DE3005286A1 - Schaustellbehaelter- bzw. theke mit kopfseitiger oeffnung bzw. mit deckel und mit kuehlung - Google Patents
Schaustellbehaelter- bzw. theke mit kopfseitiger oeffnung bzw. mit deckel und mit kuehlungInfo
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Description
Tyler Refrigeration Corporation in Niles (Michigan, V.St.A,
Schaustellbehälter- bzw. -theke mit kopfseitiger öffnung
bzw. mit Deckel und mit Kühlung.
Die Erfindung bezieht sich auf einen kopfseitig offenen gekühlten Schaustellbehälter mit einem mit
umgebender Luft arbeitenden Abtausystem. Sowohl in der Beschreibung als auch in den Ansprüchen der Anmeldung
sollen alle Bezugnahmen auf Kühlvorrichtungen oder Kühlarbeiten das Kühlen sowohl bei einer Temperatur
von unter O0C, wie solche bei tiefgekühlte Nachrungsmittel
zur Schau stellenden Behältern der Fall ist, als auch bei einer 00C übersteigenden Temperatur,
wie es üblich bzw. bezeichnend bei Schaustellbehältern für Milcherzeugnisse, Nahrungsmittel und
frisches Fleisch der Fall ist.
Beim Betrieb aller Bauarten bzw. Typen von gekühlten Schaustellungsbehältern ist es erwünscht, ein
System zu erfassen, welches den Schaustellbehälter automatisch abtauen läßt. Der Abtauzyklus bzw. der
Abtauvorgang kann sowohl zu bestimmten periodischen Zeiten als auch betätigt werden, wenn die Eisbildung
im System einen gewissen vorbestimmten Stand bzw. Grad erreicht hat. Solche System werden typisch thermostatisch
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gesteuert, wobei von einem Kühlzyklus auf den Betrieb eines Abtauzyklus bzw. eines Abtauvorganges geschaltet
Wird. Durch diese Betriebsart ist es möglich, eine ins Gewicht fallende Eisbildung in dem Schaustellbehälter
zu vermeiden.
Bei dem bekannten Stand der Technik ist es kennzeichnend bzw. typisch, daß drei verschiedene
Wege zum Abtauen von gekühlten Schaukästen verwandt werden. Der erste Weg umfaßt die Verwendung elektrischer
Widerstandserhitzer, welche neben den Kühlschlangen bzw. Kuhlwindungen der Vorrichtung angeordnet sind.
Während eines Abtauzyklus bzw. eines Abtauvorganges
liefern die Erhitzer Wärme mit dem Ziel, den Eisaufbau bzw. die Eisbildung an den Schlangen bzw. Windungen
zu unterbinden. Die Erhitzer führen auch wärmere Luft zu den Luftleitungen zum Umwälzen in
dem Behälter. Die bekannte Technik ist verhältnismäßig einfach sowohl in der Konstruktion bzw. Ausbildung
als auch im Betrieb. Die elektrischen Erhitzer sind Erhitzer mit großem Wattverbrauch und
verbrauchen bedeutsam viel Elektrizität während des Betriebes bzw. des Arbeitens. Des weiteren kann die
in dem Behälter bewegte Luft die Temperatur des Behälters auf eine zu große Höhe steigern. Demzufolge
sind Versuche durchgeführt worden, um andere Alternativen für ein solches System zu finden.
Eine zweite Systemart bewegt einen komprimierten bzw. zusammengedrückten, gasförmigen Kälteträger
durch die Kühlschlangen während des Abtauzyklus bzw. des Abtauvorganges. Während des Abtauzyklus bzw. des
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_ if _
Abtauvorganges schließt ein Steuerventil die Zuleitung
des Kältemittels zu den Kühlschlangen ab und führt alternativ komprimierten gasförmigen Kühlträger durch
die Windungen zu. Während dieses Gas dazu dient, jegliche Eisbildung zu verringern, die an den Kühlschlangen
aufgetreten ist, ergibt es gleichzeitig Wärme in der Luftleitung, die durch den Schaubehälter umgewälzt
bzw. zirkuliert werden kann, was wiederum von Nachteil ist. Infolge der Forderung, daß das System wahlweise
zwischen der Zuleitung von Gas und Kühlmittel zu den Kühlschlangen geschaltet werden kann, muß eine
verwickelte Ventilkonstruktion vorgesehen werden. Die dritte Systembauart, die zum Abtauen von
Schaustellbehältern verwandt wird, beruht auf umgebender Luft. Dies ist die allgemeine Kategorie,
auf welches sich die vorliegende Erfindung bezieht. Eine Systemart, welche umgebende Luft während des
Abtauzyklus verwendet, zeigen beispielsweise die Ausführungsformen, die in den US-Patentschriften
3,4o3,525; 3,85o,oo3 und 3,937,o33 Beckwith et al gezeigt sind. Jedes dieser Systeme verwendet
Lüfter bzw. Bläser, die von den Hauptluftumlauflüftern bzw. Umlaufbläsern getrennt sind. Diese
Sonderbläser werden während des Abtauzyklus betrieben, um umgebende Luft von der Außenseite des
Schaustellbehälters in die Luftleitungen zu saugen bzw. zu ziehen. Eine zweite Systemart ist in der US-Patentschrift
3,082,612 von Beckwith wiedergegeben, welches System umgebende Luft in den Hauptzirkulationsweg
durch öffnungen saugt, die in der unteren vorderseitigen Platte oder Tafel bzw. einem solchen Wandstück
des Kühlbehälters vorgesehen sind. Solche öffnungen sind gewöhnlich während des Kühlzyklus geschlossen
und während des Abtauzyklus geöffnet. Die
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US-Patentschrift 3,8 5o,oo3 Beckwith et al gibt an, daß die in den US-Patentschriften 3 ,08 2,612 und 3,4o3,525
beschriebenen Vorstellungen nicht beweisbar eine praktische Ausführung erfahren können und daher sie
auch keine geschäftliche Ausnutzung ermöglichen.
Schließlich ist eine dritte Art eines mit umgebender Luft arbeitenden Abtausystems in der US-Patentanmeldung
Ser. No. 79o,6 54 von Subera et al gezeigt, welche auf den gleichen Erwerber wie den
der vorliegenden Patentanmeldung übertragen ist. In der vorgenannten Patentanmeldung ist ein vorderseitig
offener, gekühlter Schaustellbehälter mit ersten und zweiten Luftleitungen gezeigt bzw. offenbart. Bei
diesem System werden umkehrbare Bläser zum Umkehren der Richtung des Luftstromes in den Leitungen und
gleichzeitigen Saugen von Luft von der Außenseite des Schaustellbehälters verwandt.
Andere Systems die umkehrbare Bläser bzw. Lüfter zum Abtauen mit umgebender Luft verwenden, sind in
den US-Patentschriften 4,o26,121, Aokage und 4,12o, 174 Johanston gezeigt. Die US-Patentschrift 4,o26,
121 bezieht sich indessen auf einen vorderseitig offenen Schaustellbehälter, bei dem der Luftstrom
zwischen'dem ersten und dem zweiten Luftband zur
Zufuhr wärmerer Luft zu dem ersten Band kurzfristig bewegt wird. Die US-Patentschrift 4,12o,124 zeigt
einen kopfseitig offenen Ausstellbehälter mit nur einem einzelnen Luftband.
Keine der vorgenannten Patentschriften zeigt einen kopfseitig offenen Schaustellbehälter mit
einem inneren Band gekühlter Luft und einem äußeren Band kalter jedoch nicht gekühlter Luft. Darüber
hinaus ergibt sich aus dem Stand der Technik kein mit umgebender Luft arbeitendes Absaugsystem, das
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N"
in einer kopfseitig offenen, gekühlten Mehrband-Schaustellbehälter
verwandt wird.
Die vorliegende Anmeldung bezieht sich auf die US-Patentschrift 4,1o6,3o5 des gleichen Erfinders,
welcher an den gleichen Erwerber wie die vorliegende
Patentanmeldung übertragen ist und deren Gegenstand durch entsprechende Bezugnahmen hierin berücksichtigt
ist.
Ein Zweck der Erfindung ist es, einen kopfseitig offenen, gekühlten Mehrband-Schaustellbehälter mit
einem mit umgebender Luft arbeitenden Abtausystem zu schaffen.
Ein anderes Ziel der Erfindung besteht darin, einen kopfseitig offenen, gekühlten Schaustellbehälter
zu schaffen, der im Vergleich zu den vorbekannten System*wesentliehe Arbeitsvorteile aufweist.
Ein anderer Gegenstand der Erfindung besteht darin, einen kopfseitig offenen Schaustellbehälter
mit einem sich umgebender Luft bedienenden Abtausystem zu schaffen, der eine verbesserte Betriebswirksamkeit
im Vergleich zu vorbekannten System aufweist.
Noch einen weiteren Gegenstand der Erfindung bildet die Schaffung eines Mehrband-, kopfseitig
offenen, gekühlten Schaustellbehälters, bei dem während des Betriebes des Abtauzyklus bzw. des Abtauvorganges
umgebende Luft bzw. Umgebungsluft durch die innere Luftleitung zirkuliert wird, in der die
Kühlvorrichtung bzw. der Kühlmechanismus untergebracht ist.
Ein weiterer Gegenstand der Erfindung besteht auch darin, einen Mehrband-, kopfseitig offenen, gekühlten
Schaustellbehälter zu schaffen, in dem während des Betriebes des Abtauzyklus bzw. Ab tau Vorganges, der
Luftstrom durch die innere Luftleitung umgekehrt und
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4fr
solche Luft in eine innere Luftleitung gleitet sowie
in dieser bewegt wird.
Noch ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist die Schaffung eines Mehrband-, kopfseitig offenen,
gekühlten Schaustellbehälters,in dem während eines Äbtauzyklusbetriebes der Luftstrom sowohl durch die
innere Luftleitung als auch durch die äußere Luftleitung umgekehrt und umgebende Luft in solche Leitungen
gesaugt wird.
Diese Ziele bzw. Gegenstände sind durch die Vorsehung bzw. Bildung eines mehrbandingen, kopfseitig
offenen, gekühlten Schaustellbehälteis nach der Erfindung erreicht. Da dieser Ausdruck bzw.
diese Wendung durch die ganze Anmeldung gebraucht wird, soll sie sowohl in der Beschreibung als auch
in den Ansprüchen alle Bezugnahmen auf einen kopfseitig offenen Schaustellbehälter sowohl mit Deckel
versehene Schaustellbehälter als auch kastenförmige Schaustellbehälter umfassen. Bei allen den Ausführungsformen des kopfseitig offenen Schaustellbehälters gemäß der Erfindung haben die Behälter innere und äußere
U-förmig gestaltete Luftleitungen, welche sich entlang
gegenüberliegender Seitenwände und die Bodenwand des Raumes des Schaustellbehälters erstrecken. Die gegenüberliegenden
Seitenwände, auf die Bezug genommen wird, sind typisch bzw. bezeichnend die Front- und
Rückwände des Schaustellbehälters, Sowohl die innere Luftleitung als auch die äußere Luftleitung haben
Luftauslaßöffnungen und Lufteinlaßöffnungen, die an den oberen Enden der Leitungen auf sich gegenüberliegenden
Seiten der öffnung in der Kopfwand des
Schaustellbehälters angeordnet sind. Die Luftauslässe und die Lufteinlässe sind so angeordnet, daß die an dem
Auslaß von jeder der Leitungen austretende Luft gegen
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die entsprechenden Einlasse der gleichen Leitung gerichtet
und von dieser aufgenommen wird. So wird durch die Leitungen umlaufende Luft ein Luftvorhang
quer über die Öffnung im Kopf des Schaustellbehälters aufgebaut und ein Luftband wird gebildet.
Während des Betriebes eines Kühlzyklus bzw. Kühlvorganges des Schaustellbehälters wird die durch die
innere Luftleitung bewegte Luft durch eine Kühlschlange oder einen Satz von Kühlschlangen gekühlt,
die in der Leitung angeordnet sind. Da die Luft, welche durch die äußere Leitung bewegt wird, während des Betriebes
eines Kühlzyklus bzw. Kühlvorganges nicht gekühlt wird, ist solche Luft auffällig kälter als umgebende
Luft. Wenn darüber hinaus die innere Luftleitung und die äußere Luftleitung zum wenigsten
teilweise an einer gemeinsame Wand teilhaben - wenn nicht eine gemeinsame Wand auf deren ganzen Länge gegeben
ist - befinden sich die Leitungen in einem gegenseitigen Wärmeaustausch, wobei die Luft durch
die äußere Luftleitung durch Übertragung der kälteren Temperatur durch die gemeinsame Wand gekühlt wird.
Bei solchen kofpseitig offenen Multiband bzw. Vielbandschaustellungsbehältern
dient das aufgebaute innere Band gekühlter Luft zum Kühlen der in dem Behälter zur Schau gestellten Waren. Das äußere
Band ungekühlter, jedoch kalter Luft dient als Schranke zum Schutz des inneren gekühlten Bandes.
So verhütet der durch das äußere Luftband gebildete Luftvorhang, daß umgebende Luft,von der Außenseite
des Schaustellbehälters eindringt und sich mit dem inneren Luftvorhang aus gekühlter in dem Bereich der
Öffnung in dem Kopf des Schaustellbehälters mischt.
Während des Betriebes des Abtauzyklus bzw. Abtauvorganges eines solchen kopfseitig offenen, gekühlten
Vielband-Ausstellbehälterrwird umgebende
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Luft durch die innere Luftleitung bewegt, die dem Abtauen der Verdampferschlangeoder-Schlangen in
der Leitung dient, wobei entlang dieser der Eisaufbau an jedem Teil in der Leitung eliminiert
bzw. beseitig wird. Während des Abtauzyklus wird, wenn die umgebende Luft durch die innere Luftleitung
bewegt wird, dex Kühlmechanismus bzw. die
Kühleinrichtung außer Betrieb gesetzt. Um eine Bewegung der umgebenden Luft durch die innere Luftleitung
zu bewirken, wird die Strömrichtung der Luft sowohl durch die innere Luftleitung als auch
durch die äußere Luftleitung oder durch beide Leitungen umgekehrt und wird Umgebungsluft, in zum
wenigsten eine der Luftleitungen gesaugt. Wenn die umgebende Luft in die äußere Luftleitung gesaugt
wird, dann wird diese Luft durch die äußere Luftleitung bewegt und in die innere Luftleitung
abgeleitet, um sich so mit dem inneren Luftband zu mischen. Auf diese Weise wird die Temperatur der
Luft, die durch die innere Leitung strömt, erhöht, um die Abtauarbeit durchzuführen.
Bei mehreren der Ausführungsformen der Erfindung wird die Richtung des Luftstromes durch die innere
Luftleitung beibehalten, während der Luftstrom durch die äußere Luftleitung umgekehrt wird. Zu der Zeit,
bei welcher der Luftstrom durch die äußere Luftleitung umgekehrt wird, wird Luft von der äußeren Luftleitung
in den Strömweg der Luft durch die innere Luftleitung abgeleitet bzw. abgelenkt. Diese Ableitung
bzw. Ablenkung der Luft durch die äußere Luftleitung zerbricht bzw. unterbricht das äußere Luftband.
Außerdem wird jegliche aus der äußeren Luftleitung austretende Luft während eines umgekehrten
Stromes, welche Luft durch den Lufteinlaß der äußeren
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Luftleitung ausgetrieben wird/ nach oben und weg von dem Schaustellbehälter geleitet. Daher wird umgebende
Luft von der Außenseite des Schaustellbehälters in die Auslaßöffnung der äußeren Luftleitung gezogen bzw. gesaugt. Die umgebende Luft wird dann in den Strom der
Luft durch die innere Luftleitung abgeleitet bzw. gelenkt, wobei sie dem Abtauen der Teile in der inneren
Luftleitung dient.
