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DE3005286A1 - Schaustellbehaelter- bzw. theke mit kopfseitiger oeffnung bzw. mit deckel und mit kuehlung - Google Patents

Schaustellbehaelter- bzw. theke mit kopfseitiger oeffnung bzw. mit deckel und mit kuehlung

Info

Publication number
DE3005286A1
DE3005286A1 DE19803005286 DE3005286A DE3005286A1 DE 3005286 A1 DE3005286 A1 DE 3005286A1 DE 19803005286 DE19803005286 DE 19803005286 DE 3005286 A DE3005286 A DE 3005286A DE 3005286 A1 DE3005286 A1 DE 3005286A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
air
during
opening
defrosting
cycle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19803005286
Other languages
English (en)
Inventor
Feyez F Abraham
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Tyler Refrigeration Corp
Original Assignee
Tyler Refrigeration Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Tyler Refrigeration Corp filed Critical Tyler Refrigeration Corp
Publication of DE3005286A1 publication Critical patent/DE3005286A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25DREFRIGERATORS; COLD ROOMS; ICE-BOXES; COOLING OR FREEZING APPARATUS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F25D21/00Defrosting; Preventing frosting; Removing condensed or defrost water
    • F25D21/06Removing frost
    • F25D21/12Removing frost by hot-fluid circulating system separate from the refrigerant system
    • F25D21/125Removing frost by hot-fluid circulating system separate from the refrigerant system the hot fluid being ambient air
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47FSPECIAL FURNITURE, FITTINGS, OR ACCESSORIES FOR SHOPS, STOREHOUSES, BARS, RESTAURANTS OR THE LIKE; PAYING COUNTERS
    • A47F3/00Show cases or show cabinets
    • A47F3/04Show cases or show cabinets air-conditioned, refrigerated
    • A47F3/0439Cases or cabinets of the open type
    • A47F3/0443Cases or cabinets of the open type with forced air circulation
    • A47F3/0447Cases or cabinets of the open type with forced air circulation with air curtains

Landscapes

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Freezers Or Refrigerated Showcases (AREA)
  • Defrosting Systems (AREA)

Description

Tyler Refrigeration Corporation in Niles (Michigan, V.St.A,
Schaustellbehälter- bzw. -theke mit kopfseitiger öffnung bzw. mit Deckel und mit Kühlung.
Die Erfindung bezieht sich auf einen kopfseitig offenen gekühlten Schaustellbehälter mit einem mit umgebender Luft arbeitenden Abtausystem. Sowohl in der Beschreibung als auch in den Ansprüchen der Anmeldung sollen alle Bezugnahmen auf Kühlvorrichtungen oder Kühlarbeiten das Kühlen sowohl bei einer Temperatur von unter O0C, wie solche bei tiefgekühlte Nachrungsmittel zur Schau stellenden Behältern der Fall ist, als auch bei einer 00C übersteigenden Temperatur, wie es üblich bzw. bezeichnend bei Schaustellbehältern für Milcherzeugnisse, Nahrungsmittel und frisches Fleisch der Fall ist.
Beim Betrieb aller Bauarten bzw. Typen von gekühlten Schaustellungsbehältern ist es erwünscht, ein System zu erfassen, welches den Schaustellbehälter automatisch abtauen läßt. Der Abtauzyklus bzw. der Abtauvorgang kann sowohl zu bestimmten periodischen Zeiten als auch betätigt werden, wenn die Eisbildung im System einen gewissen vorbestimmten Stand bzw. Grad erreicht hat. Solche System werden typisch thermostatisch
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gesteuert, wobei von einem Kühlzyklus auf den Betrieb eines Abtauzyklus bzw. eines Abtauvorganges geschaltet Wird. Durch diese Betriebsart ist es möglich, eine ins Gewicht fallende Eisbildung in dem Schaustellbehälter zu vermeiden.
Bei dem bekannten Stand der Technik ist es kennzeichnend bzw. typisch, daß drei verschiedene Wege zum Abtauen von gekühlten Schaukästen verwandt werden. Der erste Weg umfaßt die Verwendung elektrischer Widerstandserhitzer, welche neben den Kühlschlangen bzw. Kuhlwindungen der Vorrichtung angeordnet sind. Während eines Abtauzyklus bzw. eines Abtauvorganges liefern die Erhitzer Wärme mit dem Ziel, den Eisaufbau bzw. die Eisbildung an den Schlangen bzw. Windungen zu unterbinden. Die Erhitzer führen auch wärmere Luft zu den Luftleitungen zum Umwälzen in dem Behälter. Die bekannte Technik ist verhältnismäßig einfach sowohl in der Konstruktion bzw. Ausbildung als auch im Betrieb. Die elektrischen Erhitzer sind Erhitzer mit großem Wattverbrauch und verbrauchen bedeutsam viel Elektrizität während des Betriebes bzw. des Arbeitens. Des weiteren kann die in dem Behälter bewegte Luft die Temperatur des Behälters auf eine zu große Höhe steigern. Demzufolge sind Versuche durchgeführt worden, um andere Alternativen für ein solches System zu finden.
Eine zweite Systemart bewegt einen komprimierten bzw. zusammengedrückten, gasförmigen Kälteträger durch die Kühlschlangen während des Abtauzyklus bzw. des Abtauvorganges. Während des Abtauzyklus bzw. des
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Abtauvorganges schließt ein Steuerventil die Zuleitung des Kältemittels zu den Kühlschlangen ab und führt alternativ komprimierten gasförmigen Kühlträger durch die Windungen zu. Während dieses Gas dazu dient, jegliche Eisbildung zu verringern, die an den Kühlschlangen aufgetreten ist, ergibt es gleichzeitig Wärme in der Luftleitung, die durch den Schaubehälter umgewälzt bzw. zirkuliert werden kann, was wiederum von Nachteil ist. Infolge der Forderung, daß das System wahlweise zwischen der Zuleitung von Gas und Kühlmittel zu den Kühlschlangen geschaltet werden kann, muß eine verwickelte Ventilkonstruktion vorgesehen werden. Die dritte Systembauart, die zum Abtauen von Schaustellbehältern verwandt wird, beruht auf umgebender Luft. Dies ist die allgemeine Kategorie, auf welches sich die vorliegende Erfindung bezieht. Eine Systemart, welche umgebende Luft während des Abtauzyklus verwendet, zeigen beispielsweise die Ausführungsformen, die in den US-Patentschriften 3,4o3,525; 3,85o,oo3 und 3,937,o33 Beckwith et al gezeigt sind. Jedes dieser Systeme verwendet Lüfter bzw. Bläser, die von den Hauptluftumlauflüftern bzw. Umlaufbläsern getrennt sind. Diese Sonderbläser werden während des Abtauzyklus betrieben, um umgebende Luft von der Außenseite des Schaustellbehälters in die Luftleitungen zu saugen bzw. zu ziehen. Eine zweite Systemart ist in der US-Patentschrift 3,082,612 von Beckwith wiedergegeben, welches System umgebende Luft in den Hauptzirkulationsweg durch öffnungen saugt, die in der unteren vorderseitigen Platte oder Tafel bzw. einem solchen Wandstück des Kühlbehälters vorgesehen sind. Solche öffnungen sind gewöhnlich während des Kühlzyklus geschlossen und während des Abtauzyklus geöffnet. Die
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US-Patentschrift 3,8 5o,oo3 Beckwith et al gibt an, daß die in den US-Patentschriften 3 ,08 2,612 und 3,4o3,525 beschriebenen Vorstellungen nicht beweisbar eine praktische Ausführung erfahren können und daher sie auch keine geschäftliche Ausnutzung ermöglichen.
Schließlich ist eine dritte Art eines mit umgebender Luft arbeitenden Abtausystems in der US-Patentanmeldung Ser. No. 79o,6 54 von Subera et al gezeigt, welche auf den gleichen Erwerber wie den der vorliegenden Patentanmeldung übertragen ist. In der vorgenannten Patentanmeldung ist ein vorderseitig offener, gekühlter Schaustellbehälter mit ersten und zweiten Luftleitungen gezeigt bzw. offenbart. Bei diesem System werden umkehrbare Bläser zum Umkehren der Richtung des Luftstromes in den Leitungen und gleichzeitigen Saugen von Luft von der Außenseite des Schaustellbehälters verwandt.
