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DE3005905A1 - Mit einem flansch versehener gewoelbter deckel mit einer vielzahl von stutzen zur durchfuehrung von rohren - Google Patents

Mit einem flansch versehener gewoelbter deckel mit einer vielzahl von stutzen zur durchfuehrung von rohren

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DE3005905A1
DE3005905A1 DE19803005905 DE3005905A DE3005905A1 DE 3005905 A1 DE3005905 A1 DE 3005905A1 DE 19803005905 DE19803005905 DE 19803005905 DE 3005905 A DE3005905 A DE 3005905A DE 3005905 A1 DE3005905 A1 DE 3005905A1
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DE
Germany
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cover
flange
arched
thermal insulation
lid according
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DE19803005905
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DE3005905C2 (de
Inventor
Reinhold 6944 Hemsbach Koerdt
Hans-Georg 6834 Ketsch Schwiers
Josef Dipl.-Ing. 7521 Hambrücken Schöning
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hochtemperatur Reaktorbau GmbH
Original Assignee
Hochtemperatur Reaktorbau 5000 Koeln GmbH
Hochtemperatur Reaktorbau GmbH
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Publication date
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    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B37/00Component parts or details of steam boilers
    • F22B37/02Component parts or details of steam boilers applicable to more than one kind or type of steam boiler
    • F22B37/22Drums; Headers; Accessories therefor
    • F22B37/225Arrangements on drums or collectors for fixing tubes or for connecting collectors to each other
    • GPHYSICS
    • G21NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
    • G21CNUCLEAR REACTORS
    • G21C11/00Shielding structurally associated with the reactor
    • G21C11/08Thermal shields; Thermal linings, i.e. for dissipating heat from gamma radiation which would otherwise heat an outer biological shield ; Thermal insulation
    • GPHYSICS
    • G21NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
    • G21CNUCLEAR REACTORS
    • G21C13/00Pressure vessels; Containment vessels; Containment in general
    • G21C13/02Details
    • G21C13/032Joints between tubes and vessel walls, e.g. taking into account thermal stresses
    • G21C13/036Joints between tubes and vessel walls, e.g. taking into account thermal stresses the tube passing through the vessel wall, i.e. continuing on both sides of the wall
    • GPHYSICS
    • G21NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
    • G21CNUCLEAR REACTORS
    • G21C13/00Pressure vessels; Containment vessels; Containment in general
    • G21C13/02Details
    • G21C13/06Sealing-plugs
    • G21C13/073Closures for reactor-vessels, e.g. rotatable
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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Description

- 4 - 7 9 8 1
HOCHTEMPERATÜR-REAKTORBAU GmbH Hansaring 53 - 57 5000 Köln
Mit einem Flansch versehener gewölbter Deckel mit einer Vielzahl von Stutzen zur Durchführung von Rohren
Die vorliegende Erfindung betrifft einen mit einem Flansch versehenen gewölbten Deckel zum Verschließen einer öffnung in einem Druckgefäß, der mittels durch den Flansch geführter Befestigungselemente auf der öffnung gehalten wird, mit einer Vielzahl auf dem Deckel aufgeschweißter Stutzen zur Durchführung von Dampfrohren und mit einer thermischen Isolierung auf der Außenseite des gewölbten Deckelteils und des Deckelflansches, die aus Wärmedämmstoff und einer auf dem Wärmedämmstoff angebrachten metallischen Abdeckung besteht.
Derartige Deckel finden beispielsweise Verwendung als Abschluß von Kernkraftwerkskomponenten wie Dampferzeugern oder Kühlern, in denen hohe Betriebstemperaturen herrschen. Die Deckel sind daher mit einer thermischen Isolierung zu versehen. Die Ausgestaltung dieser Isolierung stellt ein schwieriges technisches Problem dar, da die Deckel zahlreiche Durchdringungen für die Dampfrohre aufweisen und die Isolierung an diesen Stellen unterbrochen werden muß. Überdies muß die große unterschiedliche Wärmedehnung eines solchen gewölbten Deckels und der metallischen Abdeckung seiner thermischen Isolierung berücksichtigt werden.
138036/0102
3Q059Q5
Stand der Technik sind wärmeisolierende Vorrichtungen an Wänden, die einem gasförmigen Wärmeträger ausgesetzt sind. So ist aus der Offenlegungsschrift 21 5 9 781 eine Wärmeisolierung für einen Reaktordruckbehälter bekannt, die mehrere Lagen hochporösen metallischen Maschengeflechtes und zwischen den Lagen befindliche dünne Metallbleche umfaßt. Die Isolierung wird von Halteblechen abgedeckt, die mit Bolzen an dem Liner des Druckbehälters befestigt sind. Eine Anzahl durch die Fertigungstoleranzen bedingter Spalte zwischen den einzelnen Platten des Isoliermaterials und zwischen den Halteblechen verbindet die Maschengeflechtslagen druckmäßig mit dem Wärmeträger.
In der Offenlegungsschrift 29 14 040 wird eine weitere wärmeisolierende Vorrichtung an Flächen in einem Kernreaktor beschrieben, die aus mehreren, durch Zwischenbleche getrennten Lagen von Metallgewebe oder Metallgittern besteht, welche zu Tafeln zusammengefügt sind. Die an ihrem Umfang von einer Umhüllung umschlossenen Tafeln liegen auf der einen Seite an der zu schützenden Fläche an und sind auf der anderen Seite mit einem Stützblech bedeckt. Die Befestigung der Tafeln an der zu schützenden Fläche sowie der Stützbleche erfolgt mit Hilfe von Hohlbolzen, auf die an ihrem "heißen" Ende Muttern geschraubt sind.
Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, die Befestigungsbolzen derartiger Wärmeisolierungen mit einer Distanzhülse zu versehen, die sich mit ihrem einen Ende an der zu schützenden Fläche abstützt und an deren anderem Ende die Haltebleche bzw. Abdeckplatten ortsfest gelagert sind. Die Lagerung erfolgt dabei in einer solchen Weise, daß Wärmedehnungen der Abdeckplatten nicht behindert werden.
6/,
130036/0102
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, bei einem gewölbten Deckel der eingangs beschriebenen Bauart die thermische Isolierung so auszugestalten und zu befestigen, daß sie trotz unterschiedlicher Wärmedehnung von Deckel und Abdeckung der Isolierung zusätzliche Belastungen, z. B. durch Störfälle oder schnelle Druckänderungen, aufnehmen kann.
Schnelle Druckänderungen treten beispielsweise beim Öffnen von Sicherheitsventilen auf. Um in solchen Fällen eine Zerstörung der thermischen Isolierung auszuschließen, muß für die Möglichkeit eines Druckausgleichs gesorgt werden. Als ein Störfall, der zu einer Beschädigung der Isolierung führen könnte, kommt ein Rohrreißer in einem der durch den gewölbten Deckel verlegten Dampfrohre in Betracht. Als Folge dieses Störfalls tritt eine Temperaturbeanspruchung des Deckels auf, die weit über die bei Betriebstemperatur vorliegende Belastung hinausgeht. Die Isolierung muß aber nicht nur dieser erhöhten Temperaturbelastung standhalten, sondern sie muß auch die mechanische Belastung durch den austretenden Dampfstrahl ohne Schaden überstehen, damit sie ohne Reparatur bei dem nachfolgenden weiteren Betrieb der Komponente ihre Funktion erfüllen kann.
7/.