Bei der einen alternativen Ausführung bzw« Type der Ausführung nach der Erfindung wird der Luftstrom
sowohl durch die innere Leitung als auch durch die äußere Leitung während des Betriebes eines Abtauzyklus
umgekehrt. Während eines solchen umgekehrten Stromes wird die Luft aus beiden Leitungen durch die
innere Einlaßöffnungen ausgetrieben. Diese Luft wird
nach oben und von dem Schaustellbehälter weg geleitet. Auf diese Weise ist wirklich kein Luftvorhang quer
über die öffnung in dem Kopf des Schaustellbehälters vorhanden. Während die Lüfter bzw. Bläser noch Luft
in die Leitung saugen, wird ein Teilvakuum bzw. Unterdruck im Bereich der Auslaßöffnungen in solchen Leitungen
erzeugt bzw. gebildet, wobei es bewirkt wird, daß umgebende Luft von der Außenseite des Schaustellbehälters
in die Leitungen gesaugt wird. Diese umgebende Luft wird dann durch die Leitung zum Abtauen
der Teile in den Leitungen bewegt, insbesondere um die Verdampferschlange in der inneren Luftleitung
abzutauen bzw. zu enteisen.
Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung wird die Richtung des Luftstromes durch die äußere
Luftleitung während des Betriebes des Kühlzyklus und des Abtauzyklus beibehalten. Die Richtung des Luftstromes
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so
durch die innere Luftleitung wird jedoch während des Betriebes des Abtauzyklus bzw. des Abtauvorganges umgekehrt.
Während ein Teil der den Auslaß der inneren Luftleitung während eines solchen umgekehrten Stromes
verlassenden Luft nach außen und vom Schaustellbehälter weg infolge der Ausbildung der Einlaßöffnung geleitet
wird, verursacht das äußere Luftband, das ein Teil eines solchen inneren Luftbandes quer über die öffnung
im Kopf des Schaustellbehälters geleitet wird. Während eines solchen umgekehrten Fließens des Luftbandes
wird jedoch der innere und der äußere Luftvorhang zum Fließen in entgegengesetzten Richtungen
gebracht. Wenn so die Luft des inneren Luftbandes quer über den inneren Luftvorhang strömt, wird Luft
von dem äußeren Luftvorhang mit der Luft des inneren Luftbandes gemischt. Hierbei wird die Temperatur des
inneren Luftbandes erhöht. Wenn die Verdampferschlangen in der inneren Luftleitung während des Betriebes des
AbtaEyklus bzw. Abtauvorganges abgestellt worden sind,
wird die Luft, die durch die innere Luftleitung geht, auf eine hinreichende Größe bzw. in hinreichendem Ausmaß
erwärmt, um die Abtauarbeit durchzuführen.
Die Zeichnungen veranschaulichen verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung.
Fig. 1 läßt im Seitenaufriß eine Teilansicht eines kopfseitig zu öffnenden Schaustellbehälters
gemäß der Erfindung während des Betriebes eines kälteerzeugenden
Arbeitszyklus bzw. eines KühlZyklus erkennen
.
Fig. 2 ist eine Teilansicht im Seitenaufriß eines Schaustellbehälters gemäß der Erfindung während des
Betriebes eines Arbeitszyklus bzw. einer Periode zur Kühlung bzw. Kälteerzeugung.
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Pig. 3 gibt eine Teilansicht einer anderen Ausführung s form eines kopfseitig offenen Scha^stellbe-Miters
bzw. eines Schaustellgehäuses mit Deckelnmti
der Erfindung während des Betriebes eines Abtauzyklus
bzw. eines Abtauvorganges wieder.
Fig. 4 zeigt eine Teilansicht eines Seitenaufrisses eines Kastenform aufweisenden Schaustellge-*
häuses bzw. Schaustellbehälters gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung während des Betriebes
eines Abtauzyklus bzw. eines solchen Abtauvorganges*
Pig. S ist im Seitenaufriß eine Teilansicht eines Schaustellbehälters mit Deckel gemäß einer
anderen Ausführungsform der Erfindung während des Betriebes eines Abtauzyklus bzw. eines Abtauvorganges .
Fig. 6 verdeutlicht eine Teilansicht im Seitenaufriß
eines Schaustellbehälters in Kastenbauart gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung während
des Betriebes eines Abtauzyklus bzw. einer Abtauperiode.
Fig. 7A zeigt den Seitenaufriß einer Teilansicht eines Schaustellbehälters bzw. -gehäuses mit Deckel
gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung während des Betriebes eines Abtauzyklus bzw, eines
Abtauvorganges.
Fig. 7B ist eine perspektivische Ansicht eines Iiuftleitblech.es zur Verwendung bei dem Schaustellbehälter bzw. -gehäuse in Fig. 7A und 8.
Fig. 8 zeigt einen Seitenaufriß einer Teilansicht eines Schaustellbehälters bzw. Schaustellg'ehauses der
Kastenbauart gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung während des Betriebes eines AbtauZyklus bzw,
einer Abtauperiode.
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BAD ORIGINAL
BAD ORIGINAL
Pig. 9 läßt eine Ansicht eines kopfseitig zugänglichen Schaustellbehälters mit Deckel erkennen
wie in Fig. 1 während des Betriebes eines Abtauzyklus bzw. eines Abtauvorganges veranschaulichen.
Fig. 1o gibt eine Ansicht eines Schaustellbehälters
der Kastenbauart wieder, wie sie Fig. 2 zeigt, während des Betriebes eines Abtauzyklus.
Fig. 11 zeigt einen Seitenaufriß einer Teilansicht eines Schaustellbehälters mit Deckel gemäß
einer anderen Ausführungsform der Erfindung während des Betriebes eines Abtauzyklus bzw. eines Abtauvorganges
.
Fig. 12 verdeutlicht einen Seitenaufriß einer Teilansicht eines Schaustellbehälters der Kastenbauart
gemäß einer anderen Ausführung der Erfindung während des Betriebes eines Abtauzyklus bzw. einer
Abtauperiode.
In der Beschreibung und in den Patentansprüchen soll durch die Terminologie bzw. die Ausdrucksweise
"open top refrigerated display case, d.h. die Wendung kopfseitig offener gekühlter bzw. tiefgeühlter Schaustellbehälter"
sowohl ein kopfseitig offener Schaustellbehälter 2 und ein Behälter 4 der Kastenbauart
umfaßt werden. Der kopfseitig offene Schaustellbehälter 2 weist einen Schaustellteil 6 mit Schaustellfach 8
bzw. Fachboden auf, auf den die gekühlten Erzeugnisse bzw. Waren, welche ausgestellte werden sollen, angeordnet
werden. Der Schaustellbehälter 2 weist eine Kopfwand 1o, eine Bodenwand 12 und gegenüberliegende
Seitenwände 14 und 16 auf. Die beiden Seitenwände an den Längsenden des Schaustellbehälters sind aus
Klarheitsgründen bzw. des besseren Verständnisses halber nicht wiedergegeben. Eine öffnung 18 in der
Kopfwand 1o ermöglicht einen Zugang zu den gekühlten
Produkten bzw. Waren, die auf dem Fachboden 8 bzw. im Fach angeordnet sind.
