DE3002914A1 - Rotationsrasenmaeher - Google Patents
RotationsrasenmaeherInfo
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- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
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- A01D34/00—Mowers; Mowing apparatus of harvesters
- A01D34/01—Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus
- A01D34/412—Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus having rotating cutters
- A01D34/63—Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus having rotating cutters having cutters rotating about a vertical axis
- A01D34/73—Cutting apparatus
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Description
_ 17 _ 30029U
Die Erfindung betrifft einen Rotationsrasenmäher und insbesondere einen solchen mit einer Klingenhalterung, die
eine gezielte Bewegung der Schneidklingen zwischen einer zurückgezogenen und einer ausgefahrenen Stellung ermöglicht.
Rotationsrasenmäher mit Klingengehäusen, in denen die Klingen zwischen einer zurückgezogenen und einer ausgefahrenen Stellung
bewegbar sind, werden in den folgenden US-Patentschriften
beschrieben·^ 939 264, 3 133 398, 3 184 907, 3 320 732,
3 690 051, 3 715 874, 3 715 874 und 4 114 354.
Zum Stand der Technik wird ferner auf folgende Patentschriften
hingewiesen: DE-PSn 1 582 345, 1 582 352, 2 058 347 und 2 327 356; russische Patentschrift 246 184; FR-PS 1 5I9 808; AU-PS 246 599.
Was die Bedienung des Rasenmähers betrifft, so ist es erwünscht, gezielt die Lage der beweglichen Schneidklingen steuern zu
können, so dass diese sich in den ausgefahrenen Stellungen befinden, wenn die Bedienungsperson den Rasenmäher über die zu
schneidende Fläche führt. Ein grosser Teil des vorgenannten Materials zum Stand der Technik (insbesondere die US-Patentschriften
2 939 264, 3 320 732, 3 690 051, 3 715 874, 3 715 874,
4 114 354 und die russische Patentschrift 246 184) koordinieren
die Lage der beweglichen Schneidklingen mit der Motordrehzahl, so dass sich die Schneidklingen in die ausgefahrenenStellungen
bewegen, sobald eine bestimmte Zentrifugalkraft vorliegt. Keine der zitierten Druckschriften zeigt einen Klingensteuermechanismus
zur gezielten Steuerung der Lage der Schneidklingen unabhängig von der Motordrehzahl oder der herrschenden Zentrifugalkraft
bzw. einen Steuermechanismus, der die Schneidklingen in die zurückgezogene Stellung zurückbringt, wenn die Bedienungsperson
gerade nicht eine führende Kontrolle über den Rasenmäher hat.
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030034/0583
_ 18 _ 30029H
Die Druckschriften zeigen ferner keine Einrichtung zur Umwirbelung
der Luft im Chassis,um einen wirksamen pneumatischen
Ausstoss der Grasschnipsel insbesondere dann zu schaffen, wenn sich die Schneidklingen in den zurückgezogenen Stellungen
befinden.
Der erfindungsgemässe Rotationsrasenmäher zeichnet sich demgegenüber
aus durch ein Chassis, einen am Chassis gehaltenen Antriebsmotor und ein Drehelement, das in Wirkverbindung mit
dem Antriebsmotor steht, im Chassis angeordnet ist und eine Umfangskante besitzt; Eine Schneidklinge wird von dem Drehelement
getragen und ist zwischen einer zurückgezogenen Stellung, bei der die Klinge inwärtig der Umfangskante zu liegen
kommt,und einer ausgefahrenen Stellung, bei der die Klinge sich über die Umfangskante hinauserstreckt, bewegbar. Eine
Steuereinrichtung.ist mit dem Chassis verbunden und axial längs der Drehachse des Drehelementes beweglich, um die Schneidklinge
zwischen der zurückgezogenen und -ausgefahrenen Stellung zu bewegen.
Gemäss einer Ausführung der Erfindung ist ein Handgriff am
Chassis befestigt und ein Steuerhebel am Chassis drehbar angebracht, so dass er zwischen einer wirkungslosen, vom Handgriff
beabstandeten Stellung und einer Betriebsstellung nahe dem Hangriff bewegt werden kann. Eine zweite Verknüpfungseinrichtung
verbindet wirkungsmässig die Steuereinrichtung mit dem Steuerhebel, so dass, wenn sich der Steuerhebel in der
wirkungslosen Stellung befindet, die Steuereinrichtung eine axiale Stellung einnimmt, bei der die Schneidklinge in der
zurückgezogenen Stellung liegt, während in der Betriebsstellung des Steuerhebels die Steuereinrichtung eine axiale Lage einnimmt,
bei der die Schneidklinge sich in der ausgefahrenen Stellung befindet. Auf diese Weise wird eine gezielte Steuerung
der Lage der Schneidklingen durch die Bedienungsperson erhalten .
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Ö30034/0583
Bei einer Ausführung umfasst die Steuereinrichtung ein Gleitelement,
das gezielt axial längs der Drehachse des Drehelementes zwischen einer ersten axialen Stellung und einer
zweiten axialen Stellung bewegbar ist, wobei eine erste Verknüpfungseinrichtung das Gleitelement mit der Schneidklinge
verbindet, um die Schneidklinge zwischen der zurückgezogenen und der ausgefahrenen Stellung aufgrund einer Bewegung des
Gleitelementes von der ersten in die zweite axiale Stellung zu bewegen.
Gemäss einer Ausführung der Erfindung spannt eine erste Vorspanneinrichtung
die Schneidklinge in die zurückgezogene Stellung, wenn sich das Gleitelement in der ersten Axialstellung
befindet, eine zweite Vorspanneinrichtung das Gleitelement in die erste axiale Stellung und eine dritte Vorspanneinrichtung
den Steuerhebel in die wirkungslose Stellung. Durch das Zusammenwirken dieser Vorspanne^nrichtungen gelangt
die Schneidklinge nur dann in die ausgefahrene Stellung, wenn sich die Bedienungsperson in führender Kontrolle über den
Rasenmäher befindet und daher in der Lage ist, den Steuerhebel in Betriebsstellung zu halten. Bei Loslassen des Steuerhebels,
z.B. bei beabsichtigter oder zufälliger Beendigung der führenden Kontrolle über den Rasenmäher, kehrt die Schneidklinge
durch die Kraft der Vorspanneinrichtungen rasch in die zurückgezogene Stellung zurück.
Bei einer Ausführung verbindet eine Antriebswelle wirkungsmässig
das Drehelement mit dem Antriebsmotor und umfasst das Gleitelement ein erstes zylindrisches Hülsenelement, das auf der
Antriebswelle zwischen der ersten und zweiten axialen Stellung axial beweglich ist. Bei dieser Ausführung umfasst die erste
Verknüpfungseinrichtung einen Stift, der wirkungsmässig mit
der Schneidklinge verbunden und zwischen einer Normalstellung und einer versetzten Stellung bewegbar ist, um die Schneidklinge
zwischen der zurückgezogenen und der ausgefahrenen Stellung
zu bewegen, sowie eine Nockenführungseinrichtung, die wirkungsmässig das erste zylindrische Hülsenelement mit dem
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Stift verbindet, um den Stift bei einer Axialbewegung des ersten zylindrischen Hülsenelementes zu verschieben. Insbesondere
umfasst die Nockenführungseinrichtung ein konusförmiges Element, das umfänglich an dem ersten zylindrischen
Hülsenelement gehalten ist und sich mit diesem axial bewegt. Die äussere Umfangsfläche des konusförmigen Elementes ist
progressiv oder stetig zwischen einer ersten und zweiten Nockenführungsfläche
geneigt, so dass bei der Bewegung des ersten zylindrischen Hülsenelementes von der ersten in die zweite
axiale Stellung der Stift der stetig geneigten Fläche zwischen der ersten und zweiten Führungsfläche folgt und hierbei von
seiner Normalstellung in die versetzte Stellung unter gleichzeitiger
Bewegung der Schneidklinge von der zurückgezogenen in die ausgefahrene Stellung verschoben wird.
Gemäss einer Ausführung ist das erste zylindrische Hülsenelement
wirkungsmässig mit der Antriebswelle zur gemeinsamen Drehung verbunden, wobei es jedoch längs d^r Antriebswelle
axial beweglich ist. Bei dieser Ausführung ist das Drehelement integral mit dem ersten zylindrischen Hülsenelement zur
gemeinsamen Drehung um die Antriebswelle und zur gemeinsamen Axialbewegung längs der Antriebswelle verbunden "und umfasst die
Nockenführungseinrichtung ein konusförmiges Element, das an der Antriebswelle zur gemeinsamen Drehung mit dieser befestigt
ist. Das konusförmige Element hat eine äussere Umfangsfläche, die stetig zwischen der ersten und zweiten Nockenführungsfläche
geneigt verläuft. Wenn das erste zylindrische Hülsenelement und damit das Drehelement die erste axiale Stellung einnehmen,
berührt der Stift die erste Nockenführungsfläche, während bei der Bewegung des ersten zylindrischen Hülsenelementes und
damit des Drehelementes von der ersten in die zweite axiale Stellung der Stift der stetig geneigten Fläche von der ersten
Nockenführungsfläche zu der zweiten Nockenführungsfläche folgt und dabei die Schneidklinge eine Bewegung von der zurückgezogenen
in die ausgefahrene Stellung vornimmt.
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Bei einer Ausführung ist das erste zylindrische Hülsenelement ferner mit der Antriebswelle zur gemeinsamen Drehung wirkungslaässig
verbunden, wobei es jedoch axial längs der Antriebswelle bewegt werden kann. Bei dieser Ausführung umfasst die
erste Verknüpfungseinrichtung ein zweites zylindrisches Hülsenelement, das unabhängig drehbar zwischen Antriebswelle und
erstem zylindrischen Hülsenelement gehalten ist, so dass eine Axialbewegung des sich drehenden ersten zylindrischen Hülsenelementes
zwischen der ersten und zweiten Axialstellung eine Verdrehung des zweiten zylindrischen Hülsenelementes zwischen
einer bestimmten ersten und zweiten Drehstellung hervorruft. Eine Einrichtung ist vorgesehen, die wirkungsmässig die Schneidklinge
mit dem zweiten zylindrischen Hülsenelement verbindet, so dass die Drehung des zweiten zylindrischen Hülsenelementes
zwischen seiner ersten und zweiten Drehstellung die Schneidklinge zwischen der zurückgezogenen und ausgefahrenen Stellung bewegt.
Gemäss einer Ausführung umfasst die Einrichtung, die wirkungsmässig
die Schneidklinge mit dem zweiten zylindrischen Hülsenelement verbindet, den vorgenannten Stift, sowie eine Nockenführungsplatte
mit einer äusseren ümfangskante, die zwischen
der ersten und zweiten Führungsfläche stetig geneigt und am zweiten zylindrischen Hülsenelement befestigt ist. Eine Verdrehung
des zweiten zylindrischen Hülsenelementes zwischen
der ersten und zweiten Drehstellung bei einer Axialbewegung des ersten zylindrischen Hülsenelementes bewirkt, dass der Stift
sukzessive der schrägen Fläche zwischen erster und zweiter Führungsfläche folgt und dabei verschoben wird, was die Schneidklinge
zwischen der zurückgezogenen und ausgefahrenen Stellung bewegt.
