DE3005042C2 - Brenner für flüssigen Brennstoff mit einer Wirbelkammer - Google Patents
Brenner für flüssigen Brennstoff mit einer WirbelkammerInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Brenner für flüssigen
Brennstoff mit einer Wirbelkammer nach dem
Oberbegriff des Anspruches 1. Die Erfindung stellt eine Verbesserung der Erfindung nach Patent 28 28 319 dar.
Im Hauptpatent ist ein Brenner beschrieben, der ohne Zerstäubungsdüse für den Brennstoff arbeitet. Vernebelung
und Vergasung des Brennstoffes finden unter weitgehender Zerschlagung der Brennstoffteilchen in einem
begrenzbaren Volumen statt. Die Luft wird so geführt, daß sie innerhalb der Wirbelkammer einen Zyklon ausbildet,
wobei der Brennstoff im Bereich der Achse des Zyklons eingeleitet, vorzugsweise angesaugt wird.
Unter »Zyklon« wird hierbei eine Luftbewegung verstanden, die kreisförmig ist, wobei aufgrund der Fliehkräfte
eine geringfügige Luftverdichtung zum Rand der Wirbelkammer hin erfolgt. Aufgrund dieser Luftführung
ergibt sich ein Unterdruck im Inneren des Zyklons, der dazu benutzt wird, den Brennstoff anzusaugen. Es ist
erforderlich, daß der Brennstoff im Bereich der Achse des Zyklons eingeleitet wird, da hier der Unterdruck
erfahrungsgemäß seinen Höchstwert erreicht. Der eingeführte Brennstoff wird durch die Turbulenzen innerhalb
der Luftbewegung sofort zerrissen und in feinste Teilchen aufgeteilt und bei entsprechenden Temperaturverhältnissen
rußfrei verbrannt.
Der Brenner gemäß Hauptpatent besitzt eine Eintrittsöffnung für den Brennstoff in der Rückwand der als
Misch- und Zerstäubit-gskammer ausgebildeten Wirbelkammer.
Die Öffnung bzw. Öffnungen zur Zuführung der Verbrennungsluft dagegen sind in den Mantel
der Wirbelkammer eingearbeitet und gestatten eine Luftführung, bei der sich, wie bereits erwähnt, ein Zyklon
ausbildet.
Zahlreiche Versuchsläufe haben gezeigt, daß ein wesentliches Kriterium für die Wirtschaftlichkeit des Brenners
darin besteht, die aufgewandte Energie für die Zerschlagung des Brennstoffes, die durch den Ventilator
aufgebracht wird und die durch den Verbrennungsiuftstrom transportiert wird, möglichst ökonomisch und gezielt
einzusetzen. Dazu empfiehlt es sieh, weitere Überlegungen
anzustellen, die die Gestaltung der Misch- und Zerstäubungskammer bzw. Wirbelkammer selbst sowie
die in ihr mündenden Öffnungen betreffen.
Insbesondere ist bei der Gestaltung dieser beiden Elemente darauf zu achten, daß ein möglichst geringer Reibungsverlust
innerhalb der Luftzuführungsöffnungen selbst erreicht als auch ein Stauverlust innerhalb der
Wirbelkammer vermieden wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird vorgeschlagen, bei einem Brenner der eingangs genannten Art die Öffnungen
so auszustatten, daß wenigstens ein Teil und/oder die Wirbelkammer selbst einen sich von außen nach
innen verjüngenden Querschnitt besitzt, wobei die Querschnittsfläche der Wirbelkammer quer zur Achse
an jedem Punkt der Achse größer ist als die Summe der effektiven Querschnittsflächen der zwischen dem Punkt
und der Rückwand der Wirbelkammer liegenden Öffnungen.
Hierbei bedeutet »effektive Querschnittsfläche« die dem Luftdurchtritt zur Verfügung stehende minimale
Querschnittsfläche jeder Öffnung.
