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DE3005818A1 - Vorrichtung zur verstellung eines gurtverankerungspunktes - Google Patents

Vorrichtung zur verstellung eines gurtverankerungspunktes

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Publication number
DE3005818A1
DE3005818A1 DE19803005818 DE3005818A DE3005818A1 DE 3005818 A1 DE3005818 A1 DE 3005818A1 DE 19803005818 DE19803005818 DE 19803005818 DE 3005818 A DE3005818 A DE 3005818A DE 3005818 A1 DE3005818 A1 DE 3005818A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
guide part
guide
locking
seat belt
wall
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19803005818
Other languages
English (en)
Inventor
Christian Ing.(grad.) 3171 Wilsche Hildebrandt
Wolfgang Dipl.-Ing. 3300 Braunschweig Rosenau
Wilfried Ing.(grad.) 3176 Ahnsen Schwanz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SCHWANT, WILFRIED, DIPL.-ING., 3176 MEINERSEN, DE
Original Assignee
Volkswagen AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Volkswagen AG filed Critical Volkswagen AG
Priority to DE19803005818 priority Critical patent/DE3005818A1/de
Publication of DE3005818A1 publication Critical patent/DE3005818A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R22/00Safety belts or body harnesses in vehicles
    • B60R22/18Anchoring devices
    • B60R22/20Anchoring devices adjustable in position, e.g. in height
    • B60R22/206Adjustable stop members for restraint systems comprising belt anchor vehicle mounted tracks, e.g. for passive seat belts
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R22/00Safety belts or body harnesses in vehicles
    • B60R22/18Anchoring devices
    • B60R22/20Anchoring devices adjustable in position, e.g. in height
    • B60R22/201Anchoring devices adjustable in position, e.g. in height with the belt anchor connected to a slider movable in a vehicle-mounted track
    • B60R22/202Anchoring devices adjustable in position, e.g. in height with the belt anchor connected to a slider movable in a vehicle-mounted track the slider comprising spring-actuated locking means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automotive Seat Belt Assembly (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Verstellung eines Gurt-
  • Verankerungspunktes Die Brfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Verstellung eines der Schulter eines Fahrzeuginsassen zugeordneten, an einem Seitenteil eines Fahrzeugs vorgesehenen Verankerungspunktes eines Sicherheitsgurtes mit einem in einer Führungsschiene vertikal verstellbaren und in verschiedenen Höhen durch federbewirkten Eingriff von Sperrmitteln arretierbaren PYihrungsteil.
  • Bei Sicherheitsgurtanordnungen von Fahrzeugen, insbesondere Personenkraftfahrzeugen, hat es sich gezeigt, daß der in einer bestimmten Höhe angeordnete, der Schulter des Fahrzeuginsassen zugeordnete Gurtverankerungspunkt nicht für alle xörpergrößen der auf den Pahrzeugsitzen befindlichen Fahrzeuginsassen optimal ist. So kann es vorkommen, daß bei besonders großen Personen dieser Schulterverankerungspunkt des Sicherheitsgurtes zu niedrig und bei besonders kleinen Personen zu hoch liegt, so daß sich in diesen Fällen eine unbequeme Anlage des Sicherheitsgurtes im Bereich des Oberkörpers des Fahrzeuginsassen ergibt.
  • Nun ist es bereits bekannt, den dem Sicherheitsgurt zugeordneten Verankerungspunkt, der bei herkömmlichen Dreipunkt-Sicherheitsgurten durch einen an dem Türpfosten hinter dem Fahrzeugsitz befestigten Umlenkbeschlag gebildet wird, vertikal in einer Führungsschiene zu verstellen und in verschiedenen Höhen durch unter Federeingriff stehende Arretierungsmittel zu arretieren. Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art (DE-OS 19 55 498, Figuren 5 und 6) ist der Sicherheitsgurtbeschlag dazu an einem Führungsteil drehbar gehalten, das seinerseits unter Federwirkung in in unterschiedlicher Höhe angeordneten Aussparungen einer Führungsschiene einrastet. Zum Ausrasten aus der jeweiligen Arretierungsstellung muß dieses Sührungsteil entgegen der Wirkung der Feder so betätigt werden, daß eine an dem bolzenförmigen Führungsteil angebrachte Querschnittsverringerung eine Verstellung des FUhrungsteils in der Führungsschiene ermöglicht. Ein solches Ausrasten des Mihrungsteils durch senkrecht zum Fahrzeugseitenteil ausgeübten Druck ist jedoch vom ergonomischen Standpunkt aus betrachtet recht ungünstig, da der Gurtanlenkpunkt relativ nahe an der Schulter des Fahrzeuginsassen und hinter dieser liegt und weil die Ausübung einer derartigen Druckkraft bei stark angewinkeltem Art Schwierigkeiten bereitet.
