht, und nacheinander den einen Behälter mit der Vakuumquelle
verbindet, während der Sandfluß in den anderen Behälter gelenkt wird, dann das betreffende Auslaßventil betätigt,
um Sand aus dem ersten Behälter zu entlassen, und darauf die Vakuumquelle mit dem anderen Behälter verbindet.
4. Vorrichtung zum Kühlen von Gießereisand, insbesondere nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen
Förderer (4o) für den Sand, eine dem Förderer zugeordnete Einrichtung (45) zum Feststellen der in dem Sand enthaltenen
Wärmemenge, zwei Behälter (11, 12), ein selektiv steuerbares Organ (16), um den Sandfluß vom Förderer (4o) in den
einen oder den anderen Behälter zu lenken, einen Auslaß (23, 24) aus jedem Behälter und jeweils ein den Auslaß steuerndes
Ventil (25, 26), eine Vakuumquelle (29, 34) und Einrichtungen (33, 38), die selektiv steuerbar sind, um die Vakuumquelle
mit dem einen oder dem anderen Behälter zu verbinden, eine regulierbare Einrichtung (5o, 51) zum Zufügen von Wasser
zu dem die Behälter betretenden Sand, ferner einen ersten Steuermechanismus (49) , der derart arbeitet, daß er die
dem Sand hinzugefügte Wassermenge nach Maßgabe der Wärmemenge im Sand verändert, und einen zweiten Steuermechanismus
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(65) zum Steuern des den Sandfluß lenkenden Organs (16), der Ventile (25, 26) am Behälterauslaß und der selektiv verbindenden
Einrichtungen (33, 38), sowie einen Belastungsfühler
(63, 64) für jeden Behälter, der mit dem Behälter und mit dem zweiten Steuermechanismus (65) verbunden ist, wobei
der zweite Steuermechanismus (65) derart konstruiert ist, daß er gesteuert von dem betreffenden Belastungsfühler (63)
den Sandfluß vom ersten Behälter (11) zum zweiten Behälter
(12) lenkt, wenn die Sandfüllung in dem ersten Behälter eine vorgegebene Menge erreicht, und derart angeordnet ist,
daß er nacheinander den einen Behälter mit der Vakuumquelle verbindet, während der Sandfluß zu dem anderen Behälter gelenkt
wird, dann das betreffende Auslaßventil betätigt, um Sand aus dem ersten Behälter zu entlassen, und dann die Vakuumquelle
mit dem anderen Behälter verbindet, und wobei der zweite Steuermechanismus (65) derart funktioniert, daß
er das Auslaßventil (23) des ersten Behälters (11) schließt und den Sandfluß in den ersten Behälter leitet, wenn die
Hälfte der Sandfüllung in dem ersten Behälter durch den Auslaß entlassen worden ist.
5. Vorrichtung zum Kühlen von Gießereisand, insbesondere nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen
Förderer (4o) für den Sand, eine dem Förderer zugeordnete Einrichtung (45) zum Feststellen der in dem Sand enthaltenen
Wärmemenge, zwei Behälter (11, 12), ein selektiv steuerbares Organ (16), um den Sandfluß vom Förderer (4o) in den
einen oder den anderen Behälter zu lenken, einen Auslaß (23, 24) aus jedem Behälter und jeweils ein den Auslaß steuerndes
Ventil (25, 26), eine Vakuumquelle (29, 34) und Einrichtungen (33, 38), die selektiv steuerbar sind, um die Vakuumquelle
mit dem einen oder dem anderen Behälter zu verbinden, eine regulierbare Einrichtung (5o, 51) zum Zufügen von Wasser
zu dem die Behälter betretenden Sand, ferner einen ersten Steuermechanismus (49), der derart funktioniert, daß
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er die dem Sand hinzugefügte Wassermenge nach Maßgabe der Wärmemenge im Sand verändert, und einen zweiten Steuermechanismus
(65) zum Steuern des den Sandfluß lenkenden Organs (16), der Ventile (25, 26) am Behäiterauslaß und der
selektiv verbindenden Einrichtungen (33, 38), sowie einen Belastungsfühler (63, 64) für jeden Behälter (11, 12), der ·
mit dem Behälter und mit dem zweiten Steuermechanismus (65) verbunden ist, wobei der zweite Steuermechanismus gesteuert
durch den Belastungsfühler (63) den Sandfluß zu dem zweiten Behälter (12) lenkt, wenn die Sandfüllung in dem ersten Behälter
(11) einen vorgegebenen Grad erreicht, und nacheinander den Sandfluß in den einen Behälter lenkt, dann diesen
einen Behälter mit der Vakuumquelle verbindet, während er den Sandfluß in den anderen Behälter lenkt, dann das betreffende
Auslaßventil betätigt, um Sand aus dem ersten Behälter zu entlassen, und dann die Vakuumquelle mit dem anderen Behälter
verbindet, und wobei der zweite Steuermechanismus (65) derart funktioniert, daß er das Auslaßventil des ersten
Behälters schließt und den Sandfluß in den ersten Behälter leitet, wenn weniger als die gesamte Sandfüllung in
dem ersten Behälter durch dessen Auslaß entlassen worden ist.
6. Vorrichtung zum Kühlen von Gießereisand, insbesondere nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen
Förderer (4o) für den Sand, eine dem Förderer zugeordnete Einrichtung (45) zum Feststellen der in dem Sand enthaltenen
Wärmemenge, zwei Behälter (11, 12), ein Grundgestell
(13), mehrere Isolationsfedern (14), die die Behälter in
vertikaler Anordnung an dem Grundgestell abstützen, und eine Einrichtung für jeden Behälter, die diesem eine spiralartige
vertikale Schwingbewegung erteilt, und zu der zwei Elektromotoren (53, 54; 58, 59), einer an jeder Seite
jedes Behälters,gehören, die jeweils eine Welle haben, auf
der zwei exzentrische Gewichte (55, 6o) angebracht sind und deren Achsen gegensinnig zur Vertikalen geneigt sind,
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weiter ein selektiv steuerbares Organ (16), um-den Sandfluß
vom Förderer (4o) in den einen oder den anderen Behälter zu lenken, einen Auslaß (23, 24) aus jedem Behälter
und jeweils ein den Auslaß steuerndes Ventil (25, 26), eine Vakuumquelle (29, 34) und Einrichtungen (33, 38), die
selektiv steuerbar sind, um die Vakuumquelle mit dem einen oder dem anderen Behälter zu verbinden, eine regulierbare
Einrichtung (5o, 51) zum Zufügen von Wasser zu dem die Behälter betretenden Sand, ferner einen ersten Steuermechanismus
(49), der derart funktioniert, daß er die dem Sand hinzugefügte Wassermenge nach Maßgabe der Wärmemenge im Sand
verändert, und einen zweiten Steuermechanismus (65) zum Steuern des den Sandfluß lenkenden Organs (16), der Ventile
(25, 26) am Behälterauslaß und der selektiv verbindenden Einrichtungen (33, 38), wobei der zweite Steuermechanismus
(65) derart konstruiert ist, daß er nacheinander den Sandfluß in den einen Behälter leitet, dann diesen einen Behälter
mit der Vakuumquelle verbindet, während er den Sandfluß in den anderen Behälter leitet, dann das betreffende Auslaßventil
betätigt, um Sand aus dem ersten Behälter zu entlassen, und dann die Vakuumquelle mit dem anderen Behälter
verbindet und den Sandfluß in den ersten Behälter lenkt.
7. Vorrichtung zum Kühlen von Gießereisand, insbesondere nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen
Förderer (4o) für den Sand, eine dem Förderer zugeordnete Einrichtung (45) zum Feststellen der in dem Sand enthaltenen
Wärmemenge, zwei Behälter (11, 12), ein Grundgestell
(13), mehrere Isolationsfedern (14), die die Behälter in vertikaler Anordnung an dem Grundgestell abstützen, eine
Einrichtung für jeden Behälter, um diesem eine spiralförmige vertikale Schwingbewegung zu erteilen, zu der zwei
Elektromotoren (53, 54; 58, 59), einer an jeder Seite jedes Behälters, gehören, die jeweils eine Welle haben, auf
der zwei exzentrische Gewichte (55, 6o) sitzen und deren Achsen gegensinnig zur Vertikalen geneigt sind, sowie EIe-
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mente, die an der Innenwand jedes Behälters einen Zug oder
Gewindegang (52) bilden, der spiralförmig nach oben läuft und in der gleichen Richtung geneigt ist wie die spiralförmige
Schwingbewegung des Behälters, weiter durch ein selektiv steuerbares Organ (16) um den Sandfluß vom Förderer
(4o) in den einen oder den anderen Behälter zu lenken, einen Auslaß (23, 24) aus jedem Behälter und jeweils
ein den Auslaß steuerndes Ventil (25, 26), eine Vakuumquelle (29, 34) und Einrichtungen (33, 38), die selektiv steuerbar
sind, um die Vakuumquelle mit dem einen oder dem anderen Behälter zu verbinden, eine regulierbare Einrichtung (5o, 51)
zum Zufügen von Wasser zu dem die Behälter betretenden Sand, ferner einen ersten Steuermechanismus (49) , der derart funktioniert,
daß er die dem Sand hinzugefügte Wassermenge nach Maßgabe der Wärmemenge im Sand verändert, und einen zweiten
Steuermechanismus (65) zum Steuern des den Sandfluß lenkenden Organs (16), der Ventile (25, 26) am Behälterauslaß und
der selektiv verbindenden Einrichtungen (33, 38), und durch einen Belastungsfühler (63, 64) für,jeden Behälter, der mit
dem Behälter und mit dem zweiten Steuermechanismus verbunden ist, wobei der zweite Steuermechanismus (65) gesteuert durch
den Belastungsfühler so funktioniert, daß er den Sandfluß von dem ersten Behälter zu dem zweiten Behälter lenkt, wenn
die Sandfüllung in dem ersten Behälter einen vorgegebenen Grad erreicht, und wobei der zweite Steuermechanismus derart
angeordnet ist, daß er nacheinander den einen Behälter mit der Vakuumquelle verbindet, während der Sandfluß in den
anderen Behälter gelenkt wird, dann das betreffende Ventil betätigt, um Sand aus dem ersten Behälter zu entlassen, und
dann die Vakuumquelle mit dem anderen Behälter verbindet, und ferner derart funktioniert, daß er das Ventil des ersten
Behälters schließt und den Sandfluß in den ersten Behälter lenkt, wenn die Hälfte der Sandfüllung im ersten Behälter
durch den Auslaß entlassen worden ist.
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8. Verfahren zum Kühlen von Gießereisand, insbesondere unter Verwendung einer Vorrichtung nach einem der Ansprüche
1 bis 7, dadurch gekennzeichnet , daß der Wärmeinhalt des heißen Gießereisandes bestimmt wird,
zu dem heißen Sand Wasser hinzugefügt wird in einem Verhältnis von annähernd 454 g Wasser für jeweils 116okJ Wärmemenge
im Sand, daß der befeuchtete Sand in einen Behälter gebracht wird,.an den Behälter ein Vakuum angelegt wird, um
das Wasser aus dem Sand zu verdampfen, der durch die Verdampfung erzeugte Wasserdampf entfernt und kondensiert wird
und der gekühlte Sand aus dem Behälter entlassen wird.
9. Verfahren, insbesondere nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet , daß zu dem heißen Gießereisand
Wasser zugefügt wird, daß der befeuchtete Sand in einen Behälter gebracht wird, an den Behälter ein Vakuum angelegt
wird, um das Wasser aus dem Sand zu verdampfen, der Druck in dem Behälter auf Atmosphärendruck zurückgebracht
wird, ungefähr die Hälfte des Sandes aus dem Unterende des
Behälters entlassen wird, der Behälter durch sein Kopfende wieder mit befeuchtetem Sand nachgefüllt wird und wieder ein
Vakuum an den Behälter angelegt wird, um das Wasser aus dem Sand zu verdampfen, der auf diese Weise erzeugte Wasserdampf
entfernt und kondensiert wird und annähernd die Hälfte des Sandes aus dem Unterende des Behälters entlassen wird.
10. Verfahren, insbesondere nach Anspruch 8, dadurch
gekennzeichnet , daß die in dem heißen Gießereisand enthaltene Wärmemenge bestimmt wird, daß Wasser
zu dem heißen Sand zugefügt wird in einem Verhältnis von annähernd 454 g Wasser für jeweils 116b kJ in dem Sand enthaltener
Wärme, daß der befeuchtete Sand in einen Behälter gebracht wird und an den Behälter ein Vakuum von weniger
als 345 mbar angelegt wird, um das Wasser aus dem Sand zu verdampfen, daß der Druck in dem Behälter auf Atmosphären-
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druck zurückgebracht wird, annähernd die Hälfte des Sandes aus dem Unterende des Behälters abgeführt wird und der Behälter
an seinem Oberende mit befeuchtetem Sand nachgefüllt wird, daß wieder ein Vakuum an den Behälter angelegt wird,
um den Druck in dem Behälter auf weniger als· 345 mbar abzusenken,
damit weiteres Wasser aus dem Sand verdampft, daß der Behälter wieder auf Atmosphärendruck gebracht wird und
dann annähernd die Hälfte des Sandes aus dem Unterende des Behälters entlassen wird.
11. Verfahren, insbesondere nach Anspruch .8, dadurch gekennzeichnet , daß die in dem heißen Gießereisand
enthaltene Wärmemenge bestimmt wird, daß Wasser zu dem heißen Sand in einem Verhältnis von annähernd 454 g Wasser
für jeweils 116okJ Wärme im Sand zugefügt wird, daß der
befeuchtete Sand in einen Behälter gebracht wird und an den Behälter ein Vakuum von weniger als 345 mbar angelegt wird,
um das Wasser aus dem Sand zu verdampfen, daß der Behälter in vertikale Schwingungen versetzt wird, während das Vakuum
an ihn angelegt ist, daß der Druck in dem Behälter wieder auf Atmosphärendruck zurückgebracht wird, daß ungefähr die
Hälfte des Sandes aus dem Unterende des Behälters .abgeführt wird und der Behälter an seinem Kopfende mit befeuchtetem
Sand nachgefüllt wird,- und daß wieder ein Vakuum an den Behälter angelegt wird, um den Druck im Behälter auf weniger
als 345 mbar abzusenken, damit weiteres Wasser aus dem Sand verdampft, daß der Behälter wieder vertikal in Schwingungen
versetzt wird, während das Vakuum an ihn angelegt ist, daß der Behälter wieder auf Atmosphärendruck gebracht und dann
ungefähr die Hälfte des Sandes aus dem Unterende des Behälters entlassen wird.
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