DE3006187A1 - Heizkoerperduebel - Google Patents
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Description
PATENTANWALT DIPL.-ING. DR. MANFRED RAU
D-8500 NÜRNBERG 91 POSTFACH 91 04 80 LANGE ZEILE 30 TELEFON 09 11/3 71 47 TELEX 06 / 23
•3·
Nürnberg, I5.o2.198o 120/64
Anton Gerhard, Illesheimer Str. 1O7 8500 Nürnberg
Heizkörperdübel
Die Erfindung betrifft einen Heizkörperdübel gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 .
Ein solcher Heizkörperdübel ist im DE-GM 75 24 977 beschrieben. Es handelt sich um einen Spreizrohr-Spanndübel
mit speziell ausgebildetem Haltekopf zur Halterung der Kante eines Heizradiators in definiertem
Abstand vor einem tragenden Bauwerk.
Dieser Heizkörperdübel, der sich am Markt buchstäblich millionenfach bewährt hat, weist den wirtschaftlichen
Nachteil großen Kunststoffbedarfes und vergleichsweise langer Abkühlzeiten des Kunststoff-Halterungsteiles
in der Spritzgußform auf.
Die Ausbildung eines Heizkörperdübels, die durch den vorgenannten ersetzt wurde und in der DE-PS 21 35
beschrieben ist, weist zwar den Vorzug eines weniger voluminösen und materialstarken Kunststoff-Halteteiles
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auf dem stirnseitigen Ende des Spreizrohres und darüber hinaus den besonderen Vorteil auf, die Haltekante des
Heizradiators unmittelbar in der endgültigen Montagehöhe auf den Heizkörperdübel aufsetzen und an diesem
axial festlegen zu können, ohne ihn im Zuge der Festlegung radial in Bezug auf die Längsachse des Heizkörperdübels
anheben zu müssen; nachteilig an dieser älteren Ausbildung ist jedoch, daß nur ein vergleichsweise kurzer
axialer Bereich des Heizkörperdübels zum Aufsetzen der Haltekante des Heizradiators zur Verfugung steht,
was insbesondere unter beengten räumlichen Gegebenheiten die Montagearbeiten erschwert.
Aus der DE-OS 22 33 521 ist ein Heizkörperdübel bekannt, bei dem das Kunststoff-Halteteil stopfenförmig in die
stirnseitige öffnung des Spreizrohres eingreift und vor dem Spreizrohr oder im Bereiche des stirnseitigen Endes
des Spreizrohres von einem wesentlich größeren Durchmesser sich kegelstumpfförmig zum Spreizrohrdurchmesser
hin verjüngt. Aufgrund des großen Materialbedarfes für das Kunststoff-Haltetäl liegen hier noch ungünstigere
Verhältnisse in Bezug auf die Materialkosten und die Fertigungskosten vor, als beim Halteteil gemäß dem
eingangs genannten Heizkörperdübel nach dem Stande der Technik. Die lediglich stopfenförmig in die stirnseitige
öffnung des Spreizrohres hineinragende Ausbildung des Halterungsteiles nach der DE-OS 22 33 521 weist darüber
hinaus den Nachteil auf, daß das in aller Regel mit einem durchgehendem Längsschlitz versehene Spreizrohr
bei Radialbeanspruchung sich aufweitet und der eingreifende Bereich des Halterungsteiles herausknickt. Diejenige
Variante gemäß dieser Vorveröffentlichung, bei der
das Halterungsteil mit einer kegelstumpfförmigen Wandung auf der Außenmantelfläche des Spreizrohres endet,
weist über die spritzgußtechnischen Nachteile und die
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Kostennachteile wegen des Materialbedarfes hinaus den
anwendungsorientxerten Nachteil auf, beim Zurückziehen der Halterungskante des schweren Heizradiators längs
der Spreizrohr-Außenmantelfläche zur Quer-Kerbe im Halterungsteil hin am vorderen Ende des Halterungsteiles
entweder eine hinderliche Stufe überwinden zu müssen oder aber, bei zu dünnwandig auslaufendem Halterungsteil,
in axialer Richtung eine Materialstauchung hervorzurufen, mit der Folge, daß das Material entweder zerstört
wird oder ebenfalls wieder eine Stufe zu überwinden ist.