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- YS -
Eine innere Luftleitung bzw. ein innerer Luftkanal erstreckt sich um die sich gegenüberliegenden
Seitenwände 14 und 16 sowie die Bodenwand 12, um so
eine ungefähr U-förmige Form einzunehmen. An einem oberen Ende der Leitung bzw. dem Kanal 2o befindet
sich eine Auslaßöffnung 22 und an dem gegenüberliegenden Ende der Leitung eine Einlaßöffnung 24. Die öffnungen
22 und 24 sind an sich gegenüberstehenden Enden der öffnung 18 in dem Kopf des Schaustellbehälters
vorgesehen, über bzw. oberhalb der Auslaßöffnung 22 ist ein Kopfwandteil 23 der Leitung vorgesehen,
der hilft, die die Leitung 2o unmittelbar verlassende Luft in eine Richtung quer über die öffnung
18 und gegen die Einlaßöffnung 24 der Leitung 2o zu leiten bzw. zu richten. Die Luft wird durch
die innere Luftleitung 2o mit Hilfe von wenigsten einen Lüfter bzw. Bläser 26 bewegt. Es kann auch
eine Mehrheit von Lüftern bzw. Gebläsen in einer Anzahl verwandt werden, die von der Größe des Behälters
und der Größe der Lüfter bzw. Bläser abhängig ist. Eine Verdampferschlange oder eine Hehrheit solcher
Schlangen bzw. Windungen ist in der inneren Luftleitung 2o angeordnet, wie es durch den Kasten bzw. das
Gehäuse 28 angedeutet ist. Die Verdampferschlangen bzw. -windungen dienen zum Kühlen der Luft, die durch
die innere Luftleitung 2o während eines Kühlzyklus bzw. eines Kühlvorganges strömt.
Eine äußere Luftleitung bzw. ein äußerer Luftkanal 3o umgibt die innere Luftleitung 2o. Die beiden
Luftleitungen haben eine gemeinsame Wand 31. Wenn auch die Luft, welche durch die äußere Luftleitung 3o geht,
nicht gekühlt ist, so ist die Luft dennoch durch die Übertragung der kälteren Temperaturen durch die gemeinsame
Wand 31 von der inneren Luftleitung 2o zur
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äußeren Luftleitung 3o kalt. Die äußere Luftleitung weist eine Auslaßöffnung 32 an dem einen Ende und eine
Einlaßöffnung 34 an dem anderen Ende auf. Die öffnungen 2o und 34 sind auf sich gegenüberliegenden Seiten der
öffnung 18 in dem Kopf des Schaustellbehälters 2 angeordnet,
über bzw. oberhalb der Auslaßöffnung 32 befindet sich eine Kopfwand 33 der Leitung 3o. Der
Kopfwandteil 33 unterstützt das Leiten der die Auslaßöffnung
32 verlassenden Luft quer über die öffnung 18 und gegen die Einlaßöffnung 34. Zum wenigsten
ein Lüfter bzw. ein Bläser 36 ist in der äußeren Luftleitung 3o untergebracht, um die Luft durch die Leitung
zu treiben bzw. zu bewegen. Wenngleich nur ein Lüfter bzw. Bläser gezeigt ist, so kann doch eine
Mehrheit von Bläsern in eine Anzahl verwandt werden, die von der Größe des Schaustellbehälters und der
Größe der Bläser abhängig ist.
Während des Betreibens bzw. des Betriebes eines Kühlzyklus bzw. eines KühlVorganges wird die Luft durch
Leitung 2o mit Hilfe von Bläsern 26 in der Richtung bewegt, die durch die Pfeile in Fig. 1 gezeigt ist. Diese
Luft, welche durch die äußere Luftleitung geht, wird aus der Auslaßöffnung 32 ausgelassen bzw. ausgestoßen,
wo sie quer über die öffnung 18 in dem Schaustellbehälter geleitet und von der Einlaßöffnung 34 aufgenommen
wird, um so wieder in die äußere Luftleitung 3o einzutreten. In dieser Weise wird ein stetiges
bzw. ununterbrochenes Band von kalter jedoch ungekühlter Luft aufgebaut bzw. errichtet, welches das
innere gekühlte Luftband mit einem äußeren Luftvorhang umgibt, der quer über die öffnung 18 in dem Schaustellbehälter
aufgebaut bzw. errichtet ist. Der äußere Luftvorhang dient als Schranke, welche den gekühlten
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Luftvorhang und die gekühlten Produkte bzw. Erzeugnisse.
oder Waren vor der umgebenden Luft bzw. Umluft aüßenseitig des Schaustellbehälters schützt, wobei jegliches
Ansteigen der Temperatur der gekühlten Luft infolge einer Mischung mit Umluft verhütet ist.
Der Aufbau und Betrieb des Schaus.tellbehälters in der Kastenbauart sind im wesentlichen dem des kopfseitig
offenen Schaustellbehälters gleich, wie es vorangehend erläutert ist. Der Behälter in Kastenbauart
ist in Fig. 2 wiedergegeben. Der Schaustellbehälter weist eine Kopfwand, eine Bodenwand und Seitenwände mit
einer öffnung 38 in der Kopfwand auf, um einen Zugang
zu den Produkten bzw. den Waren in dem Schaustellbehälter zu ermöglichen. Eine innere Luftleitung bzw.
ein solcher Kanal 4o der annähernd U-förmig gestaltet ist, erstreckt sich um die Seiten und Bodenwände des
Schaustellbehälters. Die innere Luftleitung 4o weist eine Luftauslaßöffnung 42 an dem einen Ende und eine
Lufteinlaßöffnung 44 an dem gegenüberliegenden Ende auf. Die öffnungen 42 und 44 sind an sich gegenüberliegenden
Seiten der öffnung 38 in dem Schaustellbehälter angeordnet. Die öffnungen 42 und 44 sind so
ausgebildet und zueinander so ausgerichtet, daß durch die Auslaßöffnung 42 ausgestoßene Luft quer über die
öffnung 38 in dem Schaustellbehälter ausgerichtet ist und von der Einlaßöffnung 44 aufgenommen wird, so daß
sie in die Leitung zurück eintritt. Die innere Luftleitung 4o ist von einer äußeren Luftleitung 5o umgeben,
die gleichfalls annähernd eine U-förmige Gestaltung in der Form aufweist. Die äußere Luftleitung
5o hat eine Auslaßöffnung 52 an dem einen Ende und eine Einlaßöffnung 54 an dem gegenüberliegenden Ende.
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Solche öffnungen 52 und 54 sind auf gegenüberliegenden
Seiten der öffnung 38 in dem Kopf des Schaustellbehälters angeordnet. Die öffnungen 52 und 54 wiederum
sind so ausgerbildet und so zueinander ausgerichtet/ daß Luft, die durch die Auslaßöffnung 52 ausgestoßen
wird, quer über die Öffnung 38 gegen die Einlaßöffnung
54 geleitet wird, so daß solche Luft wieder in die Leitung zurück eintritt.
Wenigstens ein Bläser 46 ist in der Luftleitung 4o angeordnet. Die Anzahl der Bläser kann in Abhängigkeit
von der Größe des Schaustellbehälters und der Größe der Bläser gewählt sein. Auch ist
in der inneren Luftleitung 4o eine Verdampferschlange oder eine Mehrheit von Verdampferschlangen angeordnet,
wie dies durch den Kasten bzw. das Gehäuse 48 angedeutet ist. Die Verdampferschlangen dienen dem Kühlen der
Luft, die durch die Leitung 4o während eines Kühlzyklus bzw. Kühlvorganges strömt. In der Leitung
ist ein Bläser 56 oder eine Mehrheit von Bläsern angeordnet, deren Zahl von der Größe des Schaustellbehälters
und der Größe der Bläser abhängt.
Während des Kühlzyklus bzw. Kühlvorganges während des Betriebes des Schaustellbehälters 4 wird durch
den inneren Luftvorhang 4o ein stetiges bzw. ununterbrochenes Luftband, wie es durch Pfeiles in
Fig. 2 verdeutlicht ist, aufgebaut bzw. errichtet mit einem Luftvorhang aus gekühlter Luft, welcher
Vorhang quer über die Öffnung 38 in dem Kopf des Schaustellbehälters aufgebaut bzw. errichtet ist.
Ein äußeres Luftband aus kalter, jedoch ungekühlter Luft, umgibt das innere Luftband, wie es durch die
Pfeile in Fig. 2 gezeigt ist, wiederum mit einem geeigneten Luftvorhang aus kalter Luft, der sich
quer über die Öffnung 38 in dem Schaustellbehälter erstreckt.
