DE29916513U1 - Vorrichtung zur Befestigung eines Schwingungsdämpfers an einem Freileitungsseil - Google Patents
Vorrichtung zur Befestigung eines Schwingungsdämpfers an einem FreileitungsseilInfo
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Description
PatentanwälteTergau & Pohl, Nürnberg., »< · ··„ ."*«* * Seite
2 Beschreibung
4 Vorrichtung zur Befestigung eines Schwingungsdämpfers an einem Freilei-
5 tungsseil
7 Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Befestigung eines Schwingungsdämp-
8 fers an einem Freileitungsseil. Schwingungsdämpfer dienen dazu, durch Wind
9 hervorgerufene Schwingungen eines Freileitungsseiles zu bedampfen. Dazu wer-
10 den die Schwingungsdämpfer jeweils in der Nähe eines berechneten Schwin-
11 gungsbauches am Freileitungsseil befestigt. Ein Schwingungsdämpfer und eine
12 Befestigungsvorrichtung sind aus DE 20 33 921 bekannt. Ein üblich gestalteter
13 Schwingungsdämpfer umfasst zwei über ein Dämpfungsseil miteinander verbunu dene Dämpfungsmassen und ist mit einer Befestigungsvorrichtung mit Verti-
15 kaiabstand am Freileitungsseil aufgehängt. Diese trägt mit einem als Lagerauge
is ausgebildeten Fixierende das Dämpfungsseil und ist mit einem hakenförmigen
17 Anlageende seitlich oder von oben auf das Freileitungsseil aufgeschoben. Zur
ie Sicherung der Seil-Haken-Verbindung ist um das Freileitungsseil und den Haken
19 ein helixförmiger Stab gewunden, der letzteren seitlich beaufschlagt und gegen
20 das Freileitungsseil drückt. Damit der Haken ohne Beschädigung des Seiles kraft-
21 schlüssig mit diesem verbunden werden kann, ist seine Innenfläche mit einem
22 Überzug aus Elastomermaterial versehen. Nachteilig ist, dass sich dieser Überzug
23 im Laufe der Zeit abscheuem kann, so dass der Kraftschluss zwischen Haken und
24 Seil seine Wirkung verliert. Außerdem behindert der Elastomerüberzug die zwi-
25 sehen dem Freileitungsseil und dem Schwingungsdämpfer im Rhythmus der
26 Netzfrequenz fließenden Ladeströme. Da auch die Außenseite des Hakens mit
27 einem Elastomerüberzug versehen ist, kann auch über den Helixstab kein Lade-
28 strom fließen. Die Folge sind Funkstörungen verursachende Überschläge zwi-
29 sehen Seil und Schwingungsdämpfer. Außerdem gräbt sich ein außen am Haken so anliegender Helixstab im Laufe der Zeit in den Elastomerüberzug ein, wodurch
31 sich sein Abstand zum Seil und damit die von ihm auf den Haken ausgeübte
32 Kraftwirkung verringert.
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2 Davon ausgehend ist es die Aufgabe der Erfindung, eine Befestigungsvorrichtung
3 vorzuschlagen, die auf einfache Weise, mit hoher Dauerfestigkeit und ohne die
4 Ladeströme zu behindern an einem Freileitungsseil befestigbar ist.
6 Diese Aufgabe wird durch eine Befestigungsvorrichtung mit den Merkmalen des
7 Anspruches 1 gelöst. Danach ist wenigstens ein Klemmelement vorgesehen, das &bgr; mit einem mittleren Abschnitt mit dem Abstandshalter verbunden ist und diesen
9 trägt, wobei er sich im IVIontagezustand mit den Mittelabschnitt flankierenden End-
10 abschnitten auf der Oberseite des Freileitungsseiles abstützt derart, dass es die
11 Anlagefläche mit einer elastischen Rückstellkraft an die Unterseite des Freilei-
12 tungsseiles drückt. Im Gegensatz zu der bekannten Befestigungsvorrichtung wird
13 das Gewicht des Abstandshalters und des Schwingungsdämpfers allein von dem &kgr; Klemmelement gehalten. Das Klemmelement ist dabei so gestaltet, dass es sich is bei seiner Abstützung an der Oberseite des Freileitungsseiles einerseits und am ie Abstandshalter andererseits radial aufweitet, was sich in die Anlageflläche des
&igr;? Abstandshalters an das Freileitungsseil drückenden Rückstellkräften äußert.
19 Vorzugsweise ist das Klemmelement wenigstens ein helixförmig gewundener
20 Stab, dessen Endabschnitte nach Art einer Wickelverbindung um das Freilei-
21 tungsseil kraftschlüssig herumgewunden sind. Der helixförmige Stab ist etwa so
22 ausgebildet wie der Sicherungsstab der aus DE 20 33 921 bekannten Befesti-
23 gungsvorrichtung. Im Gegensatz dazu trägt jedoch der erfindungsgemäße Stab
24 nur den Abstandshalter und den an diesen fixierten Schwingungsdämpfer. Der
25 Windungsdurchmesser des Helixstabes ist so gewählt, dass im Montagezustand
26 der mittlere, mit dem Abstandshalter verbundene Abschnitt radial aufgeweitet ist
27 und durch elastische Rückstellkräfte den Abstandshalter mit seiner Anlagefläche
28 an die Unterseite des Freileitungsseiles drückt. Eine Beschichtung der Auflageflä-
29 ehe, etwa um eine Klemmwirkung zu erreichen, ist nicht erforderlich. Der Kraft-
30 Schluss zwischen der Umfangsfläche des Freileitungsseiles und der Anlagefläche
31 des Abstandshalters sowie den helixförmig um das Freileitungsseil gewundenen
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1 Endabschnitten des Stabes gewährleisten eine Axial- und Drehfixierung des Ab-
2 Standshalters.
3
3
4 Die Verbindung zwischen dem Abstandshalter und dem Freileitungsseil ist beson-
5 ders wirksam, wenn die Anlagefläche - im Montagezustand gesehen - sich in
&bgr; Längsrichtung des Freileitungsseiles erstreckende Flächenbereiche aufweist, die
7 einen sich zum Fixierende des Abstandshalters schließenden Winkel miteinander
a bilden. Diese Ausgestaltung hat weiterhin den Vorteil, dass der Abstandshalter an
9 Freileitungsseilen unterschiedlichen Durchmessers fixierbar ist. Die V-förmig an-
10 geordneten Flächenbereiche berühren die Umfangsfläche des Freileitungsseiles
11 linienförmig, wobei die Berührung je nach Durchmesser des Seiles an einer ande-
12 ren Vertikalposition der Flächenbereiche erfolgt. Der Winkel, den die Flächenbe-
13 reiche einschließen, ist vorzugsweise ein spitzer Winkel. Die genannten Flächen-
14 bereiche sind bei einer bevorzugten Ausführungsform durch einen dritten Flä-
15 chenbereich miteinander verbunden, der im Querschnitt gesehen kreisbogenför-
16 mig gekrümmt ist. Der Krümmungsradius des dritten Flächenbereiches entspricht
17 dabei dem Radius des dünnsten Freileitungsseiles, an dem ein Schwingungs-
18 dämpfer einer vorgegebenen Baugröße fixierbar ist.
20 Eine sichere Befestigung des Abstandshalters am Klemmelement ist bei einer be-
21 vorzugten Ausgestaltung dadurch erreicht, dass am Abstandshalter eine Durch-
22 griffsöffnung vorgesehen ist, die zwischen dessen Fixierende und dessen Anlage-
23 fläche angeordnet und vom Mittelabschnitt des Klemmelements bzw. eines Helix-
24 Stabes durchsetzt ist. Die Öffnungsachse der Durchgriffsöffnung läuft dabei vor-
25 zugsweise parallel zur Anlagefläche bzw. - im Montagezustand gesehen - zur
26 Längserstreckung des Freileitungsseiles. Diese Anordnung gewährleistet, dass
27 ein gewundenes Klemmelement bzw. ein Stab ohne besondere Umlenkung oder
28 Abknickung durch die Durchgriffsöffnung hindurchführbar ist.
30 Wie oben bereits ausgeführt, weisen Schwingungsdämpfer der in Rede stehen-
31 den Art meist zwei Dämpfungsmassen auf, die durch ein Dämpfungsseil mitein-
32 ander verbunden sind. Die Dämpfungsmassen können mit gleichen oder unter-
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&igr; schiedlichen Abständen zum Abstandshalter angeordnet sein. Im letztgenannten
2 Fall üben die Schwingungsmassen auf den Abstandshalter ein Hebelmoment aus,
3 das ihn von seiner im Montagezustand vertikalen Ausrichtung ablenkt und damit
4 die Anlagefläche von der Seilunterseite abhebt. Um diesen Effekt möglichst gering
5 zu halten, ist es zweckmäßig, die Länge des Abstandshalters zu minimieren. Die
6 schwingenden Dämpfungsmassen benötigen jedoch einen gewissen Vertikalab-
7 stand zum Freileitungsseil, so dass dieser Minimierung Grenzen gesetzt sind. Bei &bgr; einer bevorzugten Ausgestaltung ist jedoch der Schwingungsdämpfer so am Ab-
9 standshalter fixiert, dass die Verbindungslinie zwischen den Dämpfungsmassen
&iacgr;&ogr; bzw. das Dämpfungsseil verschränkt zur Längserstreckung der Anlagefläche des
11 Abstandshalters bzw. des Freileitungsseiles verläuft. Das Ausmaß der Verschrän-
12 kung ist dabei so gewählt, dass die Massen seitlich am Freileitungsseil vorbei-
13 schwingen können. Auf diese Weise kann der Abstandshalter sehr kurz gewählt
14 werden, was das ihn beaufschlagende Kippmoment im Falle ungleichmäßig an-
15 geordneter Dämpfungsmassen verringert.
17 Der Abstandshalter ist bei einer bevorzugten Ausgestaltung als Strangpressprofil,
ie insbesondere aus Aluminium ausgebildet. Ein solches Strangpressprofil ist auf
19 einfache Weise herstellbar. Die Abstandshalter sind daraus durch einfaches Ab-
20 längen heraustrennbar. Die Durchgriffsöffnung für das Klemmelement sowie ein
21 zur Fixierung eines Dämpfungsseiles dienendes Lagerauge können in Form von
22 Hohlkammern im Profil ausgebildet werden.
24 Die Erfindung wird nun anhand von in den beigefügten Zeichnungen dargestellten
25 Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
27 Fig. 1 einen mit einer Befestigungsvorrichtung an einem Freileitungsseil fixier-
28 ten Schwingungsdämpfer in Seitenansicht,
29 Fig. 2 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles Il in Fig. 1,
so Fig. 3 einen Querschnitt entsprechend der Linie Ill-Ill in Fig. 1,
31 Fig. 4 eine Zeichnungsmontage, die die Verwendbarkeit einer Befestigungs-
32 vorrichtung für unterschiedliche Seildurchmesser zeigt,
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1 Fig. 5 den Querschnitt und die Seitenansicht eines aus einem Strangpress-
2 profil gebildeten Abstandshalters,
3 Fig. 6 eine Abbildung entsprechend Fig. 5, die eine weitere Ausführungsform
4 eines aus einem Strangpressprofil gebildeten Abstandshalters zeigt,
5 Fig. 7 eine Seitenansicht entsprechend Fig. 1, wobei zwischen Freileitungsseil
6 und Schwingungsdämpfer ein anders gestalteter Abstandshalter ange-
7 ordnet ist,
&bgr; Fig. 8 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles VIII in Fig. 7, und
9 Fig. 9 einen Querschnitt entsprechend der Linie IX-IX in Fig. 7. 10
11 In Fig. 1 ist ein Schwingungsdämpfer im Montagezustand dargestellt. Der Schwin-
12 gungsdämpfer 1 ist in üblicher Weise aufgebaut und weist zwei - im Montagezu-
13 stand gesehen - mit Horizontalabstand zueinander angeordnete Dämpfungsmas-
14 sen 2 auf, die über ein Dämpfungsseil 3 miteinander verbunden ist. Der Schwin-
15 gungsdämpfer 1 ist mit einer Befestigungsvorrichtung an einem Freileitungsseil 5 is fixiert. Die Befestigungsvorrichtung setzt sich aus einem ein Fixierende 6a und ein
17 Anlageende 6b aufweisenden Abstandshalter 6 und einem Klemmelement 7 zu-
18 sammen. Der Abstandshalter 6 gewährleistet einen Vertikalabstand 34 zwischen
19 Freileitungsseil 5 und Dämpfungsseil 3. Sein im Montagezustand oberes Ende,
20 nämlich sein Anlageende 6b, ist zu einer Halbschale 8 ausgebildet, die eine nach
21 oben offene rinnenförmige Ausnehmung 9 aufweist. Die Mittellängsachse 10 der
22 Halbschale 8 erstreckt sich im Montagezustand parallel zur Längserstreckung 12
23 des Freileitungsseiles 5. Die Innenwandung der Ausnehmung 9 weist zwei ebene
24 Flächenbereiche 13 auf, die miteinander einen im Montagezustand nach oben
25 offenen Winkel bilden, die also im Querschnitt gesehen V-förmig angeordnet sind.
26 Die beiden Flächenbereiche 13 sind am Grund der Ausnehmung 9 durch einen
27 gekrümmten Flächenbereich 14 miteinander verbunden, wobei die Krümmung im
28 Querschnitt gesehen kreisbogenförmig ist (siehe Fig. 3 und 4). Der Krümmungs-
29 radius 15 ist geringfügig kleiner als der Radius 16 des dünnsten Freileitungssei-
30 les 5a, an dem ein Schwingungsdämpfer und eine Befestigungsvorrichtung einer
31 bestimmten Baugröße befestigbar ist. Die einen spitzen Winkel miteinander bil-
32 denden bzw. V-förmig angeordneten Flächenbereiche 13 gewährleisten, dass ein
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Patentanwälte TergauS Pohl, Nürnberg^ &iacgr;##! * &iacgr;##: "&iacgr; * *" "&iacgr; Seite
&igr; Abstandshalter 6 an Seile unterschiedlichen Durchmessers fixierbar ist. Die Be-
2 rührungslinien 17 zwischen der Umfangsfläche des Freileitungsseiles 5 und den
3 Flächenbereichen 13 erstrecken sich dabei in Richtung der Mittellängsachse 10
4 der Halbschale 8 und sind mit zunehmendem Seildurchmesser weiter vom Grund
5 der Ausnehmung 9 entfernt angeordnet. Das dickste, mit einer bestimmten Bau-
6 größe eines Abstandshalters 6 verwendbare Freileitungsseil 5b liegt etwa in der in
7 Fig. 4 gezeigten Position in der Ausnehmung 9 ein.
9 Die Anlagefläche des Abstandshalters 6 wird durch das Klemmelement 7 an die
10 Unterseite des Freileitungsseiles gedrückt. Das Klemmelement 7 ist dazu mit ei-
11 nem Mittelabschnitt 18 mit dem Abstandshalter 6 verbunden. Zu diesem Zweck ist
12 zwischen der Halbschale 8 und dem Fixierende 6a des Abstandshalters eine
13 Durchgriffsöffnung 19 vorhanden, die das Klemmelement 7 mit seinem Mittelab-
14 schnitt 18 durchsetzt. Das Klemmelement ist von wenigstens einem helixförmig
is gewundenen Stab 20 gebildet. Bei dem in den Zeichnungen dargestellten Ausfüh-
16 rungsbeispiel sind drei Stäbe 20 vorhanden, die Seite an Seite nebeneinander
&eegr; angeordnet sind. Die den Mittelabschnitt 18 flankierenden Endabschnitte 22 der
18 Stäbe 20 sind nach Art einer Wickelverbindung kraftschlüssig um das Freilei-
19 tungsseil 5 herumgewunden. Mit ihren Mittelabschnitten 18 drücken die Stäbe 20
20 die Halbschale 8 des Abstandshalters 6 gegen die Unterseite des Freileitungssei-
21 les. Die Stäbe 20 sind in ihrem Mittelabschnitt 18 elastisch aufgeweitet. Sie drük-
22 ken daher aufgrund elastischer Rückstellkräfte die Flächenbereiche 13 bzw. den
23 Flächenbereich 14 der Halbschale 8 gegen das Freileitungsseil 5. Der Abstands-
24 halter 6 bzw. der Schwingungsdämpfer 1 ist somit mit wenigen und einfach zu
25 montierenden Teilen am Freileitungsseil axial- und drehfest fixiert.
27 Der Abstandshalter 6 ist bei den Ausführungsbeispielen gemäß Fig. 1 bis 6 ein
28 Strangpressprofil, insbesondere aus Aluminium. Die Durchgriffsöffnung 19 wird
29 dabei von einer Hohlkammer 23 gebildet, die im Wesentlichen die gleiche Quer-
30 schnittsform aufweist, wie die Halbschale 8 selbst. Der unterhalb des gekrümmten
31 Flächenbereiches 14 angeordnete Wandbereich 24 der Halbschale weist aus
32 Festigkeitsgründen eine größere Dicke auf als die übrigen Wandbereiche der
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&igr; Halbschale 8. An dem der Halbschale 8 entgegengesetzten Fixierende 6a des
2 Abstandshalters 6 ist ein Befestigungsauge 26 angeordnet, das von einer weite-
3 ren Hohlkammer 27 des Strangpressprofils gebildet ist. In der Hohlkammer 27
4 liegt im Montagezustand das Dämpfungsseil 3 kraftschlüssig ein. Zwischen dem
5 Fixierende 6a und der Halbschale 8 erstreckt sich ein Verbindungssteg 28. Bei
6 dem Abstandshalter gemäß Fig. 6 ist der Verbindungssteg 28 ein Hohlkammer-
7 profil. Der Verbindungssteg 28 kann die gleiche Breite 30 aufweisen, wie die HaIb-
8 schale 8 und das Befestigungsauge 26 (Fig. 5 und 6). Bei dem in Fig. 1 bis 3 ge-
9 zeigten Ausführungsbeispiel ist er jedoch durch seitliche Ausnehmungen 29 ver-
10 kürzt, die sich von den Stirnseiten des Abstandshalters 6 in Richtung der Mittel-
11 längsachse 10 nach innen erstrecken und die sich auch auf den unteren Wandbe-
12 reich der Halbschale 8 erstreckt (Fig. 3). Zwischen der Halbschale und dem Be-
13 festigungsauge 26 ist damit nur noch ein Reststeg 28a mit geringerer Länge vor-
14 handen. Diese Ausgestaltung dient dem Zweck, das Befestigungsauge 26 bzw. is dessen Mittellängsachse 32 gegenüber der Mittellängsachse 10 der Halbschale 8 ie zu verschränken. Der Reststeg 28a lässt sich nämlich dadurch leichter plastisch &eegr; verformen. Zur Herstellung eines solchen Abstandshalters wird also zunächst ein ie entsprechend bemessener Längsabschnitt aus einem Strangpressprofil abge-
19 schnitten, die Ausnehmungen 29 in den Verbindungssteg 28 eingebracht und ab-
20 schließend das Fixierende 6a gegenüber dem Anlageende 6b verschränkt. Wäh-
21 rend bei nicht verschränkten Ausführungen der vertikale Schwingungsweg der
22 Dämpfungsmassen 2 von dem Vertikalabstand 33 zwischen Freileitungsseil 5 und
23 der Oberseite der Dämpfungsmassen 2 begrenzt ist, können diese bei der ver-
24 schränkten Ausführungsform seitlich am Freileitungsseil 5 vorbeischwingen, wie
25 dies in Fig. 2 und 8 deutlich erkennbar ist. Dementsprechend kann die Länge 31
26 des Abstandshalters 6 bzw. der Vertikalabstand 34 zwischen dem Freileitungs-
27 seil 5 und dem Dämpfungsseil 3 verringert werden. Dies ist von Vorteil bei
28 Schwingungsdämpfern, bei denen die Schwingungsmassen 2 ungleiche Horizon-
29 talabstände zum Abstandshalter 6 aufweisen, wie dies bei den Schwingungs-30 dämpfern 1 gemäß Fig. 1,2 und Fig. 7,8 der Fall ist. Die Folge dieser unsymmetri-
31 sehen Anordnung der Schwingungsmassen 2 ist, dass der Abstandshalter 6 mit
32 einem Hebelmoment in Richtung des Pfeiles 35 (Fig. 1) beaufschlagt wird. Je kür-
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&igr; zer aber die Länge 31 des Abstandshalters 6 ist, desto geringer ist der Einfluss
2 dieses Hebelmoments auf die Festigkeit der Verbindung zwischen Abstandshal-
3 ter 6 und Freileitungsseil 5.
s Das in Fig. 7 bis 9 dargestellte Ausführungsbeispiel unterscheidet sich durch &bgr;&iacgr;&egr; nen andersgestalteten Abstandshalter 6. Dieser ist nicht aus einem Strangpress-
7 profil hergestellt, sondern ist ein geschmiedetes Teil. Die Halbschale 8a des Ab-
8 standshalters ist aus Vollmaterial gebildet. Die Durchgriffsöffnung 19a ist in einem
9 Verbindungssteg 28a vorhanden, der sich zwischen der Halbschale und einem
10 Befestigungsauge 26a am Fixierende 6a des Abstandshalters 6 erstreckt. Die
11 Durchgriffsöffnung 19a schließt sich unmittelbar an die Unterseite 36 der HaIb-
12 schale 8a an, d.h. der - im Montagezustand gesehen - obere Öffnungsrand wird
13 von der Unterseite 36 gebildet. Wie bei den vorbeschriebenen Ausführungsbei-
14 spielen auch verläuft die Öffnungsebene bzw. die Öffnungsachse 21 parallel zur is Mittellängsachse 10 der Halbschale 8a. Die Breite 37 der im Wesentlichen in der ie Draufsicht rechteckförmigen Durchgriffsöffnung 19a ist so bemessen, dass die
&igr;? helixförmigen Stäbe 20 ohne elastische Verformung darin Platz finden. Auch bei
ie diesem Abstandshalter 6 ist das Befestigungsauge 26a gegenüber der Halbscha-
19 Ie 8a verschränkt, so dass die ungleichmäßig angeordneten Dämpfungsmassen
20 am Freileitungsseil 5 seitlich vorbeipendeln können (Fig. 8).
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Bezugszeichenliste
1 Schwingungsdämpfer
2 Dämpfungsmasse
3 Dämpfungsseil
5 Freileitungsseil
6 Abstandshalter 6a Fixierende
6b Anlageende
7 Klemmelement
8 Halbschale
9 Ausnehmung
10 Mittellängsachse
12 Längserstreckung
13 Flächenbereich
14 Flächenbereich
15 Krümmungsradius
16 Radius
17 Berührungslinie
18 Mittelabschnitt
19 Durchgriffsöffnung
20 Stab
21 Öffnungsachse
22 Endabschnitt
23 Hohlkammer
24 Wandbereich
26 Befestigungsauge
27 Hohlkammer
28 Verbindungssteg 28a Reststeg
29 Ausnehmung
30 Breite
31 Länge
32 Mittellängsachse
33 Vertikalabstand
34 Vertikalabstand
35 Pfeil
36 Unterseite
37 Breite
Claims (12)
1. Vorrichtung zur Befestigung eines Schwingungsdämpfers (1) an einem Freileitungsseil (5), mit einem ein Fixierende (6a) und ein Anlageende (6b) aufweisenden Abstandshalter (6), wobei das Fixierende den Schwingungsdämpfer (1) trägt und das Anlageende eine mit der Umfangsfläche des Freileitungsseiles (5) als Gegenfläche zusammenwirkende Anlagefläche aufweist, gekennzeichnet durch wenigstens ein Klemmelement (7), das mit einem mittleren Abschnitt (18) mit dem Abstandshalter (6) verbunden ist und diesen trägt, wobei er sich im Montagezustand mit den Mittelabschnitt (18) flankierenden Endabschnitten (22) auf der Oberseite des Freileitungsseiles (5) abstützt derart, dass es die Anlagefläche mit einer elastischen Rückstellkraft an die Unterseite des Freileitungsseiles (5) drückt.
2. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmelement (7) wenigstens ein helixförmig gewundener Stab (20) ist, dessen Endabschnitte (22) nach Art einer Wickelverbindung um das Freileitungsseil kraftschlüssig herumgewunden sind.
3. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlagefläche sich im Montagezustand in Längsrichtung des Freileitungsseiles (5) erstreckende ebene Flächenbereiche (19) aufweist, die in einem sich zum Fixierende (6a) des Abstandshalters (6) schließenden Winkel angeordnet sind.
4. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel ein spitzer Winkel ist.
5. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, gekennzeichnet durch einen die beiden Flächenbereiche (13) verbindenden dritten Flächenbereich (14), der im Querschnitt gesehen kreisbogenförmig gekrümmt ist.
6. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstandshalter (6) eine zwischen Fixierende (6a) und Anlagefläche angeordnete, vom Mittelabschnitt (18) des Klemmelements durchsetzte Durchgriffsöffnung (19) aufweist.
7. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungsachse (21) der Durchgriffsöffnung (19) parallel zur Anlagefläche läuft.
8. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwingungsdämpfer (1) derart am Abstandshalter (6) fixiert ist, dass die Verbindungslinie seiner zwei Dämpfungsmassen (2) verschränkt zur Längserstreckung der Anlagefläche bzw. des Freileitungsseiles (5) angeordnet ist.
9. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstandshalter (6) ein Strangpressprofil ist.
10. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch zwei Hohlkammern (23, 27), wobei die eine Hohlkammer (23) am Anlageende (6b) angeordnet ist und die Durchgriffsöffnung (19) bildet und die andere Hohlkammer (27) am Fixierende (6a) angeordnet ist und zur Fixierung des Schwingungsdämpfers (1) dient.
11. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als Klemmelement (7) helixförmig vorgeformte Stäbe verwendet werden.
12. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Helix über die Länge des Klemmelements gleichen Durchmesser und gleiche Steigung aufweist.
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29916513U DE29916513U1 (de) | 1999-09-20 | 1999-09-20 | Vorrichtung zur Befestigung eines Schwingungsdämpfers an einem Freileitungsseil |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29916513U DE29916513U1 (de) | 1999-09-20 | 1999-09-20 | Vorrichtung zur Befestigung eines Schwingungsdämpfers an einem Freileitungsseil |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29916513U1 true DE29916513U1 (de) | 1999-12-16 |
Family
ID=8079153
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29916513U Expired - Lifetime DE29916513U1 (de) | 1999-09-20 | 1999-09-20 | Vorrichtung zur Befestigung eines Schwingungsdämpfers an einem Freileitungsseil |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29916513U1 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10163679C1 (de) * | 2001-12-21 | 2003-09-04 | Richard Bergner Elektroarmatur | Dämpferklemme zur Befestigung eines Schwingungsdämpfers an einem Seil |
| EP2541711A3 (de) * | 2011-07-01 | 2014-01-01 | SBI Connectors España, S.A. | Schwingungsdämpfer für einen elektrischen Luftleiter |
| RU2549271C2 (ru) * | 2013-09-04 | 2015-04-27 | Закрытое Акционерное Общество "Мзва" | Многорезонансный гаситель вибрации |
| RU2312439C9 (ru) * | 2006-06-21 | 2019-04-09 | Закрытое Акционерное Общество "Мзва" | Многорезонансный гаситель вибрации |
| RU218374U1 (ru) * | 2022-03-10 | 2023-05-23 | Сардорбек Бахтиёрович Эламонов | Гаситель вибрации |
-
1999
- 1999-09-20 DE DE29916513U patent/DE29916513U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10163679C1 (de) * | 2001-12-21 | 2003-09-04 | Richard Bergner Elektroarmatur | Dämpferklemme zur Befestigung eines Schwingungsdämpfers an einem Seil |
| RU2312439C9 (ru) * | 2006-06-21 | 2019-04-09 | Закрытое Акционерное Общество "Мзва" | Многорезонансный гаситель вибрации |
| EP2541711A3 (de) * | 2011-07-01 | 2014-01-01 | SBI Connectors España, S.A. | Schwingungsdämpfer für einen elektrischen Luftleiter |
| RU2549271C2 (ru) * | 2013-09-04 | 2015-04-27 | Закрытое Акционерное Общество "Мзва" | Многорезонансный гаситель вибрации |
| RU218374U1 (ru) * | 2022-03-10 | 2023-05-23 | Сардорбек Бахтиёрович Эламонов | Гаситель вибрации |
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