Die Einrichtung, die wirkungsmässig die Schneidklinge mit dem
zweiten zylindrischen Hülsenelement verbindet, kann auch ein an den zweiten zylindrischen Hülsenelement zur gemeinsamen
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Drehung befestigtes Plattenelement und ein Hebelelement sein, das das Plattenelement mit der Schneidklinge verbindet, so
dass die Schneidklinge von der zurückgezogenen in die ausgefahrene Stellung bei einer Drehbewegung des Plattenelementes
bewegt wird.
Gemäss einer weiteren Ausführung der Erfindung umfasst der
Rotationsrasenmäher einen Ausstossauslass im Chassis, durch den das durch die Schneidklinge abgetrennte Gras pneumatisch
ausgestossen werden kann, sowie eine von dem Drehelement getragene Schaufeleinrichtung, die eine Luftverwirbelung hervorruft,
wenn das Drehelement rotiert, wodurch der pneumatische Ausstoss des Grases durch den Auslass unterstützt wird.
Gemäss einer anderen Ausführung kann eine Vielzahl von Schneidklingen
vorgesehen sein, wobei jede Schneidklinge in einem auf dem Drehelement-angeordneten Gehäuse beweglich gehalten ist,
so dass sie zwischen einer ausgefahrenen und zurückgezogenen Stellung verschoben werden kann. Jedes Gehäuse besitzt ein
entfernbares Deckelelement, wobei die Schaufeleinrichtung integrales Teil des Deckelelementes darstellt.
Die Schaufeleinrichtung kann eine Luftablenkschaufel mit einem erhabenen im wesentlichen konkaven Oberflächenbereich,der
in Drehrichtung weist, aufweisen.
Ein Hauptmerkmal der Erfindung liegt damit in dem Vorsehen von einem Rasenmäher mit ein oder mehreren Schneidklingen, die
an einem Drehelement zur Bewegung zwischen einer zurückgezogenen und einer ausgefahrenen Stellung beweglich befestigt sind,
und mit einer mit dem Chassis verbundenen Steuereinrichtung, die in Axialrichtung der Drehachse des Drehelementes gezielt bewegt
werden kann, um die Schneidklingen zwischen der zurückgezogenen und ausgefahrenen Stellung zu bewegen.
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Ein weiteres Hauptmerkmal der Erfindung liegt in dem Vorsehen von einem Rasenmäher, der einen Handgriff mit einem durch
die Bedienungsperson bewegbaren Steuerhebel und eine Verknüpfungseinrichtung aufweist, die mit dem Steuerhebel verbunden
ist, wobei der Steuerhebel bei fehlender Betätigung durch die Bedienungsperson die Schneidklingen in der zurückgezogenen
Stellung hält.
Ein weiteres Hauptmerkmal der Erfindung ist das Vorsehen von einem Rasenmäher mit einer auf dem Drehelement befestigten
Luftablenkschaufel, die Luftturbulenzen hervorruft, welche
den pneumatischen Ausstoss des abgeschnittenen Grases insbesondere dann unterstützen, wenn sich die Schaufeln in der
zurückgezogenen Stellung befinden.
Zusammengefasst weist der erfindungsgemässe Rotationsrasenmäher
ein Chassis,einen auf dem Chassis befestigten Antriebsmotor
und ein im Chassis angeordnetes Dreh- oder Rotationselement mit einer Umfangskante auf, das mit dem Antriebsmotor
verbunden ist, so dass es dessen Drehbewegung mitmacht. Eine Schneidklinge ist beweglich am Drehelement befestigt
und kann zwischen einer zurückgezogenen Stellung, bei der sie inwärtig von der umfangskante liegt, und einer ausgefahrenen
Stellung, bei der sie sich über die Umfangskante hinauserstreckt, bewegt werden. Ein Steuermechanismus ist mit dem
Chassis verbunden und lässt sich in Axialrichtung der Drehachse des Drehelementes bewegen, um die Schneidklinge zwischen der
zurückgezogenen und ausgefahrenen Stellung zu verschieben.
Ausführungsformen der Erfindung werden nachfolgend anhand
der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine teilweise weggebrochene perspektivische Ansicht von einem erfindungsgemäss aufgebauten
Rasenmäher,
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Fig. 2 eine perspektivische Ansicht von einem scheibenförmigen Drehelement für den Rasenmäher nach Fig. 1,
auf dem Schneidklingen zwischen einer zurückgezogenen und ausgefahrenen Stellung beweglich angeordnet
sind,
Fig. 3 eine teilweise weggebrochene Seitenansicht von einem Klingensteuermechanismus gemäss einer Ausführungsform
für den Rasenmäher nach Fig. 1 bei Betrachtung längs der Schnittlinie 3-3 in Fig. 2
und mit in zurückgezogenen Stellungen gezeigten Schneidklingen,
Fig. 4 eine teilweise weggebrochene Seitenansicht des in Fig. 3 gezeigten Klingensteuermechanismus mit
in ausgefahrener Stellung gezeigten Schneidklingen,
Fig. 5 eine fragmentarische Draufsicht auf das Klingengehäuse
bei Betrachtung längs der Linie 5-5 in Fig. 3,
Fig. 6 eine endseitige Ansicht des Klingengehäuses bei Betrachtung längs der Schnittlinie 6-6 in Fig. 5,
Fig. 7 eine teilweise weggebrochene Seitenansicht von einem Klingensteuermechanismus gemäss einer anderen
Ausführungsform mit in zurückgezogener Stellung wiedergegebenen Schneidklingen,
Fig. 8 eine teilweise weggebrochene Seitenansicht des
in Fig. 7 gezeigten Klingensteuermechanismus mit in ausgefahrener Stellung wiedergegebenen Schneidklingen,
Fig. 9 eine fragmentarische teilweise weggebrochene Draufsicht auf das Drehelement bei Betrachtung längs
der Schnittlinie 9-9 in Fig. 7,
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Fig. 10 eine perspektivische Ansicht von einem drehbaren Nockenelement für den Klxngensteuermechanismus
nach Fig. 7,
Fig. 11 eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht
des Klingengehäuses für den in Fig. 1 gezeigten Rasenmäher,
Fig. 12 eine fragmentarische teilweise weggebrochene
Draufsicht ähnlich Fig. 9 von einer weiteren Ausführungsform eines Klingensteuermechanismus,
Fig. 13 eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht des in Fig. 12 gezeigten Klingengehäuses,
Fig. 14 eine fragmentarische teilweise weggebrochene
Seitenansicht von einer weiteren Ausführungsform eines Klingensteuermechanismus mit in zurückgezogener
Stellung wiedergegebenen Schneidklingen,und
Fig. 15 eine fragmentarische teilweise weggebrochene
Seitenansicht des in Fig. 14 gezeigten Klingensteuermechanismus
mit in ausgefahrener Stellung wiedergegebenen Schneidklingen.
Fig. 1 zeigt einen Rasenmäher 10 mit einem Chassis 12 und
einem Antriebsmotor 14,.z.B. in Form eines Elektro- oder Verbrennungsmotors,
der an dem Chassis 12 befestigt ist. Das Chassis 12 lässt sich über den Erdboden bewegen und kann
mit einem geeigneten Handgriff 16 oder einem anderen Steuermechanismus über den Boden geführt werden.
Ein Drehelement 18 steht wirkungsmässig in Verbindung mit
dem Antriebsmotor 14 und wird vom Chassis 12 gehalten. Obschon das Drehelement 18 unterschiedlichen Aufbau haben kann, stellt
es bei der gezeigten Ausführungsform (vgl. insbesondere Fig. 2)
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ein planares scheibenförmiges Element 20 mit einer Umfangskante
22 und einer oberen und unteren planaren Fläche 24, 26 dar. Das scheibenförmige Element 20 trägt ein oder mehrere
Schneidklingen 28. Wie am besten in Fig. 9 zu sehen ist, umfasst jede Schneidklinge 28 einen zylindrischen Stössel
30, an dessen einem Ende eine Messer- oder Schneidkante 32 ausgebildet ist, während er an seinem anderen Ende einen
Bund 34 trägt.
Jede Schneidklinge 28 ist beweglich am scheibenförmigen Element 20 gehalten, so dass sie zwischen einer zurückgezogenen Stellung,
bei der die Messerkante 32 inwartig von der Umfangskante
22 (vgl. Fig. 3, 7 und 9) zu liegen kommt, und einer ausgefahrenen Stellung bewegt werden kann, bei der die Messerkante
32 über die umfangskante 22 (vgl. Fig. 4 und 8) nach aussen herausragt. Wenn"die-Schneidklinge 28 durch das scheibenförmige
Element 20 in Drehbewegung versetzt wird, ^schneidet die ausgefahrene
Messerkanter 32 das auf ihrem Weg liegende Gras oder andere Material ab.
Obschon es verschiedene Möglichkeiten gibt, die Schneidklingen 28 am scheibenförmigen Element 20 beweglich zu befestigen,
sind sie bei der dargestellten Ausführungsform in separaten
Gehäusen 36 untergebracht, die längs der Umfangskante 22 des scheibenförmigen Elementes an dessen oberer planarer Oberfläche
24 in Abstand voneinander angeordnet sind. Wie am besten in Fig. 11 zu sehen ist,umfasst jedes Gehäuse 36 einen Basisabschnitt
38, der integral an der oberen planaren Oberfläche
24 angeformt ist, und einen Deckelabschnitt 40, der entfernbar am Basisabschnitt 38 befestigt ist. Der Basisabschnitt 38 wird
durch drei nach oben ragende Stege 42 gebildet, die eine rechteckförmige
Ausnehmung 44 mit einer offenen Oberseite 46 vorsehen; die Ausnehmung 44 wird somit umfänglich an drei Seiten
durch die Stege 42 begrenzt und hat ein offenes Ende 38, das in der gleichen Ebene wie die umfangskante 22 der Scheibe 20
liegt. Der Deckelabschnitt 40 ist durch Schrauben 50 oder andere geeignete Mittel an den nach oben ragenden Stegen 42
entfernbar gehalten.
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Wenn Basisabschnitt 38 und Deckelabschnitt 4 0 in Verbindung miteinander stehen, wird eine innere Klingenkammer 52 gebildet,
die die Schneidklinge 28 vollkommen umgibt, wenn diese sich in der zurückgezogenen Stellung befindet. Die Klingenkammer
52 weist ein genutetes offenes Ende 48 auf (vgl. Fig. 2 und 6), durch das sich die Messerkante 32 hindurcherstreckt und aus
dem die Messerkante 32 herausragt, wenn die Schneidklinge 28 aus der zurückgezogenen Stellung in die ausgefahrene bewegt
wird.