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Während des Betriebes eines Abtauzyklus wird die Richtung des Luftstromes durch wenigstens eine
der Luftleitungen umgekehrt und wird Luft, die wärmer als die gekühlte Luft ist, normalerweise umgebende
Luft bzw. Umluft zum Strömen durch die innere Luftleitung gebracht. Auf diese Weise kann bei einer abgewandelten
Ausführungsform der Erfindung, wie sie
in Fig. 3 gezeigt ist der Schaustellbehälter 2 im Betrieb zu einem Abtauzyklusbetätigt werden. Während
die Richtung des Luftstromes durch die innere Luftleitung 2o beibehalten ist, ist die Richtung des
Luftstromes durch die äußere Luftleitung 3o umgekehrt worden. Außerdem sind die Verdampferschlangen
28 außer Wirkung gesetzt, so daß die durch die Leitung 2o gehende Luft keine Kühlung erfährt. Ein Teil
62 der gemeinsamen Wand 31 weist eine Mehrheit von Lochungen 64 auf. Wenn die Luft in einer umgekehrten
Richtung durch die Leitung 3o bewegt wird, strömt solche Luft aus der äußeren Luftleitung 3o in die
innere Luftleitung 2o, wie es durch Pfeile 58 angedeutet ist. Diese Luft strömt in die inneren Luftleitung
2o von der äußeren Luftleitung 3o, mischt sich dann mit der Luft, die durch die inneren Luftleitung
strömt und, da die Luft aus der äußeren Luftleitung von höherer Temperatur ist, dient in die
innere Luftleitung strömende Luft dem Erhöhen der Temperatur des inneren Luftbandes. Weil der Großteil
der durch die äußere Luftleitung strömenden Luft in die innere Luftleitung abgeleitet wird, wird nur
wenig oder gar keine Luft aus der Leitung ausgelassen bzw. ausgetrieben. Wie dem auch sei, tritt
jegliche Luft, die ausgestoßen wird/ aus der Leitung durch die Einlaßöffnung 34 aus, wobei solche Luft
nach oben bzw. aufwärts und von dem Schaustellbehälter weg infolge der Konstruktion bzw. Ausbildung
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einer solchen Einlaßöffnung geleitet wird. Auf diese
Weise ist kein äußeres Luftband und demzufolge kein äußerer Luftvorhang quer über die Öffnung in dem
Schaustellbehälter oder zum aller wenigsten nur ein sehr schmaler äußerer Luftvorhang vorhanden.
Auf diese Weise wird ein Teilvakuum bzw. ein Unterdruck in der äußeren Luftleitung 3o im Bereich der
Auslaßöffnung 32 erzeugt. Dieses Vekuum verursacht, daß umgebende Luft von der Außenseite des Schaustellkastens
in die äußere Luftleitung 3o gezogen bzw. gesaugt wird, sowie es durch den Pfeil 60 angedeutet
ist. Die umgebende Luft wird dann durch die äußere Luftleitung 3o und in die innere Luftleitung 2o bewegt
und dabei die Temperatur des Luftstromes durch die innere Luftleitung erhöht bzw. gesteigert. Solch
eine höhere Lufttemperatur dient dem Abtauen bzw. Enteisen der Verdampferschlangen und anderer Teile
in der inneren Luftleitung. Bei der Abwesenheit bzw. dem Fehlen des äußeren Luftvorhanges wird der innere
Luftvorhang nicht länger nach unten gedrückt und kann demzufolge ein Teil der längs eines solchen Vorhanges
strömenden Luft über den Kopf des Schaustellbehälters strömen, wie es durch Pfeile 66 gezeigt ist.
Der Betrieb der abgewandelten, bzw. geänderten Ausführungsform des Schaustellbehälters 4 der Kastenbauart,
wie es in Fig. 4 gezeigt ist, ist im wesentlichen der gleiche wie der Betrieb des Schaustellbehälters
2, der in Fig. 3 veranschaulicht ist. Bei dem in Fig. 4 gezeigten Schaustellbehälter hat die gemeinsame
Wand einen Teil 72, der eine Mehrheit von Lochungen 7o aufweist. Wenn die Richtung des Luftstromes
durch die äußere Luftleitung 5o umgekehrt wird, strömt ein wesentlicher Teil des Luftstromes
durch die Lochungen in dem Wandteil 72 in die innere Luftleitung 4o, wie es der Pfeil 68 zeigt. Wiederum
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wird umgebende Luft in die äußere Luftleitung 5o ge~
saugt, die durch die Leitung bewegt wird und in die innere Luftleitung strömt. Hierbei wird die Temperatur
der Luft erhöht , welche durch die innere Luftleitung
geht und die Verdampferschlangen und andere Teile in der Leitung abtaut. Bei einer abgewandelten Ausführungsform
der in Fig. 3 gezeigten Ausführungsform, kann eine Führungsrippe 74 neben jeder der Lochungen
64 in der Wand 62 vorgesehen sein, wie es Fig. 5 zeigt. Die Führungsrippen 74 helfen, die Luft'von dem umgekehrten
Luftstrom durch die Leitung 3o in die Leitung 2o zu leiten. In gleicher Weise können Führungsrippen
neben den Lochungen 7o im Wandteil 72 angeordnet sein« wie es in Fig. 6 gezeigt ist. Diese Führungsrippen
dienen dem gleichen Vorschlag bzw. Zweck wie die Führungsrippen 74.
Anstelle der Verwendung einer Mehrheit von Lochungen und Führungsrippen ist es möglich, eine
einzige öffnung 78 in dem Wandteil 62 vorzusehen und eine Luftschaufel 8o in der Öffnung
anzuordnen, wie es in Fig. 7A gezeigt ist. Eine beispielsweise Ausführungsform einer solchen
Luftleitschaufel 8o verdeutlicht Fig. 7B. Eine Mehrheit von solchen Luftleitschaufeln kann längs bzw.
entlang der Längswegstrecke der öffnung in dem Wandteil 62 vorgesehen sein oder es können alternativ
eine einzelne Luftschaufel verwandt werden, die sich ■ entlang eines wesentlichen Teils der Länge eines
solchen Wandteils 62 erstreckt. Da der Luftstrom durch die Leitung in der umgekehrten Richtung auf
die Luftleitschaufel 8o aufprallt bzw. auftrifft, wird die Luft in die innere Luftleitung geleitet,
wie es durch den Pfeil 72 (78) gezeigt ist. In
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gleicher Weise kann eine Luftleitschaufel 80 in einer öffnung 82 in dem Wandteil 72 angeordnet
sein, wie es in Fig. 8 gezeigt ist.
Bei einer anderen Ausführungsform des Aussstellbehälters
kann die Richtung des Luftstromes durch beide Leitungen umgekehrt werden. So ist, wie in
Fig. 9 gezeigt, die Richtung des Luftstromes durch die innere Luftleitung 2o und durch die äußere Luftleitung
3o umgekehrt. Dabei ist zum wenigsten im wesentlichen, wenn nicht vollständig,das stetige bzw. ununterbrochene Luftband
und die Luftvorhänge quer über den Kopf des Schaustellbehälters eliminiert bzw. beseitigt
Der Luftstrom in der umgekehrten Richtung durch die Leitungen 2o und 3o wird durch die Einlaßöffnungen
24 und 34 ausgestoßen. Solche Luft wird in einer Richtung nach oben und weg von dem Schaustellungsbehälter
ausgestoßen, wie es durch die Pfeile 84 und 86 wiedergegeben ist. Während bzw. wenn die stetigen bzw. ununterbrochenen Luftbänder
und Luftvorhänge eliminiert bzw. beseitig sind, wird ein Teilvakuum bzw. ein Unterdruck in den Luftleitungen
im Bereich der Auslaßöffnungen 22 und 32 geschaffen. Dieses Teilvakuum bzw. dieser Unterdruck
dient dazu, umgebende Luft von der Außenseite des Schaustellbehälters anzusaugen bzw. einzusaugen, wie
es die Pfeile 88 und 9o zeigen. Der Strom von umgebender Luft durch die innere Leitung 2o dient dem Abtauen
der Verdampferschlangen 28 und anderer Teile in der inneren Leitung. Wenn umgebende Luft auch durch die
andere Luftleitung 3o strömt, wird die Temperatur des ganzen Schaustellbehälters während des Betriebes
eines Abtauzyklus bzw. -Vorganges erhöht. Dabei wird der Abtaubetrieb beschleunigt.