  • Zudem sind andere Sicherheitsgurtausführungen bekannt, bei denen der Schulteranlenkpunkt nicht durch einen an dem Türpfosten gehaltenen Befestigungs- oder Umlenkbeschlag gebildet wird. So sind sogenannte passive Sicherheitsgurtanordnungen vorgeschlagen worden, bei denen der der Schulter zugeordnete Gurtpunkt in einer rung am Sahrzeugsahmen zwischen einer Gurtablagestellung und einer Rückhaltestellung mittels eines Läufers verstellbar ist, wobei der Läufer in der Rückhaltestellung in einer die Gurtkräfte bei einem Rückhaltefall in den Fahrzeugrahmen einleitenden Haltevorrichtung gehalten und mittels einer Verriegelungsvorrichtung gegen eine ungewollte Rückverstellung gesichert wird. Hierbei greift die an der Haltevorrichtung gelagerte Verriegelungsvorrich tung auch in die Führung des den Gurtanlenkpunkt aufnehmenden Läufers ein.
  • Eine Vorrichtung zur Verstellung des Gurtanlenkpunktes sollte nun aber, und das ist Teil der vorliegenden Aufgabe, so ausgebildet sein, daß sie sowohl für herkömmliche Sicherheitsgurtanordnunget mit einem durch einen Befestigungs- oder Umlenkbeschlag gebildeten Verankerungspunkt oder aber auch für die zuvor beschriebenen passiven Sicherheitsgurtanordnungen gleichermaßen geeignet sein. Zum anderen soll die Betätigung zum Ausrücken des Halteteils in ergonomisch günstigerer Richtung erfolgen, was deren Benutzung erleichtert und verbessert.
  • Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt gemäß der Erfindung durch die in dem Anspruch 1 aufgeführten Merkmale. Dadurch, daß erfindungsgemäß das Führungsteil um eine senkrecht zum Seitenteil des Fahrzeugs verlaufende Achse, also in einer zum Seitenteil parallelen Ebene geschwenkt wird, wird eine wesentliche Verbesserung und Erleichterung der Betätigung erreicht. Gleichzeitig eignet sich dieser Betätigungsablauf auch zum Ausrücken anderer Sperrglieder, wie dies im Fall einer passiven Sicherheitsgurtanordnung notwendig ist. Eine Verstellung des Führungsteils entgegen der Vorwärtsfahrtrichtung des Fahrzeugs ist deshalb erforderlich, um zu verhindern, daß die beispielsweise bei einer unfallbedingten Belastung entstehenden und in Fahrtrichtung wirkenden Kräfte eine selbsttätige Ausrastung der Spetrmittel bewirken.
  • Weitere erfindungswesentliche Merkmale sind in den Unteransprüchen enthalten.
  • In der Zeichnung sind Ausfiihrungsbeispiele der Erfindung dargestellt, die im folgendes näher erläutert werden. Dabei zeigen Figur 1 eine perspektivische Ansicht der erfindungsgemäßen Verstellvorrichtung mit einem in einer teilweise aufgeschnittenen Fthrungsschiene verstellbaren hrungsteil, jedoch ohne das Gurtanlenkteil, Figur 2 eine Draufsicht auf die Saltevorrichtung für eine passive Sicherheitsgurtanordnung und Figur 3 eine perspektivische Darstellung der Verstelivorrichtung mit einem Gurtumlenkbeschlag.
