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DE3002708A1 - Puls-doppler-radar mit einer einrichtung zur festzeichenunterdrueckung - Google Patents

Puls-doppler-radar mit einer einrichtung zur festzeichenunterdrueckung

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Publication number
DE3002708A1
DE3002708A1 DE19803002708 DE3002708A DE3002708A1 DE 3002708 A1 DE3002708 A1 DE 3002708A1 DE 19803002708 DE19803002708 DE 19803002708 DE 3002708 A DE3002708 A DE 3002708A DE 3002708 A1 DE3002708 A1 DE 3002708A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pulse
mti
echo signals
doppler radar
pulse doppler
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19803002708
Other languages
English (en)
Other versions
DE3002708C2 (de
Inventor
Dipl.-Phys. Michael 8000 München Lüders
Helmut Dipl.-Ing. Strobel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens AG, Siemens Corp filed Critical Siemens AG
Priority to DE19803002708 priority Critical patent/DE3002708C2/de
Publication of DE3002708A1 publication Critical patent/DE3002708A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3002708C2 publication Critical patent/DE3002708C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S13/00Systems using the reflection or reradiation of radio waves, e.g. radar systems; Analogous systems using reflection or reradiation of waves whose nature or wavelength is irrelevant or unspecified
    • G01S13/02Systems using reflection of radio waves, e.g. primary radar systems; Analogous systems
    • G01S13/50Systems of measurement based on relative movement of target
    • G01S13/52Discriminating between fixed and moving objects or between objects moving at different speeds
    • G01S13/522Discriminating between fixed and moving objects or between objects moving at different speeds using transmissions of interrupted pulse modulated waves
    • G01S13/524Discriminating between fixed and moving objects or between objects moving at different speeds using transmissions of interrupted pulse modulated waves based upon the phase or frequency shift resulting from movement of objects, with reference to the transmitted signals, e.g. coherent MTi
    • G01S13/526Discriminating between fixed and moving objects or between objects moving at different speeds using transmissions of interrupted pulse modulated waves based upon the phase or frequency shift resulting from movement of objects, with reference to the transmitted signals, e.g. coherent MTi performing filtering on the whole spectrum without loss of range information, e.g. using delay line cancellers or comb filters

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  • Remote Sensing (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description