Andere Systems die umkehrbare Bläser bzw. Lüfter zum Abtauen mit umgebender Luft verwenden, sind in den US-Patentschriften 4,o26,121, Aokage und 4,12o, 174 Johanston gezeigt. Die US-Patentschrift 4,o26, 121 bezieht sich indessen auf einen vorderseitig offenen Schaustellbehälter, bei dem der Luftstrom zwischen'dem ersten und dem zweiten Luftband zur Zufuhr wärmerer Luft zu dem ersten Band kurzfristig bewegt wird. Die US-Patentschrift 4,12o,124 zeigt einen kopfseitig offenen Ausstellbehälter mit nur einem einzelnen Luftband.
Keine der vorgenannten Patentschriften zeigt einen kopfseitig offenen Schaustellbehälter mit einem inneren Band gekühlter Luft und einem äußeren Band kalter jedoch nicht gekühlter Luft. Darüber hinaus ergibt sich aus dem Stand der Technik kein mit umgebender Luft arbeitendes Absaugsystem, das
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in einer kopfseitig offenen, gekühlten Mehrband-Schaustellbehälter verwandt wird.
Die vorliegende Anmeldung bezieht sich auf die US-Patentschrift 4,1o6,3o5 des gleichen Erfinders, welcher an den gleichen Erwerber wie die vorliegende Patentanmeldung übertragen ist und deren Gegenstand durch entsprechende Bezugnahmen hierin berücksichtigt ist.
Ein Zweck der Erfindung ist es, einen kopfseitig offenen, gekühlten Mehrband-Schaustellbehälter mit einem mit umgebender Luft arbeitenden Abtausystem zu schaffen.
Ein anderes Ziel der Erfindung besteht darin, einen kopfseitig offenen, gekühlten Schaustellbehälter zu schaffen, der im Vergleich zu den vorbekannten System*wesentliehe Arbeitsvorteile aufweist.
Ein anderer Gegenstand der Erfindung besteht darin, einen kopfseitig offenen Schaustellbehälter mit einem sich umgebender Luft bedienenden Abtausystem zu schaffen, der eine verbesserte Betriebswirksamkeit im Vergleich zu vorbekannten System aufweist.
Noch einen weiteren Gegenstand der Erfindung bildet die Schaffung eines Mehrband-, kopfseitig offenen, gekühlten Schaustellbehälters, bei dem während des Betriebes des Abtauzyklus bzw. des Abtauvorganges umgebende Luft bzw. Umgebungsluft durch die innere Luftleitung zirkuliert wird, in der die Kühlvorrichtung bzw. der Kühlmechanismus untergebracht ist.
Ein weiterer Gegenstand der Erfindung besteht auch darin, einen Mehrband-, kopfseitig offenen, gekühlten Schaustellbehälter zu schaffen, in dem während des Betriebes des Abtauzyklus bzw. Ab tau Vorganges, der Luftstrom durch die innere Luftleitung umgekehrt und
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solche Luft in eine innere Luftleitung gleitet sowie in dieser bewegt wird.
Noch ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist die Schaffung eines Mehrband-, kopfseitig offenen, gekühlten Schaustellbehälters,in dem während eines Äbtauzyklusbetriebes der Luftstrom sowohl durch die innere Luftleitung als auch durch die äußere Luftleitung umgekehrt und umgebende Luft in solche Leitungen gesaugt wird.
Diese Ziele bzw. Gegenstände sind durch die Vorsehung bzw. Bildung eines mehrbandingen, kopfseitig offenen, gekühlten Schaustellbehälteis nach der Erfindung erreicht. Da dieser Ausdruck bzw. diese Wendung durch die ganze Anmeldung gebraucht wird, soll sie sowohl in der Beschreibung als auch in den Ansprüchen alle Bezugnahmen auf einen kopfseitig offenen Schaustellbehälter sowohl mit Deckel versehene Schaustellbehälter als auch kastenförmige Schaustellbehälter umfassen. Bei allen den Ausführungsformen des kopfseitig offenen Schaustellbehälters gemäß der Erfindung haben die Behälter innere und äußere U-förmig gestaltete Luftleitungen, welche sich entlang gegenüberliegender Seitenwände und die Bodenwand des Raumes des Schaustellbehälters erstrecken. Die gegenüberliegenden Seitenwände, auf die Bezug genommen wird, sind typisch bzw. bezeichnend die Front- und Rückwände des Schaustellbehälters, Sowohl die innere Luftleitung als auch die äußere Luftleitung haben Luftauslaßöffnungen und Lufteinlaßöffnungen, die an den oberen Enden der Leitungen auf sich gegenüberliegenden Seiten der öffnung in der Kopfwand des Schaustellbehälters angeordnet sind. Die Luftauslässe und die Lufteinlässe sind so angeordnet, daß die an dem Auslaß von jeder der Leitungen austretende Luft gegen
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die entsprechenden Einlasse der gleichen Leitung gerichtet und von dieser aufgenommen wird. So wird durch die Leitungen umlaufende Luft ein Luftvorhang quer über die Öffnung im Kopf des Schaustellbehälters aufgebaut und ein Luftband wird gebildet. Während des Betriebes eines Kühlzyklus bzw. Kühlvorganges des Schaustellbehälters wird die durch die innere Luftleitung bewegte Luft durch eine Kühlschlange oder einen Satz von Kühlschlangen gekühlt, die in der Leitung angeordnet sind. Da die Luft, welche durch die äußere Leitung bewegt wird, während des Betriebes eines Kühlzyklus bzw. Kühlvorganges nicht gekühlt wird, ist solche Luft auffällig kälter als umgebende Luft. Wenn darüber hinaus die innere Luftleitung und die äußere Luftleitung zum wenigsten teilweise an einer gemeinsame Wand teilhaben - wenn nicht eine gemeinsame Wand auf deren ganzen Länge gegeben ist - befinden sich die Leitungen in einem gegenseitigen Wärmeaustausch, wobei die Luft durch die äußere Luftleitung durch Übertragung der kälteren Temperatur durch die gemeinsame Wand gekühlt wird.
Bei solchen kofpseitig offenen Multiband bzw. Vielbandschaustellungsbehältern dient das aufgebaute innere Band gekühlter Luft zum Kühlen der in dem Behälter zur Schau gestellten Waren. Das äußere Band ungekühlter, jedoch kalter Luft dient als Schranke zum Schutz des inneren gekühlten Bandes. So verhütet der durch das äußere Luftband gebildete Luftvorhang, daß umgebende Luft,von der Außenseite des Schaustellbehälters eindringt und sich mit dem inneren Luftvorhang aus gekühlter in dem Bereich der Öffnung in dem Kopf des Schaustellbehälters mischt.
Während des Betriebes des Abtauzyklus bzw. Abtauvorganges eines solchen kopfseitig offenen, gekühlten Vielband-Ausstellbehälterrwird umgebende
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Luft durch die innere Luftleitung bewegt, die dem Abtauen der Verdampferschlangeoder-Schlangen in der Leitung dient, wobei entlang dieser der Eisaufbau an jedem Teil in der Leitung eliminiert bzw. beseitig wird. Während des Abtauzyklus wird, wenn die umgebende Luft durch die innere Luftleitung bewegt wird, dex Kühlmechanismus bzw. die Kühleinrichtung außer Betrieb gesetzt. Um eine Bewegung der umgebenden Luft durch die innere Luftleitung zu bewirken, wird die Strömrichtung der Luft sowohl durch die innere Luftleitung als auch durch die äußere Luftleitung oder durch beide Leitungen umgekehrt und wird Umgebungsluft, in zum wenigsten eine der Luftleitungen gesaugt. Wenn die umgebende Luft in die äußere Luftleitung gesaugt wird, dann wird diese Luft durch die äußere Luftleitung bewegt und in die innere Luftleitung abgeleitet, um sich so mit dem inneren Luftband zu mischen. Auf diese Weise wird die Temperatur der Luft, die durch die innere Leitung strömt, erhöht, um die Abtauarbeit durchzuführen.
Bei mehreren der Ausführungsformen der Erfindung wird die Richtung des Luftstromes durch die innere Luftleitung beibehalten, während der Luftstrom durch die äußere Luftleitung umgekehrt wird. Zu der Zeit, bei welcher der Luftstrom durch die äußere Luftleitung umgekehrt wird, wird Luft von der äußeren Luftleitung in den Strömweg der Luft durch die innere Luftleitung abgeleitet bzw. abgelenkt. Diese Ableitung bzw. Ablenkung der Luft durch die äußere Luftleitung zerbricht bzw. unterbricht das äußere Luftband. Außerdem wird jegliche aus der äußeren Luftleitung austretende Luft während eines umgekehrten Stromes, welche Luft durch den Lufteinlaß der äußeren
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Luftleitung ausgetrieben wird/ nach oben und weg von dem Schaustellbehälter geleitet. Daher wird umgebende Luft von der Außenseite des Schaustellbehälters in die Auslaßöffnung der äußeren Luftleitung gezogen bzw. gesaugt. Die umgebende Luft wird dann in den Strom der Luft durch die innere Luftleitung abgeleitet bzw. gelenkt, wobei sie dem Abtauen der Teile in der inneren Luftleitung dient.
Bei der einen alternativen Ausführung bzw« Type der Ausführung nach der Erfindung wird der Luftstrom sowohl durch die innere Leitung als auch durch die äußere Leitung während des Betriebes eines Abtauzyklus umgekehrt. Während eines solchen umgekehrten Stromes wird die Luft aus beiden Leitungen durch die innere Einlaßöffnungen ausgetrieben. Diese Luft wird nach oben und von dem Schaustellbehälter weg geleitet. Auf diese Weise ist wirklich kein Luftvorhang quer über die öffnung in dem Kopf des Schaustellbehälters vorhanden. Während die Lüfter bzw. Bläser noch Luft in die Leitung saugen, wird ein Teilvakuum bzw. Unterdruck im Bereich der Auslaßöffnungen in solchen Leitungen erzeugt bzw. gebildet, wobei es bewirkt wird, daß umgebende Luft von der Außenseite des Schaustellbehälters in die Leitungen gesaugt wird. Diese umgebende Luft wird dann durch die Leitung zum Abtauen der Teile in den Leitungen bewegt, insbesondere um die Verdampferschlange in der inneren Luftleitung abzutauen bzw. zu enteisen.
Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung wird die Richtung des Luftstromes durch die äußere Luftleitung während des Betriebes des Kühlzyklus und des Abtauzyklus beibehalten. Die Richtung des Luftstromes
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durch die innere Luftleitung wird jedoch während des Betriebes des Abtauzyklus bzw. des Abtauvorganges umgekehrt. Während ein Teil der den Auslaß der inneren Luftleitung während eines solchen umgekehrten Stromes verlassenden Luft nach außen und vom Schaustellbehälter weg infolge der Ausbildung der Einlaßöffnung geleitet wird, verursacht das äußere Luftband, das ein Teil eines solchen inneren Luftbandes quer über die öffnung im Kopf des Schaustellbehälters geleitet wird. Während eines solchen umgekehrten Fließens des Luftbandes wird jedoch der innere und der äußere Luftvorhang zum Fließen in entgegengesetzten Richtungen gebracht. Wenn so die Luft des inneren Luftbandes quer über den inneren Luftvorhang strömt, wird Luft von dem äußeren Luftvorhang mit der Luft des inneren Luftbandes gemischt. Hierbei wird die Temperatur des inneren Luftbandes erhöht. Wenn die Verdampferschlangen in der inneren Luftleitung während des Betriebes des AbtaEyklus bzw. Abtauvorganges abgestellt worden sind, wird die Luft, die durch die innere Luftleitung geht, auf eine hinreichende Größe bzw. in hinreichendem Ausmaß erwärmt, um die Abtauarbeit durchzuführen.
Die Zeichnungen veranschaulichen verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung.
Fig. 1 läßt im Seitenaufriß eine Teilansicht eines kopfseitig zu öffnenden Schaustellbehälters gemäß der Erfindung während des Betriebes eines kälteerzeugenden Arbeitszyklus bzw. eines KühlZyklus erkennen .
Fig. 2 ist eine Teilansicht im Seitenaufriß eines Schaustellbehälters gemäß der Erfindung während des Betriebes eines Arbeitszyklus bzw. einer Periode zur Kühlung bzw. Kälteerzeugung.
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Pig. 3 gibt eine Teilansicht einer anderen Ausführung s form eines kopfseitig offenen Scha^stellbe-Miters bzw. eines Schaustellgehäuses mit Deckelnmti der Erfindung während des Betriebes eines Abtauzyklus bzw. eines Abtauvorganges wieder.
Fig. 4 zeigt eine Teilansicht eines Seitenaufrisses eines Kastenform aufweisenden Schaustellge-* häuses bzw. Schaustellbehälters gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung während des Betriebes eines Abtauzyklus bzw. eines solchen Abtauvorganges*
Pig. S ist im Seitenaufriß eine Teilansicht eines Schaustellbehälters mit Deckel gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung während des Betriebes eines Abtauzyklus bzw. eines Abtauvorganges .
Fig. 6 verdeutlicht eine Teilansicht im Seitenaufriß eines Schaustellbehälters in Kastenbauart gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung während des Betriebes eines Abtauzyklus bzw. einer Abtauperiode.
Fig. 7A zeigt den Seitenaufriß einer Teilansicht eines Schaustellbehälters bzw. -gehäuses mit Deckel gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung während des Betriebes eines Abtauzyklus bzw, eines Abtauvorganges.
Fig. 7B ist eine perspektivische Ansicht eines Iiuftleitblech.es zur Verwendung bei dem Schaustellbehälter bzw. -gehäuse in Fig. 7A und 8.
Fig. 8 zeigt einen Seitenaufriß einer Teilansicht eines Schaustellbehälters bzw. Schaustellg'ehauses der Kastenbauart gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung während des Betriebes eines AbtauZyklus bzw, einer Abtauperiode.
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BAD ORIGINAL
Pig. 9 läßt eine Ansicht eines kopfseitig zugänglichen Schaustellbehälters mit Deckel erkennen wie in Fig. 1 während des Betriebes eines Abtauzyklus bzw. eines Abtauvorganges veranschaulichen.
Fig. 1o gibt eine Ansicht eines Schaustellbehälters der Kastenbauart wieder, wie sie Fig. 2 zeigt, während des Betriebes eines Abtauzyklus.
Fig. 11 zeigt einen Seitenaufriß einer Teilansicht eines Schaustellbehälters mit Deckel gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung während des Betriebes eines Abtauzyklus bzw. eines Abtauvorganges .
Fig. 12 verdeutlicht einen Seitenaufriß einer Teilansicht eines Schaustellbehälters der Kastenbauart gemäß einer anderen Ausführung der Erfindung während des Betriebes eines Abtauzyklus bzw. einer Abtauperiode.
In der Beschreibung und in den Patentansprüchen soll durch die Terminologie bzw. die Ausdrucksweise "open top refrigerated display case, d.h. die Wendung kopfseitig offener gekühlter bzw. tiefgeühlter Schaustellbehälter" sowohl ein kopfseitig offener Schaustellbehälter 2 und ein Behälter 4 der Kastenbauart umfaßt werden. Der kopfseitig offene Schaustellbehälter 2 weist einen Schaustellteil 6 mit Schaustellfach 8 bzw. Fachboden auf, auf den die gekühlten Erzeugnisse bzw. Waren, welche ausgestellte werden sollen, angeordnet werden. Der Schaustellbehälter 2 weist eine Kopfwand 1o, eine Bodenwand 12 und gegenüberliegende Seitenwände 14 und 16 auf. Die beiden Seitenwände an den Längsenden des Schaustellbehälters sind aus Klarheitsgründen bzw. des besseren Verständnisses halber nicht wiedergegeben. Eine öffnung 18 in der Kopfwand 1o ermöglicht einen Zugang zu den gekühlten Produkten bzw. Waren, die auf dem Fachboden 8 bzw. im Fach angeordnet sind.