  • In der Figur 1, in der, wie bereits angedeutet, die wesentlichen Teile der erfindungagemäßen Verstellvorrichtung, jedoch ohne den Gurtverankerungspunkt angedeutet sind, ist mit 1 die hier kastenförmig ausgebildete Führungsschiene bezeichnet, in der das nahezu quaderförmige Führungsteil 8 verstellbar angeordnet ist. Die FUhrungsschiene 1 weist zwei seitliche Begrenzungswaade 2 und 3 auf, die im wesentlichen senkrecht zu den vorderen und hinteren Sanden 4 und 5 verlaufen, die ihrerseits parallel zu dem hier nicht weiter dargestellten Seitenteil des Fahrzeugs, insbesondere dem Türpfosten (B-Säule) angeordnet und an diesem auch befestigt sind.
  • Die vorderen und hinteren Begrenzungswände 4 und 5 weisen Längsschlitze 6 und 7 auf, während die in Fahrtrichtung vorn liegende Seitenwand 3 im Abstend übereinander angeordnete Burchgangslöcher 13 zum Eingriff eines an dem Führungsteil 8 vorgesehenen Sperrbolzen 12 aufweist.
  • Das quaderförmige Führungsteil 8 ist so ausgebildet, daß es einerseits mit relativ wenig seitlichem Spiel gegenüber den seitlichen Regrenzungswänden 2 und 3 in der Führungsschiene 1 verstellt werden kann, andererseits um einen durch eine Bohrung 9 gesteckten Schwenkbolzen in einer parallel zum Fahrzeugseitenteil liegenden Ebene verschwenkt werden kann. Zu diesem Zweck ist die in der Zeichnung rechte Seitenkante des Führungsteils 8 abgerundet und berührt nur in Höhe des durch die Bohrung 9 gesteckten Schwenkbolzens die Seitenwand 2, während die in der Zeichnung-linke Kante der Bereich 41 oberhalb einer horizontalen Ebene durch die Bohrung 9 abgeschrägt oder abgerundet ist, so daß eine Verschwenkung des Führungsteils 8 um den in der Figur 1 nicht eingezeichneten Schwenkbolzen möglich ist. In Höhe des Sperrbolzena 12 befindet sich auf der diesem gegenüberliegenden Seite des Fühungsteils 8 ein durch eine Feder 17 belasteter Druckbolzen 18, der mit seiner in der Zeichnung rechten Stirnseite an der rechten Seitenwand 2 der Führungaschiene 1 anliegt und mit einem die Spiralfeder 17 haltenden Stangenteil in eine Bohrung 16 des Hihrungsteils 8 eintaucht und darin geführt ist. Auf diese Weise wird das Fnungsteil 8 durch Federbelastung im Uhrzeigersinn so verschwenkt, daß der Sperrbolzen 12 gegen die linke Seitenwand 3 gedrUckt und in Eingriff mit den Durchgangslöchern 13 gehalten wird. Mit 14 ist noch eine Gewindebohrung bezeichnet, die im Abstand von der Bohoung 9 für den Schwenkbolzen vorgesehen ist. In dieser Gewindebohrung kann mittels einer Befestigungsschraube nun der beispielsweise durch einen Befestigungs- oder Umlenkbeschlag (wie in der Figur 3) oder durch eine Haltevorrichtung (wie in der Figur 2)gebildete Schulterverankerungspunkt des Fahrzeugsicherheitsgurtes befestigt werden, wobei die Befestigungsßchraube mit Spiel durch den in der vorderen Wand 4 der Fhhrungsschiene 1 angebrachten Längs schlitz 6 greift.
  • Im Gegensatz dazu braucht der durch die Bohrung 9 geführte Schwenkbolzen gegenüber den Begrenzungswänden des Längsschlitzes 6 kein seitliches Spiel aufzuweisen und greift zudem auch noch in den an der Rückwand torgesehenen Längsschlitz 7.
