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DE3000714A1 - Vorrichtung zum gleichmaessigen verteilen eines heiz- oder kuehlmittels in einem katalytischen reaktionsraum - Google Patents

Vorrichtung zum gleichmaessigen verteilen eines heiz- oder kuehlmittels in einem katalytischen reaktionsraum

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DE3000714A1
DE3000714A1 DE19803000714 DE3000714A DE3000714A1 DE 3000714 A1 DE3000714 A1 DE 3000714A1 DE 19803000714 DE19803000714 DE 19803000714 DE 3000714 A DE3000714 A DE 3000714A DE 3000714 A1 DE3000714 A1 DE 3000714A1
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Don Burton Mount Prospect Ill. Carson
Frank Vernon Northfield Ill. Purse
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UOP LLC
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B01J8/0278Feeding reactive fluids

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  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Devices And Processes Conducted In The Presence Of Fluids And Solid Particles (AREA)
  • Physical Or Chemical Processes And Apparatus (AREA)

Description

DR.-ING. DIPU-ING-M-SC. DIPL.-PHYS. DR. DIPI PHYS. DIPL-PHYS. DR.
HÖGER - STELLRECHT:-:GKiESSBACH:- HAECKER BOEHME
A 43 946 b Anmelder: UOP Inc. 3000714
t - 177 Ten UOP Plaza
8. Januar 1980 Algoncmin & Mt. Prospect Roads
Des Piaines, Illinois, USA
Vorrichtung zum gleichmäßigen Verteilen eines Heiz- oder Kühlmittels in einem katalytischen Reaktionsraum
Die Erfindung geht aus von einer Vorrichtung zum gleichmäßigen Verteilen eines Fließmediums in einem Reaktionsraum, insbesondere eines Heiz- oder Kühlmittels in einem katalytischen T.eaktionsraum mit träger substanzgebundenem Katalysator, mit einer Anzahl in einer gemeinsamen Ebene im Abstand voneinander angeordneter, mit Öffnungen versehener Verteilerleitungen für das Fließmedium, welche unmittelbar mit einer Zuführleitung in Verbindung stehen.
Eine solche Vorrichtung ist besonders für die Verwendung in der Erdölindustrie und der Petrochemie geeignet und kann bei endothermen Vorgängen dazu dienen, ein Heizmittel, sov;ie bei exothermen Vorgängen ein Kühlmittel über einen Katalysator zu verteilen, der üblicherweise an einer Trägersubstanz gebunden ist. Abhängig von dem jeweiligen Vorgang kann das Fließnedium in der dampfförmigen Phase, in der flüssigen Phase oder in einer Mischphase aus Dampf und Flüssigkeit in den Reaktionsraum eingeführt werden. In vielen Fällen kann als temperatursteuerndes Fließmedium das ohnehin für den chemischen Vorgang erforderliche ZusatzmitteJ nach entsprechender Erwärmung bzw. Kühlung mit herangezogen werden.
Der Fall der Mischphase tritt dabei vor allem bei exothermen Vorgängen auf, beispielsweise bei der Umwandlung von
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Kohlenwasserstoffen durch Crack- und Hydrierverfahren,durch Entziehen von Schwefel und Stickstoff und durch andere Behandlungen mit Wasserstoff, bei welchen Fasserstoff verbraucht und somit vom Prinzip her Prozeßwcxne erzeuat wird. Ausgangsstoffe sind dabei häufig Kohlenwasser stoffe mit einem Siedepunkt oberhalb desjenigen von Benzin (2000C), nämlich Petroleum, leichte und schwere Gasöle sowie asphaltenhaltiere Dunkelcle mit einem Siedepunkt oberhalb von etwa 57O°C.
Ausschlaggebend für den Erfolg eines katalytischen Verfahrens ist, dass das Rec<genzmittel ganz gleichmäßig über den festen Katalysator verteilt wird, vor allem an der Stelle, an welcher ein Heiz- oder Kühlmittel zugeführt wird. Von gleicher Wichtigkeit ist ein ständiger Kontakt des Reaaenzmittels mit dem Zusatzmittel, beispielsweise dem Wasserstoff. Schließlich kann die Temperatursteuerung des Vorganges durch das Heiz- oder Kühlmittel nur d.'nn optimal sein, wenn dieses Mittel gleichmäßig in dem Reagenzmittel verteilt wird, damit ein gleichförmiger Wärmeübergang stattfindet.
Aus den US-PSen 26 32 692 und 32 08 833 sind nun zwei Vorrichtungen der eingangs genannten Art bekannt, bei welchen als Verteilerleitungen für das Fließmedium zwei bzw. mehrere konzentrische ,perforierte und in einer horizontalen Ebene angeordnete ringförmige Rohre dienen. Bei diesen bekannten Vorrichtungen tritt nun im Betrieb die Schwierigkeit auf, dass sich die ringförmigen Rohre bei der herrschenden hohen Temperatur etwas verziehen, wodurch das Heiz- oder Kühlmittel über den Umfang der Ringrohre mit unterschiedlichem Druck austritt, so dass der Wärmeübergang sehr ungleichmäßig wird und der chemische Vorgang über den Querschnitt des Peaktionsraumes mit unterschiedlicher Geschwindigkeit abläuft. Gleichzeitig schwankt mit dem örtlich unterschiedlichen Druck auch
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die jeweils abgegebene Fließmediummenge, so dass sich die Gleichmäßigkeit des Wärmeüberaanges noch weiter verschlechtert und auch die Mischung des zugeführten Fließmediums mit dem Reagenzmittel sehr ungleichmäßig wird.
Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufcrabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zum gleichmäßiaen Verteilen eines Fließmediums zu schaffen, welches sich auch bei stärkster Beanspruchung nicht verzieht oder bei welcher etwaige Dimensionsveränderungen ohne Einfluß auf die Verteilung '~?s Fließmediums bleiben.
Die Aufgabe wird, bei einer Vorrichtung dieser Gattung erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass jede Verteilerleitung im Abstand von einer gleichachsigen, mit Öffnungen versehenen äusseren Verteilerleitung umgeben ist.
Infolge des äusseren Rohres mit dem grösseren Durchmesser ist. auch unter härtesten Umweltbedingungen ein Temperatureinfluß auf die Güte der Verteilung des Fließmediums völlig zu vernachlässigen.
Die erfinderischen Maßnahmen haben den weiteren Vorteil, dass der angestrebte Erfolg mit nur geringem zusätzlichen Aufwand erreicht wird. Pie führen nicht nur zu einer sehr gleichmäßigen Verteilung des Fließmediums,sondern auch zu einer besonders intensiven Vermischung mit dem Reagenzmitte.1 . was vor allem dann wichtig ist, wenn das Fließmedium gleichzeitig als Zusatzmittel für die Reaktion dient.
Die Vorrichtung nach der Erfindung kann leicht an die verschiedenen Aggregatzustände des Fließmediums angepaßt werden und läßt sich somit gleichermaßen für dampfförmige,
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flüssige oder gemischte Phasen anwenden. Sie kann für die Zufuhr eines Heiz- oder Kühlmittels an beliebige Teile des Reaktionsraumes, aber mit dem gleichen Vorteil auch für die Einführung des Reagenzmittels sowie auch des Zusatzmittels in den in Strömungsrichtung vorderen Teil des Reaktionsraumes verwendet werden.
Die Verteilerleitungen können wie bei den bekannten Vorrichtungen in Form von ringförmigen Rohren vorgesehen sein, sie können aber auch als getrennte, an beiden Seiten geschlossene ,langgestreckte Leitungsstücke ausgebildet sein. In diesem Fall ist es zweckmäßig, sie als parallele Sehnen in einem Querschnitt des Reaktionsraumes anzuordnen.
Ein thermisches Verziehen der Vorrichtung gemäß der Erfindung sowie eine etwaige ungleichmäßige Verteilung läßt sich nach einer vorteilhaften Ausgestaltung noch dadurch weiter verringern, dass zwischen den inneren und den äusseren Verteilerleitungen eine Anzahl ringförmiger Scheiben im Abstand voneinander und senkrecht zur Längsachse der Verteilerleitungen angeordnet sind, deren Innendurchmesser dem Aussendurchmesser der inneren Verteilerleitungen und der Aussendurchmesser dem Innendurchmesser der äusseren Verteilerleitungen im wesentlichen entsprechen.