Aus der DE-OS 18 14 499 ist ein Heizkörperdübel bekannt, bei dem das Halterungsteil einstückig mit dem Spannschrauben-Schraubenkopf
ausgebildet ist, dessen Außendurchmesser den größten Außendurchmesser des Spreizrohres
nicht überragt,was eine vergleichsweise nur flacbe Quer-Kerbe zur Aufnahme der Haltekante des Heizradiators
und dementsprechende Erschwernis bei der Handhabung im Montagefalle bedingt. Nachteilig bei diesem
Heizkörperdübel ist außerdem, daß das Kopfteil, also das Halterungsteil mit der Quer-Nut zur Aufnahme der
Haltekante des Heizradiators, wieder stopfenförmig in die stirnseitige öffnung des geschlitzten Spreizrohres
hineingreift, mit der schon geschilderten Gefahr einer Verformung des Spreizrohres und unerwünschten Verlagerung
des Haltekeiles bei Querbeanspruchung· Die Variante des aus dieser Vorveröffentlichung bekannten
Heizkörperdübels, bei der kegelstumpfförmig ausgebildete Spreizrohre schuppenartig ineinandergreifen, weist darüber
hinaus noch den erheblichen praktischen Nachteil auf, beim Verspannen in der Montagebohrung eine Abstandsänderung
der Quer-Nut in Bezug auf die Wandung des tragenden Bauwerkes hinnehmen zu müssen und andererseits
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die ineinandergreifenden unverspannten Spreizrohrteile
noch nicht quer belasten zu können.
Aus dem DE-GM 71 00 625 ist eine gattungsähnliche Heizkörper-Halterungskonsole
bekannt, die als hülsenförmiges, zugespitztes Einschlagrohr mit einer außen in Längsrichtung
angeordneten Rippe mit Halterungs-Kerben ausgebildet ist, wobei zur Erleichterung des Einschiagens
auch der Rippe in die Halterungskonstruktion die vordere Berandung der Rippe in Richtung auf die Einschlaghülse
hin abgeschrägt verläuft. Eine solche Heizkörper-Konsole erbringt jedoch keine definierten Befestigungsverhältnisse .
Nachteilig bei Befestigungsvorrichtungen gattungsähnlicher
Art, bei denen wie in den beiden vorgenannten Fällen die Konsole oder das Stirnelement aus Metall unmittelbar
den metallenen Heizkörper oder eine metallene Befestigungskonstruktion des Heizkörpers trägt, ist ferner
insbesondere auch, daß Wärmespannungen zu erheblicher Geräuschentwicklung und damit zu Störungen in Wohn-
und Schlafräumen führen können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Heizkörperdübel gattungsgemäßer Art dahingehend weiterzubilden,
daß die Vorteile eines sicheren Sitzes in einer tiefen Quer-Kerbe im Kunststoff-Halterungsteil und eines
einfachen Arbeitsvorganges beim Einhängen des Radiators erhalten bleiben aber die Material- und Fertigungskosten
spürbar gesenkt werden können.
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß hei einem Heizkörperdübel
gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 dadurch gelöst, daß er gemäß dem kennzeichnenden Teil
des Anspruches 1 ausgebildet wird.
