DE3004913C2 - Kalander - Google Patents
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Classifications
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- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21G—CALENDERS; ACCESSORIES FOR PAPER-MAKING MACHINES
- D21G1/00—Calenders; Smoothing apparatus
- D21G1/002—Opening or closing mechanisms; Regulating the pressure
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- Paper (AREA)
- Casting Or Compression Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)
- Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
gekennzeichnet durch die Merkmale:
d) alle Walzen (2, 3, 4; 102, 103, 104) sind vertikal beweglich ausgeführt,
e) dem Walzenmantel (25; 136) der einen Endwalze (2; 103) ist an beiden Enden ein mit ihm
vertikal verstellbarer Anschlag (34; 134) zugeordnet, der sich unter dem Einfluß der
Mantelstütz- bzw. Belastungseinrichtung gegen einen der*1 zugehörigen Träger zugeordneten
Gegenanschlag (35:135) left, und
f) die Lager (6,7) für beide Träger (37; 137) sind im
Betrieb ortsfest am Ständer (1) gehalten.
2. Kalander, bei dem der Walzenmantel einer Endwalze wenigstens einen Lagereinsatz aufweist,
der relativ zum Träger drehfest, aber vertikal verschiebbar gehalten ist, nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Anschläge (34,134) an dem Lagereinsatz (31,142) ausgebildet sind.
3. Kalander nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den Lagern (7) für den
Träger (37) der oberen Endwalze (3) eine obere Hubvorrichtung (14) angreift, deren Hub mindestens
gleich der Summe der Abdrehreserven aller Walzen ist, und daß an den Lagern (6) für den Träger (27) der
unteren Endwalze (3) eine untere Hubvorrichtung (9) angreift, deren Hub zusammen mit dem Hub der
Mantelstützeinrichtung (27) mindestens gleich dem für den Ausbau einer Walze erforderlichen Spalt ist.
4. Kalander nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Hubvorrichtung
(9) eine hydrostatische Kolben-Zylinder-Einheit ist, die die Lager (7) für den Träger (27) der
unteren Endwalze (2) im Betrieb gegen am Ständer ortsfeste Anschläge (13) drückt.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Kalander nach dem Oberbegriff des Anspruchs I.
Bei einem bekannten Kalander dieser Art (US-PS 40 796) ist sowohl die oberste als auch die unterste
Walze des Stapels durch einen auf einem Träger abgestützten Walzenmantel gebildet. Beide Träger sind
mit Hilfe von Vorrichtungen vertikal verstellbar. Die Mittelwalze ist im Ständer fest angeordnet. Der
Walzenstapel besteht daher aus zwei Sektionen. In der oberen Sektion werden die Walzen unter dem Einfluß
der am oberen Träger angreifenden hydrostatischen Hubvorrichtung und der im oberen Walzenmantel
wirkenden hydrostatischen Belastungseinrichtung gegen die feste Mittelwalze gedrückt In der unteren
Sektion werden die Walzen durch die am unteren
ίο Träger angreifende hydrostatische Hubvorrichtung und
die im unteren Walzenmantel wirkende hydrostatische Mantelstützeinrichtung gegen die feste Mittelwalze
gedrückt. Wollte man bei diesem Kalander alle Walzen von einem Stapelende her belasten, so ergeben sich
erhebliche Schwierigkeiten, weil beispielsweise eine Änderung der Kraft der oberen Hubeinrichtung auch
eine Änderung der Drücke der oberen Belastungseinrichtung und eine Änderung der Kraft der .unteren
Hubeinrichtung sowie eine Änderung der Drücke in der unteren Mantelstützeinrichtung nach sich zieht. Hierdurch
kann eine Änderung beim Durchbiegungsaus-"leich
auftreten.
Bei einem anderen bekannten Kalander (DE-AS 22 54 392) dient eine hydrostatische Mantelstützeinrichtung
im Innern eines Walzenmantels dazu, die zum Betrieb des Kalanders erforderlichen Linienkräfte im
Walzenspalt zu erzeugen und einen Durchbiegungsausgleich herbeizuführen. Der Träger ist in ständerfesten
Lagern gehalten. Die benachbarte Walze ist mit ihren Zapfen ebenfalls in ständerfesten Lagern gehalten. Die
Walzenstützvorrichtung besteht aus einer Reihe in Walzenrichtung versetzt angeordneten Kolben-Zylinder-Einheiten.
