DE3006283A1 - Stereophoner elektrodynamischer tonabnehmereinsatz - Google Patents
Stereophoner elektrodynamischer tonabnehmereinsatzInfo
- Publication number
- DE3006283A1 DE3006283A1 DE19803006283 DE3006283A DE3006283A1 DE 3006283 A1 DE3006283 A1 DE 3006283A1 DE 19803006283 DE19803006283 DE 19803006283 DE 3006283 A DE3006283 A DE 3006283A DE 3006283 A1 DE3006283 A1 DE 3006283A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- armature
- leg
- magnetic
- pickup
- insert according
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04R—LOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
- H04R9/00—Transducers of moving-coil, moving-strip, or moving-wire type
- H04R9/12—Gramophone pick-ups using a stylus; Recorders using a stylus
- H04R9/16—Gramophone pick-ups using a stylus; Recorders using a stylus signals recorded or played back by vibration of a stylus in two orthogonal directions simultaneously
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Reciprocating, Oscillating Or Vibrating Motors (AREA)
- Electrophonic Musical Instruments (AREA)
Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen stereophonen elektrodynamischen Tonabnehmereinsatz nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
Aus der US-PS 3 6 79 843, der US-PS 3 299 219 und der GB-PS 1 000 035 sind stereophone elektrodynamische Tonabnehmereinsätze
bekannt, bei denen der Magnetkreis aus einem Permanentmagneten und Polstücken oder Jochen aus megnetisehern Material
hoher Permeabilität aufgebaut ist. Dabei ist mindestens ein Magnetspalt in einem Bereich des Magnetkreises, im allgemeinen
zwischen den Jochen vorgesehen. Der Anker, auf dem die Schwingbzw. Drehspulen gewickelt sind, ist am hinteren Bereich eines
Auslegers befestigt, der ferner am vorderen Endbereich mit einer Nadel versehen ist, wobei der Anker im Magnetspalt angeordnet
ist. Die am Ausleger befestigte Nadel folgt der Schallbzw. Tonrille einer stereophonen Schallplatte und, da der Ausleger
entsprechend den Bewegungen der Nadel schwingt, bewegen sich die Spulen des Ankers im magnetischen Fluß im Magnetspalt.
Somit werden den Auslenkungen in den Wänden der Ronrille entsprechende
elektrische Signale in den Schwingspulen induziert.
Damit der aufgenommene Ton im Hochfrequenzbereich mit hoher Güte wiedergegeben werden kann, ist es erforderlich, die wirksame
Masse des Schwingsystems, d.h. der Nadel, des Auslegers,
des Ankers und der Schwingspulen, so weit wie möglich zu verringern. Eine unmittelbare Folge der Verringerung der Masse
der Spule ist ein wesentlich kleinerer elektrischer Ausgang am Tonabnehmereinsatz. Das elektrische Ausgangssignal kann dadurch
vergrößert werden, daß die Dichte des magnetischen Flusses im Spalt vergrößert wird. Dies kann dadurch erreicht werden, daß
030062/0616
der Magnetspalt enger gemacht wird, und/oder dadurch, daß die
magnetische Leistung des Permanentmagneten oder anderer magnetischer Elemente, die zum Aufbauen des Magnetflusses im Spalt
verwendet werden, vergrößert wird. Ein Vergrößern des Magnetflusses im Spalt hat im allgemeinen ein Anwachsen der Gesamtmasse
des am Tonarm befestigten Tonabnehmereinsatzes zur Folge. Das Vergrößern der Masse bewirkt ein Anwachsen des Trägheitsmomentes
des Tonarmes an der Nadel, was eine schlechte Nachlaufbzw. Abtastgüte im ganz unteren Frequenzbereich zur Folge hat.
Dieses Problem der Abtastgüte bei sehr niedrigen Frequenzen hängt mit den allgemeinen Eigenschaften bei Schallplatten insoweit
zusammen, als Schallplatten normalerweise aus einem thermoplastischen Kunstharz hergestellt sind und sich deshalb
werfen können, wenn sie in ungeeigneter Weise aufbewahrt oder gehandhabt werden. Eine kleine jedoch nicht vernachlässigbare
Anzahl von handelsüblich erhältlichen Schallplatten besitzen eine Mittelpunktsöffnung, die mit der Tonspur bzw. -rille
nicht konzentrisch ist. Infolgedessen können unnötige und schädliche Schwingungen der Nadelspitze auftreten, die eine
Verzerrung des wiedergegebenen Tones bewirken. Im Extremfall gelangt die Nadel außer Eingriff mit der Tonrille und springt
über die Schallplatte, so daß normalerweise diese und gelegentlich
auch die Nadel beschädigt wird. Diese schädlichen Auswirkungen, die durch Schwingungen großer Amplitude und sehr
geringer Frequenz aufgrund des Sichwerfens und der Exzentrizität der Schallplatte bewirkt werden, ergeben sich grundsätzlich
aufgrund der Tatsache, daß. das Trägheitsmoment, das an der Nadelspitze des Tonarmes, an dem der Tonabnehmer befestigt
ist, gemessen wird, sehr groß ist. Demgemäß können die Probleme, die aus der großen Amplitude von Schwingungen niedriger
Frequenz herrühren, weitgehend dadurch vermieden werden, daß die Masse des Tonarmes und insbesondere die Masse des Tonabnehmereinsatzes
, der am meisten zum Trägheitsmoment an der Nadelspitze beiträgt, verringert werden.