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Eine innere Luftleitung bzw. ein innerer Luftkanal erstreckt sich um die sich gegenüberliegenden Seitenwände 14 und 16 sowie die Bodenwand 12, um so eine ungefähr U-förmige Form einzunehmen. An einem oberen Ende der Leitung bzw. dem Kanal 2o befindet sich eine Auslaßöffnung 22 und an dem gegenüberliegenden Ende der Leitung eine Einlaßöffnung 24. Die öffnungen 22 und 24 sind an sich gegenüberstehenden Enden der öffnung 18 in dem Kopf des Schaustellbehälters vorgesehen, über bzw. oberhalb der Auslaßöffnung 22 ist ein Kopfwandteil 23 der Leitung vorgesehen, der hilft, die die Leitung 2o unmittelbar verlassende Luft in eine Richtung quer über die öffnung 18 und gegen die Einlaßöffnung 24 der Leitung 2o zu leiten bzw. zu richten. Die Luft wird durch die innere Luftleitung 2o mit Hilfe von wenigsten einen Lüfter bzw. Bläser 26 bewegt. Es kann auch eine Mehrheit von Lüftern bzw. Gebläsen in einer Anzahl verwandt werden, die von der Größe des Behälters und der Größe der Lüfter bzw. Bläser abhängig ist. Eine Verdampferschlange oder eine Hehrheit solcher Schlangen bzw. Windungen ist in der inneren Luftleitung 2o angeordnet, wie es durch den Kasten bzw. das Gehäuse 28 angedeutet ist. Die Verdampferschlangen bzw. -windungen dienen zum Kühlen der Luft, die durch die innere Luftleitung 2o während eines Kühlzyklus bzw. eines Kühlvorganges strömt.
Eine äußere Luftleitung bzw. ein äußerer Luftkanal 3o umgibt die innere Luftleitung 2o. Die beiden Luftleitungen haben eine gemeinsame Wand 31. Wenn auch die Luft, welche durch die äußere Luftleitung 3o geht, nicht gekühlt ist, so ist die Luft dennoch durch die Übertragung der kälteren Temperaturen durch die gemeinsame Wand 31 von der inneren Luftleitung 2o zur
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äußeren Luftleitung 3o kalt. Die äußere Luftleitung weist eine Auslaßöffnung 32 an dem einen Ende und eine Einlaßöffnung 34 an dem anderen Ende auf. Die öffnungen 2o und 34 sind auf sich gegenüberliegenden Seiten der öffnung 18 in dem Kopf des Schaustellbehälters 2 angeordnet, über bzw. oberhalb der Auslaßöffnung 32 befindet sich eine Kopfwand 33 der Leitung 3o. Der Kopfwandteil 33 unterstützt das Leiten der die Auslaßöffnung 32 verlassenden Luft quer über die öffnung 18 und gegen die Einlaßöffnung 34. Zum wenigsten ein Lüfter bzw. ein Bläser 36 ist in der äußeren Luftleitung 3o untergebracht, um die Luft durch die Leitung zu treiben bzw. zu bewegen. Wenngleich nur ein Lüfter bzw. Bläser gezeigt ist, so kann doch eine Mehrheit von Bläsern in eine Anzahl verwandt werden, die von der Größe des Schaustellbehälters und der Größe der Bläser abhängig ist.
Während des Betreibens bzw. des Betriebes eines Kühlzyklus bzw. eines KühlVorganges wird die Luft durch Leitung 2o mit Hilfe von Bläsern 26 in der Richtung bewegt, die durch die Pfeile in Fig. 1 gezeigt ist. Diese Luft, welche durch die äußere Luftleitung geht, wird aus der Auslaßöffnung 32 ausgelassen bzw. ausgestoßen, wo sie quer über die öffnung 18 in dem Schaustellbehälter geleitet und von der Einlaßöffnung 34 aufgenommen wird, um so wieder in die äußere Luftleitung 3o einzutreten. In dieser Weise wird ein stetiges bzw. ununterbrochenes Band von kalter jedoch ungekühlter Luft aufgebaut bzw. errichtet, welches das innere gekühlte Luftband mit einem äußeren Luftvorhang umgibt, der quer über die öffnung 18 in dem Schaustellbehälter aufgebaut bzw. errichtet ist. Der äußere Luftvorhang dient als Schranke, welche den gekühlten
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Luftvorhang und die gekühlten Produkte bzw. Erzeugnisse. oder Waren vor der umgebenden Luft bzw. Umluft aüßenseitig des Schaustellbehälters schützt, wobei jegliches Ansteigen der Temperatur der gekühlten Luft infolge einer Mischung mit Umluft verhütet ist.
Der Aufbau und Betrieb des Schaus.tellbehälters in der Kastenbauart sind im wesentlichen dem des kopfseitig offenen Schaustellbehälters gleich, wie es vorangehend erläutert ist. Der Behälter in Kastenbauart ist in Fig. 2 wiedergegeben. Der Schaustellbehälter weist eine Kopfwand, eine Bodenwand und Seitenwände mit einer öffnung 38 in der Kopfwand auf, um einen Zugang zu den Produkten bzw. den Waren in dem Schaustellbehälter zu ermöglichen. Eine innere Luftleitung bzw. ein solcher Kanal 4o der annähernd U-förmig gestaltet ist, erstreckt sich um die Seiten und Bodenwände des Schaustellbehälters. Die innere Luftleitung 4o weist eine Luftauslaßöffnung 42 an dem einen Ende und eine Lufteinlaßöffnung 44 an dem gegenüberliegenden Ende auf. Die öffnungen 42 und 44 sind an sich gegenüberliegenden Seiten der öffnung 38 in dem Schaustellbehälter angeordnet. Die öffnungen 42 und 44 sind so ausgebildet und zueinander so ausgerichtet, daß durch die Auslaßöffnung 42 ausgestoßene Luft quer über die öffnung 38 in dem Schaustellbehälter ausgerichtet ist und von der Einlaßöffnung 44 aufgenommen wird, so daß sie in die Leitung zurück eintritt. Die innere Luftleitung 4o ist von einer äußeren Luftleitung 5o umgeben, die gleichfalls annähernd eine U-förmige Gestaltung in der Form aufweist. Die äußere Luftleitung 5o hat eine Auslaßöffnung 52 an dem einen Ende und eine Einlaßöffnung 54 an dem gegenüberliegenden Ende.
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Solche öffnungen 52 und 54 sind auf gegenüberliegenden Seiten der öffnung 38 in dem Kopf des Schaustellbehälters angeordnet. Die öffnungen 52 und 54 wiederum sind so ausgerbildet und so zueinander ausgerichtet/ daß Luft, die durch die Auslaßöffnung 52 ausgestoßen wird, quer über die Öffnung 38 gegen die Einlaßöffnung 54 geleitet wird, so daß solche Luft wieder in die Leitung zurück eintritt.
Wenigstens ein Bläser 46 ist in der Luftleitung 4o angeordnet. Die Anzahl der Bläser kann in Abhängigkeit von der Größe des Schaustellbehälters und der Größe der Bläser gewählt sein. Auch ist in der inneren Luftleitung 4o eine Verdampferschlange oder eine Mehrheit von Verdampferschlangen angeordnet, wie dies durch den Kasten bzw. das Gehäuse 48 angedeutet ist. Die Verdampferschlangen dienen dem Kühlen der Luft, die durch die Leitung 4o während eines Kühlzyklus bzw. Kühlvorganges strömt. In der Leitung ist ein Bläser 56 oder eine Mehrheit von Bläsern angeordnet, deren Zahl von der Größe des Schaustellbehälters und der Größe der Bläser abhängt.
Während des Kühlzyklus bzw. Kühlvorganges während des Betriebes des Schaustellbehälters 4 wird durch den inneren Luftvorhang 4o ein stetiges bzw. ununterbrochenes Luftband, wie es durch Pfeiles in Fig. 2 verdeutlicht ist, aufgebaut bzw. errichtet mit einem Luftvorhang aus gekühlter Luft, welcher Vorhang quer über die Öffnung 38 in dem Kopf des Schaustellbehälters aufgebaut bzw. errichtet ist. Ein äußeres Luftband aus kalter, jedoch ungekühlter Luft, umgibt das innere Luftband, wie es durch die Pfeile in Fig. 2 gezeigt ist, wiederum mit einem geeigneten Luftvorhang aus kalter Luft, der sich quer über die Öffnung 38 in dem Schaustellbehälter erstreckt.
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Während des Betriebes eines Abtauzyklus wird die Richtung des Luftstromes durch wenigstens eine der Luftleitungen umgekehrt und wird Luft, die wärmer als die gekühlte Luft ist, normalerweise umgebende Luft bzw. Umluft zum Strömen durch die innere Luftleitung gebracht. Auf diese Weise kann bei einer abgewandelten Ausführungsform der Erfindung, wie sie in Fig. 3 gezeigt ist der Schaustellbehälter 2 im Betrieb zu einem Abtauzyklusbetätigt werden. Während die Richtung des Luftstromes durch die innere Luftleitung 2o beibehalten ist, ist die Richtung des Luftstromes durch die äußere Luftleitung 3o umgekehrt worden. Außerdem sind die Verdampferschlangen 28 außer Wirkung gesetzt, so daß die durch die Leitung 2o gehende Luft keine Kühlung erfährt. Ein Teil 62 der gemeinsamen Wand 31 weist eine Mehrheit von Lochungen 64 auf. Wenn die Luft in einer umgekehrten Richtung durch die Leitung 3o bewegt wird, strömt solche Luft aus der äußeren Luftleitung 3o in die innere Luftleitung 2o, wie es durch Pfeile 58 angedeutet ist. Diese Luft strömt in die inneren Luftleitung 2o von der äußeren Luftleitung 3o, mischt sich dann mit der Luft, die durch die inneren Luftleitung strömt und, da die Luft aus der äußeren Luftleitung von höherer Temperatur ist, dient in die innere Luftleitung strömende Luft dem Erhöhen der Temperatur des inneren Luftbandes. Weil der Großteil der durch die äußere Luftleitung strömenden Luft in die innere Luftleitung abgeleitet wird, wird nur wenig oder gar keine Luft aus der Leitung ausgelassen bzw. ausgetrieben. Wie dem auch sei, tritt jegliche Luft, die ausgestoßen wird/ aus der Leitung durch die Einlaßöffnung 34 aus, wobei solche Luft nach oben bzw. aufwärts und von dem Schaustellbehälter weg infolge der Konstruktion bzw. Ausbildung
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einer solchen Einlaßöffnung geleitet wird. Auf diese Weise ist kein äußeres Luftband und demzufolge kein äußerer Luftvorhang quer über die Öffnung in dem Schaustellbehälter oder zum aller wenigsten nur ein sehr schmaler äußerer Luftvorhang vorhanden. Auf diese Weise wird ein Teilvakuum bzw. ein Unterdruck in der äußeren Luftleitung 3o im Bereich der Auslaßöffnung 32 erzeugt. Dieses Vekuum verursacht, daß umgebende Luft von der Außenseite des Schaustellkastens in die äußere Luftleitung 3o gezogen bzw. gesaugt wird, sowie es durch den Pfeil 60 angedeutet ist. Die umgebende Luft wird dann durch die äußere Luftleitung 3o und in die innere Luftleitung 2o bewegt und dabei die Temperatur des Luftstromes durch die innere Luftleitung erhöht bzw. gesteigert. Solch eine höhere Lufttemperatur dient dem Abtauen bzw. Enteisen der Verdampferschlangen und anderer Teile in der inneren Luftleitung. Bei der Abwesenheit bzw. dem Fehlen des äußeren Luftvorhanges wird der innere Luftvorhang nicht länger nach unten gedrückt und kann demzufolge ein Teil der längs eines solchen Vorhanges strömenden Luft über den Kopf des Schaustellbehälters strömen, wie es durch Pfeile 66 gezeigt ist.
Der Betrieb der abgewandelten, bzw. geänderten Ausführungsform des Schaustellbehälters 4 der Kastenbauart, wie es in Fig. 4 gezeigt ist, ist im wesentlichen der gleiche wie der Betrieb des Schaustellbehälters 2, der in Fig. 3 veranschaulicht ist. Bei dem in Fig. 4 gezeigten Schaustellbehälter hat die gemeinsame Wand einen Teil 72, der eine Mehrheit von Lochungen 7o aufweist. Wenn die Richtung des Luftstromes durch die äußere Luftleitung 5o umgekehrt wird, strömt ein wesentlicher Teil des Luftstromes durch die Lochungen in dem Wandteil 72 in die innere Luftleitung 4o, wie es der Pfeil 68 zeigt. Wiederum
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wird umgebende Luft in die äußere Luftleitung 5o ge~ saugt, die durch die Leitung bewegt wird und in die innere Luftleitung strömt. Hierbei wird die Temperatur der Luft erhöht , welche durch die innere Luftleitung geht und die Verdampferschlangen und andere Teile in der Leitung abtaut. Bei einer abgewandelten Ausführungsform der in Fig. 3 gezeigten Ausführungsform, kann eine Führungsrippe 74 neben jeder der Lochungen 64 in der Wand 62 vorgesehen sein, wie es Fig. 5 zeigt. Die Führungsrippen 74 helfen, die Luft'von dem umgekehrten Luftstrom durch die Leitung 3o in die Leitung 2o zu leiten. In gleicher Weise können Führungsrippen neben den Lochungen 7o im Wandteil 72 angeordnet sein« wie es in Fig. 6 gezeigt ist. Diese Führungsrippen dienen dem gleichen Vorschlag bzw. Zweck wie die Führungsrippen 74.
Anstelle der Verwendung einer Mehrheit von Lochungen und Führungsrippen ist es möglich, eine einzige öffnung 78 in dem Wandteil 62 vorzusehen und eine Luftschaufel 8o in der Öffnung anzuordnen, wie es in Fig. 7A gezeigt ist. Eine beispielsweise Ausführungsform einer solchen Luftleitschaufel 8o verdeutlicht Fig. 7B. Eine Mehrheit von solchen Luftleitschaufeln kann längs bzw. entlang der Längswegstrecke der öffnung in dem Wandteil 62 vorgesehen sein oder es können alternativ eine einzelne Luftschaufel verwandt werden, die sich ■ entlang eines wesentlichen Teils der Länge eines solchen Wandteils 62 erstreckt. Da der Luftstrom durch die Leitung in der umgekehrten Richtung auf die Luftleitschaufel 8o aufprallt bzw. auftrifft, wird die Luft in die innere Luftleitung geleitet, wie es durch den Pfeil 72 (78) gezeigt ist. In
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gleicher Weise kann eine Luftleitschaufel 80 in einer öffnung 82 in dem Wandteil 72 angeordnet sein, wie es in Fig. 8 gezeigt ist.