130036/0102
30059Q5
Gemäß der Erfindung wird die gestellte Aufgabe dadurch gelöst, daß die metallische Abdeckung ein gewölbtes Mittelteil und ein den Wärmedämmstoff des Deckelflansches umschließendes ringförmiges Randteil umfaßt, das aus zwei koaxial angeordneten zylindrischen Schüssen und einem den Ringraum zwischen diesen abdeckenden scheibenförmigen Teil zusammengefügt ist, daß das gewölbte Mittelteil an dem inneren zylindrischen Schuß angeschweißt ist und beide zylindrische Schüsse je durch einen Schiebesitz auf dem Deckelflansch befestigt sind, daß um jeden Stutzen in dem Mittelteil der Abdeckung ein Dehnspalt vorgesehen ist, der mit einer im wesentlichen ringförmigen Scheibe abgedichtet ist, daß die Scheiben mit Abstand von der Abdeckung gelagert sind und daß zwischen den Scheiben und den jeweils zugehörigen Stutzen Spalte als Druckentlastungsöffnungen vorhanden sind.
Unterschiedliche Wärmedehnungen von Deckel und Isolierungs-Abdeckung können sich bei der vorgeschlagenen thermischen Isolierung nicht schädlich auswirken, da sie sich über die Schiebesitze ausgleichen können. Die um jeden Stutzen vorgesehenen Dehnspalte in der Abdeckung erlauben zudem eine ungehinderte Wärmedehnung des Mittelteils der Abdeckung.
130036/0102
Zwischen den Scheiben zur Abdichtung der Dehnspalte und den Stutzen verbleibt aus technischen Toleranzgründen jeweils ein Spalt. Wenn im Störfall "Rohrreißer" durch diese Spalte heißer Dampf in die Isolierung eindringen könnte, würde dies einmal zur Zerstörung des Wärmedämmstoffes und zum anderen zu einem Druckaufbau innerhalb der Isolierung führen,, durch den die gesamte Abdeckung abgesprengt würde. Um diese Gefahr auszuschalten, ist zwischen den Scheiben und der Abdeckung ein Spalt freigelassen, der das Ausströmen des -eingetretenen Dampfes unter den Scheiben ermöglicht. D. h. der Dampf wird in eine andere Richtung gelenkt und tritt daher nicht in den Wärmedämmstoff ein.
Das Vorhandensein dieses Entlastungsspaltes zwischen der Abdeckung und den Scheiben sorgt auch bei Druckänderungen (z. B. als Folge des öffnens von Sicherheitsventilen) dafür, daß sich der Druck über die Spalte um die Stutzen ausgleichen kann. Die Spalte wirken also als Druckentlastungsöffnungen.
Durch die Kombination der beschriebenen Merkmale ist bei dem erfindungsgemäßen Deckel gewährleistet, daß die thermische Isolierung den gestellten Anforderungen standhält. Ein Auswechseln der Isolierung nach Störfällen oder eingetretenen Druckänderungen ist daher nicht notwendig.
13DD36/&TQ2
3Q059QS
Ein gemäß der Erfindung ausgebildeter gewölbter Deckel hat zusätzlich den montagetechnischen Vorteil, daß die für den gewölbten Deckelteil vorgesehene thermische Isolierung - separat von der Isolierung für den Deckelflansch - bereits im Werk vor der Endmontage des Deckels (d. h. vor seiner Verschraubung mit dem Druckgefäß) montiert werden kann. Es ergibt sich somit eine einfache Herstellung für den Deckel.
Als Wärmedämmstoff wird im Hinblick auf die große Anzahl der die Isolierung durchdringenden Stutzen zweckmäßigerweise keramische Faserwclle verwendet. Bei Einsatz der Erfindung in einer Kernkraftanlage wird für die Faserwolle Reaktorqualität gewählt. Bei Faserwolle dieser Qualität werden bei einem Feuchtigkeitseinbruch keine aggressiven Stoffe freigesetzt, und die Faserrückfederung bleibt erhalten.
Die ringförmigen Scheiben zur Abdichtung der Dehnspalte werden vorteilhafterweise durch Z-Winkel gehalten, die an dem Mittelteil der Abdeckung fest angebracht sind. Mit den Scheiben bilden sie einen Schiebesitz, so daß die Scheiben sich ungehindert ausdehnen können.
