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DE3000112A1 - Einrichtung zur innenausstattung - Google Patents

Einrichtung zur innenausstattung

Info

Publication number
DE3000112A1
DE3000112A1 DE19803000112 DE3000112A DE3000112A1 DE 3000112 A1 DE3000112 A1 DE 3000112A1 DE 19803000112 DE19803000112 DE 19803000112 DE 3000112 A DE3000112 A DE 3000112A DE 3000112 A1 DE3000112 A1 DE 3000112A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pockets
leaf
webs
connecting webs
opening
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19803000112
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf 8346 Simbach Türk
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19803000112 priority Critical patent/DE3000112A1/de
Publication of DE3000112A1 publication Critical patent/DE3000112A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/24Screens or other constructions affording protection against light, especially against sunshine; Similar screens for privacy or appearance; Slat blinds
    • E06B9/26Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds
    • E06B9/28Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds with horizontal lamellae, e.g. non-liftable
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/24Screens or other constructions affording protection against light, especially against sunshine; Similar screens for privacy or appearance; Slat blinds
    • E06B9/26Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Innenausstattung einer lichtdurch-
  • lässigen Gebäuderaum-Öffnung Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Innenausstatt ng einer lichtdurchlässigen Gebäuderaum-Offaung, wie Fenster, Glastür oder dergleichen.
  • Lichtdurchlässige Gebäuderaum-Öffnuagen werden nach dem Stand der Technik zumeist relativ kostenaufwendig mit mehreren Einrichtungen ausgestattet, die bestimmten Zwecken dienen, beispielsweise einer Lichteinfallsregulierung, als Sichtblende bzw. Einsichtsperre, für eine Wärmedämmung oder als Mittel zur Raumgestaltung.
  • Bekannte derartige Einrichtungen sind Jalousien, Stores, Vorhänge und Rolläden.
  • Bekannte Jalousien, die aus Metall oder Eunststoff gefertigt sind, sind starr und weisen eine aufwendige Verstell- und Üffnungsmechanik auf, sind durch die Bedienungsperson praktisch nicht zerlegbar und schlecht zu reinigen. Darüber hinaus schließen sie nicht vollständig dicht gegenüber Licht ab und klappern bei uftzug. Neben den Nachteilen im Betrieb sind sie aufgrund des vergleichsweise komplizierten Aufbaus vergleichsweise nur mit größeren Kosten herstellbar.
  • Vorhänge weisen praktisch keine einstellbare Lich-tdurchlässigkeit auf und bieten im geöffneten Zustand keine Einsichtsperre. Bei starker Sonneneinstrahlung bieten sie im geöffneten Zustand überhaupt keinen Schutz und heizen im geschlossenen Zustand durch Irichtabsorption den Innenraum auf.
  • Obgleich als raumgestalterisches Mittel vielseitig anwendbar, sind die Nachteile nicht unbeachtlich und stehen selten in einem günstigen Verhältnis zu den Investitionskosten aufgrund des großen Stoffverbrauchs.
  • Stores, die ebenfalls als raumgestalterisches Mittel dienen, schaffen nur bei Tageslicht eine Sichtsperre und weisen keine Abdunklungseigenschaften auf. Ähnlich wie Vorhänge weisen auch Stores einen hohen Anschaffungspreis aufgrund der großen benötigten Stoffmenge auf.
  • üblicherweise werden Vorhänge und Stores kombiniert, um mehr Vorteile zu. erzielen bz, die Nachteile des anderen aus zu gleichen, sind aber besonders teuer. Da selbst bei kombinierter Anwendung die Lichtdurchlässigkeit nicht einstellbar ast, werden in der Praxis zusätzlich noch Jalousien montiert, die die kosten noch weiter erhöhen.