  • Zur Verstellung des Führungsteils 8 zwischen den einzelnen durch federbelasteten Eingriff des Sperrbolzens 12 in ein Durchgangsloch 13 sich ergebenden Hdhenstellungen wird durch Verschwenkung des Führungsteile in der Zeichnung entgegen dem Uhrzeigersinn um den durch die Bohrung 9 geführten Schwenkbolzen unter Zusammendrükkung der Feder 17 zunächst der Schwenkbolzen 12 aus dem Durchgangsloch 13 ausgerückt und dann eine Verschiebung in vertikaler Richtung nach oben oder unten vorgenommen. Diese Verschwenkmhg kann dabei über die in der Gewindebohrung 14 eingeschraubte Befestigungsschraube von dem Schultergurtverankerungspunkt aus bewerkstelligt werden, wobei durch Vorsehung entsprechender' HebeLarm diese Eetätigung erleichtert werden kann. Mit 15 ist dabei mit ausgezogenen Linien die Schwenkrichtung zum Ausrücken des Frrungsteils 8 aus seiner Sperrstellung eingetragen, während mit unterbrochenen Linien die pon der Feder 17 bewirkte Eingriff sverschwenkung angedeutet ist. Wird beim vertikalen Verschieben des Führungsteils 8 in der Führungaschiene 1 der Sperrbolzen 12 nicht weiterhin durch entsprechende Verschwenkung des Führungsteils außer Eingriff mit der Seitenwand 3 gehalten, dann ergibt sich eine Verrastung an dem nächstfolgenden Durchgangsloch 13, wodurch der Schulterverankerungspunkt des Gurtes um einen entsprechenden Betrag angehoben oder abgesenkt wurde. Durch Anbringen einer FUhrungsschiene mit einer entsprechenden Anzahl von Durchgangslöchern 13 kann somit der Schulterverankerungspuunkt des Sicherheitsgurtes in weiten Grenzen verändert und den jeweiligen individuellen Bedurfnissen optimal angepaßt werden.
  • In der Figur 2 der Zeichnung ist in einer Draufsicht die Anwendung einer solchen Verstellvorrichtung im Zusammenhang mit der Haltevorrichtung einer passiven Sicherheitsgurtanordnung angedeutet. Dabei ist mit 20 das die Rücknaltestellung des in einer Führung 24 verstellbaren Sicherheit sgurtbe schlages 22 bestimmende Halteteil bezeichnet, das einen Aufnahmeschlitz 21 zur aufnahme eines den Sicherheitsgurtbeschlag 22 haltenden Läufers 23 in der R!ickhaltestellung des Sicherheitagurtes aufweist. Dieser Läufer 23 ist in dem mit einem Schlitz 25 versehenen Rohr 24 längs verschiebbar und wird durch ein Verstellglied 26, beispielsweise einem zug- und druckfesten Kabel durch einenhier nicht weiter gezeigten Antrieb verstellt. Der Läufer 23 ist dabei zwischen zwei am Ende des Kabels 26 mit einigem Abstand angeordneten Führungsetopfen 27 und 28 um einen geringen Weg frei verschiebbar gehalten.
  • Das Halteteil 20 ist mittels einer Befestigungsechraube 29 mit dem in der darunterliegenden Führungsschiene verschiebbaren Fuhrungsteil, das in der Figur 1 näher dargestellt ist, starr verbunden.
  • Mit 30 ist der durch die in der Figur 1 mit 9 bezeichnete Bohrung des Führungsteils 8 greifende Schwenkbolzen bezeichnet, der zugleich auch Drehpunkt des Halteteils 20 ist. Ein möglicherweise an dem Halteteil 20 angebrachter Handgriff 39 erleichtert das Verschwenken des Halteteils zwecks Höhenverstellung desselben.
  • In der Figur 2 weiter mit zum Teil unterbrochenen Linien angedeutet ist eine Verriegelungsvorrichtung, die an dem Halteteil 20 befestigt ist und aus einer um einen Schwenkpunkt 32 verschwenkbaren Sperrklinke 31 besteht, die unter der Wirkung einer an einer Querwand 35 des Halteteils 20 abgestützten Feder 34 mit einer Sperrnase 33 nach dem Einlaufen des Läufers 23 in den Aufnahmeschlitz 21 hinter die in der Zeichnung obere Kante des Läufers greift und diesen in dieser Stellung festhält. Ein ebenfalls an dem Halteteil 20-angebrachter Anschlag 36 fixiert diese Eingriffsstellung der Sperrklinke 31. Mit 37 ist nun noch ein an der Sperrklinke befestigter Ausrückbolzen bezeichnet, der in der jeweiligen Höhenstellung des Halteteils 20 durch eine Ausnehmung 38 an der rohrförmigen Führung 24 für den Läuferantrieb greift. Dieser Ausrückbolzen wird bei einer von dem Antriebsmotor des Gurtverstellantriebs bewirkten Rückverstellung von dem unterhalb des Läufers 23 vorgesehenen Führungsstopfen 28 aus seiner Eingriffsstellung an der Führung 24 herausgedrUckt, wodurch auch die Sperrnase 33 außer Eingriff mit der Oberkante des Läufers 23 kommt und der Läufer frei aus dem Aufnahmeschlitz 21 der Haltevorrichtung 20, beispielsweise zum Zwecke der Rückfuhrung in die Ablagestellung zurückgestellt werden kann.
