DE3002675A1 - Uhrglas-einbauanordnung - Google Patents
Uhrglas-einbauanordnungInfo
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Description
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' hefore the
itatives European Patent Office
Tel.: 089/982085-87
CG 55-11
25. Jan, 198α
Uhrglas-Einbauanordnung
Die Erfindung betrifft eine Uhrglas-Einbauanordnung für Uhren, speziell Armbanduhren, insbesondere für den Einbau
eines Uhrglases in ein Uhrgehäuse mittels einer Fassung (bezel).
üblicherweise wird das Uhrglas mittels einer elastischen
Dichtungspackung in die Fassung eingesetzt, die ihrerseits ebenfalls mittels einer elastischen Dichtungspackung
in das Uhrgehäuse eingebaut wird. Bei einer solchen bisherigen Uhrglas-Einbauanordnung können jedoch im allgemeinen
das Uhrglas und die Fassung nicht unter Gewährleistung einer einwandfreien Abdichtwirkung festgelegt werden.
Aufgabe der Erfindung ist damit insbesondere die Schaffung einer Uhrglas-Einbauanordnung, bei welcher das Glas und
die Fassung zuverlässig und mit einwandfreier Abdichtung im Uhrgehäuse festgelegt sind.
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Diese Einbauanordnung soll sich dabei leicht zusammensetzen
und zerlegen lassen.
Diese Aufgabe wird bei einer Uhrglas-Einbauanordnung, insbesondere
für eine Armbanduhr ο„dgl», bestehend aus
einem Uhrgehäuse, einer Fassung, einem Uhrglas, einer ersten»
zwischen Uhrgehäuse und Fassung angeordneten Dichtungspackung und einer zweiten, zwischen Fassung und Uhrglas
angeordneten Dichtungspackung, erfindungsgemäß dadurch
gelöst, daß das Uhrgehäuse eine obere Aufnahme- oder Anlagefläche, einen axial verlaufenden, innenseitigen
Andruckteil, eine in dessen unterem Abschnitt vorgesehene Ringnut und eine quer vom unteren Teil der Ringnut abgehende
untere Aufnahme- oder Anlagefläche aufweist, daß die Fassung einen umfangsmäßig umlaufenden Andruckteil
zur Anlage an die erste Dichtungspackung, eine vom oberen Ende des Andruckteils quer (nach auBen) abgehende Unterseite
und eine innenseitige Ringnut zur Aufnahme der zweiten Dichtungspackung aufweist und daß das Uhrglas einen Umfangsrand
aufweist, der sich in die zweite Dichtungspackung einzudrücken bzw. einzugraben vermag.
Im folgenden sind bevorzugte Ausfuhrungsformen der Erfindung
im Vergleich zum Stand der Technik anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine in vergrößertem Maßstab gehaltene Teilschnittansicht einer bisherigen Uhrglas-Einbauanordnung,
Fig. 2 eine in vergrößertem Maßstab gehaltene Teilschnittansicht einer Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 3a eine Fig. 1 ähnelnde Darstellung einer anderen Ausführungsform
der Erfindung im Schnitt längs einer die 3-Uhr- und die 9-Uhr-Position des Uhren-Zifferblatts
verbindenden Linie,
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Fig. 3b eine Darstellung der Anordnung nach Fig. 3a im Schnitt längs einer die 12-Uhr- und die 6-Uhr-Position
des Zifferblatts verbindenden Linie,
Fig. 4a eine in vergrößertem Maßstab gehaltene Teilschnittansicht einer weiteren Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 4b einen Schnitt längs der Linie 4b-4b in Fig. 4a,
Fig. 5a eine Fig. 4a ähnelnde Darstellung noch einer weiteren Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 5b einen Schnitt längs der Linie 5b-5b in Fig. 5a und
Fig. 6 eine Fig. 5a ähnelnde Darstellung noch einer weiteren Ausführungsform der Erfindung.