Die innige Vermischung des Fließmediums mit dem Reagenzmittel läßt sich gemäß einer anderen Ausgestaltung der Erfindung noch dadurch weiter verbessern, dass die öffnungen in den inneren Verteilerleitungen so gegen die öffnungen in den äusseren Verteilerleitungen versetzt sind, dass sie gegen nicht mit Öffnungen versehene Wandteile der ?usseren Verteilerleitungen gerichtet sind, wobei zweckmäßigerweise die öffnungen in den inneren Verteilerleitungen unter
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90 und die Öffnungen in den äusseren Verteilerleitungen unter 30° gegenüber einer vertikalen Symmetrieebene angeordnet sind. Hierdurch wird die Strömung des Reagenzmittels unmittelbar an den Austrittspunkten des Fließmediums beschleunigt. Dabei wird der Strahleffekt des aus den kleinen Öffnungen in den inneren Verteilerleitungen austretenden Fließmediums ausgenutzt, um das Reagenzmittel buchstäblich durch den Ringraum zwischen den beiden Verteilerleitungen zu pumpen.
Vorteilhafterweise bilden jeweils zwei benachbarte ringförr.ige Scheiben in Längsrichtung der Verteilerleitungen zwischen diesen Verteilerleitungen eine getrennte Ringkammer, die Öffnungen sowohl in den inneren als auch in den äusseren Verbindungsleitungen enthält. Hierdurch wird erreicht, dass das aus einer Öffnung der inneren Verteilerleitung austretende Fließmedium nur durch Öffnungen der äusseren Verteilerleitung in der gleichen Ringkammer in den Katalysator gelangen kann. Weiterhin können jeweils zwei andere benachbarte ringförmige Scheiben in Längsrichtung der Verteilerleitungen zwischen den Verteilerleitungen eine getrennte Ringkammer mit stehendem Fließmedium bilden, die keine Öffnungen in den Verbindungsleitungen aufweist und dadurch einen Wärmeübergang zum Fließmedium erschwert. Beide Maßnahmen verhindern, dass das Fließmedium auf seinem V7eg zu den Enden der inneren Verteilerleitung aufgeheizt wird.
Weiterhin nimmt die Verteilervorrichtung zwischen 60 und 90 % der Ouerschnittsflache des Reaktionsraumes ein, wodurch sie einen beträchtlichen Teil der Ouerschnittsflache des Katalysators im Reaktionsraum blockiert, so dass über dem Katalysatorbett zwischen den einzelnen Verteilerleitun-
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gen ein relativ hoher Druckabfall entsteht, der ebenfalls ein Fliessen des Reagenzmittels durch den Ringraum zwischen den beiden Verteilerleitungen begünstigt.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den übrigen Unteransprüchen. Im folgenden wird die Erfindung anhand der Zeichnung in einem Tusführungsbeispiel näher erläutert, das die Verteilung eines gasförmigen Fließmediums bei einem exothermen Vorgang mit einem Reagenzmittel in Mischphase zeigt und dem weitere Vorteile, Merkmale und Ausgestaltungen der Erfindung zu entnehmen sind. Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht des Ausführungsbeispiels in einem senkrecht stehenden zylindrischen Reaktionsraum,
Fig. 2 einen Teilschnitt gemäß Linie 2-2 in Fig. 1 ,
Fig. 3 einen Querschnitt durch die beiden konzentrischen ρΠ . Verteilerleitungen,
Fig. 5 eine Seitenansicht der inneren Verteilerleitung und
Fig. 6 eine vergrößerte, teilweise geschnittene Seitenansicht ähnlich derjenigen nach Fig. 5.
In Fig. 1 ist eine Verteilervorrichtung 1 für ein Fließmedium in Draufsicht dargestellt, die sich in einem senkrecht angeordneten zylindrischen Reaktionsraum 2 befindet. Das Fließmedium, beispielsweise VTasserstoffgas, tritt über eine Einlassöffnung 3 und eine Zuführleitung 4 ein, welch letztere sich im wesentlichen über den ganzen Durchmesser des Reaktionsraumes 2 erstreckt.
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Unterhalb der Zuführleitung 4 befinden sich eine Anzahl von Verteilerleitungen für das Fließmedium, welche jeweils aus einer äusseren Verteilerleitung 5 und einer inneren Verteilerleitung 6 bestehen und in einer gemeinsamen horizontalen Ebene liegen, die sänkrecht zu einer Vertikalebene durch die Längsachse der Zuführleitung 4 steht. Wie deutlicher aus Fig. 2 hervorgeht, ist die Zuführleitung 4 unmittelbar nur mit den inneren Verbindungsleitungen 6 verbunden, wozu Reduzierkupplungen 7 dienen. Aus Fig. 1 ist zu ersehen, dass die gesamte Verteilervorrichtung 1 etwa 80 % der Querschnittsflache des Reaktionsraumes 2 einnimmt.
Gemäß Fig. 2 strömt das Fließmedium von der Zuführleitung 4 durch kurze vertikale Verbindungsstutzen 8, die Reduzierkupplungen 7 und etwas längere Verbindungsstutzen 9 geringeren Querschnittes in die inneren Verbindungsleitungen 6. über zwei, gegeneinander um 180° versetzte öffnungen 6a strömt das Fließmedium gegen einen nicht mit öffnungen versehenen Wandteil der äusseren Verbindungsleitungen 5, der 34° gegenüber einer vertikalen Symmetrieebene versetzte Öffnungen 5a aufweist, die vorteilhafterweise zur Mitte der Verbindungsleitungen 5 und 6 hin abgeschrägt sind.
Die Lage der Verteilerleitungen 5 und 6 sowie der öffnungen 5a und 6a geht deutlicher aus den Fig. 3 und 4 hervor, denen weiterhin eine der Stabilität dienende ringförmige Scheibe 10 sowie eine siebartig mit Löchern 11a versehene und die äussere Verteilerleitung 5 umgebende Hülle 11 zu entnehmen sind. Die Strahlwirkung des aus den öffnungen 6a austretenden Fließmediums pumpt das Reagenzmittel geradezu durch die Öffnungen 5a in den Ringraum zwischen den Verteilerleitungen 5 und 6 hinein, wodurch diese in Zusammenwirken mit dem Anströmen des nicht mit öffnungen versehenen Wandteiles der äusseren Verteilerleitungen 5 innig mit dem Fließmedium vermischt wird. Die Löcher 11a in der Hülle 11
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haben einen solchen Durchmesser, dass keine Katalysatorträ-■ ger hindurch gelangen können.
Fig. 5 zeigt eine innere Verteilerleitung 6 mit einigen aufgesetzten ringförmigen Scheiben 10. Wie deutlich zu erkennen ist, trennen jeweils zwei benachbarte Scheiben 10 die Öffnungen 6a voneinander. In Fig. 6 ist dargestellt, wie hierdurch zwischen den beiden Verteilerleitungen 5 und 6 getrennte Ringkammern 13 gebildet werden. In dem Verbindungsstutzen 9 befindet sich ein Leitblech 10a, das dazu dient, das Fließmedium gleichmäßig auf beide Teile der inneren Verbindungsleitung 6 umzulenken, so dass dieses durch deren ganze Länge fliessen kann. Zwischen jeweils zwei Ringkammern 13 befindet sich eine Ringkammer 12 mit stehendem Fließmedium, welche der Wärmeisolation der inneren Verteilerleitung 6 gegen den Reaktionsraum 2 dient.
Die einzelnen Abmessungen der Verteilervorrichtung 1 hängen von vielen Einzelheiten ab, beispielsweise von den physikalischen und chemischen Eigenschaften des Ausgangsstoffes im Reagenzmittel, von der Eigenart der durchzuführenden chemischen Reaktionen und der beabsichtigten Qualität des Endproduktes, von der Zuführungsgeschwindigkeit des Ausgangsstoffes , von den Abmessungen des katalytischen Reaktionsraumes 2, von der Menge des darin untergebrachten Katalysators und von der zu ervrartenden Wärmemenge der exothermen Reaktion, Die folgenden Maßangaben sind somit nur/ein ganz spezielles Beispiel zu v/er ten.
Der Druckabfall über den Öffnungen 6a in der inneren Verteilerleitung 6 beträgt zwischen 0,3 und 1 bar. Diese Öffnungen 6a haben einen Durchmesser zwischen 0,8 und 4 mm. Die Pffnun-
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gen 5a in der äusseren Verteilerleitung 5 besitzen einen Durchmesser zwischen 16 und 22 mm. In einer Ringkammer 12 befinden sich üblicherweise zwei öffnungen 5a und zwei bis vier öffnungen 6a. Das Durchmesserverhältnis von äusseren (5) zu inneren Verteilerleitungen 6 beträgt zwischen 2:1 und 4:1.
In dem dargestellten Ausführungsbeispiel weist der Reaktionsraum 2 einen Innendurchmesser von 3,7 m auf und besitzt 25 Doppel-Verteilerleitungen 5, 6, von denen die inneren Verteilerleitungen 6 einen Durchmesser von 25 mm und deren öffnungen 6a einen Durchmesser von 1,6 mm haben. Die äusseren Verteilerleitungen 5 besitzen einen Durchmesser von 7 6 mm und ihre öffnungen 5a einen solchen von 19 mm. Entlang der Längsausdehnung der Verteilerleitungen 5, 6 waisen die Ringkammern 13 eine Breite von 25 mm und die öffnungen 5a, 6a einen Abstand von 76 mm auf.
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Claims (1)

  1. DlPU-ING. M. SC. DIPL.-PHYS. D«. DIPL-PHYS.
    DIPL.-PHYS. DR-
    BOEHME
    P ATE NT A-M WÄ-1-T E IM-STy-TiTGAA-T --"
    HÖGER- STELLRECHT ~GR|£S&BA;QK - HAECKER
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    Λ 43 946 h Anmelder: UOP Inc.
    t - 177 Ten UOP Plaza
    8. Januar 19 80 Alaonauin & Mt. Prospect Roads
    Des Plaines, Illinois, USA
    Patentansprüche
    . Vorrichtuna zur. gleichrerfigen Verteilen eines Tließmediums in einem Reaktionsraum, insbesondere eines Heiz- oder Kühlmittels in einem katalytischen Reaktionsraum mit trägersubstanz-gebundenem Katalysator, mit einer Anzahl in einer gemeinsamen Ebene im Abstand voneinander angeordneter, mit öffnungen versehener Verteilerleitungen für das Fließmedium, welche unmittelbar mit einer Zuführleitung in Verbindung stehen,
    dadurch cekennzeichnet, dass jede Verteilerleitung (6) im Abstand von einer gleichachsigen, mit öffnungen (5a) versehenen äusseren Verteilerleitung (5) umgeben ist.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die inneren (6) und äusseren Verteilerleitunoen
    (5) unterhalb der Zuführleitung (4) angeordnet sind.
    3.. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass Öffnungen (5a) in den äusseren Verteilerleitungen (5) einen grösseren Durchmesser aufweisen als die öffnungen (6a) in den inneren Verteilerleitungen (6).
    4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den inneren (6) und den
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    äusseren Verteilerleitungen (5) eine Anzahl ringförmiger Scheiben (10) in Abstand voneinander und senkrecht zur Längsachse der Verteilerleitungen (5, 6) angeordnet sind, deren Innendurchmesser dem Aussendurchmesser der inneren Verteilerleitungen (6) und deren Aussendurchnesser dem Innendurchmesser der äusperen Verteilerleitungen (5) im wesentlichen entsprechen.
    5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass jede äussere Verteilerleitung (5) von einer siebartig mit Löchern (11a) versehenen Hülle
    (11) umgeben ist.
    6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen (5a) in den äusseren Verteilerleitungen (5) nach innen abgeschrägt sind.
    7. Vorrichtung nach einen der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen (6a) in den inneren Verteilerleitungen (6) so gegen die öffnungen (5a) in den äusseren Verteilerleitungen (5) versetzt sind, dass sie gegen nicht mit öffnunaen (5a) versehene Wandteile der äusseren Verteilerleitungen (5) gerichtet sind.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen (6a) in den inneren Verteilerleitungen (6) unter 90° und die Öffnungen (5a) in den äusseren Verteilerleitungen (5) unter 30 gegenüber einer vertikalen Symmetrieebene angeordnet sind.
    9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass jevreils zwei benachbarte ringför-
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    mige Scheiben (10) in Längsrichtung der Verteilerleitungen (5, 6) zwischen diesen Verteilerleitungen (5, 6) eine getrennte Ringkammer (13) bilden, die Öffnungen (5a, 6a) sowohl in den inneren (6) als auch in den äusseren Verbindungsleitungen (5) enthält.
    10. 'Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
    dass jev.'eils zwei andere benachbarte ringförmige Scheiben -(1O) in Längsrichtung der Verteilerleitungen (5, 6) zwischen diesen Verteilerleitungen (5, 6) eine getrennte Ringkaroner (12) mit stehendem Fließmedium bilden, die keine Öffnungen (5a, 6a) in den Verbindungsleitungen (5, 6) aufweist..
    11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführleitung (4) über je einen Verbindungsstutzen (9) an einen mittleren Bereich der inneren Verbindungsleitungen (6) angeschlossen ist und dass in den Verbindungsstutzen (9) Leitbleche (10a) für das Fließmedium angeordnet sind.
    12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass sie zwischen 60 und 90 % der Ouerschnittsflache des Reaktionsraumes (2) einnimmt.
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