DE108824C - - Google Patents
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- DE108824C DE108824C DENDAT108824D DE108824DA DE108824C DE 108824 C DE108824 C DE 108824C DE NDAT108824 D DENDAT108824 D DE NDAT108824D DE 108824D A DE108824D A DE 108824DA DE 108824 C DE108824 C DE 108824C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24H—FLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
- F24H1/00—Water heaters, e.g. boilers, continuous-flow heaters or water-storage heaters
- F24H1/10—Continuous-flow heaters, i.e. heaters in which heat is generated only while the water is flowing, e.g. with direct contact of the water with the heating medium
- F24H1/12—Continuous-flow heaters, i.e. heaters in which heat is generated only while the water is flowing, e.g. with direct contact of the water with the heating medium in which the water is kept separate from the heating medium
- F24H1/124—Continuous-flow heaters, i.e. heaters in which heat is generated only while the water is flowing, e.g. with direct contact of the water with the heating medium in which the water is kept separate from the heating medium using fluid fuel
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 36: Heizung.
OSKAR KLOSE in BERLIN. Flüssigkeitserhitzer.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. April 1899 ab.
Zweck vorliegender Erfindung ist, die durch Verbrennung eines beliebigen Brennstoffes erzeugte
Wärme auf eine dem Abzug der Feuergase entgegenströmende Flüssigkeit möglichst vollständig zu übertragen und dadurch beliebige Mengen dieser Flüssigkeit in kurzer
Zeit und mit wenig Kosten auf die gewünschte Temperatur zu erhitzen.
Von bekannten, nach dem Princip der Gegen-. strömung gebauten Flüssigkeitserhitzern unterscheidet
sich der Gegenstand vorliegender Erfindung sowohl durch seinen Bau, als auch durch seine Wirkungsweise.
Fig. ι der Zeichnung zeigt eine Ausführungsform des Flüssigkeitserhitzers im Verticalschnitt,
Fig. 2 eine Draufsicht, Fig. 3 einen waagerechten Schnitt nach A-B durch Fig. 1 von oben gesehen,
Fig. 4 einen waagerechten Schnitt nach C-D durch Fig. 1 gleichfalls von oben gesehen,
und Fig. 5 einen Theil von der Seite gesehen. Fig. 6 zeigt einen einzelnen Theü schaubildlich.
Der Apparat besteht im Wesentlichen aus einer Rohrschlange a, aus beliebig vielen, über
einander angeordneten Heizkammern d, aus dem Speiserohr i und dem Strahlrohr k. Diese
Theile sind sämmtlich in einen doppelwandigen Mantel ef derart eingesetzt, dafs die Schlange a
mit ihrem einen Ende bei g in den Mantel, mit dem anderen Ende h hingegen entweder
zwischen zwei Trichtern c und b mündet oder direct den ' Hohlräumen angeschlossen ist, die
zwischen den Heizkammern d verbleiben. Die letzteren sind rhomboidförmige, an zwei Seiten
offene Kästen (s. Fig. 6) von keilförmigem Querschnitt (s. Fig. 3), d. h. der Querschnitt
dieser Kästen d ist nach Kreissectoren geformt, damit der Zwischenraum zwischen je zwei solchen
Kammern d überall gleich breit ist (Fig. 3). Die Kammern d sind folgendermafsen
eingebaut:
Mit dem Trichter c oder mit dem Ende h der Rohrschlange α ist ein Ringboden / verlöthet.
Ueber diesem Boden / ist der erste Kranz von Kammern derart angeordnet, dafs
zwischen diesen und / ein schmaler ringförmiger Zwischenraum verbleibt, der einerseits mit dem
Räume zwischen den beiden Trichtern c und b
oder mit dem Innern der Rohrschlange a, andererseits mit sämmtlichen zwischen den
senkrechten Wänden der Kammern d verbleibenden schmalen Zwischenräumen communicirt,
da diese Zwischenräume zwar an den aufrechten Seiten von zwischengelötheten Drähten oder Blechstreifen η (vergl. Fig. 3.
und 5) abgeschlossen sind, oben und unten jedoch unverschlossen bleiben.
Der ringförmige Raum zwischen / und d ist nach aufsen hin durch den oberen Rand des
Trichters b oder bei Wegfall des Trichters mit dem aufwärts gebogenen äufseren Rande des
Bodens / nach innen durch einen zwischengelötheten Ring m abgeschlossen. Ueber dem
untersten Kranz der Kammern d ist ein ringförmiger Boden (Decke) 0 derart angeordnet,
dafs zwischen ihm und den Kammern d gleichfalls ein ringförmiger Zwischenraum verbleibt,
der nach unten mit den beschriebenen senkrechten Zwischenräumen direct und nach oben
mit dem Hohlboden des darüberliegenden Kammerkranzes durch Rohre r communicirt
(vergl. auch Fig. 4). Der Boden 0 ruht mit seinem etwas nach aufsen überstehenden Rande
auf einem in den Mantel c eingedrückten Ringwulst w auf. Diese Auflage im Verein mit
der Verbindung g trägt mithin die ganze innere Einrichtung. Die Hohldecke eines jeden Kammernkranzes
ist natürlich ebenso wie jeder
Hohlboden nach aufsen und innen durch zwischengelöthete
Ringe m abgeschlossen. Die Anzahl der über einander angeordneten Kammernkränze
kann natürlich eine beliebige sein; Bedingung ist nur, dafs in die Hohldecke ο
des obersten Kranzes ein Sicherheitsrohr q und von dem Speiserohr i sternförmig ausgehende
Zweigrohre y (s. Fig. 2) münden. Falls mit Rauch und Rufs entwickelnden Brennstoffen
geheizt werden soll, ist noch ein an dieser Stelle aufgesetzter Schornstein s nöthig.