030062/0 616
Um die Masse des Tonabnehmereinsatzes soweit wie möglich zu verringern, ist es notwendig, die Masse des Permanentmagneten
oder anderer Quellen des magnetischen Flusses und der zugehörigen Joche, die die Polstücke bilden, herabzudrücken. Dies
hat im allgemeinen bewirkt, daß das elektrische Ausgangssignal,
das von den Schwingspulen erzeugt wird, unzureichend klein wird, da das Herabdrücken der Masse der Quelle für den Magnetfluß die
Magnetfeldstärke auf einen unzureichenden Pegel herabsetzt. Infolgedessen war es sehr schwierig, die Abtastfähigkeit im
unteren Frequenzbereich des Tonabnehmereinsatzes durch Reduzieren von dessen Masse zu verbessern, ohne daß sich nicht auch
das elektrische Ausgangssignal auf einen Grenzpegel abgesenkt
hat.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es deshalb, einen stereophonen
elektrodynamischen Tonabnehmereinsatz der eingangs genannten Art zu schaffen, der durch Verringern der wirksamen
Masse des Tonarmes eine ausgezeichnete Abtastfähigkeit im ganz unteren Frequenzbereich aufweist, ohne daß jedoch das elektrische
Ausgangssignal vermindert ist, und bei dem die Masse
des Schwingungssystems so gering wie möglich gehalten werden
kann, so daß der aufgezeichnete Ton im Hochfrequenzbereich mit hoher Güte wiedergegeben werden kann.
Diese Aufgabe wird bei einem stereophonen elektrodynamischen Tonabnehmereinsatz der eingangs genannten Art durch die im
Kennzeichen des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Gemäß vorliegender Erfindung ist also der stereophone elektrodynamische
Tonabnehmereinsatz mit einem Anker versehen, der ein erstes, ein zweites und ein drittes Bein aufweist, die sich
in drei verschiedene Richtungen erstrecken. Die Schwing- bzw. Drehspulen des Systems sind auf dem zweiten und dritten Bein
des Ankers gewickelt. Eine einzige Quelle für den Magnetfluß ist mit nur einem Pol dem ersten, zweiten und dritten Bein
030062/'0 616
des Ankers benachbart angeordnet. Zusätzliche Joche oder Polstücke
im herkömmlichen Sinne sind nicht vorgesehen. Deshalb bestehen die so gebildeten Magnetkreise im wesentlichen aus
der Magnetquelle, den entsprechenden Beinen des Ankers und
einem offenen Rückpfad. Die elektrischen Signale werden durch die auf dem zweiten und dritten Bein des Ankers gewickelten
Schwingspulen aufgrund von Änderungen im Magnetfluß in den Magnetkreisen induziert, welche Änderungen durch Schwingungen
des Ankers in Abhängigkeit von den Auslenkungen in der Tonrillenwand
bewirkt werden.
Die Magnetkreise gemäß vorliegender Erfindung bestehen also im wesentlichen aus dem Anker, dessen Beine in drei zueinander
senkrechte Richtungen sich erstrecken, und aus der Quelle für den Magnetfluß, die mit nur einem Pol dem Anker benachbart angeordnet
ist. Das Weglassen von den Spalt bildenden Magnetpolstücke und Jochen, die herkömmlicherweise aus Magnetmaterial
hoher Permeabilität hergestellt sind, verringert die Gesamtmasse des Tonabnehmereinsatzes beträchtlich, wodurch ein genauereres
Abtasten bei niedrigen Frequenzen trotz eines Sichwerfens oder trotz der Exzentrizität der Schallplatte erreicht
wird. Das erste Bein des Ankers wird zum Verbessern der vertikalen Magnetkennlinie (Kanaltrennung) verwendet.
Weitere Einzelheiten und Ausgestaltungen der Erfindung sind der folgenden Beschreibung zu entnehmen, in der die Erfindung
anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher beschrieben und erläutert wird. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht der Magnetquelle und des Schwingungssystems eines Tonabnehmers gemäß
einem Ausführungsbeispiel vorliegender Erfindung,
030062/0616
Fig. 2 eine Seitenansicht des Ausführungsbeispieles der Fig. 1,
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht des Ankers und der Schwingspulen der Fig. 1,
Fig. 4 eine Seitenansicht eines Teils des Tonabnehmers
gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel vorliegender Erfindung, wobei die Magnetquelle gegenüber der
der Fig. 1 modifiziert ist,
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht eines Ankers und einer Schwingspulenanordnung gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel
vorliegender Erfindung,
Fig. 6 in perspektivischer Ansicht eine Nadel, einen Ausleger,
einen Anker und zugehörige Schwingspulen des Tonabnehmers gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel vorliegender Erfindung,
Fig. 7 eine perspektivische Ansicht einer anderen Magnetquelle,
Fig. 8 eine Seitenansicht eines Teil des Tonabnehmers gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel vorliegender
Erfindung,
Fig. 9 die Rückansicht, gesehen von der rechten Seite der Fig. 8, des dort dargestellten Ausführungsbeispieles,
Fig. 10 eine perspektivische Ansicht der Magnetquelle und des Schwingungssystems des Tonabnehmers gemäß einem
weiteren Ausführungsbeispiel vorliegender Erfindung,.
030062/0616
Fig. 11 im Schnitt ein stereophoner Tonabnehmereinsatz gemäß vorliegender Erfindung,
Fig. 12 eine perspektivische Ansicht des Schwingungssystems und der Magnetquelle des Ausführungsbeispieles
der Fig. 11,
Fig. 13 die Vorderansicht des Schwingungssystems der
Fig. 11, gesehen von deren linken Seite,
Fig. It einen Schnitt längs der Linie IV-IV der Fig. 17,
Fig. 15 Schnitte, die jeweils den detaillierten Aufbau und 16 zur Halterung des Ankers, des Auslegers und der
Nadel am Hauptkörper des Tonabnehmereinsatzes
zeigen, und
Fig. 17 Schnitte des Tonabnehmereinsatzes gemäß zweier und 18 weiterer· Ausführungsbeispiele vorliegender Erfindung,
bei welchen der Hauptkörper des Tonabnehmereinsatzes in einem Einsatzhalter befestigt
ist.
Gemäß den Fig. 1, 2 und 3 ist an dessen vorderem Ende la eines Auslegers 1 eine Nadel 2 und an dessen hinterem Ende Ib ein
Anker 5 vorgesehen. Der Anker 5 besitzt ein erstes Bein 6, ein zweites Bein 7a und ein drittes Bein 7b, die sich in drei verschiedene
Richtungen erstrecken. Schwing- bzw. Drehspulen 3 und t sind um das Bein 7a bzw. 7b gewickelt oder in anderer
Weise daran befestigt.
