DE3000446C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Anreicherung von
in einer Lösung enthaltenen Bestandteilen durch elektroly
tische Abscheidung aus der Lösung und zur analytischen
Bestimmung der abgeschiedenen Bestandteile durch flammen
lose Atomabsorptionsspektroskopie.
Ein solches Verfahren und eine solche Vorrichtung sind Gegenstand des Hauptpatents
P 29 03 246.
Es ist bekannt, das gesuchte Element durch Elektrolyse aus
einer Probenlösung an einem Graphittiegel abzuscheiden
(Annali di Chimica, 67 (1977), Seiten 557-566). Bei dem be
kannten Verfahren wird ein Tiegel aus glasartiger Kohle
verwendet, der zwischen zwei Graphitstäben unterhalb des
Strahlengangs eines Atomabsorptions-Spektrometers gehalten
ist. In den Graphittiegel taucht ein Umlaufsystem mit zwei
zueinander konzentrischen kleinen Anschlußstutzen ein. Ei
ne Probe wird auf diese Weise in den Tiegel hineingepumpt
und anschließend aus dem Tiegel wieder abgesaugt. Beim
Durchfluß durch den Tiegel erfährt die Probenlösung eine
Elektrolyse, wobei der Tiegel eine Elektrode für die Elek
trolyse bildet, an welcher sich z. B. Metalle niederschla
gen.
Anschließend wird eine Waschlösung durch den Tiegel hin
durchgespült, und das Umlaufsystem wird daraufhin heraus
genommen. Der Tiegel wird durch elektrischen Strom aufge
heizt, wobei der abgeschiedene Niederschlag verdampft und
als Atomwolke in den Strahlengang des Atomabsorptions-
Spektrometers gelangt.
Dieses bekannte Verfahren erfordert eine relativ aufwendi
ge Apparatur und wegen der Notwendigkeit des Umpumpens der
Probenlösung eine relativ große Probenmenge. Der ganze
Vorgang findet innerhalb des Atomabsorptions-Spektrometers
statt, wobei zwischen Elektrolyse und eigentlicher Messung
das Umlaufsystem ausgebaut werden muß. Die Atomwolke bil
det sich im freien Raum oberhalb des Tiegels und zerstreut
sich daher schnell durch Diffusion. Die Verhältnisse wären
günstiger bei einem Graphitrohr, welches die Atomwolke
allseitig umschließt. Bei einem Graphitrohr ist das be
kannte Verfahren jedoch nicht anwendbar.
Es ist wesentlich, daß die an der Elektrode abgeschiedene
Menge des gesuchten Elements in einem definierten Zusam
menhang mit der Konzentration des Elements in der Lösung
steht. Die von einem bestimmten Strom-Zeit-Integral (Ampe
resekunden) abgeschiedene Menge des gesuchten Elements
hängt stark davon ab, welche anderen Elemente außerdem in
der Lösung enthalten sind, ferner von der relativen Beweg
lichkeit der verschiedenen Ionen und von Ungleichmäßigkei
ten der Ionnverteilung innerhalb des Probengefäßes, die
sich während der Elektrolyse einstellen können.
Das Hauptpatent sieht aus diesem Grunde vor, die Lösung
während der Elektrolyse in dem Probengefäß umzuwälzen, um
stets eine gleichmäßige Ionenverteilung zu gewährleisten.
Bei Proben, bei denen die Zusammensetzung der Probe hin
sichtlich der außer dem gesuchten Element in der Probe
enthaltenen Bestandteile unbekannt ist, wird außerdem nach
der Atomabsorptionsmessung eine vorgegebene Menge der ge
suchten Substanz zugegeben und danach die Elektrolyse und
Atomabsorptionsmessung wiederholt. Durch diese "Additions
methode" erfolgt eine Eichung, aus welcher der Zusammen
hang zwischen der auf der Elektrode niedergeschlagenen Menge des
gesuchten Elements und der Konzentration dieses Elements
in der Lösung bestimmt werden kann.
Es hat sich gezeigt, daß die abgeschiedene Menge des ge
suchten Elements außerdem auch davon abhängig ist, wie der
Strom bei der Elektrolyse durch die Lösung geleitet wird.
Wenn bei der Elektrolyse mit konstanter Spannung gearbei
tet wird, treten Schwankungen des Stroms auf, da sich der
Widerstand der Elektrolyseanordnung ändert. Bei vorgegebe
ner Elektrolysedauer bedeutet dies eine Änderung der ins
gesamt abgeschiedenen Metallmenge, da die abgeschiedene
Metallmenge proportional dem Produkt aus Strom und Zeit
ist. Wird mit einem konstanten Strom gearbeitet, so ändert
sich im Falle einer Widerstandsänderung die zwischen den
Elektroden anliegende Spannung und damit die elektrische
Feldstärke. Das hat einen Einfluß auf die Wanderungsge
schwindigkeit der Ionen, so daß bei höherer Spannung mehr
Ionen des gesuchten Elements die Elektrode erreichen.
Die Widerstandsänderungen können beispielsweise durch Gas
blasen, z. B. von Wasserstoff, verursacht werden, die sich
an der Elektrode bilden und mehr oder weniger lange dort
halten. Durch solche Gasblasen wird der Übergangswider
stand zwischen Lösung und Elektrode verändert.
Änderungen zwischen einer Messung und der nächsten können
auch durch Änderungen der Geometrie hervorgerufen werden,
beispielsweise durch Schwankungen der Eintauchtiefe der
Elektrode in die Lösung oder durch Schwankungen des Flüs
sigkeitsspiegels der Lösung im Probengefäß.
Nach dem Faradayschen Gesetz ist die abgeschiedene Stoff
menge dem Produkt aus Stromstärke und Zeit proportional
(Franke, "Lexikon der Physik").
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Verfahren bzw. die Vorrichtung nach dem Hauptpatent
derart weiterzubilden, daß es möglich ist, eine von solchen
Einflüssen unbeeinflußt, von der Konzentration des ge
suchten Elements in der Lösung eindeutig abhängige Menge
dieses Elements an der Elektrode abzuscheiden.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die im Kennzeichen
des Patentanspruchs 1 bzw. 4 aufgeführten Maßnahmen erreicht.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird mit einer kon
stanten Spannung zwischen den Elektroden gearbeitet, so
daß sich eine konstante Feldstärke ergibt. Die Elektrolyse
erfolgt dabei solange, bis ein vorgegebenes Strom-Zeit-In
tegral erreicht ist, dem eine vorgegebene Gesamtmenge ab
geschiedener Ionen entspricht. Es hat sich gezeigt, daß
unter diesen Voraussetzungen ein weitgehend eindeutiger
Zusammenhang zwischen der an der Elektrode abgeschiedenen
Menge des gesuchten Elements und der Konzentration dieses
Elements in der Lösung besteht.
Bei unbekannter Zusammensetzung der Lösung hinsichtlich
der übrigen in der Lösung enthaltenen Bestandteile (Ma
trix) kann dann, wie schon im Hauptpatent vorgeschlagen,
eine Eichung durch Zusatz einer bekannten Menge des ge
suchten Elements zu der zu untersuchenden Lösung und
Durchführung einer zweiten Elektrolyse und Messung erfol
gen.
Weitere Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Verfahrens
sowie der Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
sind Gegenstand der Unteransprüche.
Die Erfindung ist nachstehend
unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläu
tert, die schematisch ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung zur Durchführung
des erfindungsgemäßen Verfahrens zeigt.
Der mechanische Aufbau der Vorrichtung kann im wesentli
chen dem des Hauptpatents entsprechen, entsprechende
Teile sind mit den gleichen Bezugszeichen versehen wie im
Hauptpatent.
Mit 10 ist ein Probengefäß bezeichnet, in welches eine stabförmige
Elektrode 22 aus elektrisch leitendem, hochtempera
turbeständigem Material eintauchbar ist. Das geschieht
durch einen Stellmechanismus mit einem Stellmotor 52, an
welchem die stabförmige Elektrode 22 isoliert gehaltert ist und durch
welche die stabförmige Elektrode 22 in das Probengefäß hinein
und aus dem Probengefäß 10 heraus in die Probeeingabeöff
nung eines (hier nicht dargestellten) Graphitrohres beweg
bar ist. Eine Gegenelektrode 72 taucht in die die Pro
benflüssigkeit bildende Lösung ein und ist mit dieser in
elektrisch leitendem Kontakt. Die stabförmige Elektrode 22 ist
mit der negativen Klemme der als Konstantspannungsquelle
ausgebildeten Stromquelle 26 verbunden, während die Gegen
elektrode mit der anderen, positiven Klemme der Stromquel
le 26 verbunden ist. Es ist ein Integrator 74 zur zeitli
chen Integration des über die Elektroden
22, 72 fließenden Stromes vorgesehen. Weiterhin sind Mittel
zur Unterbrechung der Elektrolyse bei Erreichen eines vor
gegebenen Ausgangssignals des Integrators 74 vorgesehen.
Die Unterbrechung der Elektrolyse geschieht vorzugsweise
in der Form, daß der Stellmechanismus mit dem Stellmotor
52 zum Herausziehen der stabförmigen Elektrode 22
aus der Lösung ansteuerbar ist, wenn das Ausgangssignal
des Integrators 74 den besagten vorgegebenen Wert erreicht.
Im einzelnen liegt im Stromkreis der Elektroden 22, 72 ein
niederohmiger Meßwiderstand 76. Der Integrator 74 ist ein
an dem Meßwiderstand anliegender Spannungsintegrator. Das
Ausgangssignal des Integrators 74 liegt an einem ersten
Eingang 78 eines Komparators 80 an, an dessen zweitem Ein
gang 82 ein den besagten vorgegebenen Wert repräsentieren
des Referenzsignal anliegt. Der Stellmotor 52 des Stellme
chanismus ist von dem Ausgangssignal des Komparators 80
gesteuert.
In das Probengefäß 10 sind ein Paar von Hilfselektroden
84, 86 eintauchbar. Die Hilfselektroden sind mit einer
Einrichtung 88 zur Bestimmung des elektrischen Widerstands
der Lösung zwischen diesen Hilfselektroden 84, 86 und zur
Erzeugung eines dem Kehrwert dieses Widerstands propor
tionalen Signals verbunden. Es sind Mittel 90 zum Anlegen
dieses Signals als Referenzsignal an dem zweiten Eingang
82 des Komparators 80 vorgesehen, so daß der besagte
vorgegebene Wert proportional der Leitfähigkeit der Lösung
wird. Die Hilfselektroden 84 und 86 sind vor der Durchfüh
rung der Elektrolyse aus dem Probengefäß 10 herausziehbar.
Die Einrichtung 88 enthält Mittel zum Speichern des dem
Kehrwert des Widerstands proportionalen Signals, so daß
dieses Signal auch nach dem Herausziehen der Hilfselektro
den 84 und 86 noch als Referenzsignal zur Verfügung steht.
Vorzugsweise sind die Hilfselektroden Platinelektroden. An
den Hilfselektroden liegt zur Vermeidung von Polarisa
tionseffekten eine Wechselspannung an.
Mit der beschriebenen Vorrichtung erfolgt eine Anreiche
rung eines gesuchten Elements aus der Lösung für die flam
menlose Atomabsorptions-Spektroskopie in folgender Weise:
Die stabförmige Elektrode 22 wird in das die Lösung enthaltende Pro
bengefäß 10 außerhalb des Atomabsorptions-Spektrometers
eingeführt. Es wird ein elektrischer Gleichstrom über die stabförmige
Elektrode 22 durch die Lösung hindurchgeleitet, so daß
sich Bestandteile der Lösung einschließlich des gesuchten
Elements an der stabförmigen Elektrode 22 niederschlagen. Die stabförmige Elektrode
22 wird durch den Stellmotor 52 aus dem Probengefäß her
ausgezogen und in ein (nicht dargestelltes) Graphitrohr,
das vom Meßlichtbündel des Atomabsorptions-Spektrometers
durchsetzt ist, eingeführt. Das Graphitrohr wird dann er
hitzt, wodurch auch die stabförmige Elektrode 22 indirekt erhitzt wird
und die darauf niedergeschlagenen Probenbestandteile ato
misiert werden.
Bei der beschriebenen Vorrichtung wird durch Verwendung
einer Konstantspannungsquelle als Stromquelle 26 die Span
nung zwischen der stabförmigen Elektrode 22 und der Gegenelektrode 72
konstant gehalten. Der über die Elektroden 22, 72 durch die
Lösung fließende Strom wird durch den Integrator 74 in
Verbindung mit dem Meßwiderstand 76 zeitlich integriert.
Bei Erreichen eines vorgegebenen Wertes des Strom-Zeit-In
tegrals, der durch das am Eingang 82 des Komparators 80
anliegende Signal repräsentiert wird, wird die Elektrolyse
unterbrochen. Zur Unterbrechung der Elektrolyse wird die
stabförmige Elektrode 22 aus der Lösung herausgezogen. Statt des
sen könnte auch der über die Elektrode fließende Strom
abgeschaltet werden. Das hätte aber in einigen Fällen den
Nachteil, daß sich Teile des abgeschiedenen Metalls wie
der auflösen können.
Mit den Hilfselektroden 84 und 86, die aus Platin beste
hen, und dem Wechselstrom wird eine Messung der Leitfähig
keit der Lösung durchgeführt. Der besagte vorgegebene Wert
des Strom-Zeit-Integrals wird dann proportional zu der so
gemessenen Leitfähigkeit gewählt.
Wenn man annimmt, daß das gesuchte Element in der Lösung
nur in geringer Konzentration enthalten ist und zur Leit
fähigkeit der Lösung praktisch nichts beiträgt, was bei
Elementen, die durch Atomabsorptions-Spektroskopie be
stimmt werden, in der Regel der Fall ist, dann liefert
diese Leitfähigkeitsmessung ein Maß für den Strom, der bei
der Elektrolyse von der Matrix in der Lösung geleitet
wird. Das gesuchte Element trägt zu diesem Strom einen
(vernachlässigbaren) von der Konzentration des gesuchten
Elements in der Lösung abhängigen Teil bei. Je höher die
Leitfähigkeit der Lösung und damit der im wesentlichen
durch die Matrix hervorgerufene Strom ist, desto länger
muß dieser Strom fließen, um bei einer vorgegebenen Kon
zentration des gesuchten Elements die gleiche Menge dieses
Elements an der Elektrode abzuscheiden. Das wird dadurch
berücksichtigt, daß der vorgegebene Wert des Strom-Zeit-
Integrals, bei welchem die Elektrolyse unterbrochen wird,
proportional zur Leitfähigkeit der Lösung gemacht wird.
Wenn die Abscheidung des gesuchten Elements auf der Elek
trode nicht durch Sekundäreffekte von der Zusammensetzung
der Matrix beeinflußt wird sondern nur durch die Vertei
lung des Stroms auf die verschiedenen Ionen in der Flüs
sigkeit, dann kann auch ohne Eichmessungen nach dem "Addi
tionsverfahren" ein eindeutiger Zusammenhang zwischen der
abgeschiedenen Menge des gesuchten Elements und der Kon
zentration desselben in der Lösung hergestellt werden.
Claims (11)
1. Verfahren zur Anreicherung von in einer Lösung ent
haltenen Bestandteilen durch elektrolytische Abschei
dung aus der Lösung und zur analytischen Bestimmung
der abgeschiedenen Bestandteile durch flammenlose
Atomabsorptionsspektroskopie, bei dem die Lösung un
ter Verwendung einer Gegenelektrode an einem Träger
elektrolysiert wird und anschließend der Träger in
einem Atomabsorptionsspektrometer zur Atomisierung
der daran abgeschiedenen Bestandteile erhitzt wird,
mit den Verfahrensschritten
- (a) Einbringen der Lösung in ein außerhalb des Atom absorptionsspektrometers befindliches, die Gegenelektrode enthaltendes Probengefäß,
- (b) Eintauchen einer stabförmigen Elektrode nur mit ihrer Spitze in die in dem Probengefäß enthal tende Lösung,
- (c) Elektrolysieren der Lösung durch einen zwischen stabförmiger Elektrode und Gegenelektrode fließenden Strom,
- (d) Entnehmen der stabförmigen Elektrode aus dem Probengefäß nach der Elektrolyse,
- (e) Einführen der stabförmigen Elektrode mit der besagten Spitze durch eine Bohrung seitlich in ein im Strahlen gang des Atomabsorptionsspektrometers angeordne tes und beheizbares Graphitrohr und
- (f) Erhitzen des Graphitrohres, bis die eingeführte Spitze der stabförmigen Elektrode indirekt auf die Atomisie rungstemperatur der an der Elektrode abgeschie denen Bestandteile erhitzt wird,
nach Patent 29 03 246, dadurch
gekennzeichnet, daß
- (g) die Spannung zwischen der stabförmigen Elektrode (22) und der Gegenelektrode (72) konstant gehalten wird,
- (h) der über die Elektroden (22, 72) durch die Lösung fließende Strom zeitlich integriert wird,
- (i) die Elektrolyse bei Erreichen eines vorgegebenen Wertes des Strom-Zeit-Integrals unterbrochen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß vor Durchführung der Elektrolyse
- (a) mit Hilfselektroden (84, 86) und Wechselstrom ei ne Messung der Leitfähigkeit der Lösung durchge führt wird und
- (b) der besagte vorgegebene Wert des Strom-Zeit-In tegrals bei der Elektrolyse proportional zu der so gemessenen Leitfähigkeit gewählt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß zur Unterbrechung der Elektrolyse die
stabförmige Elektrode (22) aus der Lösung herausgezogen
wird.
4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach An
spruch 1, enthaltend:
eine Graphitrohrküvette mit einem Graphitrohr, das eine seitliche Bohrung aufweist,
ein Probengefäß,
Probenentnahmemittel zum Entnehmen von Probe aus dem Probengefäß und
einen Stellmechanismus, durch welchen die Probenent nahmemittel in das Probengefäß und aus dem Probenge fäß in die seitliche Bohrung der Graphitrohrküvette bewegbar sind, bei welcher die Probenentnahmemittel von einer stabförmigen Elektrode aus elektrisch lei tendem, hochtemperaturbeständigen Material gebildet werden, die isoliert an dem Stellmechanismus gehal tert und mit einer Klemme einer Stromquelle verbunden ist, wobei die andere Klemme der Stromquelle mit ei ner Gegenelektrode verbunden ist, die mit der Lösung in elektrisch leitendem Kontakt ist, nach Patent 29 03 246, dadurch gekenn zeichnet, daß
eine Graphitrohrküvette mit einem Graphitrohr, das eine seitliche Bohrung aufweist,
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- (a) die Stromquelle (26) eine Konstantspannungsquel le ist,
- (b) ein Integrator (74) zur zeitlichen Integration des über die Elektroden (22, 72) fließenden Stroms und
- (c) Mittel (80, 52) zur Unterbrechung der Elektrolyse bei Erreichen eines vorgegebenen Ausgangssignals des Integrators (74) vorgesehen sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Stellmechanismus zum Herausziehen der stab
förmigen Elektrode (22) aus der Lösung ansteuerbar
ist, wenn das Ausgangssignal des Integrators (74) den
besagten vorgegebenen Wert erreicht.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß
- (a) im Stromkreis der Elektroden (22, 72) ein Meßwi derstand (76) liegt,
- (b) der Integrator (74) ein an dem Meßwiderstand (76) anliegender Spannungsintegrator ist,
- (c) das Ausgangssignal des Integrators (74) an einem ersten Eingang (78) eines Komparators (80) an liegt, an dessen zweitem Eingang (82) ein den besagten vorgegebenen Wert repräsentierendes Referenzsignal anliegt, und
- (d) der Stellmechanismus einen Stellmotor (52) aufweist, der von dem Ausgangssignal des Komparators (80) gesteuert ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch
- (a) ein Paar Hilfselektroden (84, 86), welche in das Probengefäß (10) eintauchbar sind,
- (b) eine Einrichtung (88) zur Bestimmung des elek trischen Widerstands der Lösung zwischen diesen Hilfselektroden (84, 86) und zur Erzeugung eines dem Kehrwert dieses Widerstands proportionalen Signals und
- (c) Mittel (90) zum Anlegen dieses Signals als Refe renzsignal an den zweiten Eingang (82) des Kom parators (80), so daß der besagte vorgegebene Wert proportional der Leitfähigkeit der Lösung wird.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß
- (a) die Hilfselektroden (84, 86) vor der Durchführung der Elektrolyse aus dem Probengefäß (10) heraus ziehbar sind und
- (b) Mitteln zum Speichern des dem Kehrwert des Wi derstands proportionalen Signals vorgesehen sind, so daß dieses Signal auch nach dem Heraus ziehen der Hilfselektroden (84, 86) noch als Referenzsig nal zur Verfügung steht.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Hilfselektroden (84, 86) Platinelek
troden sind.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß an den Hilfselektroden (84, 86)
eine Wechselspannung anliegt.
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1980
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-
1981
- 1981-01-06 US US06/223,070 patent/US4416736A/en not_active Expired - Lifetime
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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