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DE102007019511B3 - Vorrichtung und Verfahren zum Innenhochdruckumformen eines Verbundmetallrohres - Google Patents

Vorrichtung und Verfahren zum Innenhochdruckumformen eines Verbundmetallrohres Download PDF

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DE102007019511B3
DE102007019511B3 DE200710019511 DE102007019511A DE102007019511B3 DE 102007019511 B3 DE102007019511 B3 DE 102007019511B3 DE 200710019511 DE200710019511 DE 200710019511 DE 102007019511 A DE102007019511 A DE 102007019511A DE 102007019511 B3 DE102007019511 B3 DE 102007019511B3
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Germany
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metal tube
tube
hydroforming
sealing
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Wilfried Dr. Rostek
Rafael Garcia Gómez
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Benteler Automobiltechnik GmbH
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Benteler Automobiltechnik GmbH
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Innenhochdruckumformen eines Verbundmetallrohres (1a, 1b, 1c). Erfindungsgemäß wird das Verbundmetallrohr (1a, 1b, 1c) mit einem Hochgeschwindigkeitsverfahren auf einer entsprechenden Vorrichtung und speziellen Abdichtdornen (40, 41, 42) derart umgeformt, dass ein unerwünschtes Medium aus Spalten (8) zwischen den einzelnen Rohren (10, 11, 12) des Verbundmetallrohres (1a, 1b, 1c) während des Innenhochdruckumformvorgangs entweichen kann.

Description

  • Beschrieben werden eine Vorrichtung zum hydraulischen Innenhochdruckumformen eines mehrwandigen Verbundmetallrohres in einem ein Untergesenk und ein Obergesenk aufweisenden Formwerkzeug, bei welcher das Obergesenk über mindestens eine ein Hydraulikfluid enthaltende Kolben-Zylinder-Einheit mit dem Pressenstößel einer Presse begrenzt relativ beweglich koppelbar und der Zylinderraum der Kolben-Zylinder-Einheit mit dem Innenraum des Verbundmetallrohres über einen Abdichtdorn, der einen Abdichtbereich an einem offenen Ende des Verbundmetallrohres abdichtet, verbindbar ist, wobei im Formwerkzeug Kanäle vorgesehen sind, in die ein Medium während des Innenhochdruckumformvorgangs entweichen kann und ein Verfahren zum hydraulischen Innenhochdruckumformen eines mehrwandigen Verbundmetallrohres mittels einer entsprechenden Vorrichtung.
  • Aus der DE 200 16 937 U1 ist ein Bimetall-Rohr bekannt, bei dem in ein ferritisches Außenrohr ein Edelstahlinnenrohr im Innenhochdruckumformverfahren eingepresst ist. Dabei wird das Innenrohr zunächst elastisch, dann plastisch zwischen etwa 2 und 5% aufgeweitet, bis es an der Innenwand des Außenrohres anliegt. Anschließend findet noch eine gemeinsame Aufweitung des Innen- und des Außenrohres um etwa 0,5–1% statt, wobei das Außenrohr von einem zweigeteilten Außenwerkzeug gehalten wird.
  • Aus der DE 199 57 888 C2 ist eine Vorrichtung für ein Hochgeschwindigkeitsinnenhochdruckumformverfahren für einwandige Rohre bekannt. Dabei wird quasi ein hydraulisches Kissen zwischen dem Obergesenk und dem Pressenstößel einer Innenhochdruckumformpresse geschaffen. Dieses hydraulische Kissen erlaubt dann eine Entkopplung der kontinuierlichen Stößelbewegung von dem Formwerkzeug für die Zeit der Hochdruckumformung eines rohrförmigen Bauteils im Bereich des unteren Totpunktes. Gleichzeitig wird die Kolben-Zylinder-Einheit dazu verwendet, das in der Kolben-Zylinder-Einheit enthaltene Fluid unmittelbar zum Umformen des Bauteils zu nutzen. Dazu ist der Zylinder der Kolben-Zylinder-Einheit mit dem Innenraum des Bauteils fluidleitend verbindbar. Aufgrund dessen können ein separater Druckübersetzer sowie zugehörige hydraulische Aggregate und Komponenten entfallen. Die Geschwindigkeit des Umformverfahrens wird dadurch signifikant erhöht. In der DE 199 57 888 C2 wird das Verfahren noch auf einer weggebundenen mechanischen Presse durchgeführt. Mittlerweile sind jedoch auch die modernen Hydraulikpressen so schnell geworden, dass die Integration der Druckerzeugung in den Pressenhub auch bei diesen Pressen sinnvoll ist.
  • Zudem ist es aus der DE 103 57 341 B4 bekannt, in einer Vorrichtung zur Innenhochdruckumformung eines Rohlings mit Hilfe eines Hochdruckfluids im Werkzeug Kanäle vorzusehen, die im Aufnahmeraum für den Rohling in dem Bereich münden, über den sich der Rohling in Gebrauchslage erstreckt. Durch diese Kanäle ist Restfluid, welches sich in dem den Rohling umgebenden Bereich des Aufnahmeraumes befindet, aus dem Aufnahmeraum abtransportierbar. Die Anmeldung befasst sich allerdings nicht mit der besonderen Problemstellung bei Verbundmetallrohren.
  • Ein besonderes Augenmerk liegt bei der Innenhochdruckumformung auf der Abdichtung des Bauteils während des Umformvorgangs. So beschreibt die DE 101 34 321 C1 eine Abdichtanordnung mit einem als flacher Stempel ausgeführten Abdichtdorn, bei welcher die wirksame Kolbenfläche des Druckkolbens in der Druckkammer größer ist als die Querschnittsfläche im Innenraum des Endabschnitts des Werkstücks. Auf diese Weise wird erreicht, dass der Abdichtdorn bei steigendem Innendruck im Werkstück immer eine Kraft gegen die Werkstückinnenseite ausübt, so dass unabhängig vom jeweiligen Innendruck die notwendige Abdichtkraft gewährleistet ist. Diese Abdichtkraft kann dann zusätzlich dazu genutzt werden, um Material in das Werkzeug bzw. in die Umformzone des Werkstücks nachzuführen.
  • Verbundmetallrohre werden auch in Kraftstoffleitungen eingesetzt wie in der DE 40 03 384 C2 beschrieben. Dort wird das Verbundmetallrohr durch ein Pressverbinden eines Innenrohres aus rostfreiem Stahl mit einem Außenrohr aus Kohlenstoffstahl durch Ziehen hergestellt und anschließendem in einem Ofen erwärmt.
  • Der Erfindung liegt ausgehend vom Stand der Technik die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Innenhochdruckumformen eines Verbundmetallrohres zu verbessern und mit einem entsprechenden Verfahren ein qualitativ höherwertiges Verbundmetallrohr herzustellen.
  • Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus den Merkmalen der Ansprüche 1 und 5. Vorteilhafte Weiterentwicklungen sind in den Unteransprüchen beschrieben. Demnach sind zur Umformung eines mehrwandigen Verbundmetallrohres erfindungsgemäß im Abdichtbereich Ausnehmungen vorgese hen, in die ein zwischen den einzelnen Rohrwänden des Verbundmetallrohres befindliches Medium während des Innenhochdruckumformvorgangs entweichen kann.
  • Erfindungsgemäß wird ein Hochgeschwindigkeitsinnenhochdruckumformen nach der DE 199 57 888 C2 durchgeführt. Dies hat den Vorteil, dass so schnell umgeformt wird, dass im Abdichtbereich ein geringfügiges Entweichen des Wirkmediums tolerabel ist. Die hohe Umformgeschwindigkeit führt dazu, dass selbst bei ungenau geschnittenen Rohrenden oder kleinen Spalten im Abdichtbereich eine genügend große Dichtwirkung durch den entstehenden Strömungswiderstand im Wirkmedium besteht. Unterstützt werden kann dieser Effekt durch ein Umformen in einem Tauchbecken, welches die Taktzeiten weiter erhöht, da das Verbundmetallrohr nicht über den Abdichtdorn befüllt werden muss. Die Befüllung mit dem Wirkmedium erfolgt dann bereits beim Eintauchen des Verbundmetallrohres in das Tauchbecken. Über den Abdichtdorn muss nur noch der Umformdruck aufgebaut werden, wodurch schneller umgeformt werden kann. Zum anderen ist der Strömungswiderstand im Tauchbecken höher als in normaler Atmosphäre, so dass während des Umformvorgangs aus dem Verbundmetallrohr austretendes Wirkmedium gebremst wird. Dies hat auch den Vorteil, dass das Wirkmedium mit geringeren Geschwindigkeiten und dadurch in geringerer Menge entweicht als an normaler Luft, wodurch der Prozess vereinfacht und die Arbeitssicherheit erhöht wird. Das Umformen im Tauchbecken ist allerdings nicht zwingend.
  • Das hohe Umformtempo ermöglicht auch den Einsatz an sich und unter anderem aus der DE 101 34 321 C1 bekannter flacher Stempel als Abdichtdorne. Diese flachen Stempel wurden nämlich bisher in der Großserienfertigung kaum eingesetzt, weil aufgrund der Fertigungstoleranzen der Rohrenden mit einer zu hohen Ungenauigkeit abgedichtet werden musste, so dass zu hohe Ausschussraten produziert wurden. Mit dem eingangs genannten Hochgeschwindigkeitsumformverfahren ist ein geringfügiges Entweichen des Wirkmediums während des Umformverfahrens jedoch unproblematisch. Daher ist es auch möglich, den flachen Stempel als Abdichtdorn in der Großserienfertigung einzusetzen oder sogar im Abdichtbereich Ausnehmungen vorzusehen, in die ein zwischen den einzelnen Rohrwänden eines Verbundmetallrohres befindliches Medium während des Innenhochdruckumformvorgangs entweichen kann. Dies ist über verschiedene Stempelgeometrien möglich. Je nach Stempelgeo metrie kann es sinnvoll sein, das Entweichen eines unerwünschten Mediums zwischen den einzelnen Rohrwänden eines Verbundmetallrohres über Ausnehmungen oder Kanäle im Formwerkzeug zu unterstützen.
  • In einer ersten Ausführungsvariante erfolgt die Abdichtung des Verbundmetallrohres über den Abdichtdorn erfindungsgemäß allein durch Kontaktdichtung über eine flache Stempelgeometrie. Der Dichtungseffekt ohne zusätzliche Dichtungsmittel wird durch die sehr hohe Geschwindigkeit des Wirkmediums erzielt. Dabei kann es genügen, wenn der Außendurchmesser des Abdichtdorns nicht größer als der Außendurchmesser des Innenrohres des Verbundmetallrohres ist. Dadurch wird nur das Innenrohr, nicht aber eine weitere äußere Rohrlage des Verbundmetallrohres abgedichtet, wodurch ein zwischen diesen äußeren Rohrwänden befindliches Medium ungehindert aus den Zwischenräumen entweichen kann. Aufgrund der schwer einzuhaltenden Toleranzen wird aber bevorzugt ein Außendurchmesser des Abdichtdorns gewählt, der größer als der Außendurchmesser oder gleich dem Außendurchmesser des umgeformten Verbundmetallrohres ist. Um ein Entweichen des in den Zwischenräumen der einzelnen Rohre befindlichen Mediums sicherzustellen, ist das Formwerkzeug mit mindestens einem Entlüftungskanal versehen, wobei der Entlüftungskanal bevorzugt sich konisch verjüngend in Richtung des Verbundmetallrohres verläuft, um den Gegendruck niedrig zu halten. Korrespondierend zu dem jeweiligen Entlüftungskanal ist in die äußeren Rohrwände des Verbundmetallrohres ein Entlüftungsloch eingebracht, wobei die Rohrwand des Innenrohres des Verbundmetallrohres ungelocht ist. Das Entlüftungsloch sollte so klein wie möglich ausgeführt sein, um eine unerwünschte Umformung des Innenrohres während der Druckbeaufschlagung zu vermeiden. Allerdings kann zur einfacheren Positionierung auch eine Entlüftungsrille oder ähnliches vorgesehen werden. Das Entlüftungsloch befindet sich bevorzugt am Anfang oder am Ende des Verbundmetallrohres, da die Rohrenden nach Fertigstellung des Verbundmetallrohres abgeschnitten werden können. Sind die Rohrenden bereits auf Endmaß konfiguriert, kann das Entlüftungsloch beispielsweise auch zugeschweißt werden. Es ist vorteilhaft, wenn die äußeren Rohrwände mit dem Innenrohr des Verbundmetallrohres durch einen Schweißpunkt geheftet sind, um ein Wegrutschen der äußeren Rohrwände zu vermeiden, da das die Entlüftungskanäle verschließen könnte.
  • In einer weiteren Ausführungsform ist der Abdichtdorn umfangsseitig mit mindestens einer Aussparung versehen, in deren Bereich ein Verschließen durch Abdecken oder gar Plastifizieren der äußeren Wände des Verbundmetallrohres während des Abdichtvorgangs ausgeschlossen ist und durch die ein zwischen den einzelnen Rohrwänden des Verbundmetallrohres befindliches Medium während des Innenhochdruckumformvorgangs entweichen kann. Im Prinzip kann auch dieser erfindungsgemäße Abdichtdorn die Geometrie des flachen Stempels aufweisen. Allerdings stellen die Ausnehmungen sicher, dass die Zwischenräume der einzelnen Rohrwänden des Verbundmetallrohres während des Umformvorgangs so geöffnet bleiben, dass das darin befindliche Medium entweichen kann. Wieder ist es aufgrund der hohen Umformgeschwindigkeiten zulässig, dass im Abdichtbereich auch eine geringe Menge des Wirkmediums aus dem Innenrohr entweicht. Die Ausnehmungen können nämlich die Abdichtwirkung zum Innenrohr herabsetzen. Das Obergesenk und das Untergesenk sind in ihrer Bauteillänge so kurz, dass die Ausnehmungen des Abdichtdorns nicht vollständig abgedeckt werden. Die Ausnehmungen verlaufen zweckmäßigerweise geradlinig in Achsrichtung des Abdichtdornes.
  • In einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist ein Abdichtdorn vorgesehen, dessen Außendurchmesser kleiner als der Innendurchmesser des Verbundmetallrohres ist, so dass der Abdichtdorn in das Innenrohr einführbar ist und ein zwischen den einzelnen Rohrwänden des Verbundmetallrohres befindliches Medium während des Innenhochdruckumformvorgangs ungehindert entweichen kann. Diese Abdichtdornvariante kann bei dem gattungsgemäßen Hochgeschwindigkeitsumformen auch zum Abdichten einwandiger Rohre verwendet werden, ihren besonderen Pfiff entwickelt sie aber gerade bei einem Verbundmetallrohr, weil die äußeren Rohrwänden unverschlossen bleiben. Zum besseren Einfahren des Abdichtdornes in das Innenrohr weist der Abdichtdorn in einer weiteren Variante stirnseitig eine Einführabschrägung oder Fase auf, daran schließt sich der Abdichtbereich an. Hinter dem Abdichtbereich ist eine Abschrägung vorgesehen, die zu einem gezielten Druckabbau bei einem während des Innenhochdruckumformvorgangs geringfügig aus dem Innenrohr des Verbundmetallrohres entweichenden Hydraulikfluid führt. Dabei verläuft der sich an die Einführabschrägung oder Fase anschließende Abdichtbereich parallel zu der zylindrischen Innenwand des Innenrohres. Ein kleiner Spalt ist zwischen dem Innenrohr und dem Abdichtdorn unvermeidbar. Der sich an den Abdichtbereich anschließende Bereich wird zum gezielten Druckabbau ebenfalls abgeschrägt, wobei der Druck noch so hoch ist, dass eine Umformung stattfindet. Der Bereich hinter dieser Abschrägung ist praktisch druckfrei. Die hintere Abschrägung des Abdichtdorns dient außerdem zur gezielten Abführung des zwischen den einzelnen Rohrwänden befindlichen unerwünschten Mediums während des Innenhochdruckumformvorgangs. Dabei tritt trotz des zum Einführen des Abdichtdorns unvermeidlichen kleinen Spalts, der sich zwischen dem Innenrohr und dem Abdichtdorn im Abdichtbereich befindet, durch den aufgrund der hohen Umformgeschwindigkeiten entstehenden Strömungswiderstand nur eine geringfügige Menge an Wirkmedium aus.
  • Bei der Herstellung des Verbundmetallrohres als Halbzeug wird der Abstand zwischen Außendurchmesser des Innenrohrs und Innendurchmesser des nächsten Rohres möglichst klein gewählt, wobei der mühelose Einschub des Innenrohres in das nächste Rohr noch gewährleistet sein muss. Dann werden die einzelnen Rohre ineinander geschoben. Dies gilt dann analog auch für alle weiteren Rohre. Wird der Spalt zwischen den einzelnen Rohren zu groß gewählt, besteht die Gefahr, dass die Rohrwände nach dem Innenhochdruckumformen nicht miteinander verbunden sind.
  • Wenn an das Rohr besondere Anforderungen an die Qualität, zum Beispiel Korrosionsfestigkeit, gestellt werden, so besteht zweckmäßigerweise das innere Rohr und/oder eine äußere Rohrlage aus einem qualitativ hochwertigen Werkstoff, zum Beispiel Edelstahl. Dabei kann ein Verbundmetallrohr beispielsweise aus einem äußeren Rohr mit der notwendigen Festigkeit und einem Innenrohr aus einer qualitativ hochwertigen Legierung mit den geforderten Oberflächeneigenschaften aufgebaut sein. Umgekehrt kann zur Herstellung eines Verbundmetallrohres mit einer hochwertigen Außenoberfläche ein äußeres Rohr aus einem höhenwertigem Werkstoff gewählt werden, das Innenrohr liefert dann die notwendige Festigkeit. Auf die erfindungsgemäße Weise können auch Verbundmetallrohre hergestellt werden, bei denen ein mittleres Rohr die notwendige Festigkeit bereitstellt und sowohl eine äußere Rohrlage als auch das Innenrohr eine hochwertige Legierung aufweisen. Dabei kann jeweils der Werkstoff der Rohrlage, welche die notwendige Festigkeit garantieren muss, freier im Hinblick auf beispielsweise Korrosionsbeständigkeit ausgewählt werden. Die restlichen Rohrlagen können freier in Hinblick auf die Festigkeit ausgewählt werden. Die einzelnen Rohre des Verbundmetallrohres liegen nach der Innenhoch druckumformung quasi medienfrei aufeinander und sind kaum noch voneinander zu trennen. Dadurch erfüllen die erfindungsgemäß hergestellten Verbundmetallrohre höhere Qualitätsanforderungen als herkömmliche im Innenhochdruckumformverfahren hergestellte Verbundmetallrohre. Insbesondere ist die Korrosionsanfälligkeit zwischen den einzelnen Rohrwänden gemildert. Auch der Kraftschluss zwischen den Rohren ist größer als bisher. Diese Qualitätsvoraussetzungen sind insbesondere beim Einsatz der Rohre im Automobilsektor, beispielsweise in der Abgasanlage eines Autos, wichtig.
  • Die Erfindung ist nachfolgend anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher beschrieben. Es zeigen:
  • 1a–c drei Varianten eines Verbundmetallrohres (1a, 1b, 1c) im Querschnitt mit Detaildarstellungen des Rohraufbaues
  • 2 das Verbundmetallrohr (1b) im Querschnitt mit Detaildarstellung eines Schweißpunktes (7) zwischen zwei Rohrlagen (10, 12)
  • 3 ein erfindungsgemäßes Obergesenk (20) und ein erfindungsgemäßes Untergesenk (21), einen Abdichtdorn (40) und das Verbundmetallrohr (1b) im Längsschnitt sowie eine Detaildarstellung eines Ausschnitts des Abdichtbereiches
  • 4 einen Schnitt A-A durch einen erfindungsgemäßen Abdichtdorn (41) mit einer Aussparung (5), einem Obergesenk (200) und dem Verbundmetallrohr (1b) und einen Querschnitt des Abdichtdornes (41) mit einem darüberliegenden Querschnitt des Verbundmetallrohres (1b)
  • 5 einen Längsschnitt durch ein Obergesenk (200) und ein Untergesenk (210) mit einem Abdichtdorn (42) und dem Verbundmetallrohr (1b) sowie einen Detailausschnitt des Abdichtbereichs
  • Anhand der 1a bis 1c werden drei Varianten eines Verbundmetallrohres (1a, 1b, 1c) dargestellt. 1a zeigt ein Verbundmetallrohr (1a) aus zwei Einzel komponenten (10, 11), wobei ein dünnes Innenrohr (11) aus einem hochwertigen Werkstoff und ein äußeres, tragendes Rohr (10) aus einem minderwertigen Werkstoff besteht. Auf diese Weise können z. B. auf ihrer Innenseite gegen aggressive, in den Rohren geführte Medien beständige Verbundmetallrohre hergestellt werden. Im dargestellten Beispiel ist die Wandstärke des Innenrohres (11) geringer als die des äußeren Rohres (10), wobei die Wandstärkenabstufung noch wesentlich größer sein kann, als in der Zeichnung dargestellt. 1b zeigt ein Verbundmetallrohr (1b) aus drei Einzelkomponenten. Das mittlere Rohr (10) aus einem minderwertigem Werkstoff dient als Grundrohr und liefert die notwendige Festigkeit. Die zu beiden Seiten anliegenden Rohrlagen (11, 12) sind aus einem hochwertigen Werkstoff. Dieser Spezialfall von drei Schichten, davon zwei identische Innen- und Außenschichten, wird auch als Sandwichverbund bezeichnet. 1c zeigt ein Verbundrohr (1c) aus zwei Einzelkomponenten, wobei das dünne Außenrohr (12) aus einem hochwertigen Werkstoff besteht und das innere, tragende Rohr (10) aus einem minderwertigen Werkstoff hergestellt ist. Im dargestellten Beispiel ist die Wandstärke des Außenrohres (12) geringer als die des Innenrohres (10), wobei die Wandstärkenabstufung noch wesentlich größer sein kann, als in der Zeichnung dargestellt.
  • Vor dem Hochgeschwindigkeitsinnenhochdruckumformen sind die Durchmesser der einzelnen Rohre (10, 11 und 12) so, dass diese mühelos ineinander geschoben werden können, wobei jedoch möglichst wenig Luft zwischen den Rohren verbleibt. Beim Innenhochdruckumformen kommt es zu einer Durchmesserzunahme der Rohre (10, 11 und 12). Weil die Rohre (10, 11, 12) ineinander stecken, kann die Zunahme des Innendurchmessers der äußeren Rohre (10, 12) nur jeweils gleich der Zunahme des Außendurchmessers des inneren Rohres (10, 11) sein, und es bleiben elastische Kräfte übrig, die im inneren Rohr (10, 11) als Druckkräfte und im äußeren Rohr (10, 12) als Zugkräfte wirken und eine entsprechende Flächenpressung zwischen beiden zur Folge haben. Dadurch entsteht eine hochfeste Verbindung zwischen den einzelnen Rohrlagen (10, 11, 12). Der wesentliche Vorteil eines Verbundmetallrohres liegt darin, dass nicht das gesamte Verbundmetallrohr (1a, 1b und 1c) aus hochwertigen und dadurch teureren Werkstoffen bestehen muss.
  • In 2 wurde zwischen dem dünnen Außenrohr (12) und dem mittleren Rohr (10) des Verbundmetallrohres (1b) zur Fixierung ein Schweißpunkt (7) gesetzt. Die Fixie rung des dünnen Außenrohres (12) verhindert ein Wegrutschen des dünnen Außenrohres (12) von dem mittleren Rohr (10).
  • 3 zeigt im Querschnitt ein Obergesenk (20) und ein Untergesenk (21), einen Abdichtdorn (40) mit einem Zuführkanal (6) für ein Wirkmedium und ein Verbundmetallrohr (1b). Das Obergesenk (20) und das Untergesenk (21) sind mit jeweils einem konischen Entlüftungskanal (3) versehen. Der Entlüftungskanal (3) verläuft sich konisch verjüngend in Richtung Verbundmetallrohr (1b), um den Gegendruck niedrig zu halten, damit ein unerwünschtes Medium aus den Spalten (8) zwischen den einzelnen Rohren (10, 11, 12) besser entweichen kann. Das Entlüftungsloch (13) in den äußeren Rohrwänden (10, 12) wird so klein wie möglich gewählt, um eine unerwünschte Umformung des Innenrohres (11) während der Druckbeaufschlagung zu vermeiden. Der Abdichtdorn (40) kommt unmittelbar mit der Stirnfläche (14) des Verbundmetallrohres (1b) zur Anlage und dichtet sowohl das Innenrohr (11) als auch die beiden äußeren Rohre (10, 12) allein durch Kontaktdichtung ohne zusätzliche Dichtungsmittel ab. 3 zeigt die gesamte Anordnung vor dem Innenhochdruckumformvorgang. Die einzelnen Rohre (10, 11, 12) des Verbundmetallrohres (1b) sind noch nicht fest miteinander verbunden. In den Zwischenräumen (8) befindet sich ein Medium, sei es Luft, Verschmutzungen, Wasser oder ein anderes Wirkmedium, welches beim Einlegen des Verbundmetallrohres (1b) in das geöffnete Werkzeug in einem Tauchbecken eingedrungen ist. Nach dem Einlegen und Zufahren des Werkzeugs wird das Innenrohr (11) des Verbundmetallrohres (1b) mit Druck beaufschlagt. Wird in einem Tauchbecken umgeformt, ist das Innenrohr (11) bereits mit Wirkmedium befüllt. Über den Zuführkanal (6) des Abdichtdorns (40) wird weiteres Wirkmedium zugeführt, was den Druck im Innenrohr (11) bis zum geforderten Umformdruck anwachsen läßt. Das Innenrohr (11) expandiert und legt sich an das mittlere Rohr (10) an, bis auch das mittlere Rohr (10) so weit zur Expansion gezwungen ist, dass das mittlere Rohr (10) sich an das äußerste Rohr (12) anlegt. Während der Expansion wird das in den Zwischenräumen (8) befindliche Medium verdrängt und kann durch das Entlüftungsloch (13) in die Kanäle (3) entweichen. Dabei verhindert der Schweißpunkt (7) ein Verdrehen oder Verrutschen der einzelnen Rohre (10, 12) zueinander. Dies soll sicherstellen, dass die Entlüftungskanäle (13) nicht verschlossen werden. Das Innenrohr (11) ist ungelocht, denn das Wirkmedium soll nicht aus dem Innenrohr (11) während des Innenhochdruckumformvorgangs austreten. Es ist jedoch nicht auszuschließen, dass geringfügige Mengen des Wirkmediums aus dem Innenrohr (11) an der Stirnfläche (14) des Verbundmetallrohres (1b) trotz des Abdichtdorns (40) herausdringen. Aufgrund der hohen Umformgeschwindigkeit ist diese Menge für den Innenhochdruckumformvorgang jedoch unschädlich.
  • 4 zeigt einen Schnitt durch einen weiteren Abdichtdorn (41) mit Aussparungen (5) und einen darübergelegten Schnitt durch ein Verbundmetallrohr (1b) sowie einen Schnitt A-A durch Abdichtdorn (41), Obergesenk (200) und Verbundmetallrohr (1b). Das Obergesenk (200) ist in seiner Bauteillänge so kurz, dass die lokale Aussparung (5) nicht vollständig abgedeckt wird. Die Aussparung (5) stellt sicher, dass die mittlere und äußere Rohrlage (10, 12) des Verbundmetallrohres (1b) über den Abdichtdorn (41) nicht vollständig abgedichtet werden, so dass während des Innenhochdruckumformvorgangs ein unerwünschtes Medium aus den Rohrzwischenräumen entweichen kann. Die Aussparungen (5) verlaufen zweckmäßigerweise geradlinig in Achsrichtung des Abdichtdornes (41). Der Innhochdruckkanal (6) befindet sich zur gleichmäßigen Innenhochdruckbeaufschlagung mittig zu dem Verbundmetallrohr (1b).
  • 5 zeigt eine bevorzugte Variante eines weiteren Abdichtdornes (42). Wiederum ist der Zustand vor einem Umformvorgang abgebildet. Der Außendurchmesser des zylindrische Abdichtdorns (42) ist kleiner als der Innendurchmesser des Innenrohrs (11) des Verbundmetallrohres (1b), so dass der Dorn (42) vollständig in das Innenrohr (11) einführbar ist. Zur vereinfachten Einführung ist in vorteilhafter Weise der Abdichtdorn (42) stirnseitig mit einer Abschrägung oder Fase (421) versehen. An die Fase (421) schließt sich der eigentliche Abdichtbereich (422) an. Um den Abdichtdorn (42) in das Innenrohr (11) einführen zu können, verbleibt zwischen dem Abdichtbereich (422) und dem Innenrohr (11) ein unvermeidbarer Spalt (9), durch den Wirkmedium während des Innenhochdruckumformvorgangs ausdringen kann. Aufgrund der hohen Umformgeschwindigkeiten ist dieses jedoch für die Umformung unschädlich. Im Prinzip kann mit dem Abdichtdorn (42) auch jedes herkömmliche einwandige Rohr abgedichtet werden. An den Abdichtbereich (422) schließt sich ein Druckabfallbereich (423) an, der dazu dient, bei aus dem Innenrohr (11) austretendem Wirkmedium den Druck unmittelbar zu mildern. Die Detailzeichnung zeigt den Druckverlauf in den verschiedenen Zonen (A, B, C, D) des Abdichtdorns (42). Die X-Achse entspricht der Abwicklung bzw. dem Längenverlauf des Dorns, die Y-Achse zeigt den Druck P an. Im Bereich A befindet sich die Fase (421). Dieser Druckzustand entspricht dem Umformdruck im Innenrohr (11). Bereich B entspricht dem Abdichtbereich (422). Trotz des kleinen Spaltes (9) zwischen Innenrohr (11) und dem Abdichtdorn (42) im Abdichtbereich (422) ist der Strömungswiderstand im Spalt (9) so groß, dass nur ein geringer Druckabfall entsteht. Im Bereich C ist der Abdichtdorn (42) zum gezielten Druckabbau abgeschrägt (423), wobei ein Druckabfall stattfindet, aber der Druck noch ausreicht, um das Verbundmetallrohr (1b) umzuformen. Auf dem letzten Stück der Abschrägung (423) außerhalb des Verbundmetallrohres (1b) in der Zone D fällt der Druck gegen Null. Unerwünschtes Medium kann während der Innenhochdruckumformung aus den Rohrspalten (8) zwischen dem Innenrohr (11) und den äußeren Rohren (10, 12) entweichen, weil die Spalte (8) durch den Abdichtdorn (42) nicht abgedichtet werden.
  • 1a
    Verbundmetallrohr
    1b
    Verbundmetallrohr
    1c
    Verbundmetallrohr
    3
    Entlüftungskanal
    5
    Ausnehmung
    6
    Zuführkanal
    7
    Schweißpunkt
    8
    Spalt
    9
    Spalt
    10
    Rohr
    11
    Innenrohr
    12
    Außenrohr
    13
    Entlüftungsloch
    14
    Stirnfläche
    20
    Obergesenk
    21
    Untergesenk
    40
    Abdichtdorn
    41
    Abdichtdorn
    42
    Abdichtdorn
    200
    Obergesenk
    210
    Untergesenk
    421
    Einführabschrägung oder Fase
    422
    Abdichtbereich
    423
    Abschrägung

Claims (5)

  1. Vorrichtung zum hydraulischen Innenhochdruckumformen eines mehrwandigen Verbundmetallrohres (1a, 1b, 1c) in einem ein Untergesenk (21) und ein Obergesenk (20, 200) aufweisenden Formwerkzeug, bei welcher das Obergesenk (20, 200) über mindestens eine ein Hydraulikfluid enthaltende Kolben-Zylinder-Einheit mit dem Pressenstößel einer Presse begrenzt relativ beweglich koppelbar und der Zylinderraum der Kolben-Zylinder-Einheit mit dem Innenraum des Verbundmetallrohres (1a, 1b, 1c) über einen Abdichtdorn (40, 41, 42), der einen Abdichtbereich (422) an einem offenen Ende des Verbundmetallrohres (1a, 1b, 1c) abdichtet, verbindbar ist, wobei im Formwerkzeug Kanäle (3) vorgesehen sind, in die ein Medium während des Innenhochdruckumformvorgangs entweichen kann, dadurch gekennzeichnet, dass im Abdichtbereich (422) Ausnehmungen (5) vorgesehen sind, in die ein zwischen den einzelnen Rohrwänden (10, 11, 12) des Verbundmetallrohres (1a, 1b, 1c) befindliches Medium während des Innenhochdruckumformvorgangs entweichen kann.
  2. Vorrichtung zum hydraulischen Innenhochdruckumformen eines mehrwandigen Verbundmetallrohres (1a, 1b, 1c) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abdichtdorn (41) umfangsseitig mit mindestens einer Aussparung (5) versehen ist, in deren Bereich ein Verschließen der äußeren Rohre (10, 12) des Verbundmetallrohres (1b) während des Abdichtvorgangs ausgeschlossen ist und durch die ein zwischen den einzelnen Rohrwänden (10, 11, 12) des Verbundmetallrohres (1a, 1b, 1c) befindliches Medium während des Innenhochdruckumformvorgangs entweichen kann.
  3. Vorrichtung zum hydraulischen Innenhochdruckumformen eines mehrwandigen Verbundmetallrohres (1a, 1b, 1c) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Abdichtdorn (42) vorgesehen ist, dessen Durchmesser kleiner als der Innendurchmesser des Verbundmetallrohres (1b) ist, so dass der Abdichtdorn (42) in das Innenrohr (11) einführbar ist und ein zwischen den einzelnen Rohrwänden (10, 11, 12) des Verbundmetallrohres (1a, 1b, 1c) befindliches Medium während des Innenhochdruckumformvorgangs ungehindert entweichen kann.
  4. Vorrichtung zum hydraulischen Innenhochdruckumformen eines mehrwandigen Verbundmetallrohres (1a, 1b, 1c) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Abdichtdorn (42) stirnseitig eine Einführabschrägung oder Fase (421) aufweist, um den Einführvorgang zu erleichtern, dass sich daran ein Abdichtbereich (422) anschließt, und dass hinter dem Abdichtbereich (422) eine Abschrägung (423) vorgesehen ist, die zu einem gezielten Druckabbau bei einem während des Innenhochdruckumformvorgangs geringfügig aus dem Innenrohr (11) des Verbundmetallrohres (1b) entweichenden Hydraulikfluid führt.
  5. Verfahren zum hydraulischen Innenhochdruckumformen eines mehrwandigen Verbundmetallrohres (1a, 1b, 1c)) mittels einer Vorrichtung zum hydraulischen Innenhochdruckumformen eines mehrwandigen Verbundmetallrohres (1a, 1b, 1c) in einem ein Untergesenk (21) und ein Obergesenk (20, 200) aufweisenden Formwerkzeug, bei welcher das Obergesenk (20, 200) über mindestens eine ein Hydraulikfluid enthaltende Kolben-Zylinder-Einheit mit dem Pressenstößel einer Presse begrenzt relativ beweglich koppelbar und der Zylinderraum der Kolben-Zylinder-Einheit mit dem Innenraum des Verbundmetallrohres (1a, 1b, 1c) über einen Abdichtdorn (40, 41, 42), der einen Abdichtbereich (422) an einem offenen Ende des Verbundmetallrohres (1a, 1b, 1c) abdichtet, verbindbar ist, wobei im Formwerkzeug Kanäle (3) vorgesehen sind, in die ein Medium während des Innenhochdruckumformvorgangs entweichen kann, dadurch gekennzeichnet, dass zunächst mehrere Rohre (10, 11, 12) zu einem mehrwandigen Verbundmetallrohr (1a, 1b, 1c) ineinandergeschoben werden, dass dieses Verbundmetallrohr (1a, 1b, 1c) in die Innenhochdruckumformvorrichtung eingelegt wird und dass in die äußeren Rohrwände (10, 11) des Verbundmetallrohres (1b) mindestens eine Öffnung (13) eingebracht wird, so dass während des Innenhochdruckumformvorgangs ein zwischen den einzelnen Rohren (10, 11, 12) des Verbundmetallrohres befindliches Medium in einen mit der Öffnung (13) korrespondierenden Entlüftungskanal (3) im Formwerkzeug entweichen kann, wodurch eine nahezu medienfreie und kraftschlüssige Verbindung zwischen den einzelnen Rohrwänden (10, 11, 12) des Verbundmetallrohres (1a, 1b, 1c) entsteht.
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