DE3003890C2 - Spannvorrichtung für eine Bandtransporteinrichtung, insbesondere für eine Löschbandtransporteinrichtung an Schreib- o.ä. Büromaschinen - Google Patents
Spannvorrichtung für eine Bandtransporteinrichtung, insbesondere für eine Löschbandtransporteinrichtung an Schreib- o.ä. BüromaschinenInfo
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- B41J—TYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
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Description
Die Erfindung betrifft eine Spannvorrichtung für eine Bandtransporteinrichtung, insbesondere für eine Löschbandtransporteinrichtung an Schreib- oder ähnlichen
Büromaschinen der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Art.
Wird beim Schreiben auf einer handelsüblichen Schreibmaschine ein falsches Zeichen eingegeben, so
muß das unbeabsichtigt abgedruckte Zeichen vom Aufzeichnungsträger entfernt bzw. unsichtbar gemacht
werden. Bekannte Anordnungen verwenden hierzu sogenannte Löschbänder, die auf der dem Aufzeichnungsträger zugewandten Seite mit einer Haft- oder
Klebemasse beschichtet sind, an welcher nach dem Typenanschlag die Farbmasse eines zunächst irrtümlich
gedruckten Zeichens haftet und damit vom Aufzeichnungsträger wieder abgehoben v/erden kann. Gelangen
derartige Löschbänder unbeabsichtigt, d. h. während einer Löschoperation mit dem zu beschriftenden Papier
in Berührung, besteht die Gefahr, daß Oberflächenteile des Papiers an dem Löschband haften bleiben und somit
der geschriebene Text unleserlich, wenn nicht gar
unbrauchbar wird. Um dies zu vermeiden, muß das
Löschband dauernd gespannt gehalten werden.
Die deutsche Offenlegungsschrift 21 64 748 enthält
bereits ein Spannungsregelsystem zur Aufrechterhaltung der Spannung eines klebenden Löschbandes, damit
dieses nicht an benachbarten Teilen der Schreibmaschine oder sich an dem Aufzeichnungsträger ankleben
kann. Diese Einrichtung hat sich wohl bewährt, aber sie
weist noch eine Vielzahl von Einzelteilen auf, Durch das
Rastgesperre sind außerdem Unterschiede in der
Bandspannung nicht zu vermeiden.
Weiterhin weist die US-PS 26 87 200 bereits auch eine Vorspanneinrichtung für eine Farbbandtransporteinrichtung auf. Hierbei ist eine Federanordnung mit einem
als Reibelement ausgebildeten Andruckelement vorgesehen, das auf eine Fläche der Vorratsspule einwirkt und
dabei eine elastische Kraft ausübt, die ein Zurückhalten der Spule entgegen ihrer Antriebsrichtung bewirkt
Diese bekannte Anordnung besteht zwar aus wenigen
Einzelteilen, aber sie ist nicht geeignet das Löschband
immer mit einer vorbestimmten Spannung stramm zu halten. Durch Erschütterungen beim Transport kann
nämlich die Spannung des Löschbandes herabgesetzt werden. Außerdem ist das Justieren bzw. Nachjustieren
der Vorspannkraft, mit der das Andruckelement gegen
die Vorratsspule gedrückt wird, nicht sicher genug zu
handhaben. Auch sind bei dieser bekannten Anordnung
Spannvorrichtung für ein Färb- oder Löschband bekannt, bei der eine Schlingfeder einerseits eine Nabe
schlingfederartig umschließt und andererseits als Drehfeder derart ausgebildet ist, daß das Färb- oder
Löschband stets stramm gehalten wird. Bei dieser
Anordnung rutschen einige Windungen von der Nabe
ab, derart, daß das Drehmoment an der Abwickelspule nicht konstant bleibt. Auch muß die Schlingefeder
innerhalb gewisser Fertigungstoleranzen gefertigt werden, was zu höheren Herstellungskosten führt
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die
bekannten Spannvorrichtungen für das Färb- oder Löschband einer Bandtransporteinrichtung so zu
verbessern, daß keine Unterschiede in der Färb- oder Löschbandspannung sowohl beim Transport als auch
beim Arbeitsplatz auftreten können. Die Spannvorrichtung soll außerdem aus einfachen und toleranzunempfindlichen Teilen bestehen. Diese Aufgabe wird mit der
im Patentanspruch I gekennzeichneten Erfindung gelöst.
Die erfindungsgei/täße Spannvorrichtung ermöglicht
mit einfachen und wenigen Mitteln eine immer gleichmäßige Spannung des Löschbandes. Durch die an
dem einen Ende der Schlingfeder angreifende Zugfeder wird unabhängig von den Fertigungstoleranzen eine
stets konstante Reibungskraft zwischen der Schlingfeder und der Nabe erzielt Da die Schlingfedern mit
kleineren Toleranzfehlern behaftet sein können, wird eine billigere Herstellung der Schlingfedern ermöglicht
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des Erfin
dungsgegenstandes sind den weiteren Unteransprüchen
zu entnehmen. Es zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Bandtransporteinrichtung,
F i g. 2 Einzelteile der Spannvorrichtung in schaubild
licher Darstellung und
F i g. 3 eine Einzelheit aus F i g. I in Draufsicht
In Fig. I isi eine Aufnahmevorrichtung 1 mit fest angeordneten Drehachsen 3, 5 dargestellt welche zur
Aufnahme einer Aufwickelspule 7 und einer Vorratsspule 9 für ein Lösehband 11 dienen. Die Aufwickelspule 7
wird bei jedem Korrekturvorgang über eine nicht dargestellte Antriebsvorrichtung in bekannter Weise
um einen Teilschritt gedreht. Die Vorratsspule 9 ist mit zwei Lagerbuchsen 13 und 15 fest verbunden und mittels
einer nicht dargestellten Sicherungsscheibe auf der Drehachse 3 axial gesichert. Die untere Lagerbuchse 15
weist eine Nabe 19 auf, die von Windungen einer Schlingfeder 23 reibungsschlüssig umschlungen wird.
Die Schlingfeder 23 weist zwei freie Enden 25, 27 auf, von denen das entgegen der Abziehvorrichtung der
Vorrastsspule 9 gerichtetes freies Ende 25 eine Einhängung 31 für eine Zugfeder 29 aufweist. Diese
Zugfeder 29 ist andererseits mit einer Einhängung 33 in der Aufnahmevorrichtung 1 fest verbunden, wobei die
Einhängung 31 im Betriebszustand diametral zu der Einhängung 33 angeordnet ist. Die freien Enden 25, 27
der Schlingfeder 23 weisen je einen Anschlagarm 35,37 auf, die je nach Drehrichtung der Vorratsspule 9 mit
einem gestellfesten Anschlag 39 zur Erzeugung eines Freilaufes der Vorratsspule in beiden Drehrichtungen
zusammenwirken.
Um die entgegen der Abziehrichtung 41 wirkende Kraft der Zugfeder 29 zu verändern, können die
Einhängung 33 und der Anschlag 39 verstellbar in der Aufnahmevorrichtung 1 angeordnet sein. So können die
Einhängung 33 und der Anschlag 39 auf den Köpfen von Sechskantschrauben 43 angeordnet sein, welche mittels
Muttern arretierbar angeordnet sind.
In der Normalstellung wird das Lösehband 11 gemäß
Fig. 1 in der ausgezogenen Darstellung stramm gehalten. Hierbei liegt der Arm 37 an dem freien Ende
27 der Schlingfeder 23 mit einem geringen Abstand von dem Anschlag 39 entfernt, derart, daß nach einem
kurzen Drehweg der Vorratsspule 9 in Abziehrichtung 41 der Arm 37 an dem Anschlag 39 anschlägt und einen
Freilauf der Schlingfeder 23 bewirkt. Wird nun aber der Typenträger 38 aus der ausgezogenen in die gestrichelte
Darstellung gemäß F i g. I bewegt, so wird die Vorratsspule 9 auch etwas in Abziehrichtung 39 gedreht
und das Löschband 11 freigegeben. Kehrt nun der Typenträger 38 in die ausgezogene Darstellung gemäß
Fig, I zurück, würde das Löschband 11 nicht mehr stramm sein, wenn die Zugfeder 29 nicht die
Schlingfeder 23 und die Vorratsspule 9 entgegen der Abziehrichtung 41 zurückstellen würde. Hierbei hebt
sich der Arm 37 an dem freien Ende 27 der Schlingfeder 23 wieder von dem Anschlag 39 ab, siehe ausgezogene
Darstellung gemäß Fig. 1. Sobald das Lösehband über die angetriebene Aufwickelspule wieder gezogen wird,
dann wird auch die Vorratsspule 9 in der Abziehrichtung 41 mitgenommen, wobei sich der Arm 37 wieder an dem
Anschlag 39 anlegt.
Mit Hilfe der an dem freien Ende 25 der Schlingfeder 23 angelenkten Zugfeder 29 wird das Lösehband 11 stets
stramm gehalten, so daß dieses nicht an anderen Maschinenteilen oder an dem Aufzeichnungsträger
ankleben kann. Die Schlingfeder 23 dient einerseits als Freilaufkupplung und hat stets eine bremsende Wirkung
um das Lösehband 11 auch beim Ab~':ihen stramm zu
halten. Andererseits dient die abgefederte Schhngefeder
23 als Rückstellelemente, um eine entgegen zur Abziehrichtung 39 der Vorratsspule 9 wirkende Kraft zu
erzeugen, wodurch das Lösehband nach dem Abdi uckvorgang sofort wieder strammgezogen wird. Die dieses
Rückstelldrehmoment erzeugende Zugfeder 29 ermöglicht außerdem eine billigere Herstellung der Schlingfedern,
da diese mit gröberen Toleranzen gefertigt werden können. Mit Hilfe der Feder wird stets ein
konstanter Reibschluß zwischen der Schlingfeder und der Nabe 19 der Vorratsspule 9 erzeugt.
Wird die Vorratsspule 9 entgegen der Abziehrichtung von Hand gedreht, so kommt der Anschlagarm 35 an
dem Anschlag 39 zur Anlage und hebt den Reibungsschluß zwischen der Schlingfeder 23 und der Nabe 19 an
der Vorrastsspule 9 auf. Eine Beschädigung der Schlingfeder 23 ist also durch den Freilauf nicht möglich.
Die erfindungsgemäße Anordnung eignet skh für eine billige Massenfertigung.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Spannvorrichtung für eine IBandtransporteinrichtung, insbesondere für eine Löüchbandtransporteinrichfung an Schreib' oder ähnlichen Büromaschinen mit einer Federanordnung, weiche Ober eine
Reibungsbremsanordnung mit einer um eine gestellfeste Achse der Aufnahmevorrichtung drehbar
gelagerte Vorratsspule in Antriebsverbindung steht und weiche auf die von dem Band schrittweise
angetriebene Vorratsspule eine entgegen zur Abziehrichtung wirkende Kraft ausübt, dadurch
gekennzeichnet, daß eine Schlingfeder (23) eine die Vorratsspule (9) tragende Nabe (19)
reibungsschlüssig umschlingt, daß die Schlingfeder (23) durch die angetriebene Vorratsspule (9) in
Äbziehrichtung soweit mitnehmbar ist, bis deren Arm (37) an einem freien Ende (27) an einem
gestellfesten Anschlag (39) zur Anlage kommt und daß zwischen dem anderen Ende (25) der Schlingfeder (23) und einer gestellfesten Einhängung (33) in
der Aufnahmevorrichtung (1) eine Feder (29) ausgespannt angeordnet ist, die bei Antrieb der
Vorratsspule (9) in Äbziehrichtung weiter spannbar ist und ein Rückstellmoment auf die Vorratsspule (9)
zum Strammhalten des Bandes(ll) ausübt
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das andere Ende j25) eine Einhängung
(31) für die Zugfeder (29) und einen Anschlagarm (36) aufweist, und daß der Anschlagarm (36) bei
Drehung der Vorratsspule (9) entgegen der Abziehrichtung mi» dem gestellfesten Anschlag (39)
zusammenwirKt.
3. Vorrichtung nach Anspru.ii 2„ dadurch gekennzeichnet, daß die gesteH.'este Einlhängung (33) und
der Anschlag (39) einstellbar ang ordnet sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3„ dadurch gekennzeichnet, daß die gestellfeste Einhängung (33) bzw.
der in der Aufnahmevorrichtung (1) angeordnete Anschlag (39) auf dem Kopf einer Sechskantschraube (43) angeordnet sind und daß die Sechskantschraube (43) mitteb einer Mutter arretierbar in der
Aufnahmevorrichtung angeordnet sind.
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