DE3003969A1 - Selbsttragende kunststoffschale - Google Patents
Selbsttragende kunststoffschaleInfo
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Description
- Beschreibung
- Die Erfindung bezieht sich auf eine selbsttragende Eunststoffschale der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Art.
- Bei einer solchen, aus der DE-OS 26 26 537 bekannten Eunststoffschale werden Profile einer einheitlichen Querschnittsform benutzt, deren Oberseite die Form einer nach außen geöffneten, stumpfwinkligen V-förmigen Rinne hat, während ihre Unterseite U-förmig konvex nach außen gewölbt ist. Beim Ineinandergreifen von Ober- und Unterseite jeweils benachbarter Profile bilden sich die jeweils zur Innen- und Außenfläche der Grundschale hin geöffneten Längsrillen aus, in die das -3aterial eingebracht wird, um die Hohlprofile miteinance- zu verbinden und im wesentlichen glatte Innen- und Außen flachen der Grundschale zu bilden.
- aus der Zeitschrift "Boot- und Schiffbau", Nr. 7, 1972, Seiten 8, 10 und 11 ist es in Verbindung mit aus Hohlprofilen ausgebildeten Bootskörperschalen bekannt, Profile mit zwei unterschiedlichen Querschnittsformen zu verwenden, wobei die erste Querschnittsform im wesentlichen kreisförmig ist, während die zweite Querschnittsform entlang den gegenseitigen Berührungsflächen nach außen geöffnete, stumpfwinklige V-förmige Rinnen hat, die über parallele Seitenwände miteinander verbunden sind.
- Aufgabe der Erfindung ist es, eine Kunststoffschale der genannten Art so weiterzubilden, daß das in die Längsrillen zwischen jeweils benachbarten Profilen eingebrachte Füllmaterial die Profile untereinander formschlüssig auch dann sicher verbindet, wenn die Profile längs stark gekrümmter geometrischer Orte angeordnet sind, um die erforderlichen Konturen einer Bootskörperschale mit den Profilen zu formen.
- Bei einer Kunststoffschale der genannten Art ist diese Auf-.gabe durch die im Patentanspruch 1 angegebene Erfindung gelöst.
- Die erfindungsgemäße Ausbildung der zweiten Querschnittsform der Profile stellt durch die Vorsprünge einen nach Art einer Hinterschneidung gebildeten Hohlquerschnitt der Längsrillen auch dann noch sicher, wenn die V-förmigen Riemen extrem flach bzw. extrem stumpfwinklig ausgebildet werden, um mit den Profilen awch stark gekrümmte Konturen formen zu können. Nach dem Ausfüllen des Zohlquerschnitts mit dem Füllmaterial ergibt sich dadurch eine fraschlüssige Verbindung zwischen den Profilen, die nach Art eines Sci-walbenschwanzes sowohl die Profile untereinander als auch mit den später auf die Grundschale aufgebrachten Laminaten verbinden.
- Wenn benachbarte Profile längs eines stark gekrümmten geometrischen Ortes angeordnet sind, werden die dem Krümmungsmittelpunkt zugewandten Vorsprünge entfernt, um auch dann noch einen nach außen offenen schwalbenschwanzförmigen Hohlquerschnitt der Län.gsrillen zu gewährleisten, der mit dem Füllmaterial auszufüllen ist, Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Zeichnung erläutert. Im einzelnen zeigt: Fig. 1 schematisch den Aufbau einer Bootskörperschale und Fig. 2 schematisch die Anordnung der Profile mit zwei unterschiedlichen Querschnittsformen.
- Wie in Fig. 1 schematisch dargestellt ist, wird eine Bootskörperschale 1 mit Hilfe eines Formgerüstes 2 aus einer Vielzahl von Hohlprofilen 3, 3' hergestellt. Das Formgerüst 2 umfaßt einen Heckspiegel 2a, Spannten 2b oder Querwände 2c bzw.
- Schotten 2d, den Bootskörperschalenrand vorgebende Stringer 2e, einen diese Bauelemente an ihrer Unterseite verbindenden Kiel oder Kielbalken 2f sowie einen die Bugpartie ausbildenden Steven 2g. Auf dieses Formgerüst werden die langgestreckten thermoplastischen Hohlprofile aufgebracht, wobei diese aufgrund ihrer Querschnittsform mit ihren Ober- und Unterseiten jeweils verzahnend ineinander greifen. Wie in Fig. 2 zu erkennen ist, bilden sich zwischen benachbarten Hohlprofilen nach außen wn offene Längsrillen aus, in die ein aushärtendes, duroplastisches willmaterial eingebracht wird, um die einzelnen Hohlprofile miteaflder zu verbinden, wodurch diese eine annähernd glatte innere und äußere Oberflache der Bootskörperschale bilden. Anschließend weizen auf die so gebildeten Oberflächen faserverstärkte, duro-<-a3tische Kunststofflaminate aufgebracht und durch Aushärten t den Oberflächen fest verbunden.