  • Puls-Doppler-Radar mit einer Einrichtung zur Festzeichen-
  • unterdrUcwng Die Erfindung bezieht sich auf ein Puls-Doppler-Radar mit einer Einrichtung zur Festzeichenunterdrückung, die aus einer Verzögerungsstufe und einer Subtrahierstufe besteht (MTI-Filter).
  • Eine derartige Anordnung in der digitaler Ausführung ist aus dem Buch M.I. Skolnik, 'tRadar Handbook, Mc Graw-Hill 1970, Seite 35-10 bis 35-15 bekannt.
  • Die eindeutige Reichweite von Radargeräten ist von der Pulsfolgefrequenz des Radarsenders abhängig. Radargeräte mit kurzer eindeutiger Reichweite erlauben hohe Pulsfolgefrequenzen. Für die Entdeckung langsam bewegter ObJekte, z.B. im Gefechtsfeld, wirkt sich eine hohe Pulsfolgefrequenz jedoch nachteilig auf die Entdeckungseigenschaften des Radargerätes aus, da bei einer Verwendung von MTI-Filtern zur Festzeichenunterdrückung z.B.
  • in Gefechtsfeldradargeräten das Problem besteht, daß die auftretenden Dopplerfrequenzen extrem klein gegenüber der Mittenfrequenz des MTI-Filters sind und damit im Bereich der stark ansteigenden Filterdämpfung liegen. Daraus folgt, das ein großer Teil der zu entdeckenden ObJekte vom MTI-Filter unterdrückt wird. Bei bekannten Gefechtsfeld-Radargeräten wird daher im allgemeinen die Pulsfolgefrequenz wesentlich niedriger gewählt.
  • Bei Radargeräten mit stark begrenzter Spitzenleistung, z.B. bei Halbleiter-Sendern im mm-Wellenbereich, bedeutet eine Verringerung der Pulsfolgefrequenz eine Verringerung der mittleren Sendeleistung und damit eine Verschlechterung des Entdeckungsverhaltens, solange die Pulslänge des Einzelimpulses nicht verlängert wird. Bei einer Forderung nach einer hohen Entfernungsauflösung, wie sie z.B.
  • bei Gefechtsfeldradargeräten gegeben ist, kann die Pulslänge aber nur verlängert werden, wenn durch Anwendung von Pulskompression das Auflösungsvermögen erhalten bleibt. Pulskompression, insbesondere mit unterschiedlichen Pulskompressionsfaktoren, führt jedoch zu einem hohen Empfängeraufwand und ist deshalb für hochmobile leichte Radargeräte wie z.B. Gefechtsfeldradargeräte ungünstig.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Puls Doppler-Radargerät der eingangs genannten Art die Entdeckungseigenschaften einfacher und leicht transportierbarer Geräte zu optimieren und gleichzeitig den Empfänger aufwand zu vermindern. Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die MTI-Filter-Mittenfrequenz durch die Ausbildung der Verzögerungs.stufe als Zwischenspeicher mit wahlfreiem Zugriff, dessen Verzögerungszeit ein ganzzahliges Vielfaches (n), mit n größer 1, der Periodendauer T des Radarsenders beträgt, auf den n-ten Teil der der tatsächlichen Sendepulsfolgefrequenz entsprechenden Filtermittenfrequenz reduziert ist.
  • Auf Grund der erfindungsgemäßen Anordnung vermindert sich die wirksame Pulsfolgefrequenz für das MTI-Filter auf einen Wert 1/(n.T), wobei T die Periode der Radar-Sende-Pulsfolgefrequenz darstellt. Diese Reduktion der MTI-Filter-Mittenfrequenz führt zu einer Verschiebung des zu betrachtenden Objekt-Dopplerfrequenzbereiches zur Mitte der MTI-Filter-Durchlaßlnzrve und bewirkt damit eine Erhöhung der SatdeckungswahrscheinlicEleitQ Bei fester Sendepulsfolgefrequenz können also durch Änderung der effektiven TI-Filter-Mittenfrequenz wahlweise bestimmte Zielgeschwindigkeitsbereiche in die MTI-Filtermitte geschoben werden, um damit optimale Entde ckungsbedingungen herzustellen.
  • Die erfindsgemäße Anordnung erlaubt also auch bei sehr kurzen eindeutigen Reichweiten den Betrieb des Radars mit den diesen Reichweiten entsprechenden hohen Sendepulsfolgefrequenzen, ohne daß die genannten Nachteile eintreten.
  • Umgekehrt kann die erfindungsgemäße Anordnung auch dazu benutzt werden, um die MTI-Filtermittenfrequenz bei einem durch eine Änderung des eindeutigen Entfernungsbereiches bedingten Wechsel der Sendepulsfolgefrequenz konstant zu halten.
  • Nachdem die Verarbeitung im MTI-Filter Signale nur im zeitlichen Abstand von n.T erfordert, kann die hohe Sendepulsfolgefrequenz gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung zur Nachintegration und damit zu einer weiteren Erhöhung der Entdeckungswahrscheinlichkeit genutzt werden.
  • Wählt man unterschiedliche Sendefrequenzen für die einzelnen zur MTI-Filte Elg verwendeten Pulspaare, so erhöht sich wegen der veränderten Zielfluktuation die Entdeckungswahrscheinlichkeit noch weiter.
