DE3000595C2 - - Google Patents
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung
zum Steuern des Elektronenstrahls in einer Bildaufnahme-
Röhre des Typs, der eine Katodenelektrode zum Emittieren
eines Abtastelektronenstrahls unter Verwendung eines Dio
den-Strahlsystems zur Erzeugung des Abtastelektronenstrahls,
eine Strahlsteuerelektrode zum Regeln des Stroms des Elektronenstrahls
aus der Katodenelektrode, durch welche
Strahlsteuerelektrode während des Betriebs der Röhre ein
Steuerelektrodenstrom fließt, und eine Targetelektrode enthält,
von der ein Video-Ausgangssignal korrespondierend mit
dem einfallenden Licht von einem Objektbild, das auf die
Targetelektrode projiziert wird, gewonnen wird, wenn letztere
durch den Elektronenstrahl abgetastet wird, welche
Vorrichtung einen Generator zum Erzeugen eines Strahlsteuersignals
in Reaktion auf das Video-Ausgangssignal und eine
Zuführeinrichtung zum Zuführen des Strahlsteuersignals zu
der Strahlsteuerelektrode zum Regeln des Stroms des Elektronenstrahls
an der Katodenelektrode aufweist.
Aus der DE-PS 24 24 402 ist bereits ein das Ausmaß (die
Stärke) des Elektronenstrahls steuerndes System mit einer
Einrichtung zum Ableiten eines Ausganssignals von der Targetelektrode,
einem Generator zum Erzeugen eines Strahlsteuersignals
und einer Zuführeinrichtung bekannt.
Aus der Veröffentlichung "Singer, B., Theory and Performance
Characteristics of Pyroelectric Imaging Tubes" in "Advances
in IMAGE PICKUP AND DISPLAY", Bd. 3, Hrsg. B. Kazan, Academic
Press, 1977, S. 2 bis 82 ist die Verwendung eines Dio
den-Strahlsystems im Zusammenhang mit Bildaufnahmeröhrensystemen
beschrieben.
Wenn die Menge des auf eine Bildaufnahmeröhre einfallenden
Lichts zunimmt, wird dessen Strahlstrom unzureichend. Folglich
besteht die Gefahr, daß der Weiß-Pegel eines Ausgangssignals
von der Bildaufnahmeröhre nicht der Zunahme der
Lichtmenge folgt. Wenn nun das Ausmaß des Strahls auf einen
relativ großen Wert voreingestellt ist, um den unzureichenden
Strahlstrom für starkes einfallendes Licht zu vermeiden,
wird der Fokussierzustand des Strahls gestört, und es wird
daher die Auflösung beeinträchtigt. Daher ist es notwendig,
daß die Menge des Strahlstroms abhängig von Änderungen der
Menge des auf die Bildaufnahmeröhre einfallenden Lichts
gesteuert oder ge
regelt wird. Als Beispiel einer derartigen Steuerung bzw.
Regelung wird die einer ersten Strahlstromsteuerelektrode
G₁ zugeführte Spannung abhängig von einem Ausgangssignalstrom
gesteuert. Fig. 1 zeigt eine Darstellung, der Charakteristik
einer Bildaufnahmeröhre, wobei die Menge des einfallenden
Lichtes als Parameter Φ₁, Φ₂ bzw. Φ₃ wiedergegeben
ist, wobei die Änderungen einer an die Strahlstromsteuerelektrode
G₁ angelegten Spannung EG₁ längs der Abszisse
und ein Ausgangssignalstrom I S längs der Ordinate aufgetragen
sind. Aus der Darstellung gemäß Fig. 1 ergibt sich, daß dann,
wenn die Spannung EG₁, die der ersten Steuerelektrode G₁ zugeführt
ist, niedrig ist, der Ausgangssignalstrom I S den
gleichen Wert zeigt, unabhängig von Änderungen der Menge
des einfallenden Lichtes, weshalb daher der Strahlstrom unzureichend
ist, wodurch es erforderlich ist, die Spannung
EG₁ hoch zu machen. In diesem Fall ergibt sich, daß der Wert
der Spannung EG₁ abhängig von der Menge des einfallenden
Lichtes gesteuert wird.