030062/0616
Der Anker 5 ist, wie in Fig. 3 dargestellt, mit einem halbzylindrischen
ersten Bein 6 versehen, das aus einem magnetischen Material hoher Permeabilität, wie bspw. reines Eisen oder
Permalloy hergestellt ist. Das zweite und das dritte Bein 7a und 7b bestehen ebenfalls aus einem magnetischen Material
hoher Permeabilität. Vorzugsweise der gesamte Anker 5 ist aus einem einzigen Werkstück durch Pressformen oder einem anderen
ähnlichen Verfahren integral hergestellt.
Das halbzylindrische erste Bein 6 des Ankers 5 ist koaxial zur
Achse des Auslegers 1 befestigt. Das zweite Bein 7a und das dritte Bein 7b erstrecken sich in Richtungen, in denen ihre
Achsen jeweils in einer Ebene liegen, die vorzugsweise senkrecht zur Achse des ersten Beines 6 angeordnet ist. Ferner sind das
zweite Bein 7a und das dritte Bein 7b um einen Winkel voneinander getrennt, der gleich dem Winkel ist, der durch die Seitenwände
der Tonrille einer stereophonen Schallplatte bestimmt ist. Dieser Winkel ist vorzugsweise etwa 90°, so daß die drei Beine
des Ankers 5 eine jeweils zueinander senkrechte Anordnung besitzen.
Die Magnetquelle 8 besteht aus einem Permanentmagneten. Ein Pol 8a der Magnetquelle 8 ist dem ersten Bein 6, dem zweiten
Bein 7a und dem dritten Bein 7b des Ankers 5 benachbart angeordnet. Wenn auch in der Darstellung der Fig. 1 der Nordpol
dem Anker 5 benachbart ist, ist es für den Fachmann ersichtlich, daß man mit im wesentlichen derselben Auswirkung statt des Nordpoles
8a auch den Südpol 8b auf diese Weise anordnen kann.
Obwohl ein Permanentmagnet als Magnetquelle beim in den Fig. und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel verwendet wird, wäre
es auch möglich, als ein Teil der Magnetquelle ein magnetisches Induktionselement 8d und einen Permanentmagneten 8e vorzusehen,
wie dies in Fig. 4 dargestellt ist. In Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung ist jedoch auch dort nur ein Pol 8a,
nämlich in Fig. 4 der Nordpol, dem Anker 5 benachbart ange-
ordnet· 030062/0 616
Eine Vielzahl magnetischer Kreise ist durch die Anordnung der Elemente in den Fig. 1, 2 und 4 gebildet. Ein erster
Magnetkreis besteht aus dem einen Pol 8a der Magnetquelle 8, dem ersten Bein 6, dem zweiten Bein 7a und einem offenen Rückpfad
zum anderen Pol 8b der Magnetquelle 8. Ein zweiter Magnetkreis besteht aus dem Pol 8a der Magnetquelle 8, dem ersten
Bein 6, dem dritten Bein 7b und einem offenen Rückpfad zum
anderen Pol 8b der Magnetquelle 8. Ein dritter Magnetkreis besteht aus dem Pol 8a der Magnetquelle 8, dem zweiten Bein 7a
und einem offenen Rückpfad zum anderen Pol 8b der Magnetquelle 8. Schließlich ist ein vierter Magnetkreis vorhanden, der aus
dem Pol 8a der Magnetquelle 8, dem dritten Bein 7b des Ankers 5 und einem offenen Rückpfad zum anderen Pol 8b der Magnetquelle
8 besteht. Der Begriff "offener Rückpfad" wird hier dazu verwendet, das NichtVorhandensein irgend eines Joches oder
Rahmens hoher magnetischer Permeabilität im Rückwegbereich des Magnetkreises anzuzeigen, was normalerweise zur Bildung eines
definierten Magnetspaltes vorhanden wäre.
Schwingt die Nadel 2 in vertikaler Richtung, dann reagiert die Schwingspule 3 am zweiten Bein 7a des Ankers 5 auf eine Flußänderung
im oben beschriebenen ersten Magnetkreis. In entsprechender Weise erzeugt eine Schwingung in vertikaler Richtung
der Nadel 2 ein Signal in der Schwingspule 4 am dritten Bein 7b des Ankers 5 in Reaktion auf eine Flußänderung im oben
beschriebenen zweiten Magnetkreis. Schwingt die Nadel 2 in horizontaler
Richtung, dann reagiert die Schwingspule 3 auf eine Änderung im Magnetfluß des dritten Magnetkreises, während die
Schwingspule 4 auf eine Flußänderung im oben beschriebenen
vierten Magnetkreis reagiert. Somit werden elektrische Signale in den Schwingspulen 3 und 4 entsprechend den vertikalen und
horizontalen Richtungskomponenten der Bewegung der Nadel 2 induziert. In Wirklichkeit jedoch bewirken die aufgezeichneten
Signale, daß die Nadel 2 in viele Richtungen schwingt, während
030062/0616
diese in der Tonrille herkömmlicher stereophoner Schallplatten, die im 45 -45 -System aufgezeichnet sind, läuft bzw.
gleitet. Jede Schwingung wiederum wird in ihre horizontalen und vertikalen Komponenten getrennt und die zugehörigen Signale
werden so von den Schwingspulen 3 und 4 durch die entsprechenden Änderungen im Magnetfluß in den vorstehend bezeichneten
Magnetkreisen erzeugt.
Wie in den Fig. 2, 4 und 8 dargestellt, erstreckt sich ein dünner drahtartiger Faden 9 aus Metall oder Kunststoff vom
hinteren Endbereich Ib des Auslegers 1 nach hinten, um den Ausleger relativ zum übrigen Teil des Tonabnehmereinsatzes
aufzuhängen. Der Aufhängefaden 9 ist im allgemeinen in geeigneter Weise gespannt und durch ein Dämpfungsglied 10 fixiert.