Die aus der Feuerung sich entwickelnden Heizgase werden von dem wie ein Deflector
wirkenden Trichter b zur Seite gedrängt, erhitzen dadurch diesen und die zwischen ihm
und dem Trichter c " befindliche Flüssigkeit stark, ebenso erfährt ihre Geschwindigkeit durch
diese Ablenkung (analog dem Gasluftgemisch im Gasglühlichtbrenner) eine Steigerung, welche
erhöht wird, wenn in den inneren Mantel e, wie gezeichnet, ein Ringwulst ρ eingedrückt
ist. Von hier aus nehmen die Heizgase den mit Pfeilen bezeichneten Zickzackweg durch
die Heizkammern d. Da nun letztere keilförmigen Querschnitts sind, so erfahren die
Gase abermals eine Zusammendrängung und dadurch eine Steigerung ihrer Geschwindigkeit.
Es ist klar, dafs dadurch sämintliche von den Gasen bespülte Blechwände stark erhitzt werden.
Das aus den Gasen gebildete Niederschlagwasser tropft von den Blechwänden in den Trichter c, sammelt sich hier und fliefst
von da durch das Rohr χ in die Sammelrinne j, in welcher sich auch das am Mantel e herabrieselnde
Niederschlagwasser sammelt. Rinne j kann durch einen Ablauf t entleert werden.
Die zu erhitzende Flüssigkeit nimmt folgenden Weg durch den Apparat:
Die durch i zuströmende Flüssigkeit tritt bei u zum Theil in das centrale Strahlrohr k
über, zum Theil strömt sie durch die.Verbindungsrohre
j'" in die Hohldecke des obersten Kammernkranzes, von hier findet sie keinen
anderen Ausweg als die schmalen Räume zwischen den senkrechten, von den Feuergasen
erwärmten Wänden der Kammern d und gelangt durch dieselben, bereits etwas vorgewärmt,
in den Hohlboden des obersten Kammernkranzes. Von hier aus fliefst sie durch die ebenfalls erwärmten Verbindungsrohre r
in die Hohldecke des darunter befindlichen Kammernkranzes und so weiter, bis sie aus
dem untersten Hohlboden zwischen die beiden Trichter c und b und bei h in die Rohrschlange
α gelangt und auf diesem Zickzackwege eine Temperatursteigerung erfährt. An
derselben Stelle dringt auch der bei u in das von den Heizgasen ebenfalls erwärmte Strahlrohr
k übergetretene und daher auch schon etwas laue Theil der Flüssigkeit in Gestalt
eines feinen Strahles in die Rohrschlange a ein und nimmt nach kurzem Wege in derselben
infolge Vermischung mit dem stark vorgewärmten Inhalt die Temperatur desselben an.
Da sich die Rohrschlange α unmittelbar im Bereich der Feuerung befindet, ist sie der
stärksten Beheizung ausgesetzt, so dafs ihr bereits stark vorgewärmter Inhalt je nach seiner
Strömungsgeschwindigkeit mehr oder weniger stark erhitzt wird. Aus der Rohrschlange a
tritt die erhitzte Flüssigkeit in den Raum zwischen den Mänteln e und f über und kann
diesem Räume durch Abflufsrohr ν entnommen
werden. Da nun der Mantel e unten von der Flamme und weiter oben von den Feuergasen
bespült wird, so erfährt die durch ν ablaufende Flüssigkeit bei ihrer Aufwärtsbewegung im
Doppelmantel e,f noch eine weitere Temperatursteigerung. .
Wird eine Reinigung der inneren Einrichtung erforderlich, so hat man nur nöthig, die
Verschraubung g zu lösen, Schlange α aus Anschlufsstutzen p1 herauszudrehen und dann
das ganze Kammernsystem aus dem Doppelmantel e,f herauszuheben, worauf man die
einzelnen Kammern leicht mittelst Bürsten oder dergl. reinigen kann.
Claims (2)
1. Ein Flüssigkeitserhitzer, dadurch gekennzeichnet,
dafs im Querschnitt keilförmige Heizkammern (d) über einander eingebaut sind, durch welche die Heizgase unter
jedesmaliger Pressung hindurchziehen, wobei die von oben (durch i) den Heizgasen
entgegen einströmende Flüssigkeit in den schmalen, zwischen den Heizkammern (d)
verbleibenden, durch Ringböden (I, 0) und Stege (n, m) vom Feuerraum getrennten
und durch Rohre (r) mit einander verbundenen Zwischenräumen, gleichfalls im
Zickzackwege, in eine diesen Zwischenräumen angeschlossene und von der Feuerung unmittelbar beheizte Rohrschlange (a)
und durch diese in den das Ganze einschliefsenden Doppelmantel (e,f) gelangt,
aus dem sie durch einen Ablauf (v) entnommen werden kann.
2. Eine Ausführungsforin des Flüssigkeitserhitzers nach Auspruch 1, bei welcher ein
centrales Strahlrohr (k) derart angeordnet ist, dafs es gleichfalls von den Heizgasen bespült
wird und einen Theil der zu erhitzenden Flüssigkeit vom Speiserohr (i) in Gestalt eines feinen Strahles in die Rohrschlange
(a) unmittelbar überführt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE108824C true DE108824C (de) |
Family
ID=378774
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT108824D Active DE108824C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE108824C (de) |
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0
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