Fig. 2 zeigt ein Beispiel einer solchen herkömmlichen Vorrichtung.
Fig. 2 zeigt eine Bildaufnahmeröhre 1, deren Targetelektrode
2, deren Katode 3, deren erste Strahlstromsteuerelektrode
G₁ und deren Strahlbeschleunigungselektrode G₂.
Bei diesem Ausführungsbeispiel ist zur Erfassung der Änderung
des Ausgangssignalstroms I S ein Lastwiderstand 4 vorgesehen.
Eine über dem Widerstand 4 abfallende Spannung wird
durch einen Verstärker 5 verstärkt und dessen Ausgangsspannung
wird der Stromsteuerelektrode G₁ als Spannung EG₁ zur Bildung
der Rückkopplungsschleife zugeführt. Abhängig von der Änderung
des Signalstroms I S wird die Ausgangsspannung vom Verstärker
5 und folglich die Spannung EG₁ geändert zur Steuerung
des Ausmaßes des Strahls. Das Target bzw. die Targetelektrode
2 wird mit einem Bezugsstrom I O über einen Anschluß
6 versorgt.
Bei dieser Vorrichtung ergeben sich folgende Gleichungen:
I b = gm · EG₁ (1)
EG₁ = (I S + I O ) · R L · A (2)
EG₁ = (I S + I O ) · R L · A (2)
mit
I b = Strahlstrom (maximaler Strahlstrom),
EG₁ = Steuerspannung für die Strahlsteuerelektrode,
gm = Steilheit zwischen I b und EG₁,
I S = Ausgangssignalstrom (maximaler Ausgangssignalstrom),
I O = Standard-Vorstrom,
R L = Widerstandswert des Widerstands 4,
A=Gewinn (Verstärkungsfaktor) des Verstärkers 5.
I b = Strahlstrom (maximaler Strahlstrom),
EG₁ = Steuerspannung für die Strahlsteuerelektrode,
gm = Steilheit zwischen I b und EG₁,
I S = Ausgangssignalstrom (maximaler Ausgangssignalstrom),
I O = Standard-Vorstrom,
R L = Widerstandswert des Widerstands 4,
A=Gewinn (Verstärkungsfaktor) des Verstärkers 5.
Wenn zur Vereinfachung angenommen wird, daß I b =I S , ergibt
sich folgende Beziehung:
Aus der obigen Gleichung ergibt sich, daß, wenn die Bedingung
1-gm · R L · A<0 nicht erfüllt ist, das Steuersystem unstabil
wird und Schwingung auftritt. Es ist jedoch sehr schwer,
bei der herkömmlichen Vorrichtung gemäß Fig. 2 diese so auszubilden,
daß die obige Bedingung erfüllt wird, weshalb bekanntlich
die Gefahr auftritt, daß der Bereich, innerhalb dem
das Ausmaß des Strahls stabil steuerbar ist, sehr schmal wird.
Es ist Aufgabe der Erfindung, unter Vermeidung der genannten
Nachteile ein Steuersystem für das Ausmaß eines Elektronenstrahls
für eine Bildaufnahmeröhre, insbesondere eine Laminar
strömungs-Bildaufnahmeröhre, anzugeben, mit der eine stabile
Steuerung bzw. Regelung möglich ist.
Gemäß der Erfindung wird der Strahlsteuerelektrodenstrom, der
im normalen Betriebszustand fließt, zur Steuerung der Charakteristik
einer Strahlregelungsrückkopplungsschleife verwendet.
Die Strahlregelungsrückkopplungsschleife wirkt zur Erzeugung
eines Strahlsteuersignals auf der Grundlage des Ausgangssignals
von der Targetelektrode einer Bildaufnahmeröhre
und zu deren Rückkopplung zur Steuerelektrode der Bildaufnahmeröhre,
um so das Ausmaß des Strahls zu steuern bzw. zu
regeln.
Gemäß der Erfindung ist ein Widerstand in Reihe mit der
Strahlsteuerelektrode geschaltet und wird das Strahlsteuersignal
der Strahlsteuerelektrode über diesen Widerstand zugeführt.