Bei der in Fig. 1 dargestellten bisherigen Uhrglas-Einbauanordnung
ist eine Fassung 10 mittels einer elastischen Dichtungspackung 11 aus Kunststoff in ein Uhrgehäuse 12
eingebaut, und in die Fassung '10 ist mittels einer elastischen Dichtungspackung 14 aus Kunststoff ein Uhrglas 13
eingesetzt. Die Dichtungspackung 11 besitzt einen rechteckigen Querschnitt und einen Innendurchmesser, der geringfügig
kleiner ist als der Außendurchmesser des unteren Andruckteils 10a der Fassung 10. Der Außendurchmesser der Dichtungspackung 11 entspricht praktisch dem Innendurchmesser des
Andruckteils 12a des Uhrgehäuses 12. Auf ähnliche Weise
besitzt die Dichtungspackung 14 einen rechteckigen Querschnitt und einen Durchmesser, der geringfügig kleiner ist
als der Außendurchmesser des Uhrglases 13, sowie einen Außendurchmesser,
der im wesentlichen dem Innendurchmesser des oberen Andruckteils 10b der Fassung 10 entspricht. Die Dichtungspackung
11 wird somit von der Fassung 10 und nicht vom Uhrgehäuse 12 zusammengedrückt, während die Dichtungspackung 14 vom Glas 13 und nicht von der Fassung 10 zusammen-
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gedrückt wird. Wenn daher die Fassung 10 aus dem Uhrgehäuse
12 ausgebaut wird, wird die Dichtungspackung 11 zusammen
mit der Fassung herausgenommen, und wenn das Glas 13 aus der Fassung herausgenommen wird, wird die Dichtungspackung
14 zusammen mit dem Glas entferntο Die aus
dem Uhrgehäuse und aus der Fassung herausgenommenen Dich= tungspackungen 11,14 können dabei herabfallen und verlorengehen.
Zum Wiedereinbauen des Uhrglases müssen außerdem zunächst die Dichtungspackungen 11 und 14 in das Uhrgehäuse
12 bzw. in die Fassung 10 eingesetzt werden, wodurch der Einbauvorgang unnötig erschwert wird. Da hierbei
die Dichtungspackungen 11 und 14 lediglich durch die jeweiligen Gegenstücke zusammengedrückt werden, reicht
die Reibungskraft an den Andruckteilen nicht aus, das betreffende Element, speziell in bezug auf die Dichtungspackung 14, mit hoher Abdichtwirkung festzuhalten. Der
Grund hierfür liegt darin, daß die Berührungsfläche zwischen Dichtungspackung 14 und Uhrglas 13 ziemlich klein
ist, weil die Dichtungspackung 14 eine geringe Höhe besitzt und die Berührungsfläche zudem durch den abgeschrägten
Führungsteil 13a des Uhrglases weiter verkleinert wird. Bei einem beispielsweise rechteckigen Uhrglas ergeben sich
weiterhin beträchtliche Fertigungstoleranzen, wodurch sich die Schwierigkeiten bezüglich Spannkraft und Abdichtwirkung
weiter verstärken.
Mit der Erfindung werden nun die geschilderten Mängel der
bisherigen Konstruktion ausgeschaltet. Gemäß Fig. 2 umfaßt eine Fassung 20 einen umlaufenden Anlage- oder Andruckteil
20a für eine elastische Dichtungspackung 21, eine vom oberen Ende des Andruckteils 20a radial (nach außen) abgehende
Unterseite 20b und einen angefasten bzw. abgeschrägten Führungsteil 20c am unteren Ende des Andruckteils 20a. Ein
Uhrgehäuse 22 umfaßt einen oberen Aufnahmeteil 22a, einen inneren Andruckteil 22c, einen unteren Aufnahmeteil 22b und
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eine im unteren Bereich des inneren Ändruckteils 22c ausgebildete
Ringnut 22d. Die Oberkante 22e der Ringnut 22d
liegt höher als die Oberkante 2Od des abgeschrägten Führungsteils 20c, so daß der untere Abschnitt der Dichtungspackung
21 in die Ringnut 22d eintreten kann, und diese Oberkante 22e liegt außerdem unterhalb der halben
Höhe der Dichtungspackung 21, wodurch eine Verringerung
der Abdichtwirkung verhindert wird. Die Dichtungspackung 21 besitzt einen rechteckigen Querschnitt. Ihr Innendurchmesser
ist geringfügig kleiner als der Äußendurchmesser des umlaufenden Andruckteils 20a der Fassung 20, während
ihr Äußendurchmesser im wesentlichen dem Innendurchmesser ■ des inneren Andruckteils 22c des Uhrgehäuses 22 entspricht.
Zur Erleichterung des Einsetzens der Fassung ist an der innenseitigen Oberkante der Dichtungspackung 21 ein abgeschrägter
Führungsteil 21a vorgesehen.