Die Bildung des oben beschriebenen Entlastungsspaltes zwischen den ringförmigen Scheiben und der Abdeckung, also die Einhaltung eines bestimmten Abstandes zwischen diesen Bauteilen, kann dadurch bewirkt werden, daß die Scheiben auf Erhöhungen gelagert werden, die auf der Abdeckung vorgesehen sind. Am einfachsten lassen sich die Erhöhungen durch auf der Abdeckung angebrachte Schweißpunkte realisieren.
10/,
130036/0102
Es ist zweckmäßig, für die ringförmigen Scheiben einen Durchmesser zu wählen, der größer als der für die Abdichtung der Dehnspalte erforderliche Durchmesser ist, und auf der einen Seite jeder Scheibe ein Abarbeitung vorzusehen. Größe und Anordnung dieser Abarbeitungen sind so festgelegt, daß ein Verdrehen der Scheiben ausgeschlossen ist.
Die Wirkung des Druckentlastungsspaltes zwischen den Scheiben und der Abdeckung, der das Eindringen von heißem Dampf in den Wärmedämmstoff verhindert oder zumindest sehr erschwert, läßt sich noch durch die Anordnung von Folien zwischen dem Mittelteil der Abdeckung und dem Wärmedämmstoff absichern. Die unmittelbar um jeden Stutzen angeordneten Folien sind so dimensioniert, daß die keramische Faserwolle nicht herausquellen und der Dampfstrahl nicht in die Faserwolle eintreten kann.
Wie bereits beschrieben, besteht das ringförmige Randteil der Abdeckung aus zwei koaxialen zylindrischen Schüssen und einem scheibenförmigen Teil, das den Ringraum zwischen den beiden Schüssen abdeckt. In dem so entstandenen "Ringkanal" befindet sich der Wärmedämmstoff für den Deckelflansch. Die Teile des "Ringkanals" können auf einfache Weise durch Schrauben zusammengehalten sein.
11/,
130036/0102
Die Schiebesitze, mit denen jeder zylindrische Schuß an dem Deckelflansch befestigt ist, können jeweils aus einem an dem betreffenden zylindrischen Schuß angeschweißten und mit einer Anzahl von Langlöchern versehenen Flansch bestehen. Die Langlöcher dienen der Führung von Schraubenbolzen, die in den Deckelflansch eingeschraubt sind. Sie gestatten Verschiebungen der Schraubenbolzen und ermöglichen damit den Ausgleich unterschiedlicher Temperaturdehnungen von Deckelflansch und Abdeckung .
Für jeden Schraubenbolzen ist eine Verdrehsicherung vorgesehen. Diese besteht jeweils aus einem auf dem Flansch des betreffenden Schusses angeschweißten Steg und einer einseitig abgearbeiteten Unterlegscheibe, die mit dem Schraubenbolzen verschweißt ist. Die Unterlegscheibe gleitet mit der abgearbeiteten Seite an dem Steg entlang und kann daher keine Drehungen ausführen. Der fest mit der Unterlegscheibe verbundene Schraubenbolzen ist somit ebenfalls verdrehsicher.
Um einen Druckaufbau in dem "Ringkanal" über dem Deckelflansch zu verhindern, können in den beiden zylindrischen Schüssen Druckentlastungsbohrungen vorgesehen sein. Die Flansche der zylindrischen Schüsse können ebenfalls Öffnungen für den Druckausgleich aufweisen, beispielsweise in Form von auf der Stirnseite der Flansche eingearbeiteten Aussparungen.
12/,
13Q036/0102
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des gewölbten Deckels gemäß der Erfindung schematisch dargestellt; die Figuren zeigen im einzelnen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch den gesamten Deckel,
Fig. 2 die Draufsicht auf einen Ausschnitt des Deckel-Mittelteils gemäß Fig. 1,
Fig. 3 einen Längsschnitt durch einen Ausschnitt des Deckel-Mittelteils gemäß Fig. 1 in größerem Maßstab,
Fig. 4 den mit "X" bezeichneten Ausschnitt der Fig. 1 in vergrößerter Darstellung,
Fig. 5 den mit "Y" bezeichneten Ausschnitt der Fig. 4, nochmals vergrößert dargestellt, und
Fig. 6 die Draufsicht auf einen Ausschnitt der Fig. 5 mit einer Verdrehsicherung.