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COPY
ORIGINAL
Der Schaustellbehälter kastenförmiger Bauart
kann auch mit umgekehrten Strömen von Luft durch die innere und äußere Luftleitung im wesentlichen in gleicherweise
betrieben werden, wie es vorangehend zum Schaustellbehälter 2 beschrieben ist. Die Luftströmrichtungen
für einen solchen Betrieb des Schaustellbehälters 4 sind durch die Pfeile in Fig. 1o ver- .
deutlicht. So wird umgebende Luft in die Leitungen durch öffnungen 4 2 und 52 gesaugt. Diese Luft wird
durch die Leitungen bewegt und dann durch die öffnungen
44 und 54 ausgestoßen, wobei die Luft nach oben und weg von dem Schaustellbehälter geleitet
wird.
Eine weitere mögliche Type bzw. Ausführungsart der Schaustellbehälter umfaßt die Umkehr der Richtung
des Luftstromes durch die innere Luftleitung, während die LuftStrömrichtung durch die äußere Luftleitung
beibehalten bzw. aufrechterhalten wird. Auf diese Weise strömt das Luftband und in gleicher Weise
die Luftvorhänge in entgegengesetzten Richtungen und verursachen ein Mischen mit der Luft der beiden Luftbänder.
So ist, wie in Fig. 11 gezeigt, die Luft durch die innere Luftleitung 2o umgekehrt. Während ein Teil
der Luft die Leitung durch die Einlaßöffnung 24 in einer Richtung nach oben und weg von dem Schaustellbehälter
infolge des Vorhandenseins des äußeren Luftbandes und äußeren Luftvorhanges verlassen wird, wie es
durch die Pfeile 94 gezeigt ist. Ein Teil des inneren
Luftbandes wird quer über die Öffnung 18 in dem. Kopf des Schaustellbehälters geleitet, wie es die Pfeile 92 angeben.
Da sich die Luft des inneren Luftbandes quer über die öffnung in dem Kopf des Schaustellbehälters
bewegt, wird Luft von dem äußeren Luftvorhang 94 mit dem inneren Luftvorhang gemischt, was durch Pfeile
96 wiedergegeben ist. Die Mischung der beiden Luftbänder
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dient der Erhöhung der Temperatur des inneren Luftbandes,
welches seinerseits das Abtauen der Verdampferschlangen und anderer Teile in der inneren Luftleitung
unterstützt. Ein gleicher Betriebsvorgang bzw. Ablauf tritt ein, wenn die Richtung des Luftstromes
nur durch die innere Luftleitung 4o bei den Schaustellbehältern 4 der Kastenbauart umgekehrt wird,
was in Fig. 12 gezeigt ist. Die Pfeile in Fig. 12 zeigen die Strömrichtungen der Luft durch den Schaustellbehälter
und den Mischvorgang der beiden Luftvorhänge.
Während des AbtauZyklusbetriebes bei einer der
Ausführungsformen der Erfindung kann der Strom von umgebender Luft durch die innere Luftleitung im Vergleich
zu dem Vorwärtsluftstrom während des Kühlvorganges vergrößert werden, um die Abtauarbeit schnell
durchzuführen. Eine solche Vergrößerung des Luftstromes kann hervorgebracht werden, indem die Drehzahl
der Bläser während des umgekehrten Stromes erhöht wird oder die Bläser so ausgebildet werden, daß
während eines umgekehrten Arbeitens, die Bläser eine
größere Luftmenge vortreiben als in der Vorwärtsrichtung. Die Steigerung des Luftstromes kann in der Größenordnung
von 25% und 5o% bzw. bis 5o% liegen.
Die Erfindung kann auch in anderen spezifischen bzw. besonderen Formen verwirklicht werden, ohne den
Erfindungsgedanken oder wesentliche Kennzeichnungen hiervon zu verlassen. Die wiedergegebenen Ausführungsformen sind nur zu Erläuterung und nicht zur Einschränkung
des Erfindungsgedankes gegeben, welcher
im wesentlichen mehr durch die angefügten AnSprüche
als die vorangehende Beschreibung umrissen ist. Alle Änderungen, welche in die Bedeutung und in den Rang von
Äquivalenten der Ansprüche fallen, sollen daher hiervon umfaßt werden.
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Leerseite
Claims (28)
- Patentansprüche-Schaustellbehälter bzw. Truhe oder Theke u.dgl. mit offener Kopfseite und Kühlung bzw. Tiefkühlung gekennzeichnet durch:einen Raum mit Kopf-, Boden- und gegenüberliegenden Seitenwänden und einer öffnung (18) in der Kopfwand ZUf Ermöglichung eines Zuganges zu den im Schaustellbehälter zur Schau gestellten Produkten bzw. Waren;eine innere Luftleitung (2o) um die Seiten- und Bodenwände der Truhe bzw. Theke mit einer ersten Luftauslaßöffnung (22) an dem einen Ende der öffnung (18) in der Kopfwand der Truhe bzw. des Behälters und eine erste Lufteinlaßöffnung (24) an dem anderen Ende in der öffnung (18) in der Kopfwand der Truhe, wobei der erste Luftauslaß (22) und der erste Lufteinlaß (24) zueinander ausgerichtet sind, so daß die den ersten Auslaß (22) verlassende Luft gegen den ersten Lufteinlaß (24) geleitet und von letzterem aufgenommen wird;erste Luftbewegungsmittel bzw. Lüfter oder Bläser (26) für die Luftbewegung bzw. den Luftumlauf durch die innere Luftleitung (2o), um so ein inneres Luftband und einen inneren Luftvorhang quer über die öffnung (18) in der Kopfwand der Truhe bzw. des Behälters aufzubauen;Kühleinrichtungen (28) zum Kühlen der durch die innere Luftleitung (2o) umgehende Luft während des Betriebes eines Kühlzyklus bzw. KühlVorganges des Schaustellbehälters, welche Kühlvorrichtungen während des Betriebes eines Abtauzyklus bzw. Abtauvorganges abgesperrt bzw. abgestellt werden können;030036/0629_ ο —.eine äußere Luftleitung (3o), die entlang der Boden- und Seitenwände der Truhe vorbeigeht und neben der inneren Luftleitung (2o) jedoch außenseitig von dieser vorgesehen ist sowie eine zweite Auslaßöffnung (22) neben bzw. an dem einen Ende der öffnung (18) in der Kopfwand der Truhe und einen zweiten Lufteinlaß (34) an dem anderen Ende der öffnung (18) in der Kopfwand der Truhe aufweist, wobei der zweite Luftauslaß (32) und der zweite Lufteinlaß (34) zueinander ausgerichtet sind, so daß die den zweiten Luftauslaß (32) verlassende Luft gegen den zweiten Lufteinlaß (34) geleitet bzw. gerichtet und von diesem Einlaß aufgenommen wird;zweite Luftbewegungsmittel bzw. Lüfter oder Bläser (36) für die Luftbewegung bzw. den Luftumlauf durch die äußere Luftleitung (3o) um ein äußeres Luftband mit einem äußeren Luftvorhang quer über die öffnung (18) in der Kopfwand der Truhe aufzubauen bzw. zu errichten undeine Steuerung zur Bewirkung, daß ungekühlte Luft bzw. keinem Kühlvorgang besonders unterworfene Luft durch die innere Luftleitung (2o) während eines Abtauzyklus bzw. eines Abtauvorganges geht, und zum Absperren der Kühlvorrichtung während des Abtauzyklus bzw. Abtauvorganges vorgesehen sind, wobei die Steuervorrichtung bzw. die Steuermittel Mittel zur Umkehr der Richtung des Luftstromes bei wenigstens einer der inneren und äußeren Luftleitungen während eines Abtauzyklus bzw. Abtauvorganges umfassen.