Die Fassung 20 weist weiterhin eine innenseitige Ringnut
2Oe zur Aufnahme einer elastischen Dichtungspackung 24 auf. Der Innendurchmesser des Flansches 2Of der Ringnut 2Oe ist
etwas größer als der Außendurchmesser des Uhrglases 23. Das Uhrglas 23 selbst weist an der Unterkante seiner Umfangsflache
23a einen abgeschrägten Führungsteil 23b und an der Oberkante der Umfangsfläche einen abgeschrägten Abschnitt
23c auf. Die Dichtungspackung 24 von rechteckigem Querschnitt besitzt einen Innendurchmesser, der geringfügig
kleiner ist als der Außendurchmesser des Uhrglases, und einen Außendurchmesser, der im wesentlichen dem Innendurchmesser
der Innenfläche bzw. Sohle der Ringnut 20e entspricht. Ersichtlicherweise ist die Dichtungspackung
24 nicht mit einem abgeschrägten Führungsteil, wie dem Führungsteil 14a gemäß Fig. 1 versehen.
Beim Zusammensetzen der erfindungsgemäßen Anordnung für den
Einbau der Fassung 20 in das Uhrgehäuse wird die Dichtungs-
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packung 21 auf den unteren Aufnahmeteil 22b des Uhrgehäuses aufgesetzt, so daß sie am inneren Andruckteil
22c anliegt„ worauf die Fassung mit ihrem abgeschrägten
Führungsteil 20c mit dem Führungsteil 21a der Dichtungspackung 21 in Berührung gebracht und gegen letztere angepreSt
wird, so daß die Fassung in das Uhrgehäuse 22 hineingedrückt wirdο Beim Einsetzen der Fassung wird die Dichtungspackung 21 zusammengedrückt und so verformt, daß ihr
unterer Abschnitt in die Ringnut 22d eintritt, wobei
sich deren Kante und der innere Andruckteil 22c in die Dichtungspackung eingraben» Auf diese Weise ist die Dichtungspackung
21 sicher im Uhrgehäuse verspannt.
Beim Ausbauen der Fassung 20 aus dem Uhrgehäuse x-jird daher
die Dichtungspackung 21 nicht mit aus dem Uhrgehäuse herausgezogen» Infolgedessen kann die Fassung einfach wieder
in das Uhrgehäuse eingeschoben werden.
Für den Einbau des Uhrglases 23 in die Fassung 20 wird die Dichtungspackung 24 in die Ringnut 2Oe eingesetzt, worauf
das Uhrglas 23 mit seinem abgeschrägten Führungsteil 23b gegen die Dichtungspackung angedrückt wird, wodurch letztere
zusammengedrückt und verformt wird. Auf diese Weise kann das Uhrglas in die Fassung eingesetzt werden. Da sich
die Umfangsfläche bzw. -kante 23a des Uhrglases in die Dichtungspackung 24 eindrückt und ein oberer Bereich der
Dichtungspackung den abgeschrägten Abschnitt 23c nach unten drückt„ ist das Uhrglas unter großer Reibungs- bzw.
Spannkraft sicher in der Fassung montiert. Da außerdem die Dichtungspackung 24 in die Ringnut 2Oe eingesetzt
ist/ wird sie beim Ausbau des Uhrglases nicht aus der Fassung herausgezogen. Das Uhrglas läßt sich also einfach wieder
einsetzen.
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In den Fig. 3a und 3b ist eine zweite Ausführungsform der
Erfindung dargestellt. Im allgemeinen erscheint eine uhr mit einem flachen Gehäuse flacher als eine solche mit einem
dickeren Gehäuse, auch wenn beide Uhren tatsächlich dieselbe Gesamtdicke besitzen. Mit abnehmender Dicke des
Uhrgehäuses verkleinert sich jedoch auch die Dicke der Dichtungspackung zwischen Uhrgehäuse und Fassung, wodurch
Reibungs- bzw. Spannkraft und Abdichtwirkung entsprechend herabgesetzt werden. Mit der Ausführungsform nach Fig. 3a
und 3b soll nun dieses Problem gelöst werden. Gemäß den Fig. 3a und 3b ist die Dicke des Uhrgehäuses 22 im Querschnitt
längs der die 3-Uhr- und die 9-Uhr-Positon verbindenden Linie (Fig. 3a) kleiner als die Dicke im Querschnitt
auf der Verbindungslinie zwischen 12-Uhr- und 6-Uhr-Position
(Fig. 3b). Aufgrund dieser Form erscheint die Uhr insgesamt flacher. Obgleich die Dichtungspackung 21 im Bereich
gemäß Fig. 3a eine kleine Dicke besitzt, ist ihre Dicke im Bereich gemäß Fig. 3b größer. Im Bereich gemäß
Fig. 3b kann daher eine ausreichend große Reibungs- bzw. Spannkraft gewährleistet werden, um die Fassung 20 sicher
im Uhrgehäuse 22 zu verspannen, während im Bereich gemäß Fig. 3a eine zufriedenstellende Abdichtwirkung gewährleistet
wird.