Die Fig. 1 läßt einen Deckel 1 erkennen, der aus einem gewölbten Deckelteil 1a und einem Deckelflansch 1b besteht und außen mit einer thermischen Isolierung versehen ist.
Der Deckel 1 dient zum Verschließen einer Öffnung in einem Druckgefäß (nicht dargestellt), auf dem der Deckel mittels durch den Deckelflansch 1b gesteckter Schraubenbolzen 2 und Muttern 3 gehalten wird. Aus dem Druckgefäß wird eine Vielzahl von Dampfrohren 5 nach draußen geführt, die den Deckel 1 und seine Isolierung durchdringen und in diesem Bereich innerhalb von auf dem Deckel 1 aufgeschweißten Stutzen 4 verlegt sind.
13/.
120036/Ot02
Die thermische Isolierung umfaßt den Wärmedämmstoff 6, der aus keramischer Faserwolle besteht, und eine metallische Abdeckung 7 für den Wärmedämmstoff 6, die druckfest ausgebildet ist und den Wärmedämmstoff 6 vor mechanischer Belastung schützt. Die metallische Abdeckung 7 weist ein über dem gewölbten Deckelteil 1a befindliches gewölbtes Mittelteil 8 sowie ein ringförmiges Randteil 9 auf, das den Wärmedämmstoff 6 des Deckelflansches 1b umschließt. Das ringförmige Randteil 9 ist aus zwei koaxial zueinander angeordneten zylindrischen Schüssen 9a und 9b und einem scheibenförmigen Teil 9c zusammengeschraubt, das den mit dem Wärmedämmstoff 6 gefüllten Ringraum zwischen den beiden Schüssen 9a und 9b abdeckt.
Das gewölbte Mittelteil 8 der Abdeckung 7 ist an dem inneren zylindrischen Schuß 9a angeschweißt. Beide Schüsse 9a und 9b sind mittels eines Schiebesitzes an dem Deckelflansch 1b befestigt.
Wie Fig. 5 erkennen läßt, besteht der Schiebesitz jedes Schusses 9a, 9b aus einem an dem betreffenden Schuß angeschweißten Flansch 10 mit einer Anzahl von Langlöchern 11, durch die Schraubenbolzen 12 gesteckt sind.
14/,
130036/0102
Die Schraubenbolzen 12 sind in den Deckelflansch 1b eingeschraubt. Unter jedem Schraubenkopf 13 befindet sich eine Unterlegscheibe 14, die an dem Schraubenbolzen 12 angeschweißt ist und eine einseitige Abarbeitung 15 aufweist, wie die Fig. 6 zeigt. Mit dieser Abarbeitung gleitet die Unterlegscheibe 14 bei Wärmebewegungen des Schusses 9a bzw. 9b an einem Steg 16 entlang, der im Bereich jedes Schraubenbolzens 12 auf dem Flansch 10 angeschweißt ist. Der Steg 16 verhindert Drehbewegungen der Unterlegscheibe 14 und damit auch des fest mit ihr verbundenen Schraubenbolzens 12.
Wie der Fig. 5 weiterhin zu entnehmen ist, sind in den zylindrischen Schüssen 9a und 9b (hier ist nur 9a gezeigt) öffnungen 17 vorgesehen, die als Druckentlastungsbohrungen fungieren. Weitere öffnungen zur Verhinderung eines Druckaufbaus in dem Wärmedämmstoff 6 weisen die Flansche 10 der beiden zylindrischen Schüsse 9a und 9b auf, und zwar sind diese öffnungen als Aussparungen 18 in der dem Deckelflansch 1b zugekehrten Stirnfläche der Flansche 10 ausgebildet.