Bei einer anderen Ausführungsform des Aussstellbehälters kann die Richtung des Luftstromes durch beide Leitungen umgekehrt werden. So ist, wie in Fig. 9 gezeigt, die Richtung des Luftstromes durch die innere Luftleitung 2o und durch die äußere Luftleitung 3o umgekehrt. Dabei ist zum wenigsten im wesentlichen, wenn nicht vollständig,das stetige bzw. ununterbrochene Luftband und die Luftvorhänge quer über den Kopf des Schaustellbehälters eliminiert bzw. beseitigt Der Luftstrom in der umgekehrten Richtung durch die Leitungen 2o und 3o wird durch die Einlaßöffnungen 24 und 34 ausgestoßen. Solche Luft wird in einer Richtung nach oben und weg von dem Schaustellungsbehälter ausgestoßen, wie es durch die Pfeile 84 und 86 wiedergegeben ist. Während bzw. wenn die stetigen bzw. ununterbrochenen Luftbänder und Luftvorhänge eliminiert bzw. beseitig sind, wird ein Teilvakuum bzw. ein Unterdruck in den Luftleitungen im Bereich der Auslaßöffnungen 22 und 32 geschaffen. Dieses Teilvakuum bzw. dieser Unterdruck dient dazu, umgebende Luft von der Außenseite des Schaustellbehälters anzusaugen bzw. einzusaugen, wie es die Pfeile 88 und 9o zeigen. Der Strom von umgebender Luft durch die innere Leitung 2o dient dem Abtauen der Verdampferschlangen 28 und anderer Teile in der inneren Leitung. Wenn umgebende Luft auch durch die andere Luftleitung 3o strömt, wird die Temperatur des ganzen Schaustellbehälters während des Betriebes eines Abtauzyklus bzw. -Vorganges erhöht. Dabei wird der Abtaubetrieb beschleunigt.
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Der Schaustellbehälter kastenförmiger Bauart kann auch mit umgekehrten Strömen von Luft durch die innere und äußere Luftleitung im wesentlichen in gleicherweise betrieben werden, wie es vorangehend zum Schaustellbehälter 2 beschrieben ist. Die Luftströmrichtungen für einen solchen Betrieb des Schaustellbehälters 4 sind durch die Pfeile in Fig. 1o ver- . deutlicht. So wird umgebende Luft in die Leitungen durch öffnungen 4 2 und 52 gesaugt. Diese Luft wird durch die Leitungen bewegt und dann durch die öffnungen 44 und 54 ausgestoßen, wobei die Luft nach oben und weg von dem Schaustellbehälter geleitet wird.
Eine weitere mögliche Type bzw. Ausführungsart der Schaustellbehälter umfaßt die Umkehr der Richtung des Luftstromes durch die innere Luftleitung, während die LuftStrömrichtung durch die äußere Luftleitung beibehalten bzw. aufrechterhalten wird. Auf diese Weise strömt das Luftband und in gleicher Weise die Luftvorhänge in entgegengesetzten Richtungen und verursachen ein Mischen mit der Luft der beiden Luftbänder. So ist, wie in Fig. 11 gezeigt, die Luft durch die innere Luftleitung 2o umgekehrt. Während ein Teil der Luft die Leitung durch die Einlaßöffnung 24 in einer Richtung nach oben und weg von dem Schaustellbehälter infolge des Vorhandenseins des äußeren Luftbandes und äußeren Luftvorhanges verlassen wird, wie es durch die Pfeile 94 gezeigt ist. Ein Teil des inneren Luftbandes wird quer über die Öffnung 18 in dem. Kopf des Schaustellbehälters geleitet, wie es die Pfeile 92 angeben. Da sich die Luft des inneren Luftbandes quer über die öffnung in dem Kopf des Schaustellbehälters bewegt, wird Luft von dem äußeren Luftvorhang 94 mit dem inneren Luftvorhang gemischt, was durch Pfeile 96 wiedergegeben ist. Die Mischung der beiden Luftbänder
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dient der Erhöhung der Temperatur des inneren Luftbandes, welches seinerseits das Abtauen der Verdampferschlangen und anderer Teile in der inneren Luftleitung unterstützt. Ein gleicher Betriebsvorgang bzw. Ablauf tritt ein, wenn die Richtung des Luftstromes nur durch die innere Luftleitung 4o bei den Schaustellbehältern 4 der Kastenbauart umgekehrt wird, was in Fig. 12 gezeigt ist. Die Pfeile in Fig. 12 zeigen die Strömrichtungen der Luft durch den Schaustellbehälter und den Mischvorgang der beiden Luftvorhänge.
Während des AbtauZyklusbetriebes bei einer der Ausführungsformen der Erfindung kann der Strom von umgebender Luft durch die innere Luftleitung im Vergleich zu dem Vorwärtsluftstrom während des Kühlvorganges vergrößert werden, um die Abtauarbeit schnell durchzuführen. Eine solche Vergrößerung des Luftstromes kann hervorgebracht werden, indem die Drehzahl der Bläser während des umgekehrten Stromes erhöht wird oder die Bläser so ausgebildet werden, daß während eines umgekehrten Arbeitens, die Bläser eine größere Luftmenge vortreiben als in der Vorwärtsrichtung. Die Steigerung des Luftstromes kann in der Größenordnung von 25% und 5o% bzw. bis 5o% liegen.
Die Erfindung kann auch in anderen spezifischen bzw. besonderen Formen verwirklicht werden, ohne den Erfindungsgedanken oder wesentliche Kennzeichnungen hiervon zu verlassen. Die wiedergegebenen Ausführungsformen sind nur zu Erläuterung und nicht zur Einschränkung des Erfindungsgedankes gegeben, welcher im wesentlichen mehr durch die angefügten AnSprüche als die vorangehende Beschreibung umrissen ist. Alle Änderungen, welche in die Bedeutung und in den Rang von Äquivalenten der Ansprüche fallen, sollen daher hiervon umfaßt werden.
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Leerseite

Claims (28)

  1. Patentansprüche-
    Schaustellbehälter bzw. Truhe oder Theke u.dgl. mit offener Kopfseite und Kühlung bzw. Tiefkühlung gekennzeichnet durch:
    einen Raum mit Kopf-, Boden- und gegenüberliegenden Seitenwänden und einer öffnung (18) in der Kopfwand ZUf Ermöglichung eines Zuganges zu den im Schaustellbehälter zur Schau gestellten Produkten bzw. Waren;
    eine innere Luftleitung (2o) um die Seiten- und Bodenwände der Truhe bzw. Theke mit einer ersten Luftauslaßöffnung (22) an dem einen Ende der öffnung (18) in der Kopfwand der Truhe bzw. des Behälters und eine erste Lufteinlaßöffnung (24) an dem anderen Ende in der öffnung (18) in der Kopfwand der Truhe, wobei der erste Luftauslaß (22) und der erste Lufteinlaß (24) zueinander ausgerichtet sind, so daß die den ersten Auslaß (22) verlassende Luft gegen den ersten Lufteinlaß (24) geleitet und von letzterem aufgenommen wird;
    erste Luftbewegungsmittel bzw. Lüfter oder Bläser (26) für die Luftbewegung bzw. den Luftumlauf durch die innere Luftleitung (2o), um so ein inneres Luftband und einen inneren Luftvorhang quer über die öffnung (18) in der Kopfwand der Truhe bzw. des Behälters aufzubauen;
    Kühleinrichtungen (28) zum Kühlen der durch die innere Luftleitung (2o) umgehende Luft während des Betriebes eines Kühlzyklus bzw. KühlVorganges des Schaustellbehälters, welche Kühlvorrichtungen während des Betriebes eines Abtauzyklus bzw. Abtauvorganges abgesperrt bzw. abgestellt werden können;
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    _ ο —.
    eine äußere Luftleitung (3o), die entlang der Boden- und Seitenwände der Truhe vorbeigeht und neben der inneren Luftleitung (2o) jedoch außenseitig von dieser vorgesehen ist sowie eine zweite Auslaßöffnung (22) neben bzw. an dem einen Ende der öffnung (18) in der Kopfwand der Truhe und einen zweiten Lufteinlaß (34) an dem anderen Ende der öffnung (18) in der Kopfwand der Truhe aufweist, wobei der zweite Luftauslaß (32) und der zweite Lufteinlaß (34) zueinander ausgerichtet sind, so daß die den zweiten Luftauslaß (32) verlassende Luft gegen den zweiten Lufteinlaß (34) geleitet bzw. gerichtet und von diesem Einlaß aufgenommen wird;
    zweite Luftbewegungsmittel bzw. Lüfter oder Bläser (36) für die Luftbewegung bzw. den Luftumlauf durch die äußere Luftleitung (3o) um ein äußeres Luftband mit einem äußeren Luftvorhang quer über die öffnung (18) in der Kopfwand der Truhe aufzubauen bzw. zu errichten und
    eine Steuerung zur Bewirkung, daß ungekühlte Luft bzw. keinem Kühlvorgang besonders unterworfene Luft durch die innere Luftleitung (2o) während eines Abtauzyklus bzw. eines Abtauvorganges geht, und zum Absperren der Kühlvorrichtung während des Abtauzyklus bzw. Abtauvorganges vorgesehen sind, wobei die Steuervorrichtung bzw. die Steuermittel Mittel zur Umkehr der Richtung des Luftstromes bei wenigstens einer der inneren und äußeren Luftleitungen während eines Abtauzyklus bzw. Abtauvorganges umfassen.