Diese werden mit Drücken versorgt, die das Gewicht des Walzenmantels, die vom zu behandelnden
Material abhängige zusätzliche Belastung und den Durchbiegungsausgleich berücksichtigen. Allerdings
führt jede Belastungsänderutig zu einer Änderung der Durchbiegung und umgekehrt. Dies trifft insbesondere
für die Mitte des Walzenmantels zu, weil die lediglich an den Enden gelagerte Gegenwalze :ί der Mitte einer
Formänderung des Walzenmantels auszuweichen versucht.
Es ist auch eine Durchbiegungsausgleichs-Walze
bekannt (DE-AS 28 26 316), bei der an den Enden eines von einem Träger durchsetzten Walzenmantels auf der
den Kolben einer Mantelstützeinrichtung gegenüberliegenden Seite zusätzliche Kolben zwischen dem Träger
und einem als Lagereinsatz dienenden, drehfesten Führungsteil vorgesehen sind. Das Führungsteil weist
ίο eine längliche Öffnung auf, die durch zwei parallele
Seitenflächen zur Führung auf dem Träger und zwei kreisbogenförmige Endflächen begrenzt ist, von denen
eine mit dem zusätzlichen Kolben zusammenwirkt. Die zusätzlichen Kolben dienen dazu, den Walzenmantel
von seiner Gegenwalze abzuheben, wenn die Mantelstützeinrichtung entlastet wird.
In einer nicht-vorveröffentlichten als Stand der
Technik geltenden Patentanmeldung (DE-OS 29 19 748) ist die unterste Walze eines Kalanderstapels mit einem
Walzenmantel und einer Mantelstützeinrichtung versehen. Der Walzenmantel hat im Betrieb eine durch
Anschlag am zugehörigen Träger definierte Lage. Die obere Walze besitzt ebenfalls einen Walzenmantel und
ist mit einer hydrostatischen Belastungseinrichtung versehen. Die Träger der obersten und untersten Walze
sind ortsfest am Ständer angeordnet, während die Achsen der dazwischen liegenden Walzen vertikal
beweglich sind. Schwierigkeiten bereitet es hier, dem
oberen bzw. unteren Walzenmantel einen so großen Hub zu geben, daß eine ausreichende Abdrehreserve
berücksichtigt werden kann und für einen Walzenaustausch genügend Platz zur Verfügung steht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Kalander der eingangs beschriebenen Art anzugeben,
bei dem sich selbst dann, wenn alle Walzen vertikal verlagerbar gehalten sind, die Verformung des Walzenmantels
und ein gewünschter Verlauf des Liniendrucks gut beherrschen läßt.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Kennzeichens des Anspruchs 1 gelöst.
Bei dieser Konstruktion dient der mit dem Anschlag versehene Walzenmantel zur Beherrschung des Durchbiegungsausgleichs.
Der andere Walzenmantel dient dazu, den erforderlichen Liniendruck aufzubringen. Da
die Lager für beide Träger im Betrieb ortsfest am Ständer gehalten werden und der für den Durchbiegungsausgleich
vorgesehene Walzenmantel eine definierte Arbeitsstellung hat, ist nur ein Walzenmantel
schwimmend gelagert, so daß sich ein sehr stabiler Betrieb ergibt Da die Belastung über die gesamte Länge
des Walzenmantels aufgebracht werden kanr; läßt sich auch der Verlauf des Liniendrucks gut beherrschen.
Beispielsweise können auch in der Mitte der Kalanderwalzen ausreichend große Kräfte wirken, ohne daß
unerwünschte Verformungen auftreten. Die Hubvorrichtung macht es möglich, trotz der vergleichsweise
kleinen Hübe der Walzenmantel eine Nachstellung vorzunehmen, wenn eine Walze nach dem Abdrehen
mit kleinerem Durchmesser eingebaut wird, und einen so großen Walzenspalt zu erzeugen, daß eine Walze
ausgebaut werden kann.
Hierbei kann sowohl die Mantelstützeinrichtung als auch die Belastungseinrichtung mit über die Walzenlänge
unterschiedlichen Drücken versorgt werden. Beispielsweise kann man auf diese Weise jede gewünschte
Liniendruckverteilung über die Walzenlänge erzielen. Ferner läßt es sich erreichen, daß die Endwalzen
unabhängig vom Liniendruck nur eine unbeachtliche Durchbiegung haben.