  • Für niedrige Pulszahlen ist die erfindungsgemäße Anordnung mit inkohärenter Nachintegration einem Verfahren mit niedriger Pulsfolgefrequenz und kohärenter Signalintegration durch Pulskompression bei gleicher mittlerer Sendeleistung und Ziel-Beleuchtungsdauer im Hinblick auf die Entdeckungswahrscheinlichkeit überlegen.
  • Natürlich kann mit der erfindungsgemäßen Anordnung eben so wie bei Konventionellen Radargeräten die Anzahl der nachintegrierten Impulse noch erhöht werden, wenn die Antennenverweilzeit erhöht wird.
  • Bei Radargeräten mit extrem hoher Entfernungsauflösung, die Zielechos aus dem gesamten Entfernungsbereich verarbeiten sollen, z03. im Suchbetrieb, erfordert die Ver arbeitung aller Entfernungstore für jeden Sendeimpuls eine sehr hohe Verarbeitungsgeschwindigkeit und damit einen hohen Empfängeraufwand0 Die Verarbeitungsgeschwindigkeit kann dadurch gesenkt werden, daß mit jedem Sendeimpuls nur eine begrenzte Anzahl von Entfernungstoren abgearbeitet wird. Dadurch erhöht sich zwar die erforderliche Antennenverweilzeit, die verringerte Datenerneuerungsrate kann jedoch bei Radargeräten zur Ortung langsam bewegter ObJekte- wie z.B. Gefechtsfeldradargeräte in Kauf genommen werden. Diese Signalaufbereitung führt zu einer sequentiellen Verarbeitung von Entfernungstorblöcken,die aus mehreren Entfernungstoren gebildet werden.
  • Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung können die sequentielle Entfernungstorblock-Verarbeitung und die hohe Sendepulsfolgefrequenz hier dafür genutzt werden, um zwischen den für eine Gewinnung der für eine MTl-Filterung mit n-fach niedrigerer effektiver Pulsfolgefrequenz erforderlichen zwei Echo signalen eines Entfernungstorblockes, die Echosignale (n-1) anderer Entfernungstorblöcke zu verarbeiten.
  • Gegenüber einem konventionellen Radargerät mit reduzierter Sendepulsfolgefrequenz verringert sich damit die erforderliche Antennenverweilzeit bzw. erhöht sich die Datenerneuerungsgerätum einen Faktor n.
  • Die hohe Sendepulsfolgefrequenz kann aber mit der erfindungsgemäßen Anordnung auch hier, wie bereits beschrieben, anstatt zur Verringerung der Antennenverweilzeit zur Nachintegration und damit zur Erhöhung der Entdeckungswahrscheinlichkeit eingesetzt werden.
  • Gemäß einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist es darüberhinaus möglich, die durch die Anordnung gegenüber konventionellen Radaren ermöglichte n-fach höhere Anzahl der Sendeimpulse pro Zeiteinheit zu einer k-fachen Verringerung der Antennenverweilzeit und zu einer Nachintegration über m Pulse zu verwenden, wobei nur k und m ganzzahlig und größer gleich 1 und das Produkt von k und m gleich n sein muß.
  • Die Erfindung und weitere Einzelheiten der Erfindung werden anhand eines in den Figuren 1 bis 6 beschriebenen Ausführungsbeispiel näher erläutert.
  • Es zeigen: Figur 1 Gesamte Blockschaltbild eines 35-GHz- Puls-Doppler-Radargerätes, Figur 2 Teilblockschaltbild des Signalverarbeitungs-' teils Figur 3 die Reduzierung der Filtermittenfrequenz um einen Faktor n.
  • Figur 4 die schematische Darstellung eines Raumspaltenteiles Rs Figur 5 die Blockgruppenbildung für verschiedene: Pulsfolgefrequenzen Figur 6 die schematische Darstellung der Organisation eines MTI-Filterspeichers.
  • Das Ausführungsbeispiel bezieht sich auf den Einsatz der erfindungsgemäßen Anordnung in einem Gefechtsfeldradar, bei dem die Entfernungstore in jeder Antennen- richtung sequentiell in SntSernungstorblocken abgearbeitet werden und bei dem die erfindungsgemäße Anordnung dazu benutzt wird, um 1. die gewünschte NTI-Filter-Mittenfrequenz einzustellen 2. bei Veränderung der Sendepulsfolgefrequehz die MTI-Filter-Mittenfrequenz konstant zu halten 3. wahlweise - abhängig von Verhältnis Sendepulsfolgefrequenz zur MTI-Filter-Mittenfrequenz - eine gewünschte Kombination zwischen Nachintegration und Reduktion der Antennenverweilzeit einzustellen.
  • Speziell wird beschrieben, wie die MTl-Filtermittenfrequenz bei Veränderung der Sendepuisfolgefrequenz konstant gehalten wird, wobei wegen gegebener Antennenverweilzeit eine Nachintegration über m größer n MTI-gefilterte Echo signale durchgeführt wird.
  • Aus dem Gesamtblockschaltbild (Fig. 1) eines Puls-Doppler-Radargerätes ist die Zuordnung von Antenne 1, Drehstand 2 und Hochfrequenzteil 3 zum Gesamtsystem ersichtlich.
  • An den Hochfrequenzteil wird vom Signalverarbeitungs system in einem durch die eingestellte Ptalsfolgefrequenz bestimmten zeitlichen Abstand von z.B. 16 Us 88 62.5 kHz ein Triggerpuls geliefert. Von diesem Puls getriggert wird dort ein Sendepuls von ca. 30 ns Dauer erzeugt.