  2. 2. Schaustellbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die innere Luftleitung (2o) während eines Abtauzyklus bzw. Abtauvorganges
    gehende Luft umgebende Luft bzw. Umgebungsluft ist.
  3. 3. Schaustellbehälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß innere und äußere Luftleitungen zum wenigsten eine teilweise gemeinsame Wand (31) aufweisen und in dieser Wand zum wenigsten eine Öffnung (7o) in ihr zur Ermöglichung vorgesehen ist, daß Luft von einer der Leitungen nach der anderen der Leitungen tritt bzw. überströmt.
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  4. 4. Schaustellbehälter bzw. Truhe oder Theke nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel zum Bewirken eines Lufteintrittes bzw. Überganges zwischen der inneren Leitung und der äußeren Leitung vorgesehen sind.
  5. 5. Schaustellbehälter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das die innere und die äußere Luftleitung zum wenigsten eine teilweise gemeinsame aufweisen und die Mittel zur Bewirkung des Durchganges zwischen den Leitungen eine Mehrheit von Lochungen in der gemeinsamen Wand umfassen.
  6. 6. Schaustellbehälter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Bewirkung des Durchgangs von Luft zwischen den Leitungen (2o, 3o; bzw. 4o, 5o) eine Mehrheit von Leitblechen (8o) zum Leiten bzw. Richten der Luft zwischen den Leitungen umfassen, wobei jedes der Leitbleche (8a) einer der Lochungen (7o, 78, 82) in der gemeinsamen Wand züge·" ordnet ist.
  7. 7. Schaustellbehälter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Luftleitung und die äußere Luftleitung eine teilweise gemeinsame Wand (72) mit einer öffnung (82) darin und ein Leitblech (8o) in der öffnung zum Leiten der entlang einer der Leitungen in eine andere der Leitungen tretenden Luft aufweist.
  8. 8. Schaustellbehälter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung bzw. die Steuermittel bewirken bzw. verursachen, daß der Luftstrom durch die äußere Luftleitung während des Betriebes eines Abtauzyklus bzw. Abtauvorganges umgekehrt wird,und daß Mittel vorgesehen sind, die bewirken, daß zum wenigsten ein Teil des Luftstromes durch die
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    äußere Luftleitung (3o) in die innere Luftleitung (2o) während eines Kühlzyklus oder eines Kühlvorganges strömt.
  9. 9. Schaustellbehälter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß während des Betriebes bzw. der Arbeit eines Abtauzyklus die zweiten Luftbewegungsmittel umgebende Luft von der Außenseite des Schaustellbehälters in die äußere Luftleitung saugen und solche Umgebungsluft durch die äußere Luftleitung und in die innere Luftleitung bewegen.
  10. 10. Schaustellbehälter nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die innere und die äußere Luftleitung zum wenigsten teilweise eine gemeinsame Wand aufweisen und daß die Mittel zur Bewirkung eines Strömens der Luft in die innere Luftleitung eine Mehrheit von Lochungen (82, 72) in der gemeinsamen Wand umfassen.
  11. 11. Schaustellbehälter nach Anspruch 1o, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchlaß (78, 82). für die Luft von der äußeren Luftleitung in die innere Luftleitung eine Mehrheit von Leitblechen (8o) aufweist, von denen ein jedes einer entsprechenden Lochung (82, 78) in der gemeinsamen Wand (62, 72) zur Leitung der Luft durch eine entsprechende Lochung zugeordnet ist.
  12. 12. Schaustellbehälter nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die innere und die äußere Luftleitung eine zum wenigsten teilweise gemeinsame Wand (62, 7o) mit einer öffnung (78, 82) aufweisen und daß die Mittel (26, 36) zur Bewirkung des Durchganges von Luft von der äußeren Luftleitung (3o} in die innere Luftleitung (2o) zum wenigsten ein Leitblech (8o) umfassen, daS in der öffnung der gemeinsamen Wand zum Leiten der strömenden Luft in einer umgekehrter Richtung durch die äußere Luftleitung (3o) in die innere Luftleitung (2o) angeordnet ist.
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  13. 13. Schaustellbehälter nach Anspruch 8,11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiten Luftbewegungsmittel einen umkehrbaren Lüfter bzw. Bläser (26, 36) umfassen, der Luft in beiden Richtungen durch die äußere Luftleitung (3o) bewegen kann, und daß die Steuermittel bewirken, daß der umkehrbare Bläser der zweiten Bewegungsmittel Luft in einer umgekehrten Richtung durch die äußere Luftleitung während eines Abtauzyklus bzw. Abtauvorganges bewegt.
  14. 14. Schaustellbehälter nach Anspruch 8, 9, 1o, 11, 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß während des Abtauzyklus bzw. des Abtauvorganges ein Teil der Luft, der in einer umgekehrten Richtung strömt aus der zweiten Luftleitung durch den zweiten Lufteinlaß ausgetrieben bzw. ausgestoßen wird, der so geformt ist, daß die daraus ausgetriebene Luft nach oben und von dem Schaustellbehälter weg ausgetrieben wird.
  15. 15. Schaustellbehälter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung bewirkt, daß der Luftstrom durch die innere Luftleitung während des Betriebes des Abtauzyklus bzw. des AbtauVorganges des Schaustellbehälters umgekehrt wird.
  16. 16. Schaustellbehälter nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Luftbeweger bzw. Luftbewegungsmittel zum wenigsten einen umkehrbaren Bläser umfassen, der zur Luftbewegung in beiden Richtungen durch die innere Luftleitung (2o) angetrieben werden kann, und daß die Steuerung bewirkt, daß der Bläser bzw. Lüfter während eines Abtauzyklus betätigt werden kann, um die Luft in einer umgekehrten Richtung durch die innere Luftleitung (2o) zu bewegen.
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  17. 17. Schaustellbehälter nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung den Strom bzw. Fluß von Luft durch die äußere Luftleitung (3o) in umgekehrter Richtung während eines Abtauzyklus bzw. eines Abtauvorganges des Betriebes des Schau-Stellbehälters bewirkt.
  18. 18. Schaustellbehälter nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiten Luftbewegungsmittel zum wenigsten einen in der Arbeitsrichtung umkehrbaren Bläser bzw. Lüfter umfassen, der die Luft in beiden Richtungen durch die äußere Luftleitung bewegen kann, und daß die Steuerung bewirkt, daß der umkehrbare Bläser bzw. Lüfter der zweiten Luftbewegungsmittel die Luft in einer umgekehrten Richtung durch die äußere Luftleitung während des Abtauzyklus bewegt.
  19. 19. Schaustellbehälter nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß während des Betriebes des Abtauzyklus bzw. des Abtauvorganges Luft aus der inneren Luftleitung und der äußeren Luftleitung durch den ersten und den zweiten Lufteinlaß ausgestoßen wird und daß der erste und der zweite Luftauslaß so ausgebildet sind, daß die Luft nach oben und weg von dem Schaustellbehälter geleitet wird, und daß die ersten und zweiten Luftbewegungsmittel umgebende Luft in die innere und die äußere Luftleitung während des Abtauvorganges saugen.
  20. 20. Schaustellbehälter nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß der umgekehrte Luftstrom durch die innere Luftleitung während des Betriebes eines Abtauzyklus bzw. eines Abtauvorganges einen in der Richtung umgekehrten inneren Luftvorhang quer über die öffnung in der Kopfwand des Raumes zeitigt bzw. bildet, wobei die Richtung des Luftstromes durch die äußere Luftleitung während des Be-
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    triebes des AbtauVorganges beibehalten und Luft aus dem äußeren Luftvorhang sich mit Luft des Luftvorhanges umgekehrter Richtung während eines Abtauzyklus mischt, um so die Temperatur des umgekehrt strömenden inneren Bandes zu erhöhen.