  • Dieser Eingriff des Ausrückbolzens 37 in die entsprechende Ausnehmung 38 der Führung 24 würde nun abgesehen von der Verriegelung des Führungsteils 8 in der Führungsschiene 1 ebenfalls eine Verstellung der Haltevorrichtung 20 verhindern. Durch die von der Erfindung vorgeschlagene Verschwenkung der Haltevorrichtung 20 wird nun aber auch diese Verriegelung ausgedrückt, so daß mit dem Führungsteil 8 auch das Halteteil 20 entsprechend dem Bedürfnis des jeweiligen Fahrzeuginsassen verstellt werden kann In der Figur 3. schließlich ist anhand einer geringfügig gegenüber der Figur 1 verderten Ausführung der Verstellvorrichtung die Anwendung bei einem herkömmlichen durch einen Umlenkbeschlag gebildeten Verankerungipunkt eines Sicherheitsgurtes gezeigt. Dabei ist mit 40 die FiIhsungsschiene bezeichnet, die aus einem etwa U-förmigen Unterteil und einem plattenförmigen Deckelteil 61 besteht. Wie schon die in der Figur 1 gezeigte Schiene ist auch die hier dargestellte Führungsschiene 40 an dem hier nicht weiter gezeigten Fahrzeugseitenteil, beispielsweise dem Türpfosten, befestigt. An der in Fahrtrichtung vorn liegenden Seitenwand 43 der Fuhrungsschiene 40 sind mit Abstand voneinander Durchgangslöcher 44 vorgesehen, in die ein an dem in der PUhrungsschiene verschiebbar gehaltenen Führungsteil 45 angebrachter Sperrstift 46 eingreift, wobei der Eingriff durch eine Pederbelastung bewirkt wird, die von einer in einer Bohrung 49 des Führungsteile 45 gehaltenen und sioh einerseits *0t im Bohrungsgrund und andererseits an einer Stirnseite eines Druckbolzens abstützt, der ebenfalls in dieser Bohrung 49 gerührt und mit seiner anderen Stirnseite an der in Fahrtrichtung hinten liegenden Seitenwand 42 der Führungsechiene anliegt.
  • Das quadertormige Führungsteil 45 liegt mit einer Seitenkante direkt an der in Fahrtriohtung vorn liegenden Seitenwand 43 der Fthrungsschiene 40 an, während seine gegenüberliegende Seitenkante im wesentlichen nur mit dem vertikal oben liegenden abgerundeten Bereich 50 direkt an der anderen Seitenwand 42 anliegt, während der sonstige Teil schräg zu dieser Wand und mit nach unten sich vergrö-Berndem Abstand verläuft. Dieser abgerundete Teil 50 bildet zugleich den Drehpunkt für die zum Ausrücken des Sperrstiftes 46 notwendige Scbwenkbewegung des Führungsteile 45.