Mit besonderem Vorteil sind die Anschläge der unteren Endwalze zugeordnet. Der untere Walzenmantel
hat dann eine definierte Betriebslage. Die Mantelstützeinrichtung sorgt im wesentlichen nur für einen
Durchbiegungsausgleich. Der obere Walzenmantel braucht lediglich durch die vergleichsweise kleine
Zusatzlast belastet zu werden, die für ein gegebenes Material zusätzlich zum Walzengewicht benötigt wird.
Damit der untere Walzenmantel bis an die Gegenanschläge angehoben wird, liiuß die gesamte Kraft, die von
der Mantelstützeinrichtung aufgebracht wird, größer sein als das Walzengewicht zuzüglich der von der
Belastungseinrichtung aufgebrachten Zusatzkraft.
Das Merkmal des Anspruchs 2 führt zu einer besonders einfachen und platzsparenden Ausführungsform.
Die Ausführung nach Anspruch 3 erlaubt es, mit der oberen Hubvorrichtung die Lage der oberen Endwalze
jeweils den Betriebsbedingungen nach einem Walzenaustausch anzupassen und mit Hilfe der unteren
Hubvorrichtung den jeweiligen Ausbauspalt zu erzielen. Hierbei kann die Einstellung der jeweils anderen
Hubvorrichtung unverändert bleiben.
Die Hubvorrichtung kann sehr einfach ausgebildet und beispielsweise mechanisch antreibbar sein. Es
genügt eine Spindel, die von Hand oder mit einem Motor verstellt wird. /Vevorzugt wird jedoch eine
hydrostatische Hubvorrichtung mit am Ständer ortsfesten
Anschlägen gemäß Anspruch 4. Denn hierbei legen sich die zugehörigen Lager kraftschiüssig an den
Anschlägen an, so daß die Schwingungsneigung stark herabgesetzt ist. Außerdem kann eine solche Hubvorrichtung
bei der Schnelltrennung der Walzen benutzt werden, beispielsweise indem ihre Ablaufleitung gleichzeitig
mit derjenigen der Mantelstützvorrichtungen geöffnet wird.
Die Erfindung wird nachstehend anhand in der Zeichnung dargestellter, bevorzugter Ausführungsbeispiele
näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 in Seitenansicht, teilweise im Schnitt in Höhe
der Linie A-A in Fig.2, einen erfindungsgemäß
ausgestatteten Kalander,
F i g. 2 eine schematische Vorderansicht der Walzen des Kalanders, teilweise im Schnitt und
F i g. 3 eine gegenüber F i g. 1 abgewandelte Anordnung
der Walzenlagerung.
Der Kalander der Fig. 1 weist einen Ständer 1 mit
einer unteren Endwalze 2, einer ober-n Endwalze 3 und
mehreren Zwisrhenwalzen 4 auf. Ar einer Führung "»
des Ständers sind ein Lager 6 für die untere Endwalze, ein Lager 7 für die obere Endwalze und Lager 8 für die
Zwischenwalzen vertikal verschiebbar geführi. Das Lager 6 für die untere Endwalze ist mittels einer unteren
Hubvorrichtung 9, welche durch eine hydrostatische, aus einem Kolben 10 und einem Zylinder 11 bestehenden
Einheit gebildet ist, mit einem Anschlag 12 gegen einen Gegenanschlag 13 am Ständer gedrückt und kann um
den Hub h\ nach unten abgesenkt werden. Das Lager 7 für die obere Endwalze 3 wird von einer oberen
Hubvorrichtung 14 getragen, die aus einer Spindel 15 und einer durch einen Motor 16 über ein Getriebe 17
verdrehbaren Schraubhülse 18 besteht. Der Abstand /ij
ist daher verstellbar. Die Zwischenwalzen 4 folgen einer Verlagerung der unteren Endwalze 2. Ein Hängewerk
19 besitzt Stützflächen 20, auf welchen sich Anschläge 21 an den Lagern in üblicher Weise aufsetzen, wenn die
untere Endwalze 2 zum Walzentrennen abgesenkt wird. Das Hängewerk besitzt einzelne Spindelabschnitte 22,
bei deren Verstellung jeweils die zugehörige Stützfläche
20 und alle darunterliegenden Stützflächen verstellt
werden. Außerdem kann mit Hilfe eines Motors 23 und mit Hilfe eines Getriebes 24 das gesamte Här.gewerk 19
in der Höhe verstellt werden.
