DE3006242A1 - Vorrichtung zum herstellen und auftragen von schaum auf bahnfoermiges gut - Google Patents
Vorrichtung zum herstellen und auftragen von schaum auf bahnfoermiges gutInfo
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- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06B—TREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
- D06B19/00—Treatment of textile materials by liquids, gases or vapours, not provided for in groups D06B1/00 - D06B17/00
- D06B19/0088—Treatment of textile materials by liquids, gases or vapours, not provided for in groups D06B1/00 - D06B17/00 using a short bath ratio liquor
- D06B19/0094—Treatment of textile materials by liquids, gases or vapours, not provided for in groups D06B1/00 - D06B17/00 using a short bath ratio liquor as a foam
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Description
- "Vorrichtung zum Herstellen und Auftragen von Schaum auf
- bahnförmiges Gut" Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Herstellen von Schaum, z.B. Bindemittelschaum, und kontinuierlichen Auftragen dieses Schaumes auf ein bahnförmiges Gut, wie Faserstoffbahn, mit einem dem Gut zugeordneten, mit einer Flüssigkeitszuführöffnung zu seiner Füllung bis zu einem Niveau versehenen Behälter, von dem sich in Richtung des Gutes ein Schaumaustrittsspalt quer über die Arbeitsbreite erstreckt, und in dem unterhalb des konstant gehaltenen Niveaus im wesentlichen quer über die Arbeitsbreite des Gutes ein Rohr zum Austritt von fein verteiltem Gas angeordnet ist. Die Anmeldung bildet einen Zusatz zur Patentanmeldung P 29 38 392.4.
- Der Erfindung nach der Hauptanmeldung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu entwickeln, mit der auf einfache Weise gleichmäßiy über die Arbeitsbreite im Behälter selbst der Schaum erzeugt und anschließend kontinuierlich auf das zu beschichtende Gut gebracht werden kann. Diese Aufgabe wird durch die Vorrichtung anfangs genannter Art gelöst, weil der jetzt gleichmäßig über die Arbeitsbreite kontinuierlich erzeugte Schaum im wesentlichen in der Breite seiner Entstehung gleich anschließend auf das zu beschichtende Gut geführt wird, und zwar gefördert durch das Entstehen von neuem Schaum.
- Wichtig bei der Vorrichtung ist, daß der durch die Luftzuführung gleichmäßig über die Arbeitsbreite gebildete Schaum unmittelbar anschließend vollständig aus der Vorrichtung gefördert und auf das Gut gebracht wird. Wenn irgendwelche Schaumteile in dem Schaumentstehungsbehälter zurückbleiben und dort altern bzw. koagulieren, führt dies zu Verschmutzungen und damit zu einer aufwendigen Reinigung der Auftragsvorrichtung.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Maßnahmen zu ergreifen, mit denen gewährleistet ist, daß der beim Austreten des Gases aus dem Rohr entstandene Schaum vollständig aus der Vorrichtung gefördert werden kann.
- Ausgehend von der Vorrichtung nach der Hauptanmeldung anfangs genannter Art ist zur Lösung der gestellten Aufgabe vorgesehen, daß die Innenwandung des Behälters im Bereich des Rohres - im Querschnitt gesehen - dieses mit Abstand im wesentlichen konzentrisch umgibt, dann sich nach oben hin konisch verengt und anschließend sich bis in Höhe des Austrittsspaltes gleichförmig, also ohne schärfere Umlenkkanten, erstreckt.
- Unter der Voraussetzung, daß der Schaum nach unten aus der Schaumherstellungsvorrichtung austreten soll, ist es vorteilhaft, wenn der Behälter im Anschluß an die konische Verengung - im Querschnitt gesehen - rüsselförmig zum Austrittsspalt hin umgelenkt ist. Auch durch diese Maßnahme ist wiederum gewährleistet, daß keine toten Ecken in dem Behälter vorhanden sind.
- Nach den Ausführungen in der Hauptanmeldung, bei denen der Austrittsspalt ebenfalls unterhalb des Behälters angeordnet ist, erstreckt sich dieser bis zu einer oberen Begrenzungswandung des Behälters oberhalb des Flüssigkeitsniveaus. Bei einer Vorrichtung dieser Art ist die hier gestellte Aufgabe erfüllt, wenn der sich über die Ar beitsbreite erstreckende Behälter - ebenfalls im Querschnitt gesehen -retortenförmig ausgebildet ist, wobei allerdings die Austrittsöffnung dieser Retorte unterhalb ihres Behälterbodens angeordnet sein muß.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung nach der Erfindung dargestellt. Hier sowie in der Hauptanmeldung ist der Behälter mit 2, das sich unterhalb des Flüssigkeitsniveaus 10 erstreckende Luftzuführrohr mit 14 und der Schaumaustrittsspalt mit 12 bezeichnet. Es ist aus der Zeichnung sofort die retortenförmige Figur des Behälters ersichtlich. Selbstverständlich ist dabei zu beachten, daß hier lediglich die Retorte im Querschnitt gesehen ist.
- Bei der dargestellten Vorrichtung soll sich diese im gezeigten Querschnitt quer über die Arbeitsbreite erstrecken.
- Zu bemerken ist noch, daß der im Querschnitt rüsselförmige obere Ansatz 21 , der etwa die Breite des Austrittsrüssels 12 hat, bis zu dem sich der konische Teil des Behälters 2 verengen sollte, sich nach unten in einer gleichförmigen Kurve, unter Bildung einer Art Öse 22, erstreckt. Der Strömungskanal des Schaumes läuft dann etwa mit gleichbleibendem Querschnitt bis zur Austrittsöffnung, -wo eine Justiervorrichtung zur Veränderung des Öffnungsquerschnittes zur Mengenregulierung des austretenden Schaumes vorgesehen ist.
- Selbstverständlich ist auch jede andere Figuration eines solchen Behälters denkbar, die die grundsätzlichen Bedingungen jedoch nicht verlassen darf. Es dürfren keine Ecken in dem Behälter entstehen, damit sich dort keine Rückstände bilden.
Claims (4)
1. Vorrichtung zum Herstellen von Schaum, z.B. Bindemittelschaum,
und kontinuierlichen Auftragen dieses Schaumes auf ein bahnförmiges Gut, wie Faserstoffbahn,
mit einem dem Gut zugeordneten, mit einer Flüssigkeitszuführöffnung zu seiner Füllung
biszu einem Niveau versehenen Behälter, von dem sich in Richtung des Gutes ein Schaumaustrittsspalt
quer über die Arbeitsbreite erstreckt und in dem unterhalb des konstant gehaltenen
Niveaus im wesentlichen quer über die Arbeitsbreite des Gutes ein Rohr zum Austritt
von fein verteiltem Gas angeordnet ist, nach Patentanmeldung P 29 38 392.4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Innenwandung des Behälters (2) im Bereich des Rohres (14)
- im Ouerschnitt gesehen - dieses mit Abstand im wesentlichen konzentrisch umgibt,
dann sich nach oben hin konisch verengt und anschließend bis in Höhe des Austrittsspaltes
gleichförmig, also ohne schärfere Umlenkkanten erstreckt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter
(2) im Anschluß an die konische Verengung -im Querschnitt gesehen - rüsselförmig
zum Austrittsspalt hin umgelenkt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2 mit einem unterhalb des Behälters angeordneten
Austrittsspalt, von dem sich bis zur oberen Begrenzungswandung des Behälters oberhalb
des Flüssigkeitsniveaus Behälterwandungen erstrecken, dadurch gekennzeichnet, daß
der sich über die Arbeitsbreite erstreckende Behälter (2)-im Querschnitt gesehen
- retortenförmig mit seiner Austrittsöffnung unterhalb des Behälterbodens ausgebildet
ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß
der im Querschnitt rüsselförmige obere Ansatz (21) des Behälters sich nach unten
in einer gleichförmigen Kurve und dann etwa mit gleichbleibendem Querschnitt bis
zum Austrittsspalt hin erstreckt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803006242 DE3006242A1 (de) | 1980-02-20 | 1980-02-20 | Vorrichtung zum herstellen und auftragen von schaum auf bahnfoermiges gut |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803006242 DE3006242A1 (de) | 1980-02-20 | 1980-02-20 | Vorrichtung zum herstellen und auftragen von schaum auf bahnfoermiges gut |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3006242A1 true DE3006242A1 (de) | 1981-08-27 |
Family
ID=6095033
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803006242 Ceased DE3006242A1 (de) | 1980-02-20 | 1980-02-20 | Vorrichtung zum herstellen und auftragen von schaum auf bahnfoermiges gut |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3006242A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0098362A1 (de) * | 1982-05-13 | 1984-01-18 | Ramisch Kleinewefers GmbH | Auftragsvorrichtung zum Auftragen von verschäumten Medien auf flächige Waren |
| EP0102521A1 (de) * | 1982-08-07 | 1984-03-14 | Ramisch Kleinewefers GmbH | Auftragsvorrichtung für vorzugsweise verschäumte Medien auf Warenbahnen o.dgl. |
-
1980
- 1980-02-20 DE DE19803006242 patent/DE3006242A1/de not_active Ceased
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0098362A1 (de) * | 1982-05-13 | 1984-01-18 | Ramisch Kleinewefers GmbH | Auftragsvorrichtung zum Auftragen von verschäumten Medien auf flächige Waren |
| EP0102521A1 (de) * | 1982-08-07 | 1984-03-14 | Ramisch Kleinewefers GmbH | Auftragsvorrichtung für vorzugsweise verschäumte Medien auf Warenbahnen o.dgl. |
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|---|---|---|---|
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