DE3002392B1 - Schaltungsanordnung zur Einspeisung eines Sonderwaehltones fuer auf den Fernsprechautragsdienst umgeschaltete Fernsprechanschluesse - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Einspeisung eines Sonderwaehltones fuer auf den Fernsprechautragsdienst umgeschaltete FernsprechanschluesseInfo
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- H04M19/00—Current supply arrangements for telephone systems
- H04M19/02—Current supply arrangements for telephone systems providing ringing current or supervisory tones, e.g. dialling tone or busy tone
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Description
- Da trotz bestehender Umschaltung der Teilnehmer über die Ruheseiten der Kontakte ufl und uf2 mit den Sprechadern verbunden ist, kann er abgehende Gespräche führen. Wenn er seinen Handapparat abnimmt, erhält er über die Sprechadern von der Vermittlungsanlage den normalen Wählton. Da nun eine Umschaltung besteht, wird den Schaltmitteln SM über die Leitung 11 ein vom Ruhezustand abweichendes Potential zugeführt. Das auf der Teilnehmerleitung a herrschende Potential gelangt zum Eingang 12 und gibt an, daß der Teilnehmer seinen Handapparat abgehoben hat. Die beiden Leitungen 11 und 12 werden in einer UND-Verknüpfung zusammengefaßt, und es erscheint ein Ausgangssignal A, wenn der Teilnehmer im umgeschalteten Zustand eine abgehende Verbindung aufbaut. Mit diesem Signal wird der Verstärker V durchlässig, und die vom Generator G kommende Tonfrequenz gelangt auf die Primärwicklung des Übertragers L Von dort wird sie transformatorisch zu den Sprechadern übertragen und somit dem normalen Wählton zugefügt Mit Beginn der Wahl des Teilnehmers wird in bekannter Weise der Wählton von der Vermittlungsanlage aus abgeschaltet Dementsprechend muß auch der zusätzliche Ton, der zusammen mit dem normalen Wählton den besonderen Wählton ergibt, abgeschaltet werden. Dies geschieht durch die an der Leitung 12 erkennbare Potentialänderung bei der durch die Wählimpulsgabe entstehende Schleifenstromunterbrechung. Die vorher erwähnte UND-Verknüpfung ist dann nicht mehr erfüllt, und der schaltbare Verstärker V wird gesperrt Dieser Zustand bleibt durch ein speicherndes Schaltmittel auch dann erhalten, wenn nach dem Ende einer Wahlserie oder nach Wahlende der Schleifenstrom wieder dauernd zu fließen beginnt, und die UND-Verknüpfung eigentlich wieder erfüllt wäre.
- Wenn die Verbindung vom Teilnehmer ausgelöst wird, so wird mit dem Erkennen einer lang andauernden Schleifenstromunterbrechung auf der Leitung 12 dafür gesorgt, daß alle Schaltmittel ihren Ruhezustand einnehmen. Das Auslösen einer Verbindung kann auch dadurch festgestellt werden, daß auf der Leitung 12 ein höheres Minuspotential erscheint, als dies bei geschlossener Schleife der Fall ist Nach dem Einstellen des Ruhezustandes sind die Schaltmittel wieder bereit, für eine neue Verbindung dieselbe Funktion wie vorher beschrieben auszuführen.
Claims (4)
- Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung zur Einspeisung eines Sonderwähltones für auf den Fernsprechauftragsdienst umgeschaltete Fernsprechanschlüsse, wobei der normale Wählton durch eine Zusatzmodulation verändert wird, um den Teilnehmer auf eine bestehende Umschaltung aufmerksam zu machen, dadurch gekennzeichnet, daß in der einem umschaltefähigen Teilnehmer zugeordneten Anschlußschaltung Schaltmittel (SM) angeordnet sind, die beim Erkennen einer UND-Verknüpfung aus den Kriterien: bestehende Umschaltung und Teilnehmer wünscht Verbindung, einen Schalter (V) schließen, der eine Tonfrequenzspannung mit einer vom Wählton abweichenden Frequenz an die Sprechadern gelangen läßt.
- 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verknüpfung dann erfüllt wird, wenn auf einer Steuerader (E2) eine die bestehende Umschaltung charakterisierende Spannung herrscht und auf der Teilnehmeranschlußleitung eine das Fließen von Schleifenstrom kennzeichnende Spannung erkannt wird.
- 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter (V) aus einem sperrbaren Verstärker besteht.
- 4. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß beim Unterbrechen des Schleifenstromes, z. B. bei der Abgabe von Wählimpulsen, der Schalter (V) gesperrt wird, und daß dieser Zustand durch speichernde Schaltmittel auch dann aufrecht erhalten wird, wenn der Schleifenstrom wieder dauernd fließt.Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Einspeisung eines Sonderwähltones für auf den Fernsprechauftragsdienst umgeschaltete Fernsprechanschlüsse, wobei der normale Wählton durch eine Zusatzmodulation verändert wird, um den Teilnehmer auf eine bestehende Umschaltung aufmerksam zu machen.Ein wichtiges Merkmal der Dienstleistung für den Fernsprechteilnehmer ist der Fernsprechauftragsdienst (Fe-AD). Auf Antrag kann ein Teilnehmeranschluß mit dem Fe-AD verbunden werden, damit während der Abwesenheit des Anschlußinhabers für ihn bestimmte, ankommende Gespräche entgegengenommen und Nachrichten hinterlassen werden können. Zu diesem Zweck wird dem Teilnehmer eine Fe-AD-Teilnehmerschaltung (Fe-AD-TS) zugeordnet, die bei bestehender Umschaltung bewirkt, daß die Anrufe parallel auch zu einem Fe-AD-Abfrageplatz gelangen können. Während der bestehenden Umschaltung kann der Teilnehmer ungehindert abgehende Gespräche führen und auch Anrufe entgegennehmen, falls er sich vor dem Eintreten des Fe-AD-Abfrageplatzes meldet.Damit ein Teilnehmer auf die bestehende Umschaltung auf den Fe-AD aufmerksam gemacht wird, wenn er seinen Fernsprechapparat für ein abgehendes Gespräch benutzt, ist in modernen Vermittlungseinrichtungen vorgesehen, im Umschaltezustand einen besonderen Wählton diesem Teilnehmer zuzusenden. Diese Maßnahme ist bekannt und beispielsweise veröffentlicht im Jahrbuch des elektrischen Fernmeldewesens von 1971 auf Seite 55.Um dies zu ermöglichen, ist es bei mit diesem Merkmal auszustattenden Vermittlungsanlagen erforderlich, daß jeweils der Wählton an der betreffenden Einspeisestelle in der richtigen Form - also bei bestehender Umschaltung abgewandelt - angeschaltet wird. Dazu werden insbesondere bei zentralgesteuerten Vermittlungsanlagen entsprechende Befehle, sowie Programme und Vorleistungen, beispielsweise in den Wahlsätzen, benötigt. Diese Vorleistungen bei dezentral, in schritthaltender Technik gesteuerten Vermittlungsanlagen in entsprechender Weise anzubringen, wäre besonders aufwendig und würde zu erheblichen Verteuerungen führen. Dies gilt besonders für das nachträgliche Hinzufügen und die dabei notwendigen Änderungen an bestehenden Anlagenteilen.Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, eine Schaltungsanordnung anzugeben, die nur an den Stellen anzubringen ist, wo der Sonderwählton benötigt wird, und an keiner Stelle Änderungen an vorhandenen Schaltungsanordnungen erfordert.Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt dadurch, daß in der einem umschaltefähigen Teilnehmer zugeordneten Anschlußschaltung Schaltmittel angeordnet sind, die beim Erkennen einer UND-Verknüpfung aus den Kriterien: bestehende Umschaltung und Teilnehmer wünscht Verbindung, einen Schalter schließen, der eine Tonfrequenzspannung mit einer vom Wählton abweichenden Frequenz an die Sprechadern gelangen läßt.Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand einer Zeichnung näher erläutert.Wenn ein Teilnehmer Tln auf den Fernsprechauftragsdienst geschaltet werden soll, so wird diesem Anschluß eine besondere Teilnehmerschaltung Fe-AD-TS zugeschaltet. Es ist dann möglich, jederzeit die Umschaltung in Kraft zu setzen. Zu diesem Zweck wird über eine Steuerleitung E2 das Haftrelais U zum Ansprechen gebracht. Erfolgt in diesem Zustand ein Anruf für den Teilnehmer Tun, so spricht durch den Rufstrom das Umschaltfolgerelais UFüber die aus dem Leitungswähler LWkommende Sprechader a an. Mit dem Kontakt ruf 3 wird der Anrufsucher für den Fernsprechauftragsdienst Fe-AD-AS angelassen. Dieser Wähler stellt sich auf den gerufenen Anschluß ein. Danach kann das Anrufsignal zu einem der Fernsprechauftragsdienstplätze gelangen. Die für den umgeschalteten Teilnehmer bestimmte Verbindung kann von der Beamtin entgegengenommen und beantwortet werden. Nach Beendigung der Verbindung, und auch wenn der umgeschaltete Teilnehmer sich meldet, bevor die Auftragsdienst-Beamtin eintritt, wird das Relais UF in nicht dargestellter Weise abgeschaltet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803002392 DE3002392C2 (de) | 1980-01-24 | 1980-01-24 | Schaltungsanordnung zur Einspeisung eines Sonderwähltones für auf den Fernsprechauftragsdienst umgeschaltete Fernsprechanschlüsse |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803002392 DE3002392C2 (de) | 1980-01-24 | 1980-01-24 | Schaltungsanordnung zur Einspeisung eines Sonderwähltones für auf den Fernsprechauftragsdienst umgeschaltete Fernsprechanschlüsse |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3002392B1 true DE3002392B1 (de) | 1981-05-21 |
| DE3002392C2 DE3002392C2 (de) | 1982-01-21 |
Family
ID=6092782
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803002392 Expired DE3002392C2 (de) | 1980-01-24 | 1980-01-24 | Schaltungsanordnung zur Einspeisung eines Sonderwähltones für auf den Fernsprechauftragsdienst umgeschaltete Fernsprechanschlüsse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3002392C2 (de) |
-
1980
- 1980-01-24 DE DE19803002392 patent/DE3002392C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3002392C2 (de) | 1982-01-21 |
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