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DE3003042C2 - Anordnung zum Dämpfen von Windschwingungen auf einer Freileitung - Google Patents

Anordnung zum Dämpfen von Windschwingungen auf einer Freileitung

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DE3003042C2
DE3003042C2 DE3003042A DE3003042A DE3003042C2 DE 3003042 C2 DE3003042 C2 DE 3003042C2 DE 3003042 A DE3003042 A DE 3003042A DE 3003042 A DE3003042 A DE 3003042A DE 3003042 C2 DE3003042 C2 DE 3003042C2
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Germany
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damping
arrangement
springs
inertial mass
damping elements
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DE3003042A
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Ronald George Massena N.Y. Hawkins
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Alcoa Corp
Original Assignee
Aluminum Company of America
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G7/00Overhead installations of electric lines or cables
    • H02G7/14Arrangements or devices for damping mechanical oscillations of lines, e.g. for reducing production of sound

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  • Vibration Prevention Devices (AREA)
  • Suspension Of Electric Lines Or Cables (AREA)
  • Springs (AREA)
  • Buildings Adapted To Withstand Abnormal External Influences (AREA)

Description

2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hängekörper (15) einen oberen Spannteil (20) und einen unteren Spannieil (16) mit einer massiven oberen Deckwand (34), einer umlaufenden Schürze (32), die vom Außenrand der Deckwand (34) abwärts vorsteht und durch die gleichbeabstandeten Löcher (42) verlaufen, und einen innenliegenden Zylinder (36) aufweist, der von der Mitte der oberen Deckwand aus abwärts vorsteht, und gleichbeabstandete Vertiefungen (44) enthält, die mit den gleichbeabstandeten Löchern (42) in der Schürze (32) axial fluchten, wobei die Vertiefungen (44) im inneren Zylinder (36) und die Löcher (42) in der Schürze (32) die entgegengesetzten Enden der Dämpfungselemente (14) aufnehmen.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägheitsmasse (12) ein Körper mit einer Oberseite (30) und einer von der Randkante der Oberseite aus aufwärts vorstehenden Ringrippe (26) ist, die gleichbeabstandete Löcher (46) enthält, wobei die elastischen Dämpfungselemente (14) in den Löchern (46) angeordnet sind und durch sie hindurchverlaufen und die Trägheitsmasse (12) einen abwärts hängenden Körperteil mit einer allgemein gekrümmten Oberfläche hat, um Koronaentladungen zu vermeiden, wenn die Anordnung an eine Freileitung angesetzt ist.
4. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen flexiblen rohrförmigen Kragen (49), der dicht auf dem Hängekörper (15) und der Trägheitsmasse (12) aufliegt, um die Dämpfungseinrichtung gegen Umwelteinflüsse zu schützen.
5. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die elastischen Dämpfungselemente (14) enggewickelte Schraubenfedern aus Metall oder einem Elastomer sind.
6. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die elastischen Dämpfungselemente (50, 52) massive Elastomer-Zylinder sind.
7. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungselemente Elastomer-Zylinder (54) mit einem oder mehreren längsverlaufenden Hohlräumen sind.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anordnung zum Dämpfen von Windschwingungen auf Freileitungen.
Von Türmen oder Masten abgehängte Freileitungen werden vom Wind zu Schwingungen angeregt Jede Resonanzschwingung, die in einem einzelnen Freihang auftreten kann, hängt von einer Anzahl von Variablen ab — unter anderem der Windgeschwindigkeit und der mechanischen Spannung in der Leitung. Bei einer
iü typischen Freileitung für die Hochspannungsübertragung verwendet man im allgemeinen Seile. Je größer die Spannung eines solchen Seils ist, desto geringer sind die Investitionskosten, denn der Durchhang und damit die Freihanglänge sind dann geringer. Je höher die Spannung ist, desto größer ist auch die Wahrscheinlichkeit daß das Seil vom Wind zu Schwingungen angeregt wird, und desto geringer ist die Eigendämpfung des Seils selbst infolge der geringeren Reibung zwischen den einzelnen Drähten des Seils. Obgleich die Amplitude bzw. Stärke der Windschwingungen gering ist (von Spitze zu Spitze selten weiter als der Seildurchmesser), wird doch das Material der Seilstränge durch sie ermüdet. Man kann die vom Wind erzeugten Schwingungen bekämpfen, indem man Dämpfungsvorrichtungen an ihnen anbringt; bereits lange bekannt ist der sogenannte Stockbridge-Dämpfer. Der Stockbridge-Dämpfer besteht aus einer symmetrischen Anordnung von Gewichten und einem Hängeseil, das am Leitungsseil befestigt wird. Die Funktion des Stockbridge- Dämpftrs besteht darin, die Schwingungsbewegung des Leitungsseils in Wärme aus der Reibung zwischen den Strängen des Hängeseils umzuwandeln und die Wärme dann an die Atmosphäre abzugeben. Seit dem ersten Stockbridge-Dämpfer hat man eine große Zahl weiterer Dämpfungseinrichtungen entwickelt in dem Versuch, einen breiten Bereich von Schwingungsfrequenzen und anderen Variablen — beispielsweise die Wetterbedingungen — zu erfassen. Bei den meisten Anordnungen des Standes der Technik wird die Schwingungsbevvegung durch Reibung und/oder Stoß in Wärme umgewandelt Beispielsweise beschreibt die US-PS 2132 319 einen Dämpfer mit einem Gewicht, das elastisch mit einer Freileitung verbunden ist; die Dämpfung wird erreicht, indem man das Gewicht auf Anschläge auftreffen läßt, die relativ zur Leitung ortsfest angeordnet sind.
Die US-PS Re 26 602 (Zusatz zum Hauptpatent 33 21569) beschreibt einen Dämpfer mit einem Gewicht, das über eine flexible Kupplung an einem am Leitungsseil befestigten Träger angebracht ist. Die Schwingungsbewegung des Leitungsseils erteilt dem Gewicht über die flexiblen Kupplungen eine wendelförmig verlaufende Bewegung, und die Bewegungsenergie wird durch die Biegung der Rippen in der Kupplung in Wärme umgewandelt.
Die US-PS 36 14 291 beschreibt einen Dämpfer, der Bewegungsenergie mittels eines Strömungsmittels in einem Dämpfungszylinder in Wärme umwandelt.
Die US-PS 41 10 553 beschreibt einen Dämpfer, der die Reibung nebeneinanderliegender Windungen einer oder mehrerer enggewickelter Schraubenfedern ausnutzt, um die Schwingungsbewegung einer Freileitung in Wärme umzuwandeln.
Die oben erläuterten Dämpfer stellen nur einige der vielen Versuche dar, die Schwingungsbewegung an Freileitungen zu dämpfen.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht darin, eine Anordnung der eingangs genannten Art zu
schaffen, mit der eine wirkungsvolle Dämpfung eines breiten Bereichs von durch den Wind in den Freileitungen erregten Schwingungen erzielbar ist und mit der zugleich eine gegen schädliche Umwelteinflüsse geschützte elastische Einrichtung vorgesehen wird, wobei die Anordnung leicht zusammenzusetzen und anzubringen sein soll. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Unteransprüchen herausgestellt.
Anhand der Zeichnungen werden bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung näher erläutert.
Fig. 1 ist ein Vertikalschnitt durch die Anordnung nach der vorliegenden Erfindung, die auf eine Freileitung aufgesetzt ist;
F i g. 2 ist eine Draufsicht der Anordnung;
F i g. 3 ist ein Schnitt in der Ebene A-A der F i g. 1;
Fig.4 ist ein Längsschnitt durch ein massives zylindrisches elastomeres Dämpfungselement;
Fig. 5 ist ein Längsschnitt durch eine andere Ausführungsform eines massiven zylindrischen elastomeren Dämpfungselements;
F i g. 6 ist ein Schnitt durch eine weitere Ausführungsform eines zylindrischen elastomeren Dämpfungsele- ments;und
Fig. 7 zeigt als Diagramm die Wirkung einer Anordnung nach der Erfindung im Vergleich zu einem herkömmlichen Stockbridge-Dämpfer.