Auf diese Weise ist der Schwxngungspunkt der Nadel beim Durchlaufen bzw. Abtasten der Tonrille in der Schallplatte in unmittelbarer
Nachbarschaft, jedoch vielleicht etwas hinter dem Schnittpunkt der Achsen der drei Beine des Ankers 5. Das
Dämpfungsglied 10 dient dazu, eine sehr kleine Rückstellkraft zum Schwxngungssystem vorzusehen und jegliches Überschwingungssignal
zu dämpfen.
Zur weiteren Beurteilung der Signalerzeugung ist es hilfreich, das Abtasten der Tonrille einer Schallplatte zu betrachten,
bei der entweder nur der rechte oder nur der linke Kanal aufgezeichnet ist. In herkömmlicher Weise wird der Kanal auf der
Seite des zweiten Beines 7a des Ankers 5 als rechter Kanal für stereophone Signale verwendet. Entsprechend wird der Kanal
auf der Seite des dritten Beines 7b als linker Kanal für stereophone Signale genommen. Tastet die Nadel die Tonrille der Schallplatte
ab, in welcher nur der rechte Kanal des stereophonen Signals aufgezeichnet ist, so schwingt das zweite Bein 7a des
Ankers 5 und bewirkt eine Flußänderung im zugeordneten Magnetkreis , so daß durch die Schwingspule 3 am zweiten Bein 7a ein
030062/0616
elektrisches Signal induziert wird. Im Gegensatz dazu führt das dritte Bein 7b lediglich eine Drehbewegung im Magnetfeld
aus, so daß keine Flußänderung im Magnetkreis auftritt, so daß kein elektrisches Signal durch die Schwingspule H erzeugt
wird. Tastet die Nadel 2 dagegen die Tonrille einer Platte ab, auf der nur der linke Kanal des stereophonen Signals aufgezeichnet
ist, so drreht sich das zweite Bein 7a des Ankers 5 und das dritte Bein 7b des Ankers 5 schwingt derart, daß
entgegen dem vorhergehenden Falle das elektrische Signal nur durch die Schwingspule M- induziert wird.
Beim Ausführungsbeispiel der in den Fig. 1 bis M- dargestellten
Anker sind das zweite Bein 7a und das dritte Bein 7b in der Weise geformt, daß sie in Form des Buchstaben V auskragen.
Fig. 5 zeigt eine Variante des Ankers 5, der hier einen kleinen halbkreisförmigen Bereich aufweist, von dessen Außenumfang das
zweite Bein 7a und das dritte Bein 7b abstehen. Eine weitere Abwandlung des Ankers 5 ist in Fig. 6 dargestellt, bei der das
erste Bein 6 die Form eines Rohres oder Röhrchens besitzt, das aus magnetischem Material hoher Permeabilität hergestellt ist.
Das Ankerelement 7 ist in entsprechender Weise aus Magnetmaterial hoher Permeabilität hergestellt und kreis- bzw.
scheibenförmig ausgebildet, wobei das zweite Bein 7a und das dritte Bein 7b vom Außenumfang des kreisförmigen Bereiches
abstehen. Der Anker 5 kann in der Weise aufgebaut sein, daß die betreffenden Elemente 6 und 7 aus verschiedenen Teilen bestehen,
die dann später eng miteinander verbunden und so magnetisch gekoppelt werden.
Die Fig. 7 bis 10 zeigen Varianten der Magnetquelle 8. Die Endbereiche 8' und 8" am Pol 8a der Elemente von 8 sind stufenförmig
ausgebildet und sorgen so für eine Niveau- oder Höhendifferenz zwischen dem vorderen und dem hinteren Ende der
Magnetquelle 8. Des weiteren sind beide Endbereiche 8' und 8" mit einer Nut oder Kerbe 8c bzw. 8c1 versehen. Wie in den
Fig. 8 und 9 dargestellt, liegt die Nut mit der Achse des Aus-
030062/0618
legers 1 derart in einer Flucht, daß die Kerbe 8c dem ersten Bein 6 des Ankers 5 benachbart ist. Die Endstirnflächen 8cl'
und 8cl" an den gegenüberliegenden Seiten der Kerbe 8c" sind jeweils dem zweiten Bein 7a bzw. dem dritten Bein 7b des
Ankers 5 benachbart.
In Fig. 10 ist zwar die Stufe bzw. Höhendifferenz der Fig. 7 bis 9 nicht vorhanden, jedoch ist die Kerbe bzw. Nut 8c im
Pol 8a der Magnetquelle 8 noch vorgesehen. Das Vorhandensein der Kerbe oder Nut 8c ermöglicht es, daß der Ausleger 1 und
die Magnetquelle 8 näher aneinander gebracht werden können, wobei nach wie vor der Ausleger 1 mit einem ausreichenden Abstand
versehen ist, um einen tatsächlichen Kontakt zu verhindern, wenn der Ausleger auf seinem normalen Lauf schwingt.
Die Nut bzw. der Kanal 8c unterstützt auch das Fokusieren. bzw. Zentrieren des Magnetflusses zum ersten Bein 6 des Ankers 5 hin,
Ein praktisches Ausführungsbeispiel vorliegender Erfindung ist in den Fig. 11, 12 und 13 dargestellt, bei welchem der Hauptkörper
des Tonabnehmereinsatzes 101 aus glasfaserverstärktem Harz bzw. Kunststoff eine Befestigungsöffnung bzw. -ausnehmung
101b aufweist. Ein Ausleger 103 und ein Anker 102 werden innerhalb der Befestigungsöffnung 101b, wie später noch im einzelnen
beschrieben werden wird, schwingend gehalten, wobei der Ausleger 103 sich vom Hauptkörper 101 durch eine Öffnung 101a
erstreckt. Eine Nadel 104· ist am vorderen Ende des Auslegers 103 befestigt.