6ö Wenn auch jedes der beiden Teilmerkmale für sich
eine Steigerung der Effizienz der Energieausnutzung bedeutet, so bringt jedoch insbesondere die Kombination
der beiden Merkmale eine synergistische Steigerung des Energieeinsparungseffektes.
Insbesondere werden die Öffnungen kegclstumpf- oder trompetenförmig gestaltet, wobei die Öffnung sich
von der Außenseite zur Innenseite des Mantels verjüngt. Neben den sich verjüngenden Öffnungen sind
auch solche mit gleichbleibendem Querschnitt durch den Mantel der Wirbelkammer geführt. Insbesondere
muß durch Lage, Anordnung und Zahl der Öffnungen gewährleistet sein, daß sich kein Brennstoff an den Wänden
oder den Kanten der Wirbelkammer-Mündung absetzt. Dieses Ziel wird insbesondere dadurch ereicht,
daß die sich verjüngenden Öffnungen stromabwärts sich an die Brennstoff-Eintrittsöffnungen anschließen, während
die öffnungen mit gleichbleibendem Querschnitt insbesondere kurz vor dem Ende der Wirbelkammer
angeordnet sind.
Weiterhin wird vorgeschlagen, die Kontur des Mantels
der Wirbelkammer gestuft oder sich stetig zur Mündung erweiternd zu gestalten.
Kammer 43 konzentrisch herum ein Brennermantef 63 angeordnet, der gegenüber dem der Kammer 43 einen
wesentlich größeren Durchmesser hat Der Brennermantel 63 kann beispielsweise zylindrisch geformt sein,
5 wobei er die Stabilität der Verbrennung verbessert.
Die starke Wirbelbewegung (Zyklon), die innerhalb
der Wirbelkammer 43 durch das Einblasen der Verbrennungs- und Zerstäubungsluft hervorgerufen wird, setzt
sich in das Innere des Brennermantels 63 fort und sorgt
ίο für eine stabile, konzentrierte Ramme.
Die F i g. 2 und 3 zeigen ein erstes Ausführungsbeispiel des Brennkammereinsatzes 54, der auch die Misch-
und Zerstäubungskammer (Wirbelkammer 43) mit umfaßt. Es ist zu erkennen, daß Öffnungen 144,144' in zwei
zunächst ein Kranz mit öffnungen 144, die eine sich von
außen nach ;nnen, d. h. zur Kammer hin, verjüngenden
Querschnitt besitzen. Dabei ist die Ivj-enseite der Öff-20
nungen 144 kegelstumpfförmig verengt, --vobei jedoch
III der die Achse des Kegels nicht genau senkrecht auf der Achse der Wirbelkammer steht, sondern aus der Normalenrichtung
verschoben ist. Hierdurch wird gewährleistet, d?3 eine Wirbelströmung, d. h. ein Zyklon, inner-
führt Zwischen Vorratsbehälter und Brenner ist ein Schwimmerregelventil eingebaut, das für einen stetig
gleichen Druck zwischen Brenner-Brennstoffeintrittsdruck und Menge an Brennstoff in der Zeiteinheit gesorgt
Die Leitung 32 endet in einer Bohrung 34, welche mit einer verschließbaren weiteren Bohrung, der Ein-
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Figu- 15 verschiedenen Arten vorliegen. Stromabwärts von der
ren dargestellt Die F i g. zeigt Eintrittsöffnung 30 mit dem Zuführungskanal 30' folgt
F i g. 1 eine Heizkesselbefeuerung mit einem Brenner "
gemäß Zusatzerfindung;
Fig.2 einen Teil der Misch- und Zerstäubungskammer
gemäß F i g. 1;
F i g. 3 eine Schnittansicht gemäß Linie III Fig.2;
Fig.4 eine andere Ausführungsform einer Wirbelkammer;
F ig. 5 eine weitere Ausführungsform einer Wirbel- 25 halb der Wirbelkammer entsteht
kammer. Der Kegelöffnungswinkel der Öffnungen 144 beträgt
In der F ig. 1 ist eine Heizkesselbefeuemng mit einem etwa 10-40°; der Querschnitt verengt sich auf etwa
Brenner 10 dargestellt Der flüssige Brennstoff, übli- 5-30% des anfänglichen Querschnittes. Insgesamt
cherweise Heizöl EL mit einer Viskosität von etwa münden in die Wirbelkammer 43 zweimal neun Öffnun-5cSt(5
χ ΙΟ-6 m2/s) bei 200C, wird von einem Vorrats- 30 gen 144, wobei ein zweiter Kranz mit Öffnungen 145
behälter 31 über eine Leitung 32 dem Brenner 10 züge- stromabwärts zu dem ersten angeordnet ist. Anstelle
einer kegelstumpfförmigen Öffnung können die Öffnungen 144/145 auch durch eine gekrümmte, trompetenförmige
Wandung begrenzt oder gestuft sein. Durch die öffnung 30 und Niveau des Schwimmerregelventils 33 35 besondere Form wird der Reibungswiderstand innersorgt.
Damit ist für die Proportionalität zwischen Unter- halb der Öffnungen herabgesetzt und damit die Geschwindigkeit
des Luftstromes beim Eintreten m die Kammer erhöht. Es kommt damit bei gleichem Eingangsdruck,
also gleichem Energieverbrauch, zu einer
trittsöffnung 30, in Verbindung steht. Die Eintrittsöff- 40 besseren Verwirbelung und Zerschlagung der öltröpfnung
30 kann mit Hilfe einer magnetisch steuerbaren chen in der Kammer.
Ventilnadel 60 geöffnet und verschlossen werden. Zusätzlich zu den schrägstehenden, sich ve.-jüngen-
Der flüssige Brennstoff tritt aus der Eintrittsöffnung den öffnungen 144 sind weitere öffnungen 144' vorge-30
in eine als Misch- und Zerstäubungskammer ausge- sehen, die keine sich ändernde, sondern eine zylindristattete
Wirbelkammer 43 ein, die von einem zylindri- 45 sehe Mantelform besitzen. Auch diese Öffnungen nehschen
Mantel 43' umgeben ist, in den in Achsenrichtung men einen Teil des Luftstromes auf. Sie stehen sowohl in
hintereinanderliegend mehrere Kränze von Lufteinlaß- Normalenrichtung als auch versetzt davon. Um die Geöffnungen
144,144' einmünden. räuschbildung zu mindern, sind die Öffnungen 144' im
Der Mantel 43', also die innenfläche der Wirbelkam- Gegensinn zu den Öffnungen 144 versetzt, d. h. die Einmer
43 kann zylindrisch ausgebildet sein, so daß der 50 blasrichtung würde einen Zyklon mit anderem Drehsinn
Querschnitt gleichförmig von der Rückwand mit der erzeugen, wenn dieser sich ungestört ausbilden könnte
Öffnung 30 bis zur Mündung 44 der Kammer 43 ist. Die Im vorlegenden Fall wird der Drall, der von den im
Innenflächen-Kontur kann jedoch auch von der Zylin- Inneren der Kammer 43 liegenden Öffnungen stammt,
derform abweichen, d. h. der Querschnitt ist über die etwas abgebremst und tritt daher mit verminderter Ge-Achsenlänge
nicht gleich, sondern erweitert sich gestuft 55 schwindigkeit aus, was eine wesentliche Geräuschmin-
oder stetig von der Eintrittsöffnung bis zur Mündung. derung bedeutet.
Bei allen Konfigurationen münden Lufteinlaßöffnun- Außerdem können die zylindrischen öffnungen 144'
gen 144, 144' seitlich in die Kammerwand. Die Luft ge- sowohl kurz vor dem Ende der Misch- und Zerstäulangt
an die Lufteinlaßöffnungen 144, 144' über einen bungskammer als auch zwischen den Kränzen de·- koninngförmigen
Kanalraum 36, der um die Achse der Wir- 60 sehen Öffnungen 144 angeordnet sein,
belkamrner 43 herum angeordnet ist und von einem Ein wesentliches Merkmal für die Bemessung der Öff-
Ventilator 40 über eine Luftleitung 37 mit Luft beschickt nungsquerschnitte ist, daß die Summen der effektiven
wird. Von dort strömt die Luft unter Druck direkt durch Querschnittsflächen Q, und Q7 der Einzelöffnungen kleidie
Lufteinlaßöffnungcn in die Wirbelkammer 43. Eine ner ist als die Querschnittsfläche der Mündungsöffnung,
Stirnwand 51 bildet den Abschluß eines üblichen Heiz- 65 so daß sich kein Stau ausbilden kann,
kesseis, der mit den übliche.i Austauscherrohren (nicht
dargestellt) und Seitenwänden 52 ausgestattet ist.
Weiterhin wird an der Innenseite um die Öffnung der
dargestellt) und Seitenwänden 52 ausgestattet ist.
Weiterhin wird an der Innenseite um die Öffnung der
Durch die in v<;rschiedenen Richtungen versetzt Hegenden
und geraden öffnungen 144,145,144' ergibt sich
eine optimale ZerschlaEune und Verwirbslune des Öl-
eine optimale ZerschlaEune und Verwirbslune des Öl-
Strahls bei gleichzeitig hohem Vakuuminhalt der Wirbelkammer 43.
In einem Ausführungsbeispiel sind in etwa folgende Abmessungen gewählt worden: Der erste Kranz von
konisch geformten Bohrungen 144 ist etwa 2,5 — 5 mm von der Mündung der Eintrittsöffnung 30 entfernt, gemessen
von einer Projektion des Zentrums der Öffnungen 144 auf die Achse der Kammer 43. Es folgt ein
weiterer Kranz mit öffnungen 144, der einen Abstand von 12 mm hat. Die Öffnungen 144' liegen im Ausführungsbeispiel
in einem Abstand von 7,5±1.0bzw. 17,5 ±2.0 mm von der Mündung der Kammer entfernt.
Diese Werte sollen nur ein Anhaltspunkt geben für die gegenseitige Anordnung der einzelnen Teile. Insbesondere
sollte der letzte Kranz der öffnungen so nahe an der Mündung angeordnet sein, daß die aus ihm fließende
Luft verhindert, daß sich Brennstoff an der Mün-
25
30
35
40
Ein weiteres Ausführungsbeispiel des Wirbelkammereinsatzes ist in der F i g. 4 dargestellt. In diesem FaI-Ie
ist die Wirbelkammer mit einer sich stetig von der Eintrittsöffnung 30 zur Mündung hin erweiternden
Querschnittsfläche versehen. Die Öffnungen liegen auch hier so in ihrer Achse versetzt, daß sie tangential in die
Kammer einmünden und einen Zyklon erzeugen. Dabei sind vorzugsweise sich trichterförmig verjüngende Öffnungsquerschnitte
gewählt. Wesentlich ist auch, daß durch die Abrundung der Kante 11 im Bereich der Mündung
der Wirbelkammer 43 verhindert wird, daß sich Öltröpfchen an der Kante absetzen. Hierdurch wird
auch eine wesentliche Geräuschminderung erreicht. Im übrigen können auch bei dieser Ausführungsform verschiedene
Anstellwinkel der Öffnungen gewählt werden.
Fig. 5 zeigt eine weitere Ausführungsform, bei der
Hig Wirbelkammer 43 mit sich gestuft erweiternden
Querschnittsflächen versehen ist. Der erste Abschnitt 12 der Kammer besitzt noch einen relativ kleinen Querschnitt:
in ihn münden die ersten Lufteintrittsöffnungen 145: die nächste Stufe 13 ist mit Lufteintrittsöffnungen
146 versehen. Der im Bereich der Mündung liegende Abschnitt 14 hat die größte Querschnittsfläche. Die Öffnungen
144. 145. 146 liegen vorzugsweise so. daß ihre Mündung innerhalb des Mantels 43' im Kantenbereich
149 liegt, so daß die an die Kante gebiasenen Ölmengen sich leicht ablösen und durch den Luftstrom verwirbelt
werden. Hierdurch wird ebenfalls wesentlich der Zerstäubungseffekt erhöht.
Abstufungen und Gestaltungen der Bohrungen können dabei weitgehend variiert werden. Zur Vermeidung
eines Staus und zur Erzeugung einer stetigen und konzentriert-stabil
brennenden Flamme ist erforderlich, daß die Querschnittsfläche der Misch- und Zerstäubungskammer
in allen Ausführungsbeispielen gemäß den F i g. 2 bis 5 an jedem Punkt der Achse größer ist als
die Summe der effektiven Querschnittsfläche der zwischen den Punkten und der Rückwand der Wirbelkammer
liegenden Öffnungen 144. 144' bzw. 145 bis 147. Insbesondere bei den Ausführungen mit sich erweiternder
bzw. gestufter Wirbelkammer 43 ist dieses Prinzip zu wahren.
Zusätzlich zu den in die Wirbelkammer 43 (Fig.4)
bzw. 12.13.14 (F i g. 5) mündenden Öffnungen 144,144',
545. bis 147 sind zur Verminderung der Verschmutzung an der äußeren Stirnseite des Einsatzes 54 noch etwa
sechs bis zehn Bohrungen 150 bzw. 151 eingelassen, die einen Teil der Verbrennungsluft an der Kammer vorbeiführen.
Diese unvermischt an die Stirnseite gelangende Luft sorgt dafür, daß vor der Stirnseite ein gewisses
Luftpolster entsteht, das die aus der Wirbelkammer 43 herausströmenden Teilchen nicht an die Stirnkammer
zurückgelangen läßt.
Bei allen beschriebenen Ausführungsformen tritt der Brennstoffstrahl aus der Eintrittsöffnung 30 nicht in
Tröpfchenform, d. h. zersprüht heraus, sondern anfangs in einem kompakten Strahl von z. B. 1 mm Durchmesser.
Der Ölverbrauch liegt bei einer solchen Anordnung beispielsweise zwischen 0.2 bis 5 kg öl pro Stunde, wobei
es durch Variation der Ventilatorleistung möglich sein soll, auf 25% und weniger der vollen Brennleistung herabzufahren.
Aufgrund der Turbulenzen und Zentrifugalkräfte, die innerhalb des Zyklons wirken, wird der Strahl
innerhalb und außerhalb der Wirbelkammer voll erfaßt, in feine Tröpfchen zerstäubt, mit Luft gemischt und teilweise
vergast. Dabei wird eine rußfreie, im wesentlichen mit blsuer oder blau-gelber Flarnmp vnr sich gehende
Verbrennung beobachtet.