Die elastischen Dämpfungselemente lassen sich entweder aus geformten Elastomermaterial oder aus enggewickelten Schrauben- oder Elastomerfedern herstellen. Im allgemeinen ergeben Elastomere einen besseren Dämpfungseffekt bei niederfrequenten Schwingungen der Freileitung, während enggewickelte Schraubenfedern aus Metall besser auf höherfrequente Schwingungen ansprechen. Eine bevorzugte Ausführungsform der Anordnung nach der Erfindung mit Schraubenfedern aus Metall soll zuerst beschrieben werden, gefolgt von einer Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform mit Elastomerelementen.
Die Fig. 1,2 und 3zeigen eine Dämpferanordnung 10 mit einer Trägheitsmasse 12, mindestens drei enggewikkelten Schraubenfedern 14 und einer Aufhängung 15 mit einem unteren Spannteil 16, einem Federhaltering 18 4ϊ und einem oberen Spannteil 20. Die Anordnung 10 ist mittels der Bolzen 24 an eine Freileitung 22 angesetzt dargestellt, die den oberen Spannteil 20 mit dem unteren Spannteil 16 verbinden.
Bei der Trägheitsmasse 12 handelt es sich Vorzugs- 5ü weise um ein Gußeisenstück mit einem abwärts hängenden Körper mit allgemein gekrümmter Oberfläche, um Koronaentladungen gering zu halten. Eine Ringrippe 26 steht aufwärts nahe dem Außenrand des mittig liegenden kreisrunden ebenen Flächenteils 30 vor. Mindestens ein kleines Loch 27 in der Höhe der Fläche 30, das durch den Fußteil der Ringrippe 26 verläuft, läßt Wasser ablaufen, das sich auf der Fläche 30 ansammeln kann.
Der untere Spanntei! 16 weist eine ringförmig e>o umlaufende Schürze 32, eine kreisrunde obere Deckwand 34 und einen Mittelzylinder 36 auf, der von der runden Deckwand 34 abwärts vorsteht und in der Mitte eine zylindrische Vertiefung 38 hat. Eine längsverlaufende halbkreisförmige Wanne 40 auf der Oberseite der Deckwand 34 wirkt mit dem oberen Spannteil 20 zusammen, um die Anordnung 10 an der Freileitung 22 aufzuhängen, wenn der Bolzen 24 durch den oberen Spannteil 22 im unteren Spannteil 16 festgezogen wird. Mindestens drei runde Löcher 42 verlaufen durch die Schürze 32 und werden von Teilen derselben umgrenzt; ausgerichtet mit den Löchern 42 verlaufen auf den gleichen Achsen wie diese die Vertiefungen 44 in Teilen der Seitenwandung des Mittelzylinders 36.
W;e dargestellt, sind die enggewickelten als Dampfungselemente dienenden Schraubenfedern 14 mit einem Ende in jeweils eine Veniefung 44 im Mittelzylinder 36 und mit dem anderen Ende in ein Loch 42 in der umlaufenden Schürze 32 eingesetzt. Die Federn 14 laufen durch Löcher 46 in der Ringrippe 26 der Trägheitsmasse 12. Wie ersichtlich, stellen die auf diese Weise angeordneten Dämpfungselemente bzw. Federn 14 eine Lagerung für die herabhängenden Trägheitsmasse 12 dar; weiterhin läßt sich die Trägheitsmasse in der Anordnung nach der Erfindung bereits mit drei Dämpfungselementen aufhängen.
Die Anordnung läßt sich sehr einfach zusammensetzen. Man schiebt einfach die Federn 14 durch die Locher 42 in der Schürze 32 im unteren Spannteil 16, dann durch die Löcher 46 in der Ringrippe 26 an der Trägheitsmasse 12 und schließlich in die Vertiefungen 44 im Mittelzylinder 36 im unteren Spannteil 16. Die Durchmesser dieser Löcher sind so gewählt, daß die Dämpfungselemente 14 in sie hineinpassen. Die gleichmäßige radiale Beabstandung der Dämpfungselemente 14 in Kombination mit dem Sitz der Federn in den erwähnten Löchern und Vertiefungen ergibt eine automatische Zentrierung der Trägheitsmasse ?2 beim Zusammenbau. Auf diese einfache Weise können weitere Paß- und Richtelemente wie Stifte, Nieten und offengewickelte Federn entfallen, die beispielsweise 7um Zusammenbau der in der US-PS 41 10 553 offenbarten Anordnung erforderlich sind; man erhält also eine chebliche Materialersparnis.
Obgleich die Anordnung an sich keiner Stifte und Bolzen bedarf, sind Stifte 47 in F i g. 1 als Teil der Anordnung gezeigt; sie werden dort vorgesehen, wo ein heftiges Schlagen oder dicke Eisbcläge e'n Problem darstellen. Die Stifte 47 werden in jeder Feder eingesetzt und sind an den Enden aufgeweitet, um die Halterung der Stifte in den Löchern 42 und Vertiefungen 44 zu unterstützen. Der Stift hat keinen Einfluß auf die Dämpfungswirkung der Anordnung; er wird jeweils nur eingesetzt, wenn ungewöhnlich große Belastungen oder ungünstige Bedingungen eine fes;ere Aufhängung erfordern, als durch die Dämpfungselemente 14 allein erreichbar ist.
Nachdem man die Dämpfungselemente 14 auf die oben beschriebene Weise eingesetzt hat. schiebt man einen flexiblen rohrförmigen Kragen 49 aus einem Elastomermaterial auf den unteren Spannteil 16 auf, so daß der obere Teil des Kragens 49 dicht auf der umlaufenden Außenfläche der Schürze 32 aufliegt. Der untere Teil des Elastomer-Kragens 49 liegt eng auf dem oberen Teil der Trägheitsmasse 12 auf, so daß der Kragen einen Abschluß zwischen dem unteren Spannteil 16 und der Trägheitsmasse 12 bietet und die Dämpfungselemente 14 gegen ungünstige oder schädliche Umwelteinflüsse schützt.
Der Kragen 49 in Fig. 1 ist als dünne Hülse dargestellt. Indem man den Kragen aus einem Elastomermaterial mit hohem Dämpfungsbeiwert herstellt, arbeitet er nicht nur als Abschluß, sondern auch — infolge seiner Eigenbiegebewegung — als viskoelastisches Dämpfungselement. Weiterhin kann man den Kragen 49 im Raum zwischen dem unteren Spannteil 16 und der Trägheitsmasse 12 balgenartig ausführen, wenn
die Bewegung der Trägheitsmasse 12 nicht so stark eingeschränkt werden soll.
Bei aufgesetztem flexiblem Kragen 49 wird der Federhalterinig 18 von oben auf den unteren Spannteil 16 aufgeschoben, bis er mit der Innenfläche dicht auf dem flexiblen Kragen 49 aufliegt. Der Haltering 18 sitzt dann auf einer halbkugeligen umlaufenden Schulter 48, die am untersten Teil der Außenfläche der umlaufenden Schürze 32 vorsteht. Der so aufgesetzte Haltering 18 hindert nicht nur den flexiblen Kragen 49 am Abrutschen vom unteren Spannteil 16 und schützt den oberen Teil des Kragens 49; er verhindert auch, daß die Dämpfungselemente 14 herausfallen
Der flexible Elastomerkragen 49 kann entfallen, wenn nur geringe schädliche Umwelteinflüsse auftreten, cntiaut uCT ixfagcn tj, vcTiiinucTt uer 1 iaitenng Io, der unmittelbar auf den unteren Spannteil 16 aufgeschoben wird, das Herausfallen der Dämpfungselemente 14 und bietet gemeinsam mit dem oberen Spannteil 16 einen gewissen Wetterschutz, der gewöhnlich ausreicht.
Das Dämpfen der Windschwingungen auf Freileitungen mit einer Anordnung der oben beschriebenen bevorzugten Ausführungsform erfolgt, indem die Schwingungsenergie über die Wärme vernichtet wird, die bei Windschwingungen infolge der mechanischen Reibung zwischen den Windungen der enggewickelten Dämpfungselemente 14 entsteht. In einer zweckmäßigen Konstruktion muß die Trägheitsmasse 12 in Beziehung gesetzt werden zur Masse des Leitungsabschnitts zwischen dem Ort der Anordnung und dem Festspannpunkt der Freileitung (dem Turm), und die Eigenfrequenz der Anordnung muß niedriger als die tiefste zu erwartende Leitungsschwingungsfrequenz sein. Sind diese Bedingungen erfüllt, verbleibt die Trägheitsmasse im Raum nahezu ortsfest, während Schwingungen auf der Leitung die Dämpfungselemente 14 quer zu ihren Achsen ausbiegen. Dabei wird infolge der Reibung zwischen den Federwindungen während dieser Bewegung Schwingungsenergie in Wärme umgewandelt, so daß die Amplitude der Leitungsschwingungen keine gefährlichen Werte erreicht. Es lassen sich das Material, aus dem die Federn hergestellt sind, die Abmessungen der Federn, die Anzahl der Federn sowie die Anfangsspannung jeder Feder so einstellen, daß man die erforderliche Federkonstanten und Reibungsverluste erhält. Weiterhin wurde in einer Versuchsreihe ermittelt, daß die Verwendung von Draht mn Rechteckquerschnitt — im Gegensatz zu im Querschnitt kreisrundem Draht — Vorteile bietet. Versuche an Federn mit niedriger Anfangsspannung zeigten, daß die Verschleißfestigkeit der mit Rechteck drah; gev· ickelten Federn um das etwa lOOfache besser ist als bei mit rundem Draht gewickelten Federn. Infolge der vergrößerten Berührungsfläche bei Federn aus Rechteckdraht wurde auch eine verstärkte Reibungsdämpfung erreicht
Die Anfangsspannkraft einer Feder ist diejenige Kraft mit der die einzelnen Windungen einer geschlossenen Schraubenfeder aufeinanderdrücken, wenn die Feder nicht belastet wird. Prüfungen an Federreibungsdämpfern haben gezeigt daß Federn mit niedriger Anfangsspannkraft eine längere Nutzungsdauer als Federn mit höherer Anfangsspannkraft haben; es ist daher vorteilhaft Dämpfungsfedern mit der geringsten Anfangsspannkraft herzustellen, bei der sie ihre Aufgaben erfüllen können. Wie bereits erläutert dienen die Dämpfungselemente 14 in der Anordnung nach der Erfindung als Lagerung für die Trägheitsmasse
12. Die Dämpfungselemente 14 müssen fest und steif genug sein, um die Trägheitsmasse 12 bei minimaler Ausbiegung zu tragen, da die Größe der Berührungsfläche zwischen den Windungen der Schraubenfeder
'S maßgebend für die Energieumwandlung ist; je größer aber die Ausbiegung der Feder, desto kleiner sind die Berührungsflächen zwischen den Windungen. Der radiale Einbau einer Vielzahl von kleinen Federn 14 als Dämpfungselemente nach der Erfindung verteilt die Last der Trägheitsmasse 12 gleichmäßig und jede Feder nimmt nur einen kleinen Teil der Gesamtlasl auf. Folglich lassen sich die in der Anordnung nach der Erfindung eingesetzten kleineren Federn als Dämpfungselemente 14 mit geringerer Anfangsspannkraft wickeln als die größeren und weniger zahlreichen
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41 10 553 bekannt ist. Für vergleichbare Dämpfungsanordnungen liegt die erforderliche Anfangsspannkraft zwischen 0,15 kp und 1,8 kp. Zusätzlich zu der niedrigeren erforderlichen Anfangsspannkraft ist bei der erfindungsgemäßen Anordnung für die kleinen Federn 14 weniger Material erforderlich als für die Federn der vergleichbaren Vorrichtung nach der US-PS 4110 553. Die Materialersparnis ist erheblich — beispielsweise 86 g gegenüber 308 g Federmaterialgewicht.
Wie bereits erwähnt, wird mit der erfindungsgemäßen Anordnung ein verbesserter Dämpfungswirkungsgrad erreicht. Aus F i g. 7 sind Versuchsergebnisse an einem herkömmlichen Stockbridge-Dämpfer und einer Anordnung mit Radialfedern nach der Erfindung entnehmbar.
Diese Versuche wurden an einer herkömmlichen Freileitung (Schiene, 29,6 mm 0) durchgeführt die mit einer üblichen Montagespannung von 25% der angegebenen Zugfestigkeit der Leitung abgehängt wurde. So aufgehängt, wurden die zu prüfenden Anordnungen simulierten Windgeschwindigkeiten von etwa 3 km/h bis etwa 25 km/h ausgesetzt dann der Dämpfungswirkungsgrad für bestimmte Windgeschwindigkeiten innerhalb dieses Bereiches ermittelt und als Kurve (F i g. 7) aufgetragen. Der Dämpfungswirkungsgrad ist deutlich besser ais der eines herkömmlichen Stockbridge-Dämpfers: die wesentlichste Verbesserung ergibt sich für Windgeschwindigkeiten im Bereich zwischen 5 km/h und 19 km/h. Weiterhin fällt auf, daß die bei diesen Versuchen geprüfte Anordnung mit Radialfedern nur 2.8 kp gegenüber dem Stockbridge-Dämpfer von 6.6 kp wog.
Ein weiterer wesentlicher Vorteil der Anordnung nach der Erfindung besteht darin, daß sich anstelle der enggewickelten Radialfedern als Dämpfungselemente Elastomer-Formelemente einsetzen lassen. Elastomere mit hohen Dämpfungsbeiwerten haben bei niedrigen Frequenzen hervorragende Eigendämpfungseigenschaften und es kann daher im Einzelfall eine Anordnung mit Dämpfungselementen aus Elastomermaterial wirkungsvoller sein. Die F i g. 4,5 und 6 zeigen im Schnitt eine Anzahl von Elastomerformelementen, die als Dämpfungselemente in einer Anordnung nach der Erfindung eingesetzt werden können, um unterschiedlichen Anforderungen zu genügen. Die Fig. 4 zeigt einen Längsschnitt durch einen massiven Elastomerzylinder 50, dessen Länge und Durchmesser entsprechend dem unteren Spanntei! 16 und der Trägheitsmasse 12 gewählt sind. Die Fig.5 zeigt im Längsschnitt einen massiven Elastomerzylinder 52 mit .sich veränderndem Durchmesser, wobei das Durchmes-
sermaximuni in der Mitte der Längsabmessung des Zylinders 52 auftritt; ein Elastomerformelement in dieser Gestalt ergibt eine bei höheren Frequenzen bessere Dämpfung als das Element der Fig. 4. Die Länge und der Durchmesser dieses Formelementes sowie die Durchmesser der Löcher 42,44,46 (F i g. 1 und 3) sind dann so gewählt, daß sich das Formelement 52 in den unteren Spannteil 16 und die Trägheitsmasse 12 einsetzen läßt. Die F i g. 6 ist ein Schnitt durch einen Elastomerzylinder 54 mit Hohlräumen 56, die in Richtung der Zylinderachse verlaufen. Die gegenüberliegenden Innenflächen 58 des Zylinders berühren einander. Die Länge und der Durchmesser dieses Zylinders 54 sind so gewählt, daß er in den unteren Spannteil 16 und in die Trägheitsmasse 12 eingesetzt werden kann. Die Dämpfungswirkung eines Formelementes dieser Gestalt ergibt sich als Kombination der viskoelastischen Dämpfung und der Reibungsdämpfung der aneinanderreihenden Innenflächen 58 unter der Bewegung der abgehängten Trägheitsmasse 12.
Als Dämpfungselemente lassen sich eine große Anzahl unterschiedlicher Formelemente als Elastomermaterial in einer Anordnung nach der Erfindung einsetzen. Es wird darauf verwiesen, daß man ein Elastomerniaterial auch zur Herstellung von enggewikkellen Schraubenfedern verwenden kann, so daß man eine Kombination aus Reibungs- und viskoelastischer Dämpfung erhält.
Mit einer Anordnung nach der Erfindung läßt sich die Stärke der Dämpfung auf einer bestimmten Leitung an einer bestimmten Stelle leicht abstimmen. Die umzuwandelnde Energiemenge hängt vom Gewicht und der Spannung der Leitung ab; je größer die umzuwandelnde Energie ist, desto stärker muß auch die von der Anordnung entwickelte Dämpfungswirkung sein.
Sollen Federn als Dämpfungselemente dienen, läßt sich die Stärke der Dämpfung einstellen, indem man
1. die Anzahl der Federn,
2. die Anfangsspannkraft der Federn,
3. den Drahtdurchmesser bzw.
4. das Federdrahtmaterial ändert oder
5. Federn aus Draht mit quadratischem Querschnitt verwendet, bei dem die reibungsaktive Federfläche größer ist.
Dienen Elastomerformelemente als Dämpfungseinrichtung, läßt sich die Stärke der Dämpfung auf ähnliche Weise ändern. Es ist ein Vorteil der Anordnung nach der Erfindung, daß eine Kombination eines Elastomers mit einem Federdämpfungselement sich verwenden läßt, um den Wirkungsbereich der Anordnung hinsichtlich der zu dämpfenden Schwingungsfrequenzen wesentlich zu verbreitern. Beispielsweise kann man in einer Hälfte der Anordnung drei Federn, und in der anderen Hälfte drei Elastomerformelemente vorsehen. Eine derart ausgebildete Anordnung führt unter Windeinwirkung eine Schaukelbewegung durch, die die Dämpfungswirkung bei niedrigen Frequenzen verbessert.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

Patentansprüche:
1. Anordnung zum Dämpfen von Windschwingungen auf einer Freileitung mit einem Hängekörper, einer Seilklemme und einer Trägheitsmasse, gekennzeichnet durch
a) mindestens drei separate elastische Dämpfungselemenle (14), die gleichmäßig radial um eine vertikale Achse herum verteilt liegen, die rechtwinklig zur Leitung (22) verläuft,
b) Haltemittel (42, 44) im Hängekörper (15), um die gegenüberliegenden Enden der elastischen Dämpfungselemente (14) am Hängekörper (15) festzulegen, und
c) einer an den Dämpfungselementen (14) durch Verbindungsmittel (26) aufgehängte Trägheitsmasse^).
DE3003042A 1979-02-15 1980-01-25 Anordnung zum Dämpfen von Windschwingungen auf einer Freileitung Expired DE3003042C2 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
US06/012,340 US4209659A (en) 1979-02-15 1979-02-15 Vibration damper for overhead conductors

Publications (2)

Publication Number Publication Date
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DE3003042C2 true DE3003042C2 (de) 1982-04-15

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ID=21754501

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE3003042A Expired DE3003042C2 (de) 1979-02-15 1980-01-25 Anordnung zum Dämpfen von Windschwingungen auf einer Freileitung

Country Status (9)

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JP (1) JPS55133615A (de)
AU (1) AU5349479A (de)
BR (1) BR8000510A (de)
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DE (1) DE3003042C2 (de)
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