  • Rolläden weisen eine starre Lichtdurchlässigkeit auf, bieten im geöffneten Zustand keine Einsichtsperre, heizen das Innere eines Raumes im geöffneten wie im geschlossenen Zustand bei Sonneneinstrahlung auf und besitzen durch zumeist notwendige Imprägnierung des Materials keine Luftdurchlässigkeit. Ferner sind sie schlecht zu reinigen, Aufbauend auf den vorgenannten Stand der Technik ist bei Vermeidung der Nachteile der vorgenannten bekannten Einrichtungen es Aufgabe der Erfindung, eine Einrichtung zur Innenausstattung einer lichtdurchlässigen Gebäuderaum-Öffnung zu schaffen, die kompakt und einfach im Aufbau und dadurch kostengünstig ist, wobei möglichst viele positive Eigenschaften der vorgenannten bekannten Mittel verwirklicht werden, Gelost wird die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe durch zwei textile transparente flexible Bahnen, die parallel und in einem Abstand zueinander gelegen und durch flexible transparente parallele Verbindungsstege miteinander verbunden sind9 die im wesentlichen horizontal verlaufen und voneinander gleich beabstandet sind, so daß im wesentlichen gleich große Bahnen-Taschen ausgebildet sind, eine an der Oberseite der Gebäuderaum-Öffnung befestigbare drehbare Haltestange, die in der obersten Bahnen-asche rutschfest aufgenommen Ist, und Blattlamellen aus lichtabsorbierendem, im Vergleich zu den Bahnen und den Verbindungsstegen steifen Material entsprechend der Zahl und Größe der Verbindungsstege, wobei die Blattlamellen in den Bahnen-Taschen angeordnet und auf den Taschenböden abgestützt sind.
  • Durch die Erfindung werden somit in einer einzigen Einrichtung viele Vorteile von Einzelvorrichtungen nach dem Stand der Technik in Kombination erzielt. Insbesondere läßt sich das einfallende Licht stufenlos von fast vollständiger Abdunklung bis praktisch 100 % Lichtdurchgang regulieren, etwa wie bei einer bekannten Verstelljalousie. Darüber hinaus kann die erfindungsgemäß aufgebaute Einrichtung als Einsichtsperre bei Tag und bei Nacht Verwendung finden entsprechend dem Lichtdichtigkeitsgrad der als Blenden wirkenden Blattlamellen. Wird die Halte stange über den Verschwenkbereich der einzelnen Blattlamellen hinaus verstellt bzw. in einer Richtung weitergedreht, kann die erfindungsgemäße Einrichtung aufgerollt werden, etwa vergleichbar mit einem bekannten Rolladen, so daß 100 %einer Lichtdurchtrftt durch die Raumöffnung ermöglicht wird. Sind die einzelnen Blattlamellen auf einer Seite verspiegelt, kann auf der einen Seite Sonnenstrahlung in einer Weise reflektiert werden, daß das eintreffende Licht indirekt an die Raumdecke geworfen wird.
  • Sind die Lamellen vollständig verschlossen, werden die einfallenden Lichtstrahlen nach außen zurückreflekt ert, so daß der Innenraum aufgrund der nunmehr gut ausgebildeten Wärmedämmung im praktischen Betrieb auf einfache Weise kühl gehalten werden kann. Sind die Lamellen vollständig geschlosset und so verstellt, daß die Verspiegelung in das Raujainnere weist, können - entsprechend einer Winterstellung - vom Rauminnern aufgrund einer Wärmestrahlung auftreffende Wärmestrahlen zum Raum zuriickreflektiert werden. Die Erfindung dient somit sowohl im Sommer als auch im Winter als wirkungsvolles Wärmedämmungsmittel und als stufenlos verstellbare nicht blende sowohl in der einen Drehrichtung der Haltestange wie auch in der entgegengesetzten0 Ferner kann die Einrichtung durch den Verbraucher sehr leicht selbst montiert werden.
  • Aufgrund der austauschbaren Blattlamellen eröffnen sich viele Möglichkeiten einer Clnnen-)Raumgestaltung-. Beispielsweise können die Blattlamellen auf der einen Seite versi)iegelt und auf der anderen Seite mit einem Tapetenmuster oder bild versehen seine das durch einen anderen Blattlamell(msatz auf einfache Weise ausgetauscht werden kann. Die Einrichtung nach der Erfindung ist sehr kompakt und nimmt vor einem Fenster ein Minimum an Raum ein, das, wollte man durch bekannte Vorrichtungen die gleiche Vielfalt an Einzel zwecken erSullen9 nicht annähernd erreichbar ist. In gleicher Weise ergibt sich auch eine äußerst kostengünstige Fertigung. Die Haltestange ist normalerweise in horizontaler Richtung an der Oberseite einer Fensteröffnung montiert, sie kann aber auch bis zu einem gewissen Grade, beispielsweise an stirnseitigen Dachgiebelfenstern, entsprechend der Schräge des Dachgiebels schräg montiert werden ohne daß die Verstellbarkeit und die Aufrollbarkeit der Vorrichtung beeinträchtigt werden. Insbesondere ist von Vorteil, daß die Einrichtung einfach gereinigt werden kann. Hierzu werden die Blattlamellen aus den Taschen gezogen, gewaschen oder durch neue ersetzt, wie auch die Grundstruktur aus Bahnen und Verbindungsstegen einfach, etwa wie bekannte Stores, gereinigt oder gewaschen werden kann0 Die erfindungsgemäße Einrichtung ist im Grundaufbau sehr Plexlbel und erhält ihre Grundstabilität durch die eingebrachten vergleichsweise steifen Blattlamellen. Die an der Oberseite der Raumöffnung befestigbare, in der obersten BahuenTasche rutschfest aufgenommene HaltestangebXteht zweckmäßigerweise aus zwei Hälften eines Vollstabes, die im Betrieb den gesamten Querschnittsbereich der obersten Tasche ausfüllen und durch eine geeignete Spreizeinrichtung voneinander weggespreizt werden können, um ausreichende Rutschfestigkeit zu erzielen, so daß die Einrichtung leicht verstellt und in jeder Haltestangenrichtung auf die Haltestange aufgerollt werden kann.
  • Vorteilhafterweise ist der Abstand zwischen den beiden textilen Bahnen so gewählt, daß er dem Abstand benachbarter Verbindungsstege entspricht.
  • Insbesondere kann der Abstand 1 bis 4 cm betragen.
  • Eine besonders kostengünstige Fertigung ergibt sich, wenn die beiden textilen Bahnen und die Verbindungsstege aus gleichem Material gebildet und einstückig ausgebildet sind.
  • Eine derartige kostengünstige Fertigung kann auf einer bekannten Raschelmaschine in einem einzigen Herstellungsgang ohne weiteres durchgeführt werden, und zwar als Endlos-Doppelbshn-Matarial, das auf beliebige Länge entsprechend der Höhe einer Raumöffnung geschnitten werden kann.
  • Zweckmäßigerweise weist das Material der textilen Bahnen Netzstruktur auf, etwa vergleichbar mit bekannten Stores.
  • Das Material der Verbindungsstege weist vorteilhaft Faden-oder Netzstruktur auf, so daß die Grundstruktur der erfindungsgemäßen Einrichtung insgesamt sehr leicht ausgebildet ist. Die Verbindungsstege können aber auch in einer alternativen Ausführungsform folienmäßig aufgebaut sein.
  • Die zum Versteifen dienenden Blattlamellen bestehen vorteilhafterweise aus Kunststoff, Papier oder aus einem Metallblatt, können auf einer Seite bespiegelt und/oder auf der anderen Seite bedruckt sein. Zweckmäßigerweise sind die Ränder abgerundet, so daß sich jede einzelne Blattlamelle auf einfache Weise in die Grundstruktur einführen läßt.
  • Bei einer besonders zuverlässigen Einrichtung ist vorgesehen, daß zumindest in der untersten Behnen-Tasche eine Beschwerung in Form eines Metallblatts, einer Bleikette oder dergleichen integriert ist. Der Querschnitt des Metallblatts kann so getroffen sein, daß bei vollständig geschlossener Verstellung der Einrichtung das Netallblatt über die Vertikallage in eine Sicherungslage hinausgekippt wird und dadurch die benachbarten Längsränder der Einzellamellen in einer Weise gegeneinander gedrückt werden, daß diese insgesamt als nicht oder staubdichte Wand eingestellt sind0 Bei einer besonders einz ach zu betätigenden Vorrichtung ist die Haltestange über eine Endlosschlinge stufenlos verdrehbar, und es Ist im unteren Umkehrbereich der Endlosschlinge insbesondere ein von Hand betätigbares Stellrad, etwa in Hüfthöhe, vorgesehen, das einen gerändelten Umfang für ein rutschfestes Verstellen von Hand und ein Mittelloch aufweist, das einen Finger einer Bedienungsperson, etwa Ring- oder Zeigefinger, aufnehmen kann. Dadurch kann mit Hilfe einer einzigen Hand der Versteliwinkel der einzelnen Blattlamellen eingestellt werden. Selbstverständlich ist die Endlosschlinge sowohl im Stellrad als auch in einer an der Haltestange befestigten Rolle rutschfest gehaltert.
  • in alternativer Weise kann das verdrehbare Stellrad ortsfest an einer benachbarten Stelle der Raumwand befestigt sein. Dadurch kann die erfindungsgemäße Einrichtung mit einer einzigen Hand durch Zug an der Endlosschlinge auf-oder abgerollt werden.
  • Die Endlosschlinge besteht zweckmäßigerweise aus einer Schnur kann aber auch eine Kette oder ein Band bzw. Riemen seine Das Material der Schlinge ist so gewählt, daf! sich zusammen mit den Rollen - unteres Stellrad und obere Haltestangen-Verstellrolle - eine rutschfeste sichere Verbindung ergibt.
  • Bei einer vorteilhaften Ausfiihrungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß die Haltestange gegen einen raumfesten oberen Anschlag nach oben durch eine Feder elastisch vorgespannt und dadurch arretiert und aus dieser Arretierung lösbar angeordnet ist. Dadurch ergibt sich eine stufenlose Arretierung, die nur bei Betätigung der Endlosschlinge (Zug nach unten) lösbar ist.
  • Jchließlich kann bei einer weiteren zweckmäßigen Ausgespaltung der Erfindung vorgesehen sein, daß die Bahnen und/oder die Blattlamellen eine seitliche Führung besitzen, so daß im nichtaufgerollten Zustand der Vorrichtung die Erfindung immer parallel zur Öffnungsebene angeordnet werden kann. Beispielsweise kann die seitliche Führung entsprechend der Schräge eines Hausdachs verlaufen, so daß auch schräge, d.h. nicht vertikale Dachfenster bestückt werden können.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung naher beschrieben; es zeigt: Fig. 1 in schematischer Stirnansicht eine Grundstruktur der Erfindung in der Normalstellung, Fig. 2a bis 2e Verstellmöglichkeiten der Erfindung nach Fig. 1, Fig. 3a bis 3d Verstellmöglichkeiten einer anderen Ausführungsform der Erfindung, Fig. 4 eine Stellvorrichtung zum Betätigen der Erfindung nach Fig. 1 oder 2, im wesentlichen bestehend aus einer oberen an der Haltestange befestigten Rolle und einem unteren von Hand betätigbaren Stellrad mit einer als Schnur ausgebildeten Endlosschlinge, die um die Rollen gespannt ist, Fig. 5 einen schematischen Axialschnitt einer oberen Stellrolle, Fig. 6 in schematischer Ansicht einen Axialschnitt eines unteren Stellrades Fig. 7 eine weitere Ausführungsform einer oberen Stellrolle ähnlich der Fig 59 Fig. 8 eine schematische Stirnansicht einer weiteren husführungsform einer oberen Stellrolle mit einer Blattfeder als Vorspannungseinrichtung, , und zeigt 9 eine alternative Ausführungsform einer oberen Stellrolle ähnlich der Fig0 8.
  • In Fig0 1 ist die Grundstrktur einer erfindungsgemäßen Einrichtung 1 zur Innenausstattung einer lichtdurchlässigen Gebäuderaum-Öffnung in einer Normalstellung gezeigt. Die Einrichtung 1 gemäß Fig0 1 besteht im wesentlichen aus zwei vertikalen textilen transparenten flexiblen Bahnen 2, 4, die parallel voneinander beabstandet und mittels flexibler transparenter paralleler Verbindungsstege 6 verbunden sind.
  • Der Abstand d zwischen den Bahnen 2,4 entspricht im wesentlichten dem Abstand h zweier benachbarter Verbindungsstege 6, so daß in etwa gleich große Taschen a ausgebildet sind.
  • In der obersten Tasche a1 ist rutschfest eine an der Oberseite einer Gebäuderaum-Öffnung befestigbare drehbare Haltestange 10 angeordnet, die in Fig. 1 schematisch gezeigt ist0 Durch die rutschfeste Anordnung können bei einem Drehen der Haltestange die vertikalen Bahnen 2, 4 in der Höhe verstellt und bei großea Verdrehungswinkel in jeder Drehrichtung auf die Haltestange 10 zusammen mit den Verbindungsstegen 6 und Blattlamellen aufgerollt werden, die auf den einzelnen Verbindungsetegen 6 abgestützt sind.
  • Die Blattlamellen 20 bestehen aus einem lichtabsorbierenden vergleichsweise steifen Material und verleihen im montierten Zustand der textilen Grundstruktur bestehend aus den Vertikalbahnen 2, 4 und den zweckmäßigerweise horizontal verbaf enden Verbindungsstegen 6 ausreichende Steifigkeit, ohne daß die Aufrollbarkeit der Vorrichtung beeinträchtigt wird.
  • Bahnen und Verbindungsstege sind beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 einstückig aus gleichem Material in einer Netzstruktur gefertigt, und zwar auf einer an sich bekannten llaschelmaschine.
  • Das Material der Blattlamellen ist im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 ein Folienstreifen aus Kunststoff, der auf seiner einen Seite mit einem tapetenartigen Muster bedruckt ist, während die andere Seite eine Spiegelbeschichtung aufweist.
  • In den Fig. 2a bis e sind verschiedene Stellmoglichkei-ten der erfindungsgemäßen Einrichtung im ausgerollten Zustand gezeigt. Fig. 2a zeigt die Normalstellung gemäß Fig. 1, wobei der Licht durchl aß von außen nach innen durch einen Pfeil dargestellt ist.
  • In Sig. 2b ist die drehbare Haltestange 10 um einen kleinen Winkel im Gegenuhrzeigersinn gedreht, so daß sich eine Sichtblendenwirkung von außen gemäß rechts der Zeichnung nach innen gemäß links der Zeichnung einstellt.
  • Fig. 2c zeigt die vollständig geschlossene Stellung, die durch weiteres Verdrehen der Haltestange 10 im Gegenuhrzeigersinn eintritt.
  • Wird die Haltestange 10 aus der Stellung gemäß Fig. 2c im Gegenuhrseigersinn weitergedreht, wird die Rolljalousie auf die Haltestange aufgerollt und gibt die lichtdurchlässige Raumöffnung, beispielsweise ein Feinster, frei.
  • Fig0 2d zeigt eine Stellung der erfindungsgemäßen Einrichtung, die sich aus der Grundstellung gemäß Fig. 2a bei einem Drehen der Haltestange 10 im Uhrzeigersinn ergibt, während Fig. 2e die vollständig geschlossene Stellung zeigt* die sich bei einem weiteren Verdrehen der Haltestange aus der Stellung Fig, 2d im Uhrzeigersinn einstellt Wird die Haltestange aus der Stellung gemäß Fig, 2e weiter im Uhrzeigersinn gedreht , wird die Jalousie aufgerollte In den Fig0 3a bis d sind verschiedene Stellungen entsprechend der Fig. 2 mit reflektierten Licht oder Wärmestrahlen gezeigt, die sich aufgrund einer Spiegelbeschichtung der als Folien ausgebildeten Blattlamellen 20 ergeben, welche auf den Böden einer jeden Tasche a abgestützt sind, welche durch die Vertikalbahnen 2, 4 und benachbarte Verbindungsstege 6 entstehen. Hierbei ist der in der Zeichnung rechts gelegene Raum die Atmosphäre, während der linke Bereich der Einrichtung 1 das Rauminnere darstellt, wie dies bei der Fig. 2 der Fall ist Fig. 3a zeigt eine Sonnenflexion bei Normalstellung der erfindungsgemäßen Einrichtung 1. Die Sonnenstrahlen werden auf der Spiegelbeschichtung abgelenkt ins Rauminnere geleitet0 Fig0 3b zeigt die Einrichtung In einer verstellten Lage, wobei die Sonnenstrahlen bei Raumerhellung ohne Blendwirkung an die Decke des Innenraums geworden werden.
  • Fig. 3c entspricht einer geschlossenen sogenannten Winterstellung wobei die Spiegelbeschichtung auf der linken Seite gemäß Zeichnung gelegen ist und Wärmestrahlen aufgrund einer raumseitigen Heizquelle nach innen in den Raum zurückreflektiert werden.
  • Fig0 3d entspricht der sogenannten Sommerstellung, die geeinet ist, einen Innenraum links gemäß Zeichnung) zu kuhlen, indem raumäußere Sonnenstrahlen in die Atmosphäre zurückgeworten werden und nicht durch die Raumöffnung in das Rauminnere eintreten können.
  • In kig. 4 ist in schematischer perspektivischer Ansicht eine Verstellvorrichtung der Erfindung gezeigt, wobei die Grundstruktur der Verstellvorrichtung gemäß Fig. 1 aus Übersichtlichkeitsgründen weggelassen ist.
  • Die Verstellvorrichtung gemäß Fig. 4 besteht im wesentlichen aus einer oberen Stellrolle 9 und einem unteren von Hand betätigbaren Stellrad 13, über die eine Endlosschlinge 12 in Form einer Schnur in ausgesparten Bereichen der Rolle bzw. des Rades gespannt ist.
  • Die obere Stellrolle 9 ist an einem Axialende der Haltestange 10 drehfest verbunden, während das untere Stellrad 13 aufgrund seines Eigengewichts die Endlosschlinge 12 spannt. Die Endlosschlinge kann zwecks Erhöhung der Guts6 festigkeit mehrfach um jede Rolle geschlungen seine Das untere Stellrad 13 weist einen gerändelten Umfang 11 und ein Mittelloch 15 auf, wobei in das Mittenloch der Zeigefinger oder Ringfinger einer Hand eingeführt und mittels Daumen der gleichen Hand der Rändelumfang berührt und das Stellrad 13 um einen Winkel verdreht werden kann, so daß die Verbindungsstege 6 und dadurch die darauf gehalterten Blattlamellen 20 in ihrem Winkel in Stellungen verstellt werden können, wie dies beispielsweise aus den iqg. 2 und 3 der Zeichnung ersichtlich ist.
  • Das untere Stellrad 13 kann an geeigneter Stelle raumfest, aber verdrehbar gehaltert sein.
  • Fig. 5 und 6 zeigen schematisch Ausbildungen einer oberen Stellrolle 9 bzw. eines unteren Stellrads 13 in einem Axialschnitt.
  • Insbesondere ist aus Fig. 5 das eine Axialende der Haltestange 10 mit aufgerollter Jalousie ersichtlich, an dem die obere Stellrolle 9 drehfest mittels eines Axialstifts 8 befestigt ist , der die eigentliche Stellrolle 9 haltert, welche mit einer in Umfangsrichtung verlaufenden Aussparungen zur Aufnahme der Endlosschnur versehen Ist, Die Stelrolle 9 weist ferner in Umfangsrichtung an radial äußerster Stelle eine Bremsbeschichtung 7 auf, die mittels einer nicht dargestellten elastischen Vorspannungseinrichtung im moutierten Zustand an eine ortsfeste Halterung in Form eines oberen Anschlags 14 gedrückt wird. Der orts- oder raumfeste obere Anschlag 14 kann zusätzlich mit einer Bremsschicht ausgestattet sein, wie dies in Fig. 5 gezeigt ist.
  • Aufgrund vorgenannter Konstruktion ist die obere Stellrolle 9 und damit die Haltestange 10 stufenlos in jeder Drehlage arretierbar und kann durch Zug der Endlosschlinge 12 nach unten aus der Arretierung gelöst und gleichzeitig im Stellwinkel verstellt werden. Hierbei erfährt der Axialstift 8 eine geringfügige Bewegung nach unten, der in einer ortsfesten Vert;ikalnut geführt ist, Fig0 6 zeigt schematisch eine Ausführungsform des unteren Stellrads 13, das im wesentlichen aus zwei identischen Basis-Spritzgußteilen 24 besteht, die miteinander verzapft sind, wobei im montierten Zustand der Spritzgußteile 24 eine Umfangsaussparung ausgebildet wird, die eine Gleiteinlage mit einem äußeren Rändelumfang aufnimmt, welche ihrerseits die ndlosschlinge 12 rutschfest führt. Für ein Verstellen wird der Zeigefinger oder Mittelfinger einer Hand in die Zentralöffnung der Spritzgußteile 24 eingeführt und mit dem Daumen der gleichen Hand der Rändelumfang der Gleiteinlage 26 berührt und gedreht, so daß die Endlosschlinge transmissionsmäßig eine Verstellung der erfindungsgemäßen Einrichtung insgesamt besorgt0 Fig. 7 zeigt eine andere Ausführungsform einer oberen Stellrolle, die auf das eine Axialende der Haltestange 10 drehfest integriert ist und im wesentlichen aus einem aufgezogenen Gummiring 17 besteht, der eine Umfangsaussparung zur Aufnahme der Endlossphlinge 12 besitzt. Das Axialende der Haltestange 10 ist mit einem Zapfen 19 ausgebildet, der in Vertikalrichtung in einem Schlitz 18 einer ortsfesten Halterung geführt ist und mittels einer Zugfeder 22 nach oben in Richtung des gezeigten Pfeils vorgespannt ist, so daß der obere Rand des Gummirings 17 an den oberen ortsfesten Anschlag 14 anstößt und bei Nichtbetätigung des unteren Stellrads eine stufenlose Arretierung der Haltestange schafft.
  • Fig. 8 und 9 zeigen in schematischer Darstellung weitere Ausführungsmöglichkeiten einer oberen Stellrolle 9, wobei jeweils eine Blattfeder als Vorspannungseinrichtung vorgesehen ist. Bei der Ausführungsform nach Fig. 8 wird die obere Stellrolle 9 in Seitenrichtung durch das bogenförmige Bremsbeschichtungssegment 16 fixiert, das seinerseits an einer ortsfesten Halterung befestigt ist, während bei der Ausfüiirungsform nach Fig. 9 die Feder- 22 eine zentrale Einbuchtung aufweist, die die Achse der oberen Stellrolle 9 in Seitenrichtung führt. Letzere Ausführungsform ist insgesamt verkleidet, so daß dies obere Stellrolle insgesamt nicht einzusehen werden kann Die Verkleidung ist (gemäß Zeichnung rechts) ortest montiert, wie dies schematisch in Fig. 9 gezeigt ist.
  • Leerseite

Claims (14)

  1. Einrichtung zur Innenausstattung einer lichtdurchlässigen Gebäuderaum-Öffnung Patentansprüche: (½io Einnchtung zur Innenausstattung einer lichtdurchlässigen Gebäuderaum-Öffnung, wie Fenster, Glastür oder dergleichen, g e k e n n z e i c h n e t durch zwei te:Xile transparente flexible Bahnen (2,4), die parallel und in einem Abstand (d) zueinander gelegen und durch flexible transparente parallele Verbindungsstege (6) miteinander verbunden sind, die im wesentlichen horizontal verlaufen und voneinander gleich beabstandet sind, so daß im wesentlichen gleich große Bahnen-Taschen (a) ausgebildet sind, eine an der Oberseite der Gebäuderaum-Öffnung befestigbare drehbare Haltestange (10), die in der obersten Bahnen-Tasche (a>) rutschfest aufgenommen ist, und Blattlamellen (20) aus lichtabsorbierendem, im Vergleich zu den Bahnen (2,4) und den Verbind:ingsstegen (6) steifen Material entsprechend der Zahl und Größe der Verbindungsstege (6), wobei die Blattlamellen (20) in den Bahnen-Taschen (a) angeordnet und auf den Taschenböden abgestützt sind.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t , daß der Abstand (d) der beiden Bahnen (2,4) im wesentlichen dem Abstand (h) der Verbindungsstege (6) entspricht.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t , daß der Abstand (d,h) 1 bis 4 cm beträgt.
  4. 4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Bahnen (2,4) und die Verbindungsstege (6) aus gleichem Material gebildet und einstückig ausgebildet sind.
  5. 5. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4 dadurch g e -k e-n n z e i c h n e t , daß das Material der Bahnen (2,4) Netzstruktur aufweist.
  6. 6. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß das Material der Verbindungsstege (6) Faden- oder Netzstruktur aufweist.
  7. 7. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß der Verbindungssteg (6) als Folie ausgebildet ist.
  8. 8. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7 dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß zumindest in der untersten Bahnen-Tasche Ca2) eine Beschwerung in Form eines Metallblatts, einer Bleikette oder dergleichen integriert ist.
  9. 9. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 8 dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Ilaltestange (10) über eine Endlosschlinge (12) stufenlos verdrehbar angeordnet ist.
  10. 10. Binrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Haltestange (10) gegen einen raumfesten oberen Anschlag (14) nach oben durch eine Feder (22) elastisch vorgespannt und dadurch arretiert und aus dieser Arretierung lösbar angeordnet ist.
  11. 110 Einrichtung nach den Ansprüchen 9 bis 10, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß in der Endlosschlinge (12) ein unteres von Hand betätigbares Stellrad (13) aufgenommen ist0
  12. 12. Einrichtung nach Anspruch 11, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t 9 daß das verdrehbare Stellrad (13) einen gerändelten Umfang (11) und ein Mittelloch (15) aufweist.
  13. 13. Einrichtung nach Anspruch 11, dadurch g e k e n n -z e i G h n e t , daß das verdrehbare Stellrad (13) ortsfest befestigt ist.
  14. 14. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 13, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Bahnen (2,4) und/oder die Blattlamellen (20) seitliche Führungen besitzen.
DE19803000112 1980-01-03 1980-01-03 Einrichtung zur innenausstattung Ceased DE3000112A1 (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4133994A1 (de) * 1991-10-14 1993-04-15 Rudolf Dr Tuerk Jalousie
AU2003204229B1 (en) * 2003-03-17 2004-03-25 Nien Made Enterprise Co., Ltd. Combination Window Covering
DE102007019741A1 (de) * 2007-04-26 2008-10-30 Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft Rollo für den Innenhimmel eines Kraftfahrzeuges

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