Der Anker 102 besitzt ein erstes Bein 105a, das sich in axialer Richtung des Auslegers 103 erstreckt, ein zweites Bein
105b und ein drittes Bein 105c, die sich senkrecht zueinander erstrecken, wobei ihre Achsen die Achse des ersten Beines 105a
im wesentlichen senkrecht schneiden. Die entsprechenden Beine 105a, 105b und 105c sind aus magnetischem Material hoher Permeabilität
hergestellt und magnetisch miteinander gekoppelt.
030062/0818
Schwing- bzw. Drehspulen 106 und 107 sind um das zweite Bein
105b bzw. das dritte Bein 105c des Ankers 102 gewickelt. Die Enden 106a, 106b und 107a, 107b der Schwingspulen 106 bzw.
107 sind mit Anschlußstiften 108a, 108b, 109a bzw. 109b verbunden, die am hinteren Bereich des Hauptkörpers 101 befestigt
sind.
Die den Anker 102 am Hauptkörper 101 tragende Anordnung sei im einzelnen nun anhand der Fig. 11, 13 und 15 beschrieben,
aus denen ersichtlich ist, daß der Anker 102 und der Ausleger 103 mit Hilfe eines Kopplungsgliedes 110, das in Fig. 15 im
Detail dargestellt ist, unmittelbar aneinandergrenzend miteinander verbunden sind. Das vordere Ende lila des Fadens bzw.
Drahtes 111 ist im Durchmesser vergrößert und in das Kopplungsglied 110 eingebettet, wobei sich der Draht 111 längs der axialen
Erstreckung des Auslegers 103 hinter dem Kopplungselement
110 erstreckt. Das hintere Ende 111b des Drahtes 111 ist an ein Anschlag- bzw. Stopperrohr 112 befestigt, wobei zwischen
dem Stopperrohr 112 und dem Kopplungsglied 110 ein Spiel vorgesehen
ist, um einen Schwingungspunkt oder -bereich zu schaffen.
Wie in den Fig. 17 und 18 dargestellt ist, ist ein Dämpfungsglied 113 aus Butylgummi oder dgl. zwischen dem Kopplungsglied
110 und dem Stopperrohr 112 eingesetzt und das Stopperrohr 112 ist in die Befestigungsbohrung 101b im Hauptkörper
eng eingepasst. Das Dämpfungsglied 113 wird leicht zwischen den Körper 101 und das Kopplungsglied 110 gedrückt, wenn das Stopperrohr
112 vollständig in die Befestigungsbohrung 101b eingesetzt und mit dem Hauptkörper 101 mit Hilfe einer Schraube 114
fixiert ist. Der SchwingungsScheitel des Ankers 102 wird dann
sehr nahe an, jedoch hinter die Schnittpunkte von erstem Bein 105a und zweitem Bein 105b auf dem Aufhängedraht 111 innerhalb
des vom Dämpfungsglied 113 umgebenen Bereiches gebracht.
030062/0616
Ein weiteres Ausführungsbeispxel des Schwingungssystems ist
in Fig. 16 dargestellt, bei welchem das erste Bein 105a des Ankers 102 die Form eines Rohres oder Röhrchens aufweist, das
den Ausleger 103 umgibt, dessen hinteres Ende 103a innerhalb des ersten Beines 105a durch ein geeignetes Klebemittel 115
fixiert ist. Das vordere Ende lila des Drahtes 112 ist durch ein Abstandsglied 116 am hinteren Ende 103a des Auslegers
wiederum mit Hilfe eines Klebemittels fixiert. Das Stopperrohr 112, zwischen dem und dem Anker 102 ein Zwischenraum besteht,
ist am hinteren Ende 111b des Drahtes 111 befestigt. Das Stopperrohr 112 enthält einen Bereich 112a geringeren Durchmessers
an dem Ende, das dem Anker 102 am nächsten liegt. Dieses Schwingungssystem ist mit dem Hauptkörper 111 in einer Art und Weise
befestigt, die der vorhergehend erörterten ähnlich ist. Die Funktion des reduzierten Durchmesserbereiches 112a besteht darin,
den Schwingungspunkt am Draht 111 an einen Punkt zu bringen, der näher den Beinen 105a und 105b ist, als dies bei dem Aufbau der
Fig. 15 vorgesehen ist.
Die Beziehung der Magnetquelle zum Anker bei dxesem Ausführungsbeispxel
kann im einzelnen aus den Fig. 11 und 12 ersehen werden, in denen die Magnetquelle 117 dargestellt ist, die ein
Permanentmagnet ist, der vorzugsweise aus einem Seltenerdmetall, wie bspw. Samarium-Kobalt, besteht und der so angeordnet ist,
daß nur der eine Pol 117a dem ersten, zweiten und dritten Bein des Ankers 102 benachbart ist. Der andere Pol 117b der Magnetquelle
117 ist vom Anker 102 in einem Abstand angeordnet und von dxesem weggerichtet. Dieser Aufbau ergibt vier identifizierbare
Magnetkreise, von denen der erste aus dem Pol 117a der Magnetquelle 117, dem ersten Bein 105a, dem zweiten Bein 105b
und einem offenen Rückpfad zum anderen Pol 117b der Magnetquelle 117 besteht. Der zweite Magnetkreis besteht aus dem Pol
117a der Magnetquelle 117, dem ersten Bein 105a, dem dritten Bein 105c und einem offenen Rückpfad zum anderen Pol 117b der
030062/0616
Magnetquelle 117. Der dritte Magnetkreis besteht aus dem einen Pol 117a der Magnetquelle 117, dem zweiten Bein 105b
des Ankers 102 und einem offenen Rückpfad zum anderen Pol 117b der Magnetquelle 117. Der vierte Magnetkreis schließlich besteht
aus dem Pol 117a der Magnetquelle 117, dem dritten Bein 105c und einem offenen Rückpfad zum anderen Pol 117b der
Magnetquelle 117.
Die Magnetquelle 117 ist mit einer U-förmigen Kerbe 117c versehen,
um den magnetischen Wirkungsgrad dadurch zu erhöhen, daß die Magnetquelle 117 und der Anker 102 näher aneinander gebracht
werden. Die Magnetisierungsrichtung der Magnetquelle ist derart, daß die Bereiche der Magnetquelle 117, die dem ersten
Bein 105a, dem zweiten Bein 105b und dem dritten Bein 105c des Ankers 102 am nächsten ist, ein identischer Pol ist. Dies
ist durch die Richtung des Pfeiles A in Fig. 11 angedeutet. Alternativ könnte eine Magnetquelle verwendet werden, die eine
ausreichende Länge besitzt, so daß die Magnetisierungsrichtung der Magnetquelle 117 in Richtung des Pfeiles B in Fig, Il zeigen
würde; diese Magnetisierung würde im wesentlichen dieselbe Funktion erfüllen. Um die Lage des Ankers 102 und der Magnetquelle
117 genau zu machen, ist der Hauptkörper 101 mit einem Schlitz
118 versehen* Die Magnetquelle 117 ist in dem Schlitz 118 eingesteckt
und ihre Lage ist durch eine Schulter 118a im Schlitz 118 fixiert.
Es sei angemerkt, daß bei beiden, in den Fig. 17 und 18 dargestellten
Ausführungsbeispielen das Abnehmen bzw. Austauschen der Nadel 104 durch Abnehmen bzw. Austauschen des Hauptkörpers
101 und des gesamten darin befestigten Schwingungssystems bewirkt
wird, wobei die elektrische Verbindung zwischen den Schwingspulen und den verbleibenden Teilen des Schallplattenspielers
in Form von genau passenden Anschlußstiften 108 und 109 und entsprechende Rohre oder Röhrchen 121 und 122 vorgesehen
ist.
030062/0616
Ein Tonabnehmereinsatzhalter 119, der in Fig. 17 dargestellt ist, ist mit einem Hohlraum 120 zum Aufnehmen des hinteren
Bereichs des Hauptkörpers 101 des in Fig. 11 dargestellten Tonabnehmereinsatzes versehen. Am hinteren Bereich des Einsatzhalters
119 sind hohle Rohre oder Röhrchen 121a, 121b, 122a und 122b angeordnet, die die Anschlußstifte 108a, 108b, 109a
bzw. 109b aufzunehmen. Das Ineinandergreifen der Röhrchen bzw. Hülsen 121, 122 und der Anschlußstifte 108, 109 ist in Fig.
im Schnitt dargestellt. Der Einsatzhalter 119 enthält ferner ein Befestigungsteil 12 3, das wiederum am Tonarm eines nicht
dargestellten herkömmlichen Schallplattenspielers befestigt ist. Der Hauptkörper des Tonabnehmereinsatzes 101 ist im Halter
119 teleskopartig aufgenommen, wobei eine Schulter 101c des
Hauptkörpers 101 an einer Schulter 119a des Einsatzträgers anliegt, so daß der Tonabnehmereinsatz 101 in eingeschobenem Zustand
seine genaue Lage einnimmt.
Während beim in Fig. 17 dargestellten Ausführungsbeispiel der
Hauptkörper 101 in im wesentlichen axialer Richtung des Auslegers 103 abnehmbar mit der Tonabnehmereinsatzhalterung 119
verbunden ist, ist in Fig. 18 eine alternative Ausführungsform
der Tonabnehmereinsatzhalterung 119 dargestellt, bei der der Hauptkörper 101 in im wesentlichen senkrechter Richtung zur
Achse des Auslegers 103 abnehmbar angeordnet ist. Wie in Fig.18 gezeigt, sind die Anschlußstifte 108a, 108b, 109a und 109b so
angeordnet, daß sie bezüglich des Auslegers senkrecht abstehen und in den Hülsen 121a, 121b, 122a bzw. 122b aufgenommen werden,
die in geeigneter Weise gebogen sind, so daß sie von der hinteren Wand der Einsatzhalterung 119 abstehen. Dieses in Fig.
dargestellte Ausführungsbeispiel besitzt den zusätzlichen Vorteil, daß die Magnetquelle 117 in der Einsatzhaiterung 119
dauerhaft befestigt sein kann, so daß das Abnehmen bzw. Auswechseln des Hauptkörpers 101 nicht auch ein Auswechseln der
Magnetquelle 117 beinhaltet. Die Magnetkreise im in Fig. 18
030062/0616
dargestellten Ausführungsbeispiele sind dieselben wie sie zuvor anhand der in den Fig. 11 + 17 dargestellten Ausführungsbeispiele
erörtert worden sind.
Wie oben dargestellt, besitzen die Ausführungsbeispiele vorliegender
Erfindung offene Rückpfade und nicht den magnetischen Spalt begrenzende magnetische Polstücke und Joche, um
den die Energie erzeugenden Mechanismus in einem elektrodynamischen Tonabnehmereinsatz vorzusehen. Auf diese Art und
Weise ist die Masse der Tonabnehmereinsätze merklich verringert und das Trägheitsmoment am Nadelspitzenpunkt des Tonarmes
ist mit der Befestigung des Einsatzes am Tonarm wirksam verringert. Infolgedessen ist es möglich, die schädlichen bzw.
nachteiligen Auswirkungen zu eliminieren, die durch Schwingungen sehr niedriger Frequenz und insbesondere großer Amplitude
bewirkt werden, die sich durch Werfen der Platte, durch Tonrillenexzentrizität und dgl. ergeben.
Zusammenfassend handelt es sich also bei der vorliegenden Erfindung
um einen stereophonen elektrodynamischen Tonabnehmereinsatz, dessen Anker mit einem ersten, einem zweiten und
einem dritten Bein versehen ist, die sich in drei verschiedene Richtungen erstrecken. Dabei ist eine Quelle für den Magnetfluß
so angeordnet, daß nur ihr einer Pol dem ersten, zweiten und dritten Bein des Ankers benachbart ist. Die so aufgebauten
Magnetkreise, die einen offenen Rückpfad besitzen, erzeugen durch Änderungen im Magnetfluß über die auf dem zweiten und
dritten Bein gewickelten Spulen aufgrund der Bewegung des Ankers relativ zur Magnetquelle Signale. Dabei können der mit
den drei Beinen versehene Anker und die Magnetquelle unterschiedlich aufgebaut sein. Außerdem kann der Tonabnehmereinsatz
abnehmbar sein, wobei geeignete elektrische Verbindungen zwischen den Schwingspulen und den übrigen Teilen des Tonwiedergabesystems
vorgesehen sind.
- Ende der Beschreibung 030062/0616
eerse
it
Claims (12)
1. Stereophoner elektrodynamischer Tonabnehmereinsatz, mit einem Ausleger, der an seinem hinteren Ende an einem Gehäuse
schwingend gehalten ist und an seinem vorderen Ende eine Abtastnadel trägt, mit einem am Ausleger befestigten
Anker aus magnetischem Material hoher Permeabilität, der mit zwei, jeweils eine Schwingspule aufweisenden, abstehenden
Beinen versehen ist, und mit einer Magnetquelle, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker (7, 102) ein weiteres
Bein (7, 105a) parallel zur Achsrichtung des Auslegers (1, 103) aufweist, so daß sich die drei Beine (6, 7a, 7b;
105a - c) in drei verschiedene Richtungen erstrecken, und daß nur ein Pol (8a, 8b; 117a, 117b) der Magnetquelle (8;
117) dem Anker (7, 102) benachbart ist.
mm O _
030082/0816
2. Tonabnehmereinsatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Magnetquelle aus einem Permanentmagneten (8, 102) besteht, wobei nur dessen Nord- oder Südpol (8a, 8b; 117a,
117b) dem Anker (7, 102) benachbart angeordnet ist.
3. Tonabnehmereinsatz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die drei Beine (6, 7a, 7b; 105a - c) des Ankers (7, 102) zueinander senkrecht angeordnet sind, wobei
das zweite und das dritte Bein (7a, 7b) relativ zur Abtastnadel (2, 104) derart angeordnet sind, daß sie zu den Seitenwänden
einer stereophonen Tonrille, in die die Nadel gesetzt wird, senkrecht sind.
4·. Tonabnehmereinsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekenn ze i chne t, daß das erste (weitere) Bein (6; 105a) des
Ankers (7, 102) rohrförmig und koaxial zum Ausleger (1, 103) angeordnet ist und daß das zweite und das dritte Bein (7a,
7b; 105bj 105c) ein einstückiges flaches Ankerelement aufweisen,
das an das hintere Ende des ersten Beins (6, 105a) des Ankers unmittelbar anstößt.
5. Tonabnehmereinsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der Anker (7, 102) einstückig ist und
das erste (weitere) Bein (6, 105a) halbzylindrisch und koaxial
zum Ausleger gehalten ist.
6. Tonabnehmereinsatz nach Anspruch H oder 5, dadurch gekennzeichnet
, daß der Anker (7, 102) einen halbkreisförmigen Scheibenbereich aufweist, von dem das zweite und das dritte
Bein (7a, 7b; 105b, 105c) integral abstehen.
0 3 0 0 6 2/0616
7. Tonabnehmereinsatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnetquelle (8, 102) an
ihrer Stirnfläche, die dem Anker (7, 102) am nächsten ist, eine Nut (8c, 117c) aufweist, die parallel zur Achse des
Auslegers (1, 103) angeordnet ist.
8. Tonabnehmereinsatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnetquelle (8, 102) an
ihrem Ende (81, 8"), das dem Anker am nächsten liegt, eine
Stufe aufweist, deren unteres Niveau dem zweiten und dem dritten Bein (7a, 7b) des Ankers (7) unmittelbar benachbart
ist.
9. Tonabnehmereinsatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Magnetkreis im wesentlichen aus der Magnetquelle (8, 102), den betreffenden Beinen (6,
7a, 7b; 105a - c) des Ankers (7, 105) und einem offenen Rückpfad besteht.
10. Tonabnehmereinsatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am Gehäuse (IOD vier Anschlußstifte
(108, 109) befestigt sind, von denen jeder mit einem Ende einer Schwingspule (3, 4; 106, 107) verbunden ist.
11. Tonabnehmereinsatz nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Haltevorrichtung (119) zum Halten des Tonabnehmergehäuses
(IOD an einem Tonarm vorgesehen ist und daß die Haltevorrichtung (119) vier Hülsen (121, 122) zum abnehmbaren
Aufnehmen der vieY· Anschlußstifte (108, 109) aufweist.
12. Tonabnehmereinsatz nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die Magnetquelle (117) in der Haltevorrichtung (119) befestigt ist, in der sie im Falle des Abnehmens des Tonabnehmereinsatzes
verbleibt.
030062/0616
— Ende der Ansprüche —
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP7896179A JPS562796A (en) | 1979-06-22 | 1979-06-22 | Moving coil type stereo pickup cartridge |
| JP13024979A JPS5654197A (en) | 1979-10-09 | 1979-10-09 | Stereo pickup cartridge of moving coil type |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3006283A1 true DE3006283A1 (de) | 1981-01-08 |
| DE3006283C2 DE3006283C2 (de) | 1984-12-13 |
Family
ID=26420003
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3006283A Expired DE3006283C2 (de) | 1979-06-22 | 1980-02-20 | Stereophoner elektrodynamischer Tonabnehmereinsatz |
Country Status (7)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4376304A (de) |
| CA (1) | CA1139233A (de) |
| CH (1) | CH651146A5 (de) |
| DE (1) | DE3006283C2 (de) |
| DK (1) | DK152476C (de) |
| FR (1) | FR2460084A1 (de) |
| GB (1) | GB2055272B (de) |
Families Citing this family (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS60174395U (ja) * | 1984-04-27 | 1985-11-19 | 並木精密宝石株式会社 | ピツクアツプ・カ−トリツジ |
| US5016703A (en) * | 1988-11-10 | 1991-05-21 | Lanxide Technology Company, Lp | Method of forming a metal matrix composite body by a spontaneous infiltration technique |
| US8050144B2 (en) * | 2009-07-08 | 2011-11-01 | Geospace Technologies Lp | Vertical geophone having improved distortion characteristics |
| US8208347B2 (en) * | 2009-07-08 | 2012-06-26 | Geospace Technologies, Lp | Geophone having improved damping control |
| US8098546B2 (en) * | 2009-07-08 | 2012-01-17 | Geospace Technologies, Lp | Geophone having improved sensitivity |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2063625A1 (de) * | 1970-12-23 | 1972-06-29 | Micro Seiki Co Ltd | Schwingspulen-Tonabnehmereinsatz |
| DE3002899A1 (de) * | 1979-01-31 | 1980-12-18 | Pioneer Electronic Corp | Tonabnehmersystem mit beweglicher spule |
Family Cites Families (11)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB930367A (en) * | 1958-11-10 | 1963-07-03 | Bang & Olufsen Produktionssels | Stereophonic pick-up having a single stylus |
| US3214525A (en) * | 1959-10-22 | 1965-10-26 | Gulton Ind Inc | Stereophonic piezoelectric bender-type transducer |
| DK110237C (da) * | 1960-10-22 | 1973-01-22 | Fonofilm Ind As | Stereofonisk elektrodynamisk lydaftager. |
| US3761647A (en) * | 1968-08-14 | 1973-09-25 | Audio Technica Kk | Cartridge for detecting vibrations representing stereophonic sound |
| DE2020903A1 (de) * | 1970-04-29 | 1971-11-11 | Wilms Hermann | Elektrodynamischer Tonabnehmer oder Schneiddose |
| JPS5169601A (ja) * | 1974-12-13 | 1976-06-16 | Nippon Columbia | Pitsukuatsupukaatoritsuji |
| US4161631A (en) * | 1974-12-13 | 1979-07-17 | Nippon Columbia Kabushikikaisha | Pickup cartridge |
| US4037060A (en) * | 1975-07-09 | 1977-07-19 | Nippon Atsudenki Kabushiki Kaisha T/A Japan Piezo Co., Ltd. | Stereophonic pickup cartridge |
| JPS5377601A (en) * | 1976-12-21 | 1978-07-10 | Audio Technica Kk | Transducer |
| JPS5448503A (en) * | 1977-09-01 | 1979-04-17 | Matsushita Electric Ind Co Ltd | Moving coil type pickup cartridge |
| US4209670A (en) * | 1977-10-24 | 1980-06-24 | Victor Company Of Japan, Limited | Moving-coil type pickup cartridge |
-
1980
- 1980-02-01 CA CA000344937A patent/CA1139233A/en not_active Expired
- 1980-02-20 DE DE3006283A patent/DE3006283C2/de not_active Expired
- 1980-05-30 DK DK235880A patent/DK152476C/da active
- 1980-06-10 GB GB8019002A patent/GB2055272B/en not_active Expired
- 1980-06-20 CH CH4745/80A patent/CH651146A5/de not_active IP Right Cessation
- 1980-06-20 FR FR8013721A patent/FR2460084A1/fr active Granted
-
1981
- 1981-06-26 US US06/277,882 patent/US4376304A/en not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2063625A1 (de) * | 1970-12-23 | 1972-06-29 | Micro Seiki Co Ltd | Schwingspulen-Tonabnehmereinsatz |
| DE3002899A1 (de) * | 1979-01-31 | 1980-12-18 | Pioneer Electronic Corp | Tonabnehmersystem mit beweglicher spule |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US4376304A (en) | 1983-03-08 |
| DK235880A (da) | 1980-12-23 |
| GB2055272B (en) | 1983-03-23 |
| DK152476B (da) | 1988-02-29 |
| FR2460084A1 (fr) | 1981-01-16 |
| CH651146A5 (de) | 1985-08-30 |
| CA1139233A (en) | 1983-01-11 |
| FR2460084B1 (de) | 1985-04-19 |
| DE3006283C2 (de) | 1984-12-13 |
| GB2055272A (en) | 1981-02-25 |
| DK152476C (da) | 1988-08-08 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| CH634704A5 (en) | Electrodynamic transducer arrangement | |
| DE1960545A1 (de) | Tonwiedergabekopf mit einem auswechselbaren Nadeltraeger | |
| DE1941569A1 (de) | Elektromagnetischer Stereo-Tonabnehmer | |
| DE1772685B2 (de) | Elektromagnetischer Mehrkanal Tonabnehmer | |
| DE3008028C2 (de) | Mehrspur-Magnetkopf für ein Magnetband-Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabegerät | |
| DE3006283A1 (de) | Stereophoner elektrodynamischer tonabnehmereinsatz | |
| DE2159573C2 (de) | Elektromagnetischer Stereo-Tonabnehmer | |
| DE2451650C3 (de) | Tonabnehmereinsatz zur Wiedergabe von Mehrkanalsignalen | |
| DE2837466C2 (de) | ||
| DE2734331A1 (de) | Tonabnehmer | |
| DE1948636A1 (de) | Magnetischer UEbertrager | |
| DE2631287C2 (de) | Elektrodynamischer Wandler für Stereosignale | |
| DE2536732C2 (de) | Plattenspieler-Tonabnehmer-System | |
| DE2024876A1 (de) | Tonabnehmersystem | |
| DE3002899A1 (de) | Tonabnehmersystem mit beweglicher spule | |
| DE1921927C3 (de) | ||
| DE3036200C2 (de) | Tonabnehmersystem mit beweglicher Spule | |
| DE2409041C2 (de) | Magnetischer Tonabnehmer | |
| DE2132127A1 (de) | Stereophoner Flussueberbrueckungs-Aufnehmer | |
| DE2530838B2 (de) | Magnetischer Tonabnehmer | |
| DE2625463C2 (de) | Elektromagnetischer Tonabnehmer | |
| DE1447135B2 (de) | Tonabnehmer für Stereophonbetrieb | |
| DE1547084C3 (de) | Elektromagnetischer Stereo-Tonabnehmer | |
| DE1447135C (de) | Tonabnehmer für Stereophonbetrieb | |
| DE3233500A1 (de) | Elektrodynamischer tonabnehmer |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OAP | Request for examination filed | ||
| OD | Request for examination | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |