DE3000385C2 - Verfahren und Vorrichtung zum Imprägnieren einer porösen Warenbahn - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Imprägnieren einer porösen WarenbahnInfo
- Publication number
- DE3000385C2 DE3000385C2 DE19803000385 DE3000385A DE3000385C2 DE 3000385 C2 DE3000385 C2 DE 3000385C2 DE 19803000385 DE19803000385 DE 19803000385 DE 3000385 A DE3000385 A DE 3000385A DE 3000385 C2 DE3000385 C2 DE 3000385C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- web
- steam
- impregnating
- impregnating agent
- application
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 15
- 239000011148 porous material Substances 0.000 title claims description 5
- 239000003795 chemical substances by application Substances 0.000 claims description 44
- 238000005470 impregnation Methods 0.000 claims description 26
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 24
- 238000013016 damping Methods 0.000 claims description 14
- 239000002904 solvent Substances 0.000 claims description 11
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Chemical compound O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 11
- 229920006395 saturated elastomer Polymers 0.000 claims description 6
- 238000010025 steaming Methods 0.000 claims description 3
- 238000001035 drying Methods 0.000 description 8
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 7
- 229920005989 resin Polymers 0.000 description 5
- 239000011347 resin Substances 0.000 description 5
- 238000007667 floating Methods 0.000 description 4
- WSFSSNUMVMOOMR-UHFFFAOYSA-N Formaldehyde Chemical compound O=C WSFSSNUMVMOOMR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 3
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 3
- 238000007639 printing Methods 0.000 description 3
- 238000009835 boiling Methods 0.000 description 2
- 239000000314 lubricant Substances 0.000 description 2
- 230000035515 penetration Effects 0.000 description 2
- 239000000243 solution Substances 0.000 description 2
- 230000008961 swelling Effects 0.000 description 2
- 229920000877 Melamine resin Polymers 0.000 description 1
- 238000009833 condensation Methods 0.000 description 1
- 230000005494 condensation Effects 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000007796 conventional method Methods 0.000 description 1
- 238000010790 dilution Methods 0.000 description 1
- 239000012895 dilution Substances 0.000 description 1
- 238000004043 dyeing Methods 0.000 description 1
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 1
- 239000012528 membrane Substances 0.000 description 1
- 238000002156 mixing Methods 0.000 description 1
- 239000003973 paint Substances 0.000 description 1
- 230000000149 penetrating effect Effects 0.000 description 1
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06B—TREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
- D06B9/00—Solvent-treatment of textile materials
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06B—TREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
- D06B19/00—Treatment of textile materials by liquids, gases or vapours, not provided for in groups D06B1/00 - D06B17/00
- D06B19/0005—Fixing of chemicals, e.g. dyestuffs, on textile materials
- D06B19/0029—Fixing of chemicals, e.g. dyestuffs, on textile materials by steam
- D06B19/0035—Fixing of chemicals, e.g. dyestuffs, on textile materials by steam the textile material passing through a chamber
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06B—TREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
- D06B21/00—Successive treatments of textile materials by liquids, gases or vapours
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- General Chemical & Material Sciences (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
- Application Of Or Painting With Fluid Materials (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Imprägnieren einer porösen Warenbahn
nach den Oberbegriffen der Ansprüche 1 und 5.
Bei einer bekannten Vorrichtung zum Imprägnieren der Warenbahn, die aus einem Auftragswerk, das das
Imprägniermittel unter Anwendung von Wärme in die Warenbahn eindringen läßt, und aus einem Durchlauftrockner
mit Transport- und Führungsmitteln für die Warenbahn besteht, wird das Imprägniermittel mittels
Auftragsrollen auf die eine Warenbahnseite aufgetragen. An der Auftragsstelle stützt sich die Warenbahn an
einem Heizschuh ab. Der Auftrag und das Eindringen des Imprägniermittels in die poröse Warenbahn erfolgt
dabei unter gleichzeitiger Anwendung von Wärme und Druck.
Bei einer anderen bekannten Vorrichtung wird die Warenbahn über Rollen geführt, durchläuft ein Bad mit
Imprägniermittel und wird anschließend über ein Rakel zum Abrakeln des überschüssigen Imprägniermittels
geführt
Diese herkömmlichen Vorrichtungen bzw. Verfahren ίο zum Imprägnieren einer porösen Warenbahn haben eine
Reihe von Nachteilen:
1. Das von einer Auftragsrolle aufgebrachte Imprägniermittel kann von der Warenbahn nur in einem
Maße aufgenommen werden, wie es die durch das Zusammenpressen der Warenbahn zwischen Heizschuh
und Auftragsrolle verminderte Porösität der Warenbahn zuläßt Der überschüssige Anteil des
aufgebrachten Imprägniermittels wird abgequetscht und fließt zurück in das Bad. Auch beim
Durchgang von Klebestellen, Bahnenden und Abrissen fließt Imprägniermittel zurück in das Bad.
Endlich muß am Bahnrand überschüssiges Imprägniermittel separiert werden, das ebenfalls in das
Bad zurückfließt Dieses zurückfließende oder zurückgeförderte Imprägniermittel ist aber bereits an
oder vor der Auftragsstelle erwärmt worden. Wegen der im Imprägniermittel vorhandenen thermischen
Reaktionskomponenten wird das Bad durch das zurückfließende Imprägniermittel vergiftet und
beginnt sich deshalb zu verfestigen. Aus diesem Grunde ist dieses Verfahren für gewünschte große
Imprägniermittelmengen nicht geeignet.
2. Größere Imprägniermittelmengen lassen sich in das Bahnmaterial bei dem herkömmlichen Verfahren
der Tauchimprägnierung einbringen. Bei diesem Verfahren ist aber der Lösungsmittelanteil im
Imprägniermittel verhältnismäßig groß, er liegt nämlich bei mehr als 50%. Das bedeutet für die
anschließende Trocknung einen hohen Energieverbrauch.
3. Selbst bei einem großen Lösungsmittelanteil kann überschüssiges Imprägniermittel nicht sehr bald
nach dem Auftrag abgerakelt oder auf andere Art und Weise abgenommen werden. Auch in diesem
Falle muß der Warenbahn eine verhältnismäßig lange Zeit zum Quellen gegeben werden, denn bei
nicht genügend langer Quellzeit ist die Warenbahn zu uneben, um von ihr überschüssiges Imprägniermittel
abrakeln zu können.
4. Vielfach ist auch erwünscht, daß auf der Oberfläche ein Film aus dem Imprägniermittel, z. B. ein Harzfilm,
zurückbleibt. Wird in einem solchen Fall eine dünnflüssige Harzlösung eingesetzt, ist die Oberfläehe
zu empfindlich, um mit der Blasluft bei voller Trocknerleistung beaufschlagt werden zu können.
Aus diesem Grunde muß mit der Trocknung langsam begonnen werden.
5. Sowohl bei Anwendung von Wärme und Druck als auch bei herkömmlichem Tränkauftrag darf das
Imprägniermittel nicht über den Siedepunkt des Lösungsmittels, der in der Regel bei 600C liegt,
erhitzt werden, weil sonst die mit der Erwärmung angestrebte Verminderung der dynamischen Viskosität
durch Verlust an Lösungsmittel zumindest teilweise wieder aufgehoben wird.
Eine bekannte Vorrichtung nach dem Oberbegriff des
Anspruchs 5 (DE-OS 21 27 719) beschäftigt sich mit dem mische Viskosität einer Harzlösung als Imprägniermit-
Bedrucken oder Färben (Imprägnieren mit Farbstoff) tel überraschend stark vermindert werden konnte, und
von Warenbahnen, wie Teppichbahnen, schweren Plü- zwar von mehr als 1 000 cPoise auf weniger als 10 cPoi-
schen od. dgl, die auf einer Seite einen Flor tragen. Da- se. Aufgrund dieser starken Herabsetzung der dynami-
bei wird die Druckfarbe oder das den Farbstoff enthal- 5 sehen Viskosität des lösungsmittelbehafteten Imprä-
tende Imprägniermittel auf die Florseite aufgetragen. gniermittels kann dessen Lösungsmittelanteil gegen-
Bei diesem Auftrag dringt die Druckfarbe oder das Im- über herkömmlichen Verfahren um die Hälfte herabge-
prägniermittel ganz in die Teppichbahn ein. Lediglich setzt werden. Das hat zur Folge, daß bei der Trocknung
zur Entwicklung der Farbe ist eine Aufheizung erfor- der imprägnierten Bahn entsprechend weniger Energie
derlich. Diese Aufheizung erfolgt von der Rückseite der 10 benötigt wird.
Florseite nrn Wasserdampf. Hier besteht wegen der als Gute Ergebnisse erhält man bei einer Behandlung der
Teppichbahn od. dgl. ausgebildeten Warenbahn nicht Warenbahn mit Sattdampf von etwa 1000C und einer
das Problem, daß die auf die eine Seite aufgetragene Behandlungszeit von 0,2 bis 5 Sekunden. Als Imprä-
Farbe nicht in die Warenbahn eindringt Die Wasser- gniermittel eignen sich Harze, insbesondere Formaldeh-
dampfbehandlung der Warenbahn ist von beiden Seiten ts ydharze, und vorzugsweise Melaminharze. Mit dem er-
möglich. Sie erfolgt nur vornehmlich von der Rückseite findungsgemäßen Verfahren läßt sich das Imprägnier-
aus, um die Florseite nicht zu beeinträchtigen. mittel in einem Arbeitsgang in der gewünschten Menge,
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Ver- sogar in einer für die Sättigung der Warenbahn ausrei-
fahren und eine Vorrichtung der eingangs genannten chenden Menge auftragen.
Art zu schaffen, mit dem bzw. mit der eine Warenbahn 20 Damit während der Erwärmung des lösungsmittelbe-
besser mit einem Mittel imprägniert werden kann, das hafteten Imprägniermittels durch den von der Waren-
nicht oder nur zu einem geringen Anteil oder zu lang- bahnseite zugeführten Wasserdampf kein oder mög-
sam in die Warenbahn eindringt liehst wenig Lösungsmittel auf der freien Seite des Im-
Diese Aufgabe wird bei dem Verfahren der eingangs prägniermittelauftrages verdampft, wird die Waren-
genannten Art dadurch gelöst, daß zum Einbringen des 25 bahn im Bereich ihrer Beaufschlagung mit Wasser-
Imprägniermittels in die Warenbahn diese auf der der dampf auf der gegenüberliegenden Seite mit Kaltluft
Auftragsseite gegenübsrliegenden Seite mit Wasser- beaufschlagt,
dampf beaufschlagt wird. Bei einer Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vor-
Die Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens, richtung kann anstelle des Wasserdampfaustrittes an
welche aus einem Auftragswerk für das Imprägniermit- 30 dem in Warenbahnlaufrichtung hinten liegenden Rand
tel auf der einen Warenbahnseite, aus einer dem Auf- der Stützfläche dieser Rand mit einem Gleitschuh oder
tragswerk an der anderen Warenbahnseite nachgeord- einer Stützrolle bestückt sein. Zur Beaufschlagung des
neten Dämpfeinrichtung und einem Trockner besteht, ausgetragenen, aber noch nicht in die Warenbahn einge-
ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß die drungenen, lösungsmittelbehafteten Imprägniermittels
Dämpfeinrichtung an ihrer der Warenbahn zugewand- 35 mit Kaltluft kann auf der der Dämpfeinrichtung gegen-
ten Seite mindestens einen Dampfaustrittsschlitz auf- überliegenden Warenbahnseite eine mit Kaltluft gespei-
weist dem Dampf aus Einzeldüsen zuführbar ist und der ste Luftkissendüse angeordnet sein,
aus dem Rand einer Stützplatte und einer Prallplatte Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung
gebildet ist. sind das Auftragswerk vor dem Trocknereingang und
Mit der Erfindung können im Vergleich zu bekannten 40 die Dämpfeinrichtung innerhalb des Trockners ange-
Verfahren größere Mengen Imprägniermittel schneller ordnet Bei dieser Anordnung wird der ausgeblasene
und mit geringerem Vorrichtungstechnischem Aufwand Wasserdampf von der Trockneratmosphäre aufgenom-
aufgetragen und die Warenbahn anschließend mit ge- men, so daß besondere Auffanghauben nicht erforder-
ringerem Energiebedarf getrocknet werden. Dieser Er- Hch sind,
folg beruht auf mehreren Effekten. 45 Im folgenden wird die Erfindung anhand einer ein
Durch die Beaufschlagung der Warenbahn mit Was- Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher er-
serdampf wird die Warenbahn erwärmt, so daß sie dem läutert. Im einzelnen zeigt
eindringenden Imprägniermittel keine Wärme entzieht, F i g. 1 einen Durchlauftrockner mit Auftragswerk
wodurch die Viskosität des Imprägniermittels erhöht und Dämpfeinrichtung für die Imprägnierung einer powerden
würde. Der Wasserdampf feuchtet die Waren- 50 rösen Warenbahn in schematischer Darstellung und in
bahn, wodurch deren Kapillarität erhöht wird, erhitzt Seitenansicht und
die Warenbahn schnell und erhitzt das Imprägniermittel F i g. 2 eine Dämpfeinrichtung in isometrischer Dar-
auf der Auftragsseite an der Grenzschicht Imprägnier- stellung.
mittel/Warenbahn schnell, wodurch die Viskosität des In einem Trocknergehäuse 1 eines Durchlauftrock-
Imprägniermittels vermindert wird. Eine Kondensation 55 ners sind obere und untere, mit Heißluft gespeiste Luft-
von Wasser an der Grenzschicht Imprägniermittel/Wa- kissendüsen 2, 3 in an sich bekannter Art zueinander
renbahn führt zu einer Verdünnung des Imprägniermit- versetzt angeordnet. Zwischen den Luftkissendüsen 2
tels, was wiederum zu einer Verbesserung des Eindrin- und 3 wird eine Warenbahn 4 schwebend geführt. Die
gens des Imprägniermittels in die Warenbahn führt. Warenbahn gelangt über einen Einlaß 5 in das Trock-
Während bei den bekannten Verfahren aus den ge- 60 nergehäuse 1 und über einen entsprechenden, nicht dar-
schilderten Gründen das Imprägniermittel nicht über gestellten, Auslaß wieder aus dem Trocknergehäuse 1
die Siedetemperatur des Lösungsmittels erwärmt wer- heraus. Während des Durchlaufs wird die Warenbahn 4
den durfte, wirkt sich eine stärkere Erwärmung des Im- von der aus den Luftkissendüsen 2, 3 ausgeblasenen
prägniermittels mittels Wasserdampf, insbesondere Heißluft nicht nur schwebend geführt, sondern gleich-
Sattdampf, nicht negativ aus, da die Erwärmung des 65 zeitig auch getrocknet.
Imprägniermittels von der Warenbahnseite aus erfolgt, Vor dem Einlaß S ist ein Auftragswerk für lösungsmit-
in die das Imprägniermittel eindringen soll. telbehaftetes Imprägniermittel vorgesehen, das aus ei-
Es wurde gefunden, daß bei der Erfindung die dyna- ner Rolle 6 und einem damit einen Durchtritt 7 für die
5
Warenbahn 4 bildenden, mit Imprägniermittel gefüllten Behälter 8 besteht Innerhalb des Trocknergehäuses 1,
hinter dessen Einlaß und unterhalb der Führungsebene der Warenbahn 4, ist eine mit Sattdampf gespeiste
Dämpfeinrichtung 9 angeordnet Auf der der Dämpfeinrichtung 9 gegenüberliegenden Seite der Warenbahn ist
eine in der konstruktiven Ausführung gleiche, aber von einem Gebläse 24 mit Kaltluft gespeiste Luftkissendüse
10 angeordnet
Die Dämpfeinrichtung 9 weist zwei zueinander parallellaufende
Rohre 11,12 auf, denen über einen gemeinsamen Rohranschluß 13 unter Überdruck stehender
Wasserdampf zugeführt wird. In jedem Rohr 11,12 ist |f
eine Reihe von Düsen 14 vorgesehen, aus denen jeweils i,
ein Dampfstrahl 15, 16 austritt Jeder Düsenreihe liegt 15 %
eine PraUfläche 17,18 gegenüber, die mit einem Rand |
19, 20 einer Stützplatte 21 einen Austrittsschlitz 22, 23 fj
für den Wasserdampf bildet Die aus den Düsen 14 austretenden einzelnen Dampfstrahlen 15 fächern sich an
der PraUfläche 17 auf, werden hier umgelenkt und vereinigen sich zu einem gemeinsamen Schlitzstrahl, der aus
den Austrittsschlitzen 22, 23 schräg austritt Diese Schlitzstrahlen speisen den Bereich zwischen der Stützplatte
21 und der Warenbahn 4 und bauen hier ein Dampfkissen auf.
Die Funktion der Luftkissendüse 10 ist entsprechend, ;'.':
nur mit dem Unterschied, daß an Stelle von unter Überdruck stehendem Wasserdampf dem Rohranschluß
Druckluft zugeführt wird.
Die Warenbahn 4 wird im Durchlauf durch das Auf-
tragswerk 6,8 mit Imprägniermitte! beschichtet Sobald ( t
die Warenbahn 4 in den Bereich der Dämpfeinrichtung '
9 und der Luftkissendüse 10 einläuft, wird die Warenbahn
4 von der von Imprägniermittel freien Waren-
bahnseite aus mit Sattdampf erwärmt Dadurch wird das 35 ■
Eindringen des Imprägniermittels begünstigt Da die Warenbahn 4 während des Durchlaufs durch den von
der Dämpfeinrichtung 9 und der Luftkissendüse 10 gebildeten Spalt schwebend geführt ist, bleibt die Porösität
der Warenbahn erhalten, so daß die Warenbahn voll gesättigt werden kann. Die mit Imprägniermittel befeuchtete
Warenbahn 4 gelangt dann in den Bereich der heißluftgespeisten Luftkissendüsen 2,3, wo sie getrocknet
wird. Die unmittelbare Trocknung der Warenbahn 4 ist möglich, weil der Imprägniervorgang beendet ist,
wenn die Warenbahn 4 den Bereich der Dämpfeinrichtung 9 verläßt Da die Warenbahn 4 von der als »Luftkissendüse«
ausgestalteten Dämpfeinrichtung 9 unmittelbar in den Bereich der die Trocknung bewirkenden
Luftkissendüse 2, 3 gelangt, treten bei der Erfindung keine Führungsprobleme auf, wie sie bei anderen Imprägnieranlagen
mit über Rollen geführten Warenbahnen wegen der durch Quellung der Warenbahn bedingten
Längung und Breitung der Warenbahn auftreten. Gewisse, nicht zu vermeidende Unebenheiten der Warenbahn
führen nicht zu Qualitätsverlusten, da die Warenbahn sowohl während des Imprägnierens als auch
während der Trocknung schwebend geführt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
65
Claims (8)
1. Verfahren zum Imprägnieren einer porösen Warenbahn, bei dem das auf die eine Warenbahnseite
aufgebrachte, lösungsmittelbehaftete Imprägniermittel unter Anwendung von Wärme in die Warenbahn
eingebracht und danach die imprägnierte Warenbahn insbesondere durch Heißluft getrocknet
wird, dadurch gekennzeichnet, daß zum Einbringen des Imprägniermittels in die Warenbahn
diese auf der der Auftragsseite gegenüberliegenden Seite mit Wasserdampf beaufschlagt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Warenbahn mit Sattdampf beaufschlagt
wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Warenbahn im Bereich ihrer
Beaufschlagung mit Wasserdampf auf der gegenüberliegenden Seite mit Kaltluft beaufschlagt wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Beaufschlagung
der Warenbahn mit Wasserdampf etwa 0,2 bis 5 Sekunden dauert
5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bestehend aus
einem Auftragswerk für das Imprägniermittel auf der einen Warenbahnseite, aus einer dem Auftragswerk an der anderen Warenbahnseite nachgeordneten
Dämpfeinrichtung und einem Trockner, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfeinrichtung (9) an ihrer
der Warenbahn zugewandten Seite mindestens einen Dampfaustrittsschlitz (22, 23) aufweist, dem
Dampf aus Einzeldüsen (14) zuführbar ist und der aus dem Rand (19, 20) einer Stützplatte (21) und
einer Prallplatte (17,18) gebildet ist
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei nur einem in Warenbahnlaufrichtung
vorne angeordneten Dampfaustrittsschlitz (23) dem in Warenbahnlaufrichtung hinten liegenden
Rand (19) der Stützplatte (21) ein Gleitschuh oder eine Stützrolle zugeordnet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf der der Dämpfeinrichtung
(9) gegenüberliegenden Seite der Warenbahn (4) eine mit Kaltluft gespeiste Luftkissendüse (10) angeordnet
ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Auftragswerk (6,
8) vor dem Einlaß (5) eines Trocknergehäuses (1) und die Dämpfeinrichtung (9) innerhalb des Trocknergehäuses
(1) angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803000385 DE3000385C2 (de) | 1980-01-07 | 1980-01-07 | Verfahren und Vorrichtung zum Imprägnieren einer porösen Warenbahn |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803000385 DE3000385C2 (de) | 1980-01-07 | 1980-01-07 | Verfahren und Vorrichtung zum Imprägnieren einer porösen Warenbahn |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3000385A1 DE3000385A1 (de) | 1981-07-09 |
| DE3000385C2 true DE3000385C2 (de) | 1986-10-16 |
Family
ID=6091631
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803000385 Expired DE3000385C2 (de) | 1980-01-07 | 1980-01-07 | Verfahren und Vorrichtung zum Imprägnieren einer porösen Warenbahn |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3000385C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19963151A1 (de) * | 1999-12-24 | 2001-07-05 | Vits Maschinenbau Gmbh | Anlage zum Imprägnieren von durchlaufenden Bahnen |
Family Cites Families (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB1054795A (de) * | 1963-08-09 | 1967-01-11 | ||
| DE1938990A1 (de) * | 1969-07-31 | 1971-02-18 | Kalle Ag | Verfahren zur Herstellung eines flaechenfoermigen Mehrschichtmaterials |
| DE2127719B2 (de) * | 1971-06-04 | 1977-09-08 | Artos Dr -Ing Meier-Windhorst KG, 2105 Seevetal | Verfahren zum kontinuierlichen faerben von bahnfoermigem textilgut |
| DE2443784B1 (de) * | 1974-09-13 | 1976-03-11 | Hoechst Ag, 6000 Frankfurt | Verfahren zur verfestigung von nichtgewebten textilien mittels waessriger copolymerisat-dispersionen |
-
1980
- 1980-01-07 DE DE19803000385 patent/DE3000385C2/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19963151A1 (de) * | 1999-12-24 | 2001-07-05 | Vits Maschinenbau Gmbh | Anlage zum Imprägnieren von durchlaufenden Bahnen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3000385A1 (de) | 1981-07-09 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2935413C2 (de) | Vorrichtung zum kontinuierlichen Behandeln einer textilen oder ähnlichen Warenbahn mit einem Behandlungsmedium in Schaumform | |
| DE3922535C3 (de) | Verfahren zur Beschichtung laufender Warenbahnen sowie Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE8707411U1 (de) | Vorrichtung zum kontinuierlichen Aufbringen von Flotten auf Textilfaserbahnen | |
| DE3149181C2 (de) | ||
| EP0928845A2 (de) | Vorrichtung zum direkten oder indirekten Auftragen eines flüssigen oder pastösen Auftragsmediums auf eine laufende Materialbahn, insbesondere aus Papier oder Karton | |
| DE3203087A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum beschichten oder imraegnieren eines bahnfoermig gefuehrten substrates | |
| DE2707536C3 (de) | Vorrichtung zum Aufbringen von Flüssigkeit auf sich bewegendes Material | |
| DE3145842A1 (de) | Kettschlichtverfahren und -maschine | |
| DE3610943C1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum beidseitigen Auftragen von fluessigen,pastoesen oder schaumigen Massen auf Materialbahnen | |
| DE69712991T2 (de) | Folientransferbeschichtungsverfahren und vorrichtung zur durchführung des verfahrens | |
| WO2006074921A1 (de) | Vorrichtung und verfahren zum aufbringen eines flüssigen mediums auf eine materialbahn | |
| DE19634448C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Auftragen eines flüssigen oder pastösen Mediums auf eine laufende Materialbahn | |
| DE1263477B (de) | Verfahren zum Trocknen und Glaetten von mit einem Gussueberzug versehenem Papier | |
| DE3438041C2 (de) | Luftmesser-Beschichter | |
| DE3000385C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Imprägnieren einer porösen Warenbahn | |
| DE3122605A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum beidseitigen beschichten einer sich vorwaerts bewegenden materialbahn | |
| DE10195585B3 (de) | Vorrichtung und Verfahren zur Steuerung des Verwerfens von Papier oder Pappe | |
| DE3423942C2 (de) | ||
| DE69706147T2 (de) | Filmaufleger mit entgegengesetzter versorgung | |
| DE126156C (de) | ||
| DE1295993B (de) | Dampfbefeuchtungseinrichtung fuer Warenbahnen, insbesondere fuer Papierbahnen | |
| DE2446233A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur bildung einer fadenlage, wie eines vlieses oder dgl., auf einer transporteinrichtung | |
| DE2820914C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Nachbehandeln von laufenden Textilbahnen | |
| DE3123017A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum einfeuchten von stoffbahnen mit einer behandlungsfluessigkeit | |
| EP0640407B1 (de) | Verfahren zum kontinuierlichen Imprägnieren |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |