DE300631C - - Google Patents
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- DE300631C DE300631C DENDAT300631D DE300631DA DE300631C DE 300631 C DE300631 C DE 300631C DE NDAT300631 D DENDAT300631 D DE NDAT300631D DE 300631D A DE300631D A DE 300631DA DE 300631 C DE300631 C DE 300631C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21C—MANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
- B21C37/00—Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape
- B21C37/06—Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape of tubes or metal hoses; Combined procedures for making tubes, e.g. for making multi-wall tubes
- B21C37/15—Making tubes of special shape; Making tube fittings
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Die Erfindung bezweckt, eine Matrize für das Pressen von Hohlkörpern, z. B. Geschossen,
Flaschen und anderen Teilen herzustellen, die gegenüber den bekannten Matrizen um zwei Drittel und mehr leichter im
Gewicht, durch ihre zylindrische Form billiger und einfacher in der Herstellung ist und dadurch
den Anforderungen im erhöhteren Maße genügen soll.
ίο Erreicht wird dies dadurch, daß dieselbe
aus einer eigentlichen Matrize und einem ■diese umgebenden kegeligen Einsatz besteht,
der durch die beim Preßdruck entstehenden wagerechten Seitenkräfte die Matrize entlastet.
'
Bekanntlich ist eine Preßmatrize besonders stark ausgeführt, da sie sonst durch die hohen
seitlichen Preßkräfte beim Verdrängen des Materials gesprengt wird. Durch die großen
Materialstärken werden, derartige Matrizen schwer, teuer und unhandlich. Die Matrize
muß, ob sie leicht oder schwer ist, nach kurzer Zeit infolge des natürlichen Verschleißes der
Arbeitsflächen ausgewechselt werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführüngsbeispiel
der Erfindung dargestellt, und "zwar zeigt:
Fig. ι die Matrize im Längsschnitt,
' Fig. 2 im Grundriß,
' Fig. 2 im Grundriß,
Fig. 3 die alte Matrize.'
Wie aus Fig. 3 ersichtlich, ' ist die alte Matrize im Gewicht so schwer wie in Fig. 1
und 2 die beiden kegeligen Einsatzhälften b und die zylindrische Matrize α der neuen Matrize.
Die Matrize (Fig. 3) sitzt bekanntlich in dem Preß topf c (Fig. 1). Damit diese durch
die auftretenden Preßkräfte nicht platzt, ist sie außen kegelig, um auf diese Art mit der
ganzen Umfangsfläche i im Preßtopf c anzubiegen.
Es ist bekannt, daß zwei unabhängig voneinander gedrehte Kegel ohne weiteres fast nie passen, falls sie nicht eingeschliffen
werden, was in diesem Falle sehr kostspielig und zeitraubend wäre.
All diese Übelstände werden durch die neue Matrize (Fig. 1) gänzlich vermieden. In den
Preßtopf c werden zwei kegelige Einsatzhälften
b derart eingeschliffen, daß sie mit der ganzen Umfangsfläche i vollständig anliegen.
Die zwei Einsatzhälften b wird man zweckmäßig im ganzen herstellen und erst nach dem
Einpassen in zwei oder mehr Teile trennen. Die eigentliche Preßmatrize α ist so leicht wie
möglich gehalten und außen zylindrisch mit einem oberen Ansatz h und einem unteren Ansatz
g- versehen. Die Einsätze b haben gleichfalls die entsprechenden Ansätze. Die Matrize
α sitzt nun mit dem Ansatz g" in den
Einsatzhälften b. Wird nun gepreßt, so werden durch die senkrechte Preßkräft die
Einsatzhälften b durch den Ansatz g der Matrize α in den Preßtopf c immer mehr hineingezogen.
Die Einsatzhälften gleiten auf der kegeligen Fläche i und pressen dadurch die
Preßmatrize α in ihrem äußeren Umfange k fest zusammen. Die Hälften b können sich
Claims (1)
- infolge der Lücke e um ein beträchtliches in . den Preßtopf c hineinziehen, wodurch die Matrize a, auch wenn sie in ihrem äußeren. Durchmesser differiert, stets fest zusammeugehalten wird. Die wagerechten Sprengkräfte werden also hierbei von dem äußeren starken Preßtopf c vollständig aufgenommen. Durch den oberen Ansatz h wird die Matrize, α bein! Ausstoßen des Werkstückes .von unten ver-hindert, mit ausgestoßen zu werden. Die Einsätze b werden durch irgend welche:Vorrichtungen in dem Preß topf c 'festgehalten, in Fig. ι durch die Teile d, die mit dem Preßtopf c schwenkbar verbunden sind.P.\ T E N T-A JS" SPK Ü C HE-.■'■ ι. Preßmatrize, insbesondere für Hohlkörper, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe aus einer eigentlichen Matrize (a) und aus einem diese umgebenden kegeligen Einsatz (b, b) besteht, der durch die beim Preßdruck entstehenden wagerechten Sei-. tenkräfte die Matrize entlastet., 2. Preßmatrize nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der kegelige Einsatz ■(£>,£>) mehrteilig ist und innen Ansätze (g und h) zum Festhalten der Matrize (a) trägt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.ι>!<ι;<:κ ι- in dil:; ui: i c: ϊ ι ^ τ>ϊ . ι; c: ic l: u-i:i.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE300631C true DE300631C (de) |
Family
ID=554612
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT300631D Active DE300631C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE300631C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2433929A (en) * | 1944-05-11 | 1948-01-06 | Remington Arms Co Inc | Conical die for metal drawing |
-
0
- DE DENDAT300631D patent/DE300631C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2433929A (en) * | 1944-05-11 | 1948-01-06 | Remington Arms Co Inc | Conical die for metal drawing |
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