Die untere Endwalze 2 besitzt einen Hohlmantel 25, der unter Zwischenschaltung einer hydrostatischen
Mantelstützeinrichtung 26 auf einem Träger 27 abgestützt ist. Die Mantelstützvorrichtung weist im
vorliegenden Ausführungsbeispiel eine Reihe von in Walzenrichtung gegeneinander versetzten Kolben-Zylinder-Linheiten
28 auf, die über im Träger verlaufende Steuer-Druckleitungen 29 einzeln oder gruppenweise mit
unterschiedlichem Druck versorgt werden können. Der Träger 27 ist über Schwenkeinsätze 30 in den Lagern 6
drehfest gehalten. An beiden Enden des Walzenmantel^ 25 befinden sich Lagereinsätze 31, welche die aus F i g. 1
ersichtliche Form haben. Es gibt einen Ausschnitt 32 mii
parallelen Seitenflächen 33, die an entsprechenden Seitenwänclcn des Trägers 27 geführt sind. Außerdem
bildet die untere Seite des Ausschnitts 32 einen Anschlag 34, der mit der Unterseite des Trägers 27, die
einen Gegenanschlag 35 bildet, zusammenwirken kann. Infolgedessen ist der Walzenmantel 25 relativ zum
Träger 27 über einen Hub h, vertikal bewegbar.
Auch die obere Endwalze 3 weist einen Walzenmantel 36 mit zugehörigem Träger 37 auf. Letzterer ist über
.Schwenkeinsätze 38 drehfest im Lager 7 gehalten. Eine
hydrostatische Belastungsvorrichtung 39 vermag den Walzenmantel 36 nach unten zu drücken. Im Ausführungsbeispiel
besteht sie aus mehreren in Walzenrichtung gegeneinander versetzten Kolben-Zylinder-Einheiten
40. die über Steuerdruckleitungen 41 einzeln oder gruppenweise mit unterschiedlichen Drücken versorgt
werden können. Auch dieser Walzenmantel ist an den Enden mit Lagereinsätzen 42 versehen, die zur
Vertikalführung auf dem Träger 37 einen Ausschnitt 43 mit parallelen Führungsflächen 44 besitzen. Dieser
Walzenmantel ist daher über den veränderbaren I lub Λι
verlagerbar.
Die Steucrdruckleitungen 29 und 41 führen zi; einer
Steucrdmckvorrichturig 45. die in Abhängigkeit von
Betriebsparametern des Kalanders und/oder Eigenschaftsparametern der Warenbahn die jeweils erforderlichen
Drücke an die Belastungseinrichtung 39 und an die Mantelstützvorrichiung 26 abgibt. Der Mantelstütz·
vorrichtung 2b werden solche Drucke zugeführt, daß die
untere Endwalze 2 einen Durchbiegungsausgleich erfahrt und gleichzeitig die gesamte Kraft so groß ist.
daß sich der Anschlag 34 gegen den Gegenanschlag 35
legt. Die Gesamtkraft muQ daher größer sein als das Gewicht der Walzen zuzüglich der durch die Belastungseinrichtung
39 aufgebrachten Zusatzbelastung. Die Belastungseinrichtung 39 wird derart mit Drücken
versorgt, daß sich zwischen den Walzen ein gewünschter
Verlauf des l.iniendrucks ergibt. Zusatzbelastung und Durchbiegungsausgleich sind unabhängig \ (ineinander
einstellbar. Der der unteren Hubvorrichtung 9 zugeführte Druck ist so groß, daß eine nach oben
gerichtete Kraft erzeugt wird, welche größer ist als die
Kraft, welche durch die Mantelstützvorrichtung hervorgerufen
wird, so daß das Lager F, kraftschlüssig an dem Geecnanschlag 13 anliegt. Infolgedessen hat der
Walzenmantel 25 der unteren Endwalze 2 eine genau definierte Lage. Dieser Lage werden die Lager 7 für die
"bere Endwalze mit Hilfe der oberen Hubvorrichtung 14 derart angepaßt, daß rrittels der Belastungseinrichtung
39 Druck ausgeübt άerden kann, ohne daß die
Vertikalbewegung dieses Walzenmantel 36 durch einen Anschlag behindert ist. Die Änderung des Hubes
ti: sollte daher so bemessen sein, daß die Summe aller
•\bdrehreserven des Walzenstapels ausgeglichen werden kann.