- 2. Schaustellbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die innere Luftleitung (2o) während eines Abtauzyklus bzw. Abtauvorgangesgehende Luft umgebende Luft bzw. Umgebungsluft ist.
- 3. Schaustellbehälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß innere und äußere Luftleitungen zum wenigsten eine teilweise gemeinsame Wand (31) aufweisen und in dieser Wand zum wenigsten eine Öffnung (7o) in ihr zur Ermöglichung vorgesehen ist, daß Luft von einer der Leitungen nach der anderen der Leitungen tritt bzw. überströmt.030036/0629
- 4. Schaustellbehälter bzw. Truhe oder Theke nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel zum Bewirken eines Lufteintrittes bzw. Überganges zwischen der inneren Leitung und der äußeren Leitung vorgesehen sind.
- 5. Schaustellbehälter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das die innere und die äußere Luftleitung zum wenigsten eine teilweise gemeinsame aufweisen und die Mittel zur Bewirkung des Durchganges zwischen den Leitungen eine Mehrheit von Lochungen in der gemeinsamen Wand umfassen.
- 6. Schaustellbehälter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Bewirkung des Durchgangs von Luft zwischen den Leitungen (2o, 3o; bzw. 4o, 5o) eine Mehrheit von Leitblechen (8o) zum Leiten bzw. Richten der Luft zwischen den Leitungen umfassen, wobei jedes der Leitbleche (8a) einer der Lochungen (7o, 78, 82) in der gemeinsamen Wand züge·" ordnet ist.
- 7. Schaustellbehälter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Luftleitung und die äußere Luftleitung eine teilweise gemeinsame Wand (72) mit einer öffnung (82) darin und ein Leitblech (8o) in der öffnung zum Leiten der entlang einer der Leitungen in eine andere der Leitungen tretenden Luft aufweist.
- 8. Schaustellbehälter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung bzw. die Steuermittel bewirken bzw. verursachen, daß der Luftstrom durch die äußere Luftleitung während des Betriebes eines Abtauzyklus bzw. Abtauvorganges umgekehrt wird,und daß Mittel vorgesehen sind, die bewirken, daß zum wenigsten ein Teil des Luftstromes durch die0 30036/0629äußere Luftleitung (3o) in die innere Luftleitung (2o) während eines Kühlzyklus oder eines Kühlvorganges strömt.
- 9. Schaustellbehälter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß während des Betriebes bzw. der Arbeit eines Abtauzyklus die zweiten Luftbewegungsmittel umgebende Luft von der Außenseite des Schaustellbehälters in die äußere Luftleitung saugen und solche Umgebungsluft durch die äußere Luftleitung und in die innere Luftleitung bewegen.
- 10. Schaustellbehälter nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die innere und die äußere Luftleitung zum wenigsten teilweise eine gemeinsame Wand aufweisen und daß die Mittel zur Bewirkung eines Strömens der Luft in die innere Luftleitung eine Mehrheit von Lochungen (82, 72) in der gemeinsamen Wand umfassen.
- 11. Schaustellbehälter nach Anspruch 1o, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchlaß (78, 82). für die Luft von der äußeren Luftleitung in die innere Luftleitung eine Mehrheit von Leitblechen (8o) aufweist, von denen ein jedes einer entsprechenden Lochung (82, 78) in der gemeinsamen Wand (62, 72) zur Leitung der Luft durch eine entsprechende Lochung zugeordnet ist.
- 12. Schaustellbehälter nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die innere und die äußere Luftleitung eine zum wenigsten teilweise gemeinsame Wand (62, 7o) mit einer öffnung (78, 82) aufweisen und daß die Mittel (26, 36) zur Bewirkung des Durchganges von Luft von der äußeren Luftleitung (3o} in die innere Luftleitung (2o) zum wenigsten ein Leitblech (8o) umfassen, daS in der öffnung der gemeinsamen Wand zum Leiten der strömenden Luft in einer umgekehrter Richtung durch die äußere Luftleitung (3o) in die innere Luftleitung (2o) angeordnet ist.03 0 0 36/0629
- 13. Schaustellbehälter nach Anspruch 8,11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiten Luftbewegungsmittel einen umkehrbaren Lüfter bzw. Bläser (26, 36) umfassen, der Luft in beiden Richtungen durch die äußere Luftleitung (3o) bewegen kann, und daß die Steuermittel bewirken, daß der umkehrbare Bläser der zweiten Bewegungsmittel Luft in einer umgekehrten Richtung durch die äußere Luftleitung während eines Abtauzyklus bzw. Abtauvorganges bewegt.
- 14. Schaustellbehälter nach Anspruch 8, 9, 1o, 11, 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß während des Abtauzyklus bzw. des Abtauvorganges ein Teil der Luft, der in einer umgekehrten Richtung strömt aus der zweiten Luftleitung durch den zweiten Lufteinlaß ausgetrieben bzw. ausgestoßen wird, der so geformt ist, daß die daraus ausgetriebene Luft nach oben und von dem Schaustellbehälter weg ausgetrieben wird.
- 15. Schaustellbehälter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung bewirkt, daß der Luftstrom durch die innere Luftleitung während des Betriebes des Abtauzyklus bzw. des AbtauVorganges des Schaustellbehälters umgekehrt wird.
- 16. Schaustellbehälter nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Luftbeweger bzw. Luftbewegungsmittel zum wenigsten einen umkehrbaren Bläser umfassen, der zur Luftbewegung in beiden Richtungen durch die innere Luftleitung (2o) angetrieben werden kann, und daß die Steuerung bewirkt, daß der Bläser bzw. Lüfter während eines Abtauzyklus betätigt werden kann, um die Luft in einer umgekehrten Richtung durch die innere Luftleitung (2o) zu bewegen.030036/0629
- 17. Schaustellbehälter nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung den Strom bzw. Fluß von Luft durch die äußere Luftleitung (3o) in umgekehrter Richtung während eines Abtauzyklus bzw. eines Abtauvorganges des Betriebes des Schau-Stellbehälters bewirkt.
- 18. Schaustellbehälter nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiten Luftbewegungsmittel zum wenigsten einen in der Arbeitsrichtung umkehrbaren Bläser bzw. Lüfter umfassen, der die Luft in beiden Richtungen durch die äußere Luftleitung bewegen kann, und daß die Steuerung bewirkt, daß der umkehrbare Bläser bzw. Lüfter der zweiten Luftbewegungsmittel die Luft in einer umgekehrten Richtung durch die äußere Luftleitung während des Abtauzyklus bewegt.
- 19. Schaustellbehälter nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß während des Betriebes des Abtauzyklus bzw. des Abtauvorganges Luft aus der inneren Luftleitung und der äußeren Luftleitung durch den ersten und den zweiten Lufteinlaß ausgestoßen wird und daß der erste und der zweite Luftauslaß so ausgebildet sind, daß die Luft nach oben und weg von dem Schaustellbehälter geleitet wird, und daß die ersten und zweiten Luftbewegungsmittel umgebende Luft in die innere und die äußere Luftleitung während des Abtauvorganges saugen.
- 20. Schaustellbehälter nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß der umgekehrte Luftstrom durch die innere Luftleitung während des Betriebes eines Abtauzyklus bzw. eines Abtauvorganges einen in der Richtung umgekehrten inneren Luftvorhang quer über die öffnung in der Kopfwand des Raumes zeitigt bzw. bildet, wobei die Richtung des Luftstromes durch die äußere Luftleitung während des Be-030036/0629triebes des AbtauVorganges beibehalten und Luft aus dem äußeren Luftvorhang sich mit Luft des Luftvorhanges umgekehrter Richtung während eines Abtauzyklus mischt, um so die Temperatur des umgekehrt strömenden inneren Bandes zu erhöhen.
