DE3003526A1 - Verfahren und vorrichtung zur herstellung schiffchenfoermiger holzflickenstuecke zur ausfuellung von holzfehlerstellen - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zur herstellung schiffchenfoermiger holzflickenstuecke zur ausfuellung von holzfehlerstellenInfo
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Description
PATENTANWÄLTE y^, 430Jl Ί
Dipl. ing. Klaus Westphal
Dr.rer.nat. Bernd Mussgnug Dnrer. nat. Ott O B U C h Π θ Γ
FlosGmanncirasse Γ0 a
D-8000 MÜNCHEN 60
D-8000 MÜNCHEN 60
Josef GOiDUJI1RIED
Roßbach (Österreich)
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung schiffchenformiger Holzflickenstiicke zur
Ausfüllung von Holzfehlerstellen
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung schiffchenförmiger, von einer ebenen Basisfläche
und zwei gewölbten Seitenflächen begrenzten Holzflickenstücke zur Ausfüllung von Holzfehlersteilen, z.B.
Harzgallen, wobei die Holzflickenstücke aus einer Holzleiste ausgefräst und schließlich die Holzflickenstücke
an der Baasfläche abgeschnitten werden. Ferner bezieht sich die Erfindung auf eine Vorrichtung zur Durchführung
eines solchen Verfahrens.
Ein Verfahren der eingangs geschilderten Art ist bekannt (österreichische Patentschrift'312 255). Hiebei
werden durch einen Mehrfach-Kehlfräser die gewölbten
Seitenflächen mehrerer Holzflickenstücke zugleich aus einer Holzleiste ausgefräst, wonach von den so gebildeten
Rippen der Holzleiste die äußersten Segmente zur Gewinnung der Holzflickenstücke abgesägt werden, so daß nur ein
Bruchteil des Holzleistenquerschnittes ausgenützt wird. Damit geht der Nachteil eines hohen Ausschußanteiles einher,
da von einem verhältnismäßig großem Querschnitt der Holzleiste ausgegangen werden muß, der häufig Fehlerstellen
hat. Zudem hat die Verwendung eines Kehlfräsers den Nachteil, daß an der Gratfläche häufig Schnittungenauigkeiten
bzw. Einrisse auftreten.
Die Erfindung setzt sich zur Aufgabe, diese Nachteile zu vermeiden und ein kontinuierlich arbeitendes Verfahren
der eingangs geschilderten Art so zu verbessern, daß die Schnittgenauigkeit vergrößert und der Ausschuß, sowie der
Verschnitt herabgesetzt wird. Das erfindungsgemäße Verfahren kennzeichnet sich im wesentlichen dadurch,'daß jeweils
zwei Holzflickenstücke mit einander zugewendeten Basisflächen, die durch einen Steg verbunden sind, dadurch
hergestellt werden, daß aus der Holzleiste mittels eines zu ihrer einen Seite angeordneten Fräsers zugleich die
linke Seitenfläche des einen Holzflickenstückes und die rechte Seitenfläche des anderen Holzflickenstückes ausgefräst
werden, daß mittels eines zur anderen Seite der Holzleiste angeordneten weiteren Fräsers die jweils andere
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Seitenfläche der beiden Holzflickenstücke ausgefräst wird, und daß hierauf die beiden Holzflickenstücke an den Basisflächen
voneinander dadurch getrennt werden, daß der Steg ausgesägt wird. Dadux^ch kann gegenüber dem eingangs geschilderten
bekannten Verfahren von einer Holzleiste mit kleinerem Querschnitt ausgegangen werden, die unter sonst gleichen
Verhältnissen fehlerfreier_ist als eine Holzleiste mit größerem Querschnitt. Dadurch wird der Ausschuß wesentlich gesenkt,
wozu noch kommt, daß die auf die Verwendung eines Kehlfräsers zurückzuführende! Schnittungenauigkeit en und Einrisse
entfallen. Während beim bekannten..Verfahren alle Seitenflächen
mehrerer nebeneinander angeordneter Holzflickenstücke durch einen einzigen Kehlfräser zugleich ausgefräst
werden, erfolgt beim erfindungsgemäßen Verfahren die Ausfräsung dieser gewölbten Seitenflächen durch zwei Fräser, von
denen j'eder jeweils nur die ihm zugewendeten Seitenflächen der beiden Holzflickenstücke fräst. Erst durch den abschließenden
Arbeitsgang der Trennung der beiden Holzflickenstücke werden diese auch an ihren Basisflächen bearbeitet.
Diese Trennung kann im gleichen Bett erfolgen wie die Fräsung der Seitenflächen der Holzflickenstücke, was
ebenfalls zur leichteren Werkstückhalterung und damit zu einer Verbesserung der Schnittgenauigkeit beiträgt. Zur
Werkstückhalterung tragen auch die Stege zwischen den Basisflächen der Holzflickenstückpaare bei, welche Stege gemäß
einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung besonders einfach durch ein Kreissägeblatt entfernbar sind, wobei
diese Stege in die Schnittfuge des Kreissägeblattes fallen.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Verfahrens werden zuerst die durch den einen Fräser erzeugten Seitenflächen ausgefräst und dann erst die dem
anderen Fräser zugeordneten Seitenflächen. Dies hat gegenüber einer gleichzeitigen Bearbeitung aller Seitenflächen
den Vorteil, daß die Fräser besser gegen gegenseitige Kollision geschützt angeordnet werden können.
J)ie erfindungsgemäße Vorrichtung zur Durchführung des.
erfindungsgemäßen Verfahrens kennzeichnet sich im wesent-
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lichen dadurch, daß in einem Gestell eine Vorschubeinrichtung
für die Holzleiste und zwei Präser gelagert sind, die zu beiden Seiten der Vorschubbaün für die Holzleiste
angeordnet sind und durch Führungsflächen gegen die Holzleiste bewegt bzw. von dieser abgehoben werden, von welchen
.. Fräsern jeder ein Profil hat, das den zwei nach der gleichen Seite gerichteten Seitenflächen zweier mit den Basisflächen
einander zugewendeter herzustellender Holzflickenstücke entspricht, und daß hinter den beiden Präsern, gesehen in Vorschubrichtung
der Holzleiste, eine Trenneinrichtung zur Erzeugung eines die beiden Holzflickenstücke an ihren Basisflächen
voneinander durch Entfernung des Steges trennenden Schnittes und eine entsprechend den beiden Seitenflächen
der beiden miteinander ein Paar bildenden Holzflickenstücke gewölbte Auflagefläche für die Holzflickenstücke angeordnet
sind. Dadurch wird mit geringem Aufwand eine einwandfrei arbeitende Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen
Verfahrens geschaffen, die saubere Holzflickenstücke liefert, da die gewölbte Auflagefläche eine Auflage für das
Werkstück während des abschließenden Trennvorganges bildet. Eine weitere Einsparung an Aufwand läßt sich erfindungsgemäß
dadurch erzielen, daß beide Fräser auf Schwenkarmen angeordnet sind, die im Gestell schwenkbar gelagert sind
und mit Führungsgliedern, insbesondere je einer Führungsrolle,
an der, insbesondere als Nockenscheibe ausgebildeten, Führungsfläche anliegen. Diese gemeinsame Führungsfläche gewährleistet auch in einfacher Weise bei sinnvoller
Einstellung der Fräser, daß die beiden Seitenflächen jedes Holzflickenstückes zueinander symmetrisch ausfallen.
Um Schnittungenauigkexten durch Pendelbewegungen der Schwenkarme zu vermeiden, sind die Schwenkarme mit
die Schwenkbewegung dämpfenden Dämpfungsgliedern, insbesondere
Federn, versehen. Ferner ist es im Rahmen der Erfindung günstig, die Führungsfläche auswechselbar und
bzw. oder verstellbar auszubilden, z.B. durch Verstellung der Exzentrizität der Nockenscheibe. Dadurch läßt sich in
einfacher Weise von einer Profilform der Holzflickenstücke
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auf eine andere Profilform übergehen, bzw. von einer Holzflickenstückgröße
auf eine andere Größe. Dem gleichen Zweck dient es, wenn die Schwenkachsen der beiden Schwenkarme
normal zur Richtung der Schwenkachsen verstellbar sind.
Zur sicheren führung des Werkstückes empfiehlt es sich im Rahmen der Erfindung zur Führung der Holzleiste
entlang ihres Vorschubweges ein, vorzugsweise von einer U-Schiene gebildetes, Bett vorzusehen, in das die Vorschubeinrichtung
eingreift und in das, in Vorschubrichtung gesehen, zunächst der eine Fräser von oben, sodann der
andere Fräser von unten und schließlich die Trenneinrichtung, insbesondere das Kreissägeblatt, eingreift. Vorzugsweise
sind entlang des Vorschubweges der Holzleiste Niederhalterollen
angeordnet, wodurch das Werkstück in seiner vom Bett gebildeten Führung festgehalten wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung schematisch dargestellt.
Fig.1 zejgt einen Vertikalschnitt durch die Vorrichtung.
Fig.2 ist eine Ansicht in Richtung des Pfeiles II der Fig. 1, teilweise im Schnitt. Die Fig. 3,4- und 5 zeigen
je ein Detail im Schnitt.
Die Vorrichtung hat ein Gestell 1, in welchem eine Vorschubeinrichtung 2 für das von einer Holzleiste 3 gebildete
Werkstück vorhanden ist. Die Vorschubeinrichtung hat eine umlaufende endlose Kette 4-,an der zwei Mitnehmer
befestigt sind. Die Kette 4· ist über Umlenkrollen 6, 6'
geführt und wird von einem im Gestell 1 gelagerten Motor über einen Riemen 8 angetrieben, der eine gleichachsig
zur Umlenkrolle 6'und mit dieser drehschlüssig verbundene
Riemenscheibe antreibt. Die Mitnehmer 5 der Kette 4 greifen
von unten in ein Bett 9 zur Führung der Holzleiste 3 ein, das von einer U-Schiene- (Fig.2) gebildet ist. In jenem
Bereich, in welchem die Mitnehmer 5 zwischen den beiden obersten Umlenkrollen 6 oben geführt sind, hat die U-Schiene
an der Bodenfläche einen Längsschlitz, durch den die Mitnehmer 5 hindurchtreten können, so daß der jeweils wirksame
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Mitnehmer 5 am Stirnende 10 der zu bearbeitenden Holzleiste 3 anliegen kann.
Aus der Holzleiste 10 werden schiffchenförmige Holzflickenstücke
11 paarweise durch zwei Präser 12, 13 ausgefräst, die nacheinander auf die Holzleiste 3 einwirken.
Der zuerst wirksame Fräser 12 arbeitet sich von oben in die Holzleiste 3 ein, der dahinter angeordnete Präser 13 hingegen
von unten. Beide Fräser 12, 13/einander gleiches Profil
(Pig.5), das bis auf den Mittenbereich jedes Präsers dem
gewölbten Profil der Seitenfläche 15 des herzustellenden
Holzflickenstückes 11 gleich ist. Im Mittenbereich 16 haben die beiden Präser 12, 13 hingegen keine Zähne, so daß dort
bei der Fräsung der Holzleiste 3 ein Steg 18 oben und unten verbleibt. Dieser Steg 18 wird jedoch ansschließ.end_an die
Fräsung der Seitenflächen 15 durch ein im Gestell 1 gelagertes
Kreissägeblatt 17 ausgesägt, das zugleich die Basisflächen 19 der beiden Holzflickenstücke 11 erzeugt. Das Kreissägeblatt
17 wird von einem nicht dargestellten Motor aus angetrieben und ist zweckmäßig im Gestell verschiebbar gelagert,
um die Einschnittiefe des Kreissägeblattes 17 an verschiedene Abmessungen der Holzleisten 3 anpassen zu körnen. Ein Schlitz an der Bodenfläche des Bettes 9 ermöglicht
den Eingriff des Kreissägeblattes 17. Ferner ist das Bett 9 im Bereiche des von unten an der Holzleiste 3 angreifenden
Fräsers 13 ausgenommen, um die Fräserbewegung zu ermöglichen.
Zur Herstellung der schiffchenförmigen Profilform der
Holzfliefcenstücke 11 müssen die beiden Fräser 12, 13 zusätsr lich zu ihrer Drehbewegung einer Auf- bzw. Abbewegung unterworfen
werden. Hiezu ist jeder der Fräser 12, 13 an einem Schwenkarm 20 bzw. 21 gelagert, der um eine im Gestell Λ'\
vorgesehene Schwenkachse 22 bzw. 23 schwenkbar ist. Auf diesen Schwenkachsen 22, 23 sind auch die Motoren 24, 25
(Fig. 2) für die Rotationsbewegung der Präser 12, 13 gelagert,
wobei der Antrieb über Riemen 26, 27 erfolgt, die über Abtriebsriemenscheiben 28, 29 der beiden Motore 24,
25 und über auf die Fräserwellen aufgesetzte Riemenscheiben 30, 31 laufen. Die erwähnte Auf- bzw. Abbewegung der
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Fräser 12, 13 wird durch je eine Führungsflache 32 hervorgerufen,
die zv/eckmäßig vom Umfang einer Nockenscheibe 33 gebildet ist, die auf die Achse der Umlenkrolle 61 der Kette
4- aufgesetzt ist und daher ebenfalls vom Motor 7 angetrieben
wird. Durch die Exzentrizität der Führungsfläche 32 in
Bezug auf die Antriebsachse 3^ der Nockenscheiben 33 werden
Führungsrollen 35-angehoben bzw. abgesenkt, die mit zwei Auslegern
36» 37 drehbar verbunden sind, die mit dem jeweils
zugeordneten Schwenkarm 20 bzw. 21 verschweißt sind. Die
Schwenkarme 20, 21 tragen Fortsätze 38 bzw. 39, die unter
Vermittlung von Federn 4-Ooder vorgespannten Pneumatik-ZyIindem
zwischen Anschlägen 4-1 des Gestelles 1 eingespannt sind
so daß unerwünschte Schwingungen der Schwenkarme 20, 21 gedämpft sind.
Um eine Abstimmung der Schwenkbewegung der Schwenkarine
20, 21 auf die Vorschubbewegung der Holzleiste 3 zur Erzielung
des gewünschten Profiles der Holzflickenstücke 11 zu erzielen, ist jede Nockenscheibe 33 bezüglich der Antriebsachse
34- verstellbar, und zwar zweckmäßig sowohl bezüglich
der Winkelstellung al.3 auch bezüglich der Exzentrizität.
Aus dem gleichen Grunde sind die Schwenkachsen 22, 23 der Schwenkarme 20, 21 im Gestell 1 verstellbar gelagert.
Um die Holzleiste 3 während der Fräsung und der durch.
das Kreissägeblatt 17 erfolgenden Trennung der baden Holzflickenstücke
11 jedes Paares ruhig zu halten, sind Niederhalterollen 4-2, 4-3 vorgesehen. Die beiden Niederhalterollen
4-2 haben das in Fig.4 dargestellte Profil, die Niederhalterolle 4-3 hingegen das in Fig.3 dargestellte Profil. Alle
Ni ed erhalt er oll en 4-2, 4-3 haben an ihrem Umfang einen Guisnibelag
4-4-,· der bei den Niederhalterollen 4-2 eine im wesentlichen
zylindrische Umfangsflache 4-5 hat, wogegen diese Umfangsflache
4-5 bei der dem Kreissägeblatt 17 zugeordneten Niederhalte_rolle 4-3 eine entsprechend der Wölbung der
Seitenfläche 15 des Solzflickenstückes 11 gestaltete
Krümmung aufweist und darüber hinaus eine mrctige ringsumlaufende
Nut 4-6 hat, in die einerseits der die benachbarten
Holsflickenstückpaare verbindende Steg 18 eintreten kann,
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andererseits gegebenenfalls auch das Kreissägeblatt 17, so daß Verletzungen, der Nioclarhalternlle 43 durch das
Kreissägeblatt vermieden sind. Die K:'ederhalterollen <Ί~,
47 '
43 sind gegen das Gestell 1 durch Fec.ern/abgestützt, die
vorzugsweise einstellbar sind.
- Die Holzleisten 3 können eir.zelr. von Hand oder auch
von einem nicht dargestellten Magazir. aus automatisch in
das Bett 9 eingelegt werden. Im Laufe des Vorschubes der Holzleiste"3 in Sichtung des Pfeiles 14 werden durch den
Fräser 12 zunächst die linke Seitenfläche 15 des einen
Kolzflickenstuckes 11 und die rechte Seitenfläche des mit diesem Holzflickenstück ein Paar bildenden anderen
Holzflickenstückes gefräst, welche be-iden Seitenflächen
15 nach oben gerichtet sind. Die hieru erforderliche
Auf- bzw. Abbe we ;ri.mg des Fräsers 12 rird durch die auf
die Vorschubbewegung abgestimmte Drei ung der Nockenscheibe
33 gesteuert. Anschließend hieran werden an der Uritsrflache
der Holzleiste 3 durch den Fr;'scr 13 die anderen
Seitenflächen 15 der beiden noch miteinander durch den
Steg 18 verbundenen Holzflickenstücke. 11 Jeden Paares
ausgefräst, wobei auch diene Auf- bzv . At>bev/egung des
Fräsers 13 von der Nockenscheibe 33 resteuert wird. Da
die Niederhalterollen 42 vor den beicen Fräsern bzw. unmittelbar
nach dem zweiten Fräser 13 angeordnet sind, wird die Holzleiste 3 während der Fr;' ε bewegung sicher gehalten.
Die Holzflickenstückpaare, die noch durch den Steg 18 miteinander verbunden sind, gelangen dann zum
Kreissägeblatt 17, v/o der Steg 18 abgeschnitten wird und dadurch die Holzflickenstücke voneinander getrennt
werden. Auch in d_iesem Arbeitsbereich wird das Werkstück durch die Kieäerhalterolle 43 sicher gehalten.
Die, in Vorschubrichtung gesehen, hirter dem Kreissägeblatt 17 austretenden Holzflickenstucke 11 sind fertig
bearbeitet und können durch einen nicht dargestellten Behälter am Enöle des Bettes. 9 aufgefengen werden. Um
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im Bereiche des Kreissägeblattes 17 eine sichere Auflage
der Holzflickenstücke 11 am Bett 9 zu erzielen, äst in diesem Bereicü die Eodenfläche des Eettos 9 entsprechend
den beiden Seitenwandflächen der beiden miteinander
ein Paar bildenden Holsflickenstücke 11 gewölb"
Es ist möglich, pro su fr-ir.enöen Holsflickenstück-
:oaar eine Umdrehung ler Nockenscheibe '63 vorzusehen, in
welchem üYill die Nockenscheibe etwa die in iig.i dargestellte
Gestalt hat. Es wäre jedoch auch möglich, einer Umdrehung der Nockenscheibe 33 mehrere Holzilickenstückoaare
zuzuordnen, in welchem Falle die Nockenscheibe 33 mit einer dieser Pnoranzohl entsprechenden Anzahl von
Erhebungen bzw. Vertiefungen a.ti Umfang zu versehen wäre.
l:!s ist zweckmäßig, mehrere Nockenscheiben 33 niit verschiedenen
Profilen vorzusehen, um eine Anpassung an verschiedene Holzflickenstückprofile zu ermöglichen.
Die Antriebsgeschwindigkeiten der von den Motoren 7, 24-, 25 angetriebenen Antriebswellen sind zweckmäßig
mittels ßegelgetrieben stufenlos verstellbar.
Statt der Kette M- kann auch ein am Einschub ende
des Bettes 9 angeordneter Pneumatikzylinder verwendet v/erden.
- 11 -
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Claims (12)
- PatentanspruchesMJ Verfahren zur Herstellung schiffchenformiger, von einer ebenen Basisfläche und zwei gewölbten Seitenflächen begrenzter Holzflickenstücke zur Ausfüllung von Holzfehlerstellen, z.B. Harzgallen, wobei die Seitenflächen der Holzflickenstücke aus einer Holzleiste ausgefräst und schließlich die Holzflickenstücke an der Basisfläche, insbesondere durch ein Kreissägeblatt, abgeschnitten werden, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils zwei Holzflickenstücke mit einander zugewendeten Basisflächen, die durch einen Steg verbunden sind, dadurch hergestellt werden, daß aus der Holzleiste mittels eines zu ihrer einen Seite angeordneten Fräsers zugleich die linke Seitenfläche des einen Holzflickenstückes und die rechte Seitenfläche des anderen Holzflickenstückes ausgefräst werden, daß mittels eines zur anderen Seite der Holzleiste angeordneten weiteren Fräsers zugleich die jeweils andere Seitenfläche der beiden Holzflickenstücke ausgefräst wird, und daß hierauf die beiden Holzflickenstücke an den Basisflächen voneinander dadurch getrennt werden, daß der Steg ausgesägt - wird.
- 2.,Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussägung des Steges mittels eines Kreissägeblattes erfolgt, wobei der Steg in die Schnittfuge des Kreissägeblattes fällt.
- 3- Verfahren nach Anspruch -1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zuerst die durch den einen Fräser erzeugten Seitenflächen ausgefräst und dann erst die dem anderen Fräser zugeordneten Seitenflächen ausgefräst werden·
- 4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, 2 oder 3» dadurch gekennzeichnet, daß in einem Gestell (i)eine Vorschubeinrichtung (2) für die Holzleiste (3) und zwei Fräser (12, 13) gelagert sind, die zu beiden Seiten der Vorschubbahn für die Holzleiste (3) angeordnet sind und durch Führungsflächen (32) gegen die Holzleiste (3) bewegt bzw. von dieser abgehoben werden, von welchen Fräsern (12, 13) o'eder ein Profil hat, das den zwei nach- 1 - '
030035/0657der gleichen Seite gerichteten Seitenflächen (15) zweier mit den Basisflächen (19) einander zugewendeter herzustellender Holzflickenstücke (11) entspricht, und daß hinter den beiden Fräsern (12, 13), gesehen in Vorschubrichtung der Holzleiste (3)» eine Trenneinrichtung zur Erzeugung eines die beiden Holzflickenstücke (11) an ihren Basisflächen (19) voneinander durch Entfernung des Steges trennenden Schnittes und eine entsprechend den beiden Seitenflächen (15) der beiden miteinander ein Paar bildenden Holzflickenstücke (11) gewölbte Auflagefläche für die Holzflickenstücke angeordnet sind. - 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß beide Präser (12, 13) auf Schwenkarmen (20, 21) angeordnet sind, die im Gestell (1) schwenkbar gelagert sind und mit Führungsgliedern an der Führungsfläche (32) anliegen.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsfläche (32) auswechselbar und bzw. oder verstellbar ist.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsfiäche (32) von einer Nockenscheibe (33) gebildet ist.
- 8. Vorrichtung nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet, daß die Exzentrizität der Nockenscheibe (33) verstellbar ist.
- 9· Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsglieder von Führungsrollen (35) gebildet sind.
- 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachsen (22, 23) der beiden Schwenkarme (20, 21) normal zur Richtung der Schwenkachsen (22, 23) verstellbar sind.
- 11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkarme (20, 21) mit die Schwenkbewegung dämpfenden Dämpfungsgliedern (40) versehen sind.
- 12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 11, da-— 2 —
030035/065 7durch gekennzeichnet, daß zur Führung der Holzleiste (3) entlang ihres Vorschubweges ein Bett (9) vorhanden ist, in das die Vorschubeinrichtung (3) eingreift und in das, in Vorschubrichtung gesehen, .zunächst der eine Präser (12) von oben, sodann der andere Fräser (13) von unten und schließlich die Trenneinrichtung eingreift.13· Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeicfttnet, daß entlang des Vorschubweges der Holzleiste (3) Niederhalterollen (42, 43) angeordnet sind.14·. Vorrichtung nach Anspruch 13» dadurch gekennzeichnet, daß das Bett (9) von einer U-Schiene gebildet ist.15· Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Trenneinrichtung ein Kreissägeblatt (17) hat, das in das Bett (9) eingreift.- 3 -030035/0657
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| NL8000873A (nl) | 1980-08-19 |
| IT1140596B (it) | 1986-10-01 |
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| GR74004B (de) | 1984-06-06 |
| SE8001132L (sv) | 1980-08-16 |
| FR2448966A1 (fr) | 1980-09-12 |
| ATA115079A (de) | 1980-05-15 |
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