  • An dem Führungsteil 45 ist mittels einer Befestigungssohraube 59 ein herkömmlicher Gurtumlenkbeschlag schwenkbar befestigt, der aus einer Haltelasche 51 und einer Gurtdurchlauföse 52 besteht. In dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel liegt insofern noch eine Besonderheit vor, als die Schwenkbarkeit, dieses Umlenkbeschlages 51, 52 in ihrem Winkel begrenzt ist. Dies wird dadurch erreicht, daß an dem Durchgangsloch 53 der Haltelasche 51 ein kreissektorförmiger Ausschnitt 54 vorgesehen ist, in den ein in Verlängerung des Gewindeloches 55 an dem FUhrungsteil befestigtes, kreissektorförmiges Anschlagteil 56 eingreift. Dabei ist der Kreissektor der Aussparung 54 um den zulässigen Schwenkwinkel größer als das Anschlagteil 56. In der Zeichnung ist die gesamte Anordnung in einer der Ruhestellung des Umlenkbeschlages zugeordneten Position dargestellt, die bei abgelegtem Sicherheitsgurt eingenommen wird. In dieser Stellung hLngt der Umlenkbeschlag im wesentlichen senkrecht nach unten. Im angelegten Zustand des Gurt es ist der Umlenkbeschlag dagegen leicht in Fahrtrichtung nach vorn um die 3efestigungsschraube 59 geschwenkt. Um jedoch zu verhindern, daß bei einer unfallbedingten Situation der Umlenkbeschlag durch die an ihm angreifenden Be s chleunigungskräft e nicht noch weiter nach vorn in eine Stellung verschwenkt wird, i:' der der durch die Öse 52 geführte Gurt in den engen Radius der Öse gedrückt wird und dabei evtl. zu Schaden kommen kann, ist die mögliche Schwenkbewegung nach vorn dadurch begrenzt, daß bei einer Weiterverschwenkung über das zulässige Maß hinaus die seitliche Begrenzung 58 der kreissektorförmigen Aussparung 54 an der Haltelasche 51 gegen die entsprechende Stirnwand des kreissektorförmigen Anschlagteils 56 schlägt.
  • Zur Verstellung der Höhenlage des Umlenkbeschlages 51, 52 mußl dieser wiederentgegen der Fahrtrichtung geschwenkt werden. Dabei greift die Begrenzungswand 57 der kreissektorförmigen Aussparung 54 an der Haltelasche 51 an der entsprechenden Stirnwand des kreissektorförmigen Anschlagteils 56 des Fu"hrungsteils 45 an und iibt auf diesen eine Kraft aus, die eine Verschwenkung des Führungsteils 45 um seinen Drehpunkt 50 bewirkt. Dabei dient der Umlenkbeschlag 51, 52 zugleich als Hebel, so daß diese Verstellbewegung nicht allzu schwierig a$zufhhren ist. Nach Verschwenkung des FEhrungsteils 45 kann dieses wieder, wie bereits im Zusammenhang mit der Figur 1 beschrieben, in vertikaler Richtung verstellt werden, da nach der Verschwenkung der Sperrstift 46 außer Eingriff mit dem Durchgangsloch 44 in der Seitenwand 45 der FUhrungsschiene 40 gelangt. Ein von der Feder 48 bewirkter Eingriff des Sperrstiftes 46 erfolgt dann erst wieder an dem nächsthöheren oder nächsttieferen Durchgangsloch 44.
  • In der Zeichnung ist im übrigen mit 60 noch eine die Haltelasche 51 und ein Teil der Öse 52 abdeckendes Kunststoffteil bezeichnet.
  • Während also bei den in der Zeichnung gezeigten Busfiihmrngen durch Verschwenken des PUhrungsteils entgegen der Vorwärtsfahrtrichtung des Fahrzeugs eine Ausrastung der Sperrglieder und anschließend eine vertikale Verstellung in eine neue Höhenlage möglich ist, ergibt sich bei einer unfallbedingten Belastung durch die in Fahrtrichtung wirkenden Gurtkräfte ein Hineindrücken des Sperrstifes in das Durchgangsloch und damit eine selbsttätige Verstärkung der Arretierung und Übertragung der Kräfte auf die Führungsschiene und das Fahrzeugseitenteil.