- Wie aus Fig. 2 zu erkennen ist, wird die Bootskörperschale aus abwechselnd angeordneten Profilen mit einer ersten kreisförmigen Querschnittsform 3' und einer zweiten Querschnittsform 3 gebildet, die an ihren den kreisförmigen Profilen jeweils benachbarten Ober- und Unterseiten die Form einer stumpfwinkligen V-förmigen Rinne 30 haben, wobei an den freien Enden der Rinne jeweils sich im wesentlichen in Längsrichtung der Seitenwände erstreckende Vorsprünge 31 vorgesehen sind. Dadurch ergibt sich zwischen jeweils benachbarten Profilen mit der zweiten Querschnittsform 3 nach beiden Seiten hin jeweils ein etwa schwalbenschwanzförmiger Hohlraum der Längsrillen, der mit dem Fullmaterial 4 ausgefüllt wird, auch dann, wenn das V-Profil der Rinnen extrem flach bzw. extrem stumpwinklig ausgebildet wird, um auch noch stark gekrümmte Konturen der Bootsschale mit den Profilen formen zu können, ohne daß die freien Enden des V-Profils benachbarter Profile aneinanderstoßen. Das Füllmaterial 4 schafft nach dem Aushärten eine formschlüssige Verbindung zwischen dem kreisförmigen Profil und jeweils zwei benachbarten Profilen der zweiten Querschnittsform 3.
- Wie ebenfalls in Fig. 2 zu erkennen ist, werden die Vorsprünge 31 der einander zugewandten Profile mit der zweiten Querschnittsform 3 abgeschnitten, wenn die Profile längs einer stark gekrümmten Bahn angeordnet werden, um z.B. den Übergang zwischen den Bordwänden und der Unterseite der Bootskörperschale mit den Profilen z-a formen. Wie in Fig. 2 bei 32 dargestellt ist, bilden sich dadurch auch in diesem Fall nach außen hin offene Längsrillen mit einem schwalbenschwanzförmigen Hohlquerschnitt, in die das Füllmaterial 4 eingebracht wird.
- Leerseite
Claims (1)
- Selbsttragende Kunststoffschale, insbesondere Bootskörperschale Pat entansprüche 1. Selbsttragende Kunststoffschale, insbesondere mehrschichtig aufgebaute Bootskörperschale, aus langgestreckten, formschlüssig aneinandergelegten: Profilen, die zu einer Grundschale zusammengefügt und mit Laminaten aus faserverstärktem, duroplastischem Kunststoff abgedeckt sind, wobei die Profile erste und zweite Querschnittsformen haben, von denen die erste im wesentlichen kreisförmig ist, während die zweite entlang den gegenseitigen Beruhrungsflächen nach außen geöffnete, im wesentlichen V-förmige Rinnen hat, die über im wesentlichen parallele Seitenwände miteinander verbunden sind, und in der Grundschale jeweils abwechselnd aufeinanderfolgend angeordnet sind, wodurch sich entlang den gegenseitigen Berührungsbereichen aufklaffende Längsrillen ausbilden, die mit einem duroplastischen Füllmaterial ausgefüllt sind, um im wesentlichen glatte Innen- und Außenflächen der Grundschale zu bilden, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß an den freien Enden der Rinnen (30) der zweiten Querschnittsform sich im wesentlichen in Richtung ihrer Seitenwände erstreckende Vorsprtinge (31) ausgebildet sind 2. Kunststoffschale nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß bei Anordnung der Profile (3, 3') längs eines stark gekrümmten geometrischen Ortes jeweils die dem Krümmungsmfttelpunkt zuge=fandten Vorsprünge (31) entfernt sind.
Priority Applications (8)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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| NO81810349A NO148913C (no) | 1980-02-04 | 1981-02-02 | Fremgangsmaate til fremstilling av et selvbaerende plastskall, spesielt et baatskrog, klammer til bruk ved fremgangsmaaten, samt plastskall, speiselt et baatskrog, fremstilt ved fremgangsmaaten |
| DK045581A DK154057C (da) | 1980-02-04 | 1981-02-02 | Fremgangsmaade til fremstilling af en selvbaerende plastskal, isaer en baadskrogskal, monteringsklampe til brug ved fremgangsmaaden og plastskal fremstillet ved fremgangsmaaden |
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| DE3003969C2 DE3003969C2 (de) | 1987-05-27 |
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Family Applications (1)
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3215311A1 (de) * | 1981-04-24 | 1982-11-18 | Albert 8170 Bad Tölz Pfleger | Verfahren zum herstellen von mehrschichtig aufgebauten, selbsttragenden huellflaechen, insbesondere einer bootskoerperschale |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2626537A1 (de) * | 1976-06-14 | 1977-12-22 | Albert Pfleger | Kunststoff-bootskoerper |
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1980
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Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| DE-Z.: "Boot und Schiffbau", 1972,Heft 7, S. 8,10 u. 11 * |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3215311A1 (de) * | 1981-04-24 | 1982-11-18 | Albert 8170 Bad Tölz Pfleger | Verfahren zum herstellen von mehrschichtig aufgebauten, selbsttragenden huellflaechen, insbesondere einer bootskoerperschale |
Also Published As
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