In den Figuren 3 und 4 ist dargestellt, daß in dem gewölbten Mittelteil 8 der Abdeckung 7 um jeden Stutzen 4 ein Dehnspalt 19 vorhanden ist, der eine ungehinderte Wärmedehnung des Mittelteils 8 sicherstellt. Um in Störfällen das Eindringen von heißem Dampf zu verhindern, ist jeder Dehnspalt 19 mit einer im wesentlichen ringförmigen Scheibe 20 abgedeckt. Zusätzlich ist noch um jeden Stutzen 4 zwischen dem Mittelteil 8 der Abdeckung 7 und dem Wärmedämmstoff 6 eine Folie 21 angeordnet.
15/
130036/0102
Die ringförmigen Scheiben 20 werden auf der Abdeckung 7 mit Hilfe von Z-Winkeln 22 gehalten, die lose auf den Scheiben 20 aufliegen, um deren Wärmedehnungen nicht zu behindern. Mit der Abdeckung 7 sind die Z-Winkel 22 fest verbunden. Die Halterung der Scheiben 20 ist so vorgenommen, daß ein Abstand zwischen den Scheiben 20 und der Abdeckung 7 bleibt; d. h. zwischen Scheiben und Abdeckung ist ein Spalt 23 vorgesehen, der bewirkt, daß ein durch ringförmige Spalte 24 zwischen den Stutzen 4 und den Scheiben 20 (dia aus technischen Toleranzgründen vorhanden sind) eindringender Dampfstrahl unter den Scheiben 20 ausströmen kann. Die Spalte 24 wirken nicht nur in diesem Falle als Druckentlastungsöffnungen, sondern auch dann, wenn - beispielsweise infolge des öffnens von Sicherheitsventilen - eine Druckänderung in der Anlage auftritt.
In der Fig. 3 sind die Druckentlastungsöffnungen 24 sowie der Entlastungsspalt 23 dargestellt. Die Figur läßt auch erkennen, wie sich der Abstand zwischen dem Mittelteil 8 der Abdeckung 7 und den Scheiben 20 auf einfache Weise einhalten läßt, nämlich durch das Aufbringen von Schweißpunkten 25 auf dem Mittelteil 8.
Um ein Verdrehen der Scheiben 20 auszuschließen, ist für die Scheiben 20 ein größerer Durchmesser gewählt als für die Abdichtung der Dehnspalte 19 erforderlich wäre, und die Scheiben weisen auf der einen Seite eine Abarbeitung 26 auf. Die Anordnung der Scheiben 20 ist so getroffen, daß jeweils die Abarbeitungen 26 zweier benachbarter Scheiben aneinanderliegen. Ein Verdrehen der Scheiben 20 ist daher nicht möglich.
130036/0102
Leerseite

Claims (11)

  1. 7 9 8 3
    Patentansprüche
    Mit einem Flansch versehener gewölbter Deckel zum Verschließen einer Öffnung in einem Druckgefäß, der mittels durch den Flansch geführter Befestigungselemente auf der Öffnung gehalten wird, mit einer Vielzahl auf dem Deckel aufgeschweißter Stutzen zur Durchführung von Dampfrohren und mit einer thermischen Isolierung auf der Außenseite des gewölbten Deckelteils und des Deckelflansches, die aus Wärmedämmstoff und einer auf dem Wärmedämmstoff angebrachten metallischen Abdeckung besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die metallische Abdeckung (7) ein gewölbtes Mittelteil (8) und ein den Wärmedämmstoff (6) des Deckelflansches (16) umschließendes ringförmiges Randteil (9) umfaßt, das aus zwei koaxial angeordneten zylindrischen Schüssen (9a, 9b) und einem den Ringraum zwischen diesen abdeckenden scheibenförmigen Teil (9c) zusammengefügt ist, daß das gewölbte Mittelteil (8) an dem inneren zylindrischen Schuß (9a) angeschweißt ist und beide zylindrische Schüsse (9a, 9b) je durch einen Schiebesitz (10, 11, 12) auf dem Deckelflansch (1b) befestigt sind, daß um jeden Stutzen (4) in dem Mittelteil (8) der Abdekkung (7) ein Dehnspalt (19) vorgesehen ist, der mit einer im wesentlichen ringförmigen Scheibe (20) abgedichtet ist, daß die Scheiben (20) mit Abstand von der Abdeckung (7) gelagert sind und daß zwischen den Scheiben (20) und den jeweils zugehörigen Stutzen (4) Spalte (24) als Druckentlastungsöffnungen vorhanden sind.
    2/,
    130036/0102
  2. 2. Gewölbter Deckel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Wärmedämmstoff (6) keramische Faserwolle verwendet wird.
  3. 3. Gewölbter Deckel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ringförmigen Scheiben (20) durch auf dem Mittelteil (8) der Abdeckung (7) befestigte Z-Winkel (22) mit Schiebesitz gehalten werden.
  4. 4. Gewölbter Deckel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen den ringförmigen Scheiben (20) und dem Mittelteil (8) der Abdeckung (7) durch auf der Abdeckung (7) angebrachte Erhöhungen, z, B. Schweißpunkte (25), eingehalten wird.
  5. 5. Gewölbter Deckel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ringförmigen Scheiben (20) einen größeren als für die Abdichtung der Dehnspalte (19) erforderlichen Durchmesser besitzen und eine einseitige Abarbeitung (26) in der Größe und Anordnung aufweisen, daß ein Verdrehen der Scheiben (20) verhindert wird.
  6. 6. Gewölbter Deckel nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Wärmedämmstoff (6) im Bereich der Dehnspalte (19) in der Abdeckung (7) mit Folien (21) abgedichtet ist, die sich bis unter die Abdeckung (7) erstrecken.
  7. 7. Gewölbter Deckel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zylindrischen Schüsse (9a, 9b) des ringförmigen Randteils (9) der Abdeckung (7) mit dem scheibenförmigen Teil (9c) verschraubt sind.
    3/,
    130036/0102
    30059Q5
  8. 8. Gewölbter Deckel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiebesitze zur Befestigung der zylindrischen Schüsse (9a, 9b) an dem Deckelflansch (1b) jeweils aus einem an dem zylindrischen Schuß (9a bzw. 9b) angeschweißten Flansch (10) mit einer Reihe von Langlöchern (11) bestehen, die zur Führung von in den Deckelflansch (1b) eingeschraubten Schraubenbolzen (12) dienen.
  9. 9. Gewölbter Deckel nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß für jeden Schraubenbolzen (12) eine Verdrehsicherung vorgesehen ist, die aus einem auf dem Flansch (10) angeschweißten Steg (16) und einer einseitig abgearbeiteten und mit dem Schraubenbolzen (12) verschweißten Unterlegscheibe (14) besteht, deren abgearbeitete Seite an dem Steg (16) anliegt.
  10. 10. Gewölbter Deckel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den beiden zylindrischen Schüssen (9a, 9b) Druckentlastungsbohrungen (17) vorgesehen sind.
  11. 11. Gewölbter Deckel nach Anspruch 1 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Flansche (10) der zylindrischen Schüsse (9a. 9b) mit Aussparungen (18) für den Druckausgleich ausgerüstet sind.
    4/,
    130036/0102
DE3005905A 1980-02-16 1980-02-16 Mit einem Flansch versehener gewölbter Deckel mit einer Vielzahl von Stutzen zur Durchführung von Rohren Expired DE3005905C2 (de)

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DE3005905A DE3005905C2 (de) 1980-02-16 1980-02-16 Mit einem Flansch versehener gewölbter Deckel mit einer Vielzahl von Stutzen zur Durchführung von Rohren
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