DE30049C - Feuerungsanlage für Dampfkessel - Google Patents
Feuerungsanlage für DampfkesselInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Zweck der vorliegenden Feuerungseinrichtung ist, heifse Luft unter Druck und
in bestimmten Mengen mit den Producten der Destillation des Brennmaterials zu mengen und
die erhitzte Luft zu zwingen, in eine Schicht glühenden Brennmaterials niederzuströmen, wodurch
eine möglichst vollkommene Verbrennung und eine intensive Hitze bei grofser Ersparnifs
an Feuerungsmaterial erreicht werden soll.
A, Fig. ι und 2, ist ein aufrecht stehender
cylindrischer Ofen, bestehend aus einer äufseren Wandung aus Kesselblech mit einer Ausfütterung
aus feuerfesten Ziegeln, E ist der Brennraum, E1 der Rost, E2 der Aschkasten. Der Brennraum
und der Aschkasten sind beide mit Oeffnungen versehen, die durch hermetisch schliefsende Thüren F verschlossen werden.
Diese Thüren sind von gleicher Construction und bestehen aus einem Rahmen F1 mit daran
angebrachten Lappen, welche die gabelartigen Enden des Joches bezw. des Bügels E2 aufnehmen.
Die Thür ist von kreisförmiger Gestalt und mit V-förmiger Rippe 2 auf der inneren
Fläche, sowie mit einer mittleren Schraube 3 versehen, welche in die Nabe oder den Ansatz 4
am Ende der Spindel des Handrades pafst. Dieser Ansatz 4 drückt gegen die untere Fläche
des Joches E*. Der Rahmen E1 ist mit V-förmiger
Rinne zur Aufnahme der Rippe 2 versehen, welche mit Asbestpapier verpackt wird. Wird die Thür fest angeschraubt, so legt sich
die Rippe 2 in die Packung und bildet einen luftdichten Verschlufs, welcher durch die Hitze,
welcher dieselbe ausgesetzt wird, nicht nachtheilig beeinflufst wird.
Oberhalb des Brennraumes befindet sich eine gewölbte doppelte Zwischendecke. In der Mitte
dieser Doppeldecke erhebt sich ein doppelwandiger Cylinder C, durch welchen das flüssige
oder feste Feuerungsmaterial aus dem mit Regulirventil Κλ versehenen Rohr'Ä" mit Trichter
in den Brennraum geleitet wird. Die Producte der Verbrennung streichen durch diesen Cylinder,
bevor sie zur ersten Mischkammer N gelangen. Die Zwischendecke D besteht aus
hohlen Sectionen, die bei a1 so über einander
passen, dafs sie sich frei ausdehnen und zusammenziehen können. Diese doppelwandige
Zwischendecke D dient als spiralförmiger Kanal für die bei M1 aus dem mit Ventil X2 versehenen Rohr M einströmende Luft. Die zweite
Abzweigung M1 des Rohres M führt in den
Aschkasten, um die erforderliche Luft dem Roste zuzuführen, behufs Erhaltung der Verbrennung.
Die beim Durchströmen der hohlen Decke D stark erhitzte Luft tritt am unteren
Theile des durch die beiden Wandungen des Cylinders C gebildeten Raumes b ein, dessen
oberes. Ende geschlossen ist. Der doppelwandige Cylinder C besteht aus einer äufseren
Metallwandung und einer inneren * Wandung, welche aus Ringen 2?' aus feuerfestem Thon
gebildet wird, die, auf einander gestellt, durch die Lappen P in Stellung gehalten werden.
Die Ringe sind am oberen Rande mit Radialrinnen so versehen, dafs dieselben nach der
Zusammensetzung Durchlochungen c bilden, durch welche die erhitzte Luft in das aus dem
glühenden Feuerungsmaterial im Brennraum aufsteigende Kohlenoxyd eingetrieben wird. Es
ist aus der Construction ersichtlich, dafs die Wandungen des Cylinders sich ohne Nachtheil
ausdehnen und zusammenziehen können. Oberhalb des Cylinders C und um denselben herum
befindet sich ein Raum N zur Aufnahme der Verbrennungsproducte aus dem Cylinder C.
Dieser Raum N ist von einer Wandung B aus feuerfesten Ziegeln umgeben. Die Oberfläche
der doppelten Zwischendecke D dient als Boden des Raumes N, welcher im oberen Theil mit
Regulirklappen d versehen ist, um das Reguliren des Abströmens der Verbrennungsproducte,
falls ein directer Auslafs nach dem Schornstein gewünscht wird, zu gestatten.
Um die Wandung B herum ist ein Mischraum G angeordnet, und oberhalb dieser Kammer
ein erweiterter Raum JET, in welchem die gemengten Gase sich ansammeln, bevor sie zum
Abzugsrohr J entweichen. Der Mischraum G wird durch horizontale Scheidewände e, sowie
durch eine verticale, durchlochte Scheidewand el
eingetheilt. Die Scheidewand ist zwischen zwei Reihen von Oeffnungen L angebracht. Der
Mischraum G communicirt nur am unteren Ende mit dem den Cylinder C umgebenden Raum N,
so dafs die aus dem Cylinder C entweichenden Verbrennungsproducte gezwungen werden, nach
unten zu strömen, bevor sie in das untere Ende des Mischraumes eintreten können. Die
horizontalen Scheidewände oder Ringe im Raum G werden aus feuerfestem Thon hergestellt
und die Oeffnungen derselben sind so gegen einander versetzt, dafs die Verbrennungsproducte
gezwungen werden, einen zickzackförmigen Weg nach oben zu machen, wodurch sie nicht allein innig gemengt, sondern nochmals
erhitzt werden. Dieses Gasgemenge zieht sich in intensiv erhitztem Zustande durch das
Abzugsrohr_/nach einem gewünschten Punkte hin.
In Fig. ι ist O die äufsere Wandung einer
Heizanlage eines Dampferzeugers, mit welcher das Rohr J in Verbindung steht, um Hitze
behufs Erzeugens von Dampf zuzuführen. Diese Heizanlage steht mit einem Schornstein P in
Verbindung. Selbstverständlich werden die Wände und Scheidewände des Mischraumes G
zeitweilig mit Asche verunreinigt, welche entfernt werden mufs. Dies soll am besten in der
Weise geschehen, dafs man ein Schlauchmundstück in die verschiedenen Oeffnungen L auf
der einen Seite der verticalen Wandung e1 einführt
und Dampf unter bedeutendem Druck in den Mischraum einläfst. Der eingetriebene Dampf soll dann die Asche zu der Oeffnung
auf der entgegengesetzten Seite der Wandung e1 heraustreiben. Die Oeffnungen L werden dann
durch Thüren verschlossen, die ebenso hergestellt und gegliedert werden, wie mit Bezug
auf die Thüren F beschrieben wurde.
Der Schornstein P communicirt mit der Heizanlage O oder mit einem anderen Ofen. In
diesem Schornstein wird eine Anzahl Horizontalröhren Q angeordnet, die an den Enden durch
gut geliderte Flantschen oder Stutzen verbunden sind. Das unterste Rohr O1 der Serie steht
mit dem Rohr M in Verbindung, während das oberste Rohr der Serie mit einer Druckluftpumpe
von geeigneter Construction in Verbindung steht. Mittelst dieser wird Luft unter
Druck in die hohle Doppeldecke D eingetrieben und von hier aus durch die anderen Kanäle
nach dem Cylinder C, sowie in den Aschkasten £2 unterhalb des Rostes Ex geleitet.
Auf diese Weise soll nicht allein ein künstlicher Zug von beliebiger Stärke erzeugt, sondern
auch durch die eingetriebene Luft ein grofses Quantum Sauerstoff für die Verbrennung
des von dem Brennraum aufsteigenden Kohlenoxyds zugeführt werden, so dafs das Feuerungsmaterial möglichst vollkommen ausgenutzt wird.
Die gekuppelten Enden der Röhren Q liegen aufserhalb des eigentlichen Schornsteins und
sind in einen Kasten P1 eingeschlossen, der mit Oeffnungen und Thüren gegenüber jedem
Rohrende versehen ist. Jede der Röhren Q ist mit einer fest eingesetzten Theilungsplatte P2,
Fig. 6, versehen, die beinahe bis zum entgegengesetzten Ende der Röhre reicht. Aufserhalb
jeder der Röhren Q sind freistehende Flügel oder Flantschen, einander gegenüberliegend, im
Schornstein angeordnet, so dafs, wenn die Röhrenreihe zusammengesetzt ist, zickzackförmige Kanäle
für die aufsteigenden heifsen Verbrennungsproducte gebildet werden. Dieser zickzackförmige
Weg soll die Heizgase so aufhalten, dafs sie gezwungen werden, fast ihre ganze überschüssige Wärme an die Röhren Q abzugeben.
Hierdurch wird der Luftstrom, welcher bei seinem Niedersteigen von dem Gebläse nach der Feuerung einen ähnlichen zickzackförmigen
Weg beschreiben mufs, erwärmt.
Der Brennraum zwischen dem Rost und der gewölbten Doppeldecke D bildet eine Retorte,
in welcher das Feuerungsmaterial unter sehr grofser Hitze destillirt wird. Diese Retorte ist
aufser an den angegebenen Punkten geschlossen. In hohem Grade erhitzte Gase werden von
dem ersten Mischraum durch den Cylinder in diese Retorte eingetrieben, die Gasströmungen
in der Nähe der erhitzten Lufteinlässe gehen nach unten, mengen sich mit dem glühenden
Feuerungsmaterial auf dem Rost, concentriren sich, durchstreichen die nach unten gehenden
Ströme und steigen durch die Mitte des Cylinders in den ersten Mischraum. Von diesem
Raum aus senken sich die Gase an der äufseren Cylinderwandung entlang, strömen durch die
Kanäle und steigen sodann durch den zweiten Mischraum.
Claims (1)
- Patenτ-AnSprüche:Eine Feuerungsanlage, gekennzeichnet durch die Anordnung eines doppelwandigen Luftcirculationsbehälters D oberhalb des Feuerraumes E, welcher spiralförmige Luftzüge hat und mit einem doppelwandigen cylindrischen Gehäuse C verbunden ist, dessen innere Wand durchlocht ist zwecks Mischung der Verbrennungsgase mit Luft.
An dieser Feuerungsanlage die nachstehenden Verbindungen:a) die Combination des Gehäuses C mit dem Mantel B, wodurch ein Mischraum N gebildet wird, zum Mischen der Verbrennungsgase mit Luft behufs vollständiger Verbrennung dienend;b) die Anordnung durchlochter ringförmiger Platten e um den Mantel B, welche ein inniges Mischen der Gase und der zugeführten Luft bewirken sollen;c) die Combination der Rohre Q, die zur Vorwärmung der Luft dienen und mit einem Gebläse in Verbindung stehen, mit den Rohren M1 und dem Luftcirculationsbehälter D behufs Mischung der Heizgase mit Luft.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE30049C true DE30049C (de) |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| Country | Link |
|---|---|
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4114490A1 (de) * | 1990-05-04 | 1992-03-19 | Diederichs Hans Joachim | Feuerungsvorrichtung |
-
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4114490A1 (de) * | 1990-05-04 | 1992-03-19 | Diederichs Hans Joachim | Feuerungsvorrichtung |
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