DE3004390A1 - Gehaeuse fuer elektrische leitungsverbindungen - Google Patents
Gehaeuse fuer elektrische leitungsverbindungenInfo
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Description
PATENTANWÄLTE ZENZ & HELBER · D 4300 &SSJEN*1 ·~ΑλΛ ftUHftSTeilM j · TEL.: (02 01) 412687
Seite _■ /f^l T 100
TRW, INC.
10880 Wilshire Blvd.y Los Angeles, Kalifornien 90024, V.St.A.
10880 Wilshire Blvd.y Los Angeles, Kalifornien 90024, V.St.A.
Gehäuse für elektrische Leitungsverbindungen
Die Erfindung bezieht sich auf ein Gehäuse für elektrische Leitungsverbindungen, und insbesondere auf ein Gehäuse, das
einen ersten Steckteil, z.B. einen Stecker oder einen Sockelteil schützend umschließt und einem zweiten Steckteil, z.B.
dem Sockelteil oder Stecker Aufnahme und Halt bietet.
Die Verwendung von Hauben oder Gehäusen, welche, elektrische
Steckteile als Endanschlüsse von elektrischen Leitungen aufnehmen, sind bekannt.Eine Leitungsklemme bzw. -schelle dient
als Zugspannungsentlastung für die Leitungsverbindungen und ist häufig ein integraler Bestandteil derartiger Gehäuse
bzw. Hauben. In der US-PS 3 951 501 ist ein Gehäuse für einen elektrischen Verbinder beschrieben, bei dem eine Leitungsklemme hängend in einer die Leitungsverbindung umschließenden
Gehäusekonstruktion ausgebildet ist. Andere Gehäuse- bzw. Haubenkonstruktionen sind in der US-PS 4 089 579 beschrieben.
Bekannte Gehäusekonstruktionen weisen eine integrale Leitungsklemme und an einander gegenüberliegenden Seitenwänden nach
innen vorspringende Rasten auf, die mit Randteileneines elektrischen Verbinders in Rasteingriff bringbar sind.
Z/ko,
030037/0624
In der US-PS 4 127 3>15 ist eine Gehäusekonstruktion beschrieben,
die an entgegengesetzten Endabschnitten mit einem elektrischen Verbinder verriegelt werden kann und
eine Innenkammer zur Aufnahme einer' an einem Endabschnitt des Verbinders angebrachten Kabelklemme bzw. -schelle aufweist.
Diese Gehäusekonstruktion schützt den Verbinder vor Schaden aufgrund von auf die in der Kabelklemme gehaltene
Leitung einwirkenden Kräften.
In der US-Patentanmeldung 892 627 ist eine Gehäusekonstruktion beschrieben, die in Querrichtung geteilt ist und
dadurch aus zwei Hälften besteht, welche sowohl mit einem eingeschlossenen Verbinder als auch untereinander in Verriegelungseingriff
stehen und eine zentrale Leitungseinführung bilden. Die Einführung kann mit Hilfe von Bändern,
welche um den Umfang eines eingeführten Kabels oder einer eingeführten Leitung stramm herumgelegt werden, im Querschnitt
angepaßt werden, um eine Zugspannungsentlastungsfunktion erfüllen zu können.
Bei allen zuvor genannten Konstruktionen sind die Gehäuse
jeweils nur mit einem einzigen elektrischen Verbinder bzw. Stecker verriegelbar, dessen Kontakte schützend abgedeckt
sind.
Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, ein Gehäuse für elektrische Leitungsverbindungen zur Verfügung
zu stellen, das sowohl einen elektrischen Stecker, dessen Anschlüsse geschützt werden, als auch einen passenden
Gegenstecker gesichert hält, den Stecker schützend umschließt und eine Zugspannungsentlastung gewährleistet.
Der Gegenstecker soll dabei im Eingriff mit dem Stecker am Gehäuse verriegelbar sein.
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Das erfindungsgemäße Gehäuse für elektrische Leitungsverbindungen
zeichnet sich zu diesem Zweck durch besondere Befestigungsmittel aus, welche eine zuverlässige und doch
lösbare Verbindung des Gehäuses und des von diesem eingeschlossenen Steckers bzw. Verbinders mit einem an den eingeschlossenen
Stecker angeschlossenen Gegenstecker ermöglichen,
Das bei der Erfindung vorgesehene Grundgeh^use ist vorzugsweise
so ausgebildet, daß unterschiedliche Stecker-Anschlußmittel in ihm angeordnet werden können. Auf diese Weise ist
die erfindungsgemäße Gehäusekonstruktion extrem flexibel bei normalem Einsatz und geeignet* z.ur Verwendung einer Vielzahl
unterschiedlicher Steckertei'le und Kombinationen.
In bevorzugter Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß das Gehäuse zwei hermaphrodifeische (paarweise gleiche),
zusammenpassende Hälften aufweist, welche so ausgebildet sind, daß sie in einer Betriebsstellung sowohl auf einem
zu schützenden elektrischen Stecker als auch auf dem mit letzterem in Eingriff stehenden Gegenstecker in Rasteingriff
zusammenfügbar sind.
V,
Bei einem Ausführungsbeispiel der Erfindung können zwei Gehäusehälften
miteinander verriegelt und entlang einer ersten Achse zueinander bewegt werden. Jede Gehäusehälfte hat entgegengesetzte
Seitenwandabschnitte, die in geeigneter Weise mit Nuten versehen sind, um gegenüberliegende Seitenkanten
eines im fertigen Gehäuse aufzunehmenden elektrischen Steckers verriegelnd zu erfassen. In dem Verriegelungszustand sind die
beiden Gehäusehälften durch elastisch verformbare Rastansätze miteinander verrastet, welche beim Zusammenfügen der
Gehäusehälften in einen Rastverbund' geschoben werden. Die Gehäusehälften kommen in einer Mittelebene zusammen, welche
quer bzw. normal zur Zustellrichtung verläuft.
