[go: up one dir, main page]

DE3003526A1 - Verfahren und vorrichtung zur herstellung schiffchenfoermiger holzflickenstuecke zur ausfuellung von holzfehlerstellen - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zur herstellung schiffchenfoermiger holzflickenstuecke zur ausfuellung von holzfehlerstellen

Info

Publication number
DE3003526A1
DE3003526A1 DE19803003526 DE3003526A DE3003526A1 DE 3003526 A1 DE3003526 A1 DE 3003526A1 DE 19803003526 DE19803003526 DE 19803003526 DE 3003526 A DE3003526 A DE 3003526A DE 3003526 A1 DE3003526 A1 DE 3003526A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wood
pieces
wooden strip
patch
guide
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19803003526
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Gottfried
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE3003526A1 publication Critical patent/DE3003526A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27CPLANING, DRILLING, MILLING, TURNING OR UNIVERSAL MACHINES FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL
    • B27C5/00Machines designed for producing special profiles or shaped work, e.g. by rotary cutters; Equipment therefor
    • B27C5/02Machines with table
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27GACCESSORY MACHINES OR APPARATUS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; TOOLS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; SAFETY DEVICES FOR WOOD WORKING MACHINES OR TOOLS
    • B27G1/00Machines or devices for removing knots or other irregularities or for filling-up holes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27MWORKING OF WOOD NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES B27B - B27L; MANUFACTURE OF SPECIFIC WOODEN ARTICLES
    • B27M3/00Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27MWORKING OF WOOD NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES B27B - B27L; MANUFACTURE OF SPECIFIC WOODEN ARTICLES
    • B27M3/00Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles
    • B27M3/28Manufacture or reconditioning of specific semi-finished or finished articles of dowels or bolts

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Dovetailed Work, And Nailing Machines And Stapling Machines For Wood (AREA)
  • Milling, Drilling, And Turning Of Wood (AREA)

Description

PATENTANWÄLTE y^, 430Jl Ί
Dipl. ing. Klaus Westphal Dr.rer.nat. Bernd Mussgnug Dnrer. nat. Ott O B U C h Π θ Γ
FlosGmanncirasse Γ0 a
D-8000 MÜNCHEN 60
Josef GOiDUJI1RIED Roßbach (Österreich)
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung schiffchenformiger Holzflickenstiicke zur Ausfüllung von Holzfehlerstellen
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung schiffchenförmiger, von einer ebenen Basisfläche und zwei gewölbten Seitenflächen begrenzten Holzflickenstücke zur Ausfüllung von Holzfehlersteilen, z.B. Harzgallen, wobei die Holzflickenstücke aus einer Holzleiste ausgefräst und schließlich die Holzflickenstücke an der Baasfläche abgeschnitten werden. Ferner bezieht sich die Erfindung auf eine Vorrichtung zur Durchführung eines solchen Verfahrens.
Ein Verfahren der eingangs geschilderten Art ist bekannt (österreichische Patentschrift'312 255). Hiebei werden durch einen Mehrfach-Kehlfräser die gewölbten Seitenflächen mehrerer Holzflickenstücke zugleich aus einer Holzleiste ausgefräst, wonach von den so gebildeten Rippen der Holzleiste die äußersten Segmente zur Gewinnung der Holzflickenstücke abgesägt werden, so daß nur ein Bruchteil des Holzleistenquerschnittes ausgenützt wird. Damit geht der Nachteil eines hohen Ausschußanteiles einher, da von einem verhältnismäßig großem Querschnitt der Holzleiste ausgegangen werden muß, der häufig Fehlerstellen hat. Zudem hat die Verwendung eines Kehlfräsers den Nachteil, daß an der Gratfläche häufig Schnittungenauigkeiten bzw. Einrisse auftreten.
Die Erfindung setzt sich zur Aufgabe, diese Nachteile zu vermeiden und ein kontinuierlich arbeitendes Verfahren der eingangs geschilderten Art so zu verbessern, daß die Schnittgenauigkeit vergrößert und der Ausschuß, sowie der Verschnitt herabgesetzt wird. Das erfindungsgemäße Verfahren kennzeichnet sich im wesentlichen dadurch,'daß jeweils zwei Holzflickenstücke mit einander zugewendeten Basisflächen, die durch einen Steg verbunden sind, dadurch hergestellt werden, daß aus der Holzleiste mittels eines zu ihrer einen Seite angeordneten Fräsers zugleich die linke Seitenfläche des einen Holzflickenstückes und die rechte Seitenfläche des anderen Holzflickenstückes ausgefräst werden, daß mittels eines zur anderen Seite der Holzleiste angeordneten weiteren Fräsers die jweils andere
BAD ORIGINAL 030035/0657
Seitenfläche der beiden Holzflickenstücke ausgefräst wird, und daß hierauf die beiden Holzflickenstücke an den Basisflächen voneinander dadurch getrennt werden, daß der Steg ausgesägt wird. Dadux^ch kann gegenüber dem eingangs geschilderten bekannten Verfahren von einer Holzleiste mit kleinerem Querschnitt ausgegangen werden, die unter sonst gleichen Verhältnissen fehlerfreier_ist als eine Holzleiste mit größerem Querschnitt. Dadurch wird der Ausschuß wesentlich gesenkt, wozu noch kommt, daß die auf die Verwendung eines Kehlfräsers zurückzuführende! Schnittungenauigkeit en und Einrisse entfallen. Während beim bekannten..Verfahren alle Seitenflächen mehrerer nebeneinander angeordneter Holzflickenstücke durch einen einzigen Kehlfräser zugleich ausgefräst werden, erfolgt beim erfindungsgemäßen Verfahren die Ausfräsung dieser gewölbten Seitenflächen durch zwei Fräser, von denen j'eder jeweils nur die ihm zugewendeten Seitenflächen der beiden Holzflickenstücke fräst. Erst durch den abschließenden Arbeitsgang der Trennung der beiden Holzflickenstücke werden diese auch an ihren Basisflächen bearbeitet. Diese Trennung kann im gleichen Bett erfolgen wie die Fräsung der Seitenflächen der Holzflickenstücke, was ebenfalls zur leichteren Werkstückhalterung und damit zu einer Verbesserung der Schnittgenauigkeit beiträgt. Zur Werkstückhalterung tragen auch die Stege zwischen den Basisflächen der Holzflickenstückpaare bei, welche Stege gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung besonders einfach durch ein Kreissägeblatt entfernbar sind, wobei diese Stege in die Schnittfuge des Kreissägeblattes fallen.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens werden zuerst die durch den einen Fräser erzeugten Seitenflächen ausgefräst und dann erst die dem anderen Fräser zugeordneten Seitenflächen. Dies hat gegenüber einer gleichzeitigen Bearbeitung aller Seitenflächen den Vorteil, daß die Fräser besser gegen gegenseitige Kollision geschützt angeordnet werden können.
J)ie erfindungsgemäße Vorrichtung zur Durchführung des. erfindungsgemäßen Verfahrens kennzeichnet sich im wesent-
- 5 030035/0657
lichen dadurch, daß in einem Gestell eine Vorschubeinrichtung für die Holzleiste und zwei Präser gelagert sind, die zu beiden Seiten der Vorschubbaün für die Holzleiste angeordnet sind und durch Führungsflächen gegen die Holzleiste bewegt bzw. von dieser abgehoben werden, von welchen
.. Fräsern jeder ein Profil hat, das den zwei nach der gleichen Seite gerichteten Seitenflächen zweier mit den Basisflächen einander zugewendeter herzustellender Holzflickenstücke entspricht, und daß hinter den beiden Präsern, gesehen in Vorschubrichtung der Holzleiste, eine Trenneinrichtung zur Erzeugung eines die beiden Holzflickenstücke an ihren Basisflächen voneinander durch Entfernung des Steges trennenden Schnittes und eine entsprechend den beiden Seitenflächen der beiden miteinander ein Paar bildenden Holzflickenstücke gewölbte Auflagefläche für die Holzflickenstücke angeordnet sind. Dadurch wird mit geringem Aufwand eine einwandfrei arbeitende Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens geschaffen, die saubere Holzflickenstücke liefert, da die gewölbte Auflagefläche eine Auflage für das Werkstück während des abschließenden Trennvorganges bildet. Eine weitere Einsparung an Aufwand läßt sich erfindungsgemäß dadurch erzielen, daß beide Fräser auf Schwenkarmen angeordnet sind, die im Gestell schwenkbar gelagert sind und mit Führungsgliedern, insbesondere je einer Führungsrolle, an der, insbesondere als Nockenscheibe ausgebildeten, Führungsfläche anliegen. Diese gemeinsame Führungsfläche gewährleistet auch in einfacher Weise bei sinnvoller Einstellung der Fräser, daß die beiden Seitenflächen jedes Holzflickenstückes zueinander symmetrisch ausfallen. Um Schnittungenauigkexten durch Pendelbewegungen der Schwenkarme zu vermeiden, sind die Schwenkarme mit die Schwenkbewegung dämpfenden Dämpfungsgliedern, insbesondere Federn, versehen. Ferner ist es im Rahmen der Erfindung günstig, die Führungsfläche auswechselbar und bzw. oder verstellbar auszubilden, z.B. durch Verstellung der Exzentrizität der Nockenscheibe. Dadurch läßt sich in einfacher Weise von einer Profilform der Holzflickenstücke
- 6 030035/06 5 7
auf eine andere Profilform übergehen, bzw. von einer Holzflickenstückgröße auf eine andere Größe. Dem gleichen Zweck dient es, wenn die Schwenkachsen der beiden Schwenkarme normal zur Richtung der Schwenkachsen verstellbar sind.
Zur sicheren führung des Werkstückes empfiehlt es sich im Rahmen der Erfindung zur Führung der Holzleiste entlang ihres Vorschubweges ein, vorzugsweise von einer U-Schiene gebildetes, Bett vorzusehen, in das die Vorschubeinrichtung eingreift und in das, in Vorschubrichtung gesehen, zunächst der eine Fräser von oben, sodann der andere Fräser von unten und schließlich die Trenneinrichtung, insbesondere das Kreissägeblatt, eingreift. Vorzugsweise sind entlang des Vorschubweges der Holzleiste Niederhalterollen angeordnet, wodurch das Werkstück in seiner vom Bett gebildeten Führung festgehalten wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung schematisch dargestellt. Fig.1 zejgt einen Vertikalschnitt durch die Vorrichtung. Fig.2 ist eine Ansicht in Richtung des Pfeiles II der Fig. 1, teilweise im Schnitt. Die Fig. 3,4- und 5 zeigen je ein Detail im Schnitt.
Die Vorrichtung hat ein Gestell 1, in welchem eine Vorschubeinrichtung 2 für das von einer Holzleiste 3 gebildete Werkstück vorhanden ist. Die Vorschubeinrichtung hat eine umlaufende endlose Kette 4-,an der zwei Mitnehmer befestigt sind. Die Kette 4· ist über Umlenkrollen 6, 6' geführt und wird von einem im Gestell 1 gelagerten Motor über einen Riemen 8 angetrieben, der eine gleichachsig zur Umlenkrolle 6'und mit dieser drehschlüssig verbundene Riemenscheibe antreibt. Die Mitnehmer 5 der Kette 4 greifen von unten in ein Bett 9 zur Führung der Holzleiste 3 ein, das von einer U-Schiene- (Fig.2) gebildet ist. In jenem Bereich, in welchem die Mitnehmer 5 zwischen den beiden obersten Umlenkrollen 6 oben geführt sind, hat die U-Schiene an der Bodenfläche einen Längsschlitz, durch den die Mitnehmer 5 hindurchtreten können, so daß der jeweils wirksame
030O35./0657 BAD ORIGINAL
Mitnehmer 5 am Stirnende 10 der zu bearbeitenden Holzleiste 3 anliegen kann.
Aus der Holzleiste 10 werden schiffchenförmige Holzflickenstücke 11 paarweise durch zwei Präser 12, 13 ausgefräst, die nacheinander auf die Holzleiste 3 einwirken. Der zuerst wirksame Fräser 12 arbeitet sich von oben in die Holzleiste 3 ein, der dahinter angeordnete Präser 13 hingegen von unten. Beide Fräser 12, 13/einander gleiches Profil (Pig.5), das bis auf den Mittenbereich jedes Präsers dem gewölbten Profil der Seitenfläche 15 des herzustellenden Holzflickenstückes 11 gleich ist. Im Mittenbereich 16 haben die beiden Präser 12, 13 hingegen keine Zähne, so daß dort bei der Fräsung der Holzleiste 3 ein Steg 18 oben und unten verbleibt. Dieser Steg 18 wird jedoch ansschließ.end_an die Fräsung der Seitenflächen 15 durch ein im Gestell 1 gelagertes Kreissägeblatt 17 ausgesägt, das zugleich die Basisflächen 19 der beiden Holzflickenstücke 11 erzeugt. Das Kreissägeblatt 17 wird von einem nicht dargestellten Motor aus angetrieben und ist zweckmäßig im Gestell verschiebbar gelagert, um die Einschnittiefe des Kreissägeblattes 17 an verschiedene Abmessungen der Holzleisten 3 anpassen zu körnen. Ein Schlitz an der Bodenfläche des Bettes 9 ermöglicht den Eingriff des Kreissägeblattes 17. Ferner ist das Bett 9 im Bereiche des von unten an der Holzleiste 3 angreifenden Fräsers 13 ausgenommen, um die Fräserbewegung zu ermöglichen.
Zur Herstellung der schiffchenförmigen Profilform der Holzfliefcenstücke 11 müssen die beiden Fräser 12, 13 zusätsr lich zu ihrer Drehbewegung einer Auf- bzw. Abbewegung unterworfen werden. Hiezu ist jeder der Fräser 12, 13 an einem Schwenkarm 20 bzw. 21 gelagert, der um eine im Gestell Λ'\ vorgesehene Schwenkachse 22 bzw. 23 schwenkbar ist. Auf diesen Schwenkachsen 22, 23 sind auch die Motoren 24, 25
(Fig. 2) für die Rotationsbewegung der Präser 12, 13 gelagert, wobei der Antrieb über Riemen 26, 27 erfolgt, die über Abtriebsriemenscheiben 28, 29 der beiden Motore 24, 25 und über auf die Fräserwellen aufgesetzte Riemenscheiben 30, 31 laufen. Die erwähnte Auf- bzw. Abbewegung der
- 8 QM035/Q6 5 7
Fräser 12, 13 wird durch je eine Führungsflache 32 hervorgerufen, die zv/eckmäßig vom Umfang einer Nockenscheibe 33 gebildet ist, die auf die Achse der Umlenkrolle 61 der Kette 4- aufgesetzt ist und daher ebenfalls vom Motor 7 angetrieben wird. Durch die Exzentrizität der Führungsfläche 32 in Bezug auf die Antriebsachse 3^ der Nockenscheiben 33 werden Führungsrollen 35-angehoben bzw. abgesenkt, die mit zwei Auslegern 36» 37 drehbar verbunden sind, die mit dem jeweils zugeordneten Schwenkarm 20 bzw. 21 verschweißt sind. Die Schwenkarme 20, 21 tragen Fortsätze 38 bzw. 39, die unter Vermittlung von Federn 4-Ooder vorgespannten Pneumatik-ZyIindem zwischen Anschlägen 4-1 des Gestelles 1 eingespannt sind so daß unerwünschte Schwingungen der Schwenkarme 20, 21 gedämpft sind.
Um eine Abstimmung der Schwenkbewegung der Schwenkarine 20, 21 auf die Vorschubbewegung der Holzleiste 3 zur Erzielung des gewünschten Profiles der Holzflickenstücke 11 zu erzielen, ist jede Nockenscheibe 33 bezüglich der Antriebsachse 34- verstellbar, und zwar zweckmäßig sowohl bezüglich der Winkelstellung al.3 auch bezüglich der Exzentrizität. Aus dem gleichen Grunde sind die Schwenkachsen 22, 23 der Schwenkarme 20, 21 im Gestell 1 verstellbar gelagert.
Um die Holzleiste 3 während der Fräsung und der durch. das Kreissägeblatt 17 erfolgenden Trennung der baden Holzflickenstücke 11 jedes Paares ruhig zu halten, sind Niederhalterollen 4-2, 4-3 vorgesehen. Die beiden Niederhalterollen 4-2 haben das in Fig.4 dargestellte Profil, die Niederhalterolle 4-3 hingegen das in Fig.3 dargestellte Profil. Alle Ni ed erhalt er oll en 4-2, 4-3 haben an ihrem Umfang einen Guisnibelag 4-4-,· der bei den Niederhalterollen 4-2 eine im wesentlichen zylindrische Umfangsflache 4-5 hat, wogegen diese Umfangsflache 4-5 bei der dem Kreissägeblatt 17 zugeordneten Niederhalte_rolle 4-3 eine entsprechend der Wölbung der Seitenfläche 15 des Solzflickenstückes 11 gestaltete Krümmung aufweist und darüber hinaus eine mrctige ringsumlaufende Nut 4-6 hat, in die einerseits der die benachbarten Holsflickenstückpaare verbindende Steg 18 eintreten kann,
030035/0657 BAD. ORIOlNAL
andererseits gegebenenfalls auch das Kreissägeblatt 17, so daß Verletzungen, der Nioclarhalternlle 43 durch das Kreissägeblatt vermieden sind. Die K:'ederhalterollen <Ί~,
47 '
43 sind gegen das Gestell 1 durch Fec.ern/abgestützt, die vorzugsweise einstellbar sind.
- Die Holzleisten 3 können eir.zelr. von Hand oder auch von einem nicht dargestellten Magazir. aus automatisch in das Bett 9 eingelegt werden. Im Laufe des Vorschubes der Holzleiste"3 in Sichtung des Pfeiles 14 werden durch den Fräser 12 zunächst die linke Seitenfläche 15 des einen Kolzflickenstuckes 11 und die rechte Seitenfläche des mit diesem Holzflickenstück ein Paar bildenden anderen Holzflickenstückes gefräst, welche be-iden Seitenflächen 15 nach oben gerichtet sind. Die hieru erforderliche Auf- bzw. Abbe we ;ri.mg des Fräsers 12 rird durch die auf die Vorschubbewegung abgestimmte Drei ung der Nockenscheibe 33 gesteuert. Anschließend hieran werden an der Uritsrflache der Holzleiste 3 durch den Fr;'scr 13 die anderen Seitenflächen 15 der beiden noch miteinander durch den Steg 18 verbundenen Holzflickenstücke. 11 Jeden Paares ausgefräst, wobei auch diene Auf- bzv . At>bev/egung des Fräsers 13 von der Nockenscheibe 33 resteuert wird. Da die Niederhalterollen 42 vor den beicen Fräsern bzw. unmittelbar nach dem zweiten Fräser 13 angeordnet sind, wird die Holzleiste 3 während der Fr;' ε bewegung sicher gehalten. Die Holzflickenstückpaare, die noch durch den Steg 18 miteinander verbunden sind, gelangen dann zum Kreissägeblatt 17, v/o der Steg 18 abgeschnitten wird und dadurch die Holzflickenstücke voneinander getrennt werden. Auch in d_iesem Arbeitsbereich wird das Werkstück durch die Kieäerhalterolle 43 sicher gehalten. Die, in Vorschubrichtung gesehen, hirter dem Kreissägeblatt 17 austretenden Holzflickenstucke 11 sind fertig bearbeitet und können durch einen nicht dargestellten Behälter am Enöle des Bettes. 9 aufgefengen werden. Um
- 10 -0300^5/065 7
im Bereiche des Kreissägeblattes 17 eine sichere Auflage der Holzflickenstücke 11 am Bett 9 zu erzielen, äst in diesem Bereicü die Eodenfläche des Eettos 9 entsprechend den beiden Seitenwandflächen der beiden miteinander ein Paar bildenden Holsflickenstücke 11 gewölb"
Es ist möglich, pro su fr-ir.enöen Holsflickenstück- :oaar eine Umdrehung ler Nockenscheibe '63 vorzusehen, in welchem üYill die Nockenscheibe etwa die in iig.i dargestellte Gestalt hat. Es wäre jedoch auch möglich, einer Umdrehung der Nockenscheibe 33 mehrere Holzilickenstückoaare zuzuordnen, in welchem Falle die Nockenscheibe 33 mit einer dieser Pnoranzohl entsprechenden Anzahl von Erhebungen bzw. Vertiefungen a.ti Umfang zu versehen wäre. l:!s ist zweckmäßig, mehrere Nockenscheiben 33 niit verschiedenen Profilen vorzusehen, um eine Anpassung an verschiedene Holzflickenstückprofile zu ermöglichen.
Die Antriebsgeschwindigkeiten der von den Motoren 7, 24-, 25 angetriebenen Antriebswellen sind zweckmäßig mittels ßegelgetrieben stufenlos verstellbar.
Statt der Kette M- kann auch ein am Einschub ende des Bettes 9 angeordneter Pneumatikzylinder verwendet v/erden.
- 11 -
030035/0657 BAD ORfGiMAt

Claims (12)

  1. Patentanspruches
    MJ Verfahren zur Herstellung schiffchenformiger, von einer ebenen Basisfläche und zwei gewölbten Seitenflächen begrenzter Holzflickenstücke zur Ausfüllung von Holzfehlerstellen, z.B. Harzgallen, wobei die Seitenflächen der Holzflickenstücke aus einer Holzleiste ausgefräst und schließlich die Holzflickenstücke an der Basisfläche, insbesondere durch ein Kreissägeblatt, abgeschnitten werden, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils zwei Holzflickenstücke mit einander zugewendeten Basisflächen, die durch einen Steg verbunden sind, dadurch hergestellt werden, daß aus der Holzleiste mittels eines zu ihrer einen Seite angeordneten Fräsers zugleich die linke Seitenfläche des einen Holzflickenstückes und die rechte Seitenfläche des anderen Holzflickenstückes ausgefräst werden, daß mittels eines zur anderen Seite der Holzleiste angeordneten weiteren Fräsers zugleich die jeweils andere Seitenfläche der beiden Holzflickenstücke ausgefräst wird, und daß hierauf die beiden Holzflickenstücke an den Basisflächen voneinander dadurch getrennt werden, daß der Steg ausgesägt - wird.
  2. 2.,Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussägung des Steges mittels eines Kreissägeblattes erfolgt, wobei der Steg in die Schnittfuge des Kreissägeblattes fällt.
  3. 3- Verfahren nach Anspruch -1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zuerst die durch den einen Fräser erzeugten Seitenflächen ausgefräst und dann erst die dem anderen Fräser zugeordneten Seitenflächen ausgefräst werden·
  4. 4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, 2 oder 3» dadurch gekennzeichnet, daß in einem Gestell (i)eine Vorschubeinrichtung (2) für die Holzleiste (3) und zwei Fräser (12, 13) gelagert sind, die zu beiden Seiten der Vorschubbahn für die Holzleiste (3) angeordnet sind und durch Führungsflächen (32) gegen die Holzleiste (3) bewegt bzw. von dieser abgehoben werden, von welchen Fräsern (12, 13) o'eder ein Profil hat, das den zwei nach
    - 1 - '
    030035/0657
    der gleichen Seite gerichteten Seitenflächen (15) zweier mit den Basisflächen (19) einander zugewendeter herzustellender Holzflickenstücke (11) entspricht, und daß hinter den beiden Fräsern (12, 13), gesehen in Vorschubrichtung der Holzleiste (3)» eine Trenneinrichtung zur Erzeugung eines die beiden Holzflickenstücke (11) an ihren Basisflächen (19) voneinander durch Entfernung des Steges trennenden Schnittes und eine entsprechend den beiden Seitenflächen (15) der beiden miteinander ein Paar bildenden Holzflickenstücke (11) gewölbte Auflagefläche für die Holzflickenstücke angeordnet sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß beide Präser (12, 13) auf Schwenkarmen (20, 21) angeordnet sind, die im Gestell (1) schwenkbar gelagert sind und mit Führungsgliedern an der Führungsfläche (32) anliegen.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsfläche (32) auswechselbar und bzw. oder verstellbar ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsfiäche (32) von einer Nockenscheibe (33) gebildet ist.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet, daß die Exzentrizität der Nockenscheibe (33) verstellbar ist.
  9. 9· Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsglieder von Führungsrollen (35) gebildet sind.
  10. 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachsen (22, 23) der beiden Schwenkarme (20, 21) normal zur Richtung der Schwenkachsen (22, 23) verstellbar sind.
  11. 11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkarme (20, 21) mit die Schwenkbewegung dämpfenden Dämpfungsgliedern (40) versehen sind.
  12. 12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 11, da-
    — 2 —
    030035/065 7
    durch gekennzeichnet, daß zur Führung der Holzleiste (3) entlang ihres Vorschubweges ein Bett (9) vorhanden ist, in das die Vorschubeinrichtung (3) eingreift und in das, in Vorschubrichtung gesehen, .zunächst der eine Präser (12) von oben, sodann der andere Fräser (13) von unten und schließlich die Trenneinrichtung eingreift.
    13· Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeicfttnet, daß entlang des Vorschubweges der Holzleiste (3) Niederhalterollen (42, 43) angeordnet sind.
    14·. Vorrichtung nach Anspruch 13» dadurch gekennzeichnet, daß das Bett (9) von einer U-Schiene gebildet ist.
    15· Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Trenneinrichtung ein Kreissägeblatt (17) hat, das in das Bett (9) eingreift.
    - 3 -030035/0657
DE19803003526 1979-02-15 1980-01-31 Verfahren und vorrichtung zur herstellung schiffchenfoermiger holzflickenstuecke zur ausfuellung von holzfehlerstellen Withdrawn DE3003526A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT115079A AT360229B (de) 1979-02-15 1979-02-15 Verfahren und vorrichtung zur herstellung schiffchenfoermiger holzflickenstuecke zur ausfuellung von holzfehlerstellen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE3003526A1 true DE3003526A1 (de) 1980-08-28

Family

ID=3507689

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19803003526 Withdrawn DE3003526A1 (de) 1979-02-15 1980-01-31 Verfahren und vorrichtung zur herstellung schiffchenfoermiger holzflickenstuecke zur ausfuellung von holzfehlerstellen

Country Status (7)

Country Link
AT (1) AT360229B (de)
DE (1) DE3003526A1 (de)
FR (1) FR2448966A1 (de)
GR (1) GR74004B (de)
IT (1) IT1140596B (de)
NL (1) NL8000873A (de)
SE (1) SE8001132L (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT79U1 (de) * 1994-05-17 1995-01-25 Grafl Johann Grafl Johann Holzlamelle

Also Published As

Publication number Publication date
NL8000873A (nl) 1980-08-19
IT1140596B (it) 1986-10-01
AT360229B (de) 1980-12-29
IT8019915A0 (it) 1980-02-14
GR74004B (de) 1984-06-06
SE8001132L (sv) 1980-08-16
FR2448966A1 (fr) 1980-09-12
ATA115079A (de) 1980-05-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE10305570B4 (de) Verfahren und Bearbeitungsanlage für das Bearbeiten von Holzwerkstücken
DE1628863C2 (de) Tischkreissäge
DE2918622A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur spanenden zerlegung von baumstaemmen in allseitig bearbeitete holzerzeugnisse
DE2514901C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Erzeugung von Nutzholz aus Rundholzstämmen
DE3343294A1 (de) Vorrichtung zur erzeugung von kantholz durch spanloses abtrennen von seitenbrettern
EP1810769B1 (de) Plattenbearbeitungsvorrichtung mit einer Sägeeinheit und Verfahren zum Betreiben einer solchen Vorrichtung
EP0470069A1 (de) Vorrichtung zum Teilen von Holz
EP0217784B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Besäumen von Baumstämmen
EP0222728A1 (de) Vorrichtung zum Herstellen prismatischer oder pyramidenstumpfförmiger Balken
DE2419938A1 (de) Verfahren zum maschinellen herstellen von zapfen und schlitzen an hoelzern, insbesondere an sogenannten rahmenhoelzern fuer fensterrahmen, und maschine zur ausuebung dieses verfahrens
DE3307809A1 (de) Holzbearbeitungsmaschine
DE2522750A1 (de) Saegemaschine zum durchtrennen plattenfoermiger werkstuecke
DE2125799C3 (de) Flickstück zum Ausbessern von fehlerhaften Stellen im Holz sowie Vorrichtung zur Herstellung desselben
EP0785051B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Einschneiden eines Baumstammes
DE577190C (de) Hobelmaschine zum Entfernen schadhafter Stellen an der Oberflaeche von Rohbloecken
DE3003526A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung schiffchenfoermiger holzflickenstuecke zur ausfuellung von holzfehlerstellen
EP3843926A1 (de) Sägeblatt
EP1652640B1 (de) Sägevorrichtung für Baumstämme mit einer Auflagefläche und einer verstellbaren Anschlagkonsole
DE2752648A1 (de) Vorrichtung zum schneiden einer einfuehrungsspitze an warenbahnen
DE102017011825B4 (de) Verfahren zum Auftrennen länglicher Werkstücke aus Holz, Kunststoff und dergleichen in Lamellen sowie Bearbeitungsmaschine zur Durchführung eines solchen Verfahrens
DE1752117A1 (de) Blechbearbeitungsmaschine
DE3422101A1 (de) Saegeeinrichtung zum zuschneiden von profilleisten o.dgl.
EP1365899A2 (de) Verfahren und vorrichtung zum zerlegen von in einer ebene gekrümmten rundhölzern in holzerzeugnisse
DE3815101A1 (de) Holzbearbeitungsmaschine
DE70407C (de)

Legal Events

Date Code Title Description
8139 Disposal/non-payment of the annual fee