  • Leerseite

Claims (1)

  1. A N SPR Ü C HE 1.Vorrichtung zur Verstellung eines der Schulter eines Fahrzeuginsassen zugeordneten, an einem Seitenteil eines Fahrzeugs vorgesehenen Verankerungspunktes eines Sicherheitßgurtes mit einem in einer Führungsschiene vertikal verstellbaren und in verschiedenen Höhlen durch federbewirkten Eingriff von Sperrmitteln arretierbaren FEhrungsteil, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsteil (8; 45) zur Verstellung aus der Arretier- in die Freigabestellung um eine senkrecht zum Seitenteil des Fahrzeuge verlaufende Achse entgegen der Vorwärtsfahrtrichtung des Fehrzeus verdrehbar ist, 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschiene (i; 40) im Querschnitt im wesentlichen reckteckförmig mit senkrecht zum Fahrzeugseitenteil verlaufenden, vertikalen Begrenzungswänden (2, 3; 42, 43) ausgebildet ist,und daß eine in Fahrtrichtung vordere Begrenzungswand (3; 43) mit Abstand voneinander angeordnete Ausnehmungen (13; 44) zum Eingriff eines an dem FUhrungsteil gebrachten Sperrgliedes (12; 46) aufweist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein an dem Führungsteil (8; 45) geführter, durch eine Feder (17, 48) belasteter Druckbolzen (18; 47) vorgesehen ist, der an der in Fahrtrichtung hinteren Begrenzungswand (2; 42) anliegt und das in der Schiene (1; 40) mit Spiel geführte Führungsteil (8; 45) zumindest im Bereich des Sperrgliedes zwecks Eingriff desselben in die Ausnehmungen (13; 44) gegen die vordere Begrenzungswand (3; 43) drückt.
    4. Vorrichtung nach einem der Anspruche 1 biß 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsteil (8; 45) um einen im Abstand von der durch den Druckbolzen (18; 47) und das Sperrglied (12; 46) gegebenen Ebene vorgesehenen, an der hinteren 3egrenzungswand (2; 42) der Schiene anliegenden abgerundeten Randbereich (10; 50) schwenkbar ist.
    5. Vorrichtung nach einem der Ansprdohe 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsteil (8) um einen Schwenkbolzen (30) schwenkbar ist, der das Führungsteil im Abstand von der durch den Druckbolzen (18) und das Sperrglied (12) gegebenen Ebene durchdringt und in einem Längsschlitz (7) der Piihruflgsschiene (i) geflilirt ist.
    6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei der Verankerungspunkt durch einen 3efestigungs- oder Umlenkbeschlag des Sicherheitsgurtes gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das PtLhrungsteil (45) im Abstand von der Schwenklagerstelle (50) mit dem Befestigungs- oder Umlenkbeschlag (51) verbindbar ist.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Befestigungs- oder Umlenkbeschlag (51) mit dem FUhrungsteil (45) in der Weise verbunden ist, daß der Beschlag ausgehend von einer vertikal nach unten zeigenden Ausgangsstelluhg gegendber dem FUhrungsteil um einen begrenzten Winkel in Pahrtrichtung nach vorn frei verschwenkbar ist und daß bei einer entgegengesetzten Verschwenkung das Führungsteil durch Eingriff einer Mitnehmervorrichtung (54, 56, 57, 58) mitverschwenkbar ist.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Ptlhrungsteil (45) ein in eine kreissektorfbrmige Aussparung (54) an dem Befestigungs- oder Umlenkbeschlag (51) eingreifendes, von einer Befestigungsschraube (59) durchdrungenes kreissektorförmiges Hülsenteil (56) vorgesehen ist, und daß der Kreissektor der Aussparung um den freien Schwenkwinkel des Beschlags größer als der des Hülsenteils ist.
    9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei der Sicherheitsgurt an einem in einer Führung am Fahrzengseitenteil zwischen einer Ablagestellung und einer Riickhalteatellung verstellbaren Läufer befestigt ist, der in der REckhalteetellung in ein die Gurtkrafte in das Fahrzeugseitenteil einleitendes Halteteil einläuft und darin mittels einer Verriegelungsvorrichtung festgehalten ist, dadurch gekennzei¢hnet, daß das Halteteil (20) mit dem Fthrungsteil (8) zur gemeinsamen Verschwenkung entgegen der Vorwärtsfahrtrichtung starr verbunden ist.
    10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzei¢tnet, daß die die Rdckverschiebung des Läufers (23) aus der Rüokhaltestellung verhindernde Verriegelungsvorrichtung als an dem Halteteil (20) schwenkbar gehaltene Sperrklinke (31) ausgebildet ist, die ein in die Führung (24) des Läufers hineinragendes und mit dem Läuferverstellglied (26, 28) zur Ausrdckverstellung zusemmenwirkendes Betätigungsglied (37) aufweist, und daß bei der Verschwenkung des Halteteils (20) und des Führungsteils (8) das Betätigungsglied aus seiner Eingriffsstellung ausrückbar ist.
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