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Die Gehäusehälften sind -so ausgebildet, daß sie beabstandete
Füllbauteile zur Schraubenaufnahme passend aufnehmen können, wodurch die zugehörigen Schrauben
einen im Gehäuse aufgenommenen Stecker halten und einen zu dem aufgenommenen Stecker passenden Gegenstecker durch
Schraubeingriff in eine im Gegenstecker angeordnete Gewindebuchse
anschließen können.
Als Alternative zur Verwendung derartiger Schrauben-Aufnahme-Füllbauteile können die Gehäusehälften mit schwenkbaren
Rastansätzen versehen sein, die an distalen Teilen der Ge- „
Rastflachen ■ häusehälften angeordnet sind. Die Rasta'nsätze kommen mit/an
den gegenüberliegenden Endab'schnitten eines passenden Gegen— Steckers in einen Verriegelungseingriff.
Die erfindungsgemäße Gehäusekonstruktion gewährleistet
daher eine sehr flexible Betriebsweise und läßt sich bei Erhalt aller angestrebten Funktionen für eine Vielzahl
unterschiedlicher Verbinder bzw. Steckerkonstruktionen verwenden, wie im nachfolgenden noch genauer erläutert
werden wird.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. In der
Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht auf ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen.
Gehäuses, zusammengebaut mit einem elektrischen Stecker;
Fig. 2 eine teilweise, gebrochene Darstellung der Anordnung gemäß Fig. 1 mit einem Gegenstecker
vor dessen Vereinigung mit dem im Gehäuse aufgenommenen elektrischen
Stecker;
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Fig. 3 eine Explosionsansicht der Anordnung gemäß Fig. 1, in der die den elektrischen Stecker
mit den Leiterenden umgebenden Teile .des Gehäuses dargestellt sind;
Fig. 3A eine perspektivische Ansicht auf eine abgewandelte Ausführungsform einer in der Anordnung
gemäß den Figuren 1 bis 3 verwendbare Verriegelungsvorrichtung;
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht ähnlich derjenigen gemäß Fig. 1 auf ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel der Gehäusekonstruktion, das über einem
elektrischen Stecker zusammengefügt ist;
Fig. 5 eine Draufsicht mit einem weggebrochenen Teil', in welchem der Anschluß und die Befestigung
eines elektrischen Steckers an der Gehäuse-Steckeranordnung gemäß Fig. 4 mit Hilfe
von Schrauben gezeigt ist;
Fig. 6 eine Explosionsansicht ähnlich derjenigen gemäß
Fig. 3 mit den .Elementen der Gshäuse-Stecker-Anordnung
gemäß Fig. 4;
Fig. 7 eine Seitenansicht mit weggebrochenen Teilen
auf eine Gehäuse-Stecker-Anordnung gemäß Fig. 1;
Fig.. 8 eine Seitenansicht ähnlich derjenigen gemäß Fig. 7, in der das Gehäuse gemäß Fig. 7 im
Zusammenbau mit einer Steckeraufnahme gezeigt ist;
Fig. 9 eine Seitenansicht ähnlich derjenigen gemäß Fig, 7, in der das Gehäuse gemäß den Figuren 4 bis 6
zusammengebaut mit einem Stecker gezeigt ist, wobei keine Schrauben verwendet werden;
Fig. 10 eine Seitenansicht ähnlich derjenigen in Fig. 9, wobei das Gehäuse gemäß Fig. 9 mit einer
Steckerbuchse vereinigt ist;
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40
Fig. 11 eine Seitenansicht ähnlich derjenigen gemäß Fig. 9 mit dem Gehäuse gemäß Fig. 9,
wobei das Gehäuse und ein Füllstück mit Schrauben vereinigt sind, die zum Befestigen
einer auf den dargestellten Stecker passenden "Steckbuchse dienen;
Fig. 12 eine Seitenansicht ähnlich derjenigen gemäß Fig. 11, wobei das Gehäuse in Verbindung
mit einer Steckerbuchse dargestellt ist;
Fig. 13 eine Seitenansicht mit weggebrochenen Teilen und teilweise im Schnitt von der
Gehäuse-Steckeranordnung gemäß Fig. 1, zusammengefügt mit dem Gehäuse gemäß Fig.
6, wobei die beiden Gehäuseanordnungen mit Hilfe von schwenkbar gelagerten Klinkenhebeln zusammengehalten werden,
an deren Enden Rastvorsprünge ausgebildet sind;
Fig. 14 eine Seitenansicht mit weggebrpchenen Teilen und einer Teilschnittdairstellung
von zwei Gehäuse-Stecker-Anordnungen, wobei das Gehäuse Fig. 4 entspricht und
die Stecker andere Ausführungen haben;
Fig. 15 eine Seitenansicht der Gehäuse-Stecker-Anordnung gemäß Fig. 1, wobei verschiedene
Gehäuseelemente teilweise weggebrochen und im Schnitt dargestellt sind und eine Verbindung
mit einem an einer Chassisplatte angebrachten Stecker hergestellt ist;
Fig. 16 eine Seitenansicht ähnlich derjenigen gemäß Fig. 15 mit einer Gehäuse-Stecker-Anordnung
gemäß Fig. 4, die mit einer an einer Chassisplatte angebrachten Steckerbuchse zusammengefügt ist;
Fig. 17 eine Seitenansicht auf die Innenseite einer von zwei hermaphroditischen Gehäusehälften;
Fig. 18 eine Schnittansicht entlang der Linie 18-18 in Fig. 17;
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Fig. 19 eine Seitenansicht auf die Außenseite einer der Gehäusehälften;
Fig. 20 eine Seitenansicht eines mit einem Kunststoffisolator
versehenen und auf einer Montageplatte angebrachten Verbinders bzw. Steckers, wie er bei den verschiedenen
Gehäusekonstruktionen. Verwendung finden kann;
Fig. 21 eine Ansicht ähnlich derjenigen gemäß Fig. 20 auf einen Metallverbinder bzw. Stecker,
der an einer Montageplatte angebracht und mit lösbaren Montagebeschlägen für die
Verbindung an verschiedenen Gehäusen der erfindungsgemäßen Ausbildung geeignet
ist; und
Fig. 22 eine Teilschnittansicht auf eine andere
Befestigung, die zur Anbringung einer Verbindungsöse
an einen metallischen Steckerkörper verwendet werden kann.