Bei der erfindungsgemäßen Ausgestaltung des Heizkörperdübels
kann weiterhin die tragende Kante des Radiatorbleches irgendwo auf dem in der Haltebohrung schon
verankerten Spannrohr aufgesetzt und bis zum Einrasten in die Quer-Kerbe des Halterungsteiles zurückgezogen
werden, ohne daß sich Störungen beim übergang von der AußenmantelfLäche des Spreizrohres zur Außenfläche des
Kunststoff-Halterungsteiles einstellen, weil die rampenförmige Ausprägung in der Spreizrohr-Außenmantelfläche
ein verschleißfreies, sicheres Anheben der aufliegenden Kante gewährleistet. Dadurch kann die axiale Baulänge
des Kunststoff-Halterungsteiles extrem kurz gehalten
werden, nämlich so kurz, daß gerade noch ein sicheres äußeres Umfassen des Stirnendes des Spreizrohres
hinter der Steilflanke der rampenförmigen Ausprägung erfolgt, um auch bei erheblicher Querbeanspruchung
eine Verformung des Spreizrohres sicher zu verhindern. Die kurze, also wenig voluminöse Ausbildung
des Kunststoff-Halterungsteiles wiederum erbringt eine bemerkenswerte Materialeinsparung und zugleich
eine Verkürzung der erforderlichen Abkühlzeit in der Spritzgußform, also eine höhere Fertigungsfrequenz
und damit eine Senkung der Fertigungskosten. Die rampenförmige Ausprägung im Spreizrohr schließlich erbringt
keine ins Gewicht fallenden Zusatzkosten, da diese Ausprägung im Zuge des Einstanzens der Spreiz-Schlitze
am spreizseitigen, rückwärtigen Ende des Spreizrohres durchgeführt werden kann und hierfür lediglich eine entsprechende
Modifikation des Bearbeitungswerkzeuges erforderlich ist, ohne für das Spreizrohr selbst
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zusätzlich Material zu benötigen oder das Spreizrohr dadurch in unzulässigem Maße zu schwächen.
Die Weiterbildung nach Anspruch 2 erbringt den handhabungstechnischen
Vorteil, daß beim Zurückschieben der Radiatorkante auf dem Spreizrohr sicher ein vorrübergehendes
Anheben bis über die rückwärtige Berandung des Kunststoff-Halterungsteiles hinweg und daraufhin ein
Absenken auf dessen Außenmantelfläche erfolgt, also weder stufenförmige Behinderungen zu überwinden sind
noch Materialstauchungen oder Zerstörungen im Bereiche einer Anlaufkante des Kunststoffteiles zu befürchten
sind.
Die - als solche bekannte - Maßnahme nach Anspruch 3 führt zu einer Steigerung der Stabilität und damit der
Querbeanspruchbarkeit des Spreizrohres am rückwärtigen, das Halterungsteil tragenden Ende.
Die alternative - oder gar zusätzliche - Maßnahme nach Anspruch 4 verhindert ebenfalls ein Verformen des
geschlitzten stirnseitigen Endes des Spreizrohres auch bei starker Querbeanspruchung und damit ein Verkanten
des Halterungsteiles auf dem Spreizrohr. Zugleich fördert diese Maßnahme die vorteilhafte Weiterbildung nach
Anspruch 5, bei der eine eindeutige gegenseitige Zuordnung von Spreizrohr und Halterungsteil im Zuge der
Konfektionierung des Heizkörperdübels; bei Ausbildung
der rampenförmigen Ausprägung im stabilsten Bereich des Spreizrohres neben einerStabilitätserhöhung durch periphere
Abstützung der einander gegenüberstehenden Flanken des geschlitzten Spreizrohr-Stirnendes, gewährleistet
ist.
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Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus nachstehender Beschreibung eines in der Zeichnung unter
Beschränkung auf das Wesentliche vereinfacht dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispieles zur erfindungsgemäßen
Lösung. Die einzige Figur der Zeichnung zeigt im Mittellängsschnitt einen Heizkörperdübel mit Spreizrohr
und ötirnseitig aufgestecktem Halterungsteil.
Der Heizkörperdübel besteht im wesentlichen aus einem metallenen Spreizrohr 1 mit vorne eingreifendem Spreizkörper
2 in Form eines Kegelstumpfes mit koaxialer Bohrung mit Innengewinde 3, wobei eine Spannschraube 4 sich
mit ihrem Gewindeschaft 5 bis in das Spreizkörper-Innengewinde 3 hinein erstreckt. Aus dem rückwärtigen Ende 6
ragt der Gewindeschaft 5 aus der Stirn des Spreizrohres 1 heraus, um - im dargestellten Beispielsfalle - in einem
Schraubenkopf 7 mit Kreuzschlitz-Einprägung 8 zum Ansetzen eines Schraubendrehers zu enden.
