DE3004147A1 - Fokussierungsermittlungseinrichtung fuer eine kamera - Google Patents
Fokussierungsermittlungseinrichtung fuer eine kameraInfo
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HOFFMANN · 13ITLE & PARTNER
DR. ING. E. HOFFMANN (1930-1976) · DIPL.-ING. W.EITLE · DR. RER. NAT. K. HOFFMAN N ■ DIFL.-ING. W. LEHN
DIPl.-ING. K. FDCHSLE - DR. RER. NAT. B. HANSEN
ARABELLASTRASSE A (STERN HAUE) · D-8000 MD NCH EN 81 ■ TELEFON (089) 911087 . TELEX 05-29619 (PATH E)
.3.3. 063/4 s/wa
ASAHI KOGAKU KOGYO KABUSHIKI KAISHA, TOKYO / JAPAN
Fokussierungsermiübungseinrichtung für
eine Kamera
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur selbsttätigen Ermittlung der Fokussierung in einer Kamera
durch Ermittlung des Kontrastes des Bildes eines zu fotografierenden Objektes mit Hilfe eines selbstabtastenden
fotoelektrischen Elements. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf eine Verbesserung einer derartigen Einrichtung,
die es ermöglicht, die Fokussierung zu ermitteln,
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selbst wenn die Helligkeit des betrachteten Objektes sich ändert.
Es ist bekannt, dass bei einem optischen Bild eines
zu fotografierenden, durch eine Linse abgebildeten Objektes
der Unterschied in der Bildhelligkeit, d.h. der Kontrast zwischen Licht und Schatten des Bildes am
Fokussierungspunkt seinen maximalen Wert erreicht. Dies beruht darauf, dass die optische Intensität (Leistungsspektrum
des Bildes bezüglich jeder Ratoßfrequenz) am
Fokussierungspunkt ein Maximum wird. Es wurden bereits eine Anzahl von Einrichtungen vorgeschlagen, um unter
Ausnutzung dieser Erscheinung den Fokussie rungspunkt zu
ermitteln.
Bei einer derartigen Einrichtung wird die Helligkeitsverteilung des Bildes eines Objektes elektrisch mit
einem selbstabtastenden fotoelektrischen Element abgetastet, das ein zeitserielies Signal liefert, das elektrisch
zur dynamischen Erfassung des Kontrastes verarbeitet wird. Das selbstabtastonde fotoelektrische
Element enthält eine Anzahl mikrofotoelektrischer Elemente
und eine Abtastschaltung. Die Einrichtung wird als MOS-FET-Bauart oder ladungsgekoppelte Bauart bezeichnet,
abhängig von der Anordnung der verwendeten Abtastschaltungen, wovon beide im Handel erhältlich sind. Das
fotoelektrische Element kann Ladungen im Einklang mit der zugeführten Lichtmenge während einer einzigen Abtastperiode
sammeln. Bleibt daher die Abtastgeschwindigkeit des fotoelektrischen Elements unverändert, so ändert
sich die durch das fotoelektrische Element gesammelte Ladung mit der Intensität des auffallenden Lichtes. Wird
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die Abtastgeschwindigkeit geringer gemacht, so wird die
Menge der gesammelten Ladung vergrössert. Daher kann selbst bei niedriger Lichtintensität das fotoelektrische
Element ein ausreichendes Ausgangssignal liefern.
Bei einer Äusführungsform einer selbsttätigen Fokussierungsermittlungseinrichtung,
die ein selbstabtastendes fotoelektrisches Element vewendet, wird ein einziger Randabschnitt
,der den höchsten Kontrast der Abschnitte eines Objektbildes, die einer Reihe von mikrofotoelektrischen Elementen
zugeführt werden, ausgewählt und der Unterschied zwischen den Ausgangssignalen zweier mikrofotoelektrischer
Elemente, die benachbart dem mikrofotoelektrischen Element,an das der Randabschnitt zugeführt wird
oder zu beiden Seiten desselben liegen, abgetastet und die Fokissierung wird abhängig von einer Erhöhung und
Erniedrigung im Differenzausgangssignal ermittelt. Bei dieser Einrichtung wird, selbst wenn der Kontrast eines
zu fotografierenden Objektes konstant bleibt, der Unterschied
zwischen den Ausgangssignalen der beiden mikrofotoelektrischen Elemente sich bei Änderung der Helligkeit
des Objektes verändern. Werden die Intensitäten des Lichtes, das den beiden mikrofotoelektrischen Elementen
zugeführt wird,jeweils mit E1 und E2 bezeichnet, so
ergibt sich für das Differenz-Ausgangssignal
v „ (Ε, - E2) T0 S_
wobei T eine einzige Abtastperiode bedeutet, S die optische Empfindlichkeit des fotoelektrischen Elementes
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und C. die Kapazität der Verbindungsstelle.
Erhöht oder erniedrigt sich die Helligkeit eines zu fotografierenden
Objektes um den Faktor Φ, so ändert sich das Differenz-Ausgangssignal ^V entsprechend (^V1 =
pi/^V) . Ändert sich daher die Helligkeit eines Objektes,
so ist es unmöglich, den Fokussierungspunkt richtig zu ermitteln. Andererseits ist in einem selbstabtastenden
fotoelektrischen Element der Dynamikbereich des Ausgangssignals des Elementes bezüglich des Lichtflusses nicht
so breit als dies erwünscht ist. Daher können bei konstanter Abtastgeschwindigkeit die Ausgangssignale der erwähnten
mikrofotoelektrischen Elemente eine Sättigung erreichen oder auf einen Rauschpegel abfallen, so dass
es erneut schwierig ist, das Differenz-Ausgangssignal zu ermitteln.
Es ist bereits ein Verfahren zur Beseitigung der vorausgehend aufgeführten Schwierigkeiten bekannt. Bei diesem
Verfahren ist ein fotoelektrisches Element zur Erfassung einer Durchschnittsbeleuchtung neben dem selbstabtastenden
fotoelektrischen Element angeordnet und die Abtastgeschwindigkeit öes selbstabtastenden fotoelektrischen Elements
wird entsprechend der Grosse des Ausgangssignals des fotoelektrischen Elements zur Erfassung der Durchschnittsbeleuchtung
verändert. Das heisstr es wird ein Ausgangssignal· entsprechend der Durchschnittsbeleuchtung
durch das einzelne .-für diesen Zweck vorgesehene fotoelektrische
Element geliefert und dieses Ausgangssignal wird zur Steuerung der Abtastgeschwindigkeit verwendet.
Insbesondere werden, falls eine durchschnittliche Beleuchtungsstärke E in einen Wert E1 geändert wurde,nachdem sie
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um den Faktor d. vergrössert oder verringert wurde, die
Ausgangssignale E1 1 und E2' der beiden mikrofotoelektrischen
Elemente jeweils gleich cOE. und 06E3 (E1 ' =
und E2 1 = 06E.). Das Differenz-Ausgangssignal ^V
kann ermittelt werden, indem die Abtast zeit auf T ' = T /yC
eingestellt wjrd. Bei diesem Verfahren wird, selbst wenn die durchschnittliche Helligkeit eines Objektes sich
ändert (entweder erhöht oder erniedrigt) das Differenzausgangssignal der vorausgehend erwähnten beiden mikrofotoelektrischen
Elemente unverändert gehalten und der Dynamikbereich
des fotoelektrischen Ausgangssignals gegenüber dem Lichtstrom wird erhöht und entsprechend wird ein
Fokussierungsanzeigesignal selbst für ein Objekt geringer Helligkeit geliefert.
Dieses Verfahren ist jedoch noch in folgender Beziehung nachteilig. Bewegt sich ein Objekt während der Messpex-iode
oder wird die Kamera bewegt, so ändert sich das Ausgangssignal des fotoelektrischen Elements zur Erfassung
der Durchschnittsbeleuchtung und entsprechend ändert sich das D.i fferenz-Ausgangssignal zwischen den beiden
mik.rofotelektrischen Elementen.
Der Erfindung liegt daher die Au.fgabe zugrunde, eine Fokussierungsermittlungeinrichtung
zu schaffen, bei welcher die vorausgehend beschriebenen Schwierigkeiten beseitigt
sind und das Kontrastsignal eines zu fotografierenden
Objektes konstant ist, selbst wenn die durchschnittliche Helligkeit des Objektes sich erhöht oder erniedrigt, und
der Dynamikbereich des fotoelektrischen Ausgangssignals bezüglich des Lichtflusses erhöht ist, um ein brauchbares
Kontrastsignal selbst für ein Objekt niedriger Helligkeit
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zu erhalten und selbst dann, wenn sich ein Objekt oder
die Kamera bewegt, so dass eine zufriedenstellende Fokussierungsermittlung
durchgeführt wird.
Ferner soll durch die Erfindung eine Fokassierungsermittlungseinrichtung
geschaffen werden, die sowohl wirtschaftlich als auch kompakt ist und die unter Verwendung
üblicher Bauelemente in Verbindung mit. einer einäugigen Spiegelreflexkamera eingesetzt werden kann.
Diese Aufgabe wird bei einer Fokussierungsermittlungseinrichtung für eine Kamera, bei welcher ein selbstabtastendes
fotoelektrisches Element eine Anzahl von mikrofotoelektrischen Elementen und eine Abtastschaltung zur Erzeugung
eines Kontrastsignals eines Bildes eines zu fotografierenden Objektes aufweist, um die richtige Fokusierung
selbsttätig zu ermitteln, gelöst durch ein fotoelektri~ sches Element zur Ermittlung der Durchschnittsbeleuchtung
des zu fotografierenden Objektes, eine Einrichtung zum Entfernen einer hochfrequenten Komponente vom Ausgangssignal,
das durch das fotoelektrische Element zur Ermittlung der Durchschnittsbeleuchtung erzeugt wird, und einen
Impulsgenerator zur Erzeugung eines Taktimpulssignals zur Steuerung das selbstabtastenden fotoelektrischen
Elementes, wobei die Frequenz des Taktimpulssignals abhängig vom Ausgangssignal des fotoelektrischen Elementes
zur Ermittlung der Durchschnittsbeleuchtung verändert wird, so dass, wenn die Helligkeit des Objektes öich erhöht,
die Frequenz des Taktimpulssignals ansteigt, um dabei ein Kontrastsignal zu ergeben, das frei von Änderungen
als Folge von Helligkeitsänderungen des Objektes und von Komponenten des Ausgangssignals des fotoelektrischen
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Elements zur Ermittlung der Durchschnittshelligkeit ist, die durch eine Bewegung des Objektes oder der Kamera ver-
ursacht werden.
Die Erfindung wird anschliessend anhand der Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Kurvendarstellung, die Änderungen des Ausgangssignals eines selbstabtastenden fotoelektrisehen
Elements in Fokussierungsposition und ausserhalb derselben angibt,
Fig. 2 eine Kurvendarstellung zur Erläuterung, in welcher Weise ein Kontrastsignal seinen Maximalwert
am Fokussierungspunkt erreicht,
Fig. 3 ein Diagramm, das eine typische Beziehung zwischen Beleuchtungsstärke und Belichtung bei
einem selbstabtastenden fotoelektrischen Element angibt,
Fig. 4 eine erläuternde Darstellung, teilweise als Blockschaltbild, für eine Beschreibung eines
Verfahrens, bei welchem ein Kontrastsignal, das frei von Auswirkungen von Helligkeitsänderungen
ist, unter Verwendung eines fotoelektrischen Elements zur Ermittlung einer Durchschnittsbeleuchtung
erzeugt wird,
Fig. 5 eine Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines fotoelektrischen Elementabschnittes in
einer erfindungsgemässen Fokussierungsermittlungseinrichtung,
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Fig. 6 eine erläuternde Darstellung, die die Bewegung
des Bildes eines zu fotografierenden Objektes auf einem fotoelektrischen Element zur Ermittlung
der Durchschnittsbeleuchtung angibt,
Fig. 7 eine Kurvendarstellung,aus der Änderungen im Ausgangssignal des fotoelektrischen Elements
zur Ermittlung der Durchschnittsbeleuchtung als Folge einer Bewegung der Kamera oder dergleichen
angegeben sind-
Fig. 8 eine Schaltung, zum Teil als Blockschaltbild, die ein erstes Ausführungsbeispiel einer elektrischen
in der erfindungsgemässen Fokusaierungserraittlungseinrichtung
verwendeten Schaltung darstellt,
Fig. 9 eine erläuternde Darstellung, zum Teil als Blockschaltbild,eines Ausführungsbeispiels
einer erfindungsgemässen Fokussierungsermittlungseinrichtung,
Fig. 10 eine erläuternde Darstellung einer anderen Ausführungsform
der erfindungsgemässen Fokussierun gsermittlungsexnrichtung, und
Fig. 11 eine Schaltung, zum Teil als Blockschaltbild, entsprechend einer zweiten Ausführungsform
einer mit der erfindungsgemässen Fokussierungsermittlungseinrichtung
verwendeten Schaltung.
Die Erfindung wird anschliesserid anhand der Zeichnungen
erläutert.
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Fig. 1 ist eine grafische Darstellung, die das Ansprechen auf ein fotoelektrisches Ausgangssignal angibt,
wenn ein kantenförmiges optisches Bild am selbstabtastenden
fotoelektrischen Element vorliegt. In Fig. 1 bezeichnen die Bezugszeichen P.. bis Pfi die Positionen von
sechs mikrofotoelektrischen Elementen. Das fotoelektrische Ausgangssignal eines jeden mikrofotoelektrischen Elementes
wird durch die zugeordnete Ordinate dargestellt. Ein optisches Bild an der richtigen Fokussierungsposition
ist durch die gestrichelte Linie 1 angegeben, während das gleiche Bild für eine Fehlfokussierungsposition durch
die strichpunktierte Linie 2 angegeben ist.
Wird der Zustand des optischen Bildes gemäss Fig. 1 verändert,
so ändern sich die Ausgangssignaie der mikrofotoelektrischen
Elemente, die am Fokusierungspunkt mit p^ und p. bezeichnet sind in solche, die bei Fehlfokussierung
mit p3 f und p,1 bezeichnet v/erden, werden die Ausgangssignale
bei p3 und p4 durch I (P3) und I(p.) bezeichnet
und jene bei p3' und p^1 jeweils mit (IP31) und Kp4 1),
so unterscheidet sich der Absolutwert C = /I (p ) - I(p.)/ des Differenz-Ausgangssignals der beiden Elemente am richtigen
Fokussierungspunkt vom Wert Ce = /I(p~') - I(p.')/
am vorgegebenen Fehlfokussierungspunkt. Das heisst, der Absolutwert ist grosser zum Zeitpunkt der Fokussierung.
Der Absolutwert des Differenz-Ausgangssignals wird als "Kontrastausgang" bezeichnet. Wird ein selbstabtastendes
fotoelektrisches Element in eine Position gebracht, die
der Filmoberfläche in einer Kamera entspricht, so ist gemäss Fig. 2 der Kontrastausgang in Form eines Bogens
über dem Linsenvorschub angeordnet, wobei der Bogen sein Maximum am Fokussierungspunkt auf v/eist.
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Fig. 3 ist ein Diagramm,· das die Beleuchtungsstärke (E)
abhängig von der Belichtungscharakteristik (Q) angibt. Bezogen auf Abtastzeiten T., T„ und T., einer einzigen
Abtastperiode ändert sich die Charakteristik jeweils als Verteilung 3, 4 und 5. Die Beziehung zwischen diesen
Abtastzeiten ist T. <T„<iT-. Ein Dynamikbereich, in welchem
die Belichtung keine Sättigung erreicht, wird durch D angegeben. Ist die Abtastgeschwindigkeit konstant, so
ändert sich das fotoelektrische Ausgangssignal mit der Grosse der Beleuchtungsstärke im Bereich D. Wird die Abtastgeschwindigkeit
abhängig von der Helligkeit eines zu fotografierenden Objektes veränderlich gemacht und
die Abtastgeschwindigkeit bei steigender Beleuchtungsstärke vergrössertr so wird der Dynamikbereich vergrössert
und es wird, selbst wenn die Durchschnittshelligkeit eines Objektes sich ändert, ein konstantes Kontrastsignal
erhalten.
Zur Durchführung eines derartigen Verfahrens ist eine Vorrichtung gemäss Fig. 4 vorgesehen.- Ein Bild eines
zu fotografierenden Objektes 6 wird durch eine Linse 7
auf einem selbstat>tastenden fotoelektrischen Element 8
abgebildet. Ein einzelnes fotoelektrisches Element 9 zur Ermittlung einer Durchschnittsbeleuchtung ist in der
Ebene des selbstabtastenden fotoelektrischen Elements angeorndet. Der vom fotoelektrischen Element 9 zur Ermittlung
der Durchschnittsbeleuchtung erzeugte Fotostrom wird durch eine Strom-Spannung-Umsetzerschaltung 10
in ein Spannungsausgangssignal umgewandelt. Änderungen in der Ausgangsspannung werden durch eine Frequenz-Umsetzerschaltung
11 in Frequenzänderungen umgewandelt, wobei das Ausgangssignal der Frequenz-Umsetzerschaltung 11
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einem Impulserzeugerkreis 12 zugeführt wird, wo es in
eine Folge von Impulsen veränderlicher Frequenz umgesetzt wird. Die Impulsfolge wird einer Abtastschaltung 13 zugeführt
und wird in ein Abtast-Impulssignal zur Steuerung des selbstabtastenden fotoelektrischen Elements 8 umgewandelt.
Die Abtastung des Bildes des Objekts durch das selbstabtastende fotoelektrische Element 8 erzeugt ein
fotoelektrisches Ausgangssignal,aus dem das Kontrastsignal
des Objektbildes durch eine Kontrastermittlungsschaltung 14 entnommen wird. Vergrössert sich bei der vorausgehend
beschriebenen Vorrichtung die Durchschnittshelligkeit des Bildes eines Objektes, so weist das selbstabtastende
fotoelektrische Element 8 eine hohe Abtastgeschwindigkeit auf, so dass der Dynamikbereich in der vorausgehend
erläuterten Weise vergrössert werden kann.
Fig. 5 zeigt einen fotoelektrischen Elementteil für eine bevorzugte Ausführungsform einer Fokussierungsermittlungseinrichtung
gemäss Fig. 4. Eine Anzahl mikrofotoelektrischer Elemente 8a bis 8z sind auf einem fotoelektrischen
Elementsubstrat 15 angeordnet. Eine Abtastschaltung 16 für die Steuerung der mikrofotoelektrischen
Elemente 8a bis 8z und ein fotoelektrisches Element 9 zur Ermittlung der Durchschnittsbeleuchtung sind neben
der Reihe der mikrofotoelektrischen Elemente angeordnet. Die mikrofotoelektrischen Elemente 8a bis 8z und die
Abtastschaltung 16 bilden zusammen ein selbstabtastendes fotoe.iektrisches Element 8. Die Abtastgeschwindigkeit
des selbstabtastenden fotoelektrischen Elements 8 kann entsprechend den Änderungen (Erhöhung oder Erniedrigung)
des Ausgangssignals des fotoelektrischen Elements 9 für die Ermittlung der Durchschnittsbeleuchtung verändert werden.
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Es ist nicht immer erforderlich, das fotoelektrische
Element 9 für die Ermittlung der Durchschnittsbeleuchtung am Substrat anzuordnen, d.h. das fotoelektrische
Element 9 kann in einer Lage angebracht werden, die äquivalent zur Lage des mikrofotoelektrischen Elements
ist.
Erfährt jedoch das Bild eines Objektes, das am fotoelektrischen Element 9 zur Ermittlung der Durchschnittsbeleuchtung
abgebildet wird, eine Schwingung,weil sich das Objekt
bewegt oder die Kamera unruhig gehalten wird, so ändert sich das fotoelektrische Ausgangssignal. Fig. 6
zeigt die. Bewegung des Bildes eines kantenförmigen Objektes 17 in eine Position 18 oder 19, die am fotoelektrischen
Element 9 zur Ermittlung der Durchschnittsbeleuchtung im /abstand von der Position 17 liegen. Falls das
Bild gemäss Fig. 6 hin und her schwingt, so ändert sich
das Ausgangssignal des fotoelektrischen Elements 9 für die Ermittlung der Durchschnittsbeleuchtung,selbst wenn
die Kontrastverteilung des Objekts die gleiche ist, wodurch die Abtastgeschwindigkeit sich ändert und das Kontrastsignal
geändert wird,
Fig. 7 zeigt Änderungen des fotoelektrischen Ausgangssignals des fotoelektrischen Elements 9 zur Ermittlung der Durchschnittsbeleuchtung,
die durch die vorausgehend beschriebene Bildveränderung verursacht sind. In Fig. 7 wird das
fotoelektrische Ausgangssignal, das durch die gestrichelte
Linie 20 angegeben ist, erzeugt, wenn ein Bild eines Objekts stationär ist, während die voll ausgezogene Linie
21 das fotoelektrische Ausgangssignal angibt, das bei bewegtem Bild erhalten wird. ·
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Um die vorausgehend beschriebene Schwierigkeit zu überwinden,
wird erfindungsgemäss das Ausgangssignal des fotoelektrischen Elements zur Ermittlung der Durchschnittsbeleuchtung geglättet oder ein Bild eines Objekts, das
auf dem fotoelektrischen Element zur Ermittlung der Durchschnittsb leuchtung gebildet wird, wird fehlfokussiert.
Das heisst, die hohe Raumfrequenzkomponente wird entfernt. In diesem Falle bleibt das erhaltene Ausgangssignal
im wesentlichen konstant. Dies stellt eines der besonderen Merkmale der Erfindung dar. Die strichpunktierte
Linie 22 in Fig. 7 gib das fotoelektrische Ausgangssignal an, welches erzeugt wird, wenn die hohe Raumfrequenzkomponente
in der vorausgehend beschriebenen Weise entfernt wird. Im allgemeinen ist die Änderung des
fotoelektrischen Ausgangssignals als Folge einer Bewegung der Kamera eine Störung mit einer Frequenz in der
Grössenordnung von einigen 10 Hz. Werden daher die Frequenzen im Ausgangssignal entfernt, die höher als mehrere
Hz sind, so können die als Folge einer Bewegung einer Kamera auftretenden Wirkungen praktisch vernachlässigt werden.
Fig. 8 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer elektrischen Schaltung für eine erfindungsgemässe Fokassierungsermittlungseinrichtung.
Der Fotostrom einer Fotodiode D1 zur Ermittlung
einer Durchschnittsbeleuchtung wird durch einen Operationsverstärker A- in eine Spannung umgewanddelt«.
Die auf diese Weise erzeugte Spannung wird durch ein Tiefpassfilter geglättet, das aus einem Widerstand
R2 und einem Kondensator C1 besteht. Das geglättete
Signal wird über einen Pufferverstärker oder Operationsverstärker A0 über einen Widerstand R, einem Kondensator C0
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zugeführt, der parallel zu einem Operationsverstärker A3 liegt, um dadurch den Kondensator C2 aufzuladen. Das
Ausgangssignal des auf diese Weise geladenen Kondensators C2 wird mittels eines !Comparators, der einen Operationsverstärker
A1^ enthält, mit einem durch Widerstände
R. und Rc eingestellten Schwellenwert verglichen. Überschreitet
das Ausgangssignal des Kondensators C2 den
Schwellenwert, so wird ein Analogschalter S1 eingeschaltet,
so dass der Kondensator C2 durch eine rasche Entladung
in seinen Ausgangszustand zurückkehrt. Gleichzeitig wird der Zustand des Ausgangssignals des Komparators
verändert, wodurch der Analogschalter S1 ausgeschaltet
wird. Der Kondensator C2 wird in dieser Weise wiederholt
aufgeladen und entladen, wodurch ein Taktimpulssignal
an der mit "Ausgang" bezeichneten Klemme erhalten wird. Das Taktimpulssignal wird der Abtastschaltung des
selbstabtastenden fotoeiektrischen Elements zur Steuerung des Abtastvorgangs zugeführt.
In Fig. 9 ist ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung in Verbindung mit dem Mechanismus einer einäugigen
Spiegelreflexkamera dargestellt. Das Bild eines zu fotografierenden
Objektes 6 wird durch eine Linse 7 abgebildet. Ein halbdurchlässiger Spiegel 23 liegt hinter der
Linse 7 in einer solcher Stellung, dass Licht vom Objekt durch den halbdurchlässigen Spiegel 23 gegen ein selbstabtastendes
fotoelektrisches Element 8 gerichtet wird und ein RiJd des Objektes darauf projiziert. Das Licht,
das durch den halbdurchlässigen Spiegel 23 hindurchtritt, gelangt an ein fotoelektrisches Element 9 zur Ermittlung
der Durchschnittsbeleuchtung und liefert ein Objektbild vor dem Element 9. Dabei kann die Vorrichtung derart
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ausgebildet sein, dass das Objektbild hinter dem fotoelektrischen Element 9 entsteht. Ferner kann die Vorrichtung
derart ausgebildet sein, dass im Gegensatz zur Anordnung nach Fig. 9 die Durchschnittsbeleuchtung
unter Verwendung eines Lichtes ermittelt wird, das vom halbdurchlässigen Spiegel reflektiert wird.
Das fotoelektrische Ausgangssignal des fotoelektrischen Elements 9 zur Ermittlung der Durchschnittsbeleuchtung
wird durch einen Strom-Spannung-Umsetzer in ein Spannungsausgangssignal umgewandelt. Änderungen im Spannungsausgangssignal
des Strom-Spannung-Umsetzers 10 werden durch die Frequenz-Umsetzerschaltung 11 in eine Frequenz
umgesetzt, wobei der Ausgang dieser Schaltung durch einen Taktimpulserzeugerkreis in eine Folge von Impulsen
veränderlicher Frequenz umgewandelt wird. Diese Impulsfolge wird einer Abtastschaltung 13 zugeführt und dient
als Abtastimpulssignal zur Steuerung des selbstabtastenden
fotoelektrischen Elements 8, von dessen Ausgang ein Kontrastsignal durch eine Kontrast-Ermittlungsschaltung
14 entnommen wird. In einer derart aufgebauten Vorrichtung ist das Bild des Objektes am fotoelektrischen Element
9 zur Ermittlung der Durchschnittsbeleuchtung fehlfokussiert
und daher wird das fotoelektrische Ausgangssignal durch eine Bewegung des Objektes oder eine Bewegung
der Kamera nur wenig verändert. Somit ist das erhaltene Kontrastsignal frei von durch Schwingungen verursachten
Änderungen des Bildes des zu fotografierenden Objektes.
Fig. 10 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen
Fokussierungsermittlungseinrichtung. Bei dieser Ausfuhrungsform wird das Bild des zu fotografierenden
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Objektes auf einer Diffusorplatte 24 gebildet, um die
hohen Raumfrequenzkomponenten des Bildes des Objektes zu entfernen. Licht vom Objekt 6 wird über einen halbdurchlässigen Spiegel 23 einem selbstabtastenden fotoelektrischen
Element und der Diffusorplatte 24 mittels einer Linse 7 zugeführt, so dass das Bild des Objektes
6 sowohl auf dem fotoelektrischen Element 8 und der Diffusorplatte 24 gebildet wird. Das Bild auf der
Diffusorplatte 24 wird erneut über eine Linse 25 an dem fotoelektrischen Element 9 zur Ermittlung der Durchschnittsbeleuchtung
gebildet. Das Ausgangssignal des fotoelektrischen Elements 9 wird in ähnlicher Weise wie
bei der Ausführungsform nach Fig. 9 verarbeitet und es wird infolgedessen ein Kontrastsignal erhalte , das
frei von Schwingungseinflüssen des Bildes des Objektes ist. Dabei kann die Linse 25 derart angeordnet sein,
dass das Bild am fotoelektrischen Element 9 zur Ermittlung der Durchschnittsbeleuchtung fehlf okussiert ist. Dies
liefert ein brauchbareres Resultat. Die Anordnung nach Fig. 10 ist ähnlich wie eine einäugige Spiegelreflexkamera
ausgebildet, so dass deshalb die Diffusorplatte auch als Fokussierungsplatte verwendet werden kann.
Ein zweites Ausführungsbeispiel einer mit der erfindungsgemässen
Fokussierungsermittlungseinrichtung verwendeten Schaltung ist in Fig. 11 dargestellt. Bei dieser Schaltung
wird der Fotostrom von der Fotodiode PD zur Ermittlung der Durchschndttsbeleuchtung durch einen Operationsverstärker
A1 in eine Spannung umgewandelt. Ein Kondensator
C, der parallel zu einem weiteren Operationsverstärker A3 liegt, wird durch diese Spannung aufgeladen. Das
Ausgangssignal des auf diese Weise aufgeladenen Kondensators
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C wird mit einem durch Widerstände R. und R5 in einem
Komparator gelieferten Schwellenwert verglichen und zwar unter Verwendung eines Operationsverstärkers A^. überschreitet
die Spannung des Kondensators C den Schwellenwert, so wird ein Analogschalter S1 eingeschaltet, wodurch
der Kondensator C schnell auf seinen Ausgangszustand entladen wird. Gleichzeitig ändert sich der Zustand
des Ausgangssignals des Komparators und infolgedessen wird der Analogschalter S. erneut abgeschaltet. Der Kondensator
C wird auf diese Weise wiederholt geladen und entladen und ein Taktimpulssignal wird an der mit "Ausgang"
bezeichneten Klemme erhalten. Dieses Taktimpulssignal
wird der Abtastschaltung des selbstabtastenden fotoelektrischen Elements zur Steuerung des Abtastvorgangs
zugeführt.
Aus der vorausgehenden Beschreibung ist ersichtlich, dass bei einer mit Kontrasterfassung arbeitenden erfindungsgemässen
Fokussierungsermittlungseinrichtung, die ein selbstabtastendes fotoelektrisches Element verwendet,
der Kontrastausgang zu allen Zeiten konstant bleibt, selbst wenn die Durchschnittshelligkeit eines zu fotografierenden
Objektes sich ändert und entweder ansteigt oder abfällt, und der Dynamikbereich des fotoelektrischen Ausgangssignals,
bezogen auf den Lichtstrom, wird entsprechend erhöht. Daher wird ein Fokussierungsanzeigesignal präzise
geliefert,sowohl für ein Objekt, das eine geringe Helligkeit oder eine extrem hohe Helligkeit aufweist, und das
auf diese Weise erzeugte Signal ist im wesentlichen frei von Wirkungen, die durch eine Bewegung des Objektes oder
eine Bewegung der Kamera verursacht sind. Daher wird durch die Erfindung eine mit selbsttätiger Fokussierung ausgestattete
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Kamera geschaffen, die eine hohe Verlässlichkeit und Genauigkeit besitzt. Darüber hinaus ist die durch die
Erfindung erhaltene Kamera wirtschaftlich und kompakt, da der Mechanismus einer einäugigen Spiegelreflexkamera verwendet
werden kann.
Zusammenfassend wird durch die Erfindung eine automatische Fokussierungsermittlungseinrichtung für eine Kamera
geschaffen, die ein selbstabtastendes fotoelektrisches Element verwendet, wobei ein Kontrastsignal erzeugt wird,
das unabhängig von Änderungen von der Helligkeit eines zu fotografierenden Objektes und von Schwingungen der
Kamera ist. Die Einrichtung enthält ein fotoelektrisches Element zur Ermittlung der Durchschnittsbeleuchtung des
Objektes, eine Einrichtung zur Entfernung einer hohen Prequenzkomponente des Ausgangssignals, das vom fotoelektrischen
Element zur Erfassung der Durchschnittsbeleuchtung erzielt wird, und einen Impulsgenerator zur
Erzeugung eines Taktimpulssignals zur Steuerung des selbstabtastenden fotcelektrischen Elements. Die Frequenz des
Taktimpulssignals wird abhängig vom Ausgangssignal des fotoelektrischen Elements zur Ermittlung der Durchschnittsbeleuchtung geändert. Steigt die Helligkeit des Objektes
an, so erhöht sich die Frequenz des Taktimpulssignals, wodurch ein konstantes Signal erzeugt wird, das frei von
Änderungen als Folge einer Helligkeitsänderung des Objektes ist, sowie von Rauschkomponenten des Ausgangssignals
des fotoelektrischen Elemente für die Ermittlung der
Durchschnittsbeleuchtung, die durch eine Bewegung des Objektes oder der Kamera verursacht sind.
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Claims (8)
1. Fokossierungsermittlungseinrichtung für eine Kamera,
in welcher ein selbstabtastendes fotoelektrisches Element mit einer Anzahl mikrofotoelektrischer Elemente
und eine Abtastschaltung vorgesehen sind, um ein Kontrastsignal eines Bildes eines zu fotografierepcler*
^b^e^tes zu er^su"011 u1'"^ ^s^iTch SGlbsttii'*~*i*~*
den richtigen Fokussißrungspunkt zu ermitteln, gekennzeichnet durch ein fotoelektrisches
Eleiuent (9) zur Ermittlung der Durchschnittsbeleuchtung
des zu fotografierenden Objektes, eine Einrichtung
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< ;BW ORIGINAL ;-*
zur Entfernung einer hohen Frequenzkomponente vom Ausgangssignal des fotoelektrischen Elements (9) zur
Ermittlung der Durchschnittsbeleuchtung, einen Impulsgenerator (12) zur Erzeugung eines Taktimpulssignals
zur Steuerung des selbstabtastenden fotoelektrischen Elements (8), wobei die Frequenz des Taktimpulssignals
entsprechend dem Ausgangssignal des fotoelektrischen Elements (9) zur Ermittlung der
Durchschnittsbeleuchtung geändert wird, so dass, wenn die Helligkeit des Objektes sich erhöht, die Frequenz
des Taktimpulssignals ansteigt, um ein Kontrastsignal zu ergeben, das frei von Änderungen als Folge
von Änderungen der Helligkeit des Objektes und von Komponenten des Ausgangssignals des fotoeiektrischen
Elements zur Ermittlung der Durchschnittsbeleuchtung ist, die durch eine Bewegung des Objekts oder der Kamera
erzeugt v/erden.
2. Fokussierungsermittlungseinrichtung für eine Kamera,
gekennzeichnet durch ein selbstabtastendes fotoelektrisches Element (8), das eine Anzahl
von mikrofotoeiektrischen Elementen (8a - 8z) und eine Abtastschaltung (16) enthält, um ein Kontrastsignal
des Bildes eines zu fotografierenden Objektes zu liefern und automatisch einen richtigen Fokussierungspunkt
zu ermitteln, ein fotoelektrisches Element (9) zur Ermittlung der Durchschnittsbeleuchtung,
das zumindest in der Nähe einer Stellung liegb, dieoptisch
äquivalent zur Stellung der mikrofotoelektrischen Elemente (8a - 8z) ist, ein Tiefpassfilter, das
mit einer Ausgangsklemme des fotoelektrischen Elements (9) zur Ermittlung der Durchschnittsbeleuchtung verbunden
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ist, um eine Schwingungskomponente in dessen Ausgangssignal
zu entfernen und einen Taktimpulserzeugerkreis (12) zur Erzeugung eines Taktimpulssignals,
dessen Frequenz sich entsprechend einem Ausgangssignal des Tiefpassfilters ändert, wobei der Taktimpulserzeugerkreis
zur Steuerung des selbstabtastenden fotoelektrischen Elements (δ) angeschlossen ist, so dass, wenn
die Helligkeit des Objektes sich erhöht, die Frequenz des Taktimpulssignals ansteigt, um ein Kontrastsignal
zu erzeugen, das frei von Änderungen in der Helligkeit des Objektes ist und um Änderungskomponenten
des Kontrastsignals zu beseitigen, die durch eine Bewegung des Objektes verursacht werden.
3. Fotaissierungsermittlungseinrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet , dass das Tiefpassfilter einen ersten Verstärker (A1) enthält, der
zum Empfang eines Ausgangssignals des fotoelektrischen Elements (9) zur Ermittlung0der Durchschnittsbeleuchtung
angeschlossen ist, einen Widerstand (R„),dessen
eine Klemme mit einer Ausgangsklemme des ersten Verstärkers (A.) verbunden ist, und einen ersten Kondensator
(C1), der zwischen einer zweiten Klemme des
,Widerstands (R2) und Masse liegt.
4. Fokussierungsermittlungseinrichtung nach Anspruch 2
oder 3, dadurch gekennzeichnet , dass der Taktimpulsgenerator einen eingangsscitigcn Puffsrverstärker
(A2) aufweist, dessen eine Eingangsklemme mit einer Ausgangsklemme des Tiefpassfilters verbunden
ist, sowie einen zweiten Operationsverstärker (A,) und einen zweiten Kondensator (C2), der zwischen
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30Q4147
einer Ausgangsklemrae unä einer inversen Eingangsklemrae
des zweiten Operationsverstärkers liegt, einen Analogschalter (S.,), der parallel zum zweiten Kondensator
(C2) liegt, und einen Komparator (A,), dessen eine Eingangsklemme mit der Ausgangsklemme des
zweiten Operationsverstärkers (A_) verbunden ist, und dessen zweite Eingangsklemme an ein Bezugspotential
angeschlossen ist, wobei ein Ausgang des Komparators mit dem Steuereingang des Analogschalters (S1)
verbunden ist.
5, Fokussierungsermittlungseinrichtung für eine Kamera, gekennzeichnet durch ein selbstabtastendes
fotoelektrisches Element (8), das eine Anzahl mikrofotoelektrischer Elemente (8a - 82) und eine
Abtastschaltung (16) zur Erzeugung eines Kontrastsignals eines Bildes eines zu fotografierenden Objektes
erzeugt, um automatisch den richtigen Fokussierungspunkt zu ermitteln, ein fotoelektrisches Element
(9) zur Ermittlung der Durchschnittshelligkeit, das in einer Ebene senkrecht zur optischen Achse eines
optischen Bildes liegt, ein optisches System, um am fotoelektrischen Element zur Ermittlung der Durchschnittsbeleuchtung
das Bild des Objektes abzubilden von welchem eine hohe Raumfrequenzkomponente entfernt
wird, und einen Taktimpulserzeugerkreis zur Erzeugung eines Taktimpulssignals zur Steuerung der
selbstabtastcndcn fotoelektrischen Elemente, wobei die Frequenz des Taktimpulssignals sich mit der Grosse
eines Ausgangssignals des fotoelektrischen Elements (9) zur Ermittlung der Durchschnittsbeleuchtung ändert,
wobei bei ansteigender Objekthelligkeit die Frequenz
RAD ORIGINAL
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des Taktimpulssignals ansteigt, um ein Kontrastsignal
zu liefern, das frei von Änderungen als Folge von Helligkeitsänderungen des Objektes ist und von dem
durch eine Bewegung des Objektes erzeugte Komponenten entfernt wurden.
6. Fotassierungsermittlungseinrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet , dass das optische System derart angeordnet ist, dass es am fotoelektrischen
Element (9) zur Ermittlung der Durchschnittsbeleuchtung ein Bild des Objektes liefert,
das fehlfokussiert ist.
7. Fokussierungsermittlungseinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet , dass das optische
System eine Diffusorplatte (24) und eine Linse (7) aufweist, welche an einer fotoelektrischen Platte zur
Erfassung der Durchschnittsbeleuchtung Strahlen sammeln, die durch die Diffusorplatte zerstreut wurden.
8. Fokussierungsermittlungseinrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis I1 gekennzeichnet durch
einen Strom-Spannung-Umsetzer (10), dessen Eingangsklemme mit einer Ausgangsklemme des fotoelektrischen
Elements (9) zur Ermittlung der Durchschnittsbeleuchtung verbunden ist und einen Spannung-Frequenz-Umsetzer
(11), dessen Eingangsklemme mit der Ausgangskleinme des Strom-Spannung-ümsetzers (10) verbunden ist,
wobei ein Eingang des Taktimpuiserzeugerkreises (12) mit einer Ausgangsklemme des Spannung-Frequenz-Umsetzers
(11) verbunden ist.
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Fokissierungsermittlungseinrichtung nach den Ansprüchen
5 bis 7, dadurch gekennzeichnet , dass das optische System einen halbverspiegelten Spiegel
(23) aufweist, der einen ersten Teil des Lichts gegen das fotoelektrische Element (9) zur Ermittlung
der Durchschnittsbeleuchtung leitet und einen zweiten Abschnitt des Lichts zum selbstabtastenden fotoelektrischen
Element (8), und durch einen Strom-Spannung-Umsetzer (10), dessen Eingangsklemme mit
einer Ausgangsklemme des fotoelektrischen Elements (9) zur Ermittlung der Durchschnittsbeleuchtung verbunden
ist, sowie einen Spannung-Frequenz-Umsetzer (11), dessen Eingangsklemme mit einer Ausgangsklemme des
Strom-Spannung-Umsetzers (10) verbunden ist, wobei eine Eingangsklemme des Taktimpulsgenerators (12)
mit einer Ausgangsklemme des Spannung-Frequenz-Umsetzers (11) verbunden ist.
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Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP1404279A JPS55108627A (en) | 1979-02-09 | 1979-02-09 | Focus detector of camera |
| JP1525479A JPS55108628A (en) | 1979-02-13 | 1979-02-13 | Focus detector of camera |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3004147A1 true DE3004147A1 (de) | 1980-08-14 |
| DE3004147C2 DE3004147C2 (de) | 1983-06-23 |
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| DE19803004147 Expired DE3004147C2 (de) | 1979-02-09 | 1980-02-05 | Fokussierungsermittlungseinrichtung für eine Kamera |
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| FR2448732A1 (fr) | 1980-09-05 |
| FR2448732B1 (de) | 1984-03-30 |
| GB2047036A (en) | 1980-11-19 |
| GB2047036B (en) | 1983-02-16 |
| DE3004147C2 (de) | 1983-06-23 |
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