In den Fig. 4a und 4b ist eine dritte Ausführungsform der
Erfindung veranschaulicht. Die Fassung 2o wird manchmal durch die Dichtungspackung 21 so hochgedrückt, daß sich ihre
Unterseite 20b von der oberen Aufnahme- oder Anlagefläche 22a trennt, wenn Maßabweichungen vorliegen. Der zwischen
der Fassung und dem Uhrgehäuse entstehende Spalt beeinträchtigt das Aussehen der Uhr. Mit der dargestellten Ausführungsform kann dieser Mangel vermieden werden.
In der Unterseite 20b der Fassung ist eine nach unten offene Ringnut 20h vorgesehen, welche die (über die Fläche 22a)
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überstehende Dichtungspackung 21 aufzunehmen vermagο
Auf diese Weise kann das Hochwandern der Fassung 20 unter dem durch die Dichtungspackung 21 ausgeübten Druck
verhindert werden» Zur Erleichterung des Äusbaus der Fassung 20 ist in deren Unterseite 20b eine in die Ringnut
20h übergehende Aussparung 2Oi vorgesehen» Bei dieser Ausführungsform kann die Spitze eines Schraubendrehers
o.dgl. Werkzeugs über die Aussparung 2Oi in die Ringnut 20h vorgeschoben werden, so daß die Dichtungspackung 21
durch dieses Werkzeug nicht beschädigt wird»
Die Fig» 5a und 5b zeigen eine vierte Ausführungsform der
Erfindung, die sich für eine Uhr mit konturiertem (d»h„
nicht rundem) Uhrglas eignet» Fassung 20, Dichtungspackung 21 und Uhrgehäuse 22 mit nicht-runder, z.B» rechteckiger
Form sind häufig mit beträchtlichen Maßfehlern behaftet,
so daß es in manchen Fällen infolge des unregelmäßigen Zwischenraums zwischen den Teilen schwierig ist,
die Fassung 20 in das Uhrgehäuse einzusetzen» Außerdem führen solche Maßabweichungen zu unregelmäßiger Spannkraft
und unregelmäßiger Abdichtwirkung. Bei dieser Ausführungsform sind in einer Innenfläche 2Oj der Fassung, zumindest
in ihrem gekrümmten Bereich, mehrere vom Umfangs-Andruckteil 20a abgewandte Aussparungen 20k ausgebildet»
Infolgedessen kann die Fassung 20 zum Ausgleich von Un= regelmäßigkeiten im Zwischenraum (zum Uhrgehäuse) leicht
verformt werden, so daß eine sichere Halterung und eine einwandfreie Abdichtung gewährleistet werden können»
Bei der Ausführungsform nach Fig» β besitzt die Dichtungspackung 21 einen L-förmigen Querschnitt mit einem abstehenden
Rand 21b, mit dessen Hilfe die Dichtungspackung 21 sicher in die Ringnut 22d eingerastet werden kann» Andererseits
weist die Fassung 20 eine umlaufende Rille 20m
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von V-förmigem Querschnitt auf/ in welche ein Teil der Dichtungspackung eindringt, so daß ein Hochsteigen
der Fassung verhindert wird.
Aus der vorstehenden Beschreibung geht hervor, daß sich Einbau und Ausbau von Uhrglas und Fassung mit Hilfe der
erfindungsgemäßen Einbauanordnung einfach durchführen lassen, weil die Dichtungspackung nicht zusammen mit dem
herauszunehmenden Teil ausgebaut wird, sondern mit dem sie aufnehmenden Bauteil verbunden bleibt. Da hierbei
außerdem die Dichtungspackung für die Fassung in die Ringnut im Uhrgehäuse eingreift und die Dichtungspackung für
das Uhrglas in die Ringnut in der Fassung eingesetzt ist und weiterhin der obere Abschnitt dieser Dichtungspackung
die abgeschrägte bzw. angefaste Oberkante des Uhrglases nach unten drückt, lassen sich die einzelnen Einbauteile
unter Gewährleistung einer einwandfreien Abdichtung sicher befestigen.
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Claims (7)
- Rssiaiered RepresentativesIbarar® ti®European Patenfl Offie®Citizen Watch Co», Ltd.,Tokio, Japan D-güüQ MünchenTeS.: G88>/98 2085-87Te!@K: 05 29 802 hnki dTelegramm®: ellipsoidCG 55-11Uhrglas-EinbauanordnungPatentansprücheJ Uhrglas-Einbauanordnung, insbesondere für eine Armbanduhr o.dgl., bestehend aus einem Uhrgehäuse, einer Fassung, einem Uhrglas, einer ersten, zwischen Uhrgehäuse und Fassung angeordneten Dichtungspackung und einer zweiten, zwischen Fassung und Uhrglas angeordneten Dichtungspackung, dadurch gekennzeichnet, daß das Uhrgehäuse (22) eine obere Aufnahme- oder Anlagefläche (22a), einen axial verlaufenden, innenseitigen Andruckteil (22c), eine in dessen unterem Abschnitt vorgesehene Ringnut (22d) und eine quer vom unteren Teil der Ringnut abgehende untere Aufnahme- oder Anlagefläche (22b) aufweist, daß die Fassung (20) einen umfangsmäßig umlaufenden Andruckteil (20a) zur Anlage an die erste Dichtungspackung (21), eine vom oberen Ende des Andruckteils quer (nach außen) abgehende Unterseite (20b) und eine innenseitige Ringnut (20g) zur Aufnahme der zweiten Dichtungspackung (24) aufweist und daß das Uhrglas (23) einen Umfangsrand (23a) aufweist, der sich in die zweite Dichtungspackung (24) einzudrücken bzw. einzugraben vermag.Q30031/0848
- 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der umlaufende Andruckteil der Fassung an seinem unteren Ende mit einem abgeschrägten bzw. angefasten Führungsteil (20c) versehen ist und daß das Uhrglas einen oberseitigen und einen unterseitigen abgeschrägten (Rand-)-Abschnitt (23c, 23b) aufweist.
- 3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Innendurchmesser der ersten Dichtungspackung (21) geringfügig kleiner ist als der Außendurchmesser des umlaufenden Andruckteils der Fassung (20), während ihr Außendurchmesser praktisch dem Durchmesser des axial verlaufenden, innenseitigen Andruckteils des Uhrgehäuses (22) entspricht, und daß der Innendurchmesser der zweiten Dichtungspackung (24) geringfügig kleiner ist als der Außendurchmesser des Uhrglases (23) , während ihr Außendurchmesser praktisch dem Durchmesser der innenseitigen Ringnut (20g) der Fassung (20) entspricht.
- 4. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Uhrgehäuse (22) Abschnitte größerer Dicke aufweist und daß die Dicke bzw. Höhe der ersten Dichtungspackung (21) in diesen dickeren Abschnitten größer ist als in ihren anderen Bereichen.
- 5. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daßin der Unterseite der Fassung (20) eine nach unten offene Ringnut (20h) zur Aufnahme des oberen Abschnitts der ersten Dichtungspackung (21) ausgebildet ist.
- 6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Fassung (20) mit einer mit der nach unten offenen Ringnut (20h) in Verbindung stehenden Aussparung (201) zur Ermöglichung des Einsetzens eines Werkzeugs versehen ist.
- 7. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fassung (20) in ihrer Innenfläche (2Oj) eine Anzahl030031/0848von Aussparungen (20k) aufweist.Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Dichtungspackung (21) einen L=förraigen Querschnitt mit einem (nach außen) abstehenden Rand (21b)
aufweist f der in die Ringnut im Uhrgehäuse (22) eingreift.Anordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß im umlaufenden Ändruckteil der Passung (20) eine Ring= rille (2Om) ausgebildet ist? in welche die erste Dichtungspackung (21) mit einem Teil eingreift.030031/0848
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| DE3002675C2 (de) | 1983-04-07 |
| JPS55108991U (de) | 1980-07-30 |
| GB2041587B (en) | 1983-05-05 |
| GB2041587A (en) | 1980-09-10 |
| US4391534A (en) | 1983-07-05 |
| JPS609742Y2 (ja) | 1985-04-05 |
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