In Fig. 1 ist eine Gehäuse-Stecker-Anordnung IQ mit einem
zusammengebauten Gehäuse 12 dargestellt, wobei letzteres
einen elektrischen Verbindungsstecker 14 schützend umgibt. Der Stecker 14 ist ein Verbindungsstecker der von TRW INC.,
Elk Grove Village, Illinois unter der Bezeichnung D-Subminiatur-Verbinder angeboten und vertrieben wird.
Solche Verbindungsstecker finden vor allen Dingen dort Anwendung, wo sowohl Raum als auch Gewicht von wesentlicher
Bedeutung ist. Der Stecker 14 kann auch als Kontaktverbinder hoher Dichte angesehen werden, der ganz besonders
gut für Luftfahrzeuge, Raketen und ähnliche Anwendungsfälle geeignet ist.
Wenn auch die in der Zeichnung dargestellten Verbinder
von dieser "Subminiatur-"Art sind, so können die baulichen
Einzelheiten der beschriebenen Gehäusekonstruktionen auf andere bekannte Steckerkonstruktionen angewandt werden,
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42,
so z.B. auf die lötfreien Verbinder, die von TRW INC. unter dem Handelsnamen "Superibbon" vertrieben werden. Aus der
Explosionsdarstellung gemäß Fig. 3 ist zu sehen, daß der dargestellte Endabschnitt der Leitung 16 eine Zugentlastungsmuffe
18 mit beidseitig vorspringenden Laschen 20 im Preßsitz trägt. Die Leitung 16 enthält mehrere Leiter
22, die aus dem ummantelten Ende 24 der Leitung bzw. des Kabels 16 vorstehen. Die Leiterenden sind mit Metallkontakten
verbunden, die im dargestellten Le i-tunqs stecker 14 angeordnet
sind. Vorspringende Stifte 16 des Steckers 14 sind
in Fig. 1 und 3 zu sehen; die Stifte 16 sind von einem Kragen 18 des Steckers 14 umgeben. Die Stecker 14 können
einen ganz aus Kunststoff bestehenden Isolierkörper enthalten, in welchem Metallkontakte mit stiftartigen Enden ·
16 eingebettet sind, oder sie können ein Metallgehäuse mit
einer Glasfüllung als Isolator und Kupferkontakten aufweisen, welche zur Erhöhung der elektrischen Leitfähigkeit
mit Gold überzogen sein können.
Die Gehäusekonstruktion 12 des in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiels
weist entgegengesetzt gleiche, d.h. hermaphroditische Hälften 26R und 26L auf, welche in
lösbaren Verriegelungseingriff einander zugestellt werden können, wobei der Stecker 14 unter satter Passung eingeschlossen
ist und die zwischen den Steckerkontakten und den Leitern 22 hergestellten Anschlüsse von dem Gehäuse
geschützt sind. Jede Gehäusehälfte 26R und 26L hat entgegengesetzte
parallele Seitenwandabschnitte 28 und 30, an denen eine C-förmige Verriegelungsaufnahme 32 bzw. eine keilförmige
Verriegelungsnase 34 angeordnet sind, wie am besten in Fjgt 3 zu sehen ist. Eine Keilfläche 36 an der von der Wand
30 der Gehäusehälfte 26L vorspringenden Verriegelungsnase
34 liegt zwischen Führungskanten 38, die einen Raum zum
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genauen Einsetzen der Verriegelungsaufnähme 32 seitlich
begrenzen, wenn die beiden Gehäusehälften zusammengefügt
sind.
Zur Führung der verriegelt zusammengeschlossenen Gehäusehälften 26L und 26R sind außerdem zungenartig vorstehende
Wandabschnitte 40 und 42 .vorgesehen, deren einander gegenüberliegenden Kanten 38 die Verriegelungsaufnahme 32
einschließen. Die zungenartigen Wandabschnitte 40 und 42 sind in Führungsnuten an der entgegengesetzten Gehäusehälfte
26R entsprechend der Darstellung in Fig. 3 aufgenommen. Die Führungsnuten des entgegengesetzten Wandabschnitts
40 der Gehäusehälfte 26R sind durch Wandkanten 44 und 46 gebildet, wobei erstere eine Flanke eines
Führungsteils 50 und letztere eine Flanke der Verriegelungsaufnahme 32 ist. Der Verriegelungswandabschnitt 42 der
Gehäusehälfte 26L findet entsprechend der Darstellung in Fig. 3 Aufnahme in einer von Kanten 52 und 54 an der Wand
28 der Gehäusehälfte 26R gebildeten Nut. Die Kante 52 ist
dabei durch die eine Außenflanke der Verriegelungsaüfnähme 32 und die Kante 54 durch die Innenflanke eines von der
Fläche 28 der Gehäusehälfte 26R nach oben vorspringenden
Führungselements 56 gebildet.
In den einander zugekehrten Wandabschnitten 28 (und unsichtbar in 30) der Gehäusehälfte 26R sind gemäß Darstellung in
Fig. 3 geschlitzte Halbschalen 58 mit einer Quernut 60 ausgebildet, welche letztere in Fig. 17 sichtbar ist. Die Gehäusehälfte
26L hat eine identische Halbschalenausbildung, wie am besten in Fig. 19 zu sehen ist. Die Funktion der geschlitzten
Halbschalen 58 besteht darin, die Zugentlastungsmuffe 18, die am Kabel bzw. an der Leitung 16 befestigt ist,
mit den vorspringenden Zungen 20 in den einander zugewandten Nuten 60 aufzunehmen und zu verspannen, wenn die Gehäusehälften
26R und 26L über der Kabelverbindungsanordnung gemäß
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Fig. 3 geschlossen sind,, um die in Fig. 1 dargestellte,
kompakte und verriegelte Anordnung zu bilden.
Gemäß Darstellung in den Figuren 17 und 19 ist außerdem ein querverlaufender Abstandshalter 64 vorgesehen, der die
einander gegenüberliegenden Wandabschnitte 28 und 30 in jeder der paarweise gleichen Gehäusehälften 26R und 26L
auf Abstand hält. In den Bodenseiten der Wände 28 und der einander entgegengesetzten Gehäusehälften sind schwalben—
schwanzförmige Nuten 68 ausgebildet, welche mit entgegengesetzten
längsverlaufenden Kanten des im zusammengesetzten Zustand von den Gehäusehälften 26L und 26R definierten
Hohlraums aufgenommenen elektrischen Steckers passend ineinandersetzbar sind. Die Figuren 3 und 6 zeigen die
längsverlaufenden Kanten 70 des Steckers 14 vor dessen Einschieben in die schwalbenschwanzförmigen Nuten 68
der Gehäusehälften und vor dem vollständigen Zusammenbau der Anordnung gemäß den Figuren 1 und 4.
In den entgegengesetzten Gehäusehälften 26R und 26L des
Gehäuses 12 der Figuren 1, 2, 3 sind Finger-betätigbare Klinkenhebel bzw. Rasthebel 72 schwenkbar gelagert, die
einen bei 76 mit einer Bohrung versehenen Hauptarm 74 und eine am Ende ausgebildete Rastnase 78 aufweisen. Von einer
Verbindungsstelle 82 aus geht vom Hauptarm 74 ein elastisch
verformbarer, dünnerer Federarm 81 ab. Jeder Hebel 72 ist mit Hilfe eines Lagerzapfens 80 (Fig. 3) in einer zugehörigen
Gehäusehälfte schwenkbar gelagert. Die Lagerzapfen 80 sind in/Öffnung 84 jeder Gehäusehälfte aufgenommen (Fig.
18). Eine Zapfen-Aufnahmeöffnung 84 ist außerdem in jeder
der Gehäusehälften 26R und 26L in den Figuren 3 und 6 dargestellt.
Als Alternative zur Verwendung lösbarer Klinkenhebel 72 und Zapfen 80 können Hebel und Lagerzapfen entsprechend
Fig. 3A als einstückige Klinkenanordnung 73 ausgebildet sein.
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Die Anordnungen 73 haben denselben Aufbau wie die Hebel 72, mit der Ausnahme, daß die Lagerzapfen 75 mit den
Hebeln einstückig ausgebildet sind· Die Anordnungen 73 können mit jeder Gehäusehälfte 26R oder 26L durch Verkeilen
der Zapfenschenkel 75 zwischen den Wänden 28, jeder Gehäusehälfte vereinigt werden, wobei die Zapfenschenkel
in den Aufnahmeöffnungen 84 einrasten.
In zusammengebautem Zustand ist jeder Klinken- oder Rasthebel 72 oder jede Anordnung 73 mit dem Federarm
an der Außenwand einer Halbschale 58 in der in Fig. 2 dargestellten Weise federnd abgestützt. Jeder Hauptarm
74 jedes Klinkenhebels 72 ist mit einem Anschlagdaumen 86 (Fig. 3) versehen, der an einer inneren Anschlagfläche
88 eines Querteils 90 an jeder der paarweise gleichen Gehäusehälften zusammenwirkt (vgl. Fig. 18).
Beim normalen Zusammenbau der Gehäuse-Steckerelemente gemäß Fig. 3 (nach der schwenkbaren Lagerung der Klinkenhebel
72 oder Anordnungen 73 in jeder Gehäusehälfte 26R und 26L)
werden die Gehäusehälften soweit einander zugestellt, daß die vorspringenden Zungen 20 der Kabelmuffe 18 in die Nuten
60 der einander entgegengesetzten Halbschalen 58 eingreifen.
Gleichzeitig werden die federartig ausgebildeten Kanten des Steckers 14 in die schwalbenschwanzformigen Nuten
eingeschoben (vgl. Fig. 19). Am Ende der gegenseitigen Zustellung der Gehäusehälften läuft die Verriegelungsnase 34 jeder der paarweise gleichen Gehäusehälften in
die Verriegelungsaufnahme 32 der entgegengesetzten Gehäusehälfte
ein und die Gehäusehälften werden mit Hilfe der zusammenwirkenden Führungswandabschnitte und Aufnahmenuten
in die gewünschte gegenseitige Lagezuordnung gebracht.
In der in Fig. 1 dargestellten verriegelten Stellung ist
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/it, '■'- :
der Stecker 14 satt in dem von den paarweise gleichen
Gehäusehälften 26R und 26L gebildeten Hohlraum aufgenommen,
und die beiden Gehäusehälften sind fest miteinander verriegelt* Jede der schwalbenschwanzfö'rmigen Nuten 68 in
den entgegengesetzten Sextenwandabschnxtten 30 und 28 der paarweise gleichen Gehäusehälften hat entsprechend der Darstellung
in Fig. 18 ein inneres Anschlagende 96. Der Abstand a/ischen den entgegengesetzten Endanschlägen 96 ist so bemessen,
daß die Gehäusehälften in dem verriegelten Zustand gemäß Fig. 2 den Stecker 14 satt zwischen sich aufnehmen,
so daß eine Relativverschiebung zwischen Gehäuse und Stecker wirksam verhindert wird.
Die in den Gehäusehälften schwenkbar gelagerten Klinkenhebel
72 oder Klingenanordnung 73 dienen zur Verriegelung von Rast- oder Klinkenelementen, z.B. von Elementen 100
einer in Fig. 2 dargestellten Steckerbuchse 102, welche mit
Hilfe von Schrauben 106 an einer Chassis-Montageplatte befestigt ist. Die Schrauben 106 stehen mit einem Innengewinde
108 einer Büchse 110 in Eingriff, die im Inneren jedes der beiden Rastelemente 100 (Fig. 2) angebracht ist. Die
Steckerbuchse 102 der Fig. 2 kann aus Kunststoff, z.B. Polyester bestehen, wobei der gesamte Stecker einschließlich
der Rastarme einteilig aus Kunststoff gebildet sein kann, mit der Ausnahme der im Stecker angeordneten Metallkontak'te
112. .
Die Funktion der schwenkbaren Klinkenhebel 72 oder 73 in den beiden paarweise gleichen Gehäusehälften 26R und 26L
besteht darin, mit Hilfe der Rastnasen 78 Rastflächen 114 an jedem Rastelement 100 des Steckers 102 verriegelnd zu
hintergreifen. Nach dem Einsetzen des Stiftsteckers 14 in
die Steckerbuchse 102 (Fig. 2) kommen die Klinkenhebel 72 unter Hintergreifen der Rastflächen 114 der Rastelemente
100 an der Steckerbuchse 102 in der in Fig. 15 dargestellten
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rl·
Weise in Rasteingriff. Wie aus Fig. 2 zu sehen ist, wirken
die an den Rastnasen 78 der Klinkenelemente 72 ausgebildeten Schrägflächen 79 mit Schrägflächen 109 an den Rastelementen
100 der Steckerbuchse derart zusammen, daß die Klinkenhebel 72 soweit ausgeschwenkt werden, bis die Rastnasen hinter den Rastflächen 117 beim Zusammenstecken der
Steckerteile 14 und 102 in Rasteingriff kommen.
Aus der Darstellung in den Figuren·2 und 3 ist zu sehen,
daß der Stecker 14 gemäß den Figuren 1, 2, 3 selbst nicht mit angeformten Rastelementen versehen ist, wenn die Gehäuseausführung
12 zur Aufnahme des Steckers verwend&t wird. Wenn solche mit dem Stecker einteiligen Rastelemente verwendet
wurden, so könnte der Stecker nicht in den Hohlraum des Gehäuses 12 passend eingefügt werden. Das beschriebene Gehäuse
ist daher zum schützenden Einschluß eines Steckers in der Ausführung des Steckers 14 und zur Verriegelung mit einem
Gegenstecker 102 geeignet, wobei letzterer mit Rastelementen 100 versehen ist.
Wenn es notwendig wird, den Stecker 14 gemäß Fig. 6 mit einem Gegenstecker ohne Rastelemente, z.B. einer Steckerbuchse
103 gemäß Fig. 20 (ohne die Rastansätze 107) zu verwenden, so können die paarweise gleichen Gehäusehälften
26R und 26L mit den in Fig. 6 dargestellten Füllbauteilen 116 versehen werden. Aus Fig. 6 ist zu sehen, daß jedes
Füllbauteil einen normalerweise außen gelegenen gewölbten
-weist
Wandabschnitt 118 auf/, der in einen vertikalen Abschnitt 120 übergeht. An diesen vertikalen Abschnitt 120 schließen sich ein Rampenabschnitt 122 und ein weiterer ebener Abschnitt 124 an, wobei letzterer parallel zur Fläche des Abschnitts 120 in der Vertikalebene bei Normalposition im Gebrauch verläuft. Der unterste Abschnitt jedes Füllbauteils 116 ist mit einer SchrägSLäche 126 versehen. In dieser Gebrauchsstellung sind die Innenflächen durch die Abschnitte 128 und
Wandabschnitt 118 auf/, der in einen vertikalen Abschnitt 120 übergeht. An diesen vertikalen Abschnitt 120 schließen sich ein Rampenabschnitt 122 und ein weiterer ebener Abschnitt 124 an, wobei letzterer parallel zur Fläche des Abschnitts 120 in der Vertikalebene bei Normalposition im Gebrauch verläuft. Der unterste Abschnitt jedes Füllbauteils 116 ist mit einer SchrägSLäche 126 versehen. In dieser Gebrauchsstellung sind die Innenflächen durch die Abschnitte 128 und
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13Oa und 13Ob gebildet, wobei die zuletzt genannten beiden Flächen entsprechend der Darstellung in Fig. 6 unter einem
leichten Winkel zueinander angeordnet sind.
Eine Schrauben-Aufnahmeöffnung 132 verläuft in Längsrichtung
durch den Hauptkörper jedes Füllbauteils und nimmt eine Schraube 134 auf, die am äußeren Ende mit einem Gewindeabschnitt
138 und einem gewindefreien Abschnitt 136 versehen ist. Der Durchmesser der Öffnung 132 ist soweit, daß der
Gewindeabschnitt 138 der Schraube ohne Schwierigkeiten durchgeführt werden kann. An der hinteren Innenfläche 128 jedes
Füllbauteils 116. ist eine Rippe 140 mit entgegengesetzten Rampenflächen 142 angeformt."
Jede Schraube 134 kann in der zugehörigen Öffnung 132 dadurch festgehalten werden, daß das Füllbauteil mit Hilfe
eines an eine Fläche 130A oder 130B oder beidenangesetzten Stanzstiftes in der in Fig. 5 dargestellten Weise bei
eingedrückt wird. Die dabei entstehende Deformierung der Innenwand der Öffnung 132 hält die Schraube 134 in der
Öffnung 132 des Füllbauteils, da die Deformierung einen Anschlag bildet, der "ein Herausziehen der Schraube aus
der Öffnung 132 durch Angriff an den mit einem größeren Durchmesser versehenen Gewindeabschnitt 138 verhindert.
Der Vorsprung ermöglicht eine begrenzte Verschiebung der Schraube an deren gewindefreien Abschnitt.
Beim Einbau der Füllbauteile bzw. Einsätze 116 in die Gehäusehälften
26R und 26L werden die Füllbauteile entlang den strichpunktiert in Fig. 6 dargestellten Bewegungsachsen
eingeschoben, wobei die einander gegenüberliegenden Seitenwandabschnitte 28 und 30 auseinander gerückt werden. Zu
beachten ist, daß die oberen Kanten jedes Füllbauteils bei 148 keilförmig verjüngt sind, um das Einschieben der
030037/062 4
Füllbauteile zwischen die entgegengesetzten Seitenwände jeder Gehäusehälfte zu erleichtern. Jedes Füllbauteil wird
nach oben gedrückt, wobei jede Rippe 140, die an dem Wandabschnitt 128 jedes Füllbauteils angeformt ist, an der gebogenen
Rückwand jeder Lagerschale 58 in der in Fig. 5 dargestellten Weise tangential angreift.
Das Füllbauteil wird soweit nach oben geschoben, bis der untere Rand 64L (Fig. 17) jedes Abs.tandshalters 64 der
Gehäusehälfte an der Rampe 122 jedes Füllbauteils zur Anlage kommt. Bei Erreichen dieser Lage rastet die Rückfläche
150 des unteren Abschnitts 126 des Füllbauteils (Fig. 6) hinter äußere Enden 152T (Fig. 18) von vorspringenden Teilen
152 (Fig. 7), die an der Innenfläche jeder Gehäusehälfte angeformt
sind und die schwalbenschwanzförmige Npt 68 bilden.
Aus dieser Einrast-Beziehung, wie sie Fig. 5 darstellt,
ist zu erkennen, daß die Außenflächen des querverlaufenden Abstandshalters 64 zusammen mit der Außenfläche des Abschnitts
124 des Füllbauteils eine glatte Oberfläche bilden, die wie eine integrale Konstruktion wirkt. Die untere Abschrägung
am querverlaufenden Abstandshalter 64 und die Rampenfläche
122 am Füllbauteil passen ebenfalls entsprechend der Darstellung in Fig. 5 genau zusammen.
Die Flexibilität der beschriebenen Gehäusekonstruktion ergibt sich aus den verschiedenen Figuren der Zeichnung. In
Fig. 7 ist die Gehäuse-Stecker-Anordnung 10 entsprechend Fig. 1 teilweise geschnitten gezeigt. In Fig. 8 ist die
Gehäuseanordnung 12 der Figuren 1,2,3 mit einer Steckerbuchse 14R vereinigt dargestellt..
In Fig. 9 ist die Gehäuse-Stecker-Anordnung gemäß Fig. 4 gezeigt, wobei in Abwandlung die Füllbauteile 116 ohne
Halteschrauben dargestellt sind. Fig. 10 ist eine Ansicht
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-yr- ;_■■■:■.--
XO
ähnlich derjenigen gemäß Fig. 9, wobei die abgewandelte Gehäuseanordnung 12M mit einer Steckerbuchse 14R kombiniert
dargestellt ist.
Die Figuren 11 und 12 entsprechen den Figuren 9 und 10 mit der Ausnahme, daß in die dort vorgesehenen Füllbauteile
Halteschrauben 134 eingesetzt sind und die Füllbauteile
mit den zugehörigen Gehäusehälften zu einstückigen Einheiten 121 vereinigt sind.
In der zusammengesetzten Gehäuse-Stecker-Anordnung gemäß Fig. 13 ist die Gehäuse-Stecker-Anordnung nach den Figuren
1 und 3 in einer passenden Verriegelungsverbindung mit der abgewandelten Gehäusekonstruktion 12M der Figuren 4 bis
6 gezeigt, bei der Füllbauteile 116 ohne Schrauben 134 verwendet werden. Das abgewandelte Gehäuse 12M ist in Verriegelungsstellung
mit dem in Fig. 2 dargestellten Stecker 102 gezeigt, wobei letzterer mit angeformten Ra^telementen
100 versehen ist. Aus Fig. 13 ist zu erkennen, d,aß Rastnasen 78 der Klinkenhebel 72 des Gehäuses 12 mit Rastansätzen
100 der Steckerbuchse 102 verrastet sind, wenn der im Gehäuse 12 aufgenommen Stecker 14 in die Büchse 102 eingesteckt ist.
Ferner zeigt Fig. 13, daß beim Verbinden der Steckerteile und 102 Auflauframpen 109 an den Rastansätzen 100 des
Steckerteils 102 die Klinkenhebel 72 auseinander drängen und um die Zapfen 80 verschwenken, während die
Federarme 81 leicht ausgelenkt werden. Bei einer solchen Auslenkung hintergreift die Rastnase 78 jedes Klinkenhebels
72 die Rastfläche 114 an jedem Rastansatz 100 der Steckerbuchse 102.
Zum Lösen der beiden Gehäuse-Stecker-Anordnungen aus der in Fig. 13 dargestellten Verriegelungsstellung brauchen nur
die Klinkenhebel 72 nach innen geschwenkt zu werden, wodurch die Hauptarme 74 in Richtung der Federarme 80 eingerückt
und die Rastnasen 78 gleichzeitig unter Entriegelung von
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den Rastansätzen 104 des'Steckerteils 102 auswärts geschwenkt
werden. Fig. 14 stellt zwei Gehäuse 12M dar, bei denen Schrauben 134 in dem oberen .Gehäuse die beiden Gehäuse-Stecker-Anordnungen
unter Eingriff in die Gewinde 108 der Muffen 110 (Fig. 2) zusammenhalten, welch letztere in den
gegenüberliegenden Enden des im unteren Gehäuse 12M aufgenommenen Steckerteils 102 angeordnet sind.
Fig. 15 ist eine teilweise geschnittene Seitenansicht, in der die Gehäuse-Stecker-Anordnung 10 gemäß Fig. 2 im
Verriegelungseingriff mit einem über Schrauben 106 an der Chassisplatte 104 angebrachten Steckerteil 102 gezeigt ist.
Fig. 16 ist eine teilweise geschnittene Seitenansicht der
abgewandelten Gehäuse-Stecker-Anordnung 1OM der Fig. 5 im Eingriff mit dem Steckerteil 102. Die Schrauben in den Füllbauteilen
116 dienen zum Festlegen der Verbindung der Gehäuse-Stecker-Anordnung mit dem Steckerteil 102.
Wenn auch die vorausgegangene Beschreibung Kunststoffstecker behandelt, ist klar, daß die beschriebenen
Gehäusekonstruktionen mit den gleichen Vorteilen auch bei Metallgehäusesteckern, z.B. dem Stecker 160 gemäß Fig.
21 anwendbar sind. Der Stecker 160 ist ein Neun-Stellungs-CE-Zwischenverbinder
mit Rastblöcken 162, welche an entgegengesetzten Endabschnitten des Verbinders mit Hilfe von
Schrauben 164 befestigt sind. Letztere sind in die unteren Teile der Muffen 167 eingeschraubt, die im Inneren jedes
Rastblocks 162 angeordnet sind. Die Schrauben 164 legen den Verbinder bzw. Stecker an einer mit Löchern versehenen
Platte 104 fest, in der der Verbinder 103 eingesetzt ist.
Anstelle der Verwendung von Muffen 110 in den Steckern 102, denen Rastelemente 100 einstückig angeformt sind (Fig. 2)
kann ein Muffenelement 166 gemäß Fig. 22 verwendet werden.
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lh
Das Muffenelement 166 weist einen oberen Büchsenabschnitt 168 mit einem nach unten vorstehenden Zapfen 170 auf, der
zum Befestigen des dargestellten Steckers 102M an einer
Chassisplatte 104 mit Hilfe einer Kontermutter 172 dient. Während die zuvor behandelten Gehäusekonstruktionen für
Stecker in der Ausführung des Steckers 14 in Fig. 1 ohne integrale Rastmittel und die Gegenstecker, z.B. der Stecker
102 gemäß Fig. 2 mit angeformten Rastmitteln beschrieben wurden, kann ein in Fig. 20 dargestellter Stecker 103 verwendet
werden, der ähnlich dem metallverkleideten Stecker 160 gemäß Fig. 21 ausgebildet ist. Der Kunststoffkörper des
Steckers 103 kann mit lösbaren Rastblöcken 107 aus Kunststoff ausgestattet sein, die mit Hilfe von Schrauben 164
befestigbar sind, wobei die Schrauben in die unteren Gewinde der Gewindebüchsen 167 eingreifen und den Stecker mit der
Platte 104 verbinden. Solch ein Stecker kann daher in Verbindung mit Gehäusen verwendet werden",die über Klinkenhebel
oder Füllbauteile verfügen.
Wenn auch nach der vorhergehenden Beschreibung die paarweise gleichen Gehäusehälften 12 und 12M lösbar entweder mit
.Klinkenhebeln 72 (oder Anordnungen 73) oder Füllbauteilen versehen sind, ist klar, daß die beschriebenen Gehäusekonstruktionen
aus festen Anordnungen bestehen können. So können die Klinkenhebel und die Füllbauteile unlösbar mit
den zugehörigen zusammenpassenden Gehäusehälften verbunden
sein. Wie anhand der Figuren 11 und 12 erläutert worden ist, können die Füllbauteile einstückig in den paarweise gleichen
Gehäusehälften integriert sein. Es ist aus Fig. 2 zu erkennen, daß die schwenkbaren« Klinkenhebel permanent in Stellung gehalten
werden können, wenn die. Zapfen 80 nicht lösbar zu sein brauchen, da die Zapfenenden(in Verriegelungseingriff
gebracht werden können.
Die vorausgegangene Beschreibung zeigt die Flexibilität
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lh
bei der Verwendung der beschriebenen Gehäusekonstruktioneni
Die Gehäusehälften können in geeigneter Weise auf einem elektrischen Steckerteil oder einer Steckerbüchse verrastet
und verriegelt werden und dabei gleichzeitig einen Kabelabschnitt und eine Zugspannungsentlastungsmuffe festklemmen.
Die Gehäuse-Stecker-Anordnung kann nachfolgend mit einem zweiten Stecker vereinigt und mit diesem formschlüssig verriegelt
werden. Die vorgesehenen Klinkenhebel und Füllbauteile mit zugehörigen Schrauben dienen zur Herstellung einer
festen und zuverlässigen Verbindung. Die Gehäuse und Stecker bzw. Verbinder können aus verschiedenen Kunststoffarten,
z.B. verschiedenen Polyester-Werkstoffen hergestellt sein.
Die Klinkenarme ermöglichen 'sowohl eine automatische Verriegelung
beim Zusammenschieben der Steckerteile als auch durch Fingerbetätigung eine Aufhebung der Verriegelungsverbindung.
Wenn die zuvor beschriebenen Gehäuseausführungen in Verbindung mit Metallmantelsteckern 116 gemäß Fig. 21 verwendet werden,
so können die Aufnahmenuten der zusammenpassenden Gehäusehälften selbstverständlich abgewandelt werden? .um sie den
schmaleren Kanten des Umfangsflansches des Steckers 160
anzupassen.
Die beschriebenen Gehäuseausführungen ermöglichen die Verbindung
einer Gehäuse-Stecker-Anordnung mit anderen Gehäuse-Stecker-Anordnungen und außerdem deren Zusammenbau mit an
Chassisplatten angebrachten Steckerteilen. Die Anordnung kann durch einfaches Zusammendrücken der schwenkbaren Klinkenhebel
oder durch einfaches Abschrauben der Gehäusekonstruktionen bei Verwendung von Füllbauteilen gelöst werden.
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Claims (19)
1.) Gehäuse zur Verwendung mit passenden elektrischen Steckverbindungen,
dadurch gekennzeichnet daß das Gehäuse (10) zwei zusammenpassende Gehäuseteile
(26R, 26L) aufweist, die über Verriegelungselemente (32, 34) miteinander lösbar verriegelt sind und im Verriegelungszustand
einen Hohlraum zur satten Aufnahme eines ersten Steckerteils (14) umschließen und daß im Gehäuse Kupplungsvorrichtungen
(72, 73; 116) einander gegenüberliegend angeordnet sind, die mit gegenüberliegenden Endstücken (100) am
anderen Steckerteil (102) bei dessen Verbindung mit dem ersten Steckerteil (14) in lösbarem Eingriff stehen.
.2. Gehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Gehäuseteile als paarweise gleiche Gehäusehälften (26R,
26L) ausgebildet sind.
3. Gehäuse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsvorrichtungen, finger-betätigbare und
in gegenseitigem Abstand angeordnete Rastklinken (72; 73)
die
aufweisen}in den Gehäuseteilen (26R, 26L) schwenkbar gelagert
sind.
4. Gehäuse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kupplungsvorrichtungen in gegenseitigem Abstand in den Gehäuseteilen (26R, 26L) angeordnete Schraubenhalter
(116) und aus den Schraubenhaltern (116) vorstehende
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und jeweils in eine Öffnung eines Steckerteils (14) eingreifende
Schrauben (134) aufweisen.
5.' Gehäuse nach Anspruch 3 in Kombination mit einem im Gehäusehohlraum
satt aufgenommenen ersten Steckerteil und einem mit diesem gekuppelten zweiten Steckerteil, dadurch
gekennzeichnet, daß der zweite Steckerteil (102) mit in gegenseitigem Abstand angeordneten Rastbauteilen (100,
114) versehen ist, mit denen die am·. Gehäuse (10) schwenkbar gelagerten Rastklinken (72; 73) in lösbarem Rasteingriff
stehen.
6. Gehäuse nach Anspruch 4 in Kombination mit einem
im Gehäuseinnenraum satt aufgenommenen ersten Steckerteil und einem mit diesem gekuppelten zweiten Steckerteil,
dadurch gekennzeichnet, daß an beabstandeten Abschnitten
des zweiten Steckerteils (102) mit Gewindelöchern (108) versehene Kupplungselemente (IQO) zur lösbaren Aufnahme der
aus den Schraubenhaltern .(116) vorstehenden Schrauben (134)
vorgesehen sind.
7. Gehäuse nach Anspruch 4 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenhalter (116) jeweils in eines der Gehauseteile
(26R, 26L) lösbar und passend eingesetzt sind.
8 .GehäuseAiach Anspruch 4 oder 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schraubenhalter jeweils mit einem der Gehäuseteile (26R, 26L) einstückig ausgebildet sind.
9.Gehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 3,dadurch gekennzeichnet,
daß die Kupplungsvorrichtungen jeweils einen als Doppelhebel ausgebildeten Klinkenhebel (72; 73) mit einem
an einem Ende angeordneten Rastelement (78) aufweisen und daß das dem Rastelement (78) entgegengesetzte Hebelende
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gegabelt ist, wobei die·Gabelarme (74, 81) relativ zu-,
einander elastisch verformbar sind.
10. Gehäuse nach einem der Ansprüche 1, 2 und 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kupplungsvorrichtung ein mit einer Öffnung (132) versehenes Füllbauteil (116) aufweist,
in welchem eine Schraube (134) zur Halterung eines Steckerteils (14, 102) aufgenommen ist.
11. Gehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die beiden Gehäusehälften (26R, 26L)
mit ineinandergreifenden geraden Zustellführungen (38 ... 56) und einer zentralen Kabelaufnahme (58) versehen sind und
daß in der Kabelaufnahme Spannungsentlastungsnuten (60) zur Aufnahme von nach außen vorstehenden Laschen (20) einer
Kabelhaltemuffe (18) ausgebildet sind.
12.Gehau se nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die zentrale Kabelaufnahme (58) rechtwinklig zur Führungsachse der Zustellführungen (38 ... 56) angeordnet
ist und eine kammer bildet, in der das Kabel (16) bzw. eine dieses umschließende Haltemuffe ;(18)
mit Klemmschluß eingefaßt ist.
13. Gehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 3,dadurch
gekennzeichnet, daß an der Rastklinke (72; 73) ein Federelement in solcher Anordnung angebracht ist, daß es
die Rastklinke in einer Schwenkrichtung vorspannt.
14. Gehäuse nach Anspruch 13,dadurch gekennzeichnet,
daß die Rastklinke (72) über einen Lagerzapfen (80) in an jedem Gehäuseteil (26R, 26L) ausgebildeten Lageraufnahmen
(84) schwenkbar gelagert ist.
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15. Gehäuse nach Anspruch 14,dadurch gekennzeichnet, daß
der Lagerzapfen (75) mit der schwenkbaren Rastklinke (73) einstückig ausgebildet ist.
16. Gehäuse nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenhalter (121) mit den Gehäusehälften (26R, 26L)
einstückig ausgebildet sind und in den Gehäusehälften jeweils eine Durchgangsöffnung zur Aufnahme einer Schraube (134)
ausgebildet ist. .
17. Gehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kabelaufnahme durch jeweils eine an jeder Gehäusehälfte (26R, 26L) angeordnete Halbschale (58)
gebildet ist, in denen Ausnehmungen (60) zur Aufnahme von. von einer Zugentlastungsmuffe (18) vorspringenden Ansätzen
(20) ausgebildet sind.
18. Gehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet,
daß an dem im Gehäusehohlraum aufgenommenen Steckerteil (14) eine Führung in Form einer Feder (70)
ausgebildet ist, die in passende Nuten (68) in den Gehäusehälften (26R, 26L) eingreift.
19. Gehäuse nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet,
daß bei paarweise gleicher (hermaphroditischer) Ausbildung der Gehäusehälften (26R, 26L) an einander gegenüberliegenden
Seitenflächen (28, 30) der Gehäusehälften Verriegelungselemente (32, 34) und parallele Führungsflächen (38...54) vorgesehen sind und die beiden Gehäusehälften
entlang einer Zustellachse unter Wechselwirkung der Führungsflächen in Verriegelungseingriff bringbar
sind.
03 0 0 37/0624
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