Das Spreizrohr 1 weist einen längs einer Erzeugenden seiner Mantelfläche durchgehenden Schlitz 9 und außerdem
wenigstens einen weiteren Schlitz 10 in seinem vorderen
Bereich 11 auf. Der größte Durchmesser des Spreizkörpers
entspricht dem Außendruchmesser des Spreizrohres 1, so
daß beim Hereinziehen des Spreizkörpers 2 in das Spreizrohr 1 aufgrund Anziehens der Spannschraube 4 die Wandung
zwischen den Schlitzen 9 und 10 lappenförmig radial
aufgespreizt wird. Befindet sich dabei dieser vordere Bereich 11 des Heizkörperdübels in einer Aufnahmebohrung
in einem tragenden Bauwerk oder einer sonstigen Halterungskonstruktion, dann erfolgt durch Hineinziehen des
Spreizkörpers 2 eine Durchmesservergfößerung des Spreizrohres 1 im vorderen Bereich 11 um maximal das Doppelte
der Wandstärke des Spreizrohres 1. Damit sich beim Verdrehen der Spannschraube 4 der Spreizkörper 2 nichtjmit-
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dreht, ist er auf seiner Mantelfläche mit einer achsparallel verlaufenden Rippe 12 ausgestattet, die in
einen der Schlitze 9, 1o eingreift und sich dort peripher
abstützt.
Aiii rückwärtigen Ende 6 ist über die Stirn des Spreizrohres
1 ein Halterungsteil 13, vorzugsweise ein Kunststoff-Spritzgußteil, axial aufgeschoben. Dieses
Halterungsteil 13 ist im wesentlichen zylindrisch ausgebildet und mit einem koaxialen Sackloch 14 ausgestattet,
dessen Innendurchmesser dem Außendurchmesser des Spreizrohres 1 entspricht. Der Boden 15 dieses Sackloches
14 ist mit einer Durchbrechung 16 versehen, durch die hindurch der Gewindeschaft 5 der Spannschraube 5
verläuft. Stirnseitig liegt gegen den Boden 15 der Schraubenkopf 7 (oder, bei einem kopflosen Gewindeschaft,
eine Spannmutter) an.
Vor der Stirn des rückwärtigen Endes 6 des Spreizrohres
1 ist in der Mantelfäche des Halterungsteiles 13 eine quer zur Längsachse des Spreizrohres 1 sich erstreckende
und geradlinige oder leicht gebogene Kerbe 17 mit im wesentlichen V-ähnlichem Querschnitt ausgebildet, die mit
ihrem Grund 18 bis auf einen radialen Abstand von der Längsachse des Spreizrohres 1 hinabragt, der kleiner als
der Außenhalbmesser des Spreizrohres 1 ist. Die vordere Begrenzung dieser Quer-Kerbe 17 geht in eine quer zur
Längsachse des Halterungsteiles 13 sich erstreckende,
die Außenwandfläche des hohlzylindrischen Teiles 21 des Halterungsteiles
13 radial überragende Lasche 19 über. Der zylinderscheibenformige Schraubenkopf 7 liegt in einer
mit der Durchbrechung 16 koaxialen, ebenfalls zylinderscheibenförmigen
Ausnehmung 2o an der äußeren Stirnseite des Halterungsteiles 13, wobei die Anlage ebenflächig
ist. Es ist möglich, daß in bekannter Weise zur optischen Abdeckung
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des Schraubenkopfes 7 in axialer Richtung eine (in der Zeichnung nicht dargestellte) topfformige Abdeckkappe
aufgeklemmt werden kann.
Wie aus der angenähert maßstabsgerechten Darstellung der Zeichnung ersichtlich, entspricht die Tiefe des
Sackloches 14 etwa dem Außendurchmesser des Spreizrohres 1 , und die Wandungsstärke dieses hohlzylindrischen
Teiles 21 des H&terungsteiles 13 ist etwa gleich der Wandstärke
des Spreizrohres 1 oder geringfügig stärker als als jene.
Unmittelbar vor dem vorderen StLrnende 22 dieses hohlzylindrischen
Teiles 21, also vor der öffnung des Sackloches
14, ist an der Wandung des Spreizrohres 1 eine rampenförmige Ausprägung 23 ausgebildet. Dafür ist ein
schmaler Querschlitz 24 begrenzter Länge, in der Größenordnung von 17% bis 23% des Umfanges des Spreizrohres 1,
in die Spreizrohr-Wandung unmittelbar vor dem vorderen Stirnende 22 des hohlzylindrischen Halterungs-Teiles 21
eingestochen und die sich nach vorne, zum Spreizkörper hin anschließende Wandung bereichsweise keilförmig ausgestaucht,
und zwar vorzugsweise bereits im noch ebenen schmalen Blechteil im Zuge des Ausscherens der weiteren
Schlitze 10 vor dem Einrollen des Blechteiles zum Spreizrohr 1. Die Höhe dieser Ausprägung 23 an ihrer höchsten
Stelle, also am Querschlitz 24, bezogen auf die unyerformte Außenmantelfläche des Spreizrohres 1, ist o,2 bis o,5 mm
größer, als die Wandungsstärke des hohlzylindrischen Halterungs-Teiles 21. Die axiale Länge dieser rampenförmigen
Ausprägung 23 liegt in der Größenordnung des Außendurchmessers des Spreizrohres 1, ggf. auch noch
darüber. Seitlich geht dieser am höchsten über die zylindrische Außenmantelfläche des Spreizrohres 1 sich
erhebende Bereich der Ausprägung 23 wesentlich steiler in die unverformte Zylindermantelfläche des Spreiz-
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rohres 1 über.
Um bei Querbelastung des Halterungsteiles 13 im Bereiche
seiner Quer-Kerbe 17 ein radiales Zusammendrücken des vorderen Bereiches 11 des geschlitzten Spreizrohres 1,
also eine Verringerung der Breite des durchgehenden Schlitzes 9 und damit ein Verkanten des hohlzylindrischen
Halterungs-Teiles 21 in Bezug auf die Mittellängsachse des Spreizrohres 1 mit der Gefahr, daß sein vorderes
Stirnende 22 sich von der Außenmantelfläche des Spreizrohres 1 abhebt und über die höchste Erhebung der Ausprägung
23 radial vorsteht, zu vermeiden, kann es zweckmäßig sein, im Boden 15 des Sackloches 14 eine ringförmige
Nut 25 von der Stärke der Wandung des Spreizrohres auszubilden, in die das rückwärtige oder Stirn-Ende 6 des
Spreizrohres 1 formschlüssig eingi&ft, so daß sich ein,
für Durchgang des Gewindeschaftes 5 längs durchbohrter, Stopfen 26 in die stirnseitige öffnung des Spreizrohres
hineinerstreckt. Dadurch ist auch bei Querbelastung des Halterungsteiles 13 ein radiales Stauchen des Spreizrohres
1 und somit ein Verkippen des Halterungsteiles sicher vermieden.
Es genügt aber auch, an der Peripherie des Sackloch-Bodens 15 eine rippenförmige Nase 27 auszubilden, die
in das stirnseitige Ende des durchgehenden Spreizrohr-Schlitzes 9 eingreift und die einander gegenüberliegenden
Flanken peripher abstützt, so daß ebenfalls wieder ein Zusammenstauchen des Endes 6 des Spreiz rohres 1 und
damit ein Verkanten des Halterungsteiles 3 sicher unterbunden ist. In der Zeichnung sind beide Maßnahmen
gleichzeitig dargestellt, obwohl für die Praxis die Beschänkung auf eine Maßnahme genügt.
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Die Ausbildung einer Nase 27 erbringt den Vorteil, eine eindeutige Positionierung des Halterungsteiles 13 mit
seiner stirnseitigen Anschlag-Lasche 19 in Bezug auf die
rampenförmige Ausprägung 23 am Spreizrohr 1 sicherstellen
zu können; denn im Falle einer Montage mit irrtümlich um die gemeinsame Längsachse gegenseitig verdrehter
Orientierung würde das vordere Ende der Nase 27 nicht in den der rampenförmigen Ausprägung 23 diametral
gegenüberliegenden durchgehenden Schlitz 9 eingreifen sondern vor das rückwärtige Stirn-Ende 6 des Spreizrohres 1
anschlagen, so daß die Öffnung des Sackloches 14 mit dem vorderen Wandungs-Stirnende 22 nicht bis an die Steilflanke
der Ausprägung 23 axial herangeschoben werden kann, eine Fehlmontage, die sofort auffällt und auch bei der automatischen
Bestückung leicht maschinell erfaßbar und korrigierbar ist.