  • Empfangene Echosignale werden phasenrichtig in eine Zwischenfrequenzlage umgesetzt. Von jedem Echosignal dieses kohärenten Radars wird dann ein bipolarer sin-und cos-Videopuls an den Signalverarbeitungsteil 4 gegeben. Außerdem wird~vom Antennendrehstand 2 die jeweilige Positionsadresse der Antenne 1 an den Signalverarbeitungsteil 4 geliefert0 Der für die Erfindung wesentliche Ausschnitt aus dem Signalverarbeitungsteil wird in Fig0 2 als Blockschalt- bild dargestellt. Der Signalfluß durch dieses Blockschaltbild wird im folgenden kurz beschrieben.
  • Während die Antenne 1 in eine Positionsrichtung(Antennen verweilzeit tA)sieht, werden vom Hochfrequenzteil 3 (Fig. 1) laufend die Videosignale der empfangenen Echowerte geliefert. Am Eingang des Signalverarbeitungsteils (Fig 2) befinden sich "Sample" and Hold"-Bausteine 21, die von jedem Radar-Sendepuls z.B. 8 hintereinanderliegende Echowerte (Entfernungstore) im zeitlichen Abstand von 30 ns analog speichern. Jedes der 8 analog gespeicherten Signale wird linear verstärkt und in ein Digitalwert z.B.
  • 8 Bit Länge umgesetzt. Die parallel an den Digitalwandlerausgängen anliegenden Signale werden durch einen Multiplexer MUX 23 zur weiteren Verarbeitung wortweise sequentiell an ein MTI-Filter 24 angelegt.
  • Das MTl-Filter enthält einen Speicher 24a mit wahlfreiem Zugriff. In den Speicher (Fig. 6) werden die digitalisierten Echowerte von 8n Sendepulsen eingeschrieben.
  • Die von jedem Sendepuls abgespeicherten 8 Echowerte (Entfernungstore) werden als Entfernungsblock (Fig, 4) bezeichnet. Mehrere Blocke werden im MTI-Filterspeicher als Blockgruppe abgespeichert. Die Anzahl der Blöcke, die zu einer Blockgruppe zusammengefaßt werden, wird entsprechend der eingestellten Pulsfolgefrequenz und der gewünschten MTI-Filtermittenfrequerl3 gewählt (Fig. 5).
  • Für z.B. eine Pulsfolgefrequenz von 62,5 kHz und einer gewünschten MTI-Filtermittenfrequenz von 15,625 kHz werden 4 Blöcke zu einer Blockgruppe zusammengefaßt (Fig. 4 und 5).
  • Dabei werden nach Abspeicherung einer Blockgruppe ,d.h.
  • nach der Zeit n.T, wieder die Echowerte aus den gleichen Entfernungstoren (2. Durchlauf, Fig. 6) wie bei Beginn der Abspeicherung dieser Blockgruppe empfangenen, in einem zweiten Teil B des MTI-Filterspeicher (Fig. 6) abgespeichert und von den aus einem Teil A des Speichers ausgelesenen Entfernungstoren abgezogen MTl-Filter 24b in Fig. 2).
  • In Fig. 6 ist die Organisation eines MTI-Speichers (24a) Schematisch dargestellt. Der Speicher besteht aus zwei Teilen A und B mit z.B. je 8 Entfernungsblöcken, von denen jeder Block 8 Entfernungstore als Echowerte von jedem Sendeimpuls aufnehmen kann. Bei einer Reduzierung der MTI-Filtermittenfrequenz, z.B. um den Faktor 4,werden nach der Abspeicherung des 4. Entfernungstorblockes die Echowerte (Entfernungstore) des 5. Sendeimimpulses, die aus dem gleiten Raumelement bzw. Entfernungstor kommen, wie die vom 1. Sendeimpuls in den Teil B des Speichers 24a eingegeben.
  • Zum MTI-Filter 24 gehört außerdem noch ein Betragsbildner 24c, der von negativen Zahlenwerten den Betrag bildet.
  • Entsprechend der einstellbaren lntegrationszahl werden in einem nachfolgenden Integrator 25 mehrere Signale (m) aufaddiert, bevor auf die nächste Blockgruppe geschaltet wird. Dabei ist die Anzahl m durch die Zahl der zu verarbeitenden Entfernungtore einer Raumrichtung (Rs), der Antennenverweilzeit talin in dieser Raumrichtung und durch die Sendepulsfolgefrequenz begrenzt.
  • Dazu sind im Integrator Speicher mit wahlfreiem Zugriff, in dem die Signale jeweils zwischen den Integrationsschritten gespeichert werden, vorhanden. Nach der Integration folgt eine Mittelwertbildung in einem Mittelwertbildner 26, der dieaufaddierten Signale durch die eingestellte Integrationszahl dividiert. Damit steht der MTI-gefilterte und gegebenenfalls nachintegrierte und gemittelte Wert zur weiteren konventionellen Verarbeitung zur Verfügung.
  • Die zu einer Verschiebung des zu betrachtenden Dopplerfrequenzbereiches führende Reduktion der MTI-Filter-Mittenfrequenz ist in Fig. 3 dargestellt. Die Signalamplitude eines bewegten Objektes wird danach statt eines Wertes-A den höheren, zur Mitte der MTI-Filter-Durchlaß-Kurve verschobenen Wert B am Ausgang des MTI-Filters besitzen.
  • L e e r s e i t e

Claims (9)

  1. Patentanspruche Pulsdopplerradar mir einer Einrichtung zur FestzeichenunterdrUckung die aus einer Verzdgerungsstufe und einer Subtrahierstufe besteht (MTl-Filter), d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t 9 daß die MTI-Filter-Mittenfrequenz durch die Ausbildung der Verzögerungsstufe als analoger oder digitaler Zwischenspeicher (24a) mit wahlfreiem Zugriff, dessen Verzögerungszeit ein ganzzahliges Vielfaches (n), mit n größer 1, der Periodendauer des Radarsenders beträgt, auf den n-ten Teil der der tatsächlichen Sendepulsfolge entsprechenden Filtermittenfrequenz reduziert ist0
  2. 2. Pulsdopplerradar nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß dieVerzögerungszeit des Zwischenspeichers (24a) und damit die MTl-Filter-Mittenfrequenz veränderbar ist,
  3. 3. Pulsdopplerradar nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß unabhängig von einer Änderung der Pulsfolgefrequenz des Radarsenders die MTI-Filter-Mittenfrequenz beibehalten wird0
  4. 4. Pulsdopplerradar nach einem der vorhergehenden Anspeiche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß die Speicherkapazität des Zwischenspeichers (24a) so bemessen ist, daß er die Echosignale v 2n Radarsendeimpulsen aufnehmen kann.
  5. 5. Pulsdopplerradar nach einem der vorhergehenden AnsprAche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß die eingespeicherten Echo signale von n Sendeimpulsen und die anliegenden einzuspeicherten Echosignale der nächsten n Sendeimpulse in einer Subtrahierstufe von einander abgezogen werden, derart, daß der zeitliche Abstand der zur Subtraktion gelangenden Echowerte gerade dem n-fachen des Sendeimpulsabstands entspricht, sodaß n MTI-gefilterte Echo signale entstehen.
  6. 6. Pulsdopplerradar nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß über die mit einer inFaktor n verminderten MTI-Mittenfrequenz gefilterten n Echo signale der Mittelwert gebildet wird.
  7. 7. Pulsdopplerradar nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß bei einer sequentiellen Verarbeitung von Entf ernungstorblöcken einer Antennenrichtung zwischen den für die Gewinnung der für eine MTI-Filterung mit n-fach niedrigerer Pulsfolgefrequenz erforderlichen zwei Echosignalen eines Entfernungstorblocks die Echosignale von (n-1) anderen Entfernungstorblöcken verarbeitet werden.
  8. 8. Pulsdopplerradar nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1-6, d a d u r c h g s k e n n z e i e h n e t daß bei einer sequentiellen Verarbeitung ton Entfernungstorblöcken einer Antennenrichtung zwischen der Gewinnung der für eine MTI-Filterung mit n-fach niedrigerer effektiver Pulsfolgefrequenz erforderlichen zwei Echosignale eines Entfernungstorbrucks (n-1) Echosignale desselben Entfernungstorblocks gewonnen werden und nach MTI-Filterung der Mittelwert über alle n Werte gebildet wird.
  9. 9 Pulsdopplerradar nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1-6, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß bei einer sequentiellen Verarbeitung von Entfernungstorblöcken einer Antennenrichtung zwischen der Gewinnung der für eine MTI-Filterung mit n-fach niedrigerer effektiver Pulsfolgefrequenz erforderlichen zwei Echosignale eines Entfernungstorblocks (m-1) weitere Echosignale des gleichen Entfernungstorblocks und m Echosignale von (k-1) anderen Entfernungstorblöcken gewonnen werden, wobei das Produkt von k und m gleich n ist, und daß Jeweils über die m MTI-gefilterten Werte der k Entf ernungstorblöcke der Mittelwert gebildet wird.
DE19803002708 1980-01-25 1980-01-25 Puls-Doppler-Radar mit einer Einrichtung zur Festzeichenunterdrückung Expired DE3002708C2 (de)

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DE3002708C2 DE3002708C2 (de) 1982-10-28

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2540584A1 (de) * 1975-09-11 1977-03-24 Siemens Ag Puls-doppler-radargeraet mit variabler pulsfrequenz

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2540584A1 (de) * 1975-09-11 1977-03-24 Siemens Ag Puls-doppler-radargeraet mit variabler pulsfrequenz

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