Wie am besten in Fig. 11 zu sehen ist, sind die inneren Flächenbereiche
von Basisabschnitt 38 und Deckelabschnitt 40, die die Innenkammer 52 bilden, symmetrisch gestaltet, so dass, wenn
Basisabschnitt 38 und Deckelabschnitt 4 0 in Eingriff miteinander stehen, zwei miteinander verbundene Hohlräume 54 und 56 vorliegen,
wobei an der Verbindungsstelle zwischen den beiden Hohlräumen 54 und 56 eine Schulter- oder Absat^fläche 58 ausgebildet
ist. Der erste Hohlraum 54 nimmt gleitbar die Messerkante 32 der Schneidklinge 28 auf und ist winkelmässig so geneigt, dass
die Messerkante 32 relativ zum Drehweg in einer winkelmässig verlagerten Position gehalten wird (vgl. Fig. 6). In der
ausgefahrenen Stellung erzeugt die abgewinkelte Anordnung der Messerkante 32 im Chassis 12 während der Rotation des scheibenförmigen
Elementes 20 Luftvirbel, die einen Beitrag zum pneumatischen
Ausstossen des abgeschnittenen Grases liefert, wie die später noch näher erläutert wird. Der zweite Hohlraum 56
nimmt den restlichen Stösselabschnitt 3 0 der Schneidklinge einschliesslich des daran befestigten Bundes 34 auf.Im zweiten
Hohlraum 56 kann der Klingenstössel 30 eine Gleitbewegung vornehmen
.
Da es wünschenswert ist, die Lage der Schneidklingen 28 gezielt steuern zu können, enthält der Rasenmäher 10 eine mit
dem Chassis 12 verbundene Steuereinrichtung 60, die in Axialrichtung längs der Drehachse des scheibenförmigen Elementes
20 bewegbar ist, um die Schneidklingen 28 zwischen der zurückgezogenen und ausgefahrenen Stellung zu bewegen. Obschon die
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Steuereinrichtung 6-0. in verschiedener Weise aufgebaut sein kann, ist bei den drei in den Fig. 3, 7 bzw. 14 gezeigten
Ausführungsformen ein Gleitelement 62 axial längs der Drehachse zwischen einer bestimmten ersten und zweiten Axialstellung
bewegbar, und verbindet eine erste Verknüpfungseinrichtung 64 das Gleitelement 62 wirkungsmässig mit den Schneidklingen
28, so dass diese zwischen der ausgefahrenen und zurückgezogenen Stellung entsprechend der Bewegung des Gleitelementes
62 zwischen seiner ersten und zweiten Axialstellung verschoben werden. ·
Bei der in Fig. 3 bis 6 gezeigten Ausführungsform ist eine Antriebswelle 66 mit dem Antriebsmotor 14 verbunden. Diese
Antriebswelle 66 weist einen konischen Endbereich 68 mit einer Bohrung 70 auf, die ein Innengewinde besitzt. Das scheibenförmige
Element 20 hat eine axial-zentrierte Nabe 72 mit einer konischen Zöhfcralfassung 74, in die der konische Endbereich
68 der Antriebs-welle 66 einsitzt. Ein Gewindebolzen 76
erstreckt sich durch eine Bohrung 78 in der Basiswand der Fassung 74 und ist in das Innengewinde der Bohrung 70 in der
Antriebswelle 6 eingeschraubt. Auf diese Weise ist das scheibenförmige Element 20. an der Antriebswelle 66 befestigt, so dass
es deren Drehbewegung mitmacht.
Das Gleitelement 62 umfasst ein erstes zylindrisches Hülsenelement
80, das die Antriebswelle 66 nahe den konischen Endbereich 68 umgibt. Die erste Verknüpfungseinrichtung 64 umfasst
eine Führungsfläche und ein Folgeelement in Form eines Stiftes, .um .die Bewegung des ersten Hülsenelementes
80, die im wesentlichen axial längs der Drehachse erfolgt, in eine Bewegung der Schneidklingen 28, die im wesentlichen
senkrecht zur Drehachse erfolgt, umzusetzen.
Wie in Fig. 2 gezeigt, enthält das scheibenförmige Element 20 eine kreisförmige Tasche oder Vertiefung 82, die in der oberen
planaren Oberfläche 24 ausgebildet ist und die Nabe 72 umfänglich
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umgibt. Die äussere Umfangskante 84 der Tasche 82 befindet
sich grundsätzlich inwärtig in Abstand von den abstehenden
Stegen 42,und eine Wand 86 trennt daher die umfängliche Seitenkante 84 der Tasche 82 von den Innenkammern 52 der Schneidklingengehäuse 36. Die Wand 86 enthält eine Bohrung 88, die im wesentlichen quer zur Drehachse liegt und ein offenes Ende 90 hat, das in die umfängliche Seitenkante 84 der Tasche 8 2 ausmündet, während das andere offene Ende 92 der Bohrung
eine Verbindung mit dem zweiten Hohlraum 56 der Innenkammer 52 von jedem Klingengehäuse 36 herstellt.
sich grundsätzlich inwärtig in Abstand von den abstehenden
Stegen 42,und eine Wand 86 trennt daher die umfängliche Seitenkante 84 der Tasche 82 von den Innenkammern 52 der Schneidklingengehäuse 36. Die Wand 86 enthält eine Bohrung 88, die im wesentlichen quer zur Drehachse liegt und ein offenes Ende 90 hat, das in die umfängliche Seitenkante 84 der Tasche 8 2 ausmündet, während das andere offene Ende 92 der Bohrung
eine Verbindung mit dem zweiten Hohlraum 56 der Innenkammer 52 von jedem Klingengehäuse 36 herstellt.
Die Nockenführungsanordnung 64 umfasst eine stetig geneigte Führungsfläche 94, die entsprechend der Bewegung des ersten
Hülsenelementes 80 in die Tasche 82 hineinbewegt werden kann,
und einen Stift 96, der in der Bohrung 88 angeordnet ist
und in dieser entsprechend der stetig geneigten Führungsfläche
94 eine 3ewegung durchmacht. Die Verschiebung des Stiftes
96 bewegt die Schneidklinge 28 aus der zurückgezogenen Stellung in die ausgefahrene Stellung.
Die stetig geneigte Führungsfläche 94 wird durch ein kegelstumpf
förmiges Element 98 gebildet, das umfänglich an dem ersten Hülsenelement 80 zur gemeinsamen axialen Bewegung mit diesem
befestigt ist. Der Konus 98 weist eine äussere Umfangsflache
auf, die sich zwischen einer ersten Führungsfläche 100 mit
einem ersten Durchmesser und einer zweiten Führungsfläche
102 mit einem zweiten Durchmesser,der grosser als der erste ist, stetig neigt, so dass die zweite Führungsflache 102
um einen grösseren axialen Abstand ausserhalb des ersten Hülsenelementes 80 zu liegen kommt.
einem ersten Durchmesser und einer zweiten Führungsfläche
102 mit einem zweiten Durchmesser,der grosser als der erste ist, stetig neigt, so dass die zweite Führungsflache 102
um einen grösseren axialen Abstand ausserhalb des ersten Hülsenelementes 80 zu liegen kommt.
Der in der Bohrung 88 gleitbare Stift 96 hat ein äusseres Ende 104, das aus dem offenen Ende 92 der Bohrung 88 in den zweiten
Hohlraum 96 hineinragt und in anliegender Berührung mit dem Bund 34 am Endedes Klingenstössels 30 steht. Das innere Ende
106 des Stiftes ragt aus dem offenen Ende 90 der Bohrung 88 in die Tasche 8 2 hinein und steht in anlegender Berührung mit
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BAD OR!GINAL
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der sich stetig neigenden Führungsfläche 94 des Konus 98.
Wenn sich gemäss Fig. 3 das erste Hülsenelement 80 in der
ersten axialen Stellung befindet,erstreckt sich das innere Ende
106 des Stiftes 96 im wesentlichen quer über die Tasche 82 und steht in anliegender Berührung mit der ersten Führungsfläche 100. Steht der Stift 96 in dieser Normalstellung,
kann die Schneidklinge 28 vollkommen im Gehäuse 36 aufgenommen werden und befindet sich daher in der zurückgezogenen
Stellung. Dagegen ist bei Fig. 4 das erste Hülsenelement 80 aus seiner ersten in seine zweite axiale Stellung bewegt
worden, so dass die Führungsfläche 94 in der Tasche 82
zu liegen kommt und das innere Ende 106 des Stiftes 96 entsprechend der stetig geneigten Fläche 94 von der ersten
Führungsfläche 100 zur zweiten Führungsfläche 102 gelangt ist. Der Stift 96 ist dadurch aus seiner Normalstellung herausgeschoben
worden,-so dass sein äusseres Ende 104 den Klingenstössel
3 0 in den zweiten Hohlraum 96 bewegt hat und damit die Messerkante 3 2 aus dem Gehäuse 36 herausbewegt worden
ist, bis die Schneidklinge 28 ihre voll ausgefahrene Stellung eingenommen hat. .
Damit die Bedienungsperson für den Rasenmäher 10 die Bewegung
des ersten Hülsenelementes 8 0 und damit die Lage der Schneidklingen 28 gezielt steuern kann, ist ein Steuerhebel 108 an
dem Handgriff 16 schwenkbar angeordnet. Der Steuerhebel kann von der Bedienungsperson von einer wirkungslosen Stellung,
bei der er in Abstand vom Handgriff 16 (vgl. ausgezogene Linien in Fig. 1) liegt, in eine Betriebsstellung gebracht
werden, bei der der Steuerhebel 108 nahe dem Handgriff 16
zu liegen kommt (vgl. gestrichelte Linien in Fig. 1). Eine zweite Verknüpfungseinrichtung 110 verbindet den Steuerhebel
108 mit dem ersten Hülsenelement 80, so dass die Bewegung des Steuerhebels 108 eine Axialbewegung des ersten Hülsenelementes
80 hervorruft.
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30029U
Obschon verschiedene Verknüpfungsanordnungen möglich ist, ist bei der dargestellten Ausführungsform die zweite Verknüpfungseinrichtung 110 mit drei separaten vorspannenden Einrichtungen
112, 114, 116 verbunden, so dass die Schneidklingen 28 bei in der wirkungslosen Stellung befindlichem Steuerhebel 108
normalerweise in der zurückgezogenen Lage gehalten werden, während in der Betriebsstellung des Steuerhebels 108 die Schneidklingen
die ausgefahrenen Stellungen einnehmen. Ohne Verlagerung des Steuerhebels 108 durch die Bedienungsperson werden daher
die Schneidklingen 28 in die zurückgezogene Stellung gedrückt.
Die erste Vorspanneinrichtung 112 beaufschlagt die Schneidklinge 28 in die zurückgezogene Stellung, wenn sich das erste Hülsenelement
80 in der ersten axialen Stellung befindet. Dagegen beaufschlagt die zweite Vorspanneinrichtung 114 das erste Hülsenelement
80 in die erste axiale Stellung, wenn sich der Steuerhebel 108 in der wirkungslosen Stellung befindet und beaufschlagt
die dritte Vorspanneinrichtung 116 den Steuerhebel 108
in dieser wirkungslosen Stellung.
Bei der gezeigten Ausführungsform umfasst die erste Vorspanneinrichtung
112 eine zusammendrückbare Schraubenfeder, nachfolgend
als erste Vorspannfeder 118 bezeichnet, die den zylindrischen
Stössel 30 der Schneidklinge 28 zwischen Bund 34 und Absatzfläche 58 umgibt, die an der Verbindungsstelle zwischen erstem
und zweitem Hohlraum 54 und 56 im Klingengehäuse 36 ausgebildet ist. Eine Bewegung der Schneidklinge 28 in die ausgefahrene Stellung
aufgrund einer Verschiebung des Stiftes 96 aus seiner Normalstellung heraus, drückt die erste Vorspannfeder 118 zwischen
Bund 34 und Absatzfläche 58 zusammen und erzeugt daher eine Rückstellkraft (vgl. Fig. 4 und 9). Die Bewegung der Schneidklinge
28 in die zurükgezogene Stellung aufgrund einer entsprechenden Verschiebung des Stiftes 96 in die Normalstellung steht daher
unter dem Expansionsdruck der ersten Vorspannfeder 118 zwischen
Bund 34 und Absatzfläche 58. Die Schneidklinge 28 ist somit in die zurückgezogene Stellung vorgespannt.
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Es versteht sich, dass die Schneidklinge 28 auch durch eine andere Einrichtung als eine Vorspannfeder 118 in diese zurückgezogene
Stellung vorgespannt sein kann. Z.B. kann die Führungsfläche 94 eine- nicht gezeigte Nut enthalten, in die das
innere Ende 106 des Stiftes 96 in geeigneter Weise eingreift, so dass der Stift der stetig geneigten Nockenfläche 94
folgt.
Die zweite Vorspanneinrichtung 114 umfasst eine zweite zusammendrückbare
Schraubenfeder, nachfolgend als zweite Vorspannfeder 120 bezeichnet, die die Antriebswelle 66 zwischen Nabe
72 und einer inneren Absatzfläche 122 umgibt, die am ersten Hülsenelement 80 ausgebildet ist. Die Bewegung des ersten
Hülsenelementes 80 aus der ersten axialen Stellung in die zweite axiale Stellung drückt die zweite Vorspannfeder 120
zwischen Nabe 72 und Absatzfläche 122 zusammen und erzeugt so eine Gegenkraft .(vgl. Fig. 4 und 8) . Die Rückzugbewegung
des ersten Hülsenelementes 80 in die erste Axialstellung steht daher unter dem Expansionsdruck der zweiten Vorspannfeder
zwischen Nabe 72 und Absatzfläche 122. Das erste Hülsenelement 8 0 ist somit in die erste axiale Stellung vorgespannt.
Die dritte Vorspanneinrichtung 116 umfasst eine dritte zusammendrückbare
Feder, nachfolgend als dritte Vorspannfeder 124 bezeichnet, die an einem Ende mit dem Steuerhebel 108
und am anderen Ende mit dem Handgriff 16 verbunden ist und bei der Bewegung des Steuerhebels 108 aus der wirkungslosen
Stellung in die Betriebsstellung (vgl. Fig. 1} unter Zugspannung gesetzt wird. Die Rückkehrbewegung des Steuerhebels 108
aus der Betriebsstellung in die wirkungslose Stellung wird daher durch die dritte Vorspannfeder 124 gesteuert.
Wie am besten in Fig. 2 dargestellt ist, umfasst die zweite Verknüpfungseinrichtung 110 ein Drucklager 126 von herkömmlichem
Aufbau (vgl. auch Fig. 3, 4 , 7 und 8), das den oberen Teil des ersten Hülsenelementes 80 umgibt, eine Gabel 128, die
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schwenkbar an einem Ende mit dem Chassis 12 verbunden ist und an ihrem anderen Ende in Berührung mit dem Drucklager
126 steht, und ein Steuerkabel 111, das den Steuerhebel mit der Gabel 128 verbindet, so dass eine Bewegung des
Steuerhebels 108 die Gabel 128 auslenkt. Wenn der Steuerhebel 108 sich in der wirkungslosen Stellung befindet, kann
die zweite Vorspannfeder 120 das erste Hülsenelement 80
in die erste axiale Stellung drücken und hält die erste Vorspannfeder 118 die Schneidklinge 28 in der zurückgezogenen
Lage. Wird jedoch der Steuerhebel 108 im Anschluss daran in die Betriebsstellung bewegt, so bewirkt die Bewegung des
Steuerkabels 112 eine Ausschwenkbewegung der Gabel 128, wobei die nach unten gerichtete Kraft über das Drucklager 126
auf das erste Hülsenelement 80 übertragen wird, so dass dieses eine axiale Verschiebung in die zweite axiale Stellung gegen
die Kraft der zweiten Vorspannfeder 120 erfährt. Diese Bewegung verschiebt wiederum den Stift 96 und bewegt die Schneidklinge
28 in die ausgefahrene Stellung gegen die Kraft der ersten Vorspannfedar 118.
Ein Loslassen des Steuerhebels 108 bewirkt, dass die dritte Vorspannfeder 124 den Steuerhebel 108 in die wirkungslose
Stellung zurückbringt. Der nach unten gerichtete bisher einwirkende Druck auf das erste Hülsenelement 8 0 hört auf,
so dass die zweite Vorspannfeder 120 das erste Hülsenelement 80 zurück in die erste axiale Stellung drückt, während die
erste Vorspannfeder 118 die Schneidklinge 28 zurück in die
zurückgezogene Stellung bringt.
Nachfolgend wird auf die zweite alternative Ausführungsform Bezug genommen, die in Fig. 14 und 15 dargestellt ist und
bei der gleiche Bauteile, wie bei der vorbeschriebenen Ausführungsform mit gleichen Bezugszeichen versehen sind. Anders
als bei der ersten Ausführungsform enthält die Antriebswelle 66 eine Nut 132, die längs der Drehachse ausgebildet
ist, und weist das erste Hülsenelement 80 einen Federkeil
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auf, der gleitbar in die Nut 132 eingreift. Aufgrund dieser
Konstruktion kann das erste Hülsenelement 80 nicht nur axial längs der Antriebswelle 66, wie vorbeschrieben, bewegt
werden, sondern sich auch gemeinsam mit der Antriebswelle drehen.
Ebenfalls anders als bei der ersten Ausführungsform ist das scheibenförmige Element 20 integral mit dem ersten
Hülsenelement 8 0 zur gemeinsamen Drehung um die Antriebswelle 66 als auch gemeinsamen Axialbewegung längs der
Antriebswelle 66 zwischen der ersten und zweiten axialen Stellung verbunden. Wie bei der ersten Ausführungsform,
hält die Vorspannfeder 120 das erste Hülsenelement 80 und damit das scheibenförmige Element 20 in der ersten axialen
Stellung und dient der Steuerhebel 108 zur Bewegung des ersten Hülsenelementes 80 und des zugehörigen scheibenförmigen
Elementes 20 aus der ersten axia^.en Stellung (in Fig. 14 gezeigt) in die zweite axiale Stellung (in Fig.
15 gezeigt).
Wie am besten in Fig. 14 zu sehen ist, wird die stetig
geneigte Führungsfläche 94 durch ein konusförmiges Element
160 gebildet, das sich unterhalb des konusförmigen Endbereiches 68 der Antriebswelle 66 erstreckt und durch den
Bolzen 76 mit der Antriebswelle 66 zur gemeinsamen Drehung mit dieser verbunden ist. Wie bei der erstbeschriebenen Ausführungsform
umfasst der Konus 160 eine äussere Umfangsflache,
die zwischen der ersten Führungsfläche 100 und der zweiten Führungsfläche 102 progressiv oder stetig geneigt verläuft,
wobei die zweite Führungsfläche 102 in grösserem axialen Abstand ausserhalb von der Antriebswelle 66 steht als die
erste Führungsfläche 100. Das scheibenförmige Element 20 enthält eine nach innen gerichtete kreisförmige Tasche 82,
die in der unteren planaren Oberfläche 24 ausgebildet ist. Aufgrund dieser Konstruktion bewirkt eine Bewegung des
ersten Hülsenelementes 8 0 aus der ersten axialen Stellung (vgl. Fig. 14) in die zweite axiale Stellung (vgl. Fig. 15)
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eine zunehmende Umhüllung des konusförmigen Elementes 160
von dem seheibenförmigen Element 20, d.h. das konusförmige
Element 160 kommt sehr ähnlich wie das axial bewegliche
konusförmige Element 98 bei der ersten Ausführungsform
(vgl. Fig. 3 und 4) zunehmend in der kreisförmigen Tasche 82 zu liegen.
konusförmige Element 98 bei der ersten Ausführungsform
(vgl. Fig. 3 und 4) zunehmend in der kreisförmigen Tasche 82 zu liegen.
Ähnlich wie bei der ersten Ausführungsform ragt der Stift
96 durch die Bohrung 88 und stellt eine Verbindung zwischen Bund 34 an der Schneidklinge 28 und der Führungsfläche
94 her. Ebenso spannt die Feder 118 die Schneidklinge 28
in die zurückgezogene Stellung vor. Wenn, vgl. Fig. 14,
das erste Hülsenelement 80 sich in der ersten axialen
Stellung befindet, steht der Stift 96 in der vorbeschriebenen Normalstellung und ragt das innere Ende 106 des Stiftes
96 weit in die Tasche 82 hinein, um in anliegender Berührung mit der ersten Führungsfläche 100 zu treten. Die Schneidklinge 28 befindet sich somit in ihrer 'zurückgezogenen Stellung, Wenn jedoch gemäss Fig. 15 das erste Hülsenelement 8 0 aus der ersten axialen Stellung in die zweite axiale Stellung bewegt wird, kommt die Führungsfläche 94 zunehmend in der Tasche 82 des seheibenförmigen Elementes 20 zu liegen und folgt das innere Ende 106 des Stiftes 96 der stetig geneigten Fläche 94 zwischen der ersten Führungsfläche 100 und der
zweiten Führungsfläche 102. Der Stift 96 wird daher aus seiner Normalstellung gegen die Kraft der Feder 118 in gleicher
Weise wie bei der vorbeschriebenen ersten Ausführungsform herausgeschoben, was zu einer Bewegung der Messerkante 3 2 aus dem Gehäuse 36 führt, d.h. die Schneidklinge befindet sich nunmehr in der voll ausgefahrenen Stellung.
94 her. Ebenso spannt die Feder 118 die Schneidklinge 28
in die zurückgezogene Stellung vor. Wenn, vgl. Fig. 14,
das erste Hülsenelement 80 sich in der ersten axialen
Stellung befindet, steht der Stift 96 in der vorbeschriebenen Normalstellung und ragt das innere Ende 106 des Stiftes
96 weit in die Tasche 82 hinein, um in anliegender Berührung mit der ersten Führungsfläche 100 zu treten. Die Schneidklinge 28 befindet sich somit in ihrer 'zurückgezogenen Stellung, Wenn jedoch gemäss Fig. 15 das erste Hülsenelement 8 0 aus der ersten axialen Stellung in die zweite axiale Stellung bewegt wird, kommt die Führungsfläche 94 zunehmend in der Tasche 82 des seheibenförmigen Elementes 20 zu liegen und folgt das innere Ende 106 des Stiftes 96 der stetig geneigten Fläche 94 zwischen der ersten Führungsfläche 100 und der
zweiten Führungsfläche 102. Der Stift 96 wird daher aus seiner Normalstellung gegen die Kraft der Feder 118 in gleicher
Weise wie bei der vorbeschriebenen ersten Ausführungsform herausgeschoben, was zu einer Bewegung der Messerkante 3 2 aus dem Gehäuse 36 führt, d.h. die Schneidklinge befindet sich nunmehr in der voll ausgefahrenen Stellung.
Aufgrund dieser Konstruktion bringt die Vorspannfeder 118
die Schneidklinge 28 von der ausgefahrenen Stellung in die zurückgezogene Stellung gleichzeitig mit der Bewegung des
seheibenförmigen Elementes 20 aus der zweiten axialen Stellung, bei der sich das scheibenförmige Element 20 nahe dem Erdboden
befindet,in die erste axiale Stellung, bei der das scheiben-
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- 36 -
-36- 30029 H
förmige Element 20 eine angehobene Position im Chassis 12
einnimmt, zurück.Sollte jedoch die Vorspannfeder 118
hinsichtlich der Rückstellung der Schneidklinge 28 zurück in die normale zurückgezogene Position während der Bewegung
des scheibenförmigen Elementes 20 von der zweiten axialen Stellung in die erste axiale Stellung versagen,
ist die Gefahr einer unbeabsichtigten Berührung mit der verklemmten und nach aussen ausgefahrenen Messerkante 32
minimal, da das scheibenförmige Element 20 in das Chassis weg vom Erdboden nach oben bewegt wird.
Nachfolgend wird auf die dritte alternative Ausführungsform Bezug genommen, die in Fig. 7 bis 10 dargestellt ist
und bei der ebenfalls Bauteile, die mit denen bei den vorbeschriebenen beiden Ausführungsformen übereinstimmen, gleiche
Bezugszeichen tragen. wie bei der ersten Ausführungsform
(Fig. 3 bis 5) .ist das scheibenförmige Element 20 mit dem Bolzen 76 an der Antriebswelle 66 zur gemeinsamen Drehung
mit dieser befestigt und ist die kreisförmige Tasche 82 in der oberen planaren Oberfläche 22 ausgebildet. Wie bei
der zweiten Ausführungsform (Fig. 14 und 15) enthält das erste Hülsenelement 80 den Federkeil 134, der gleitbar in
die Nut 132 an der Antriebswelle 66 eingreift, so dass das erste Hülsenelement 80 sowohl axial längs der Antriebswelle
66 bewegbar als auch in Bezug auf diese drehbar ist. Wie bei der ersten und zweiten Ausführungsform erstreckt sich
der Stift 96 durch die Bohrung 88,um eine Verbindung zwischen
Bund 34 an der Schneidklinge 28 und der Führungsfläche 94 herzustellen. Ebenfalls bewirkt der Steuerhebel 108 eine
Axialbewegung des ersten Hülsenelementes 80 aus der ersten axialen Stellung in die zweite axiale Stellung und bewirken
die erste, zweite und dritte Vorspannfeder 118 und 120 und 124, dass die Schneidklingen 28 normalerweise in ihren
zurückgezogenen Stellungen verbleiben.
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Anders jedoch als bei den vorbeschriebenen beiden Ausführungsformen, bei denen die stetig geneigte Führungsfläche 94
längs der Drehachse der Antriebswelle 66 in Axialrichtung angeordnet ist, ist bei der dritten alternativen Ausführungsform die stetig geneigte Führungsfläche relativ zur Drehachse
der Antriebswelle 66 zwischen zwei bestimmten Drehpositionen entsprechend der Axialbewegung des ersten Hülsenelementes 8 0
drehbar gehalten.
Das erste Hülsenelement 80 enthält ferner eine innere Ausnehmung 136 oder einen Raum, der zwischen der Antriebswelle 6 6 und
der äusseren Oberfläche des ersten Hülsenelementes 8 0 ausgebildet. Ein zweites zylindrisches Hülsenelement 138 hat ein
oberes Ende 140, das beweglich in der inneren Ausnehmung 136 aufgenommen ist, und ein unteres Ende 142 mit einer integral
angeformten Nockenführungsplatte 144. Diese Nockenführungsplatte
144 ist in der Tasche 82 über geeignete Lager 146 gehalten und dadurch an einer Axialbewegung längs der Antriebswelle
66 gehindert. Wie die konisch geformte Nockenführungsfläche 94 bei der vorbeschriebenen Ausführungsform ist die
äussere Umfangskante der Führungsplatte 144 stetig zwischen einer ersten Führungsfläche 100 und einer zweiten Führungsfläche 102 geneigt, die axial ausserhalb der ersten Führungsfläche 100 in Abstand liegt.
Aufgrund dieser Konstruktion sind das zweite Hülsenelement und die integrale Nockenführungsplatte 144 unabhängig in der
Tasche 8 2 und relativ zur Antriebswelle 66 zwischen einer ersten Drehstellung und einer zweiten Drehstellung drehbar.
In der ersten Drehstellung beruht die erste Führungsfläche
100 das innere Ende 106 des Stiftes 96, so dass die Schneidklingen
28 in ihren zurückgezogenen Stellungen (vgl. Fig. 7 und 9) zu liegen kommen, während in der zweiten Drehstelung
die zweite Führungsfläche 1-02 in Berührung mit dem inneren Ende
106 des Stiftes 96 steht, was die Schneidklingen 28 in ihre ausgefahrene Stellung schiebt (vgl. Fig. 8).
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Bei der dritten Ausführungsform ist eine Einrichtung 148 vorgesehen,
um das zweite Hülsenelement 138 zwischen der ersten und zweiten Drehstellung entsprechend der Axialbewegung des
ersten Hülsenelementes 8 0 zwischen dessen erster und zweiter Axialstellung zu verdrehen. Obschon die Dreheinrichtung 148
verschieden aufgebaut sein kann, ist bei der dargestellten Ausführungsform das obere Ende 140 des zweiten Hülsenelementes
138 mit schraubenlinienförmig verlaufenden Rippen oder Führungsstege 150 versehen, während die innere Oberfläche des
ersten Hülsenelementes 80 entsprechend ausgebildete schraubenlinienförmig verlaufende Nuten 152 aufweist, in die die
Stege 150 eingreifen. Es versteht sich, dass die Anordnung von Stegen 150 und Nuten 152 an den Hülsenelementen 80 bzw.
138 unter Erzielung des gleichen Dreheffektes auch umgekehrt sein kann. · -
Wenn sich bei Betrieb.der Steuerhebel 108 in der wirkungslosen
Stellung befindet, wird das erste Hülsenelement 80 durch die zweite Vorspannfeder 120 in die erste axiale Stellung gedrückt,
so dass das zweite Hülsenelement 138 in seiner ersten Drehstellung zu liegen kommt und die erste Vorspannfeder
118 die Schneidklinge 28 in die zurückgezogene Stellung beaufschlagt.
In dieser Position drehen sich das erste und zweite Hülsenelement 80 und 138 zusammen mit dem scheibenförmigen
Element 20 gemeinsam mit der Antriebswelle 66.
Wenn der Steuerhebel 108 in die Betriebsstellung gebracht wird, bewegt sich- das erste Hülsenelement 80 in die zweite
axiale Stellung gegen die Kraft der zweiten Vorspannfeder 120. Wegen der sukzessiven Eingriffnahme der schraubenlinienförmigen
Stege 150 und der schraubenlinienförmigen Nuten 152 wird das zweite Hülsenelement 138, das an einer Axialbewegung längs
der Antriebswelle 66 gehindert ist, in der Tasche 82 aus seiner ersten Drehstellung in die zweite Drehstellung unter
Verdrehung verschoben. Die Drehverschiebung des zweiten Hülsenelementes 138 aus der ersten Drehstellung in die zweite Dreh-
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030034/0583
stellung ist unabhängig von und in entgegengesetzter Drehrichtung
zu der sich drehenden Antriebswelle 66.
Wenn das Steuerelement 108 die Betriebsstellung erreicht hat,
befindet sich das erste Hülsenelement 80 in der zweiten
axialen Stellung und das zweite Hülsenelement 138 infolge
dessen in der zweiten Drehstellung. Die Schneidklinge 28 ist in die ausgefahrene Stellung gebracht und das zweite
Hülsenelement 138 dreht sich wieder gemeinsam mit der Antriebswelle 66. Bei Loslassen des Steuerhebels 108 bewirkt die
Feder eine Rückzugbewegung des ersten Hülsenelementes 80 in die erste axiale Stellung, was das zweite Hülsenelement
138 zurück in seine erste Drehstellung verdreht und weiter dazu führt, dass die betreffende Feder die Schneidklingen
28 in.ihre zurückgezogene Position bringt , wobei dieser Arbeitsablauf umgekehrt zu dem vorbeschriebenen stattfindet.
Fig. 12 und 13 zeigen eine weitere Art· der Verbindung der
Schneidklinge 28 mit dem zweiten zylindrischen Hülsenelement 138 der vorbeschriebenen dritten Ausführungsform. Nach Fig.
12 ist ein Verbindungshebel 162 an einem Ende 164 an der
Nockenführungsplatte 144 und an dem gegenüberliegenden Ende 166 an dem Stössel 30 der Schneidklinge angelenkt. Damit
der Verbindungshebel 162 sich bewegen kann, ist die Wand 86 (vgl. Fig. 11) entfernt und steht der zweite Hohlraum 56
der inneren Kammer 52 in jedem Klingengehäuse 36 direkt mit der Tasche 82 in Verbindung.
Bei dieser Konstruktion ist die Schneidklinge 28 direkt mit dem zweiten zylindrischen Hülsenelement 138 gekoppelt und
eine Vorspannfeder 118, die die Schneidklinge 28 in ihrer
zurückgezogenen Position hält, nicht erforderlich. Ferner ist es nicht notwendig, dass die Platte 144 eine äussere
ümfangsflache, die eine stetig geneigte Nockenführungsfläche
vorsieht, aufweist. Wenn sich vielmehr das zweite zylindrische Hülsenelement 138 in der ersten Drehstellung befindet,
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Ü30034/0583
(vgl. ausgezogene Linien in Fig. 12) wird die Schneidklinge
28 durch den Verbindungshebel 162 in ihrer zurückgezogenen Stellung gehalten. Wenn dagegen das zweite zylindrische
Hülsenelement 138 aus der ersten Drehstellung in seine zweite Drehstellung bewegt wird (vgl. gestrichelte Linien
in Fig. 12), wird die Schneidklinge 28 entsprechend durch den Verbindungshebel 162 aus der zurückgezogenen in die
ausgefahrene Stellung gebracht.
Nach Fig. 1 weist der Rasenmäher einen im Chassis 12 vorgesehenen
Auslass 154 auf, über den das durch die ausgefahrenen Schneidklingen 28 abgeschnittene Gras aus dem Bereich
des Chassis·12 nach aussen ausgestossen werden kann. Wie zuvor beschrieben, ist die Messerkante 32 von jeder
Schneidklinge 28 durch das Gehäuse 36 winkelmässig angeordnet, was in dem-Chassis 12 zu einer Luftturbulenz führt,
die den pneumatischen Ausstoss der geschnittenen Graspartikel durch den Auslass 154 unterstützt. Wie in Fig. 6
und 11 gezeigt, enthält der Rasenmäher 10 eine von dem
scheibenförmigen Element 20 getragene Schaufeleinrichtung 156, die weiter .Luftturbulenz hervoruft, wenn sich das
scheibenförmige Element 20 dreht. Diese Luftturbulenz verstärkt den pneumatischen Ausstoss der abgeschnittenen Graspartikel
insbesondere dann, wenn sich die Schneidklingen in ihren zurückgezogenen Stellungen befinden.
Obschon die Schaufeleinrichtung 156 unterschiedlichen Aufbau
haben kann, ist bei der gezeigten Ausführungsform ein hochliegender Oberflächenbereich mit einer im wesentlichen
konkaven Formgebung, die eine Luftschaufel 158 schafft, als integrales Teil des Deckelabschnittes 40 an jedem Gehäuse
36 vorgesehen. Die Luftschaufel 158 weist in Drehrichtung und leitet die Luft nach oben ab, so dass Luftwirbel während
der Drehung des scheibenförmigen Elementes 20 entstehen.
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eerseit
Claims (36)
1. Rotationsrasenmäher, gekennzeichnet durch
ein Chassis (12), einen am Chassis befestigten Antriebsmotor (14), ein im Chassis angeordnetes Drehelement (20) mit einer Umfangskante,
das wirkungsmässig mit dem Antriebsmotor zur Drehung
verbunden ist, eine vom Drehelement getragene Schneidklinge (28), die zwischen einer zurückgezogenen Stellung, bei der sie
inwärtig von der ümfangskante liegt, und einer ausgefahrenen Stellung, bei der sie über die Ümfangskante hinausragt, bewegbar
ist, und eine Steuereinrichtung (60) , die mit dem Chassis verbunden und in Axialrichtung längs der Drehachse des Drehelementes
bewegbar ist, um die Schneidklinge zwischen der zurückgezogenen und der ausgefahrenen Stellung zu bewegen.
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2. Rasenmäher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung (60) ein
Gleitelement (80) umfasst, das axial längs der Drehachse des Drehelementes (20) zwischen einer ersten axialen Stellung
und einer zweiten axialen Stellung gezielt bewegbar ist.
3. Rasenmäher nach Anspruch 2, dadurch g e k e η nzeichnet,dass
die Steuereinrichtung (60) eine erste Verknüpfungseinrichtung (64) umfasst, die das Gleitelement
(80) mit der Schneidklinge (28) verbindet, um diese zwischen der zurückgezogenen und der ausgefahrenen Stellung
entsprechend der Bewegung des Gleitelementes zwischen der ersten und der zweiten axialen Stellung zu bewegen.
4. Rasenmäher nach Anspruch 3, gekennzeichnet
durch eine Einrichtung (118) , die die Schneidklinge
(28) in die zurückgezogene Stellung vorspannt, wenn sich das
< Gleitelement (80) in der ersten axialen Stellung befindet.
5. Rasenmäher nach Anspruch 3, gekennzeichnet
durch eine Einrichtung (120), die das Gleitelement
(80) in die erste axiale Stellung vorspannt.
6. Rasenmäher nach Anspruch 1, gekennzeichnet
durch einen am Chassis (12) befestigten Handgriff (16),
einen am Handgriff befestigten Steuerhebel (108), der von einer Bedienungsperson bewegbar ist, und eine zweite Verknüpfungseinrichtung
(110), die wirkungsmässig mit dem Steuerhebel verbunden ist, um die Steuereinrichtung (60)
axial längs der Drehachse des Drehelementes (20) aufgrund einer Bewegung des Steuerhebels zu bewegen.
7. Rasenmäher nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerhebel (108) am Handgriff
(16) angelenkt ist, so dass er zwischen einer wirkungslosen
beabstandeten Stellung zum Handgriff und einer Betriebsstellung nahe dem Handgriff bewegbar ist, und dass bei in wirkungsloser
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Stellung befindlichem Handgriff die Steuereinrichtung (60) durch die zweite Verknüpfungseinrichtung (110) so zu liegen
kommt, dass sich die Schneidklinge (28) in der zurückgezogenen Stellung befindet, während bei in Betriebsstellung liegendem
Handgriff die Steuereinrichtung durch die zweite Verknüpfungseinrichtung so verlagert wird, dass die Schneidklinge in der
ausgefahrenen Stellung zu liegen kommt.
8. Rasenmäher nach Anspruch 7, geke nnzeichnet durch eine Einrichtung (124), die den Steuerhebel (108)
in die wirkungslose Stellung vorspannt.
9. Rasenmäher nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine Antriebswelle .(66) , die das Drehelement (20) mit
dem Antriebsmotor (14) verbindet, wobei das Gleitelement ein erstes zylindrisches Hülsenelement (80) umfasst, das zwischen
der ersten und zweiten Axialstellung auf der Antriebswelle axial beweglich angeordnet ist.
10. Rasenmäher nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet , dass die erste Verknüpfungseinrichtung (64)
einen Stift (96) , der zwischen einer Normalstellung und einer
versetzten Stellung bewegbar ist und die Schneidklinge (28) zwischen der zurückgezogenen und der ausgefahrenen Stellung
bei seiner Bewegung zwischen normaler und versetzter Stellung verlagert, und eine Nockenführungseinrichtung (94) umfasst,
die das erste zylindrische Hülsenelement (8 0) mit dem Stift wirkungsmässig verbindet, um den Stift zwischen der normalen
und der versetzten Stellung bei einer Bewegung des ersten zylindrischen Hülsenelementes zwischen der ersten und der
zweiten Axialstellung zu bewegen.
11. Rasenmäher nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Nockenführungseinrichtung ein konusförmiges
Element (98) umfasst, das umfänglich um das erste
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zylindrische Hülsenelement (80) zur gemeinsamen Bewegung mit diesem angeordnet ist und eine äussere Umfangsflache (94) aufweist,
die zwischen einer ersten und einer zweiten Nockenführungsfläche stetig geneigt ist, wobei der Stift (96) in Berührung
mit der ersten Nockenführungsfläche, steht, wenn das erste
zylindrische Hülsenelement die erste axiale Stellung einnimmt,, und mit der zweiten Nockenführungsfläche, die axial ausserhalb
der ersten Nockenführungsfläche in Abstand angeordnet ist,
steht, wenn sich das erste zylindrische Hülsenelement in der zweiten axialen Stellung befindet, und wobei der Stift in
der Normalstellung angeordnet ist, wenn er in Berührung mit der ersten Nockenführungsfläche steht bzw. in der versetzten
Stellung angeordnet ist, wenn er in Berührung mit der zweiten Nockenführungsfläche steht.
12. Rasenmäher nach Anspruch 10, gekennzeichnet
durch eine Nutfedereinrichtung (132* 134) , die das erste
zylindrische Hülsenelement (80) mit der Antriebswelle (66) verbindet, so dass sich das Hülsenelement gemeinsam mit der
Antriebswelle dreht, jedoch zwischen der ersten und zweiten axialen Stellung axial bewegbar ist,und durch eine Einrichtung,
die das Drehelement (20) mit dem ersten zylindrischen Hülsenelement verbindet, so dass eine gemeinsame Drehung mit der Antriebswelle
und eine gemeinsame Axialbewegung zwischen der ersten axialen Stellung und der zweiten axialen Stellung stattfindet,
wobei die Nockenführungseinrichtung ein konusförmiges Element (160) umfasst, das an der Antriebswelle zur gemeinsamen Drehung
mit dieser befestigt ist und eine äussere Umfangsflache (102)
aufweist, die zwischen einer ersten und einer zweiten Nockenführungsfläche stetig geneigt ist, wobei der Stift (96) in
Berührung mit der ersten Nockenführungsfläche steht, wenn sich das erste zylindrische Hülsenelement und damit das Drehelement
in der ersten axialen Stellung befindet bzw. in Berührung mit der zweiten in Abstand axial ausserhalb der ersten Nockenführungsflache
angeordneten Führungsfläche steht, wenn das erste zylindrische Hülsenelement und damit das Drehelement in der zweiten
axialen Stellung liegen, wobei der Stift sich in der Normal-
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stellung befindet, wenn er in Berührung mit der ersten Nockenführungsfläche
stehtj und die versetzte Stellung einnimmt, wenn er in Berührung mit der zweiten Nockenführungsfläche steht.
13. Rasenmäher nach Anspruch 9, gekennzeichnet
durch eine Nutfedereinrichtung (132, 134), die das erste zylindrische Hülsenelement (80) mit der Antriebswelle (66) zur gemeinsamen
Verdrehung mit dieser verbindet, jedoch das Hülsenelement zwischen der ersten und zweiten axialen Stellung eine
Axialbewegung vornehmen kann, wobei die erste Verknüpfungseinrichtung (64) ein zweites zylindrisches Hülsenelement (138)
umfasst, das durch eine Lagereinrichtung (146) unabhängig drehbar zwischen Antriebswelle und erstem zylindrischen Hülsenelement
gehalten ist, eine Dreheinrichtung (150, 152) zur Drehung des zweiten zylindrischen Hülsenelementes relativ
zur Antriebswelle.zwischen einer ersten Drehstellung und einer zweiten Drehstellung aufgrund einer Bewegung des ersten
zylindrischen Hülsenelernentes zwischen der ersten axialen
Stellung und der zweiten axialen Stellung, und eine Einrichtung (96, 162), die die Schneidklinge (28) mit dem zweiten zylindrischen
Hülsenelement (138) verbindet, um die Schneidklinge in die zurückgezogene Stellung zu versetzen, wenn sich das zweite
zylindrische Hülsenelement in der ersten Drehstellung befindet, und um die Schneidklinge in die ausgefahrene Stellung zu
bringen, wenn sich das zweite zylindrische Hülsenelement in der zweiten Drehstellung befindet.
14. Rasenmäher nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung, die die Schneidklinge
(28) mit dem zweiten zylindrischen Hülsenelement (138) verbindet, einen Stift (96) , der zwischen einer Normalstellung
und einer versetzten Stellung bewegbar ist und die Schneidklinge zwischen der zurückgezogenen Stellung und der ausgefahrenen
Stellung bei seiner Bewegung zwischen der Normalstellung und der versetzten Stellung bewegt, und eine Nockenführungseinrichtung
(94) umfasst, die das zweite zylindrische
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Hülsenelement mit dem Stift verbindet, um den Stift zwischen der Normalstellung und der versetzten Stellung aufgrund
einer Bewegung des zweiten zylindrischen Hülsenelementes zwischen der ersten Drehstellung und der zweiten Drehstellung
zu bewegen.
15. Rasenmäher nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
dass die Nockenführungsexnrichtung eine Nockenplatte (144) umfasst, die an dem zweiten zylindrischen
Hülsenelement (138) befestigt ist, so dass sie sich mit diesem dreht, und die eine äussere ümfangskante aufweist,
die zwischen einer ersten Nockenführungsfläche und einer zweiten Nockenführungsfläche stetig geneigt ist, wobei der
Stift (96) in Berührung mit der ersten Nockenführungsfläche steht, wenn sich das zweite zylindrische Hülsenelement in der
ersten Drehstellung befindet,und der Stift mit der zweiten in axial nach aussen befindlichem Abstand von der ersten
Nockenführungsfläche angeordnete Führungsfläche steht, wenn das zweite zylindrische Hülsenelement die zweite Drehstellung
einnimmt,wobei der Stift in der Normalstellung liegt, wenn
er in Berührung mit der ersten Nockenführungsfläche steht, und in die versetzte Stellung gebracht ist, wenn er in Berührung
mit der zweiten Nockenführungsfläche steht.
16. Rasenmäher nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet , dass die Einrichtung, die die Schneidklinge
(28) mit dem zweiten zylindrischen Hülsenelement (138) verbindet,
ein Plattenelement (144) umfasst, das am zweiten zylindrischen Hülsenelement zur gemeinsamen Drehung mit diesem
befestigt ist,und dass ein Hebelelement (162) vorgesehen ist, das mit einem Ende an dem Plattenelement und mit seinem
anderen Ende an der Schneidklinge angelenkt ist.
17. Rasenmäher nach Anspruch 13, dadurch g e k e η η ze
i c h η e t , dass die Dreheinrichtung eine schraubenlinienförmige
Nut (152) an entweder dem ersten oder dem zweiten zylindrischen Hülsenelement (80, 138) und einen schrauben-
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linienförmigen Steg (150) an dem betreffenden anderen zylindrischen
Hülsenelement umfasst, der in die schraubenlinienförmige Nut eingreift.
18. Rasenmäher nach Anspruch 1 , gekennzeichnet
durch eine Vielzahl von Schneidklingen (28), die durch Schneidklingengehäuse (36) gehalten sind, wobei
jede Schneidklinge zwischen der ausgefahrenen und der zurückgezogenen Stellung bewegbar ist, und dass die Steuereinrichtung
(60) so wirkt, dass sie gleichzeitig die Vielzahl von Schneidklingen zwischen der zurückgezogenen und
der ausgefahrenen Stellung bei einer Bewegung der Steuereinrichtung zwischen der ersten und zweiten Axialstellung
bewegt.
19. Rotationsrasenmäher , gekennzeichnet durch ein Chassis (12) , einen am Chassis gefestigten Antriebsmotor
(14)/ ein in dem Chassis angeordnetes Drehelement (20),
das mit dem Antriebsmotor zur Drehung in Verbindung steht, eine vom Drehelement gehaltene Schneidklinge (28), die bei
einer Rotation des Drehelementes Gras abschneidet, einen Ausstossauslass (154) im Chassis zum Ausstossen des durch
die Schneidklinge abgetrennten Grases, und eine Schaufeleinrichtung (156), die unabhängig von der Schneidklinge von dem
Drehelement gehalten ist und bei Rotation des Drehelementes Luftwirbel erzeugt, die das Ausstossen des Grases durch den
Auslass erleichtert.
20. Rasenmäher nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaufeleinrichtung (156) eine
Luftablenkschaufel mit einem erhabenen Flächenbereich (158) umfasst, der in Drehrichtung des Drehelementes weist.
21. Rasenmäher nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass der erhabene Flächenbereich (158)
eine im wesentlichen konkave Gestalt hat.
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22. Rasenmäher nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehelement (20) einen unteren
Flächenabschnitt, der dem Erdboden zugewandt ist, und einen gegenüberliegenden oberen Flächenabschnitt aufweist,und dass
die Schaufeleinrichtung (156) auf dem oberen Flächenabschnitt befestigt ist.
23. Rasenmäher nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehelement (20) ein Schneidklingen-
•->-■■■/
gehäuse (36) und eine ümfangskante aufweist, wobei die Schneidklinge
(28) durch das Schneidklingengehäuse gehalten und zwischen einer zurückgezogenen Stellung und einer ausgefahrenen
Stellung bewegbar ist, dass die Schneidklinge in der zurückgezogenen Stellung inwärtig der ümfangskante liegt und in
der ausgefahrenen Stellung über die ümfangskante hinausragt, und dass die Steuereinrichtung (60) mit dem Chassis (12)
verbunden und axial längs der Drehachse des Drehelementes bewegbar ist, um die Schneidklinge zwischen der ausgefahrenen
und der zurückgezogenen Stellung zu bewegen.
24. Rasenmäher nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass das Schneidklingengehäuse (36) eine
Kammer (52) mit einem längs der Ümfangskante liegenden offenen Endbereich aufweist, wobei eine Zutrittsöffnung (46) einen
Zugang in die Kammer ermöglicht und ein Deckelelement (40) die Zutrittsöffnung abdeckt, um einen Zutritt in die Kammer
zu verhindern, dass die Schneidklinge (28) einen Stösselbereich (30) mit gegenüberliegenden Enden aufweist, wobei
an einem der Enden eine Messerkante (32) integral angeformt ist und Stösselbereich und Messerkante von der Kammer eingeschlossen
sind, wenn sich die Schneidklinge in der zurückgezogenen Stellung befindet, während die Messerkante durch
den offenen Endbereich bewegbar ist, um über die ümfangskante hinauszuragen, wenn die Schneidklinge aus der zurückgezogenen
Stellung in die ausgefahrene Stellung bewegt ist, und dass eine Schaufeleinrichtung (156) als integrales Teil des Deckelelementes
vorgesehen ist.
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25. Rotationsrasenmäher , gekennzeichnet durch ein Chassis (12), einen am Chassis befestigten Handgriff
(16), einen am Chassis befestigten Antriebsmotor (14), eine mit dem Antriebsmotor verbundene Drehwelle (66) , ein
in dem Chassis angeordnetes und mit der Antriebswelle verbundenes Drehelement (20), das eine Umfangskante aufweist,
wenigstens eine von dem Drehelement gehaltene Schneidklinge (28), die zwischen einer zurückgezogenen Stellung, bei der
sie inwärtig der Umfangskante liegt, und einer ausgefahrenen Stellung bewegbar ist, bei der sie über die Umfangskante
hinausragt, eine erste Vorspanneinrichtung (118), die die Schneidklinge in die zurückgezogene Stellung vorspannt,
ein erstes zylindrisches Hülsenelement (80) , das einen Teil der Antriebswelle umgibt und auf der Antriebswelle zwischen
einer ersten axialen Stellung und zweiten axialen Stellung bewegbar angeordnet ist, eine zweite Vorspanneinrichtung
(120), die das erste zylindrische Hülsenel'ement in die erste axiale Stellung vorspannt, einen am Handgriff befestigten
und durch eine Bedienungsperson zwischen einer wirkungslosen Stellung und einer Betriebsstellung bewegbaren Steuerhebel
(108), der sich in der wirkungslosen Stellung in Abstand vom Handgriff und in der Betriebsstellung nahe dem Handgriff befindet,
eine dritte Vorspanneinrichtung (124), die den Steuerhebel in die wirkungslose Stellung vorspannt, eine Verknüpfungseinrichtung (110), die das erste zylindrische Hülsenelement
mit dem Steuerhebel verbindet, um das erste zylindrische Hülsenelement aus der ersten axialen Stellung in die zweite
axiale Stellung gegen die Kraft der zweiten Vorspanneinrichtung bei einer Bewegung des Steuerhebels aus der wirkungslosen
Stellung in die Betriebsstellung zu bewegen, eine Stifteinrichtung (96), die zwischen einer Normalstellung und einer
versetzten Stellung bewegbar ist und die Schneidklinge von der zurückgezogenen Stellung in die ausgefahrene Stellung
gegen die Kraft der ersten Vorspanneinrichtung bei einer Bewegung der Stifteinrichtung von der Normalstellung in die
versetzte Stellung bringt, ein konusförmiges Element (98), das umfänglich an dem ersten zylindrischen Hülsenelement sich
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mit diesem axial bewegend angeordnet ist und eine äussere Umfangsflache (94) aufweist, die stetig zwischen einer
ersten Führungsfläche und einer zweiten axial ausserhalb
davon in Abstand angeordneten Führungsfläche geneigt ist, wobei der Stift in Berührung mit der ersten Führungsfläche
steht, wenn sich das erste zylindrische Hülsenelement durch die zweite Vorspanneinrichtung in der ersten axialen
Stellung befindet^und in Berührung mit der zweiten Führungsfläche steht, wenn das erste zylindrische Hülsenelement
durch die Verknüpfungseinrichtung in die zweite axiale Stellung gebracht ist, wobei der Stift die NormalStellung einnimmt,
wenn er in Berührung mit der ersten Führungsfläche steht und aus der Normalstellung in die versetzte Stellung
infolge einer Bewegung längs der äusseren umfangsflache
zwischen der ersten und zweiten Führungsfläche gelangt.
26. Rasenmäher nach Anspruch 25, ge{kennzeichn
e t durch einen Ausstossauslass (154) im Chassis · (12), durch den das von den Schneidklingen abgetrennte Gras ausgestossen
wird, und eine Luftablenkschaufel (156), die an dem Drehelement (20) befestigt ist und einen im wesentlichen
konkaven erhabenen Flächenbereich (158) aufweist , der in
Drehrichtung des Drehelementes weist.
27. Rasenmäher nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehelement (20) ein Schneidklingengehäuse
(36) aufweist, das eine Kammer (52) mit einem offenen Endbereich bildet, der längs der Umfangskante liegt, und
das eine einen Zutritt in die Kammer ermöglichende Öffnung aufweist , die von einem Deckelelement (40) abgedeckt ist,
daß die Schneidklinge (28) einen Stösselbereich (30) mit gegenüberliegenden Enden aufweist, wobei an einem der gegenüberliegenden
Enden eine Messerkante (32) integral angeformt ist und Stösselbereich und Messerkante von der Kammer
umgeben sind, wenn sich die Schneidklinge in der zurückgezogenen Stellung befindet, während die Messerkante durch den offenen
Endbereich bewegbar ist, so dass sie sich über die umfangskante hinauserstreckt, rjW«Hn-j äieySckopidklinge aus der
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zurückgezogenen Stellung in die ausgefahrene Stellung bewegt wird, und dass die Luftablenkschaufel (156) integrales
Teil des Deckelelementes is-t.
28. Rotationsrasenmäher, gekennzeichnet durch ein Chassis (12),einen am Chassis befestigten Handgriff
(16) , einen am Chassis befestigten Antriebsmotor (14), eine mit dem Antriebsmotor verbundene Antriebswelle (66),
ein in dem Chassis angeordnetes Drehelement (20) mit einer Umfangskante, einer Nutfedereinrichtung (132, 134) zur wirkungsmässigen
Verbindung des Drehelementes mit der Antriebswelle, so dass beide sich gemeinsam drehen, jedoch das Drehelement
zwischen einer ersten axialen Stellung und einer zweiten axialen Stellung auf der Antriebswelle eine Axialbewegung
vornehmen kann, wenigstens eine vom Drehelement getragene Schneidklinge (28) , die zwischen einer zurückgezogenen
Stellung, bei der sie inwärtig vcn der Umfangskante liegt, und einer ausgefahrenen Stellung, bei der sie sich
über die umfangskante hinauserstreckt, bewegbar ist, eine erste Vorspanneinrichtung (118), die die Schneidklinge in
die zurückgezogene Stellung vorspannt, eine zweite Vorspanneinrichtung (120), die das Drehelement in die erste axiale
Stellung vorspannt, einen am Handgriff gehaltenen Steuerhebel (108), der von einer Bedienungsperson zwischen einer wirkungslosen
vom Handgriff beabstandeten Stellung und einer Betriebs stellung nahe dem Handgriff bewegbar ist, eine dritte
Vorspanneinrichtung (124), die den Steuerhebel in die wirkungslose Stellung vorspannt, eine wirkungsmässig das Drehelement
mit dem Steuerhebel verbindende Verknüpfungseinrichtung (110) zur Bewegung des Drehelementes aus der ersten axialen Stellung
in die zweite axiale Stellung gegen die Kraft der zweiten Vorspanneinrichtung bei einer Bewegung des Steuerhebels
aus der wirkungslosen Stellung in die Betriebsstellung, einen zwischen einer Normalstellung und einer versetzten Stellung
bewegbaren Stift (96) zur Bewegung der Schneidklinge von der zurückgezogenen Stellung in die ausgefahrene Stellung gegen
die Kraft der ersten Vorspanneinrichtung bei einer Bewegung
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des Stiftes von der Normalstellung in die versetzte Stellung,
ein konusförmiges; an der Antriebswelle befestigtes und sich
mit ihr drehendes Element (160), das eine äussere Umfangsflache aufweist, die stetig zwischen einer ersten Führungsfläche
und einer zweiten axial in Abstand ausserhalb der ersten Führungsfläche liegenden Führungsfläche geneigt ist,
wobei der Stift in Berührung mit der ersten Führungsfläche steht, wenn das Drehelement durch die zweite Vorspanneinrichtung
in die erste axiale Stellung versetzt ist, und mit der zweiten Führungsfläche in Berührung steht, wenn das Drehelement
durch die Verknüpfungseinrichtung in die zweite axiale Stellung versetzt ist, wobei der Stift sich in der Normalstellung
bei Berührung mit der ersten Führungsfläche befindet und aus der Normalstellung in die versetzte Stellung gelangt,
wenn er der äusseren ümfangsflache zwischen erster und zweiter
Führungsfläche folgt.
29. Rasenmäher nach Anspruch 28, gekennzeichnet durch einen Ausstossauslass (154) im Chassis (12) zum Ausstossen
des durch die Schneidklinge abgetrennten Grases, und eine luftablenkende Schaufel (156), die am Drehelement
(20) befestigt ist und einen im wesentlichen konkaven erhabenen Flächenbereich (158) aufweist, der der Drehrichtung des Drehelementes
zugewandt ist.
30. Rasenmäher nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehelement (20) ein Schneidklingengehäuse
(36) aufweist, das eine Kammer (52) mit einem längs der Umfangskante liegenden offenen Endbereich, eine einen
Zugang in die Kammer ermöglichende Zutrittsöffnung und ein die Zutrittsöffnung überdeckendes Deckelelement (40) umfasst,
dass die Schneidklinge einen Stösselbereich (30) mit gegenüberliegenden Enden und eine integral an einem
der Enden angeformte Messerkante (32) aufweist, wobei der Stösselbereich und die Messerkante von der Kammer umgeben
sind, wenn sich die Schneidklinge in der zurückgezogenen Stellung befindet, während die Messerkante durch den offenen
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Endbereich über die Umfangskante hinaus bewegbar ist , wenn sich die Schneidklinge von der zurückgezogenen Stellung
in die ausgefahrene Stellung bewegt, und dass die Luftablenkschaufel (156) integrales Teil des Deckelelementes ist.
31. Rotationsrasenmäher, gekennzeichnet durch ein Chassis (12), einen am Chassis befestigten Handgriff
(16), einen am Chassis befestigten Antriebsmotor (14),eine wirkungsmässig mit dem Antriebsmotor verbundene
Antriebswelle (66), ein im Chassis angeordnetes und mit der Antriebswelle wirkungsmässig verbundenes Drehelement
(20) mit einer Umfangskante, wenigstens eine vom Drehelement
getragene Schneidklinge (28) , die zwischen einer zurückgezogenen Stellung, bei der sie inwärtig der Umfangskante
liegt, und einer ausgefahrenen Stellung, bei der sie sich über die Umfangskante hinauserstreckt, bewegbar ist, ein
erstes zylindrisches Hülsenelement, dast einen Teil der Antriebswelle
umgibt, eine Nutfedereinrichtung (132, 134), die wirkungsmässig das erste zylindrische Hülsenelement
mit der Antriebswelle verbindet, so dass sich beide Teile gemeinsam drehen, jedoch eine Axialbewegung des ersten zylindrischen
Hülsenelementes zwischen einer ersten axialen Stellung und einer zweiten axialen Stellung an der Antriebswelle
möglich ist, eine Vorspanneinrichtung (120), die das erste zylindrische Hülsenelement in die erste axiale Stellung
vorspannt, einen am Handgriff angebrachten Steuerhebel (108), der von einer Bedienungsperson zwischen einer wirkungslosen
vom Handgriff beabstandeten Stellung und einer Betriebssteilung
nahe dem Handgriff bewegbar ist, eine Vorspanneinrichtung (124), die den Steuerhebel in die wirkungslose
Stellung vorspannt, eine Verknüpfungseinrichtung (110),
die das erste zylindrische Hülsenelement mit dem Steuerhebel
wirkungsmässig verbindet, um das erste zylindrische Hülsenelement von der ersten axialen Stellung in die zweite axiale
Stellung gegen die Kraft der Hülsenvorspanneinrichtung aufgrund
einer Bewegung des Steuerhebels von der wirkungslosen Stellung in die Be+-Ti ebsstellung zu bewegen, ein zweites
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zylindrisches Hülsenelement (138), eine Lagereinrichtung (146)
zur unabhängig drehbaren Abstützung des zweiten zylindrischen Hülsenelementes zwischen Antriebswelle und erstem zylindrischen
Hülsenelement, eine Dreheinrichtung (150, 152) zur Drehung des zweiten zylindrischen Hülsenelementes relativ
zur Antriebswelle zwischen einer ersten und zweiten Drehstellung bei einer Bewegung des ersten zylindrischen Hülsenelementes
durch die Verknüpfungseinrichtung zwischen der ersten und zweiten axialen Stellung, und eine Einrichtung
(96, 162) zur wirkungsmässigen Verbindung der Schneidklinge
mit dem zweiten zylindrischen Hülsenelement, so dass die Schneidklinge in der zurückgezogenen Stellung zu liegen kommt,
wenn sich das zweite zylindrische Hülsenelement in der ersten Drehstellung befindet, und in die ausgefahrene Stellung
zu liegen kommt, wenn sich das zweite zylindrische Hülsenelement in der zweiten Drehstellung befindet.
32. Rasenmäher nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, dass die Dreheinrichtung eine schraubenlinienförmige
Nut (152) an entweder dem ersten oder dem zweiten zylindrischen Hülsenelement (80, 138) und einen
schraubenlinienförmigen Steg (150) an dem betreffenden anderen Hülsenelement umfasst, der in die schraubenlinienförmige
Nut eingreift.
33. Rasenmäher nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung, die die Schneidklinge
(28) mit dem zweiten zylindrischen Hülsenelement (138) wirkungsmässig verbindet, ein Plattenelement (144) , das an
dem zweiten zylindrischen Hülsenelement zur Drehung mit diesem befestigt ist, und ein Hebelelement (162) umfasst,
das mit einem Ende am Plattenelement und mit seinem anderen gegenüberliegenden Ende an der Schneidklinge angekoppelt ist.
34. Rasenmäher nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, dass eine Einrichtung (118) vorgesehen ist,
die die Schneidklinge (28) in die zurückgezogene Stellung
30029H
vorspannt, und dass die Einrichtung zur wirkungsmässigen Verbindung
der Schneidklinge mit dem zweiten zylindrischen Hülsenelement (138) aufweist:einen zwischen einer Normalstellung
und einer versetzten Stellung bewegbaren Stift (96) , der die Schneidklinge von der zurückgezogenen Stellung in die
ausgefahrene Stellung gegen die Kraft der Vorspanneinrichtung (118) bei seiner Bewegung von der Normalstellung in die versetzte
Stellung bewegt, und eine Nockenführungsplatte (144), die an dem zweiten zylindrischen Hülsenelement zur gemeinsamen
Drehung mit diesem befestigt ist und eine äussere Umfangskante aufweist, die stetig zwischen einer ersten Führungsfläche
und einer zweiten axial ausserhalb der ersten beabstandeten Führungsfläche geneigt ist, wobei der Stift
in Berührung mit der ersten Führungsfläche steht, wenn sich
das zweite zylindrische Hülsenelement in der ersten Drehstellung befindet, und in Berührung mit der zweiten Führungsfläche
steht, wenn sich das zweite zylindrische Clülsenelement in
der zweiten Drehstellung befindet und wobei der Stift bei Berührung mit der ersten Führungsfläche die Normalstellung
einnimmt, während er sich von der Normalstellung in die
versetzte Stellung bewegt, wenn er der äusseren umfangskante zwischen erster und zweiter Führungsfläche folgt.
35. Rasenmäher nach Anspruch 33 oder 34, gekennzeichnet
durch einen .Ausstossauslass (154) im Chassis (12),durch den, das von den Schneidklingen abgeschnittene
Gras ausgestossen wird, und eine Luftablenkschaufel (156),
die an dem Drehelement (20) befestigt ist und einen im wesentlichen
konkaven erhabenen Oberflächenbereich (158) aufweist, der der Drehrichtung des Drehelementes zugewandt ist.
36. Rasenmäher nach Anspruch 35, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehelement (20) ein Schneidklingengehäuse
(36) mit einer Kammer (52), die einen längs der umfangskante angeordneten offenen Endbereich besitzt, eine einen
Zutritt in die Kammer ermöglichende Zutrittsöffnung und ein die Zutrittsöffnung abdeckendes Deckelelement (40) aufweist,
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und dass die Schneidklinge (28) einen Stösselbereich (30) mit gegenüberliegenden Enden sowie eine integral mit einem
der Enden verbundene Messerkante (32) umfasst, wobei der Stösselbereich und die Messerkante von der Kammer umgeben
sind, wenn sich die Schneidklinge in der zurückgezogenen Stellung befindet, während die Messerkante durch den offenen
Endbereich über die Umfangskante hinaus bei einer Bewegung der Schneidklinge von der zurückgezogenen Stellung in die
ausgefahrene Stellung bewegbar ist, und dass die Luftablenkschaufel (156) integrales Teil des Deckelelementes ist.
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