Im Anwendungsfalle des Heizkörperdübels wird das Spreizrohr
1 mit seinem vorderen Bereich 11 voran so tief in eine Montagebohrung in einer tragenden Konstruktion eingeschoben,
bis die Quer-Kerbe 17 im Halterungsteil 13 einen wünschenswerten Abstand vor dieser Tragkonstruktion
einnimmt, und dann das Spreizrohr 1 in der Montagebohrung
durch Festziehen der Spannschraube 4, also durch Hereinziehen des Spreizkörpers 2 unter gleichzeitigem
Anpessen des Halterungsteiles 13 gegen das Stirnende 6 des
Spreizrohres 1 verankert. Die Halterungskante eines Radiatorbleches oder eines Heizkörper-Montagewinkels
wird vor der rampenförmigen Ausprägung 2 3 auf die Außenmantelfläche
des Spreizrohres 1 aufgesetzt und dann zum benachbarten Raum hin, also in Richtung auf die
Anschlag-Lasche 19 zurückgezogen, wobei sie zunächst iber die Außenmantelfläche des hohlzylindrischen Halterungs-Teiles
21 hochgeschoben wird und dann hierauf zurückfällt.
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Auf dieser Außenraantelflache erfolgt ein weiteres Zurückschieben
bis zum Eingriff in die Quer-Kerbe 17 hinein, so daß die Halterungs- und Orientierungskante nun wieder
wenigstens angenähert in der Höhe des Außendurchmessers des Spreizrohres 1 / bezogen auf die Spreizrohr-Längsachse,
gelegen ist, was der Orientierung beim Einbringen der Montage-Bohrung in das tragende Bauwerk entspricht.
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Claims (5)
- 3006187 PATENTANWALT DfPL-ING. DR. MANFRED RAUD-8500 NÜRNBERG 91 POSTFACH 91 04 80 LANGE ZEILE 30 TELEFON 09 11 / 3 71 47 TELEX 06/23 965Nürnberg, 15.o2.198o 120/64Anton Gerhard, Illesheimer Str. 10, 8500 NürnbergHeizkörperdübel[1.) Heizkörperdübel aus einem längsgeschlitzten metallenen Vspreizrohr mit vorne eingreifendem Spreizkörper und hindurchverlaufender Spannschraube sowie mit einem quer zur Spreizrohr-Längsachse gekerbten, auf das rückwärtige Ende des Spreizrohres axial aufgesteckten nicht-metallischen Halterungsteil, dadurch gekennzeichnet, laß das Halterungsteil (13) mit einem hohlzylindrischen Teil (21) ausgestattet ist, dessen vorderes Stirnende (22) hinter der Steilflanke einerrampenfÖrmigenAusprägung (23) in der Wandung des Spreizrohres (1) angeordnet ist,die zum vorderen Bereich (11) des Spreizrohres (1) hin in die Mantelfläche der Wandung des Spreizrohres (1) ausläuft.
- 2. Heizkörperdübel nach Anspruch"1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausprägung (23) sich geringfügig radial von der Mittellängsachse des Spreizrohres (1) fort über die benachbarte Außenmantelfläche des hohlzylindrischen Tei-130034/0624les (21) des Halterungsteiles (13) empor erstreckt.
- 3. Heizkörperdübel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das hohlzylindrische Teil (21) des Halterungsteiles (13) als Sackloch (14) mit
einer ringförmigen Nut (25) im Sackloch-Boden (15) ausgestattet ist, in die das rückwärtige Ende (6)
des Spreizrohres (1) axial hineinragt. - 4. Heizkörperdübel nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das hohlzylindrische Teil (21) des HalterungsteO.es (13) als Sackloch (14) ausgebildet ist, an dessen Boden (15) eine in das stirnseitige Ende eines durchlaufenden
Spreizrohr-Schlitzes (9) eingreifende Nase (27) ausgebildet ist. - 5. Heizkörperdübel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausprägung (23) dem durchgehenden Spreizrohr-Schlitz (9) diametral gegenüber in der Wan dung des Spreizrohres (1) ausgebildet ist.130034/0624
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| DE3006187A DE3006187C2 (de) | 1980-02-19 | 1980-02-19 | Heizkörperdübel |
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