Zum Schnellabsenkcn der Walzen können die
Hübräumc der Mantelstützvorrichtung 26 und der unteren Hubvorrichtung 9 gleichzeitig mit dem Ablauf
-.erbunden ά erden, so daß sich eine sehr rasche
Absenkung ergibt. Die Summe der Hübe h und hi sollte
so bemessen sein, daß sich ein Spalt ergibt, der zum
Ausbau einer Walze ausreicht. Es besteht auch die Möglichkeit, die Absenkbewegung der untersten Walze
allein durch Ablassen der Druckflüssigkeit aus der Mantelstützvorrichtung 26 zu bewirken, wenn der Hub
Λι gleich oder größer als der erforderliche Trennweg ist. Es besteht ferner die Möglichkeit, beim Absenken an
den Trennweg einen Bremsweg anzuschließen, wenn der Absenkhub genügend groß ist.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 werden für gleiche und entsprechende Teile um 100 erhöhte
Bezugs/eichen verwendet. Hieraus ergibt sich, daß der obere Walzenmantel 136 eine definierte Arbeitslage hat,
in der ein Anschlag 134 am Lagereinsalz 142 mit einem
Gegenanschlag 135 am Träger 137 zusammenwirkt. In
diesem Fall wird auch die Zusatzbelastung über die Mantelstützeinrichtung der unteren Walze 102 aufgebracht.
Auch in diesem Fall ist es sichergestellt, daß eine der Endwalzen eine genau definierte Lage hat, so daß
sich auch tür die andere i-.ndwaize ein definierter
Betrieb ergibt. Zum Absenken kann hierbei der Hub h 5' der unteren Endwalze 102 und/oder der Hub h 1 der
unteren Hubvorrichtung 9 benutzt werden.
In manchen Fällen kann es zweckmäßig sein. Teile der
Mantelstützeinrichtung 26 und/oder der Belastungseinrichtung 39 mit Druckeinheiten zu versehen, welche
entgegengesetzt zu den gezeichneten Einheiten wirksam sind. So kann beispielsweise bei der Ausführungsform tiach Fig. 3 der obere Walzenmantel 136
zumindest teilweise auch durch nach oben wirkende Kolben-Zylinder-Einheiten belastet werden, beispielsweise
um die Durchbiegung dieser Walze zu verhindern. Statt der veranschaulichten einen Reihe von Kolben-Zylinder-Einheiten
können auch jeweils mehrere parallele Reihen vorgesehen sein. Statt der Kolben-Zylinder-Einheiten
28 bzw. 40 können auch mit Druckflüssigkeit gefüllte Druckräume verwendet werden, welche durch
sich in Walzenrichtung erstreckende Leisten begrenz: sind.
Der neue Kalander bietet eine Vereinfachung der Steuerung bzw. Regelung des Kalanderbetriebes durch
eine feinfühlige und fast reibungs- und verschleißlose Einleitung und Ausübung der Kräfte sowie eine genaue
Positionierung der Funktionsteile und Funktionsgruppen. Die Linienkraft kann durch Signale geregelt
werden, die durch die Messung von Betnebsparametern und Eigenschaftsparametern der Warenbahn kontinuierlich
ermittelt werden können. Der Kalander arbeitet trotz der Verwendung von vertikal bewegbaren
Walzenmänteln vibrationsfrei. Das Trennen und Wechseln von vValzen ist ebenfalls einfach durchzuführen
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Kalander mit einem Ständer und einem Walzenstapel, bei dem
a) die untere Endwalze durch einen Walzenmantel gebildet ist, der von einer sich über die
Walzenlänge erstreckenden hydrostatischen Mantelstützeinrichtung auf einem in seitlichen
Lagern drehfest gehaltenen Träger abgestützt und relativ zum Träger vertikal beweglich ist,
b) auch die obere Endwalze einen Walzenmantel aufweist, der mittels einer sich über die
Walzenlänge erstreckenden, an einem in seitlichen Lagern drehfest gehaltenen Träger abgestützten,
hydrostatischen Belastungseinrichtung belastbar und relativ zum Träger vertikal beweglich ist,
c) wenigstens die Lager des einen Trägers mittels einer Hubvorrichtung vertikal verstellbar sind,
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| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination |