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DE3002837A1 - Waermeisolierende einrichtung fuer eine mit heissem gas beaufschlagte flaeche - Google Patents

Waermeisolierende einrichtung fuer eine mit heissem gas beaufschlagte flaeche

Info

Publication number
DE3002837A1
DE3002837A1 DE19803002837 DE3002837A DE3002837A1 DE 3002837 A1 DE3002837 A1 DE 3002837A1 DE 19803002837 DE19803002837 DE 19803002837 DE 3002837 A DE3002837 A DE 3002837A DE 3002837 A1 DE3002837 A1 DE 3002837A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sheet metal
bolts
bolt
heat insulating
steam generator
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19803002837
Other languages
English (en)
Inventor
Hans-Georg 6834 Ketsch Schwiers
Josef Dipl.-Ing. 7521 Hambrücken Schöning
Wilfried 6836 Oftersheim Stracke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hochtemperatur Reaktorbau GmbH
Original Assignee
Hochtemperatur Reaktorbau 5000 Koeln GmbH
Hochtemperatur Reaktorbau GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hochtemperatur Reaktorbau 5000 Koeln GmbH, Hochtemperatur Reaktorbau GmbH filed Critical Hochtemperatur Reaktorbau 5000 Koeln GmbH
Priority to DE19803002837 priority Critical patent/DE3002837A1/de
Publication of DE3002837A1 publication Critical patent/DE3002837A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L59/00Thermal insulation in general
    • F16L59/08Means for preventing radiation, e.g. with metal foil
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L59/00Thermal insulation in general
    • F16L59/14Arrangements for the insulation of pipes or pipe systems
    • F16L59/147Arrangements for the insulation of pipes or pipe systems the insulation being located inwardly of the outer surface of the pipe
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B37/00Component parts or details of steam boilers
    • F22B37/02Component parts or details of steam boilers applicable to more than one kind or type of steam boiler
    • F22B37/36Arrangements for sheathing or casing boilers
    • GPHYSICS
    • G21NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
    • G21CNUCLEAR REACTORS
    • G21C11/00Shielding structurally associated with the reactor
    • G21C11/08Thermal shields; Thermal linings, i.e. for dissipating heat from gamma radiation which would otherwise heat an outer biological shield ; Thermal insulation
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E30/00Energy generation of nuclear origin
    • Y02E30/30Nuclear fission reactors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Thermal Insulation (AREA)

Description

  • Wärmeisolierende Einrichtung für eine mit
  • heißem Gas beaufschlagte Fläche Die Erfindung betrifft eine wärmeisolierende Einrichtung für eine mit heißem Gas beaufschlagte Fläche an einer Kernkraftwerkskomponente, insbesondere für einen Dampferzeugermantel, bestehend aus einer Vielzahl von lose nebeneinander angeordneten, sich überlappenden Blechsegmenten, die jeweils von einer Anzahl an der zu schützenden Fläche befestigter Bolzen gehalten werden, wobei jeder Bolzen durch ein Loch in einem der Segmente gesteckt ist und an seinem Ende ein Gewinde aufweist, auf das eine Mutter aufgeschraubt ist.
  • Eine Wärmeisolierung für Flächen, an denen ein heißer Gasstrom entlanggeführt wird, ist aus der Offenlegungsschrift 26 43 284 bekannt. Bei dieser für Reaktordruckbehälter oder Gasleitungen verwendbaren Isolierung wird ein von perforierten Deckblechen gebildeter Gasführungsmantel mittels Bolzen gehalten, die sowohl an dem Druckmantel oder Liner als auch an den Deckblechen angeschweißt sind. Das in mehreren Schichten auf dem Druckmantel oder Liner aufgebrachte Isoliermaterial wird von den Deckblechen leicht komprimiert.
  • In der Offenlegungsschrift 27 05 314 wird eine Wärmeisolierung für eine Rohrleitung großer Nennweite gezeigt, bei der das Isoliermaterial ebenfalls zwischen dem Druckmantel und einem koaxial zu diesem verlegten Gasführungsmantel angeordnet ist, wobei der Ringraum zwischen den beiden Mänteln durch eine Vielzahl von dünnwandigen Dichtungselementen unterteilt ist. Als Isoliermaterial dienen Strahlungsbleche, die in mehreren Lagen angeordnet und mittels Distanzscheiben und an dem Gasführungsmantel angeschweißter Hohlbolzen fixiert sind. Der Raum zwischen den Strahlungsblechen kann mit Fasermatten ausgefüllt sein.
  • Stand der Technik ist auch eine Wärmeisolierung für Reaktordruckbehälter, die mehrere Lagen hochporösen metallischen Maschengeflechtes und zwischen den Lagen befindliche dünne Metallbleche umfaßt. Sie ist in der Offenlegungsschrift 21 59 781 dargestellt. Die Isolierung wird von Halteblechen abgedeckt und leicht komprimiert. Die Haltebleche sind mittels durch die ganze Isolierung geführter Bolzen mit dem Liner des Druckbehälters verbunden, wobei die Bolzen an dem Liner angeschweiß und auf der heißen Seite Schraubverbindungen vorgesehen sind.
  • In der Offenlegungsschrift 29 14 040 wird ferner eine wärmeisolierende Vorrichtung an Flächen in einem Kernreaktor beschrieben, die aus mehreren, durch Zwischenbleche getrennten Lagen von Metallgewebe oder Metallgittern besteht, die zu Tafeln zusammengefügt sind. Die Tafeln sind an ihrem Umfang von einer Umhüllung umschlossen. Sie liegen auf der einen Seite auf der zu schützenden Fläche an; auf der anderen Seite sind sie von einem Stützblech bedeckt. Die Befestigung der Tafeln an der zu schützenden. Fläche erfolgt mittels die Tafeln durchquerender Hohlbolzen, die an ihrem "heißen" Ende mit Gewinde versehen sind und Muttern tragen. In der Achslinie jedes Hohlbolzens ist ein Stehbolzen angeordnet, der ebenfalls an der zu schützenden Fläche angebracht ist, durch die Muttern hindurchführt und mit einer zweiten Mutter zusammenwirkt.
  • Eine unterhalb der zweiten Mutter angeordnete Unterlegscheibe verhindert das Herabfallen des Hohlbolzens sowie der Tafeln in dem Fall, daß der Hohlbolzen-zu Bruch geht.
  • Von diesem Stand der Technik wird bei der vorliegenden Erfindung ausgegangen, wobei ihr die Aufgabe zugrunde liegt, eine wärmeisolierende Einrichtung der eingangs beschriebenen Bauart so auszubilden, daß-während eines langen Zeitraumes auch bei Belastung durch sehr-hohe Temperaturen weder eine Beeinträchtigung der Isolierwirkung noch eine Zerstörung der Einrichtung eintritt.
  • Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß auf jeden Bolzen eine Distanzhülse aufgeschoben ist, die sich - ggf. unter Zwischenschaltung von Unterlegscheiben - auf der einen Seite an der Mutter und auf der anderen Seite an einer Schulter des Bolzens abstützt, daß auf jeder Distanzhülse Blechscheiben angeordnet sind, in denen die Blechsegmente geführt werden, daß für jedes Blechsegment ein Fixpunkt vorgesehen- ist, der durch einen im oberen Bereich in der Mittelachse des Blechsegments befindlichen Bolzen (Fixbolzen) verkörper#t wird, und daß weitere in der Mittelachse des Blechsegments, aber unterhalb des Fixbolzens befindliche Bolzen je in einem Langloch geführt sind, während für alle übrigen Bolzen dieses Blechsegments runde Löcher von solcher Größe vorgesehen sind, daß Wärmedehnungen des Blech#segments nicht behindert werden.
  • Die lange Funktionsfähigkeit der erfindungsgemäßen Einrichtung wird dadurch sichergestellt, daß keine Wärmespannungen in den Blechsegmenten auftreten können. Durch Anordnung der Distanzhülsen wird gewährleistet, daß nach Anziehen der auf die Bolzen aufgeschraubten Muttern ausreichendes Spiel für die Wärmedehnungen der Blechsegmente zur Verfügung steht.
  • Dem gleichen Zweck dient die in Bezug auf Größe und Form verschiedene Ausbildung der Löche#r für die Bolzen. Durch die auf den Bolzen angeordneten Blechscheiben erhalten die Blechsegmente eine gute Führung.
  • Je nach dem Temperaturbereich, in dem die wärmeisolierende~ Einrichtung verwendet wird, können mehrere Blechsegmente hintereinander angeordnet sein. So kann durch die Anzahl der Lagen an B#lechsegmenten Einfluß auf die Temperatur der zu schützenden Fläche genommen werden. Eine weitere Möglichkeit, auf die Temperatur der zu schützenden Fläche einzuwirken, besteht darin, den Abstand-der einzelnen Blechsegmenten von Temperaturbereich zu Temperaturbereich zu variieren. So kann z.B.
  • für Stellen erhöhter Temperatur eine größere Zahl von Blechsegmentlagen mit kleinem Abstand voneinander gewählt werden.
  • Eine besonders gute Einsatzmöglichkeit für die wärme#isolierende Einrichtung gemäß der Erfindung ergibt sich bei dem Mantel eines Dampferzeugers, der zu den Primärkreislaufkomponenten eines mit Helium gekühlten Hochtemperaturreaktors gehört.- Der Dampferzeugermantel wird innen mit von dem Reaktorkern kommendem heißem Helium beaufschlagt und ist daher Temperaturen bis zu 950 DC ausgesetzt. Bei normalem Betrieb wird die Wärme von einem kalten Heliumstrom abgefihrt, der außen an dem Dampferzeugermantel entlang und zu dem Reaktorkern zurückgeführt wird.
  • So kann die Temperatur auf einen Wert herabgesetzt werden, der die Verwendung von wirtschaftlichen Werkstoffen für den Dampferzeugermantel erlaubt.
  • Es muß jedoch davon ausgegangen werden, daß sich instationäre Zustände herausbilden können, in denen die Kühlung des Dampferzeugermantels mit kaltem Helium teilweise oder ganz ausfällt.
  • Daher muß eine Einrichtung vorgesehen sein, die die Strahlungswä.rme vom Strukturmaterial des Dampferzeugermantels fernhält und dafür sorgt, daß auch in Störfällen ein Temperaturhöchstwert (530 OC) nicht überschritten wird. Eine solche Einrichtung stellt die wärmeisolierende Einrichtung gemäß der Erfindung dar.
  • Durch den Einsatz der erfindungsgemäßen Einrichtung kann für den Dampferzeugermantel ein in Bezug auf Preis, Schweißfähigkeit und Rißunempfindlichkeit optimaler Werkstoff gewählt werden. So kann auch ferritisches Material zugelassen werden, dessen Einsatz bei den vorliegenden hohen Temperaturen für einen nicht wärmeisolierten Dampferzeugermantel nicht in Betracht käme.
  • Die Verwendung genormter Bauteile für die erfindungsgemäße Einrichtung, wie z B. Gewindebolzen, Kronenmuttern, Scheiben, Distanzhülsen und einfache Bleche, erlaubt eine wirtschaftliche Konstruktion der Einrichtung.
  • Ein zusätzlicher Vorteil der Erfindung ist darin zu sehen, daß bei der Fahrweise des Hochtemperaturreaktors auf die Temperatur des Dampferzeugermantels keine Rücksicht genommen zu werden braucht.
  • Vorteilhafterweise sind an den Stellen des Dampferzeugermantels mit besonders hohen Temperaturen zwischen den einzelnen Lagen der Blechsegmente Scheiben aus Graphitgewebe angeordnet, die Verschweißungen der Blechsegmente in der Heliumatmosphäre verhindern.
  • Um ein Verschweißen der BlechsegmeAte mit den zur Führung dienenden Blechscheiben zu vermeiden, ist es zweckmäßig, die Blechscheiben mit einer Beschichtung zu versehen. Die Beschichtung kann beispielsweise mit Nickel/Silber erfolgen.
  • Zwischen der zu schützenden Fläche, im speziellen Fall also dem Dampferzeugermantel, und der dieser Fläche zunächst angeordneten Lage der Blechsegmente kann im Bereich von in horizontaler Richtung verlaufenden überlappungen eine Anzahl von Blattfedern vorgesehen sein, um einen hinreichenden Abstand zwischen den Blechsegmenten und der zu schützenden Fläche einzuhalten.
  • Die der Befestigung dienenden Bolzen können direkt an der zu schützenden Fläche angeschweißt werden. Es besteht aber auch die Möglichkeit, die Bolzen durch die zu schützende Fläche hindurchzuführen und sie durch Aufschrauben von Muttern auf die mit Gewinde versehenen Bolzenenden festzuhalten.
  • In einer Kernreaktor-Zweikreisanlage sind die Dampferzeuger im Kühlgaskreislauf unmittelbar hinter den Reaktorkern geschaltet, wobei das heiße Kühlgas durch einen Heißgaskanal aus dem Heißgassammelraum jeweils einem der Dampferzeuger zugeführt wird.
  • Jeder Heißgaskanal weist innen eine Wärmeisolierung auf und ist an seinem einen Ende mit dem entsprechenden Dampferzeugermantel verschweißt. Gemäß der Erfindung kann bei einer solchen Anlage die wärmeisolierende Einrichtung so ausgestaltet sein, daß die Blechsegmente unmittelbar an die Wärmeisolierung des Heißgaskanals anschließen.
  • In der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele der wärmeisolierenden Einrlchtung gemäß der Erfindung schematisch dargestellt, und zwar ist die Verwendung der Einrichtung bei einem Dampferzeugermantel für einen Hochtemperaturreaktor wiedergegeben.
  • Die Figuren zeigen im einzelnen: Figur 1 den gesamten Dampferzeugermantel in perspektivischer Darstellung, teilweise aufgebrochen, Figur 2 einen Abschnitt des Dampferzeugermantels im Längsschnitt# an der mit "A" bezeichneten Stelle mit einem Fixbolzen und einer Blechsegmentlage, Figur 3 einen Abschnitt des Dampferzeugermantels im Querschnitt an der mit "B" bezeichneten Stelle mit vier Lagen von Blechsegmenten in Explosionsdarstellung, Figur 4 ein Teilstück des Dampferzeugermantels im Längsschnitt im Bereich seiner Verbindung mit einem Heißgaskanal.
  • Die Figur 1 läßt einen Dampferzeugermantel 1 erkennen, an dem innen eine Wärmeisolierung 2 angebracht ist. Diese besteht aus einer Vielzahl von Blechsegmenten 3, die sich gegenseitig überlappend tose nebeneinander angeordnet sind. Sie können in einer Lage oder in mehreren Lagen vorgesehen sein, wobei ihre Befestigung an dem Dampferzeugermantel 1 mittels Gewindebolzen und Schrauben erfolgt, wie in den Figuren 2, 3 und 4 noch gezeigt wird.
  • Jedes.Blec#segment 3 weist im oberen Bereich in seiner-Mittelachse einen. Fixpunkt auf, an dem das Segment durch den in der Figur -2 dargestellten Fixbolzen 7 gehalten wird. Ebenfalls in der-Mittelachse, aber unterhalb des Fixpunktes, besitzt jedes Blechsegment 3 zwei Langlöcher 5, durch die jeweils ein Bolzen zur Befestigung des Segments gesteckt ist. An weiteren Befestigungsstellen jedes Blechsegments 3 sind für die Bolzen runde Löcher 6 vorgesehen, deren Durchmesser so groß gewählt ist, daß die Wärmedehnungen des Segments nicht behindert werden. Eine solche Befestigungsstelle ist in der Figur 3 dargestellt.
  • Die Figur 2 zeigt einen Abschnitt des Dampferzeugermantels 1 an der mit "A" bezeichneten Stelle, also an einem Fixpunkt 4.
  • Die B#efestigung des Blechsegments 3, von dem hier nur eine Lage vorge#sehen isti erfolgt mittels eines Fixbolzens 7, der an dem Dampferzeugermantel 1 angeschweißt ist. An seinem "heißen" Ende ist er mit Gewinde versehen, auf das eine Kro; nenmutter 8 aufgeschraubt ist. An dem anderen Ende weist- er eine Schulter 9 auf.
  • Auf den Fixbolzen 7 ist eine Distanzhülse 10 aufgeschoben, die sich - unter Zwischenschaltung zweier Unterlegscheiben 11 und 12 --- an der Kronenmutter 8 und der Schulter 9 des Fixbolzens abstützt. Sie sorgt dafür, daß dem Blechsegment 3 hinreichend Spiel für Wärmedehnungen zur Verfügung steht. Seine Führung erhält das Blechsegment 3 durch zwei Blechscheiben 13, die ober- und unterhalb des Segments auf der Distanzhülse 10 angeordnet sind. Um ein Verschweißen des Blechsegments 3 mit den Blechscheiben 13 in der Heliumatmosphäre zu verhindern, sind letztere beschichtet, beispielsweise mit Nickel/ Silber.
  • Im unteren Teil der Figur 2 ist eine in horizontaler Richtung verlaufende Überlappung 14 zweier Blechsegmente 3 a und 3 b dargestellt. Im Bereich dieser Uberlappung sind Blattfedern 15 zwischen der Überlappungsstelle und dem Dampferzeugermantel 1 vorgesehen, die für den nötigen Abstand zwischen diesem Mantel und den Blechsegmenten 3 a und 3 b sorgen.
  • In der Figur 3 ist der Abschnitt "B" des Dampferzeugermantels 1 wiedergegeben, in dem die Wärmeisolierung 2 ein rundes Loch 6 für die Bolzendurchführung aufweist. Dieser Abschnitt befindet sich in einem Bereich, in dem sehr hohe Temperaturen auftreten; daher ist die Wärmeisolierung mehrlagig ausgeführt, d.h. es sind vier Blechsegmente 3It 3IIZ 3III' 3IV hintereinander angeordnet.
  • Ein Bolzen 16, der an dem Dampferzeugermantel 1 angeschweißt ist, ragt durch das runde Loch 6 in den Blechsegmenten3 3IV Er ist an dem einen Ende mit einer Schulter 17 versehen; auf das andere Ende ist wieder eine Kronenmutter 8 aufgeschraubt. Auf dem Bolzen 16 sitzt eine Distanzhülse 10, zwischen der und der Kronenmutter 8 eine Unterlegscheibe 12 angeordnet ist. Eine weitere Unterlegscheibe 11 ist zwischen der Distanzhülse 10 und der Schulter 17 des Bolzens 16 vorgesehen.
  • Die Führung der Blechsegmente erfolgt auch hier durch beschichtete Blechscheiben 13, und zwar sind jeweils zwei der Blechsegmente zwischen zwei Blechscheiben 13 angeordnet. Um ein Verschweißen von aneinandergrenzenden Blechsegmenten zu vermeiden, ist jeweils eine Scheibe 18 aus Graphitgewebe zwischen zwei Blechsegmenten eingelegt. Die innere der beiden Blechscheiben 13 zur Führung der Blechsegmente 3I und 3II ist von der Blechscheibe 13, die die Blechsegmente 3III und 3IV innen begrenzt, durch einen Distanzring 19 getrennt. Dieser ist auf die Distanzhülse 10 aufgeschoben.
  • Die Figur 4 zeigt das untere Stück des Dampferzeugermantels 1, an dem ein Heißgaskanal angeschweißt ist (nicht dargestel#lt).
  • Der Heißgaskanal ist innen mit einer Wärmeisolierung 20 versehen, die etwas über den Heißgaskanai hinausgeführt ist. In diesem Bereich ist die Wärmeisolierung# 2 des Dampferzeugermantels 1 so gestaltet, daß sie unmittelbar an die Wärmeisolierung 20 anschließt, wie die Figur 4 erkennen läßt.
  • Die Befestigung der Wärmeisolierung ist hier mittels eines Bolzens 21 vorgenommen, der nicht an dem Dampferzeugermantel 1 angeschweißt, sondern in einer Bohrung 22 durch diesen gesteckt ist. Auf das an diesem Bolzenende befindliche Gewinde ist eine Kronenmutter 23 aufgeschraubt. Der Bolzen 21 weist eine Schulter 24 auf, an der eine Unterlegscheibe 11 anliegt Zwischen dieser Unterlegscheibe 11 und einer zweiten Unterlegscheibe 12, die sich an der auf das ~heiße" Bolzenende aufgeschraubten Kronenmutter 8 befindet, ist eine Distanzhülse 10 angeordnet.
  • In diesem Bereich des Dampferzeugermantels 1 sind zwei Blechsegmente 3 hinterenander vorgesehen, die lose auf die Distanzhülse 10 aufgeschoben sind. Jedes Blechsegment 3 ist in zwei beschichteten Blechscheiben- 13 geführt. Zwischen den beiden inneren Blechscheiben 13 befinde#t sich ein Distanzstück 25.

Claims (9)

  1. Patentansprüche ½). Wärmeisolierende Einrichtung für eine mit heißem Gas beaufschlagte Fläche an einer Kernkraftskomponente, insbesondere für einen Dampferzeugermantel, bestehend aus einer Vielzahl von lose nebeneinander angeordneten, sich überlappenden Blechsegmenten, die jeweils von einer Anzahl an der zu schützenden Fläche befestigter Bolzen gehalten werden, wobei jeder Bolzen durch ein Loch in einem der Segmente gesteckt ist. und an seinem Ende ein Gewinde aufweist, auf das eine Mutter aufgeschraubt ist, dadurch gekennzeichnet, daß auf jeden Bolzen (7, 16, 21) eine Distanzhülse (10) aufgeschoben ist, die sich - ggf. unter Zwischenschaltung von Unterlegescheiben (11, 12) - auf der einen Seite an der Mutter (8) und auf der anderen Seite an einer Schulter (9, 17, 24) des Bolzens (7, 16, 21) abstützt, daß auf jeder Distanzhülse (10) Blechscheiben (13) angeordnet sind, in denen die Blechsegmente (3) geführt werden, daß für jedes Blechsegment (3) ein Fixpunkt (4) vorgesehen ist, der durch einen im oberen Bereich in der Mittelachse des Blechsegments (3) befindlichen Bolzen (7) (Fixbolzen) verkörpert wird, und daß weitere in der Mittelachse des Blechsegments (3), aber unterhalb des Fixbolzens (7) befindliche Bolzen je in einem Langloch (5) geführt sind, während für alle übrigen Bolzen (16, 21) dieses Blechsegments (3) runde Löcher (6) von solcher Größe vorgesehen sind, daß Wärmedehnungen des Blechsegments (3) nicht behindert werden.
  2. 2. Wärmeisolierende Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in Bereichen erhöhter Temperatur die Blechsegmente (3) in mehreren Lagen hintereinander angeordnet sind.
  3. 3. Wärmeisolierende Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der hintereinander angeordneten Blechsegmente (3) je nach Temperaturbereich festgelegt ist.
  4. 4. Wärmeisolierende Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekènnzeichnet, daß zwischen den einzelnen Lagen der Blechsegmente (-3) Scheiben (18) aus Graphitgewebe eingefügt sind.
  5. 5. Wärmeisolierende Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Blechscheiben (-13) zur Führung der Blechsegmente (3) beschichtet sind.
  6. 6. Wärmeisolierende Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der zu schützenden Fläche (1) und der dieser zunächst angeordneten Lage der Blechsegmente (3) im Bereich von in horizontaler Richtung verlaufenden Überlappungen (14) Blattfedern (15) vorgesehen sind.
  7. 7. Wärmeisolierende Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bolzen (7, 16) an der zu schützenden Fläche (1) angeschweißt sind.
  8. 8. Wärmeisolierende Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bolzen (21) durch die zu schützende Fläche (1) hindurchgeführt und durch aufgeschraubte Muttern (23)- an dieser befestigt sind.
  9. 9. Wärmeisolierende Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2 für einen Dampferzeugermantel, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verbindung des Dampferzeugermantels (1) mit einem innen mit einer Wärmeisolierung (20) versehenen Heißgaskanal die ~Blechsegmente (3) unmittelbar an diese Wärmeisolierung (20) anschließen.
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