  21. 21. Schaustellbehälter nach Anspruch 1.9, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiten Luftbewegungsmittel zum wenigsten einen umkehrbaren Bläser bzw. Lüfter enthalten, der Luft in beiden Richtungen durch die äußere Luftleitung bewegen kann und daß die Steuerung bewirkt, daß der in der Wirkrichtung umkehrbare Bläser bzw. Lüfter der zweiten Luftbewegungsmittel Luft in einer umgekehrten Richtung durch die äußere Luftleitung während eines Abtauzyklus bewegt.
  22. 22. Verfahren zum Betrieb eines kopfseitig offenen, gekühlten Ausstellbehälters, bei welchem der Ausstellbehälter folgende Merkmale umfaßt:
    einen Raum mit Kopf- Boden und sich gegenüberliegenden Seitenwänden und einer öffnung in der Kopfwand, um einen Zugang zu den Produkten bzw. den in dem Schaustellbehälter ausgestellten Waren zu ermöglichen;
    eine innere Luftleitung, die die Seiten- und Bodenwände des Behälters umschließt und mit einer ersten Luftauslaßöffnung an dem einen Ende der öffnung (18) in der Kopf wand des Behälters und einer ersten. Lufteinlaßöffnung an dem anderen Ende der öffnung (18) in der Kopfwand des Behälters bzw. Raumes mit dem ersten Luftauslaß und dem ersten Lufteinlaß versehen ist, die so zueinander ausgerichtet sind, daß Luft, welche den ersten Auslaß verläßt, gegen den ersten Einlaß geleitet und von diesem aufgenommen wird, wobei eine äußere Luftleitung die entlang des Bodens und der Seitenwände des Behälters bzw. Raumes vorbeigeht und an der inneren Luftleitung jedoch außenseitig davon angeordnet ist sowie eine zweite Lufteinlaßöffnung an einem Ende der öffnung (18) in der Kopfwand des Raumes und einen zweiten Lufteinlaß aufweist, dor an dem anderen Ende der öffnung In der Kopfwand des Raumes vorgesehen ist und mit dem zweiten Luftauslaß, und dem zweiten Lufteinlaß ausgerichtet ist, so
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    daß Luft, welche den zweiten Laufauslaß verläßt gegen den zweiten Lufteinlaß geleitet und von diesem aufgenommen wird, hierbei umfaßt das Verfahren folgende Schritte:
    Die Luft wird durch die innere Leitung bewegt, um ein innere Luftband und einen Luftvorhang quer über die öffnung(18) in der Kopfwand des Behälters aufzubauen.
    Die kühlende Luft geht durch die innere Luftleitung nur während des Betriebes eines Kühlzyklus desSchaustellbehälters.
    Die Luft wird durch die äußere Luftleitung bewegt, um so ein äußere Luftband mit einem äußeren Luftvorhang quer über die öffnung in der Kopfwand des Behälters aufzubauen bzw. zu errichten.
    Die umgebende Luft wird zum Durchgang durch die innere Luftleitung während eines Abtauzyklus bzw. Abtauvorganges gebracht und das Kühlen der Luft während des Abtauzyklus bzw. Abtauvorganges wird eingestellt, und
    es wird die Richtung des Luftstromes wenigstens durc] einen der inneren und äußeren Leitungen während ein» Abtauzyklus bzw. Abtauvorganges umgekehrt.
  23. 23. Verfahren nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Richtung des Luftstroms durch die äußere Luftleitung (3o) während eines Abtauzyklus bzw. Abtauvorganges umgekehrt wird und daß die umgebende Luft von der Außenseite des Schaustellbehälters in die äußere Luftleitung gesaugt und ein Teil dieser Umlaufluft zum Fließen durch die äußere Luftleitung gebracht wird, um in die innere Luftleitung abgeleitet bzw. umgelenkt zu werden.
  24. 24. Verfahren nach Anspruch 22, dadurch gekenn<zeichnet, daß die Richtung des Luftstromes sowohl durch die innere als auch durch die äußere Luftleitung während des Betriebes des Abtauzyklus bzw. des
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    Abtauvorganges umgekehrt wird und daß umgebende Luft von der Außenseite des Schaustellbehälters in beide Leitungen während eines Abtauzyklus bzw. Abtauvorganges gesaugt wird.
  25. 25. Verfahren nach Anspruch 22, 23 oder 24, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftstrom durch die innere Luftleitung während des Betriebes eines Abtauzyklus bzw. Abtauvorganges im Vergleich zum Lüftstrom während des Betriebes eines Kühlzyklus bzw. Kühlvorganges erhöht wird.
  26. 26. Verfahren nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftstrom durch die innere Luftleitung um 25% bis 5o% erhöht wird.
  27. 27. Kopfseitig offenefSchaustellbehälter für gekühlte Erzeugnisse bzw. Waren gekennzeichnet durch
    eine Zugangsöffnung in einer Kopfwand .des Schaustellbehälters, welcher Zugang.zu einem Schaustellraum bildet;
    einen inneren Luftdurchlaß, der den Boden und zwei sich gegenüberliegende Seiteades Schaustellraumens im wesentlichen umgibt, wobei der innere Luftdurchlaß auch Kühlmittel zum Kühlen der hindurchgehenden Luft umfaßt;
    einen getrennten äußeren Luftdurchlaß außenseitig an bzw. neben dem inneren Luftdurchlaß, welcher äußere Luftdurchlaß in Wärmewechset bzw. Wärmeaustauschbeziehung mit dem inneren Luftdurchlaß steht, wobei die Kühlmittel auch teilweise die Luft in dem äußeren Durchlaß kühlen;
    jeder der inneren und äußeren Luftdurchlässe weist front- bzw. vorderseitige und rückseitige Endteile auf, wobei sie an der Frontkante bzw. frontseitigen Kante der Zugangsöffnung enden und die hinteren Endteile an der hinteren Kante der Zugangsöffnung enden;
    Mittel zum Bewegen bzw. Umwälzen der Luft in jedem der inneren und äußeren Luftdurchlässen, um Luft durch jeden der Luftdurchlässe und quer über die Zugangsöffnung in im wesentlichen unabhängigen inneren und äußeren Luftvorhängen quer über die Zugangsöffnung zu bewegen; und
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    Leitmittel bzw. Führungsflächen an einem der Endteile der Luftdurchlässe um die Luftvorhänge über die Zugangsöffnung zu leiten/ wobei der gekühlte innere Luftvorhang und der teilweise gekühlte äußere Luftvorhang die Anwendung von Luftvorhängen großer Geschwindigkeit zulassen", ohne übermäßiges Ansaugen von umgebender Luft, welche ihrerseits das Beseitigen von Strahlungswärme durch die Luftvorhänge in einem größeren Ausmaß als der Eingangsbetrag der Strahlungswärme zuläßt, um so die Integrität bzw. Beschaffenheit der gekühlten Produkte bzw. Waren zu erhalten.
  28. 28. Schaustellbehälter nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß eine Steuerung zum Bewirken des Durchganges ungekühlter Luft durch den inneren Luftdurchlaß bzw. -durchgang während des Betriebes eines Abtauzyklus und Absperren bzw. Abtrennen der Kühlmittel während des Abtauzyklus bzw. AbtauVorganges vorgesehen ist und daß die Steuerung Mittel zum Umkehren der Richtung des Luftstromes durch wenigstens eine der inneren und äußeren Luftdurchlässe während eines Abtauzyklus umfaßt.
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DE19803005286 1979-02-14 1980-02-13 Schaustellbehaelter- bzw. theke mit kopfseitiger oeffnung bzw. mit deckel und mit kuehlung Withdrawn DE3005286A1 (de)

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WO2006087009A1 (en) * 2005-02-18 2006-08-24 Carrier Corporation Refridgerated display chest

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