- 21. Schaustellbehälter nach Anspruch 1.9, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiten Luftbewegungsmittel zum wenigsten einen umkehrbaren Bläser bzw. Lüfter enthalten, der Luft in beiden Richtungen durch die äußere Luftleitung bewegen kann und daß die Steuerung bewirkt, daß der in der Wirkrichtung umkehrbare Bläser bzw. Lüfter der zweiten Luftbewegungsmittel Luft in einer umgekehrten Richtung durch die äußere Luftleitung während eines Abtauzyklus bewegt.
- 22. Verfahren zum Betrieb eines kopfseitig offenen, gekühlten Ausstellbehälters, bei welchem der Ausstellbehälter folgende Merkmale umfaßt:einen Raum mit Kopf- Boden und sich gegenüberliegenden Seitenwänden und einer öffnung in der Kopfwand, um einen Zugang zu den Produkten bzw. den in dem Schaustellbehälter ausgestellten Waren zu ermöglichen;eine innere Luftleitung, die die Seiten- und Bodenwände des Behälters umschließt und mit einer ersten Luftauslaßöffnung an dem einen Ende der öffnung (18) in der Kopf wand des Behälters und einer ersten. Lufteinlaßöffnung an dem anderen Ende der öffnung (18) in der Kopfwand des Behälters bzw. Raumes mit dem ersten Luftauslaß und dem ersten Lufteinlaß versehen ist, die so zueinander ausgerichtet sind, daß Luft, welche den ersten Auslaß verläßt, gegen den ersten Einlaß geleitet und von diesem aufgenommen wird, wobei eine äußere Luftleitung die entlang des Bodens und der Seitenwände des Behälters bzw. Raumes vorbeigeht und an der inneren Luftleitung jedoch außenseitig davon angeordnet ist sowie eine zweite Lufteinlaßöffnung an einem Ende der öffnung (18) in der Kopfwand des Raumes und einen zweiten Lufteinlaß aufweist, dor an dem anderen Ende der öffnung In der Kopfwand des Raumes vorgesehen ist und mit dem zweiten Luftauslaß, und dem zweiten Lufteinlaß ausgerichtet ist, so030036/0629daß Luft, welche den zweiten Laufauslaß verläßt gegen den zweiten Lufteinlaß geleitet und von diesem aufgenommen wird, hierbei umfaßt das Verfahren folgende Schritte:Die Luft wird durch die innere Leitung bewegt, um ein innere Luftband und einen Luftvorhang quer über die öffnung(18) in der Kopfwand des Behälters aufzubauen.Die kühlende Luft geht durch die innere Luftleitung nur während des Betriebes eines Kühlzyklus desSchaustellbehälters.Die Luft wird durch die äußere Luftleitung bewegt, um so ein äußere Luftband mit einem äußeren Luftvorhang quer über die öffnung in der Kopfwand des Behälters aufzubauen bzw. zu errichten.Die umgebende Luft wird zum Durchgang durch die innere Luftleitung während eines Abtauzyklus bzw. Abtauvorganges gebracht und das Kühlen der Luft während des Abtauzyklus bzw. Abtauvorganges wird eingestellt, undes wird die Richtung des Luftstromes wenigstens durc] einen der inneren und äußeren Leitungen während ein» Abtauzyklus bzw. Abtauvorganges umgekehrt.
- 23. Verfahren nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Richtung des Luftstroms durch die äußere Luftleitung (3o) während eines Abtauzyklus bzw. Abtauvorganges umgekehrt wird und daß die umgebende Luft von der Außenseite des Schaustellbehälters in die äußere Luftleitung gesaugt und ein Teil dieser Umlaufluft zum Fließen durch die äußere Luftleitung gebracht wird, um in die innere Luftleitung abgeleitet bzw. umgelenkt zu werden.
- 24. Verfahren nach Anspruch 22, dadurch gekenn<zeichnet, daß die Richtung des Luftstromes sowohl durch die innere als auch durch die äußere Luftleitung während des Betriebes des Abtauzyklus bzw. des030036/0629Abtauvorganges umgekehrt wird und daß umgebende Luft von der Außenseite des Schaustellbehälters in beide Leitungen während eines Abtauzyklus bzw. Abtauvorganges gesaugt wird.
- 25. Verfahren nach Anspruch 22, 23 oder 24, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftstrom durch die innere Luftleitung während des Betriebes eines Abtauzyklus bzw. Abtauvorganges im Vergleich zum Lüftstrom während des Betriebes eines Kühlzyklus bzw. Kühlvorganges erhöht wird.
- 26. Verfahren nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftstrom durch die innere Luftleitung um 25% bis 5o% erhöht wird.
- 27. Kopfseitig offenefSchaustellbehälter für gekühlte Erzeugnisse bzw. Waren gekennzeichnet durcheine Zugangsöffnung in einer Kopfwand .des Schaustellbehälters, welcher Zugang.zu einem Schaustellraum bildet;einen inneren Luftdurchlaß, der den Boden und zwei sich gegenüberliegende Seiteades Schaustellraumens im wesentlichen umgibt, wobei der innere Luftdurchlaß auch Kühlmittel zum Kühlen der hindurchgehenden Luft umfaßt;einen getrennten äußeren Luftdurchlaß außenseitig an bzw. neben dem inneren Luftdurchlaß, welcher äußere Luftdurchlaß in Wärmewechset bzw. Wärmeaustauschbeziehung mit dem inneren Luftdurchlaß steht, wobei die Kühlmittel auch teilweise die Luft in dem äußeren Durchlaß kühlen;jeder der inneren und äußeren Luftdurchlässe weist front- bzw. vorderseitige und rückseitige Endteile auf, wobei sie an der Frontkante bzw. frontseitigen Kante der Zugangsöffnung enden und die hinteren Endteile an der hinteren Kante der Zugangsöffnung enden;Mittel zum Bewegen bzw. Umwälzen der Luft in jedem der inneren und äußeren Luftdurchlässen, um Luft durch jeden der Luftdurchlässe und quer über die Zugangsöffnung in im wesentlichen unabhängigen inneren und äußeren Luftvorhängen quer über die Zugangsöffnung zu bewegen; und030036/0629Leitmittel bzw. Führungsflächen an einem der Endteile der Luftdurchlässe um die Luftvorhänge über die Zugangsöffnung zu leiten/ wobei der gekühlte innere Luftvorhang und der teilweise gekühlte äußere Luftvorhang die Anwendung von Luftvorhängen großer Geschwindigkeit zulassen", ohne übermäßiges Ansaugen von umgebender Luft, welche ihrerseits das Beseitigen von Strahlungswärme durch die Luftvorhänge in einem größeren Ausmaß als der Eingangsbetrag der Strahlungswärme zuläßt, um so die Integrität bzw. Beschaffenheit der gekühlten Produkte bzw. Waren zu erhalten.
- 28. Schaustellbehälter nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß eine Steuerung zum Bewirken des Durchganges ungekühlter Luft durch den inneren Luftdurchlaß bzw. -durchgang während des Betriebes eines Abtauzyklus und Absperren bzw. Abtrennen der Kühlmittel während des Abtauzyklus bzw. AbtauVorganges vorgesehen ist und daß die Steuerung Mittel zum Umkehren der Richtung des Luftstromes durch wenigstens eine der inneren und äußeren Luftdurchlässe während eines Abtauzyklus umfaßt.030036/0629
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- 1980-02-14 JP JP1609080A patent/JPS55110873A/ja active Pending
- 1980-02-14 CA CA000345688A patent/CA1121169A/en not_active Expired
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Also Published As
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|---|---|
| JPS55110873A (en) | 1980-08-26 |
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