Zur Zündung und Auslösung der Verbrennung ist beispielsweise eine Zündspirale vorgesehen, die aus einein
etwa 1 mm dicken Draht aus einer warmfesten, verzunderungsarmen Chrom-Nickel-Legierung besteht. Der
Glühdraht der Ziindspirale ist so angeordnet, daß er von
dem Strahl des unverbrannt ausströmenden Gemisches beim Ausströmen aus der Wirbelkammer 43 durchsetzt
wird und diesen bei einer Eigentemperatur von etwa
1050—HOO0C entzündet. Es hat sich gezeigt, daß die
Verwendung einer Zündspirale ermöglicht, von Anfang an mit einem sehr mageren, praktisch stöchiometrischen
Brennstoff-Luft-Gemisch zu fahren.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
65
Claims (6)
1. Brenner für flüssigen Brennstoff,
— mit einer im wesentlichen auf ihrer gesamten Tiefe einen Kreisquerschnitt aufweisenden, als
Misch- und Zerstäubungskammer ausgebildeten Wirbelkammer, die nach einer Seite durch
eine Rückwand abgeschlossen ist und nach der anderen Seite hin in eine Verbrennungskammer
mündet,
— mit einer im wesentlichen zentrisch in der Rückwand der Wirbelkammer angeordneten Eintrittsöffnung
für den Brennstoff, der diese Eintrittsöffnung anfangs in einem kompakten Strahl verläßt,
— mit tangential im Mantel der Wirbelkammer angeordneten
Öffnungen zur Zuführung von Verbrennungsluft, wobei sich durch die einströmende
Verbrennungsluft innerhalb der Wirbelkammer ein den Brennstoff zerstäubender Zyklon
ausbildet,
— mit einem der Wirbelkammer koaxial nachgeordneten, stromab offenen Mantelrohr,
— und mit einer stabilisierten Verbrennung des Brennstoff-Luft-Gemisches im Bereich des im
Durchmesser gegenüber der Wirbelkammer wesentlich vergrößerten Mantelrohres, nach
Patent 28 28 319,
dadurch geVe-nnzeichnet, daß wenigstens
ein Teil (144) der Öffnungen (144.144') und/oder die
Wirbelkammer (43) selbst einen sich von außen nach innen verjüngenden Querschnitt besitzt, wobei die
Querschnittsfläche der Wirbelkammer (43) quer zur Achse an jedem Punkt der Achse größer ist als die
Summe der effektiven Querschnittsflächen der zwischen dem Punkt und der Rückwand der Wirbelkammer
(43) liegenden Öffnungen (144,144').
2. Brenneranordnung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen (144,144') kegelstumpf-
oder trompetenförmig gestaltet sind.
3. Brenneranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß neben den sich verjüngenden
Öffnungen (144) auch solche mit gleichbleibendem Querschnitt (144') durch den Mantel (43') der Wirbelkammer
(43) geführt sind.
4. Brenneranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die sich verjüngenden Öffnungen
sich stromabwärts an die Brennstoff-Eintrittsöffnung (30) anschließen, während die Öffnungen
(144') mit gleichbleibendem Querschnitt insbesondere kurz vor dem Ende der Wirbelkammer (43) angeordnet
sind.
5. Brenneranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontur des Mantels der
Wirbelkammer (43) gestuft oder sich stetig zur Mündung erweiternd gestaltet ist.
6. Brenneranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Nähe des Ausgangs der
Kammer (43) liegende Öffnungen (147) einen dem Drall, der von den im Inneren der Wirbelkammer
liegenden Bohrungen erzeugt wird, entgegengesetzten Luftstrom erzeugen.
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|---|---|---|---|
| DE19803005042 DE3005042C2 (de) | 1978-06-28 | 1980-02-11 | Brenner für flüssigen Brennstoff mit einer Wirbelkammer |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782828319 DE2828319C2 (de) | 1978-06-28 | 1978-06-28 | Brenner für flüssigen Brennstoff mit einer zylindrischen Wirbelkammer |
| DE19803005042 DE3005042C2 (de) | 1978-06-28 | 1980-02-11 | Brenner für flüssigen Brennstoff mit einer Wirbelkammer |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3005042A1 DE3005042A1 (de) | 1981-08-20 |
| DE3005042C2 true DE3005042C2 (de) | 1986-03-27 |
Family
ID=32928581
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803005042 Expired DE3005042C2 (de) | 1978-06-28 | 1980-02-11 | Brenner für flüssigen Brennstoff mit einer Wirbelkammer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
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Families Citing this family (3)
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-
1980
- 1980-02-11 DE DE19803005042 patent/DE3005042C2/de not_active Expired
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| NICHTS-ERMITTELT |
Also Published As
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