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DE3003026A1 - Batteriegespeister, elektromotorischer antrieb fuer fahrraeder - Google Patents

Batteriegespeister, elektromotorischer antrieb fuer fahrraeder

Info

Publication number
DE3003026A1
DE3003026A1 DE19803003026 DE3003026A DE3003026A1 DE 3003026 A1 DE3003026 A1 DE 3003026A1 DE 19803003026 DE19803003026 DE 19803003026 DE 3003026 A DE3003026 A DE 3003026A DE 3003026 A1 DE3003026 A1 DE 3003026A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
battery
motor
powered
wheel
batteries
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19803003026
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang Dr.-Ing. 8740 Bad Neustadt Volkrodt
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Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19803003026 priority Critical patent/DE3003026A1/de
Publication of DE3003026A1 publication Critical patent/DE3003026A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M6/00Rider propulsion of wheeled vehicles with additional source of power, e.g. combustion engine or electric motor
    • B62M6/40Rider propelled cycles with auxiliary electric motor
    • B62M6/75Rider propelled cycles with auxiliary electric motor power-driven by friction rollers or gears engaging the ground wheel
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M6/00Rider propulsion of wheeled vehicles with additional source of power, e.g. combustion engine or electric motor
    • B62M6/80Accessories, e.g. power sources; Arrangements thereof
    • B62M6/90Batteries

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)
  • Arrangement Or Mounting Of Propulsion Units For Vehicles (AREA)

Description

  • Batteriegespeister, elektromotorischer Antrieb für Fahrräder
  • Wenn ein Fußgänger auf das Fahrrad überwechselt, legt er bei vergleichbarer i:uskelarbeit dank der geringen Rollreibung von Fahrrädern in gleicher Zeit die drei- bis vierfache Wegstrecke zurück. Wie Versuche zeigten, sind im Großst dtverkehr Radfahrer oft schneller als mit etwa 1Q00 mal größerer Leistung angetriebene Auto. Leider bringt die Pedalbetätigung beim Radfahren ständige Körpergewichtsverlagerungen mit sich. Das Fahrrad schlenkert und hält schlecht Spur. Das Risiko, von Autos im dichten Verkehr angefahren zu werden, ist vielen Radfahrern zu groß.
  • Man benützt daher zur Zeit das Fahrrad nur als Freizeit- und Trimm-Dich- Gerät. Erst wenn es gelingt, daß Fahrräder in Zukunft besser ihre Fahrspur einhalten, haben sie zunehmend Chacen, als energiesparende und umweltfreundliche Verkehrsmittel akzeptiert zu werden. Dazu ist Voraussetzung, daß die Pedalbewegung entfällt. Das Fahrrad braucht also einen Fremdantrieb, z.Bsp.
  • in Form eine.; batteriegespeisten, elektromotorischen Antriebes.
  • Derartiges ist nicht neu. Leider hat man in der Verganganheit den folgenschweren Fehler begangen,bei der Wahl del Ilotornennleistung sich von verkaufstaktischen Argumenten leiten zu lassen, hielt also eine Leistungsangabe von 1 PS fiir erforderlich Die im Vergleich zum durchschnittlichen Leistungsvermögen von 50 bis 100 Watt eines Menschen mit 700 bis 800 glatt um den. Faktor 10 überdimnesionierten Motoren erzwangen große und schwere Batterien.
  • Wegen des hohen Gesamtgewichtes des Elektroantriebes kamen schließlich nur noch Rahmen, Bereifung und Bremsen von ansonst verbrennungemotorbetriebenen Motorfahrrädern (Mofas, Mopeds) in Betracht.
  • Diese unhandlichen Elektrozweiräder der vergangenen Jahre mit Gewichten bis 80 kg konnten keine Kellertreppe mehr heruntergetragen werden, erforderten also Garagenabstellfläche. Sie liegen sich, wenn die Batterie leer war, kaum mehr per Pedaltreten von der Stelle bewegen. Man blieb hilflos auf der Straße liegen.
  • Wie der vorgenannte Schnelligkeitsvergleich zwischen Auto und Fahrrad im Großstadtverkehr zeigt, bringt eine überhöhte Rotor leistung keine Vorteile. Das durchschnittliche Muskelleistungsvermögen eines Menschen reicht für den elektromotorischen Antrieb eines Fahrrades aus. Ziel dieser Erfindung ist e', einen Antrieb zu finden, der die Nachteile bisheriger elektromotorisch betriebener Fahrräder vermeidet. Er so)l zu einer nur unwesentlichen Erhöhung des aus normalen Fahrrad, Antrieb und aufgesessenem Hadfahrer sich zusammensetzenden Gesamtgewichts führen, so daß er ohne Risiko an weltweit millionenfach vorhandenen normalen Fahrrädernnachgerüstet werden kann. Zusätzlich soll ein ungestörter Parallelbetrieb durch Pedaltreten und Eklektromotor möglich sein, so daß sich Muskel- und elektroinotorische Leistung aufaddleren.
  • Die hierdurch erreichte Verdopplung der Antriebsleistung ermöglicht dann z.:Ssp. Bergaufwärtsfahren bei etwa doppelter Steigung wie bisher, ohne absteigen und schieben zu müssen. Damit wird ein derart motorisiertes Fahrrad zusätzlich zum Stadtverkehr auch für Überlandfahrten im hügeligen Gelände, als Zubringer zu Haltestellen von öffentlichen Verkehrsmittteln, als Transportmittel für den Einkauf in entfernteren Supermärkten und als Freizeitverkehrsmittel interessant. Ein weiteres Zie der @ Erfindung ist, daß der Kaufpreis des batteriegespeisten, elektromotorischen antriebes so niedrig ist, daß er von vielen Menschen akzeptiert wird. Dies ermöglicht der Industrie den Einsatz wirtschaftlicher Massenfertigungsverfahren. Ferner soll der Antrieb einfach und kostengünstig und bei einigem Geschick im Do-It-Yourself-Verfahren an vorhandene Fahrräder nachrüstbar sein.
  • Beim Bergabwärtsfahren wird beim normalen Fahrrad wie auch bei benzinbetriebenen Zweirädern die überschüssige kinetische Energie in den Bremsen in Wärme umgesetzt. Ziel der Erfindung ist u.a.
  • die generatorische Rückspeisung eines Teiles dieser Energie als Batterienachladung mit einem'Minimum an zusätzlichem technischen Aufwand. Damit ist auch der Einsatz eines derart ausgerüsteten Fahrrades bei flochbocken des Hinterrades als pedalbetriebenes Niederspannungs- Notstromaggregat mit etwa 50 Watt Leistungabgabe in Krisensituationen z.Bsp. zur Notbeleuchtung oder zur Speisung fermeldetechnischer Geräte möglich.
  • Für den Fall, daß ein rechtzeitiges Nachladen der Batterie vergessen wurde, soll der Elektroantrieb einfach und zuverlässig auskuppelbar sein, und das Fahrrad wie ein normales Fahrrad durch Pedalantrieb fortbewegt werden können. Bei der Bemessung des Amntriebes ist durch konstruktive und/oder elektrische Maßnahmen sicherzustellen, daß zu vorzeitiger Zerstörung oder Alterung von Motor und Batterie führende Überlastungen nicht vorkommen können.
  • Die erfinderliche Lösung, die vorgenannten Anforderungen entspricht, ergibt sich durcll den Einsatz eines dauermagneterregten Antriebsmotors, der über einen Reibrollantrieb auf der Motorwelle seine Leistung auf die Bereifung oder für vorgenannten Einsatz angepaßte Radfelgen des ansonst über Pedal und Kette angetriebenen Hinterrades überträgt. Ein solcher Reibrollantrieb ist bei Begrenzung der elektromotorischen Antriebsleistung auf eine Größenordnung von etwa 1 OOWim Gegensatz zu bisherigen 800 Watt-Elektrofahrrädern technisch zuverlässig machbar. Durch angepaßte Bemessung des Reibschlusses (richtig gewählte Federvorspannung, angepaßte Materialwahl und Formgebung für das Reibrad auf der Motorwelle ) übernimmt diese Art der Kraftübertragung zugleich die Funktion einer Sicherheitsrutschkupplung. Bei einjustierten an der Andrückfeder einer Rutschgrenze entsprechend z.Bsp. dem 1,5-fachen Motornennmoment, ist es nicht möglich, Motor und Batterie mit höherem als etwa den 1,5 - fachen Nennstrom zu belasten. Im praktischen Fahrbertrieb bedeutet dies, daß der Radfahrer ähnlich wie bei früheren benzinbetriebenen Fahrrädern iiimer erst per Pedal das Hinterrad auf eine bestimmte Drehzahl bringen muß, bevor das Zuschalten der Batterie; auf den Motor ohne Gefahr des Durchrutschradium $Batterieladung Damit entfallen die den Aktionsradius jiro Batterieladung stark einschränkenden hohen Anfahrspitzenströme. Zusätzlich können anstelle von Blei-Starterbatterien mit ihrem hohen Spitzenstromangebot künfteg andere Batteriearten wie z.Bsp. Stahl-Luft-Batterien mit besserem Energiespeichervermögen pro Battereiegewicht eingesetzt wer Um das Zuschalten voll Batterie und Motor auf das zunächst über Pedalarbeit fremdangetriebene Motoreibrollrad bereits bei kleinen Fahrgeschwindigkeiten von z.Bsp. 6 lnn/h km/h zu ermöglichen, andererseits ohne Überschreiten der Rutschgrenze mit z.Bsp. 20 km/h elekromotorisch angetrieben fahren zu könnnen, wird erfindungsgemäß das motorseitige Reibrollrad als eine Art kegel ausgebildet.
  • Stehen Reibrad und Bereifung nahe der Kegelspitze in Eingriff, so ergibt sich bei vorgegebener Motornendrehzahl eine kleine Fahrgeschwindigkeit. Umgekehrt ergibt der Eingriff am größten Regeldurchmesser ein z.Bsr. auf ein Drittel reduziertes .bersetzungsverhältnis und fürhrt zu etwaw dreifacher Fahrgeschindigkeit. Das stufenlose Verändern der Fahrgeschwindigkeit erfolgt erfindungsgemäß durch Schwenken oder Verschieben des Motors bzw. seines Kegelrades in seine relativen Lage zum angetriebenen Hinterrad mit Hilfe eines vom Fahrer vornehmlich über einen sogenannten Gasdrehgriff am Lenkr. betätigten Bowdenzuges oder über funktionsgleiche Gestängeanordnungen.
  • Für Komfortlösungen vorgenannten Antriebes, bei denen der Lernprozeß, wann darf ich ohne Gefahr des Durchrutschens meinen Elektroantrieb zuschalten oder wann muß ich bei Steigungen Pedalhilfe geben,erleichtert wird, sind ggf. zu ergänzen: ein bowdenzugbetätigter Batteriestromschaltet mit einem vom vorgegebenen Schwellenwert der generatorischen Spannung des Motors ausgelösten Zuschaltrelais, ein T'berstromsicherungsautomat, ein am Fahrradlenker installierter, umschaltbarer Strorn- und Batteriespannungsanzeiger.
  • Letzterer ist vorteilhafterweise ein Drehepulinstrument mit iTullstellung des Zeigers bei etwa einem Drittel der Skalenklänge.
  • Bei Bergabwärtsfahren mit generatorischer Röckspeisung in die Batterie erfolgt Anzeige der Stromrichtungsumkehr und Größe des Ladestromes. Durch angepaßte Bowdenzugbetätigung zwecks änderung der Reibrollenübersetzung läßt sich dieser Strom optimieren, um möglichst viel kinetische Energie als Elektroenergie für die weitere Fahrt in der Batterie zu speichern. Gleichzeitig werden die mechanischen Bremsen des Fahrrades thermisch entlastet.
  • In Kombination zur Motorinstallation unter und hinter dem Fahrradtretlager mit Reibrolleingriff am schutzblechfreien unterem Teil des Hinterrades bietet sich gleichermaßen eine mit tiefem Schwerpunkt installierte Aufhängung der Batterie vor dem Tretlager im freien Raul # zwischen den Pedalen an. Entsprechend schmale Batterien sind als Motorradstarterbatterien handelsüblich. Motor-und Batterieaufhängung lassen sich zu einer gemeinsamen, montagefreundlichen, auch von Laien nachinstallierbaren Einheit zusammenfassen. Des weiteren ist die Aufhängung von Batterien unter Nutzung der Verschraubung der Hinterradachse möglich. Sie überragen dabei seitlich nicht das Profil der Pedale und Füße. Das Fahrrad ist ohne Gefahr von Bateribeschädigungen über Treppen und Bordschwellen fahrbar. Der niedere Schwerpunkt führt zu einer weiteren Verbesserung der Spurhaltung des Fahrrades.
  • Von Vorteil ist, wenn zwei Batterien beidseitig der Hinterrad achse verwendet werden, die einzeln oder in Serie geschaltet werden können. Damit kommt zur stufenlosen mechaniscsien Verstellung der Fahrgeschwindigkeit über den Reibradkegel von z.Bs. 1 : 3 noch eine Ankerspannungsschaltung im Verhältnis 1 : 2. Das auf 1 : 6 erweiterte Geschwindigkeitsstellverhältnis ist nützlich bei Koloinenschleichfahrt oder am steilen Berg. Das Elektrofahrrad vermag nach Absitzen des Pahrers das auf ein Viertel des vorherigen Gesamtgewichtes reduzierte Gewicht selbst bergauf zu ziehen, braucht alao nicht geschoben zu werden. Damit der abgesessene, das Fahrrad am Lenker führende Mensch seinem sich selbst antreibenden Fahrrad zu BuJi arn Berg folgen kann, ohne außer Atem zu kommen, bedarf es eines Übersetzungsverhältnisses bis 1 : 6 Zur Verdeutlichung der erfinderischen Lösung bedarf es der zeichnetischen Darstellung. Es zeigen Figur 1 ein mit batteriegespeistem Elektroantrieb ausgerüstetes Fahrrad in Seitenansicht Figur 2 den zwecks Elektrofahrbetrieb eingeschwenkten Motor Figur 3 einen Schnitt durch Fahrmotor, Reibrad und Bereifung Figur 4 den ausgeschorenkten Motor bei Pedalantrieb Figur 5 die dem Reifenprofil angepaßte Geometrie des Reibrades Figur 6 Schaltung und Anordnung eines Zweibatterien-Antriebes Figur 7 Schaltung eines Antriebes mit mehrfach geichetem Stromkreis und Strom und Spannungsanzeige am Lenker Figur 1 zeigt zunächst ein herkömmliches Fahrrad mit Vorderrad 1, Lenker 2, Pedaltretlager 3 und Hinterrad 4. Unterhalb und hinter dem Tretlager 3 und zwischen den Pedalen 5 und 6 ist der geeignetste Ort zur Unterbringung des Fahrmotors 7 mit seinem Reibrad 8.
  • Für die Aufhängung der Batterien 9 und 10 kommt entweder die Verschraubung der Hinterradachse 11 oder eine Aufhängung vor dem Tretlager 3 am Rahmen 12 oder beides gemeinsam in Betracht.
  • Das Schwenken des Motor und damit Verändern des Reibradübersetzungsverhältnisses erfolgt über einen Bowdenzug 13 oder funktionsgleiches Gestänge vorteilhafterweise durch einen sogenannten Gasdrehgriff 14 am Lenker 2. Bei angezogenem Drahtzug wird der Fahrmotor 7 eingeschwenkt. Figur 2 verdeutlicht dies in einem vergrößerten Ausschnitt. Neben dem Gelenk 15 für vertikales Schwenken ermöglicht ein Scharnier 16 bei vlberwindung der Gegenkraft einer justierbaren Druckfeder 17 eine seitliche Drehbewegung des Motors.
  • Bigur3zeigt als Schnitt A-B von Figur 2, wie die Bereifung 18 und der größte Durchmesser des Reibrades 8 in Eingriff stehen, wenn das Fahrrad mit größter Geschwindigkeit und somit bei kleinstem Übersetzungsverhältnis elektromotorisch angetrieben wird. Andererseits zeigt Figur 4, wie bei freigelassene Drahtzug der Motor sich durch sein Eigengewicht derart absenkt, daß Reibrad und Hinterradbereifung sich nicht mehr berühren1 und somit ein unbeeintr.chtigter Antrieb des Fahrrades per Pedal möglich ist.
  • Um bei durch die Fahrradgeometrie begrenzten Abmessungen und bei relativ kl-jinen Betätigungswcgen herkömmlicher Bowdenzüge eine möglichst große Änderung der Übersetzung am lleibradkegel zu erreichen und ferner den Beiingungen-zu genügen, daß das Nennmoment des Motors zuverlassig übertragen wird, hingegen bei z, Bsp.
  • 1,5-fachem Nennmoment die Anordnung als Sicherhei-tsrutschkupplung wirkt, hat sich nach umfangreichen Versuchen die nachfolgende Bemessungsregel als vorteilhaft erwiesen. Wenn gemäß Figur 5 die Bereifung 18 einen Durchmesser dr hat, der kleinste nutzbare Durchmesser des ReibraeRegels a beträgt, so ist das Reibrad mit einer A.uskehlung zu versehen , deren Radius rk = (1 ... 2). dr beträgt, wobei der kleinere Wert für sogenannte Ballon- und der größere fur sehr schmale Rennradbereifung gilt..
  • Aus Figur 6 ist die räumliche Anordnung und das elektrische Schaltbild eines Fahrrades mit zwei Batterien und somit zwei verschiedenen hnkerspannungen zusätzlich zur stufenlosen lLeibkegelverstellung ersichtlich, 20 und 21 sind die beiden an der Hinterradachse aufgehängten Batterien. Sie ragen seitlich nicht mehr als der Sattel 22 und weniger als die Pedale 23, 24 und der Lenker aus dem Fahrradprofil.Das Minuspotential der Anordnung liegt an Masse(=Fahrradrahmen), Die Kabel beider Batterien werden zunächst zu einer Steckbuchsenanordnung 25 geführt, die vorteilhaftwerweise mit der Motoraufhängung 26 vor dem Tretlager integriert ist, um zusätzliche Verschraubungen einzusparen und die Nachinstallation normaler Fahrräder zu Elektror'dern durch Laien zu erleichtern, Aus dem Schaltbild der Steckbuchsenanordnung 27 ist deren unsymetrischer Aufbau ersichtlich, um Fehlschaltungen auszuschließen. Mit dem "Fahrstecker" 28 wird das elektrische Potential U/2 zwischen beiden Batterien angezapft. Beim Ansschließen der Batterien an das Ladegerät 29 zwecks Nachladen muß der Fahrstecker 28 gezogen werden, damit der Ladestecker 30 angeschlossen werden kann. Die Aufladung erfolgt dann bei parallelgeschalteten Batterien.
  • Die beiden Pluskabel mit U/2 und U werden zu dem zweckinäßigerweise am Lenker installierten Ein-, Aus- und Spannungswahlschalter 31 geführt. Das zwangsweise Schalten von U/2 , bevor die volle Spannung auf- oder weggeschaltet wird ,begrenzt die Stromspitzen in Motor und Batterie. Die Ableitung 32 des Schalters führt zur Plusbürste des Dauermagnetfahrmotors 33, dessen Minusbürste auf Massepotential liegt. Die stuf--nlose mechanische Fahrgeschwindigkeitsverstellung erfolgt uber Drehgriff 34 und dem zum Motorschwenkhebel hinführenden Bowdenzug 35.
  • Figur 7 zeigt das Schaltbild für einen Elektrofahantrieb mit mehrfach überwachtem Stromkreis, hier unter der Annahme de Speisung durch eine Batterie. Die Schaltungen gemäß Figur 6 und 7 sind selbstredend miteinander kombinierbar. Der Strom der Batterie 36 muß zunächst einen Sicherungsautomaten 37 mit thermischer (bei längerer Überlast) und magnetischer Au; sung (bei z.Bsp.
  • Kurzschluf? und Gefahr von Kabelbrand) passieren. Damit Strom erst dann zugeschaltet wird, wenn der Dauermagnetmotor durch Pedaltreten eine etwa der halben Nenndrehzahl en%sprechende Zuschaltdrellzahl erreicht hat, liegt an den KleTnmen des Motors 98 eine Relaisspule ,9, die erst dann den Stromfluß freigibt, wenn dei. Motor eine vorgenannter Drehzahl proportionale Spannung generatorisch beistellt. Der Schalter 40 wird von einer Klinke 41 , die mit dem Bowdenzug 42 oder einem funktion@g@ eichen Gestänge verbunden ist, erst dann betätigt, wenn das Motorreibran bis zum Eingriff am Hinterrad eingeschwenkt ist. Alle elektrischen Funktionen der Anordnung werden somit durch Betätigung des Drehgasgriffes am Lenker ausgelöst. Es sind keine motorstrolafüllrenden Kabel zum Lenker nötig.
  • Zur Kontrolle des jeweiligen Stromverbrauches ist die Installation eines Drehspulinstrumente-z 43 am Lenker von Vorteil. Ein niederohrniger Shunt 44 in Serie zum Motor liefert ein dem Strom analogen Meßwert. Durch einen Umschalter 45 leßt sich der Ladezustand der Batterie am gleichen Instrument anzeigen. Der Reihenwiderstand 46 sorgt für Anpassung von Meßwerk und Instrumentenskala.
  • Meß- und Relaiskreis werden durch eine Feinsicherung 47 vor# Uberströmen geschützt. Sicherungsautomat, Relais und bowdenzugbetätigter Schalter wie auch die zur Meßwertfassung dienenden Widerstände sind vorteilhafterweise in unmittelbarer Nachbarschaft von Batterie und Motor anzuordnen. Als geeignet hierfür hat sich der Raum zwischen Batterie 10 laut Figur 1 und dem Rahmen 12, also das durch 48 gekennzeichnete Dreieck erwiesen. Batterie-, Installationskasten und Motoranordnung bilden hierbei eine integrierte Einheit mit kurzen, verlustarmen Kabellängen, die bereits derart miteinander verdrahtet sind, daß nur noch der Bowdenzug und der Stecker zum Lenkerinstrument anzuschließen sind, um ein bisheriges Trennfahnrrad künftig als Elektrofahrrad betreiben zu können, Bei Anbau und Erprobung vorbeschriebener Elektroantriebe an normalen FahrrcQern hat sich ergeben, da. das vom Fahrrad zu tragende Gesamtgewicht (Rad ca. 15 kg, Fahrer ca. 75 kg, Motor und Installation ca. 2 kg, Batterien ca. 5 bi. 7 kg ) sich lediglich um etwa 10 % erhöht hat. Es besteht kein Risiko für ein Nachrüsten normaler Fährräder mit Elektroantrieben.
  • Die vorstehend erläuterte erfinderische Lösung ist nicht auf die Anwendung bei normalen Fahrrädern beschränkt. Sie umfaft auch deren Nutzung bei drei- und vierrädrigen Verkehrsmitteln, bei fahrradähnlichen Trimm-Dich-Geräten und kleinen Notstromaggregaten, bei denen eine stufenlose Spannungseinstellung erwünscht ist.
  • Gleichermaßen ist del- Einsatz der erfinderischen Lösung nicht nur auf die Nachrüstung vorhandener Fahrräder begrenzt, sondern hat gleichermaßen Bedeutung für die Serienfabrikation von grundsätzlich bereits als Elektrorädern konzipierten Verkehrsmitteln, bei denen z. Bsp. Pedaltreitlager und Motoraufhängung miteinander integrierte Teile sind, und die Batteriekasten feste Bestandteile des Rahmen oder der Hinterradaufhängung sind.
  • 11 Ansprüche 7 Figuren L e e r s e i t e

Claims (11)

  1. Patentansprüche: 1. Batteriegespeister, elektromotorischer Antrieb für Fahrräder und hieraus abgeleitete ähnliche Verkehrsmitttel, dadurch gekennzeichnet, daß. als Antrieb ein in etwa dem Muskelleistungsvermögen eines Menschen entsprechender batteriegespeister Gleichstrommotor dient, der seine leistung über ein auf der Notorwelle befindliches Reibrollrad unmittelbar auf di reifung oder hierfür abgewandelte Felgen überträgt, wobei dec Reibschluß mittels Bowdenzung oder funktionsgleichem Gestänge vom Fahrer eingestellt werden kann, so daß alternativ ein Betrieb de Fahrrades durch Padaltreten, mit elektromotorischem Antrieb oder beiden Antrieben gemeinsam möglich ist, wobei sich Muskelleistung und elektromotorische Leistung aufaddieren, was z.Bsp. das Bewältigen einer doppelt so hohen Steigung, ohne Absitzen zu müssen, wie bei reinem Pedalbetrieb ermöglicht, und wobei durch vorg -nannte Leistungsbegrenzung für den Elektroantrieb Motor und Batterien lediglich eine Erhöhung des aus Fahrrad, Batterien, Antrieb und aufgesessenen Fahrer sich zusammensetzenden Gesamtgewichts in einer Größenordnung von etwa 10 % verursacht, was eine risikolose Nachinstallation einer derartigen Elektroantrieb an vorhandene normale Fahrräder ermöglicht.
  2. 2. Batteriegespeister, elektromotorischer Antrieb gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Übersetzung verhältnis zwischen Motorwelle und angetriebenem Rad ineinem Verhältnis bis etwa 1 : 3 stufenlos verstellbar ist, wozu das motorseitige Reibrollrad als Kegel ausgebildet ist.
  3. 3. Batteriegespeister, elektromotorischer Antrieb gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das lleibracl mit Hilfe einer ju tierbaren Andrückfeder zugleich als Sicherheitsrutschkupplung dient, die eine Stromüberlastung von Motor und Batterie mit mehr als z. Bsp. 1,5-fachem Nennstrom mit Hilfe des dann erfolgenden Durchrutschens verhindert, wodurch sich sowohl ein Schutz für Motor und Batterie wie auch eine Vergrößerung de Aktionsradius pro Batterieladung wegen Entfallens hoher Anfahrstromspitzen ergibt, und zudem der Übergang von Bleibatterien auf andere Batteriearten mit höherem Energiespeichervermögen bei geringer Stolstrombelastbarkeit ermöglicht.
  4. 4. Bateriegespeister, elektromotorischer Antrieb gemäß Ansprcuh 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Erreichen eines groben, s-tufenlos einstellbaren Übersetzungsverhältnisses bei Gewährleistung eines guten reibschlussen zwischen Reibrad und Bereifung durch Vergrößerung der Anlagefläche zwischen beides der motorseitige Keibradkegel gemäß Figur 5 mit einer Auskehlung mit dem Radius rk versehen ist, wobei rk etwa das ein- bis zweifach-e des Durchmessers der Bereifung beträgt.
  5. 5. Batteriegespeister, elektromotorischer Antrieb gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichent, daß als Antrieb motor ein Dauermagnet.-Gleichstrommotor ähnlich einem größeren, kostengünstigen und mit Wälzlagerung auf der Abtriebsseite versehenem Scheibenwischermotor dient, damit im Gegensatz zu Reihenschlußmotoren ein Teil der ansonst beim Bergabwärtsfahren in den mechanischen Bremsen des Fahrrades in Wärme umgesetzten Energie mit Hilfe der Dauermagneterregung generatorisch in die Batterie zurückgespeist wird, wobei die hierfür notwendige, über der Motoreerlaufdrehzahl liegende Rückarbeitsdrehzahl durch Verstellen des Reibrollkegels auf ein möglichst großes Übersetzungsverhältnis erreicht wird
  6. 6. Batteriegespeister, elektromotorischer Antrieb für Fahrräder gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromotor im Raum zwischen den Fahrradpedalen unter und hinter dem Pedaltretlager sowohl vertii:al schwenkbar aTs auch bei Überwindung der Rückstellkraft einer justierbaren Feder seitlich schwenkbar angeordnet ist, wobei sein Reibradkegel zum Eingriff mit dem schutzbelchfreien Teil des Hinterratiez gebracht werden kann, und wobei durch den niedrigen Schwerkpunkt des Motors die Spurhaltung des Fahrrades verbessert wird, ohne daP; die Gefahr einer Beschädigung des Motors bei Fahren über Bordschwellen oder Treppen besteht.
  7. 7. Batteriegespeist'r, elektromotorischer Antrieb gemäß Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufhängung der Batterie die Verschraubung der Hinterradachse dient, woran die Batterien mit niederem Schwerpunkt nach unten hängen, wobei der große Durchmesser des Hinterrades eine Beschädigung den Batterien beim Bordschwellen - oder Treppenbefahren verhindert, und zu dem bei versehentlichem Umstürzen de Radesw die seitlich mehr als die Batterien überstehenden Teile des Rades wie Lenker, Pedale und Sattel die Gefahren von Batteriebeschädigungen mindern.
  8. 8. Batteriespeister, elektromotorische Antrieb gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Speisung zwei Baterien dienen, die wahlweise einzeln oder in Serie geschaltet den Motor mit zwei verschiedenen Spannungen versorgen, so daß zur stufenlosen, mechanischen Fahrgeschwindigkeitssteuerung über den Reibradkegel eine elektrische änderung der Motordrehzahl im Verh":l-tnis 1:2 hinzukommt, wodurch der gesamte Stellbereich sich verdoppelt.
  9. 9. Batteriegespeister, elektromotorischer Antrieb gemäß Anspruch 1 dadurch gekennzeiclinet, das die Batterie i1n Raum zwischen Vorkierrad und Pedaltretlager und somit im freien Profil zwischen beiden Pedalen am Rahmen aufgehängt ist, wobei vorteilhafterweise I-;otor-und Batterieausfhängung miteinander integriert sind, und der zwischen senkrecht hängender Batterie und etwa 45° geneigten Rahmen verbleibende Raum für die elektrische Installation von Schaltern, Schutz einrichtungen, Kabeln, Ladegerät oder Steckbuchsen zum Anschluß eines externen Batterieladegerätes genutzt wird.
  10. 10. Batteriegespeister, elektromotorischer Antrieb gemäß Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Freigabe des Batteriestrorne mit Hilfe eines direkt oder indirekt vom Bowdenzung gesteuerten Schalters ert dann erfolgt, wenn da: Mootrreibrad im Eingriff mit dem anzutreibenden Rad steht, und ein Relais, dessen Spule an den Motorklemmen angeschlossen i t erst bei Erreichen einer generatorischen Spannung, die etwa der halben Nenndrehzahl des Motors proportional ist, den Batteriestrom zum Motor durchschaltet, wobei zusätzlich zum mechanischen Überlastschutz durch die ein rad - Rutsch - Kupplung der Motorstrom elektrisch über einen kombinierten Bimelatt- und Magnetüberlastsicherungsautomaten überwacht wird.
  11. 11. Batteriegespeister, elektromotorischer Antrieb gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Stromhöhe wie auch Stromrichtung durch ein am Lenker angeordneter Drehspulinstrument mit Zeigernullstellung bei etwa einem Drittel der Skalenlänge angezeigt wird, und gleiche Instrument nach Umschalten zur Anzeige und Überwachung der Batteriespannung dient, um hiermit auf eine ggf. notwendige Batterienachladung hingewiesen zu wersen.
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