Bei der Erfindung wird aufgrund der Einfügung des
Widerstands die Steuerkurve nicht linear, weshalb die Strahlsteuerung
stabil über einen wesentlichen breiten Bereich
durchgeführt werden kann.
Gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist ein das
Ausmaß des Elektronenstrahls steuerndes Steuersystem für
eine Bildaufnahmeröhre vorgesehen, bei der eine Targetelektrode
mit einem Elektronenstrahl abgetastet wird, wobei die
Bildaufnahmeröhre einen Strahlsteuerelektrodenstrom im Normalbetriebszustand
erfordert, mit einer Einrichtung zum Ableiten
eines Ausgangssignals von der Targetelektrode, einem
Generator zum Erzeugen eines Strahlsteuersignals abhängig
von dem Ausgangssignal, einer Zuführeinrichtung zum Zuführen
des Strahlsteuersignals zu einer Strahlsteuerelektrode der
Bildaufnahmeröhre und einer Steuereinrichtung zum Steuern
des Strahlsteuersignals abhängig von dem Strahlsteuerelek
trodenstrom.
Die Erfindung wird anhand der in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Darstellung der Charakteristik einer Bildaufnahmeröhre
mit der Menge des auf die Bildaufnahmeröhre
einfallenden Lichtes als Parameter,
Fig. 2 ein Blockschaltbild eines Beispiels einer herkömmlichen
Steuervorrichtung,
Fig. 3+4 Darstellungen von Bildaufnahmeröhren, insbesondere
deren Elektronenstrahlerzeuger,
Fig. 5 eine Darstellung zur Erläuterung der Charakteristik
der Bildaufnahmeröhre gemäß Fig. 4,
Fig. 6 ein Blockschaltbild eines Ausführungsbeispiels der
Elektronenstrahl-Steuervorrichtung für eine Bildaufnahmeröhre
gemäß der Erfindung,
Fig. 7 eine Darstellung der Charakteristik, die für die
Erläuterung des Ausführungsbeispiels der Erfindung
gemäß Fig. 6 verwendet wird,
Fig. 8 ein Blockschaltbild eines anderen Ausführungsbeispiels
der Erfindung,
Fig. 9 eine Darstellung der Charakteristik zur Erläuterung
des Ausführungsbeispiels gemäß Fig. 8,
Fig. 10 ein Prinzipschaltbild eines praktischen Ausführungsbeispiels
der Erfindung.
Das Verhalten einer herkömmlichen Bildaufnahmeröhre wurde mit
Bezug auf die Fig. 1 und 2 bereits erläutert.
Die Erfindung, die die Charakteristik oder Eigenschaft der
verwendeten Bildaufnahmeröhre nutzt, wird im Folgenden erläu
tert.
Die Erfindung verwendet insbesondere eine Bildaufnahmeröhre
mit einem Strahlerzeugeraufbau (Elektronenkanonenaufbau) mit
laminarer Strömung, bei der keine Strahlkreuzung auftritt.
Fig. 3 zeigt einen herkömmlichen Strahlerzeuger (Elektronenkanone)
mit einer Katode K und einer Platte SA mit kleiner
Öffnung. In diesem Fall ist eine Stromsteuerelektrode G₁ sehr
tief oder sehr stark vorgespannt, so daß die Elektronenstrahlen
einander kreuzen, wie das in Fig. 3 dargestellt ist. Bei
diesem Ausführungsbeispiel fließt bei normalen Betriebsbedingungen
kein Strom durch die Stromsteuerelektrode G₁.
Andererseits zeigt Fig. 4 einen Strahlerzeugeraufbau mit laminarer
Strömung, bei der die Elektronenstrahlen schichtförmig
fließen. Dieser Strahlerzeuger besitzt gute Restbildcharakteristik
und besitzt die Eigenheit, daß die Stromsteuerelektrode
G₁ so mit einer positiven Vorspannung versorgt ist während des
Betriebes, daß ein Strom durch die Stromsteuerelektrode G₁
fließt.
Fig. 5 ist eine Darstellung der Charakteristik der Bildaufnahmeröhre
mit dem Strahlerzeugeraufbau mit laminarer Strömung,
mit einem Signalstrom I S und einem Strom I g , der durch die
Strahlstromsteuerelektrode G₁ fließt.
Bei der Erfindung wird der durch die Strahlstromsteuerelektrode
G₁ fließende Strom I g verwendet, um den stabilen Betriebsbereich
für die Steuerung des Ausmaßes des Strahles
zu erweitern.
Ein Beispiel des Steuersystems für das Ausmaß des Elektronenstrahls
gemäß der Erfindung wird nun mit Bezug auf Fig. 6
näher erläutert. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist ein Widerstand
7 mit dem Widerstandswert R G ₁ zwischen dem Ausgangsanschluß
des Verstärkers 5, der die Rückkopplungsschleife bildet,
und der Strahlstromsteuerelektrode G₁ eingefügt, um so
eine Ausgangsspannung EA vom Verstärker 5 zur Steuerelektrode
G₁ über den Widerstand 7 zu führen.
Zur Erläuterung des Betriebes der Vorrichtung der Erfindung
gemäß Fig. 6 ergeben sich bei einer Analyse entsprechend der
gemäß Fig. 2 folgenden Gleichungen:
EA-EG₁ = I G ₁ · R G ₁ (4)
EA = (I S + I O ) · R L · A (5)
I b = gm · EG₁ (6)
I G ₁ = gm′ · EG₁ (7)
EA = (I S + I O ) · R L · A (5)
I b = gm · EG₁ (6)
I G ₁ = gm′ · EG₁ (7)
mit
I G ₁ = Strom, der durch die Steuerelektrode G₁ fließt,
gm′=Steilheit zwischen I G ₁ und EG₁.
I G ₁ = Strom, der durch die Steuerelektrode G₁ fließt,
gm′=Steilheit zwischen I G ₁ und EG₁.
Wenn wie bei dem zuvor erläuterten Fall angenommen ist, daß
I b =I S ergibt sich I S zu:
Aus Gleichung (8) ergibt sich, daß der Steuerbereich (Regel
bereich) um gm′ · R G ₁ im Vergleich zum Ausführungsbeispiel
gemäß Fig. 2 erweitert werden kann. Diese Erweiterung des
Steuer- bzw. Regelbereiches wird mit Bezug auf die in Fig. 7
dargestellte Charakteristik erläutert.
Fig. 7 zeigt einen Signalstromverlauf 8, einen Stromsteuerelektrodenstromverlauf
9 und einen Steuerspannungsverlauf 10
der erfindungsgemäßen Vorrichtung gemäß Fig. 6. In diesem Fall
ist es erforderlich, daß der Steuerspannungsverlauf 10 stets
einen großen Gradienten im Vergleich zum Signalstromverlauf
8 besitzt. Es sei nun angenommen, daß der Widerstand 7 bei
der Vorrichtung gemäß Fig. 6 nicht vorgesehen ist. Um den
Steuerbereich (Regelbereich) breit zu machen, wenn der Gradient
des Steuerspannungsverlaufes klein gewählt ist, ähnlich
dem Steuerspannungsverlauf 10 der Vorrichtung gemäß der
Erfindung, erweitert sich die Steuerspannungskurve linear,
wie das durch die Strichlinie in Fig. 7 dargestellt ist, mit
dem Ergebnis, daß eine Schwingung an einer Stelle auftritt,
an der der Betrag des einfallenden Lichtes groß ist. Um diesen
Nachteil zu vermeiden, ist es erforderlich, daß die Steuerspannungskurve
einen steileren Gradienten besitzt, wie das
durch die Strichpunktlinie 11 in Fig. 7 dargestellt ist. In
diesem Fall ist jedoch, da der Steuerbereich (Regelbereich)
bis zu dem Koinzidenzpunkt der Strichpunktlinie 11 mit dem
Signalstromverlauf 8 reicht, der maximale Strahlstrom begrenzt
auf höchstens den durch a) in Fig. 7 bezeichneten Bereich.
Im Gegensatz dazu ist gemäß der Erfindung der Widerstand 7
in Reihe im Weg des Steuerelektrodenstroms in der beschriebenen
Weise eingefügt, so daß selbst dann, wenn die Vorrichtung
anfänglich zur Arbeit längs des Verlaufes 10 eingestellt
ist, die Steuerkurve 10 sich abhängig von der Zunahme des
Steuerelektrodenstroms I G ₁ ändert, wie in Fig. 7 dargestellt,
weshalb der maximale Strahlstrom auf den durch b) in Fig. 7
dargestellten Bereich erweitert werden kann.
Fig. 8 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel der Erfindung,
bei dem der die stabile Strahlsteuerung (-regelung) erreichen
de Bereich weiter erweitert werden kann. Zu diesem Zweck ist
bei dem Ausführungsbeispiel der Erfindung gemäß Fig. 8 ein
weiterer Widerstand 12 in Reihe in dem Weg der Beschleunigungselektrodenspannung
E G ₂ eingefügt. Bisher ist es bekannt, daß
dann, wenn die der Beschleunigungssteuerelektrode G₂ zugeführte
Spannung geändert wird, die Steilheit gm wenig geändert
wird. Diese Tatsache wird bei dem Ausführungsbeispiel
der Erfindung gemäß Fig. 8 ausgenutzt.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 8 nimmt mit zunehmendem
Beschleunigungselektrodenstrom gemäß dem Verlauf 13 der
Darstellung nach Fig. 9 die Beschleunigungssteuerelektrodenspannung
ab, wodurch ein Signalstromverlauf 14 der Darstellung
gemäß Fig. 9 unterdrückt bzw. erniedrigt wird, wie das durch
Pfeile in Fig. 9 dargestellt ist. Folglich wird der Gradient
des Signalstromverlaufes "stumpf" oder flach, weshalb der
Gradient des Steuerspannungsverlaufes flach wird. Daher kann
der Strahlsteuerbereich (-regelbereich) noch breiter eingestellt
werden.
Fig. 10 zeigt ein praktisches Ausführungsbeispiel der Vorrichtung
gemäß der Erfindung, bei der die Strahlsteuerung
(-regelung) nur dann durchgeführt wird, wenn die Menge des
einfallenden Lichtes einen vorgegebenen Pegel überschreitet.
Wenn der Ausgangssignalstrom von dem niedrigen Pegel der
Menge des einfallenden Lichtes rückgekoppelt wird, wird
nämlich, da die Steilheit gm des Strahlstroms niedrig ist,
wenn der Gewinn oder Verstärkungsfaktor des Verstärkers nicht
hoch gewählt ist, der Strahl unzureichend. Um dies zu vermeiden,
nimmt, wenn der Verstärkungsfaktor des Verstärkers
hoch gewählt ist, der Signalpegel zu, mit der Folge, daß, wenn
die Steuerelektrodenspannung hoch wird, die Steilheit gm zunimmt,
um so eine Schwingung auszulösen. Daher wird bei dem
praktischen Ausführungsbeispiel dann, wenn die Menge des einfallenden
Lichtes den vorgegebenen Pegel erreicht, die Strahlsteuerung
ausgelöst.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 10 wird der Ausgangssignalstrom
I S über einen Verstärker 15 einer Begrenzerschaltung
16 zugeführt, in der das Signal unter dem vorgegebenen
Pegel abgeschnitten wird und eine vorgegebene Spannung
abgegeben wird. Wenn ein Signal vorliegt, das höher als
der vorgegebene Pegel ist, wird das Signal von der Begrenzerschaltung
16 über den Verstärker 5 und den Widerstand 7 der
Steuerelektrode G₁ als Spannung EG₁ zugeführt. In diesem Fall
ist, damit zuvor ein Strahlstrom fließt und eine Toleranz vorliegt,
selbst wenn das Ausgangssignal niedriger als der vorgegebene
Pegel ist, eine Klemmschaltung 17 vorgesehen. In
der Klemmschaltung 17 ist ein Feldeffekttransistor, kurz FET 18
vorgesehen zum Schalten, der mit einem Klemmimpuls der Horizontalperiode
über einen Anschluß 19 versorgt ist. Durch diese
Klemmschaltung 17 wird, selbst wenn kein Ausgangssignalstrom
vorliegt, eine Spannung von etwa -2 V (beispielsweise) der
Steuerelektrode G₁ zugeführt, damit der Strahlstrom fließt.
Obwohl sich die Werte abhängig vom jeweils verwendeten Typ
der Bildaufnahmeröhre ändern, werden beispielsweise folgende
Widerstandswerte für die Widerstände 7, 12 usw., angegeben:
I G ₁ = 0-3 mA,
I G ₂ = 0,7 mA,
R G ₁ = 800 Ω (Widerstand 7),
R G ₂ = 10 kΩ (Widerstand 12).
I G ₂ = 0,7 mA,
R G ₁ = 800 Ω (Widerstand 7),
R G ₂ = 10 kΩ (Widerstand 12).
Wie erläutert kann gemäß der Erfindung das Ausmaß des Strahls
stabil gesteuert bzw. geregelt werden ohne eine Schwingung
hervorzurufen und kann weiter der stabile Steuer- bzw. Regelbereich
des Strahls erweitert werden.
Selbstverständlich sind noch weitere Ausführungsformen möglich.
Claims (5)
1. Vorrichtung zum Steuern des Elektronenstrahls in einer
Bildaufnahme-Röhre des Typs, der eine Katodenelektrode
zum Emittieren eines Abtastelektronenstrahls unter Verwendung
eines Dioden-Strahlsystems zur Erzeugung des Abtastelektronenstrahls,
eine Strahlsteuerelektrode zum
Regeln des Stroms des Elektronenstrahls aus der Katodenelektrode,
durch welche Strahlsteuerelektrode während des
Betriebs der Röhre ein Steuerelektrodenstrom fließt, und
eine Targetelektrode enthält, von der ein Video-Ausgangssignal
korrespondierend mit dem einfallenden Licht
von einem Objektbild, das auf die Targetelektrode projiziert
wird, gewonnen wird, wenn letztere durch den Elektronenstrahl
abgetastet wird, welche Vorrichtung
- - einen Generator zum Erzeugen eines Strahlsteuersignals in Reaktion auf das Video-Ausgangssignal und
- - eine Zuführeinrichtung zum Zuführen des Strahlsteuersignals zu der Strahlsteuerelektrode zum Regeln des Stroms des Elektronenstrahls an der Katodenelektrode aufweist,
gekennzeichnet durch
- - ein Mittel zum Kompensieren des Strahlsteuersignals in Reaktion auf den Steuerelektrodenstrom, so daß dem Strahlsteuersignal eine nichtlineare Charakteristik verliehen wird, um den stabilen Arbeitsbereich der Bildaufnahme-Röhre zu vergrößern.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Widerstand (7) zwischen der
Strahlsteuerelektrode (G₁) und der Zuführeinrichtung für
das Strahlsteuersignal in Reihe vorgesehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Generator (4, 5, 6) zum Erzeugen
des Strahlsteuersignals auf das Ausgangssignal
über einem vorgegebenen Pegel anspricht.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-3, gekennzeichnet
durch eine zweite Steuerelektrode
(G₂) der Bildaufnahme-Röhre (1), die über einen
Widerstand (12) vorgespannt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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Publications (2)
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| DE3000595C2 true DE3000595C2 (de) | 1989-03-16 |
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| Country | Link |
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| JP (1) | JPS6021512B2 (de) |
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| CA (1) | CA1133114A (de) |
| DE (1) | DE3000595A1 (de) |
| FR (1) | FR2447094A1 (de) |
| GB (1) | GB2040647B (de) |
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- 1979-01-17 JP JP54004297A patent/JPS6021512B2/ja not_active Expired
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- 1980-01-09 DE DE19803000595 patent/DE3000595A1/de active Granted
- 1980-01-11 US US06/111,189 patent/US4322662A/en not_active Expired - Lifetime
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